Filmografie / Hörspiel
Peer Schmidt wurde am 11. März 1926 als Sohn eines Graphikers und Kunstmalers in Erfurt1) geboren, als der kleine Peer 3 Jahre alt war, verstarb seine Mutter. In Berlin aufgewachsen, besuchte er nach dem Realgymnasium in Berlin-Charlottenburg die Schauspielschule der "Staatlichen Schauspielbühnen Berlin"1). Sein Theaterdebüt gab der junge Schauspieler am 1. April 1943 am damaligen "Preußischen Staatstheater"1) in einer "Faust"1)-Inszenierung, neben der Theaterlegende Gustaf Gründgens. Schmidts beginnende Karriere wurde jedoch durch den 2. Weltkrieg unterbrochen, da er als Soldat seinen Dienst tun musste.
Erst nach 1945 konnte der junge Schauspieler seine Laufbahn fortsetzen, begann 1946 am "Deutschen Theater"1) in Berlin, ein Jahr später wurde er von Gründgens an das "Düsseldorfer Schauspielhaus"1) berufen, wo er bis 1955 zum Ensemble gehörte und in vielen Stücken seine darstellerische Vielseitigkeit unter Beweis stellte. Weitere Stationen wurden unter anderem in München die "Kammerspiele"1) und die "Kleine Komödie am Max II"1), das "Schauspielhaus Zürich"1) sowie bis Mitte der 1980er Jahre in Berlin das "Renaissance-Theater"1), das "Theater am Kurfürstendamm"1) und die "Komödie". Darüber hinaus erlebte man Schmidt beispielsweise bei den "Ruhrfestspielen"1) in Recklinghausen, am "Theater Baden-Baden"1), am "Rheinischen Landestheater Neuss"1), der "Komödie"1) in Frankfurt a.M. oder der Stuttgarter "Komödie im Marquardt"1). Bei den "Salzburger Festspielen"1) gastierte er Anfang der 1950er Jahre, gab 1951 den Sylvius in der Gründgens-Inszenierung des Shakespeare-Stücks "Wie es euch gefällt"1) sowie ein Jahr später den Arlecchino in der Komödie "Der Lügner"2) von Carlo Goldoni1) (Regie: Oskar Wälterlin1)) mit unter anderem Albin Skoda1) (Hochstapler Lelio), Hilde Mikulicz1) (Rosaura), Annemarie Düringer (Beatrice), Rudolf Therkatz1) (Doktor Balanzoni) und Susi Nicoletti (Columbine) und unter der Regie von Ernst Lothar1) den Teufel in der traditionellen "Jedermann"1)-Aufführung von Hugo von Hofmannsthal1) mit Will Quadflieg in der Titelrolle des Jedermann.

Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg)
zur Verfügung gestellt.  Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Peer Schmidt; Copyright Virginia Shue
Peer Schmidt als braver Soldaten Schwejk; Privatarchiv Peer Schmidt; die Rechte liegen bei Peer Schmidt bzw. dessen Ehefrau Helga Schlack Schmidt überzeugte sowohl mit klassischen als auch modernen Bühnenfiguren, sein darstellerisches Spektrum blieb stets breit gefächert. So glänzte er als Diener Just in dem Lessing-Lustspiel "Minna von Barnhelm"1) oder als Küchenjunge Leon in dem Lustspiel "Weh' dem, der lügt"1) von Franz Grillparzer1) ebenso wie als ehemaliger Soldat Beckmann in dem Heimkehrer-Drama "Draußen vor der Tür" von Wolfgang Borchert1), gab einen brillanten Heiratsschwindler Möbius in der Komödie "Ein Besseren Herrn" von Walter Hasenclever1). In der Bühnenversion des Romans "Von Mäusen und Menschen"1) von John Steinbeck1) war er als Wanderarbeiter George ebenso überzeugend wie als Protagonist Willy Loman in dem Drama "Der Tod eines Handlungsreisenden" von Arthur Miller1), die Figur des "des braven Soldaten Schwejk" in der Bühnenfassung des unvollendet gebliebenen Schelmenromans "Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk"1) von Jaroslav Hašek1) gehörte nach eigenen Aussagen zu Schmidts Lieblingsrollen. 

