Der Tod läuft hinterher; Abbildung DVD-Cover mit freundlicher Genehmigung von "Universal Music Entertainment GmbH" (www.universal-music.de) Nachdem das ZDF Anfang November 1967 mit dem dreiteiligen Krimi "Verräter"1) recht gute Einschaltquoten verzeichnen konnte, folgte nur wenige Wochen später Ende Dezember mit "Der Tod läuft hinterher" ein weiterer spannender Mehrteiler, der bei den Zuschauern wesentlich besser ankam und mit einer durchschnittlichen Sehbeteiligung von rund 90 Prozent zu Recht in die legendären "Straßenfeger" eingereiht werden darf.
Das Drehbuch stammte aus der Feder von Herbert Reinecker2) (1914 – 2007), der sich als Autor von Romanen, Kurzgeschichten und Jugendbüchern einen Namen gemacht, aber auch die Drehbücher für zahlreiche erfolgreiche Kinofilme wie beispielsweise "Vater braucht eine Frau" (1952), "Canaris" (1954, Drehbuch mit Erich Ebermayer), "Die Trapp-Familie in Amerika" (1958) oder "Schloß Gripsholm" (1963) geschrieben hatte. Reichlich Krimi-Erfahrung hatte er mit den Drehbüchern zu den beliebten Wallace-Streifen "Der Hexer" (1964, Drehbuch mit H.G. Petersson), "Neues vom Hexer" (1965), "Der unheimliche Mönch" (1965), "Der Bucklige von Soho" (1966), "Der Hund von Blackwood Castle" (1967) und "Die blaue Hand" (1967) bewiesen, später entwickelte er auch die Drehbücher für die Dauerbrenner "Der Kommissar" (1968 bis 1975, 97 Folgen) und "Derrick" (1973 bis 1997, 281 Folgen), weitere Serien-Erfolge aus seiner Feder waren unter anderem "Die fünfte Kolonne" (1963 bis 1965, 6 Folgen), "Polizeiinspektion 1" (1977 bis 1984, 9 Folgen) sowie verschiedene Geschichten für das "Traumschiff". Zwischen 1967 und 1969 schrieb Reinecker neben "Der Tod läuft hinterher" noch zwei weitere TV-Dreiteiler, so "Babeck"1) (1968) und "11 Uhr 20"1) (1969).
 
 
Abbildung DVD-Cover mit freundlicher Genehmigung von "Universal Music Entertainment GmbH"
www.universal-music.de
Als Regisseur konnte Wolfgang Becker2) (1910 – 2005) gewonnen werden, mit Serien wie "Das Kriminalmuseum" und "Die fünfte Kolonne" ebenfalls Routinier in Sachen spannungsgeladener Unterhaltung. Die Besetzungsliste liest sich wie das "Who is who" der deutschen Kinolandschaft, allen voran Joachim Fuchsberger, unter anderem Protagonist zahlreicher Wallace-Reißer wie "Der Frosch mit der Maske"2) (1959), "Die toten Augen von London"2) (1961), "Die seltsame Gräfin"2) (1961), "Das Gasthaus an der Themse"2) (1962) oder "Der Hexer"2) (1964) – um nur einige zu nennen. Marianne Koch, Josef Meinrad, Gisela Uhlen, Elisabeth Flickenschildt, Marianne Hoppe, Ernst Fritz Fürbringer und Friedrich Schoenfelder sind weitere prominente Namen des bis in die kleinste Nebenrolle hochkarätig besetzten TV-Krimis und so ging die Rechnung der Macher auf, dass Millionen von Zuschauern drei Abende gebannt vor der Flimmerkiste saßen. Der erste Teil wurde am 27. Dezember 1967 ausgestrahlt, am 29. bzw. 30. Dezember 1967 folgten die beiden letzten Teile der rund 60-minütigen temporeichen Episoden.
Seit Ende Juni 2010 ist der Mehrteiler auf DVD im Handel erhältlich.
 
