|
|||
|
Elisabeth Wiedemann wurde am 8. April 1926 in Bassum, nahe Bremen,
geboren und wuchs in Berlin auf. Als junges Mädchen ließ sie sich
zunächst bei der international bekannten russischen Choreografin und Ballettmeisterin
Tatjana Gsovsky1)
(1901 1993) zur Balletttänzerin ausbilden und erhielt anschließend ein
erstes Engagement am Stadttheater Göttingen. Während ihres Engagements an der Staatsoper Berlin
lernte sie den berühmten Regisseur und Intendanten Gustaf Gründgens2)
(1899 1963) kennen, dem sie 1951 an das Düsseldorfer Schauspielhaus folgte
und dort bis 1955 als Schauspielerin auf der Bühne stand. Elisabeth Wiedemann feierte im
Verlaufe der Jahre viele Erfolge am Theater und
noch im hohen Alter begeistert sie das Publikum wie beispielsweise in jüngerer
Zeit in dem Stück "Harold und Maude" von Colin Higgins, der lebensbejahenden
und anrührenden Liebesgeschichte zwischen einem jungen Melancholiker und einer vitalen alten Dame. Erste Filmerfahrungen sammelte die Schauspielerin in dem Drama "Ehe im Schatten" (1947), doch erst durch das Fernsehen wurde sie Anfang der 70er Jahre zum Star: In Wolfgang Menge's Kult-Serie "Ein Herz und eine Seele"2) mimte sie ab 1973 21 Folgen lang die naive, ja fast einfältige Else Tetzlaff und geplagte Ehefrau des kleinen, cholerischen und reaktionären Spießers "Ekel Alfred" alias Heinz Schubert, der seine Angetraute manches Mal als "dusselige Kuh" bezeichnete. 1976 verließ Elisabeth Wiedemann trotz aller Popularität diese erfolgreiche Serie, wohl um nicht auf das Rollenklischee des naiven Dummchens festgelegt zu werden; ihre Nachfolgerin in der Bochumer Familie wurde Helga Feddersen2) (1930 1990). Dass Elisabeth Wiedemann facettenreiche Charaktere verkörpern konnte bewies sie in den folgenden Jahren in vielen Fernsehproduktionen. Neben zahlreichen Auftritten in beliebten Krimi-Reihen wie "Tatort", Der Kommissar", "Der Alte", "Derrick" oder "SOKO 5113" erlebte man sie beispielsweise in der Komödie "Es begann bei Tiffany" (1979), in Egon Monks Literaturverfilmung "Die Geschwister Oppermann"2) (1983), unter der Regie von Wolfgang Spier in der Komödie "Mein Freund Harvey" (1985), zusammen mit Peter Lohmeyer in der Komödie "Hausmänner" (1991) oder in dem Thriller "Im Innern des Bernsteins" (1995). Sie stand unter anderem für die Pilcher-Verfilmung "Irrwege des Herzens" (1997) und den Schwank "Pension Schöller" (1997) vor der Kamera, zu ihren jüngeren Fernsehproduktionen zählt die Rolle der Martha Lennox in dem Krimi "Stubbe Von Fall zu Fall: Yesterday" (2003); 2006 konnte man Elisabeth Wiedemann als Gisela Grainernapp in der turbulenten Komödie "Hauptgewinn für Papa" neben Heio von Stetten erleben.
Die sympathische und natürliche Schauspielerin tauchte mit manchmal skurrilen Rollen in Serien wie "Hellseher wider
Willen", "Die Schwarzwaldklinik", "Das Traumschiff",
"Vater braucht eine Frau", "Justitias kleine Fische",
"Hallo, Onkel Doc!", "Felix Ein Freund fürs Leben"
oder "Klinikum Berlin Mitte" auf und auch im Kino
konnte man sie hin und wieder sehen. So mimte sie beispielsweise 1984 die Frau Hillermann
in der Satire "Is' was, Kanzler", in "Otto Der Film"1)
gab sie ein Jahr später die hochnäsige Konsulin von Kohlen und Reibach. |
|||
|
Link: 1) Wikipedia, 2) Kurzportrait bzw.
Beschreibung
innerhalb dieser HP Quelle: 3) Wikipedia (abgerufen 04.03.2012) nach 4) www.bild.de |
Stand: März 2012 | ||
| Siehe auch Wikipedia; Filmografie bei www.imdb.de | |||
|
|
|||
|
Um zur Seite der Publikumslieblinge zurückzukehren, bitte dieses Fenster
schließen. Home: www.steffi-line.de |