Peer Schmidt als "braver Soldaten Schwejk"
Foto: Privatarchiv Peer Schmidt; die Rechte liegen bei Peer Schmidt
bzw. dessen Ehefrau Helga Schlack.
Bei ausgedehnten Gastspielreisen begeisterte Schmidt immer wieder das Publikum, zeigte vor allem in zahlreichen Boulevardkomödien sein komödiantisches Talent. Zu nennen sind etwa die Erfolgsstücke "Barfuß im Park"3) und "Der letzte der feurigen Liebhaber"3) von Neil Simon1), die "Komödie im Dunkeln"3) von Peter Shaffer1), "Tausend Clowns"4) von Herb Gardner1) oder "Meine Frau erfährt kein Wort" von George Axelrod1), eine amüsante Geschichte, die von Billy Wilder1) als "Das verflixte 7. Jahr"1) (1955, "The Seven Year Itch") mit Marilyn Monroe und Tom Ewell1) verfilmt wurde. Noch wenige Jahre vor seinem Tod stand Schmidt als nörgelnder Vater und Großvater Jakob gemeinsam mit Chariklia Baxevanos in der humorvollen, weihnachtlichen Familiengeschichte "Süßer die Glocken"4) von Stefan Vögel1) auf der Bühne des Berliner "Theaters am Kurfürstendamm" (Premiere: 12.12.2003), hatte sich bewegen lassen, nach mehr als zehn Jahren zudem wieder auf Tournee zu gehen.

Foto: Peer Schmidt in Frankfurt an "Die Komödie" in
"Der letzte der feurigen Liebhaber" mit Ehefrau Helga Schlack
Foto: Privatarchiv Peer Schmidt; die Rechte liegen bei Peer Schmidt
bzw. dessen Ehefrau Helga Schlack.

Peer Schmidt an der Komödie Frankfurt in "Der letzte der feurigen Liebhaber" mit Ehefrau Helga Schlack; Privatarchiv Peer Schmidt; die Rechte liegen bei Peer Schmidt bzw. dessen Ehefrau Helga Schlack
Peer Schmidt als Erich Kube in dem Film "Die Venus vom Tivoli" (1953); Quelle: www.cyranos.ch bzw. Archiv "Praesens-Film AG, Zürich", mit freundlicher Genehmigung von Peter Gassmann (Praesens-Film AG, Zürich); Copyright Praesens-Film AG Schmidts Filmkarriere begann Anfang der 1950er Jahre in unterhaltsamen Nachkriegsstreifen, sein Leinwanddebüt gab er 1953 unter der Regie von Leonard Steckel als Schauspieler Erich Kube in der Schweizer Produktion "Die Venus vom Tivoli"1) an der Seite von Protagonistin Hilde Krahl sowie als Textdichter Carlo Linetti in der musikalischen Geschichte "Liebeskrieg nach Noten"1) mit Johannes Heesters und Marte Harell. Es folgten zahlreiche erfolgreiche Produktionen, vornehmlich heitere Komödien und Heimatfilme, in denen sich Schmidt mit seinem jungenhaften Charme in die Herzen des Kinopublikums spielte. In nachhaltiger Erinnerung bleibt er auch als Lebemann Marquis de Venosta in Kurt Hoffmanns1) Adaption "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull"1) (1957) nach dem gleichnamigen Roman1) von Thomas Mann1) neben Horst Buchholz in der Titelrolle. In der Komödie "Junger Mann, der alles kann"1) (1957) beispielsweise präsentierte er sich als Musiker Eugen neben Georg Thomalla und Erik Schumann, stand als Sportler Gordon Blair für die von Axel von Ambesser nach Motiven des Romans "Die Bezaubernde Arabella" von Georgette Heyer1) in Szene gesetzte Gesellschaftskomödie "Bezaubernde Arabella"1) (1959) mit Titelheldin Johanna von Koczian  oder als schräger Windhund Baron Nassen mit Grethe Weiser für das Lustspiel "Lemke's sel. Witwe"1) (1957) nach dem gleichnamigen Roman von Erdmann Graeser1) vor der Kamera – um nur einige der mehr als 50 Kinofilme zu nennen.

