Friedrich von Thun wurde am 30. Juni 1942 im mährischen Kwassitz1) als jüngster von vier Söhnen und viertes von fünf Kindern in ein altes Südtiroler Adelsgeschlecht, welches seit dem 16. Jahrhundert in Böhmen und Mähren lebte, hinein geboren: sein Vater war der Gutsbesitzer Ernst Graf von Thun und Hohenstein (1905 – 1985), seine Mutter Marie Therese eine Freiin Wiedersperger von Wiedersperg1). Nach dem 2. Weltkrieg, der Enteignung und Vertreibung sowie einem Aufenthalt in einem tschechoslowakischen Lager übersiedelte die Familie – seine Eltern, der dreijährige Friedrich und die drei Brüder Jaroslav (* 1935), Johann (1936–1993) und Franz (* 1939) – im Jahre 1945 von Mähren nach Österreich; seine Schwester Elisabeth wurde 1949 in Litschau1) (Niederösterreich) geboren. Der junge Friedrich besuchte später in Seckau1) in der Steiermark das Abteigymnasium und schon als Schüler interessierte er sich für alles, was mit dem Theater zusammenhing. So so war es nicht weiter verwunderlich, dass von Thun nach dem Abitur in München Germanistik und Theaterwissenschaften studierte und auch nebenher Schauspielunterricht nahm. Seine ersten Erfahrungen auf "den Brettern, die die Welt bedeuten" machte von Thun mit einem Studentenkabarett, später arbeitete er beim "Bayerischen Rundfunk" als Regieassistent.
Zwischen 1963 und 1967 war er an den "Münchner Kammerspielen"1) engagiert und avancierte schnell zu einem gefragten Charakterdarsteller. Sein Bühnendebüt gab er unter der Regie von Axel von Ambesser in "Gewitter am See", einem Stück von Wolfgang Christlieb (1912 – 1988) über den Tod des Bayernkönigs Ludwig II.1).

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Friedrich von Thun 01
Zum Film kam der Schauspieler Mitte der 1960er Jahre und war erstmals als Förster in Helmut Käutners " Lausbubengeschichten"1) (1964) nach der Erzählung von Ludwig Thoma1) auf der Leinwand zu sehen. Auch in den Folgefilmen "Tante Frieda – Neue Lausbubengeschichten"1) (1965), "Onkel Filser – Allerneueste Lausbubengeschichten"1) (1966) und "Wenn Ludwig ins Manöver zieht"1) (1967) übernahm er den Part des Revierjägers Franz Reiser.
Ab den 1970er Jahren arbeitete von Thun vermehrt für das Fernsehen, man sah ihn beispielsweise 1973 als Karli Guthmann in der beliebten Serie "Der Bastian", ein Jahr später war er der Baron von Dalheim in der Courts-Mahler-Verfilmung "Griseldis" und in dem Vierteiler "Des Christoffel von Grimmelshausen abenteuerlicher Simplicissimus" mimte er 1975 den Junker Hinz. 1984 beispielsweise sah man ihn mit der Hauptrolle des österreichischen Sektionschefs Leonidas Tachezy in Axel Cortis "Eine blassblaue Frauenschrift"1) nach einer Erzählung von Franz Werfel1) und von Thun erhielt für seine darstellerische Leistung den "Großen Preis" auf dem "Fernsehfestival Monte Carlo"1). Ungeheure Popularität erlangte der Schauspieler dann ab 1988 mit seiner Rolle des Gutsverwalter Baron Hannes von Meerungen in der intrigenreichen Erfolgsserie um das Bier-Imperium der adeligen Privatbrauerei Guldenburg, "Das Erbe der Guldenburgs"1). In der Serie "Die Schnelle Gerdi"1), den Geschichten um eine schlicht-dreiste Taxifahrerin alias Senta Berger, trat er als Gerdis geschiedener Mann Rudi auf, im Laufe der Jahrzehnte sollten noch viele erfolgreiche Filme mit Senta Berger als Partnerin folgen.
Friedrich von Thun 02 In den 1990ern sah man den Schauspieler mit dem Gentleman-Image neben Auftritten in Krimis wie "Tatort", "Derrick", "Der Bulle von Tölz" oder "Anwalt Abel" unter anderem 1990 als Doktor Hans Bergmann in Xaver Schwarzenbergers TV-Krimi "Ein anderer Liebhaber"2) nach dem Roman "La prison" von Georges Simenon1) auf dem Bildschirm, er war 1993 der Konrad Maienstedt in dem Paretti-Mehrteiler "Der rote Vogel" und ab 1994 begeisterte er die Zuschauer als Dr. Schwarz in der achtteiligen Arzt-Serie "Dr. Schwarz und Dr. Martin", in der Senta Berger den weiblichen Gegenpol zu "Dr. Schwarz" darstellte. Ebenfalls mit Senta Berger als verwitwete Franziska Ackermann, die sich als alleinerziehende Mutter mehr schlecht als recht mit ihren zwei Söhnen David und Bobby, der unter dem Down-Syndrom leidet, durchschlägt, agierte von Thun 1999 als Psychologe Professor Maximilian Weiss in dem viel beachteten Vierteiler "Liebe und weitere Katastrophen"2). Gemeinsam mit Senta Berger und Bobby Brederlow1) erhielt von Thun einen "Bambi"1) in der Kategorie "Fernsehen National".
Mitte der 1990er Jahre stand er für den abenteuerlichen Mehrteiler "Die Rückkehr des Sandokan"1) (1996, Il Ritorno di Sandokan) vor der Kamera, doch mit der Rolle des Professor Capellari in dem Dauerbrenner "Die Verbrechen des Professor Capellari"1) konnte von Thun ab 1998 seinen Beliebtheitsgrad dann noch "toppen". Auf eigenwillige und gewitzte Weise löst er bis 2004 erfolgreich so manchen kniffligen Fall – sehr zum Ärger der mit den Fällen befassten Polizei, die von Capellaris Alleingängen wenig begeistert war. 
 
 
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In jüngerer Zeit sah man den beliebten Schauspieler in "Fast ein Gentleman"2) (2000), einer fünfteiligen Reihe, in der von Thun zu seiner Hochform auflaufen konnte und die unterschiedlichsten Charaktere verkörperte. Er war 2001 neben Peter Weck der charmante Betrüger Heinz Wucher in der ORF-Komödie "Herzensfeinde"2) sowie ein Jahr später der erfolgreiche Astrophysiker Prof. Julius Stern in der Komödie "Unser Papa – das Genie"3), mit Simone Thomalla1) als gestresster Ehefrau. 2003 zeigte er sich neben Heiner Lauterbach und Julia Stemberger1) als Carl Houwer in dem zweiteiligen Drama "Eine Liebe in Afrika"3), war der General Erich Ludendorff1) in der aufsehenerregenden und umstrittenen, kanadisch-US-amerikanischen Produktion "Hitler – Aufstieg des Bösen"1) ("Hitler: The Rise of Evil"), in der Robert Carlyle1) den Adolf Hitler1) darstellte und unter anderem Peter O'Toole als Paul von Hindenburg1) zur Besetzung zählte. Eine schöne Rolle in gewohnter "von Thun-Manier" war Anfang Mai 2005 dann der Part des Archäologen Ludwig Gehlen in der turbulenten Beziehungskomödie "Sommer mit Hausfreund"3), dem seine Ausgrabungen und Forschungen seit Jahren wichtiger sind als seine Ehefrau Elisa alias Thekla Carola Wied. Als er wegen eines beruflichen Angebots den Sommerurlaub anlässlich der bevorstehenden Silberhochzeit platzen lässt, spielt seine Ehefrau nicht mehr mit, denkt über den Sinn der Beziehung nach und stürzt sich in eine Liebesaffäre mit seinem Kollegen; daraufhin tröstet sich Ludwig mit der attraktiven Lydia (Andrea L'Arronge1))…
Wenige Monate später schlüpfte von Thun in Jan Ruzickas heiter-romantischer Komödie "Liebe wie am ersten Tag"1) (2005) erneut in die Rolle eines vielbeschäftigten Ehemannes, der seine Frau Theresa (Saskia Vester1)) bzw. deren unermüdlichen Einsatz für die Familie nur noch am Rande wahrnimmt. Als diese spontan dem grauen Alltag entflieht, sich an ihrem Urlaubsort auf Usedom (fast) in den charmanten Bootsbauer Sebastian Schneider (Peter Sattmann) verliebt und auch sonst ziemlich viel ungewohnte Aufmerksam erfährt, setzt Gatte Richard Jessen alles daran, das Herz seiner Frau erneut zu erobern, was ihm letztlich auch überzeugend gelingt.
  
