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Günter Mack erblickte am 12. Dezember 1930 in Augsburg das
Licht der Welt, nach der Bombardierung der Stadt im zweiten Weltkrieg wurde Mack mit seiner
Familie in den Allgäu evakuiert. Bereits als Schüler betätigte er
sich bei
Laienspielgruppen, nach dem Besuch eines Realgymnasiums entschied er
sich, die Schauspielerei zum Beruf zu machen. An der renommierten "Otto-Falckenberg-Schule" in München
wurde er "wegen mangelnder Begabung" nicht aufgenommen, Mack ließ
sich nicht beirren und nahm ab 1948 zwei Jahre lang Unterricht an einer privaten Schauspielschule in München,
erhielt anschließend ein erstes Engagement am Theater seiner Heimatstadt
Augsburg.
1978 übernahm Günter Mack in dem Dreiteiler "Hiob"2) nach dem Roman von Joseph Roth die Rolle des Mendel Singer und wurde für seine Leistung mit der "Goldenen Kamera" ausgezeichnet. 1982 beispielsweise wirkte er in "Qualverwandtschaften" mit, 1984 in "Die Friedenmacher" und in der Serie "Forstinspektor Buchholz"3) mimte ab 1989 den Oswald. In den 1990ern sahen ihn die Fernsehzuschauer als Dr. Morell in "Das Babylon Komplott" (1993), ein Jahr später mit der Rolle des Günter Brandl in "In dieser Stadt daheim". Ungeheure Popularität erlangte Günter Mack ab 1995 als Dr. Berthold Sanwaldt an der Seite von Jutta Speidel als seiner Angetrauten in der erfolgreichen ZDF-Serie "Alle meine Töchter"5). Knapp Sechs Jahre und 79 Folgen lang durchlebte er mit seiner manchmal chaotischen Fernsehfamilie so manche Höhen und Tiefen; im Jahre 2000 wurde die Serie sehr zum Leidwesen der Zuschauer eingestellt. Danach widmete sich Günter Mack wieder verstärkt seiner Arbeit für das Theater, blieb seinem Fernsehpublikum jedoch mit prägnanten Rollen in "Traumschiff"- oder "Rosamunde Pilcher"-Produktionen weiterhin treu. Ab 2002 übernahm er die Rolle des Arno Ritter, dem manchmal brummigen Vater des Titelhelden Georg Ritter, in der Serie "Nicht ohne meinen Anwalt"6). Ebenfalls 2002 war er der Vater Sager in dem Liebesdrama "Die Zeit mit dir"4) und 2003 zeigte er sich als Martin Gollhofer in dem Tatort "Bienzle und der Taximord"4) auf dem Bildschirm. Zur den letzten Fernsehproduktion des Schauspielers zählt die melodramatische Familiensaga " Afrika Wohin mein Herz mich trägt"4) mit der Rolle des verbitterten und egoistischen Farmers Friedrich Kappes, der von einem abgrundtiefen Hass gegen die Familie der Protagonistin Antonia Vogt (Sophie Schütt) getrieben wird. Auf der Kinoleinwand war Günter Mack eher selten präsent, auch wenn er sich bereits 1966 mit der Rolle des Ministerialrat Pichota in Alexander Kluges Spielfilmdebüt "Abschied von gestern"2) erste Lorbeeren erspielt hatte. Für seine darstellerische Leistung wurde Mack ein Jahr später mit dem "Bundesfilmpreis in Gold" als "Bester Nebendarsteller" ausgezeichnet. 1972 bzw. 1974 agierte er in den beiden Simmel-Verfilmungen "Der Stoff, aus dem die Träume sind"5) und "Die Antwort kennt nur der Wind"5), ebenfalls 1974 übernahm er die Rolle des Dr. Krummbach in Werner Jacobs Komödie"Auch ich war nur ein mittelmäßiger Schüler". 1991 sah man ihn in Peter Patzaks "St. Petri Schnee", nach einem Roman von Leo Perutz, auf der Leinwand sowie in der von Franz Seitz inszenierten Lion Feuchtwanger-Adaption "Erfolg". Neben seiner unfangreichen Arbeit für Theater und Film fand Mack auch noch Zeit für die Synchronisation, als Sprecher engagierte er sich besonders für Hörbücher des "Deutschen Blindenverbandes", für den er über 500 Produktionen einlas. Günter Mack hatte sich in letzter Zeit mehr seinem Privatleben und seinen Hobbys widmen wollen, viel Zeit war dem beliebten Schauspieler nicht vergönnt. Er erlag am 27. März 2007 im Alter von 76 Jahren in Gröbenzell bei München seinem Krebsleiden. Bereits 1996 war seine Ehefrau Wiltrud, Mutter seiner Tochter Susanne, gestorben. Neben ihr wurde er beigesetzt. Nach der Scheidung von Schauspielkollegin Ulrike Luderer5) lebte er bis zu seinem Tod mit Renate von Hagemeister zusammen.7) |
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Link: 1) Beschreibung innerhalb dieser HP, 2)
deutsches-filmhaus.de, 3) fernsehserien.de, 4) prisma-online.de, 5)
Wikipedia, 6) bamby.de Quelle: 7) Wikipedia (abgerufen 14.02.2012) |
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Siehe auch Wikipedia,
www.deutsches-filmhaus.de Filmografie bei www.imdb.de |
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