Peer Schmidt als Erich Kube in dem Film "Die Venus vom Tivoli" (1953)
Quelle/Link: cyranos.ch bzw. Archiv "Praesens-Film AG", Zürich,
mit freundlicher Genehmigung von Peter Gassmann (Praesens-Film AG, Zürich); © Praesens-Film AG
 

Letzte Leinwandauftritte hatte Peer Schmidt als Gauner Otto in dem amüsanten Streifen  "Monte Carlo Rally"1) (1969, "Monte Carlo or Bust!") mit Hollywoodstar Tony Curtis und als Eheberater Willi Kusche in "Hurra, wir sind mal wieder Junggesellen"1) (1971) mit Georg Thomalla. In der "kriminalistisch angehauchten Außenseitergeschichte"5) "Schwarzfahrer"1) (1983) mit unter anderem Rolf Zacher tauchte er nur kurz mit einer ungenannten Nebenrolle auf → Übersicht Kinofilme.
Als jugendlicher Held und Liebhaber war sein "Herz immer im Hochland" (wie ein bezeichnender Film hieß). Er spielte die lustigen Rollen, war musikalisch im "Wunschkonzert"1), ging munter, manchmal tapsig über die grünen Heiden des deutschen Heimatfilms, hatte immer einen flotten Spruch auf den Lippen und grinste breit im Angesicht der Probleme des Lebens oder der skurrilen Bösewichte der Edgar-Wallace-Streifen. Ein Berliner mit sympathischem Schuss.6)
Seit Anfang der 1960er Jahre kamen zahlreiche Arbeiten für das Fernsehen hinzu, seinen Einstand gab er als Agent Franz Duscher, Mitglied eines Spionagerings, in dem Dreiteiler "Adieu, Prinzessin"7) (1961).Man erlebte den beliebten Schauspieler in etlichen Produktionen des heiteren Sujets sowie verschiedentlich in Rollen, die er bereits auf der Bühne verkörpert hatte. Man sah ihn unter anderem in dem von Rolf Hädrich1) nach John Steinbecks Klassiker inszenierten TV-Spiel "Von Mäusen und Menschen"8) (1968), in dem Schmidt als Landarbeiter George beeindruckte, der gemeinsam mit seinem Freund, dem bärenstarken debilen Lennie (Wolfgang Reichmann), von einer schöneren Zukunft träumt.
 

Foto: Peer Schmidt als "George"
in
"Von Mäusen und Menschen"
Foto: Privatarchiv Peer Schmidt; die Rechte liegen bei Peer Schmidt
bzw. dessen Ehefrau Helga Schlack.

Peer Schmidt als "George" in "Von Mäusen und Menschen"; Privatarchiv Peer Schmidt; die Rechte liegen bei Peer Schmidt bzw. dessen Ehefrau Helga Schlack
Peer Schmidt als Dr. Jean Dollent; Privatarchiv Peer Schmidt; die Rechte liegen bei Peer Schmidt bzw. dessen Ehefrau Helga Schlack Ungeheure Bildschirm-Popularität erlangte Peer Schmidt Mitte der 1970er Jahre mit der Figur des Arztes und Junggesellen Dr. Jean Dollent in "Der kleine Doktor", der gleichnamigen 13-teiligen Serie nach Kurzgeschichten des Krimi-Spezialisten George Simenon1). Bis weit in die 1980er Jahre folgten neben Einzelproduktionen wie unter anderem der Gaunerkomödie "250.000 Mücken im Pappkarton"7) (1985) regelmäßig weitere Serien-Auftritte, beispielsweise als Konditormeister Franz Lampe in den Geschichten um das "Café Wernicke"1) (1979/80) oder als Präsident Hohmann in "Manni, der Libero"1) (1982). Zuletzt war Schmidt zusammen mit Chariklia Baxevanos in dem Lustspiel "Zwiebeln und Butterplätzchen" (1990) in einer Inszenierung der Berliner "Komödie am Kurfürstendamm" sowie in der Folge "Häftling 3304"9) (EA: 02.01.1996) aus der Krimiserie "Peter Strohm"1) mit Klaus Löwitsch auf dem Bildschirm präsent → Übersicht TV-Produktionen.
Zudem stand der Schauspieler seit Ende der 1940er Jahre immer mal wieder im Hörspielstudio, eine Auswahl der bei der ARD Hörspieldatenbank gelisteten Produktionen findet man hier
 