Die Handlung (Quelle: überwiegend Wikipedia)
 
Der Ingenieur Eduard Morrison (Joachim Fuchsberger) reist nach einem längeren Aufenthalt in Südamerika nach London, um seine Schwester Alice (Alwy Becker) zu besuchen. Doch in deren Wohnung findet er eine neue Mieterin, Janet Winters (Yvonne Monlaur). Von dieser erfährt Morrison, dass seine Schwester Selbstmord begangen hat, indem sie in einen Lastwagen lief. Morrison bezweifelt dies, weil seine Schwester immer recht lebenslustig war, Morrison geht zur Polizei, lässt sich den offiziellen Bericht zeigen und befragt dann Zeugen des Vorfalls. Doch als der Hauptaugenzeuge, der Hausmeister Sam Hotkins (Wolfgang Engels), reden will, wird dieser ermordet. Aber auch durch Alice früheren Freund Harry Brenton (Gerd Baltus) bekommt Morrison wenig heraus. Die Spur führt ihn aber in die zwielichtige Bar "Malibu", in der er unter anderem die Bardame Myrna Collins (Gisela Uhlen), den Barbesitzer Gaston (Josef Meinrad), den Angestellten Dan Low (Jan Hendriks) sowie John Evans (Pinkas Braun) trifft. Alle scheinen mit dem Fall zu tun zu haben und ein Mordanschlag von Dan Low auf Morrison bestätigt dies. Da auch Janet Winters in diesem Lokal als Tänzerin arbeitet, beschließt Morrison diese in ihrer Wohnung zu befragen. Doch soweit kommt es nicht. Morrison, der mittlerweile in seinen Ermittlungen von Sam Hopkins Tochter Mary Hopkins (Marianne Koch) unterstützt wird, findet Winters nur noch tot vor. Doch plötzlich klingelt das Telefon. Morrisons Schwester Alice meldet sich aus einem abgelegenen Landhaus, kann aber nicht weiter sprechen. Zusammen mit der Polizei und Inspektor Brown (Ernst Fritz Fürbringer) suchen Morrison und Hopkins das Landhaus auf, finden hier aber nur den Fabrikanten David Stone (Friedrich Schoenfelder) vor. Morrison vermutet Zusammenhänge und glaubt, dass dessen Frau Edna Stone (Elisabeth Flickenschildt) auch mit dem Fall zu tun haben könnte. Diese betreibt ein Institut, bei dem Mädchen als Tänzerinnen ausgebildet werden, was auch mit seiner Schwester Alice passiert sein könnte. Zusammen mit Mary Hotkins schließt sich Morrison einer Gruppe von Tänzerinnen an, die nach Frankreich reisen. Morrison geht einer Spur in Paris nach, wo er in der Mühle von Garcasson den Toten David Stone vorfindet. Erneut trifft Morrison hier auch auf die Bande rund um Evans. Abermals entgeht er nur knapp einem Mordanschlag. Immer wenn sie glauben, eine Spur aufgenommen zu haben, schlagen die Verbrecher zu – "Der Tod läuft hinterher". Nach einen Tipp von Donald Rutley (Friedrich Joloff), dem Onkel von Janet Winters, kann Morrison schließlich die gesamten Hintergründe aufspüren.

Mit der Produktion des Dreiteilers wagte das ZDF einen mutigen Schritt, denn man trat gegen eine starke Konkurrenz an. Mit den von der ARD etablierten Durbridge-Krimis war die Messlatte hoch gesetzt. Doch hatten die Geschichten des BBC-Erfolgsautors einen Nachteil: Die Handlung war meist derart verstrickt, dass den Zuschauern früher oder später der Durchblick verloren ging. Diese Schwäche hatte Herbert Reinecker scharf beobachtet. Im schwebte eine andere Art von Krimi vor: klarer strukturiert, ohne Klischeefiguren und trotzdem spannend. (…) Der Privatmann als Ermittler bei einem Verbrechen, löste das gängige Muster ab, nach dem die Polizei die Aufklärung der Tat übernimmt. Dies wird sogar als "neue Nuance" im Krimi gefeiert. Gefallen bei den Zuschauern fanden auch die sorgfältig ausgewählten Schauplätze, die in "touristenattraktiven" Außenszenen zur Geltung kamen. Wundervolle Parks, verwunschene Landhäuser und elegante Bars bildeten einen Kontrast zum verruchten Untergrundmilieu. Ein wenig gewöhnungsbedürftig erschien zunächst die Spannungsführung der drei Teile, zu langsam das Erzähltempo im ersten Teil. Aber schließlich überzeugte Reineckers Geschichte auf der ganzen Linie: "Ein bis ins Detail korrekt sitzendes Buch", lobte die Kritik. Erfrischend neu wirkten vor allem die Sachlichkeit und Realität der Bilder, denn die Kamera dokumentierte die Atmosphäre mehr, als dass sie bemüht war, die perfekte Illusion zu schaffen. (Quelle: www.zdf.de)

Siehe auch Wikipedia, Die Krimihomepage sowie www.tv-nostalgie.de
Weitere Links bei www.wunschliste.de

1) Der Link führt zur Beschreibung innerhalb dieser Webpräsenz
2) Der Link führt zu Wikipedia

Die Hauptakteure:
(weitere Mitwirkende bei der Internet Movie Database)
Joachim Fuchsberger

Joachim Fuchsberger; Copyright Edmond Frederik

… spielte den Ingenieur Edward Morrison, der das Geheimnis um seine Schwester Alice aufklärt.
 
