Mit dem dreiteiligen Krimi "Babeck" setzte das ZDF 1968 erneut auf das Erfolgsduo Herbert Reinecker1) (1914 – 2007) und Wolfgang Becker2) (1910 – 2005), das bereits ein Jahr zuvor mit "Der Tod läuft hinterher"2) ein Millionenpublikum begeistert und damit die Reihe der legendären "Straßenfeger" als Antwort auf die seit Ende der 1950er Jahre in der ARD gezeigten Durbridge-Mehrteiler fortgesetzt hatte.
Von Herbert Reinecker stammte wieder das Drehbuch, der sich als Autor von Romanen, Kurzgeschichten und Jugendbüchern einen Namen gemacht, aber auch die Drehbücher für zahlreiche erfolgreiche Kinofilme wie beispielsweise "Vater braucht eine Frau"1) (1952), "Canaris"1) (1954, Drehbuch mit Erich Ebermayer1)), "Die Trapp-Familie in Amerika"1) (1958) oder "Schloß Gripsholm"1) (1963) geschrieben hatte. Reichlich Krimi-Erfahrung hatte er mit den Drehbüchern zu den beliebten Wallace-Streifen "Der Hexer"1) (1964, Drehbuch mit H.G. Petersson1)), "Neues vom Hexer"1) (1965), "Der Bucklige von Soho"1) (1966), "Der Hund von Blackwood Castle"1) (1967) und "Die blaue Hand"1) (1967) bewiesen, später entwickelte er auch die Drehbücher für die Dauerbrenner "Der Kommissar"2) (1968 bis 1975, 97 Folgen) und "Derrick"1) (1973 bis 1997, 281 Folgen), weitere Serien-Erfolge aus seiner Feder waren unter anderem "Die fünfte Kolonne"2) (1963 bis 1965, 6 Folgen), "Polizeiinspektion 1"1) (1977 bis 1984, 9 Folgen) sowie verschiedene Geschichten für "Das Traumschiff"1). Zwischen 1967 und 1969 schrieb Reinecker neben "Der Tod läuft hinterher" und "Babeck" auch noch die spannende Geschichte "11 Uhr 20"2) (1969). Regisseur Wolfgang Becker war mit Serien wie "Das Kriminalmuseum" und "Die fünfte Kolonne" ebenfalls Routinier in Sachen spannungsgeladener Unterhaltung, nach "Der Tod läuft hinterher" gab es nun die zweite Zusammenarbeit mit Herbert Reinecker.

Abbildung DVD-Cover mit freundlicher Genehmigung von "Universal Music Entertainment GmbH"
www.universal-music.de

Babeck; Abbildung DVD-Cover mit freundlicher Genehmigung von "Universal Music Entertainment GmbH" (www.universal-music.de)
Produzent Helmut Ringelmann1), der mit Quotenrennern wie "Die fünfte Kolonne", "Das Kriminalmuseum", "Der Kommissar", "Derrick" oder "Der Alte" Krimi-Geschichte im Fernsehen schrieb, hatte einmal mehr hochkarätige Schauspieler für die Produktion verpflichten können. Helmuth Lohner, Cordula Trantow, Senta Berger, Charles Regnier und Curd Jürgens führten die prominente Besetzungsliste an.
Alle drei Reinecker-Trilogien weisen entscheidende Parallelen auf. So führen diese den jeweiligen Ermittler (Fuchsberger bzw. Lohner) über eine Reihe verketteter Handlungsstränge in ein überraschendes, aber auch für den Ermittler nachdenkliches oder gar sinnloses Ende. Dabei tauchen immer wieder ähnliche Charaktere auf, so z. B. Gerd Baltus in "Der Tod läuft hinterher" zu Siegfried Lowitz in "Babeck", oder auch Friedrich Joloff in seinen drei Rollen. Die Zusammenfassungen ("Was bisher geschah") zu Beginn des zweiten und dritten Teils können aufgrund der starken Verdichtung des Handlungsablaufs auch heute noch deutlich machen, zu welchen beckettschen Leistungen Herbert Reinecker damals fähig war. schreibt  Wikipedia.
 
Als am 17. Dezember 1968 die erste der rund 60-minütigen Folgen mit dem Titel "Ein Sarg aus Genua" über den Bildschirm flimmerte, machten die Zuschauer Bekanntschaft mit einem jungen Mann namens Manfred Krupka (Helmuth Lohner), der in die Machenschaften eines skrupellosen, internationalen Verbrechersyndikats verwickelt wird. Der Drahtzieher und Mann im Hintergrund ist ein mysteriöser "Babeck", dessen Gesicht niemand kennt und dem doch alle bedingungslos gehorchen …
 
Die Handlung (Quelle: Wikipedia und Die Krimihomepage)
Teil 1: Ein Sarg aus Genua (Erstausstrahlung: 17. Dezember 1968)
Teil 2: Das Geheimnis der Calasetta (Erstausstrahlung: 18. Dezember 1968)
Teil 3: Tödliche Geschäfte (Erstausstrahlung: 19. Dezember 1968)
 