Foto: Peer Schmidt als "Der kleine Doktor" 
Foto: Privatarchiv Peer Schmidt; die Rechte liegen bei Peer Schmidt
bzw. dessen Ehefrau Helga Schlack.
Neben seiner Arbeit als Schauspieler machte sich Peer Schmidt, der stets die Bühne als seine künstlerische Heimat betrachtete, mit seiner markanten Stimme zudem als Synchronsprecher einen Namen, unter anderem lieh er berühmten Kollegen wie Marlon Brando (u. a. "Endstation Sehnsucht", 1951) und Gérard Philipe (u. a. "Das Spiel war sein Fluch"1), 1958) sowie mehrfach Jean Paul Belmondo seine Stimme, galt bis Mitte der 1990er Jahre als dessen Stammsprecher → mehr bei synchronkartei.
Literarische Abende mit Gedichte und Geschichten seiner Lieblingsschriftsteller Erich Kästner1) und Joachim Ringelnatz1)  bedeuteten stets ein Highlight für das Publikum.
 
Nur wenige Wochen nach seinem 84. Geburtstag starb der sympathische Schauspieler am 8. Mai 2010 nach längerer Krankheit in einem Berliner Klinik an den Folgen einer Lungenfibrose.
Peer Schmidt war seit 1966 glücklich mit seiner Kollegin Helga Schlack1) verheiratet, mit der er oft gemeinsam auf der Bühne stand. Das Paar lebte zurückgezogen in Berlin sowie auf der Nordseeinsel Amrum1) in einem alten Friesenhaus in der Gemeinde Nebel1), dessen Ehrenbürger Schmidt war. Medienberichten zufolge wurde die Asche des beliebten Künstlers Ende Juni 2010 in der Nordsee vor Amrum im Meer verstreut. 

Das Foto, welches Peer Schmidt mit seiner Frau Helga zeigt, 
wurde mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg)
zur Verfügung gestellt. Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Peer Schmidt und Helga Schlack
Siehe auch Wikipedia sowie den Nachruf bei www.welt.de und amrum-news.de
Fremde Links: 1) Wikipedia, 2) theatertexte.de, 3) fischer-theater.de, 4) theatertexte.de, 5) filmdienst.de, 7) Die Krimihomepage, 8) filmportal.de, 9) fernsehserien.de
Quelle: 6) "Lexikon der deutschen Film- und TV-Stars" von Adolf Heinzlmeier/Berndt Schulz (Ausgabe 2000, S. 319)
 
Peer Schmidt privat
Herzlichen Dank an den Künstler sowie an seine Frau Helga Schlack für die Fotos.
(Zur Vergrößerung auf das jeweilige Bild klicken, die Fotos öffnen sich in einem kleinen Fenster;
Popups sollten zugelassen sein.)
  
Peer Schmidt am
Küchentisch in seinem
Haus auf Amrum
Peer Schmidt
 bei der Gartenarbeit
auf Amrum
Peer Schmidt
und seine Frau
in der selbstgebauten
Captains-Lounge in Berlin
Peer Schmidt
mit seinem Freund
Friedrich Schoenfelder
    Der Schauspieler
und seine Frau Helga
anlässlich des 80. Geburtstages
von Peer Schmidt
  