Geboren am 11. März 1927 in Stuttgart.
 
Kurzportrait zu Joachim Fuchsberger innerhalb dieser Homepage

Siehe auch Wikipedia, www.prisma-online.de, www.whoswho.de

Weitere Filme*) mit Joachim Fuchsberger
 
 
Das Foto  wurde mir freundlicherweise von dem Fotografen Edmond Frederik zur Verfügung gestellt.
© Edmond Frederik

Marianne Koch

Marianne Koch; Copyright Virginia Shue

… spielte die Mary Hotkins, Tochter des ermordeten Hausmeisters Sam Hotkins, die Edward Morrison bei seinen Ermittlungen unterstützt.
 
Geboren am 19. August 1931 in München.
 
Kurzportrait zu Marianne Koch innerhalb dieser Homepage

Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Marianne Koch
 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Gisela Uhlen

Gisela Uhlen; Copyright Virginia Shue

… spielte die Myrna Collins, Bardame im "Malibu".
 
Geboren am 16. Mai 1919 als Gisela Friedlinde Schreck in Leipzig,
gestorben am 16. Januar 2007 in Köln.
 
Kurzbiografie zu Gisela Uhlen innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia, www.defa-sternstunden.de, www.cyranos.ch, www.br-online.de
Fotos bei film.virtual-history.com

Weitere Filme*) mit Gisela Uhlen
 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Pinkas Braun

Pinkas Braun; Copyright Werner Bethsold

… spielte den undurchsichtigen John Evans.
  
Geboren am 7. Januar 1923 in Zürich (Schweiz),
gestorben am 24. Juni 2008 in München.
  
Kurzportrait zu Pinkas Braun innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia, www.deutsches-filmhaus.de

Weitere Filme*) mit Pinkas Braun
 
Foto: © Werner Bethsold
Das Foto entstand 1982 während einer Hörspielproduktion.

Josef Meinrad

Josef Meinrad; Copyright Virginia Shue

… spielte den Gaston, Besitzer der Bar "Malibu".
 
Geboren am  21. April 1913 als Josef Moucka in Wien,
gestorben am 18. Februar 1996 in Großgmain.
 
Kurzportrait zu Josef Meinrad  innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Josef Meinrad
 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Jan Hendriks … spielte den Dan Low, Angestellter in der Bar "Malibu".

Geboren am 6. Dezember 1928 als Heinz Joachim Hinz in Berlin,
gestorben am 17. Dezember 1991 in Berlin.
  
Kurzportrait zu Jan Hendriks innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia; Fotos bei film.virtual-history.com

Weitere Filme*) mit Jan Hendriks

Ernst Fritz Fürbringer … spielte den Inspektor Brown.
  
Geboren am 27. Juli 1900 als Ernst W. Fürbringer in Braunschweig,
gestorben am 30. Oktober 1988 in München.
  
Kurzportrait zu Ernst Fritz Fürbringer innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia, www.cyranos.ch

Weitere Filme*) mit Ernst Fritz Fürbringer

Yvonne Monlaur … spielte die Janet Winters.
 
Geboren am 15. Dezember 1939 als Yvonne Bèdat de Monlaur in Pau (Frankreich).
 
Ihre Mutter war Tänzerin und so ließ sich auch Yvonne Monlaur im Balletttanz ausbilden, arbeitete später als Model. Die Filmkarriere der attraktiven jungen Frau begann Mitte der 1950er Jahre, bekannt wurde sie vor allem als Akteurin in verschiedenen Horror-Streifen aus den "Hammer-Studios". Das Leinwanddebüt hatte sie 1956 in dem Film "Treize à table" gegeben, dann ging sie nach Italien und trat dort in einer Reihe von eher zu vernachlässigenden Produktionen auf. Unter anderem drehte sie zusammen mit Claudia Cardinale "Tre straniere a Roma" (1958, Three Strangers in Rome). Ein Jahr später verließ sie Italien und ging nach England, stand für ihren ersten Horror-Film "Circus of Horrors" (1960, Der rote Schatten) vor der Kamera. Durch den Auftritt wurden die "Hammer Film Studios" auf die junge Schauspielerin aufmerksam und gaben ihr neben Peter Cushing die weibliche Hauptrolle in "The Brides of Dracula" (1960, Dracula und seine Bräute). Mit Christopher Lee drehte sie "The Terror of the Tongs" (1961, Geheimbund Hongkong), es folgten Agenten-Thriller wie "Das ist nichts für kleine Mädchen" (1962, Lemmy pour les dames), "Nick Carter schlägt alles zusammen" (1964, Nick Carter va tout casser), "Gleich wirst du singen Vögelein" (1965, Mission spéciale à Caracas) oder der Jerry Cotton-Reißer "Die Rechnung – eiskalt serviert" (1966). Der TV-Krimi "Der Tod läuft hinterher" war ihre letzte Arbeit vor der Kamera, danach zog sich Yvonne Monlaur vom Filmgeschäft zurück.
 