Der junge Journalist Manfred Krupka (Helmuth Lohner) versucht das Verschwinden seines Vaters, dem Scherenschleifer Krupka (Walter Richter), aufzuklären. Die Spur führt dabei an den Starnberger See, an dem sein Vater das letzte Mal beim Arzt Dr. Brenner (Helmut Käutner) gesehen wurde. Sehr bald stellt sich heraus, dass Brenner, dessen Praxis nicht besonders gut läuft, mit dem Mord zu tun hat.
Kurz darauf wird die Leiche eines Herrn Hohmann (Karl John) aus Genua nach Deutschland überführt. Doch an den Tod Hohmanns, der angeblich ertrunken sein soll, glaubt seine Tochter Marianne (Cordula Trantow) nicht. Nachdem Dr. Brenner tot aufgefunden wird, führt die Spur auch Manfred Krupka zu Hohmanns Tochter. Immer mehr stellt sich heraus, dass Hohmanns Leiche gar nicht nach Deutschland überführt wurde, sondern durch die Leiche von Krupkas Vater ersetzt wurde. Auch Herr Weingarten (Siegfried Lowitz), ein Verwandter Hohmanns, kann die Spuren nicht verwischen.
Nach einigen Morden führt die Spur immer mehr zu einem gewissen "Babeck", der hinter all den Taten zu stehen scheint. Marianne Hohmann und Manfred Krupka müssen dabei auch eine Reise nach Genua in Kauf nehmen, um Licht ins Dunkel zu bringen. Hier zeigt sich, dass Hohmann lebt und für Babeck arbeitet, dem Boss von Waffenschmugglern, die ein zur Fahrt nach Afrika bestimmtes Schiff schon mit Waffen beladen haben. Krupka und Marianne können die Machenschaften der Bande aufdecken und Krupka glaubt, in einem Rollstuhlfahrer (Curd Jürgens) den mysteriösen Babeck persönlich vor sich zu haben. Erst ganz zum Schluss enttarnt sich Kaminsky (Charles Regnier) als der wahre Babeck, indem er den Rollstuhlfahrer, seinen Strohmann, erschießen lässt. Doch kurz darauf wird er von dessen Tochter Susanne Stefan (Senta Berger) selbst erschossen …


"Babeck ist tot. Es lebe Babeck" schrieb das "Hamburger Abendblatt" (Nr. 303, vom 30.12.1968) und führte weiter aus "Dieser Krimi mit den drei "S", Spannung, Stars und Sex, stellte so ziemlich alles in den Schatten, was sich bislang in Deutschland auf diesem Sektor so tat. Am wohltuendsten: Hier gab es einmal nicht jenen obligatorischen, pfeiferauchenden, neunmalklugen, mit Mutterwitz und Bierruhe ausstaffierten Kriminalkommissar. Aus der Reihe der Prominenten, wen soll man zuerst, wen am meisten loben? Nennen wir, stellvertretend für alle, einfach nur Helmuth Lohner, der als Journalist Manfred Krupka eine schauspielerische Leistung bot, die sich das Deutsche Fernsehen hoffentlich rot in seinem Notizbuch angestrichen hat, wenn wieder einmal eine große Rolle besetzt werden soll. Es muss ja nicht immer Krimi sein."
 
Mittlerweile ist der ZDF-Straßenfeger "Babeck" im November 2006 als DVD erschienen: Nun beschert die DVD ein Wiedersehen mit den dreieinhalb spannenden Stunden, was allein schon wegen der Vielzahl bekannter Namen aufhorchen lässt: In weiteren Rollen wirken Paul Verhoeven, Charles Regnier, Siegfried Lowitz, Curd Jürgens, Wolfgang Völz und Raimund Harmstorf mit. Und die strahlend schöne Senta Berger, die im zweiten Teil auch mit dem von Peter Thomas komponierten Chanson "Vergiß mich, wenn Du kannst" zu hören ist.
Sicher, in Punkto Drastik und Tempo ist man heute anderes gewohnt – da wird sich der eine oder andere junge Zuschauer wohl erst an den gemächlichen Rhythmus der altersgemäß etwas verrauschten Schwarzweiß-Bilder gewöhnen müssen. Der kriminalistischen Spannung tut das aber keinen Abbruch. Und wer mag, kann sich anschließend noch eine hübsche Galerie mit (farbigen!) Standbildern und ein interessantes, knapp halbstündiges Gespräch mit Herbert Reinecker ansehen.
3)
  

Siehe auch Wikipedia, Die Krimihomepage, www.tv-nostalgie.de, www.fernsehserien.de
Weitere Links bei www.wunschliste.de

Link: 1) Wikipedia, 2) Beschreibung innerhalb dieser Webpräsenz
3) Quelle: www.kabeleins.de (Seite nicht mehr existent)

Die Akteure:
Helmuth Lohner

Helmuth Lohner; Copyright Virginia Shue

… spielte den Journalisten Manfred Krupka, der seinen verschwundenen Vater sucht.
 
Geboren am 24. April 1933 in Wien,
gestorben am 23. Juni 2015 in Wien.
 
Kurzportrait zu Helmuth Lohner innerhalb dieser Homepage

Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Helmuth Lohner
 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Cordula Trantow

Cordula Trantow; Copyright Virginia Shue

… spielte die Marianne Hohmann, dessen Vater angeblich ertrunkenen ist.
 
Geboren am 29. Dezember 1942 in Berlin.