Filme
Kinofilme / Fernsehen
Filmografie bei der Internet Movie Database sowie filmportal.de
(Fremde Links: Wikipedia, krimilexikon.de, filmportal.de, Die Krimihomepage, fernsehserien.de)
Kinofilme Fernsehen (Auszug)
  • 1957: Don Giovanni (nach der gleichnamigen Oper von Wolfgang Amadeus Mozart; Rege: Kurt Wilhelm; als Leporello,
    Don Giovannis Diener (Gesang: Walter Berry)
    ) → IMDb
  • 1961: Adieu, Prinzessin (Dreiteiler nach dem Roman von Christian Freyhofer; als Agent Franz Duscher, Mitglied eines Spionagerings)
  • 1961: Wie einst im Mai (nach der gleichnamigen Posse mit Gesang von Rudolf Bernauer und Rudolph Schanzer (Libretti) mit der Musik
    von Walter und Willi Kollo; als Schlossergeselle Fritz Jüterbog
    )
  • 1962: Golden Boy (nach dem Theaterstück von Clifford Odets; mit Klaus Kammer als Joe Bonaparte; als Siggie)
    Die Krimihomepage (Spezial)
  • 1962: Der rote Hahn (nach der gleichnamigen Tragikomödie von Gerhart Hauptmann; mit Rudolf Platte als Schuhmachermeister Fielitz,
    Inge Meysel als Frau Fielitz, verwitwete Wolff; als Schmiedegeselle Ede
    )
  • 1963: Amphitryon 38 (nach dem Theaterstück von Jean Giraudoux; als Merkur)IMDb
  • 1963: Wiedersehen auf Raten (nach dem Lustspiel "Ehe in Dosen" von Leo Lenz und Ralph Arthur Roberts;
    als Komponist Gregor Bobowski
    )
  • 1963: Der Privatdetektiv (als Privatdetektiv als Frute)
  • 1963: Mein Herz ist im Hochland (nach dem Theaterstück von William Saroyan; als Vater von Johnny = Manfred Kunst) → IMDb
  • 1963: Die Jagd nach Helena (eine Revue von H. G. Lange; als Merkur; → weitere Besetzung IMDb; Kurzinfo: Große Aufregung
    im Olymp, dem Sitz der griechischen Götter: Helena (Marina Orschel) ist verschwunden. Man ahnt nicht, dass sie auf die Erde
    herabgestiegen ist, um an einer Schönheitskonkurrenz teilzunehmen. Paris (Walter Wilz) und Götterbote Merkur (Peer Schmidt),
    von der olympischen Generalversammlung entsandt, führt die Suche nach Helena durch alle Erdteile. Dabei hat beide viele reizvolle
    und pikante Abenteuer zu bestehen. Zu guter letzt landen sie in Florida, wo die internationale Schönheitskonkurrenz zur Wahl
    der "Miss Universum" auf Hochtouren läuft. Plötzlich erscheint eine schöne und geheimnisvolle Unbekannte, die Paris und 
    Merkur schnell als Helena erkennen. Alle Überredungskünste der beiden sind vergeblich, die schöne Helena möchte unbedingt an der
    Wahl teilnehmen und natürlich gewinnen …
    "
    Gong" (39/1963): "Schlagermusikalischer Ausflug zu den sehr irdischen Stätten des Vergnügens im Rahmen einer schwachwitzigen
    Glosse über den altgriechischen Götterhimmel."
    Gong 43/1963 schrieb in seiner Kritik: "Die Erwartungen sind wohl schuld daran,
    dass die Enttäuschung über diese "Revue" so groß wurde. (…) Der "Olymp" zeigte nur peinliche, geistlose Blödeleien;