Eine eher nachdenkliche Rolle verkörperte der Schauspieler Ende Januar 2006 als Vater von Jan Josef Liefers1) in dem ZDF-Film "Die Entscheidung"3), einem Ethik-Psychodrama von Nikolaus Leytner, welches die Machenschaften des weltweiten Organhandels anprangert. Hier überzeugte von Thun als Großvater des todkranken Jonas, der seinem Enkel mittels Geld und Beziehungen zu einem Spenderherz verhelfen will, wohl wissend, dass dafür ein anderes Kind getötet werden soll. Wenig später tauchte er als zerstreuter Universitätsprofessor Charles Bernbeck auf dem Bildschirm auf, der in dem von Urs Egger nach dem Bestseller von Felix Mettler1) ("Der Keiler") inszenierten Krimi "Tod eines Keilers"2) in einen ungewöhnlichen Mordfall verwickelt wird → siehe auch Filmbeschreibung bei www.dieterwunderlich.de.
Nach der Paraderolle des Zuckerbäckers Alberto Puccini und Partner von Gila von Weitershausen in Xaver Schwarzenbergers vergnüglichen Geschichte "Mein süßes Geheimnis"1) (2006) sowie einer Vaterrolle in Michael Kreihsls Komödie "Heute heiratet mein Mann"3) (2006), gab von Thun in dem Zweiteiler "Helen, Fred und Ted"3) zur Abwechslung dann mal einen renommierten Psychotherapeuten, der eigentlich mit seiner Lebensgefährtin den Ruhestand genießen will: Prof. Dr. Frederick Czerny, genannt Fred, hat als Nachfolger für seine Praxis Theodor Fröhlich, genannt Ted (Christian Berkel1)) gefunden, als Dritte im Bunde taucht Dr. Helen Cordes (Andrea Sawatzki1)) auf, die zu Anfang noch als Ärztin in einer psychiatrischen Klinik arbeitet. Inszeniert von Sherry Hormann1) erzählt der Zweiteiler augenzwinkernd und mit ungewöhnlicher Kameraführung vom ganz normalen Wahnsinn des Alltags, dem Allzumenschlichen, von Patienten und ihren Neurosen, von Ärzten, ihren versteckten Träumen und ihren Ängsten, wobei von Thun alias "Fred" eher der ruhende Pol in dem manchmal chaotischen Trio ist, welches noch durch Sprechstundenhilfe Traudel Nietsche (Gisela Schneeberger1)) ergänzt wird. Für seine herausragende darstellerische Leistung erhielt der Schauspieler am 25. Mai 2007 aus der Hand des damaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber1) im Münchener "Prinzregententheater" den "Bayerischen Fernsehpreis"1) ("Blaue Panther").
 
Eher kurz war von Thuns Auftritt in dem unterhaltsamem Krimi "Das Mörderspiel" (EA: 04.01.2007) aus der Reihe "Agathe kann's nicht lassen"1) mit der eigenwilligen und gewieften Hobbydetektivin Agathe Heiland alias Ruth Drexel. Hier mimte er den an den Rollstuhl gefesselten Gutsherrn Hohenfels, der (scheinbar) einem Mord zum Opfer fällt. Glänzend war Mitte April 2007 seine schwierige Rolle des Arztes Dr. Hinrich Fehse an der Seite von Anneke Kim Sarnau1) als engagierter Filmtochter und Ärztin Jenny sowie Eleonore Weisgerber als stiller, undurchsichtiger Arzthelferin Frau Spengler in Martin Eiglers eindringlichem Fernsehspiel
"Der falsche Tod"2), welches sich sensibel mit dem heiklen Thema der aktiven Sterbehilfe befasst. Eine kleinere, dennoch prägnante Rolle hatte von Thun in Xaver Schwarzenbergers bitterbösen Komödie "Muttis Liebling"3), die Ende Juli 2007 in der ARD ausgestrahlt wurde. Hier trat er als Ehemann der dominanten Mutter Maria (Monica Bleibtreu) in Erscheinung, die in ihrem Modelleisenbahn-spielenden erwachsenen Sohn Wolferl (Gregor Bloéb1)) ihren ganzen Lebensinhalt sieht, ihn bevormundet, bekocht und vor den vermeintlichen Unbilden des Lebens (inklusive Frauen) beschützten will. Ehemann Josef hat sich schon seit Jahren innerlich von dieser Ehe verabschiedet und Zuflucht bei einer Geliebten gesucht…  
Als intriganter Bauunternehmer Nick Winter versprühte von Thun seinen Charme in der der Mitte Dezember 2007 ausgestrahlten turbulenten Familienkomödie  "Eine stürmische Bescherung"3), der dritten Geschichte um das Restaurant "Vier Meerjungfrauen" mit der patenten Besitzerin Maren Torkelsen (Hannelore Hoger), deren Mann Friedrich (Jürgen Schornagel) und Marens drei erwachsenen Töchtern, allen voran Muriel (Nina Hoger1)) sowie deren Schwestern May Brit (Susanne Schäfer1)) und Merle (Lavinia Wilson1)). Gerade auf dem Grundstück der Torkelsens möchte Winter ein ehrgeiziges Bauprojekt verwirklichen, hat jedoch nicht mit dem zähen Widerstand seiner Kontrahentinnen gerechnet und muss trotz aller Finesse schließlich klein bei geben. In der Folge "Näher als du denkst" aus der ZDF-Krimireihe "Der Kommissar und das Meer"1) mimte er wenig später den Vater des Protagonisten Kommissar Robert Anders alias Walter Sittler1), Ende Oktober 2007 begannen die Dreharbeiten zu der ZDF-Krimireihe mit dem Titel "Dell & Richthoven"3), in der von Thun selbst als Ermittler auftrat. Neben Christoph M. Ohrt1) als wohlhabendem Lebemann Bruno Dell gab er den jovialen, pensionierten Oberstaatsanwalt Sebastian Richthoven, in vier Folgen ŕ 45 Minuten kam das ungleiche Duo Trickbetrügern auf die Spur und machte diese dingfest; die Reihe startete am 13. November 2008.
 
