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Die Zusammenarbeit mit Fritz Lang fand ihre Fortsetzung in den Klassikern "Dr. Mabuse, der Spieler Ein Bild der Zeit"1) (1922) und der Rolle des Staatsanwalt von Wenk sowie in dem Nibelungen-Zweiteiler1) "Siegfried" und "Kriemhilds Rache" (beide 1924), wo er den Part des Volker von Alzey spielte. Er übernahm Hauptrollen in den zwei Teilen von Ewald André Duponts "Kinder der Finsternis" (1921/22), Ernst Lubitsch besetzte ihn in "Das Weib des Pharao" (1922, mit Emil Jannings), mit Asta Nielsen und Paul Wegener drehte er "Vanina oder Die Galgenhochzeit" (1922), erneut mit Jannings agierte er in Dimitri Buchowetzkis "Peter der Große" (1922). Eindrucksvoll war auch sein Ingenieur Kramer in Gerhard Lamprechts Sozialdrama "Die Verrufenen" (1925, mit Aud Egede Nissen) sowie ein Jahr später in der Fortsetzung "Die Unehelichen" (1926). Bis Ende der 1920er Jahre blieb Bernhard Goetzke ein vielbeschäftigter Stummfilmdarsteller und drehte auch im Ausland; so unter anderem (auch) in Großbritannien die deutsch-britischen Co-Produktionen "The Blackguard"1) (1925, Die Prinzessin und der Geiger) und "Der Bergadler"1) (1926, The Mountain Eagle), zu denen Alfred Hitchcock das Drehbuch geschrieben hatte. In Italien entstand der Monumentalfilm "Gli Ultimi giorni di Pompeii" (1926, Die letzten Tage von Pompeii; Regie: Carmine Gallones), in Frankreich "La Vestale du Gange" (1927, Regie: André Hugon) und in Russland "Salamandra" (1928, Regie: Grigori Roshal) die erste deutsch-sowjetischen Koproduktion überhaupt. Erwähnenswert sind weiterhin Géza von Bolvárys Abenteuer "Die Gefangene von Shanghai" (1927) und seine Rolle des General Hai Lung, Richard Oswalds Vicki Baum-Adaption "Feme" (1927) mit Goetzke als Universitätsprofessor Lenzberg und Eugen Illés' Drama "Das Gefährliche Alter" (1927) mit Asta Nielsen als Partnerin. Mit Beginn des Tonfilms verblasste der Ruhm des Stummfilmstars, Goetzke stand zwar weiterhin vor der Kamera, meistens hatte jedoch nur kleinere Auftritte. Zu seinen markanten Tonfilm-Rollen gehören die des Dr. Petersen in "Alraune" (1930, mit Brigitte Helm), der General Pellieux in "Dreyfus" (1930) unter der der Regie von Richard Oswald und die Hauptrolle des Herzogs Friedrich Wilhelm von Braunschweig in Gerhard Lamprechts Historienfilm "Der schwarze Husar"1) (1932). In allen weiteren zahllosen Kinoproduktionen, in denen er bis Kriegsende mitwirkte, spielte er meist nur unbedeutende Nebenrollen. Seinen letzten Leinwandauftritt hatte Goetzke 1950 als armer Bauer in der DEFA-Verfilmung "Das Kalte Herz"1), danach übernahm er noch sporadisch Aufgaben für das Fernsehen, so unter anderem in Hanns Korngiebels TV-Spiel "Elisabeth von England" (1961). Bernhard Goetzke, der für viele Jahre ein renommiertes Ensemblemitglied des Berliner Schillertheaters war, starb am 7. Oktober 1964 im Alter von 81 Jahren in West-Berlin. Im "Deutschen Bühnenjahrbuch" (1964) wird er folgendermaßen gewürdigt: "Er gehörte mit seinem scharf geprägten Antlitz, der hohen Stirn und den tiefliegenden Augen sowie der hohen, schlanken Gestalt zu den eindrucksvollsten Erscheinungen unter den deutschen Stummfilmschauspielern." |
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| Link: 1) Wikipedia | ||
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Siehe auch www.cyranos.ch,
Wikipedia
sowie www.defa-sternstunden.de Filmografie bei www.imdb.de |
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