    die "irdischen" Stätten des Vergnügens waren teilweise mit sehr ordinären Nummern bespickt; die Sucherei nach Helena aber
    wurde mit der Zeit so langweilig, dass dem Zuschauer am Bildschirm das große Gähnen überfiel. (…) Es ist eine Unverschämtheit,
    dem Fernsehpublikum Abfälle verkrachter Filme oder sonstiger Objekte vorzusetzen."
    "
    Hörzu" (42/1963) schrieb in ihrer Kritik: "Im zweiten Programm machte Paris "Jagd auf Helena". Sie fand, jedenfalls in
     norddeutschen Breiten, im Dunkel statt. Introduktion und Finale waren zu sehen, der Rest war "Unterbrechung". Das Bild
     war weg, der Ton lief weiter."
    (Quelle: tvprogramme.shoutwiki.com))
  • 1963: Das Ende vom Lied (nach dem Schauspiel "The Long and the Short and the Tall" von Willis Hall (1929–2005);
    als Gemeiner (Soldat) Bamforth
    )
  • 1964: Minna von Barnhelm (nach dem gleichnamigen Lustspiel von Gotthold Ephraim Lessing; mit Johanna von Koczian
    als Minna und Martin Benrath als Major von Tellheim; Regie: Ludwig Cremer; als Just, Bedienter des Majors
    )  → IMDb
  • 1964: Zeitvertreib (nach dem Theaterstück von Wolfgang Menge (auch Drehbuch); als Hartmut Lembke)  → IMDb
  • 1964: Meine Nichte Susanne (als Eusebius)
  • 1965: Diamanten sind gefährlich (Dreiteiler; als Journalist Terence Notting)
  • 1966: Der Clown (mit Charlie Rivel; als Erzähler) → IMDb
  • 1966: Abendkurs (nach der Komödie von Harold Pinter; als Ganove Walter Street; "Gong" (31/1966, S.  47): "(…( Die Handlungsarmut
    kam dem Bildschirm entgegen. Rainer Wolffhardt hätte das Werk allerdings ein wenig zügiger in den Griff nehmen können.
    Ihm gelangen in erster Linie die liebevolle Kleinmalerei, die köstlich krausen, amüsant pointierten Dialoge und die Lächerlichkeiten
    des bürgerlichen Heldenlebens. Trefflich die Hauptakteure: Karin Hübner, kaum wiederzuerkennen, und Peer Schmidt als Knastbruder
    mit schlichtem Gemüt, der nach krummen Touren seinen Lebenslauf begradigen möchte."
    (Quelle: Die Krimihomepage))
  • 1967: Frühling in Baden-Baden (als Baron Arvid von Frühling)
    "Frühling in Baden-Baden": Abbildung DVD-Cover mit freundlicher Genehmigung von Pidax-Film, welche die SWR-Produktion Ende März 2014 auf DVD herausbrachte. "Frühling in Baden-Baden": Szenenfoto (v.l.n.r.) mit Gaby Fehling (Soubrette Margot), Günther Schramm (Victor Duplessis) und Peer Schmidt (Baron Arvid von Frühling); mit freundlicher Genehmigung von Pidax-Film, welche die SWR-Produktion Ende März 2014 auf DVD herausbrachte. "Frühling in Baden-Baden":
    Abbildung DVD-Cover
    bzw. Szenenfoto (v.l.n.r.)
    mit Gaby Fehling
    (Soubrette Margot),
    Günther Schramm
    (Victor Duplessis) und
    Peer Schmidt
    (Baron Arvid von Frühling)
      