Dass der Schauspieler nicht nur in unterhaltsamen Komödien zu überzeugen weiß, bewies er Ende April 2008 in dem von Matti Geschonneck inszenierten eindringlichen TV-Drama "Zeit zu leben"3). Das kontrovers diskutierte Stück thematisierte die Sterbehilfe, von Thun spielte den an Krebs erkrankten Rolf Waldheim, der gemeinsam mit seiner unter Depressionen leidenden Frau Lena (Nicole Heesters) mittels des Sterbehelfers Doktor Laufen (Dietz-Werner Steck) in Holland aus dem Leben scheiden möchte. Der Entschluss löst bei den Kindern des Paares (u.a. glänzend Maja Maranow) Entsetzen aus, das Drama nimmt eine überraschende Wendung, als Lena das tödliche Gift wie geplant zu sich nimmt und stirbt, Rolf jedoch gerettet wird, da er kurz zuvor ein Mittel zum Erbrechen geschluckt hatte … Zwei Wochen später zeigte sich von Thun erneut an der Seite von Nicole Heesters, diesmal spielte er in Xaver Schwarzenbergers Beziehungsdrama "Copacabana"3) allerdings nicht die Hauptrolle sondern musste Bruno Ganz als Film-Ehemann den Vortritt lassen.
Seinen ganzen Charme konnte der sympathische Schauspieler erneut in der auf die Protagonistin Christiane Hörbiger zugeschnittenen Tragikomödie "Annas zweite Chance"3) versprühen, mit der die ARD am 2. Januar 2009 die Zuschauer vor den Fernseher lockte. Christiane Hörbiger als ehemals gefeierte, elegante Kunstmäzenin der Hamburger High Society, die nach dem kriminellen Bankrott ihres Mannes ganz von vorne anfangen muss und sich als als Besitzerin eines Gemüsestandes am Wiener Naschmarkt eine neune Existenz aufbaut sowie Friedrich von Thun als verkrachter Kammersänger, der sich recht schlitzohrig durchs Leben schlägt und Anna einige überlebenswichtige Tricks beibringt, garantierten für 90 Minuten kurzweilige Unterhaltung. Frank Rauscher (teleschau – der mediendienst) schrieb unter anderem: Was sich ein bisschen anhört wie aus einem Märchen für die Ü-60-Generation, ist die Geschichte von "Annas zweite Chance", einem zwar etwas übertriebenen, aber in seiner Grundaussage doch realitätsnahen Komödchen über die Offerten, die das Leben im Alter zu bieten hat. In den Hauptrollen überzeugen Christiane Hörbiger und Friedrich von Thun als spätes Liebespaar, das vor der romantischen Kulisse des Wiener Naschmarktes zueinanderfindet. 
Wenige Tage später präsentierte sich von Thun in dem sehenswerten, dreiteiligen Nachkriegsdrama "Die Rebellin"1), der Geschichte des außergewöhnlichen Lebensweges einer jungen, Technik-begeisterten Frau (Alexandra Neldel1)) im Deutschland der 1950er Jahre (EA: 5./7./11.01.2009). Diesmal verlieh er dem Fabrikanten und Radiopionier Wilhelm Sattler Kontur, spielte diesen gefühlsarmen und standesbewussten Familienpatriarchen, dessen Unternehmen mit der Nazi-Vergangenheit belastet ist, mit der notwendigen Arroganz. Eine ambivalente Vaterfigur verkörperte Friedrich von Thun in dem packenden Zweiteiler "Entführt!"1), welcher am 2./4. März 2009 im ZDF gezeigt wurde. Er war der reiche Großindustrielle Albert Targensee, dessen Tochter Liane (Nina Kunzendorf1)) um das Leben ihres Mannes (Mark Waschke1)) und ihrer Tochter (Charleen Deetz) bangen muss, die von eiskalten Gangstern entführt wurden. Mit dem hochkarätig besetzten Thriller "Entführt" erzählte Regisseur Matti Geschonneck1) nicht nur ein Kidnapper-Drama, sondern auch die Geschichte einer zutiefst zerrütteten Familie. Als ermittelnder Kommissar Thomas Danner agierte Heino Ferch1), weitere prägnante Rollen spielen unter anderem Andrea Sawatzki1), Hanns Zischler, Matthias Brandt1) und Suzanne von Borsody1) → siehe auch dieterwunderlich.de, tittelbach.tv.
Kraftvoll war von Thuns Darstellung des Schraubenfabrikanten und Familienpatriarchen Karl Maillinger in dem am 25. Mai 2009 in dem ZDF-Familiendrama mit durchaus komödiantischen Zügen "Das Beste kommt erst"1). Premiere hatte Rainer Kaufmanns1) Regiearbeit bereits 2008 beim "Filmfest München"1) gefeiert, auch nach der TV-Ausstrahlung erntete der Film durchweg gute Kritiken. Für André Mielke von "DIE WELT" … ist Kathrin Richter, Jürgen Schlagenhof (Buch) und Rainer Kaufmann (Regie) ein sympathischer Film gelungen, der seine Charaktere mit milder Ironie behandelt und diesen feinen, lebensklugen Tonfall bis zur letzten Einstellung durchhält. Der unaufdringliche Stil wird unterstützt durch eine vorzüglich ins Bild gesetzt oberbayrische Herbstlandschaft, eine Idylle fernab jeder blau-weißen Herrlichkeit. Aus einem guten Darsteller-Ensemble sticht neben Patriarchen-Routinier Friedrich von Thun eine Sophie von Kessel1) heraus, die die tragische Vaterfixierung ihrer Figur auf glaubhafte Art vermittelt. Ihre Anna ist keine Karrieristin, sondern ein Bienchen. Verzweifelt summt und sammelt und wuselt sie, nur um ihrem Vater zu gefallen. Doch, ach, der alte Mailinger mag zwar glauben, dass das Beste erst noch komme. Aber der Beste ist in seinen Augen schon und noch lange da: er selbst. → siehe www.welt.de
In Hermine Huntgeburths ergreifendem TV-Drama "Das Glück ist eine ernste Sache"3) gehörte von Thun neben Eva Löbau, Devid Striesow1) und Christine Schorn zu den Hauptdarstellern. Die NDR-Produktion wurde erstmals am 29. September 2009 beim "Filmfest Hamburg"1) gezeigt, gelangte allerdings erst am 14. August 2013 in der ARD zur Ausstrahlung. In der streckenweise grotesken Geschichte um die mit Minderwertigkeitskomplexen beladene junge Olivia (Eva Löbau), die von ihrer egozentrischen Mutter Kora (Christine Schorn) und ihrem zynisch-bösartigen Ehemann Klaus (Devid Striesow) ständig klein gemacht wird, glänzte von Thun als manisch-depressiver bzw. hochstaplerisch-charmanter Rudi Müller, in den sich die zu neuem Leben erwachte Mutter verguckt hat.
Friedrich von Thun am 20. Januar 2012 anlässlich der Verleihung der "Bayerischen Filmpreise 2012" im Münchener "Prinzregententheater"; Quelle: Wikipedia bzw. Wikimedia Commons; Urheber: Manfred Werner – Tsui;  Lizenz CC-BY-SA 3.0. Eine interessante Arbeit war Xaver Schwarzenbergers Neuverfilmung von "Sisi"1), mit der Romy Schneider als Kaiserin von Österreich1) Filmgeschichte geschrieben hat. In dem international besetzten Zweiteiler, eine Koproduktion von ORF, ZDF und RAI, verkörperte von Thun den Feldmarschall Graf Radetzky1), für die Titelrolle konnte die Italienerin Cristiana Capotondi1) verpflichtet werden. In weiteren Rollen waren Martina Gedeck1) als Erzherzogin Sophie1), Herbert Knaup1) als Max Herzog in Bayern1) und David Rott1) als Kaiser Franz-Josef I.1) zu sehen, unter anderem gab Fritz Karl1) den ungarischen Grafen Gyula Andrássy1) und Dieter Kirchlechner Otto von Bismarck1); die Zuschauer konnten das opulent ausgestattete Remake am 17. bzw. 20. Dezember 2009 im ZDF erleben.
Als zutiefst erschütterter Ehemann und Vater überzeugte von Thun in dem Krimi "Das große Fressen"1) (EA: 24.10.2009) aus der Krimireihe "Ein starkes Team"1), dessen Ehefrau Anna (Peggy Lukac1)) bei einem Raubüberfall in dem von dem Paar geführten Juwelierladen erschossen wird. Bald geraten der Juwelier Walter Machnow und seine erwachsenen Kinder in das Visier der Berliner Ermittler (Maja Maranow/Florian Martens1)), die scheinbar glänzende Fassade einer heilen Familie beginnt zu bröckeln …
 