Weitere Filme*) mit Yvonne Monlaur
Gerd Baltus

Gerd Baltus; Copyright Virginia Shue

… spielte den Harry Brenton, früherer Freund von Alice.
  
Geboren am 29. März 1932 in Bremen.
  
Kurzportrait zu Gerd Baltus innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia, www.prisma-online.de

Weitere Filme*) mit Gerd Baltus
 
 
 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Wolfgang Engels … spielte den ermordeten Hausmeister Sam Hotkins.
 
Geboren am 13. Mai 1908 in Braunschweig,
gestorben 1983.
 
Engels begann seine Theaterlaufbahn 1928 am Schauspielhaus in Leipzig, weitere Stationen wurden bis 1932 das Staatstheater Dresden, die Theater in Krefeld, Halberststadt, Erfurt und Freiburg/Br. Zur Spielzeit 1940/41 trat er in Darmstadt auf, nach Kriegsende war er ab 1945 drei Jahre lang Intendant des Stadttheaters Konstanz. 1949 wechselte er nach Bremen und gehörte bis 1954 zum Ensemble des dortigen Theaters. Das Stadttheater in Bonn, das Staatstheater Kassel (1956 – 1958), die Landesbühne Hannover (1959) sind weitere Wirkungsstätten des Schauspielers.
(Quelle: Glenzdorfs Internationales Film-Lexikon, 1960)
 
Frühe Fotos bei film.virtual-history.com
 
Weitere Filme*) mit Wolfgang Engels
Anna Teluren
(Anneliese Teluren)
… spielte die Ehefrau des ermordeten Hausmeister Sam Hotkins.
 
Geboren am 22. Mai 1914 (als Annelise) in Wiesbaden.

Anna Teluren absolvierte eine private Schauspielausbildung. Hauptsächlich stand Anna Teluren auf der Theaterbühne, so auch in Frankfurt am Main, Hamburg, Düsseldorf und München. Am Frankfurter "Rémond-Theater" und an der "Komödie" in Düsseldorf führte sie auch Regie.
Im Fernsehen war Anna Teluren unter anderem in der Serie "Die Hesselbachs" zu sehen sowie zwischen 1989 und 1997 in dem Dauerbrenner "Lindenstraße", wo sie die Amélie von der Marwitz spielte.
 
Quelle: Wikipedia (Stand Februar 2009)
 
Weitere Filme*) mit Anna Teluren 
Fritz Schmiedel … spielte den Mr. Shelby.
 
Geboren am 26. März 1906 in Wien (Österreich),
gestorben 1979 in Innsbruck (Österreich).

Nach privatem Schauspielunterricht begann Fritz Schmiedel 1925 am Stadttheater Teplitz-Schönau, danach stand er in Wien und Breslau auf der Bühne. Nach 1945 hatte er Engagements am Schauspielhaus Zürich, dem National-Theater in Mannheim sowie in Wiesbaden. 1955 gehörte er zum Ensemble des Deutschen Theaters in Göttingen, 1956 wechselte er an das Landestheater Hannover. Ab 1960 wirkte er am Hamburger Thalia-Theater, wo er auch für verschiedene Inszenierungen verantwortlich zeichnete.
 
Beim Film trat er seit Ende der 1940er Jahre in Erscheinung, spielte kleinere Nebenrollen in Produktionen wie "Hin und her" (1948), "Drei vom Varieté" (1954) oder "Der Mann, der sich verkaufte" (1959). In der Kinoversion von Alfred Weidenmanns Thomas Mann-Adaption "Buddenbrooks" (1959) verkörperte er den Sigismund Gösch, Kommissare mimte er in "Geständnis einer Sechzehnjährigen" (1960) und "Ein Alibi zerbricht" (1963). Zu seiner TV-Serien-Filmografie zählen in den 1960er und 1970er Jahren unter anderem "Die Fünfte Kolonne", "Das Kriminalmuseum", "Die Seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger" und verschiedene Episoden in "Der Kommissar". Zuletzt trat er in der Folge "Mitternachtsbus" (1975) bei "Derrick" auf.
 