    Mit freundlicher Genehmigung
    von Pidax-Film, welche die
    SWR-Produktion Ende März 2014
    auf DVD herausbrachte.
  • 1968: Polizeifunk ruft (Krimiserie; als Gauner Helmut Richter in Folge 18 "Der Reinfall")
  • 1968: Von Mäusen und Menschen (nach dem gleichnamigen Roman von John Steinbeck; als Wanderarbeiter George Milton,
    Freund des geistig zurückgebliebenen Lennie Small = Wolfgang Reichmann
    )
    "Von Mäusen und Menschen": Abbildung DVD-Cover mit freundlicher Genehmigung von Pidax-Film, welche die Produktion Mitte November 2012  auf DVD herausbrachte. "Von Mäusen und Menschen": Szenenfoto mit Peer Schmidt (l.)  als George und Hans Clarin als Curley, Sohn des Chefs (Alfred Schieske); mit freundlicher Genehmigung von Pidax-Film, welche die Produktion Mitte November 2012  auf DVD herausbrachte. "Von Mäusen und Menschen":
    Abbildung DVD-Cover
    bzw. Szenenfoto mit
    Peer Schmidt (l.)  als George
    und Hans Clarin als Curley,
    Sohn des Chefs (Alfred Schieske)
        
    Mit freundlicher Genehmigung
    von Pidax-Film, welche die
    Produktion Mitte November 2012
     auf DVD herausbrachte.
  • 1970: Luftsprünge (Serie mit Toni Sailer; als Benno Baum in Folge 5 "Die Après-Skikanone")
  • 1970: Tage der Rache (Zweiteiler; als Londoner Kriminalinspektor Mitchell, genannt "Mitch") Die Krimihomepage
  • 1971: Der Kommissar (Krimiserie mit Erik Ode; als der windige Herr Buddeberg in Folge 32  "Die Anhalterin";
    → zauberspiegel-online.de
    )
  • 1972: Die keusche Susanne (nach der gleichnamigen Operette von Jean Gilbert (Musik) in der Neufassung von Robert Gilbert;
    als René Wildhagen
    )
  • 1972: Hofball bei Zille – Musikalisches Spiel im Berliner "Milljöh" von Günter Neumann (als Emil) → IMDb
  • 1974: Der kleine Doktor (Serie nach Kurzgeschichten von Georges Simenon; als Arzt und Junggeselle Dr. Jean Dollent)
    Wikipedia, Die Krimihomepage, www.maigret.de
  • 1974–1977: Sonderdezernat K1 (Krimiserie)
  • 1975: Beschlossen und verkündet (Serie)
    • 2. Der Doppelgänger (als Rechnungsrat Gotthilf Klitsche)
    • 4. Der ehrliche Finder (als Friseur Knispel)
  • 1976: Abramakabra (Serie; verschiedene Rollen in Folge 9)
  • 1977: Sanfter Schrecken – Unheimliche Geschichten am Kamin (als Herr Braumüller in Segment "Der zweite Napoleon")
  • 1979–1980: Café Wernicke (Serie; als Konditormeister Franz Lampe)
    "Café Wernicke": Abbildung DVD-Cover mit freundlicher Genehmigung von Pidax-Film, welche die Serie im November 2017 auf DVD herausbrachte. "Café Wernicke": Szenenfoto mit Peer Schmidt als Konditormeister Franz Lampe und Almut Eggert als dessen Frau Marie Lampe, verw. Wernicke; mit freundlicher Genehmigung von Pidax-Film, welche die Serie im November 2017 auf DVD herausbrachte. "Café Wernicke":
    Abbildung DVD-Cover
    bzw. Szenenfoto
    mit Peer Schmidt als
    Konditormeister Franz Lampe
    und Almut Eggert als
    dessen Frau Marie Lampe,
    verw. Wernicke
         