Friedrich von Thun am 20. Januar 2012 anlässlich der Verleihung
der "Bayerischen Filmpreise 2012" im Münchener "Prinzregententheater"
Quelle: Wikipedia bzw. Wikimedia Commons;
Urheber: Manfred Werner – Tsui
;  Lizenz CC-BY-SA 3.0
Die mit szenischen Darstellungen durchsetzte Dokumentation "Aghet – Ein Völkermord"1), mit der Regisseur Eric Friedler1) den Völkermord an den Armeniern1) aufzeigte, entstand 2009 nach mehrjährigen umfangreichen Recherchen und erhielt unter anderem 2010 den "Deutschen Fernsehpreis"1) in der Kategorie "Beste Dokumentation". Neben anderen renommierten Schauspielern verkörperte Friedrich von Thun den zwischen 1913 und 1916 amtierenden US-amerikanischen Botschafter in Konstantinopel Henry Morgenthau1) (1856 – 1946).
Kurzweilige Unterhaltung bot am 18. Dezember 2010 die Rosamunde Pilcher-Geschichte "Lords lügen nicht", in der von Thun den findigen Lord Philipp Woxter darstellte, der seine Geldprobleme durch die Heirat mit einer reichen Frau gemäß dem Familienmotto "nil desperandum" – "niemals aufgeben" – lösen möchte. Dass der verarmte Lord ebenso wie sein Sohn Russell (Jan Hartmann1)) am Ende doch noch die wahre Liebe findet bzw. die Geschichte ein Happy End hat, ist bei den Pilcher-Storys mehr als vorhersehbar.
Eine weitere fertiggestellte Arbeit für das Fernsehen war der Krimi "Klarer Fall für Bär"3) (EA: 06.01.2011) mit Hans Sigl1) in der Hauptrolle des Münchner Rechtsanwaltes Richard Bär, der in seiner bayerischen Heimat in einen auch emotional komplizierten Mordfall als Verteidiger verwickelt wird. Friedrich von Thun präsentierte sich als der mächtige Josef Bernhuber, Chef der "Bernhuber-Brauerei" und Vater des Mordopfers. Freuen durfte man sich am 11. März 2011 auf einen vergnüglichen Fernsehabend mit Friedrich von Thun an der Seite von zwei starken Frauen: Heidelinde Weis und Christiane Hörbiger als die Schulfreundinnen Hermine und Edith, die in "Das Glück ist ein Kaktus"3) trotz fortgeschrittenen Alters mit der Eröffnung eines Restaurants auf Mallorca einen ungewöhnlichen Neubeginn wagen wollen. Friedrich von Thun war als der "Aussteiger" Joachim zu sehen, in den sich Edith (Christiane Hörbiger) verliebt.
In der Beziehungskomödie "Adel Dich"1) (EA: 20.04.2011) kam der Schauspieler neben den Protagonisten Elmar Wepper und Gisela Schneeberger1) als Graf Lorenz von Felsen-Hepp daher. Der Film ist eine schwarzhumorige Liebeskomödie, die mit Augenzwinkern in die bayrische Adelswelt eintaucht, über eine späte Suche nach der wahren Identität und den immer wieder überraschenden Wendungen des Lebens. (Quelle: www.br.de). Wenig später wurde am 26. April 2011 in der ARD das von Florian Baxmeyer inszenierte bewegende Drama "Wie ein Licht in der Nacht"3) mit Christiane Hörbiger als erfolgsgewöhnter Immobilienmaklerin Carla gesendet, wo von Thun den mittlerweile geschiedenen Ehemann der Protagonistin Carla spielte. Vorgestellt wurde der Film erstmals anlässlich des "Hamburger Filmfestes 2010" (30.09. – 09.10.2010) → www.presseportal.de.
 