 
Kurzportrait zu Cordula Trantow innerhalb dieser Homepage

Siehe auch Wikipedia, www.deutsches-filmhaus.de


Weitere Filme*) mit Cordula Trantow
 

Das Foto wurden mir freundlicherweise von der
Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Helmut Käutner
  
Helmut Käutner 1960 (Ausschnitt des Originalfotos); Rechteinhaber: Nationaal Archief (Den Haag, Rijksfotoarchief); Bestandsnummer: 910-9501; Urheber/Fotograf: Pot, Harry / Anefo; Quelle: Wikimedia Commons; Lizenz: www.gahetna.nl/over-ons/open-data/CC BY-SA 3.0 NL
Helmut Käutner 1960
(Ausschnitt des Originalfotos)
Rechteinhaber:
Nationaal Archief
(Den Haag, Rijksfotoarchief);
Bestandsnummer: 910-9501
Urheber/Fotograf: Pot, Harry / Anefo;
mehr bei → www.gahetna.nl
Quelle: Wikimedia Commons;
Lizenz:
www.gahetna.nl/over-ons/open-data/
CC BY-SA 3.0 NL
… spielte den zwielichtigen Dr. Brenner.
 
Geboren am 25. März 1908 in Düsseldorf,
gestorben am 20. April 1980 in Castellina in Chianti (Italien).
 
1928 begann Helmut Käutner, Sohn eines Düsseldorfer Kaufmanns, in München zu studieren, zwischen 1931 und 1935 spielte Käutner Kabarett im Ensemble "Die Nachrichter"1), schrieb zudem Feuilletons und Kritiken für die bayerische Hochschulzeitung. Von 1936 bis 1939 war er Schauspieler und Regisseur am "Leipziger Schauspielhaus".
1939 begann seine Karriere als Regisseur mit der Filmkomödie "Kitty und die Weltkonferenz"1), die jedoch von der NS-Zensur kurz nach der Premiere als pro-britisch verboten wurde. Erste Filmerfahrung hatte Käutner schon zuvor als Drehbuchautor und mit einem Kurzauftritt in dem Spielfilm "Kreuzer Emden"1) (1932) gesammelt.
Obwohl Käutner nicht zum Widerstand gehörte, konnte er sich während der Nazizeit eine gewisse Unabhängigkeit in seinem Schaffen bewahren. Mit dem von der Zensur verbotenen Film "Große Freiheit Nr. 7"1) (1944) und dem bereits 1944 gedrehten, aber erst 1946 uraufgeführten Meisterwerk "Unter den Brücken"1) (1944) schuf er zwei Werke, die in ihrer Betonung des Individuellen stark dem Weltbild der Nazis widersprachen. Mit der Gottfried Keller-Adaption "Kleider machen Leute"1) (1940) veralberte er insgeheim den Uniformenwahn der Zeit; in dieser Zeit entstand auch das Melodram "Romanze in Moll"1) (1943), welches ebenfalls von Mustern nationalsozialistischer Filmideale abwich.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs arbeitete Helmut Käutner für "Radio Hamburg" (späterer NWDR), wo er seine Arbeits- und Inszenierungsweise auf das Hörspiel übertrug; unter anderem bearbeitete er bereits 1945 Thornton Wilders Theaterstück "Unsere kleine Stadt" für den Funk. Seine Arbeit als Filmregisseur nahm Käutner kurz nach Kriegsende wieder auf, mit "In jenen Tagen"1) (1947) drehte er einen die Nachkriegswirklichkeit beschreibenden "Trümmerfilm"1), in den nächsten Jahren gelang ihm mit Produktionen wie "Der Apfel ist ab"1) (1948) oder "Königskinder"1) (1950) jedoch zunächst kein Publikumserfolg.
1954 feierte er mit dem Antikriegsfilm "Die letzte Brücke"1) dann einen großen Erfolg, konnte bei den Filmfestspielen von Cannes 1954 "Prix International" entgegennehmen. Viele weitere erfolgreiche, ambitionierte Kinofilme der 1950er Jahre tragen Käutners Handschrift, man denke nur an das Biopic "Ludwig II. – Glanz und Ende eines Königs"1) (1955) mit O. W. Fischer, die Zuckmayer-Adaptionen "Des Teufels General"1) (1955) und "Der Schinderhannes"1) (1958) mit Curd Jürgens und "Der Hauptmann von Köpenick"1) (1956) mit Heinz Rühmann, die starbesetzte Theaterverfilmung "Das Glas Wasser" (1960) oder auch an die zu Herzen gehende Romanze "Monpti"1) (1957) mit Romy Schneider und Horst Buchholz.
Ab den 1960er Jahren begann Käutner dann für das Fernsehen zu arbeiten und trat gelegentlich auch als Schauspieler in Erscheinung wie beispielsweise mit der Titelrolle in Hans-Jürgen Syberbergs Kinofilm "Karl May"1) (1974); zudem engagierte er sich vermehrt als Regisseur am Theater. 1968 erhielt er den "Adolf-Grimme-Preis"1) in Gold für seine beim "Saarländischen Rundfunk" durchgeführte Fernsehproduktion "Valentin Katajews chirurgische Eingriffe in das Seelenleben des Dr. Igor Igorowitsch"2). In der Begründung der Jury hieß es: "Helmut Käutner hat als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller ein vorgegebenes Werk, die Komödie Katajews1) "Die Zeiten der Liebe" kongenial bearbeitet und in Szene gesetzt. Die besondere Leistung des Ensembles ist hervorzuheben."3)

Helmut Käutner war seit 1934 mit der Schauspielerin Erica Balqué1) (1912 – 2003) verheiratet , die seit "Die letzte Brücke" in fast all seinen Filmen als Regieassistentin fungierte. Seine letzten Lebensjahre, bereits schwer krank, verbrachte er mit seiner Frau in der Toscana. Dort, in seinem Haus in Castellina in Chianti, im nördlichen Teil der Provinz Siena gelegen, starb er im Alter von 72 Jahren. Helmut Käutner wurde in einem Ehrengrab auf dem Waldfriedhof Zehlendorf in Berlin beigesetzt (Abt. III–U–7) → Foto der Grabstelle bei knerger.de.
Der schriftliche Nachlass befindet sich im Archiv der Berliner "Akademie der Künste" → www.adk.de. Seit 1982 zwei-jährlich bzw. seit 1995 alle drei Jahre wird am Geburtstag von Helmut Käutner von der Stadt Düsseldorf der "Helmut-Käutner-Preis"1) vergeben.