Quelle u.a.: Glenzdorfs Internationales Film-Lexikon, 1961
  
Weitere Filme*) mit Fritz Schmiedel (auch Fritz Schmiedl)
Friedrich Schoenfelder

Friedrich Schoenfelder; Copyright Werner Bethsold

… spielte den Fabrikanten David Stone.
 
Geboren am 17. Oktober 1916 in Sorau (Niederschlesien),
gestorben am 14. August 2011 in Berlin.

Kurzbiografie zu Friedrich Schoenfelder innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Friedrich Schoenfelder 
 
Foto: © Werner Bethsold
Das Foto entstand 1991 während einer Hörspielproduktion.

Elisabeth Flickenschildt … spielte die Edna Stone, Ehefrau des Fabrikanten David Stone.
 
Geboren 16. März 1905 in Hamburg-Blankenese,
gestorben am 26. Oktober 1977 in Stade. 
 
Kurzbiografie zu Elisabeth Flickenschildt innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia, www.fembio.org

Weitere Filme*) mit Elisabeth Flickenschildt

Ann Höling … spielte die Mrs. Baker.
 
Geboren am 22. April 1925 in Oberstein/Nahe1) (heute Idar-Oberstein),
gestorben im November 2005 in Indien.

Ann Höling absolvierte ihre Bühnenausbildung als Elevin von 1939 bis 1941 am Stadttheater Bielefeld bei der Tanzmeisterin Anny Menge und dem Oberspielleiter Karl Bockx. 1941 gab sie mit einer Soubrettenrolle in der Revue "Träum von mir" von Erwin Bootz am "Kabarett der Komiker" in Berlin ihr Bühnendebüt. Bis 1952 führten sie Engagements an zahlreiche Berliner Bühnen, u.a. an das Deutsche Theater, das Schlossparktheater, an das Theater am Schiffbauerdamm, an das Hebbel-Theater, an das Theater am Nollendorfplatz sowie das Theater am Kurfürstendamm. Danach verlagerte sie ihre Bühnentätigkeit nach Hamburg und spielte am Deutschen Schauspielhaus, am Thalia Theater und an den Kammerspielen.

Als Bühnenfach kam ihr lange Zeit die jugendliche Salondame sowie die Naiv-Sentimentale zu. So spielte sie etwa die Clodine in Molières "George Dandin" (Hamburg, 1953), die Polly in Bert Brechts "Dreigroschenoper" (Hamburg, 1954) und die Eliza in George Bernard Shaws "Pygmalion" (Hamburg, 1955).

Ab 1957 arbeitete Ann Höling hauptsächlich in der Schweiz: Von 1957 bis 1966 gehörte sie zum Ensemble des Stadttheaters Basel, wo sie – nun im Charakterfach – u.a. die Seeräuber-Jenny in Brechts "Dreigroschenoper" spielte. Daneben gastierte sie in Bern, Zürich, am Tanztheater Wuppertal (unter Pina Bausch) sowie an Tourneetheatern in Europa und Südostasien.

1948 gab Ann Höling unter der Regie von Arthur Maria Rabenalt ihr Spielfilmdebüt in der DEFA-Produktion "Chemie und Liebe". Im selben Jahr folgte mit "… und wieder 48" (Regie: Gustav von Wangenheim) ein weiterer DEFA-Film. Ab 1949 spielte sie in verschiedenen westdeutschen Produktionen wie die im Schulumfeld angesiedelten Spielfilme "Absender unbekannt" (1950, mit Henny Porten als Direktorin) und "Stips" (1951, mit Gustav Fröhlich in der Hauptrolle). Im Fernsehen konnte man sie im Krimi-Mehrteiler "Der Tod läuft hinterher", dem Tatort-Film "Das fehlende Gewicht" sowie in mehreren Episoden der Krimiserie "Der Kommissar" sehen. Eine letzte Fernsehrolle übernahm sie 1993 in der Rosamunde-Pilcher-Verfilmung "Stürmische Begegnung".

Daneben beim Rundfunk als Hörspielsprecherin (u.a. in der Hauptrolle von "Geld spielt keine Rolle" nach Curt Riess, BR 1954) und seit den Fünfziger Jahren auch als Synchronsprecherin.