Als charmant-dubioser, erfolgsverwöhnter Rüdiger Siebert, Chef der traditionsreichen, aber angeschlagenen fiktiven Oberhausener "Salerno AG", tauchte von Tun in dem komplexen, kritischen ZDF-Wirtschaftskrimi "Ein mörderisches Geschäft"1) (EA: 12.09.2011) auf. Der Schauspieler gestaltete einen Mann, der ein Unternehmen in alter Tradition führt, "Macht und Machtlosigkeit verbinden sich in seiner Figur. Auf der einen Seite ist er ein knallharter Rechner, auf der anderen Seite unterliegt er seinen eigenen Eitelkeiten und Machtgelüsten." notierte das ZDF. In der von Regisseur Martin Eigler1) in Szene gesetzten packenden Geschichte werden die die kriminellen Machenschaften von Wirtschaftsbossen und die Behandlung von Menschen als Firmeninventar gnadenlos angeklagt. Dabei deckt Eigler zugleich auf, wie sich Firmenbosse fernab üblicher Sanierungsprojekte am Untergang noch bereichern können.5) Im Zentrum des Geschehens stehen weiterhin die beiden Sanierer einer Unternehmensberatungsfirma, Christiane Paul1) als leidenschaftlich agierende Alina Liebermann und Devid Striesow1) als dynamisch-eigenwilliger und ziemlich cooler Tom Winkler.
Die Dreharbeiten zu der romantischen ORF/SWR-Komödie "Die Abstauber"1) mit Ursula Strauss1) und Mišel Matičević1) in den Hauptrollen gingen bis Mitte Dezember 2010, hier war von Thun mit der Figur des unsympathischen Bankchefs Werner Wachter zu sehen; die Erstausstrahlung erfolgte am 7. Dezember 2011 auf ORF 2. Viele Jahre nach den Erfolgsproduktionen "Dr. Schwarz und Dr. Martin" (1993–1996) bzw. dem Vierteiler "Liebe und weitere Katastrophen" (1998) ließ sich von Thun in der ARD-Screwball-Comedy "Hochzeiten"1) (EA: 27.09.2012) erneut mit Senta Berger als charmant-streitbarer Kontrahentin blicken und stellte deren Ex-Ehemann dar. Claire, Besitzerin einer Gärtnerei, und Bernhard, erfolgreicher Großunternehmer im Flugzeuge, kommen sich wieder näher, als die Hochzeit der gemeinsamen Tochter Sophie (Lisa Martinek1)) mit dem Workaholic Ingo (Tim Bergmann1)) geplant werden soll. In einer weiteren Hauptrolle tritt der Schriftsteller Hans (Fritz Karl1)) auf den Plan, der Tochter Sophie vor langer Zeit verlassen hatte. "Nun geben sie bravourös ein ehemaliges Ehepaar, das sich nach Jahren der Trennung wieder auf die einstige Liebe besinnt. Das ist zwar nicht sonderlich originell, doch wie von Thun und Berger dies spielen, ist allemal sehenswert." notiert prisma.de. 
In dem zweiten, von Andreas Prochaska inszenierten ZDF-Krimi "Racheengel"3) (EA: ARTE 30.11.2012) um den genialen Wiener Polizeipsychologen bzw. Verhörspezialisten Richard Brock (Heino Ferch1)) aus der Thriller-Reihe "Spuren des Bösen"1), standen neben Protagonist Ferch auch Friedrich von Thun und Hannelore Elsner als tiefgläubige Eltern des Selbstmörders Sebastian Ulmer (Florian Teichtmeister1)) auf der Besetzungslist. Fertiggestellt war auch Xaver Schwarzenbergers Familiendrama "Clarissas Geheimnis"3) (EA: 05.10.2012) mit von Thun als todkrankem Großvater Albert: Am 17. April 2011 fiel die erste Klappe in der Nähe von Johannesburg – und seit dem 26. April schlägt das Team seine Zelte in der Steiermark, genauer gesagt auf Schloss Herberstein1) auf. In dem ergreifenden Familiendrama spielen Katja Riemann1) und Paula Kalenberg1) die Hauptrollen. In weiteren Rollen sind Publikumslieblinge wie Herbert Knaup1), Fritz Karl, Friedrich von Thun, Krista Stadler1), Hary Prinz1), Thomas Sarbacher1) und Nina Proll1) zu sehen.5). Von Thun stand erneut als Familienpatriarch Karl Maillinger für Rainer Kaufmanns Story "In den besten Familien"3) vor der Kamera, einer Fortsetzung mit nahezu identischer Besetzung (u.a. Sophie von Kessel, Marc Hosemann, Fabian Hinrichs) des 2009 ausgestrahlten komödiantischen Familiendramas "Das Beste kommt erst"; die Dreharbeiten dazu begannen im Mai 2011, gezeigt wurde die turbulente Geschichte am 3. Dezember 2012 im ZDF. Rund ein Jahr später ging eine dritte Geschichte um den Maillinger-Clan auf Sendung, in "Beste Bescherung"1) (EA: 16.12.2013) zod sich Karl diesmal aus Angst vor den Steuerfahndern kurz vor Weihnachten in die Berge zurück. "Wieder mit hervorragender Besetzung nach dem Drehbuch von Kathrin Richter und Jürgen Schlagenhof in Szene gesetzt, ist es natürlich dieses Mal das Weihnachtsfest, das das Leben der Großfamilie gehörig durcheinander wirbelt." notiert prisma.de. Und tittelbach.tv meint: "Der Film von Rainer Kaufmann, der dritte Streich um die Maillingers, ist Weihnachtsfilm, Familiengeschichte und Beziehungskomödie. Ein geistreicher, realistischer Feelgood-Film, bissig & ironisch statt von romantischer Glückssuche getragen. Herzstück: die Charaktere. Star: das Ensemble." Mit "Das beste aller Leben"3) ging die Geschichte um die Fabrikanten-Familie Maillinger am 22. Dezember 2015 in eine abermals ziemlich chaotische vierte Runde: Senior Karl Maillinger (von Thun) hat gerade seine Gefängnisstrafe wegen Steuerhinterziehung abgesessen und will nun zum Jahresende im Kreise seiner Lieben die Taufe seines Enkels feiern. Doch als sein ehemaliger Knastkumpel Edward (Christoph Letkowski1)) auftaucht, läuft einiges aus dem Ruder …
  
In das neue Jahr 2013 startete von Thun mit der spannenden Geschichte "Das Blut der Erde"3) (EA: 11.01.2013) aus der ZDF-Reihe "Unter Verdacht"1) mit Senta Berger als engagierte Kriminalrätin Eva Prohacek und präsentierte sich als der in kriminelle Machenschaften verwickelte Wasserwerks-Chef Toni Schiermeier. In dem Krimi "Mord an Bord"3) (EA: 09.02.2013) aus der Reihe ZDF-Krimireihe "Einsatz in Hamburg"1) kam er als harmloser Kreuzfahrt-Passagier Ludwig Hagen daher, der das Ermittler-Team Jenny Berlin (Aglaia Szyszkowitz1)), Hans Wolfer (Hannes Hellmann1)) und Volker Brehm (Rainer Strecker1)) an der Nase herumführt und schließlich als Mörder enttarnt wird. Eine weitere Arbeit für das Fernsehen war das vom ZDF produzierte historische Drama "Ein weites Herz"1) mit dem Untertitel "Schicksalsjahre einer deutschen Familie". Erzählt wird die bewegende Lebensgeschichte der ehemaligen Kabarettistin und späteren Ordensschwester Isa Vermehren1) (1918 – 2009), Friedrich von Thun verkörpert hier den Rechtsanwalt Kurt Vermehren1), Vater der Protagonistin Isa Vermehren (Nadja Uhl1)), und stand erstmals gemeinsam mit Sohn Max von Thun1) in einer Vater-Sohn-Rolle vor der Kamera. Eine weitere Hauptrolle hatte Iris Berben als Petra Vermehren1), Filmehefrau von Thuns übernommen, Sendetermin war der 1. April 2013. Wenig später tauchte von Thun als gestresster Familienvater und Ehemann Franz Sonntag in der herrlichen Komödie "Familie Sonntag auf Abwegen"3) (EA: 18.04.2013) auf: Eigentlich hatte sich der Ruheständler und einstige Autohausbesitzer Franz mit seiner Frau Bärbel (Gisela Schneeberger1)) auf einen beschaulichen Lebensabend eingerichtet. Als nach und nach die erwachsenen Kinder, Tochter Moni (Anna Maria Sturm1)), Sohn Robert (Sebastian Bezzel1)) und schließlich auch die älteste Tochter Karo (Christiane Paul1)) wieder im "Hotel Mama" unterkriechen, nimmt das Chaos seinen Lauf. Anschließend ging am 2. Mai 2013  aufgrund des Erfolgs der 2012 gesendeten heiteren Geschichte "Hochzeiten" mit "Just Married – Hochzeiten zwei"3) eine neue Story um Claire und Bernhard in die zweite Runde.
Als Bürgermeister der Freien Reichsstadt Tremmlingen bzw. mächtiger Geschäftsmann Koloman Laux gehörte von Thun zur Besetzung des historischen, spektakulären vom ZDF produzierten Event-Zweiteilers "Die Pilgerin"1) (EA: 05/06.01.2014). Angesiedelt im 14. Jahrhundert, wurde die Geschichte der jungen Tilla Willinger (Josefine Preuß1)) erzählt, die sich als Mann verkleidet auf die abenteuerliche Pilgerreise ins spanische Santiago de Compostela1) begibt, um dort den letzten Willen ihres vom eigen Bruder Otfried (Volker Bruch1)) ermordeten Vaters (Uwe Preuss1)) zu erfüllen bzw. dessen Herz dort beizusetzen. Die Geschichte, gedreht von Philipp Kadelbach1) nach dem gleichnamigen Roman des Autorenpaares Elmar und Iny Lorentz1) (Pseudonym), wartete mit visuell recht realistischen Szenen aus der Welt des finsteren Mittelalters auf, Intrigen, Mord und Totschlag waren damals an der Tagesordnung. Friedrich von Thun, der sich in den letzten Jahren überwiegend im heiteren Rollenfach präsentierte, zeigte in dieser Produktion eine weitere Facette seiner Schauspielkunst → tittelbach.tv.
 