Quelle (vorwiegend): Wikipedia (Stand Januar 2009)
 
Siehe auch Deutsches Filminstitut – DIF, www.deutsches-filmhaus.de, www.cyranos.ch
 
Weitere Filme*) von und mit Helmut Käutner
 
Link: 1) Wikipedia, 2) filmportal.de
3) Quelle: www.grimme-institut.de
Senta Berger

Senta Berger; Copyright Virginia Shue

… spielte die Susanne Stefan.
  
Geboren am 13. Mai 1941 in Wien.
  
Kurzportrait zu Senta Berger innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia, www.deutsches-filmhaus.de, www.prisma.de


Weitere Filme*) mit Senta Berger
 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der
Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Charles Regnier

Charles Regnier; Copyright Werner Bethsold

… spielte den Kaminsky.

Geboren am 22. Juli 1914 in Freiburg im Üechtland (Schweiz),
gestorben am 13. September 2001 in Bad Wiessee.
  
Kurzportrait zu Charles Régnier innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia


Weitere Filme*) mit Charles Régnier
 

Foto: © Werner Bethsold

Curd Jürgens

Curd Jürgens; Copyright Virginia Shue

… spielte den Mann im Rollstuhl.

Geboren am 13. Dezember 1915 in München-Solln,
gestorben am 18. Juni 1982 in Wien.
  
Kurzportrait zu Curd Jürgens innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia, www.whoswho.de, www.prisma.de


Weitere Filme*) mit Curd Jürgens
 
 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der
Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Siegfried Lowitz

Siegfried Lowitz Inspektor Guggitz in dem Film "Es geschah am hellichten Tag" (1958); Quelle: www,cyranos.ch bzw. Archiv "Praesens-Film AG, Zürich", mit freundlicher Genehmigung von Peter Gassmann (Praesens-Film AG, Zürich); Copyright Praesens-Film AG

… spielte den Herrn Weingarten, ein Verwandter Hohmanns.
  
Geboren am 22. September 1914 als Siegfried Wodolowitz in Berlin,
gestorben am 27. Juni 1999 in München.
 
Kurzportrait zu Siegfried Lowitz  innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia sowie Siegfried Lowitz- Stiftung für Theater uns Schauspielkunst
  
Weitere Filme*) mit Siegfried Lowitz
 
 
Foto: Siegfried Lowitz als Inspektor Guggitz in dem Film "Es geschah am hellichten Tag"1) (1958)
Quelle/Link: cyranos.ch bzw. Archiv "Praesens-Film AG" Zürich",
mit freundlicher Genehmigung von Peter Gassmann (Praesens-Film AG, Zürich)
© Praesens-Film AG
1) Link: cyranos.ch
Walter Richter

Walter Richter als Osvaldo Curtis in dem Film "Die Venus vom Tivoli" (1953); Quelle: www.cyranos.ch bzw. Archiv "Praesens-Film AG, Zürich", mit freundlicher Genehmigung von Peter Gassmann (Praesens-Film AG, Zürich); Copyright Praesens-Film AG

… spielte den verschwundenen Scherenschleifer Krupka.
 
Geboren am 13. Mai 1905 in Berlin,
gestorben am 26. Juli 1985 in Wien.
 
Kurzbiografie zu Walter Richter innerhalb dieser Homepage

Siehe auch Wikipedia, www.prisma-online.de
   
Weitere Filme
*) mit Walter Richter
 
 
Foto: Walter Richter als Osvaldo Curtis in dem Film "Die Venus vom Tivoli"1) (1953)
Quelle/Link: cyranos.ch bzw. Archiv "Praesens-Film AG", Zürich,
mit freundlicher Genehmigung von Peter Gassmann (Praesens-Film AG, Zürich)
© Praesens-Film AG
1) Link: cyranos.ch
Helma Seitz
 
Helma Seitz; Quelle: Wikimedia Commons bzw. Wikipedia / Quelle: Renate Becker; Urheber Arthur Hartog;  Lizenz CC-BY-SA-3.0
Helma Seitz
Quelle: Wikimedia Commons
bzw. Wikipedia/
Quelle: Renate Becker
Urheber Arthur Hartog
Lizenz CC-BY-SA-3.0)
… spielte spielte die Agathe.
 
Geboren am 23. Februar 1913 in Offenbach,
gestorben am 11. Juli 1995 in Köln.