Ann Höling starb im November 2005 während eines Kuraufenthaltes in Indien.
 
Quelle: Wikipedia (Stand Februar 2009)
Fotos bei film.virtual-history.com
 
Weitere Filme*) mit Ann Höling
 
1) Dieses Geburtsjahr nennen Piet Hein Honig/Hanns-Georg Rodek: 100001 – Die Showbusiness-Enzyklopädie des 20. Jahrhunderts, 1992, S. 445 und Paul S. Ulrich, Biographisches Verzeichnis für Theater, Tanz und Musik. Fundstellennachweis aus deutschsprachigen Nachschlagewerken und Jahrbüchern, 2 Bde., Berlin 1997, Bd. 1, S. 807 und Kürschners biographisches Theater-Handbuch, wohingegen einige Nachrufe 1921 als Geburtsjahr angaben.
Alexander Hegarth … spielte den Emilio Petrucci.
 
Geboren am 16. Juli 1921 in Dresden,
gestorben am 14. November 1984 in Gummersbach.
 
Der Künstler wächst als Sohn des Opernsängers Hilmar Hegarth auf und beteiligt sich schon aktiv an Schüleraufführungen seines Gymnasiums. Der Junge mit dem "dunklen Gesicht und den glänzenden Augen" muss noch als Landser in den Krieg ziehen, dann kann er seinen Plan von einer Schauspielerkarriere in die Tat umsetzen. Er nimmt Schauspielunterricht bei Rudolf Vogel und hat 1946 in Konstanz sein erstes, richtiges Engagement. Als Charakterdarsteller, Komiker und Bonvivant zeigt er sich anschließend an den Bühnen von Baden-Baden, Gelsenkirchen und Lübeck, ehe er 1956 an die Berliner Volksbühne engagiert wird. "In Alexander Hegarths Spielweise gehen Phantasie, charakteristische Gestik und zuchtvolle Sprache eine schöpferische Verbindung ein. Berlin ist um einen modernen Schauspieler reicher geworden", schreibt damals Joachim Tenschert. Bei der DEFA spielt Hegarth mit viel Charme und Ironie den Schnulzentenor Fabiani im musikalischen Lustspiel "Meine Frau macht Musik" (1958).
Das Adlershofer Fernsehen weiß jedoch mehr mit den künstlerischen Möglichkeiten Hegarths anzufangen. Er brilliert hier u.a. als prahlend-einfältiger "Weiberheld" im gleichnamigen Musical, er stellt eindrucksvoll den Carlos in Goethes "Clavigo" dar und verkörpert schließlich auch erfolgreich den sympathischen Hochstapler Harry Domela. Seit Anfang der 60er Jahre arbeitet Hegarth wieder in der Bundesrepublik, er spielt Theater und ist umfangreich für das Fernsehen tätig. Der beliebte Mime stirbt während einer Tournee an einem Herzinfarkt.
(Quelle: Volker Wachter bei www.defa-sternstunden.de)
 
Zu TV-Filmografie des passionierten Hobbykochs zählen Krimi-Serien wie "Kommissar Freytag", "Die Fünfte Kolonne", "Graf Yoster gibt sich die Ehre", "Sherlock Holmes", "Der Alte", "Ein Fall für zwei" oder Auftritte beim "Tatort". In der Kult-Serie "Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion" spielte er zwei Folgen lang den Wissenschaftler Dr. Heine, bei "Monaco Franze – Der ewige Stenz" sah man ihn 1983 als Dr. Schönferber, Mitglied der "besseren Gesellschaft. Neben "Der Tod läuft hinterher" (1967) agierte er auch in den Mehrteilern "Der Seidene Schuh" (1965), "Flucht ohne Ausweg" (1967), "Die Rote Kapelle" (1972) und "Die Buddenbrooks" (1979). Zu seinen letzten Arbeiten vor der Kamera zählt die Episode "Die Tote im Schloßpark" (1984) aus der Reihe "Der Alte".
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Alexander Hegarth

Marianne Hoppe

Marianne Hoppe; Copyright Virginia Shue

… spielte die Madame Brassac.
 
Geboren am 26. April 1909 in Rostock,
gestorben am 23. Oktober 2002 in Siegsdorf (Oberbayern).
 
Kurzbiografie zu Marianne Hoppe innerhalb dieser Homepage

Siehe auch Wikipedia, www.cyranos.ch; Fotos bei film.virtual-history.com
 
Weitere Filme*) mit Marianne Hoppe
 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
Walter Richter … spielte den Monsieur Brassac.
 