Es folgte die komödiantisch angehauchten Rosamunde Pilcher-Story "Besetzte Herzen"3) (EA: 12.01.2014) mit Henriette Richter-Röhl1) und Christof Arnold1) als jugendliche Protagonisten Jennifer und Steve. Hier war von Thun der Albert Hedgeson, Vater des erfolgreichen Architekten Steve, der mit seiner Ex-Ehefrau Kate (Gaby Dohm) immer noch, wenn auch räumlich getrennt, unter einem Dach lebt, was mitunter zu skurrilen Situationen führt. "Jennifer/Richter-Röhl ist Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Sie ist Überrumpelungskünstlerin, Spielerin, mal berechnend, hinterhältig und zumindest pragmatisch, dann wieder liebenswert, freundlich, einfallsreich und ziemlich hinreißend. (…) Nicht nur Träumer Steve ist gegenüber Jennifer ein Leichtgewicht, sondern auch der männliche Hauptdarsteller Christof Arnold gegenüber seiner Kollegin. Gut, dass mit Friedrich von Thun und Gaby Dohm zwei echte Profis im leichten Unterhaltungsfach dem jungen Paar zu Seite stehen. Wie die beiden ihre komisierten Klischee-Rollen an die Frau bringen, das hat Boulevardkomödienklasse." notiert unter anderem tittelbach.tv.
Ebenfalls eher leicht-harmlose Unterhaltungskost bot die Utta Danella-Geschichte "Die Himmelsstürmer"3) (EA: 14.02.2014) mit Jule Ronstedt1) in der weiblichen Hauptrolle. Hier war von Thun der etwas griesgrämige Wolfgang Waldheim, Vater der jungen, unter Rechenschwäche leidenden Kiosk-Besitzerin Cora, die auf den versponnenen-zerstreuten Astrophysiker Florian (Alexander Beyer1)) trifft. Nicht nur dieses ungleiche Pärchen machte den Reiz dieser Geschichte aus, als nach Jahrzehnten Coras in Amerika lebende Onkel Martin (Günther Maria Halmer) auftaucht, treffen zwei vollkommen unterschiedliche Typen aufeinander: "… das Doppelpack Friedrich von Thun und Günther Maria Halmer; beider Können veredelt sichtlich den stereotypen Bruder-Konflikt." schreibt tittelbach.tv.
Zum hundertjährigen Gedenken an den Ausbruch des 1. Weltkrieges strahlte das ZDF am 28. April 2014 einen fesselnden Genre-Mix aus Historiendrama und Krimi unter dem Titel "Das Attentat – Sarajevo 1914"1) aus. Neben dem Hauptdarsteller Florian Teichtmeister1) als gradlinigem Untersuchungsrichter Leo Pfeffer, der die Umstände des Attentats auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand1) (Reinhard Forcher1)) und seine Frau Herzogin Sophie1) (Michaela Ehrenstein) klären bzw. die Täter ermitteln soll, trat von Thun mit dem eher kleinen Part des Wiener Sektionsrates Wiesner in Erscheinung. "Atmosphärisch dicht in Szene gesetzt – Prochaska1) bleibt immer nah an seinen Protagonisten – ist dies keiner der üblichen Historienschinken, sondern ein packender Verschwörungsthriller, in dem der Regisseur die hinlänglich bekannten Fakten geschickt mit fiktiven Begebenheiten vermischte. Stark!" schreibt prisma.de → mehr zu der ORF-Produktion unter anderem bei tittelbach.tv.
Den Vaters des im Zentrum der Geschichte stehenden Theater- und Bühnenbildners Peter (Heino Ferch1)) spielte von Thun in dem sehenswerten drei Generationen umfassenden Männerportrait "Wenn es am schönsten ist"3) (EA: 15.09.2014): Das Drama "erzählt eine doppelte Vater-Sohn-Geschichte. Der Held hat sich noch immer nicht freigeschwommen von seinem übermächtigen Vater, der so ganz andere Werte vertritt und doch in einer Sache nicht ganz Unrecht hat. Das weiß die Hauptfigur auch – was die Wut auf den alten Patriarchen nur noch steigert. Und jener Peter weiß auch, dass sein Sohn Lukas (Max Hegewald1)) derjenige ist, der so gar nichts dafür kann, dass sich sein Vater die letzten Jahre noch immer an seinem Erzeuger abgearbeitet hat, anstatt sich um ihn zu kümmern, und dafür, dass Lukas' Mutter (Birge Schade1)) versucht hat, nach der Trennung den Kontakt zwischen Peter und ihm zu unterbinden." kann man bei tittelbach.tv lesen → siehe auch die TV-Kritik bei www.faz.net.
Als Partner von Heiner Lauterbach erfreute von Thun die Zuschauer in der ARD-Tragikomödie bzw. dem Roadmovie "Letzte Ausfahrt Sauerland"3) (EA: 15.05.2015). Gedreht unter anderem vor idyllischer Kulisse am Möhnesee1) und weiteren malerischen Schauplätzen im Sauerland wird die Geschichte des eigensinnigen, sarkastisch-mürrischen Misanthropen Horst Kierspe (Lauterbach) erzählt, dessen einziger Freund der verlotterte Johann Schlorke (von Thun) ist. Seinen 17-jährigen Enkel Elyas (Emilio Moutaoukkil1)) hat Horst seit vielen Jahren nicht mehr gesehen, als er erfährt, dass er sterbenskrank ist, bricht er zusammen mit Johann und dem (gekidnappten) Elyas zu einer letzten (Selbstfindungs)-Reise (im gestohlenen Leichenwagen!) auf … "So der Realität enthoben und Manierismen-frei hat man Lauterbach und von Thun zuletzt selten gesehen. (…) Der gern unterschätzte Heiner Lauterbach und TV-Grandseigneur Friedrich von Thun, der häufig zu ähnliche Rollen spielt und sich entsprechend in seiner Art des Spielens oft wiederholt – hier sieht man die beiden in für sie ungewöhnlichen Rollen." schreibt der Journalist und Fernsehkritiker Rainer Tittelbach1).
Seit Ende Juni 2014 stand Friedrich von Thun als pensionierter Polizist Franz Germinger bzw. Vater von Hauptkommissar Franz Germinger (Maximilian Brückner1)) für den Krimi "Schwarzach 23: Und die Hand des Todes"3) vor der Kamera, presseportal.de informierte: "Das ZDF dreht zurzeit in der Umgebung von München den neuen Samstagskrimi "Schwarzach 23" (Arbeitstitel). Matthias Tiefenbacher1) inszeniert den Pilotfilm für eine geplante neue Reihe mit Maximilian Brückner, Friedrich von Thun, Marlene Morreis1), Gundi Ellert1), Jockel Tschiersch1), Thomas Schmauser1) und vielen anderen. Das Drehbuch schrieben Michael Comtesse, Michael Proehl1) und Christian Jeltsch1).". Vorgestellt wurde der Krimi erstmals am 29. Juni 2015 auf dem "33. Filmfest München", Sendetermin im ZDF war dann der 24. Oktober 2015. Für von Thun ist die Figur des grantelnden, kiffenden Ex-Polizisten Franz Germinger in diesem mitunter schräg-skurrilen Krimi einmal mehr eine Paraderolle, wunderbar bildet er den Gegenpol zu seinem überaus korrekten Sohn Franz, der mit Schwester Anna (Marlene Morreis) wegen deren unkonventionellen Ermittlungen aneinander gerät. Zur Polizisten-Familie, die gemeinsam in dem Haus in der Schwarzachstraße 23 wohnt, gehört dann noch Mutter Erika (Gundi Ellert), welche zwar noch mit Franz sen. unter einem Dach, allerdings in Trennung lebt. Dass Erika ein Techtelmechtel mit Nachbar Karl (Jockel Tschiersch) hat, der ebenfalls Polizist ist und mit Sohn Franz jr. zusammenarbeitet, gibt dem ganzen eine zusätzliche Würze. Die zweite, abermals etwas schrullige Folge von "Schwarzach 23" mit dem Titel "Und die Jagd nach dem Mordsfinger"3) wurde am 22. Oktober 2016 gesendet. Eine dritte, schräge Story "Schwarzbach 23 und der Schädel des Saatans"1) flimmerte am 30. April 2018 über die Bildschirme → tittelbach.tv.
  