Helma Seitz wuchs als Tochter eines Fabrikanten in Offenbach auf, nach ihrer Schauspielausbildung erhielt sie erste Engagements unter anderem in Hannover, Frankfurt und Oldenburg. Nach ihrer zweiten Heirat mit einem britischen Unternehmer wanderte sie mit ihrem Mann zunächst nach Kanada aus, lebte später mit ihm für mehr als zehn Jahre in New York. Nach der Scheidung kehrte Helma Seitz nach Deutschland zurück und nahm ihre Schauspieltätigkeit wieder auf. Sie stand beispielsweise in Linz, Kiel und München auf der Bühne, ging auf umfangreiche Theatertourneen quer durch die Bundesrepublik.
Seit Anfang der 1960er Jahre übernahm die Schauspielerin sporadisch Aufgaben vor der Kamera, wobei ihre Haupttätigkeit beim Fernsehen lag. Ihre bekannteste TV-Rolle war die der resoluten Kriminalassistentin "Rehbeinchen" in dem Dauerbrenner "Der Kommissar"1), wegen diverser Theaterengagements konnte sie jedoch nicht in allen Folgen mit von der Partie sein. Sie spielt nur eine winzige Rolle. Und doch spielte sie sich mit dieser Rolle in die Herzen von Millionen Fernseh-Zuschauern. Über fünfzigmal stand Helma Seitz, vielleicht besser bekannt als "Fräulein Rehbein", an der Seite von Erik Ode und seinen bewährten Assistenten vor der Kamera. In diesen fünfzig "Kommissar"-Folgen aber hat sich Helma Seitz ein Image geschaffen, das seinesgleichen sucht: Als "Fräulein Rehbein" ist sie Deutschlands Bildschirm-Kaffeetante Nummer eins geworden. (Quelle: TV – Hören und Sehen 19/1973)
Auch nach dem Ende der Serie war Helma Seitz noch vereinzelt auf dem Bildschirm präsent, spielte mehrfach kleinere Rollen in Krimireihen wie "Der Alte" und "Derrick", agierte in der Unterhaltungsserie "Unsere schönsten Jahre" oder war als Großmutter in dem Sechsteiler "Nesthäkchen"1) (1983) zu sehen.

Helma Seitz erhielt erhielt vier Mal einen "Bambi", 1970, 1971 und 1972 jeweils einen "Bambi" in Gold sowie 1975 die Trophäe in Silber.
 
Die Schauspielerin war seit Kriegsende in zweiter Ehe mit dem englischen Geschäftsmann Arthur Hartog verheiratet; aus der ersten Ehe mit dem Staatsschauspieler Theodor Becker1) (1880 – 1952) stammt die 1935 geborene gemeinsame Tochter Renate Becker2), die ebenfalls Schauspielerin geworden ist  → theaterkontakte.de.
Helma Seitz wurde auf dem Kölner Friedhof Melaten (Flur 13 (H):175) beigesetzt: dort fand auch ihre Enkelin Helma Schlögl später die letzte Ruhe.
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Helma Seitz
 
Link: 1) Beschreibung bzw. Kurzportrait innerhalb dieser HP, 2) Wikipedia

Foto: © Wilfried Paqué

Grabstelle von Helma Seitz auf dem Kölner Friedhof Melaten; Copyright Wilfried Paqué

Friedrich Joloff … spielte den Mazzini. 
 
Geboren am 14. Dezember 1908 in Berlin als Friedrich Jolowicz,
gestorben am 4. Januar 1988 in Verden an der Aller.
 
Kurzportrait zu Friedrich Joloff innerhalb dieser Homepage
  
Siehe auch Wikipedia
  
Weitere Filme*) mit Friedrich Joloff
Karl John
(Carl John)
… spielte den angeblich ertrunkenen Hohmann.
 
Geboren am 24. März 1905 in Köln,
gestorben am 22. Dezember 1977 in Gütersloh.

Kurzportrait zu Karl John innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia, www.cyranos.ch 

Weitere Filme*) mit Karl John
Wolfgang Völz

Wolfgang Völz; Copyright Virginia Shue

… spielte den Fasold.
 
Geboren am 16. August 1930 in Danzig.
 
Kurzbiografie zu Wolfgang Völz innerhalb dieser Homepage.
 
Siehe auch Wikipedia


Weitere Filme1) mit Wolfgang Völz
 
 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der
Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Katrin Schaake
 
Katrin Schaake; Copyright Virginia Shue
Foto zur Verfügung gestellt von der
Hamburger Fotografin Virginia Shue
© Virginia Shue
(starfotos@virginia-hamburg.de)
… spielte die Marita Jung.
 
Geboren am 13. November 1931 in Hamburg.

Nach einer Ausbildung zur Schauspielerin an der "Staatlichen Hochschule" in Hamburg (bei Else Bongers1) und Eduard Marks2)) erhielt Katrin Schaake ein erstes Engagement am Theater in Detmold. 
Ihre Karriere als Darstellerin beim Film begann 1959 mit einer Rolle in "Aus dem Tagebuch eines Frauenarztes"1) mit Rudolf Prack in der Hauptrolle. Zwei Jahre später drehte sie mit Götz George und Johanna von Koczian "Unser Haus in Kamerun"1) (1961). Nach einigen Fernsehauftritten hatte sie eine Nebenrolle im Oscar-prämierten Spielfilm "Was gibt’s Neues, Pussy?"1) (1965, What's New Pussycat?) mit Peter Sellers, Romy Schneider und Woody Allen. Es folgte mit "Blüten, Gauner und die Nacht von Nizza"1) (1966, Le jardinier d'argenteuil) mit Jean Gabin und Curd Jürgens in den Hauptrollen eine weitere internationale Produktion.
Sie arbeitete ab 1969 mehrfach mit Rainer Werner Fassbinder, unter anderem in "Liebe ist kälter als der Tod"1) (1969), "Die bitteren Tränen der Petra von Kant"1) (1972) und "Welt am Draht"1) (1973). Zu dieser Zeit war sie mit Ulli Lommel1) verheiratet3), von dem sie sich wieder scheiden ließ. Ab 1974 war Schaake zwölf Jahre die Lebensgefährtin von Marius Müller-Westernhagen1)4)5).
Bis zum Ende der 1980er Jahre arbeitete sie nur gelegentlich als Schauspielerin in Fernsehproduktionen, wie 1968 in der Fernsehserie "Hafenkrankenhaus"2) mit Anneli Granget in der Hauptrolle oder dem Krimi-Mehrteiler "Babeck" (1968). Zwischen 1990 und 1995 trat sie dann wieder vermehrt auf, hauptsächlich in deutschen Fernsehkrimis wie "Tatort", "Peter Strohm" und "Schwarz Rot Gold".
Zu ihren Theaterstationen gehörte unter anderem das "Landestheater Detmold" (ab 1960).
 