Geboren am 13. Mai 1905 in Berlin,
gestorben am 26. Juli 1985 in Wien.
 
Kurzbiografie zu Walter Richter innerhalb dieser Homepage

Siehe auch Wikipedia,
www.prisma-online.de

Weitere Filme*) mit Walter Richter

Herbert Bötticher … spielte den Fotograf Laurens.
 
Geboren am 19. Dezember 1928 in Hannover,
gestorben am 8. Oktober 2008 in Düsseldorf.
 
Kurzbiografie zu Herbert Bötticher innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch das Interview (mit zahlreichen Fotos) bei www.kultur-fibel.de

Weitere Filme*) mit Herbert Bötticher

Christiane Schröder … spielte die Marylin Stone.
 
Geboren am 18. Januar 1942 in Berlin,
gestorben am 17. September 1980 in San Francisco.

Christiane Schröder kam ursprünglich vom Theater, wo sie neben ihrem für sie übermächtigen Vater Ernst Schröder am Schillertheater auftrat. Dieser hat übrigens ebenfalls seinem Leben selbst ein Ende gesetzt.

In den Sechziger und Siebziger Jahren spielte Schröder in zahlreichen TV-Sendungen. Ihre größten Erfolge hatte sie mit Auftritten in der Serien "Derrick" und "Der Kommissar". Zudem wirkte sie in bekannten Literaturverfilmungen mit, etwa von Gerhart Hauptmanns "Der Biberpelz" und Heinrich von Kleists "Der zerbrochne Krug". Mit abnehmendem Erfolg bekam sie Depressionen und wurde zunächst vermisst, bis man ihre Leiche in der Bucht von San Francisco fand. Schröder war von der Golden Gate Bridge gesprungen.

Quelle: Wikipedia (Stand Februar 2009)
 
Siehe auch www.derrick-fanclub.de

Weitere Filme*) mit Christiane Schröder

Reinhard Glemnitz … spielte den Piccaud.
 
Geboren am 27. November 1930 im damals schlesischen Breslau.
 
Kurzbiografie zu Reinhard Glemnitz innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Reinhard Glemnitz

Monika Zinnenberg … spielte die Frau Piccaud.
 
Geboren am 20. März 1950 in Lahde an der Weser als Monika Zickenberg1).
 
Sie studierte Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule in München und arbeitete dann zehn Jahre lang überwiegend als Schauspielerin, vor allem in Fernsehserien. Dann begann sie, selber welche zu drehen.
Zu sehen war sie in Filmen wie "48 Stunden bis Acapulco" "Herrliche Zeiten im Spessart" oder der bekannten Krimi-Serie "Der Kommissar". Doch Monika Zinnenberg wollte lieber am gesamten Entstehungsprozess eines Films beteiligt sein. So sattelte sie um und ist seitdem voller Leidenschaft Regisseurin. Besonders liebt sie an ihrem Beruf das, was anderen Regisseuren oft zu stressig ist: Mit Kinder und Tieren zu drehen. Neben "Hallo Robbie!" arbeitet sie parallel auch für die Serie "Unser Charly" und hat zuvor viele Jahre lang die Kinderserie "Neues von Süderhof" gedreht. Schon 1970 stand sie im Film "Atemlos vor Liebe" letztmalig vor der Kamera.

Quelle: Wikipedia (Stand Februar 2009) sowie www.hallo-robbie.de

1) laut sites.google.com/site/monikazinnenberg (Webbetreiber Jens Geutebrück)
mit weiteren Infos sowie einem Interview
 
 Weitere Filme*) von und mit Monika Zinnenberg

Stanislav Ledinek … spielte den George.
 
Geboren am 26. Juni 1920 in St. Lorenzen (Jugoslawien),
gestorben am 30. März 1969 in Istanbul (Türkei).
 
Nach dem zweiten Weltkrieg kam Stanislav Ledinek, der manchmal auch Stanislaus genannt wurde, nach Deutschland. In Detmold begann er als Schauspieler im dortigen Stadttheater. Danach wurde er in der wiederbelebten Filmindustrie als Synchronsprecher entdeckt. Immer wenn es darum ging, einen Schauspieler mit fremdländischen Akzent zu sprechen, lieh ihm Stanislav Ledinek seine Stimme. Mexikaner, Spanier, Süd- und Osteuropäer und vor allem Russen gab er in Hollywood-Filmen den gebührenden Akzent. Eine seiner Synchronhauptrollen war der kretische Lebenskünstler Alexis in dem Streifen "Alexis Sorbas". Dort sprach er die deutsche Stimme von Anthony Quinn, den er auch in "Verwegene Gegner" synchronisierte. Darüber hinaus lieh er seine Stimme Lee Marvin (Stadt in Angst), Akim Tamiroff (Topkapi) oder Saro Urzi (Die große Schlacht des Don Camillo). Er hatte jedoch auch zahlreiche kleinere Schauspielrollen in deutschen Filmen.