In dem am 25. November 2015 in der ARD ausgestrahlten Spionage-Drama "Unsichtbare Jahre"1) über das Doppelleben einer jungen Frau (Julia Koschitz1)), die beim Auswärtigen Amt Karriere macht und in den 1980ern über Jahre hinweg die Stasi mit vertraulichen Akten versorgt, gehörte von Thun als Vater von Bea Kanter zur Besetzung. Als in der hessischen Provinz tätiger, konservativen Unternehmer, der für Bea den Kapitalisten schlechthin verkörpert, ist Norbert Kanter nicht ganz unschuldig an der seelischen Verstörtheit seiner Tochter bzw. deren "Werdegang" → tittelbach.tv. Schon Ende Oktober 2014 starteten die Dreharbeiten zu dem von Christian Theede inszenierten düsteren ZDF-Thriller "Die Tote aus der Schlucht"3) (EA: 07.12.2015), Rosalie Thomass1) spielte die Susanne Landauer, eine junge Kommissarin im Vermisstendezernat, welche bei der Aufklärung eines rätselhaften Falls mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert wird. Friedrich von Thun geriet als Dr. Mangold in den Kreis der Verdächtigen, Chefarzt einer Psychiatrischen Klinik, aus der die tot aufgefundene schizophrene Frau unter zunächst mysteriösen Umständen entwichen war. Dass der sympathisch auftretende Dr. Mangold mehr wusste bzw. ein dunkles Geheimnis mit sich herumtrug, stellte sich erst zum Schluss der Geschichte heraus. In weiteren Rollen sah man unter anderem August Schmölzer1) als Susannes Vater und Lavinia Wilson1) als deren Lebensgefährtin Isabell. Am 10. April 2016 präsentierte sich von Thun als im Rollstuhl sitzender, griesgrämiger ehemaliger Landarzt Ingmar, dem die vorlaute, fröhliche Krankenschwester Elin (Susan Hoecke1)) in der launigen Inga Lindström-Geschichte mit dem Titel "Alle lieben Elin"3) wieder neuen Lebensmut gibt.  Dass von Thun nicht nur den "Gentleman" sondern auch den "Grantler" herrlich zu spielen weiß, bewies er einmal mehr in der turbulenten Geschichte "Zimmer mit Stall – Ab in die Berge"3) (EA: 16.3.2018) – als kauziger, urbayerisches Original Barthl macht er der ehemaligen Flugbegleiterin Sophie (Aglaia Szyszkowitz1)) und nun frischgebackenen Besitzerin des Fuchsbichlerhofes das Leben schwer, genießt er doch ein Wohnrecht auf Lebenszeit auf dem Bauernhof.
Bereits Ende Juni 2017 begannen die Dreharbeiten zu dem ZDF-Film mit dem Titel "Der Polizist und das Mädchen"1), presseportal.de schreibt zum Inhalt des von Rainer Kaufmann1) in Szene gesetzten Drama: "Martin Manz (Albrecht Schuch1)) ist überzeugt, er sei ein guter Mensch. Er engagiert sich ehrenamtlich, kümmert sich um seinen kranken Vater (Friedrich von Thun). Und er liebt seine Ehefrau Anja (Aylin Tezel1)), die hochschwanger ist. Nicht nur deshalb verschweigt er, dass er angetrunken die Tochter (Lilli Biedermann) seines besten Freundes Frank (Johannes Allmayer1)) angefahren hat. Das Mädchen liegt im Koma, die Ärzte sind optimistisch. Martin will seine Schuld wiedergutmachen und bereut. Er ist der festen Überzeugung, dass es niemandem hilft, wenn er seine Schuld bekennt. Weder seinem Freund, der fast durchdreht und den Täter auf eigene Faust stellen will. Noch dem Opfer, um das er sich rührend kümmert. Aber ein Beweisstück und Hausarzt Dr. Walter Nachtheim (Günther Maria Halmer), der zu viel gesehen hat, belasten Martin. Doch er weiß genau, wie man Beweise verschwinden lässt und Menschen manipuliert: Denn Martin Manz ist der Polizist im Ort." Uraufführung war am 4. Juli 2018 auf dem "Filmfest München"1), im ZDF gezeigte wurde diese Geschichte um die Verstrickungen eines vermeintlich vorbildlichen Bürgers erstmals am 24. September 2018. Abgedreht war auch die ZDF-Komödie "Wenn Frauen ausziehen" mit Anna Maria Mühe1) und Sohn Max von Thun1) in den Hauptrollen, in der von Thun den Alfons, Vater der jungen Gastwirtin Paula (Mühe) spielt. Vorgestellt wurde die Produktion am 10. Oktober 2017 im Rahmen des "25. Filmfest Hamburg"1), ein Sendetermin ist noch offen → presseportal.zdf.de.
   