Quelle: Wikipedia (Stand Februar 2009) mit den Quellenangaben
3) IMDb Biografie
4) stromy.de
5) Interview mit Katrin Schaake

 
Weitere Filme*) mit Katrin Schaake
 
Link: 1) Wikipedia, 2) Kurzportrait bzw. Beschreibung innerhalb dieser HP

Kai Fischer … spielte die Caroline.
 
Geboren 18. März 1934 in Prag.  
 
Kurzbiografie zu Kai Fischer innerhalb dieser Homepage

Siehe auch Wikipedia
  
Weitere Filme
*) mit Kai Fischer
Paul Albert Krumm … spielte den Ganoven Hiebler.
 
Geboren am 28. Dezember 1924 in Berlin,
gestorben am 1. Januar 1990 in Düsseldorf.
 
Kurzportrait zu Paul Albert Krumm innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia
  
Weitere Filme
*) mit Paul Albert Krumm
Peter Neusser … spielte den Meyerhofer.
 
Geboren am 30. Juni 1932 in Wien,
gestorben am 20. Januar 2010 nach langer Krankheit in Berlin.

Neusser absolvierte sein Schauspielstudium am "Max-Reinhardt-Seminar" in Wien. Sein Filmdebüt gab er 1956 als Oberleutnant von Waldeck in dem Willi Forst-Streifen "Kaiserjäger"1). Nach dem Heimatfilm "Die Lindenwirtin vom Donaustrand"1) (1957) gehörte Neusser als Graf Batthyani auch zur Besetzung des Klassikers "Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin" (1957). Weitere Aufgaben in Kinoproduktionen schlossen sich an, beispielsweise in dem Kriegsdrama "Der Teufel spielte Balalaika"1) (1961), dem Krimi "Mann im Schatten"1) (1961), dem deutsch-österreichischer Western "Heiß weht der Wind"1) (1964) oder dem starbesetzten Kriegsfilm
"Brennt Paris?" (1966, Paris brûle-t-il?). Einen seiner letzten Leinwandauftritte hatte er als Sergeant Simpson in dem Wallace-Streifen "Die Tote aus der Themse"1) (1971). 
Seit Anfang der 1960er Jahre war Peter Neusser umfangreich für das Fernsehen tätig, tauchte mit prägnanten Rollen in zahllosen Serien aber auch Einzelproduktionen auf. Neuerliche Popularität erlangte er mit der Rolle des Revierleiters Rolf Bogner in dem Dauerbrenner "Großstadtrevier"1), eine Figur, die er von 1986 bis 2003 spielte.

In den 1980er und 1990er Jahren war Neusser außerdem als Synchronsprecher tätig. Er lieh seine Stimme u. a. James Arness in der Westernserie "Rauchende Colts"2) und Greg Morris in der Krimiserie "Vegas"1).
Peter Neusser war Vater von vier Kindern und lebte zuletzt in Berlin.

Quelle (unter anderem): Wikipedia
 
Weitere Filme*) mit Peter Neusser
 
Link: 1) Wikipedia, 2) Beschreibung innerhalb dieser HP
Rudolf Schündler … spielte den ermittelnden Kriminalkommissar Winfeld.
 
Geboren am 17. April 1906 in Leipzig,
gestorben am 12. Dezember 1988 in München.
 
Kurzbiografie zu Rudolf Schündler innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia, www.cyranos.ch
  
Weitere Filme
*) mit Rudolf Schündler
Jan Hendriks … spielte den Bleriot.
 
Geboren am 6. Dezember 1928 als Heinz Joachim Hinz in Berlin,
gestorben am 17. Dezember 1991 in Berlin.
  
Kurzportrait zu Jan Hendriks innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia; Fotos bei film.virtual-history.com
  
Weitere Filme
*) mit Jan Hendriks
Monika Lundi … spielte die Hilde Giesing.
 
Geboren am 22. August 1942 in Berlin.
 
Aufgewachsen in einem Berliner Waisenhaus besuchte sie eine Haushaltsschule und absolvierte eine Ausbildung als Graphikerin an der "Hochschule für Bildende Künste" in Berlin.
Sie betätigte sich als Fotomodell und erschien am 29. November 1967 auf der Titelseite der Illustrierten "Quick". Nach einigen sehr kleinen Film- und Fernsehauftritten erhielt sie Ende 1968 die Hauptrolle in der Erotik-Komödie "Das Go-Go-Girl vom Blow-Up"1). Bekannt wurde sie dem Fernsehpublikum durch die 11-teilige Serie "Von Liebe keine Rede"2). 1972 war sie die Partnerin von Roy Black in dem Heimatfilm "Grün ist die Heide"1), ein Jahr später erhielt sie aufgrund ihrer Popularität einen bronzenen "Bravo Otto"1).