Stanislav Ledinek starb 1969 während Dreharbeiten zu einem Film in Istanbul. Seine Grabstätte befindet sich auf dem deutschen Friedhof in Istanbul.
 
Quelle: Wikipedia (Stand Januar 2009)
 
Weitere Filme*) mit Stanislav Ledinek
Friedrich Joloff … spielte den Donald Rutley, Onkel von Janet Winters.
 
Geboren am 14. Dezember 1908 in Berlin als Friedrich Jolowicz,
gestorben am 4. Januar 1988 in Verden an der Aller.
 
Kurzportrait zu Friedrich Joloff innerhalb dieser Homepage
  
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Friedrich Joloff

Alwy Becker … spielte die Alice.
 
Geboren am 23. Januar 1937 als Helga Alwine Becker in Köln.
 
Nach einer 1953 abgeschlossenen Ballettausbildung in Köln besuchte sie bis 1955 die Meisterklasse bei Tatjana Gsovsky in Berlin. Im selben Jahr nahm sie Unterricht an der Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel bei Hilde Körber.
Ihr Debüt gab sie 1956 am Theater Lübeck, danach gehörte sie zwei Jahre zum Ensemble am Niedersächsischen Staatstheater Hannover. Seither arbeitete sie freischaffend und trat vor allem bei Festspielen und an Freilichtbühnen auf sowie bei Tourneen durch Deutschland, Großbritannien, Irland und die USA. Sie wirkte auch in Filmen, Fernsehspielen und Serien mit und arbeitet als Synchronsprecherin.

Alwy Becker war die zweite Ehefrau des Schauspielers Hans von Borsody. Sie ist die Mutter der Schauspielerin Cosima von Borsody. Nach der Scheidung heiratete sie wieder und trägt seither den Namen Alwy Becker-Hölzermann.
 
Quelle: Wikipedia (Stand Februar 2009)
 
Weitere Filme*) mit Alwy Becker
Thomas Astan … spielte den Mahmud.
 
Geboren am 15. September 1942 als Horst Gnacke in Schmallenberg-Wormbach (Nordrhein-Westfalen).
 
Im Anschluss an sein Abitur ging Thomas Astan ins Schauspielgeschäft. Von 1967 bis 1991 spielte er in einigen deutschen Fernsehfilmen und -serien mit und war Regisseur an verschiedenen Theatern. Die Aids-Erkrankung eines Bekannten brachte den Schauspieler zurück zum Glauben. Astan begann Ende der 1980er Jahre ein neues Leben. Neben seiner Arbeit studierte er Germanistik, Theaterwissenschaften, Psychologie und Kunstgeschichte. Es folgte ein Noviziat bei den Don-Bosco-Salesianern und ein Theologie-Studium in Rom. 1996 wurde Astan zum katholischen Priester geweiht und ging anschließend nach Bonn. 1999 übernahm er die Künstlerseelsorge in der Bundeshauptstadt Berlin.
Derzeit ist Thomas Astan Mitglied des Präsidiums der "Guardini-Stiftung" und 1. Vorsitzender des Vereins "Impulse für die Straßenkinder e. V."
 
Quelle: Wikipedia (Stand Februar 2009)
 
Siehe auch www.st-augustinus-hannover.de

Weitere Filme*) mit Thomas Astan

Gisela Dreyer … spielte die Jenny.
 
Geboren 1939 in Leipzig, gestorben 2008.

Weitere Filme*) mit Gisela Dreyer
Fred Haltiner … spielte den André.
 
Geboren am 15. Dezember 1936, Rhäzüns (Graubünden, Schweiz),
gestorben am 7. Dezember 1973 in Zürich (Schweiz) durch Suizid.
 
Fred Haltiner wollte eigentlich wie sein Halbbruder Walter Diggelmann Schriftsteller werden, arbeitete dann aber zunächst fünf Jahre als Versicherungsinspektor. Später machte er die Aufnahmeprüfung für die Züricher Schauspielschule und wurde erst, als er neben Steve McQueen in dem Film "Le Mans" vor der Kamera stand, von deutschen Produzenten entdeckt.
 
Weitere Filme*) mit Fred Haltiner
*) Link: Internet Movie Database
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