Die Kinozuschauer erlebten von Thun immer wieder mal auf der Leinwand, so übernahm er beispielsweise die Rolle des Sicherheitsdienstchefs Rolf Czurda in Steven Spielbergs preisgekröntem Film "Schindler's Liste"1) (1993, Schindler’s List), in dem Thriller "Die Apothekerin"1), von Rainer Kaufmann gedreht nach dem Bestseller von Ingrid Noll1), sah man ihn 1997 als Rolf Moormann, Vater der Apothekerin Hella Moormann (Katja Riemann1)). 2002 wirkte er als Vater des SS-Offiziers Kurt Gerstein1) (Ulrich Tukur1)) in in der hochkarätig besetzten deutsch-französischen Produktion "Der Stellvertreter"1) (Amen.) mit, einem Film von Costa-Gavras1), der Rolf Hochhuths gleichnamiges Schauspiel1) in Bilder zu fassen versuchte.
Nach mehr als einem Jahrzehnt wirkte von Thun erneut in einer Kinoproduktion mit – und zudem mit einer Hauptrolle: In dem von Heiner Lauterbach mitproduzierten blutigen Gangster-Thriller "Harms"6)  mit Lauterbach als Ex-Knacki Harms mimte er den pensionierten, ehemaligen Bundesbank-Vorstand Knauer. Dieser schlägt dem "einsamen Wolf" Harms einen interessanten Coup vor: Im Keller der Bundesbank lagern 100 Millionen Euro, die nur gehoben werden wollen. So macht sich Harms mit seinen einstigen Kumpanen Menges (Axel Prahl1)) und Timm (Martin Brambach1)) an ein letztes großes Ding … Uraufgeführt wurde der Streifen am 1. Juli 2013 anlässlich des "32. Filmfestes München", allgemeiner Kinostart war der 12. Juni 2014. Auch in der Liebeskomödie bzw. Anika Deckers Regie-Debüt "Traumfrauen"1), welches am 19. Februar 2015 in den deutschen Kinos anlief, gehörte von Thun zur prominenten Besetzung. Er mimte den Carl Reimann, Vater von Leni (Hannah Herzsprung1)) und Hannah (Karoline Herfurth1)), der seine Ehefrau Margaux (Iris Berben) nach mehr als 30 gemeinsamen Jahren wegen einer jungen Physiotherapeutin verlassen hat. Am 19. Januar 2017 ging in Deutschland die österreichisch-deutsche Koproduktion bzw. der Action-Thriller "Die Hölle – Inferno"1) an den Start. An der Seite von Violetta Schurawlow1) als unnahbare, wortkarge türkischstämmige Taxifahrerin Özge Dogruol, die einen grausamen Mord an einer Prostituierten beobachtet hat, und Tobias Moretti1) als zynischer Wiener Kommissar Christian Steiner spielte von Thun dessen an Demenz erkrankten Vater Karl.
Bereits im März 2017 ging durch die Presse, dass zu seinem 40. Geburtstag Deutschlands berühmtester Elefant "Benjamin Blümchen"1) neu auf die Leinwand kommt. Neben dem Computer-animierten sprechenden Kult-Elefanten wird man von Thun als ständig klammen Zoo-Direktor "Herr Tierlieb", Uwe Ochsenknecht1) als korrupten Bürgermeister, Dieter Hallervorden als den ehemaligen Agenten "Walter Weiß" und Heike Makatsch1) als "Zora Zack" sehen können; als Kinostart wird der 1. August 2019 genannt → www.filmstarts.de; Übersicht Filmografie siehe hier.
 
Jüngst zog es von Thun nach Jahrzehnten auf die Bühne, am Münchener "Staatstheater am Gärtnerplatz"1) glänzte er seit der Premiere am 13. Februar 2018 als Oberst Pickering in dem Musical "My Fair Lady"1). Die Inszenierung von Intendant Josef E. Köpplinger1) präsentierte dem Publikum eine bayerische Version des berühmten Stückes, die Münchner Textfassung stammte von Josef E. Köpplinger, ins Bayerische übertragen von Stefan Bischoff. Nadine Zeintl gab die Titelheldin, Michael Dangl1) den Professor Higgins, alternierend spielten Cornelia Froboess und Gisela Ehrensperger1) die Mrs. Higgins.
Als Rezitator ist der Schauspieler ebenfalls gefragt, so zieht er beispielsweise seit Jahren mit seiner angenehm-einfühlsamen Stimme das Publikum mit der Lesung aus dem Hemingway-Klassiker "Der alte Mann und das Meer"1) in seinen Bann, so jüngst begleitet von dem Pianisten Max Neissendorfer unter anderem Anfang Februar 2017  im Düsseldorfer "Robert-Schumann-Saal" oder im Frühjahr 2018 im Wolfsburger "Scharoun Theater"1).  
Sporadisch betätigte sich von Thun als Sprecher in Hörspiel-Produktionen, so wirkte er unter anderem in folgenden Stücken mit:
(Link: ARD-Hörspieldatenbank, mit Datum der Erstausstrahlung)

Friedrich von Thun, der sich seit Anfang der 1970er Jahre auch als Dokumentarfilmer für das österreichische Fernsehen mit rund 50 Reportagen aus fernen Ländern einen Namen gemacht hat, lebt derzeit in München. Er war zuletzt seit 1999 in zweiter Ehe mit der Modedesignerin Gabriele Schniewind verheiratet, Ende Juli 2009 ging durch die Presse, dass sich von Thun und seine Frau nach zehnjähriger Ehe freundschaftlich getrennt hätten. Gaby von Thun wurde am 29. Januar 2018 leblos in ihrer Münchner Eigentumswohnung aufgefunden, laut Medienberichten hatte sich die 65-jährige Modedesignerin, Buchautorin und Society-Lady das Leben genommen.
Aus von Thuns ersten.1970 geschlossenen Ehe mit Gabriele "Yella" Bleyler, von der er 1984 geschieden wurde, stammen Tochter Katharina (geb. 1974), eine erfolgreiche Filmproduzentin, sowie Sohn Max1) (geb. 1977), der ebenfalls ein renommierter Schauspieler geworden ist.
Bei Wikipedia wird zu von Thun ausgeführt: "Die 1914 in Sarajevo zusammen mit ihrem Gatten Franz Ferdinand von Österreich-Este1), dem Thronfolger von Österreich-Ungarn, erschossene Herzogin Sophie von Hohenberg, geborene Gräfin Chotek1), war eine Schwester seiner Großmutter väterlicherseits Marie, Gräfin von Thun und Hohenstein, geborene Gräfin Chotek (1863 – 1935). Seine seit 1969 mit seinem ältesten Bruder verheiratete Schwägerin Maria-Elisabeth Thun und Hohenstein-Gräfin Fugger von Kirchberg und zu Weißenhorn (* 1948) ist die letzte lebende Namensträgerin des ehemals gräflichen Hauses Fugger von Kirchberg und Weißenhorn, der ersten Linie der berühmten Augsburger Bankiersfamilie, und aktuelle Vorsitzende des Fürstlich und Gräflich Fuggerschen Familienseniorats."

Textbausteine des Kurzportraits von www.prisma.de
Friedrich von Thun bei der Agentur Alexander Carla Rehm
Siehe auch Wikipedia, filmportal.de
Fremde Links: 1) Wikipedia, 2)  prisma.de, 3) tittelbach.tv, 6) filmportal.de
Quelle: 4) prisma.de, 5) kundendienst.orf.at (Seite nicht mehr abrufbar)
Stand Oktober 2018
  
Filme
Kinofilme / Fernsehfilme / TV-Serien und -Reihen
Filmografie bei der Internet Movie Database sowie filmportal.de
(Link: Wikipedia, filmportal.de, Die Krimihomepage, deutsches-filmhaus.de,
Beschreibung innerhalb dieser HP,  fernsehserien.de, prisma.de, tittelbach.tv)
Kinofilme Fernsehfilme (Auszug)

TV-Serien und - Reihen (Auszug)

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