    Mit freundlicher Genehmigung
    von Pidax-Film, welche die
    Serie im November 2017
    auf DVD herausbrachte.
  • 1981: Das waren noch Zeiten – Kleine Geschichten von Kalke & Söhne (als Johann Kalke)
  • 1981: Die Laurents (10-teilige Familiensaga um eine Berliner Hugenottenfamilie; als Pierre-Thomas Laurent)
    • 04. Die ungleichen Brüder – 1730
    • 07. Sabetzkys Fall – 1767
    • 08. Zeit der Liederlichkeit – 1795
    • 09. Franzosenzeit – 1808
    • 10. Freiheit, die ich meine – 1819 
  • 1982: Manni, der Libero (13-teilige Serie mit Thomas Ohrner; als Präsident Hohmann)
    • 01. Einer von 2 Millionen
    • 02. Die Abseitsfalle
    • 05. Blaugelb baut ab
    • 06. Das sinkende Schiff
    • 12. Der Vize-Trainer
    • 13. Manni, der Nationalspieler
  • 1982/1983: Das Traumschiff (Reihe)
    • 1982: Grenada (als Günther Wolfgang Baumann, Chef eines Textilversandladens, in Segment "Der schüchterne Liebhaber")
    • 1983: Kenia (als Markus Bödner in Segment "Der Simulant")
  • 1984: Jakob und Adele (Serie mit Carl-Heinz Schroth und Brigitte Horney; als Hugo, der Geigenspieler in Folge 5,
    Segment "Das Geburtstagsständchen"
    )
  • 1985: 250.000 Mücken im Pappkarton (als Kriminalhauptmeister Walter Emmel; Die Krimihomepage notiert: "Autor Rudi Unger
    war damals pensionierter Kriminalhauptmeister und arbeitete früher im Betrugsreferat. Mit diesem TV-Film gab er sein Debüt als
    Fernsehautor.  Gedreht wurde an Originalschauplätzen in Berlin. Über seinen Kommissar, verkörpert von Peer Schmidt, sagte
    Unger: "Mit anderen Tele-Kommissaren hat der Polizeibeamte in dieser Geschichte nur wenig zu tun. Das sind doch alles
    Kunstfiguren." Unger schrieb noch ein zweites Drehbuch mit Walter Emmel als Ermittler."
  • 1985: Es muss nicht immer Mord sein (Krimiserie; als Kellner Pierre la Roche, ein kürzlich aus dem Gefängnis entlassener
    Heiratsschwindler  in Folge 14 "Elise"
    )
  • 1985: Schwarzer Lohn und weiße Weste (als der Arbeitslose Herr König) → filmdienst.de, IMDb
  • 1987: Love Jogging (nach der Komödie "Touch And Go" von Derek Benfield; Inszenierung: Berliner "Komödie am Kurfürstendamm";
    Regie: Jürgen Wölffer; als George, Siegfried Rauch als dessen Freund Brian
    ) → IMDb
    "Love Jogging": Abbildung DVD-Cover mit freundlicher Genehmigung von Pidax-Film, welche die Produktion Ende Juli 2015  auf DVD herausbrachte. "Love Jogging": Szenenfoto mit Peer Schmidt (l.) als George Siegfried Rauch als Brian; mit freundlicher Genehmigung von Pidax-Film, welche die Produktion Ende Juli 2015  auf DVD herausbrachte. "Love Jogging":
    Abbildung DVD-Cover
    bzw. Szenenfoto mit
     Peer Schmidt (l.) als George und
    Siegfried Rauch als Brian
         
    Mit freundlicher Genehmigung
    von Pidax-Film, welche die
    Produktion Ende Juli 2015
    auf DVD herausbrachte.
    Kurzinfo: Mittwoch ist der Tag, der für zwei verheiratete Paare im Zeichen der Fitness steht. In Wirklichkeit nutzen sowohl
    Brian (Siegfried Rauch) das ihm von seiner Frau Hilary (Evelyn Gressmann) verordnete regelmäßige Joggen, als auch sein Freund
    George (Peer Schmidt) das angebliche Darts-Spiel zu etwas völlig Anderem: Beide Freunde treffen sich zu diesem Zeitpunkt nämlich
    zum amourösen Stelldichein: George amüsiert sich mit Hilary (Evelyn Gressmann), während Brian seine Geliebte Wendy (Sabiene Beisegel)
    trifft. Lange geht dieses Arrangement gut, doch dann sorgt das unverhoffte Auftauchen von Georges Gattin Jessica (Helga Schlack),
    die zu früh von ihrer wöchentlichen Dienstreise heimkehrt, für turbulentes Chaos und amüsanteste Erklärungsversuche …
    Lachen ist das einzige Allheilmittel, das uns von der Natur gegeben ist, so Derek Benfield, erfolgreicher Autor dieses amüsanten
    Stücks. Mit "Love Jogging" gelang ihm eine turbulente Verwechslungskomödie voller Verwirrungen und Situationskomik, die das
    Zwerchfell ganz schön strapazieren: insofern also beste Medizin gegen schlechte Laune!
    (Quelle: Pidax Film)
  • 1990: Zwiebeln und Butterplätzchen (nach dem Lustspiel "When the Cats Away" von Johnnie Mortimer und Brian Cooke;
    Inszenierung: Berliner "Komödie am Kurfürstendamm"; Regie: Christian Wölffer († 11.02.2015); als George
    ) → IMDb, theatertexte.de
  • 1996: Peter Strohm (Krimiserie mit Klaus Löwitsch; als Hauptkommissar Schreiber in Folge 5.01 "Häftling 3304")
Hörspielproduktionen (Auszug)
(Fremde Links: ARD-Hörspieldatenbank (mit Datum der Erstausstrahlung), Wikipedia, whoswho.de)
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