1973 heiratete sie in Dänemark ihren Schauspielerkollegen Horst Janson3), doch wurde die Ehe bereits 1976 wieder geschieden. Mit ihm nahm sie 1975 unter der Produktion von Michael Kunze die Schallplatte "Wir wollen es haben" auf; hierbei handelte es sich um die deutsche Version des Paul Anka-Hits "Having My Baby"; der Single war jedoch kein kommerzieller Erfolg beschieden.
Monika Lundi war in späteren Jahren hauptsächlich in Episoden von Fernsehserien wie "Tatort", "Ein Fall für Zwei" oder auch "Marienhof" zu erleben. Weitere Ausdrucksmöglichkeiten fand sie unter anderem im Besprechen von Hörbüchern.
Nach ihrer zweiten gescheiterten Ehe mit dem Regisseur Hartmut Griesmayr1) ist Monika Lundi seit 1989 mit dem Schauspieler Hans Stetter3) verheiratet.
 
Quelle: Wikipedia (Stand Februar 2009)

Weitere Filme*) mit Monika Lundi
 
Link: 1)
Wikipedia, 2) fernsehserien.de, 3) Kurzportrait innerhalb dieser HP 
Paul Verhoeven … spielte den Körner, der den Journalisten Manfred Krupka aus dem Weg räumen soll.
 
Geboren am 23. Juni 1901 in Unna,
gestorben am 22. März 1975 in München.
 
Kurzportrait zu Paul Verhoeven innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia, www.cyranos.ch
  
Weitere Filme
*) mit Paul Verhoeven
Raimund Harmstorf

Raimund Harmstorf; Copyright Rainer Binder

… spielte den Nielsson.
 
Geboren am 7. Oktober 19391) in Hamburg,
gestorben am 3. Mai 1998 in Marktoberdorf.
 
Kurzbiografie zu Raimund Harmstorf innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia sowie die Fanpage seewolf.robsoft.dk


Weitere Filme*) mit Raimund Harmstorf
 
 
Foto: © Rainer Binder
(Das Foto wurde mir freundlicherweise von dem Fotografen Rainer Binder zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Rainer Binder; das Foto darf nicht für andere Zwecke verwandt werden.)
 
 
1) Die Biografien nennen alle 1940 als Geburtsjahr, die Grabinschrift nennt aber eindeutig 1939.

Tony Stahl … spielte den Emilio.
 
Geboren am 4. Januar 1928 in Kempten/Allgäu.
 
Weitere Filme*) mit Tony Stahl
Walter Morath
 
Walter Morath als Teufel in dem Film "Der Teufel hat gut lachen" (1960); Quelle/Link: cyranos.ch bzw. Archiv "Praesens-Film AG" Zürich", mit freundlicher Genehmigung von Peter Gassmann (Praesens-Film AG, Zürich); Copyright Praesens-Film AG
Walter Morath als Teufel
in dem Film
"Der Teufel hat gut lachen"2) (1960)
Quelle/Link: cyranos.ch bzw. Archiv "Praesens-Film AG" Zürich",
mit freundlicher Genehmigung von Peter Gassmann (Praesens-Film AG, Zürich)
© Praesens-Film AG
… spielte den Mendozza.
 
Geboren am 26. September 1918 in Basel (Schweiz),
gestorben am 3. Juli 1995 ebenda.
 
Nach der Gymnasialzeit sahen Mutter und Stiefvater zunächst eine bürgerliche Laufbahn für Walter Morath vor und er belegte ein Germanistikstudium zwecks Anstellung als Deutschlehrer. Nach knapp vier Semestern, während derer er bereits heimlich Schauspielunterricht nahm, verließ Morath mit 21 Jahren Universität und Elternhaus, um sich dem Theater zu widmen. Er nahm am Konservatorium Basel Schauspielunterricht bei Gustav Hartung1) und erhielt zur Spielzeit 1939/1940 ein erstes Engagement am "Basler Stadttheater". Er spielte in Märchenproduktionen und schlug keine Rolle von der "schwefelgelben Blitzhexe mit rotzüngelndem Haar" bis zu den ersten Charakterdarstellungen aus.
Ab der Spielzeit 1941/42 wurde er an das "Städtebundtheater Biel-Solothurn" unter der Leitung von Egon Neudegg engagiert; nebenher absolvierte er den Militärdienst. Von 1943 bis 1946 trat Morath im "Schauspielhaus Zürich" unter der Leitung von Oscar Wälterlin auf, wo er den Marquis Acaste in Molières Komödie "Der Menschenfeind"1), den Biondello in Shakespeares "Der Widerspenstigen Zähmung"1), den Jimmy Farrell in Synges "Der Held des Westerlandes"1) und den Lakai Jascha in Tschechows "Der Kirschgarten"1) gestaltete.

Das politische Kleintheater konnte bereits während des Krieges Erfolge verzeichnen, unter anderem das erste schweizerische Kabarett "Cabaret Cornichon"1), dem Morath bei Kriegsende beitrat und dem er bis 1948 angehörte; hier lernte er auch Voli Geiler1) kennen, die bereits zum Ensemble des "Cornichon" gehörte. Seit 1948 wurde Walter Morath vor allem durch gemeinsame Auftritte mit Voli Geiler in einem Kabarett-Duo-Programm bekannt, feierte internationale Erfolge auf Tourneen in Südamerika und Israel, wo er nach dem Krieg als einer der ersten deutschsprachigen Künstler reiste. Fridolin Tschudi1), Werner Wollenberger1), C. F. Vaucher und Friedrich Dürrenmatt1) schrieben Texte für das Duo. Auf dem Höhepunkt der Karriere zogen sie sich 1970 als Kabarettduo zurück und arbeiteten separat als Bühnenschauspieler.

Morath erhielt mehrfach Anfragen von Film und Fernsehen, lehnte jedoch die meisten Angebote ab und spielte in nur wenigen Kinofilmen bzw. TV-Produktionen mit: Auf der Leinwand zeigte sich unter der Regie von Leopold Lindtberg als Dr. med. Neuveville erstmals in "Matto regiert"2) (1947) in einem Kinofilm, Kurt Früh besetzte ihn als Richard Zürrer in "Bäckerei Zürrer"2) (1957) und gab ihm die Titelrolle in "Der Teufel hat gut lachen"2) (1960). Kleinere Aufgaben übernahm er in Kurt Hoffmanns Dürrenmatt-Adaption "Die Ehe des Herrn Mississippi"1) (1961) und in Mark M. Rissis "De Grotzepuur"1) (1975). 
Jahrelang arbeitete Morath für das "Schauspielhaus Zürich" und für das "Theater Basel". In späteren Jahren machte er Produktionen für Radio und Fernsehen. Wie andere ältere Kollegen litt Morath unter dem Wandel, der sich in den 1970er Jahren auf den Bühnen vollzog, und den er als Niedergang der Theaterkultur empfand. Nach der Scheidung seiner zweiten Ehe übernahm er die Kinder.
 
Quelle (vorwiegend): Wikipedia
 
Siehe auch www.cyranos.ch, tls.theaterwissenschaft.ch, filmportal.de
  
Weitere Filme
*) mit Walter Morath
 
Link: 1) Wikipedia, 2) cyranos.ch
Harry Raymon … spielte den Enrico.
 
Geboren 1926.

Der Schauspieler Harry Raymon kann auf ein reiches und bewegtes Leben zurückblicken. Im Jahr 1926 wurde er in Deutschland, im Hunsrück, geboren. Im Alter von neun Jahren emigriert Harry mit seiner alteingesessenen, jüdischen Familie noch rechtzeitig nach Amerika. Gegen Kriegsende kehrte er mit der US-Army ins zerstörte Deutschland zurück. In Frankreich beginnt er daraufhin eine Theater- und Pantomimenausbildung und gründet in den fünfziger Jahren ein pantomimisches Theater. Eine Beziehung zu einem Mann bringt in zurück nach Deutschland und vor 40 Jahren hat er sich in München niedergelassen.

Quelle: Harry Raymon im Gespräch mit Our Munich (yachad.israel-live.de)

Weitere Informationen:
Raymon besuchte in New York eine Schauspielschule, gemeinsam mit Tony Curtis und Harry Belafonte.
Er spielte ab Ende der 1950er Jahre in einigen Kinoproduktionen, unter anderem den Gegenspieler von Horst Buchholz in "Endstation Liebe"1) (1958).
Seinen autobiographischen Roman "Einmal Exil und zurück" veröffentlichte Raymon im Frühjahr 2005 (Band Nr. 1 der Reihe "Lebensgeschichte des forum homosexualität und geschichte münchen").
 
Siehe auch den Artikel bei www.juedische-allgemeine.de
 
Weitere Filme*) mit Harry Raymon
 
Link: 1) Wikipedia

Jos Hartmann … spielte den Edward.
 
Weitere Filme*) mit Jos Hartmann
Erni Singerl … spielte eine Blumenverkäuferin.
 
Geboren am 29. August 1921 in Puch bei Fürstenfeldbruck,
gestorben am 30. Juli 2005 in München.
 
Kurzbiografie zu Erni Singerl innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia
  
Weitere Filme
*) mit Erni Singerl
Toni Barpi … spielte einen Autovermieter.
 
Geboren am 13. Juni 19201) in Feltre (Venetien, Italien),
gestorben am 31. Oktober 2013 in Treviso (Venetien, Italien).
 
Barpi spielte hauptsächlich auf venezianischen Dialektbühnen, aber auch dreißig Jahre lang im Ensemble von Cesco Baseggio2), neben dem er 1936 debütiert hatte. Mit seiner 1926 geborenen Kollegin und Ehefrau Wanda Benedetti3) war er über viele Jahre für Radiosendungen aktiv und spielte zwischen 1954 und 1960 in einigen Fernsehinszenierungen. Großen Raum nahmen seine Aktivitäten für Kinder ein; so war er zwischen 1958 und 1966 im Fernsehen in zahlreichen Kindersendungen zu sehen. Auch seine wenigen Filmauftritte geschahen mehrfach für auf jugendliches Publikum zielende Filme von Angio Zane3) (1925 – 2010).
 
Quelle: Wikipedia
 
Weitere Filme*) mit Toni Barpi (auch Tony Barper)
 
1) Es werden auch der 10. August 1922 und der 5. Juni 1920 angegeben.
Link: 2) Wikipedia, 3) IMDb
Giacomo Frattini … spielte einen Fotografen.
 
In der "Internet Movie Database" wird nur "Babeck" ausgewiesen.
*) Link: Internet Movie Database
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