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Daneben war er weiterhin als Schauspieler in leichten Unterhaltungsfilmen aktiv, besonders häufig in Stummfilmen unter der Regie von Georg Jacoby; so unter anderem mit der Hauptrolle in "Der Mann ohne Namen"2) (1920) oder in "Komödianten des Lebens" (1924). Auch im Tonfilm war Alexander ein vielbeschäftigter Darsteller und blieb seinem Image als Lebemann und Salonlöwe treu. Reinhold Schünzel drehte mit ihm und Renate Müller die Ehekomödie "Wie sag' ich's meinem Mann?" (1933), unvergessen bleibt 1934 sein Spiel als snobistischer Lord Douglas Mavis in der ebenfalls von Reinhold Schünzel in Szene gesetzten Komödie "Die englische Heirat" an der Seite von Adele Sandrock. Als Partner von Camilla Horn tauchte er in E. W. Emos Wallace-Adaption "Der Doppelgänger"3) (1935) auf, in "Der Vogelhändler" mimte er 1935 den Grafen Stanislaus sowie in "Ein Idealer Gatte"2) den Lord Goring. Mit fortschreitendem Alter und ergrauenden Schläfen wurde er immer mehr zum "père noble", dessen Erfahrung und Ausstrahlung besonders junge Frauen fasziniert. So 1935 als Erbprinz von Bayreuth in Hans Steinhoffs propagandistischem Historienstreifen "Der alte und der junge König"3), 1938 als Kommerzienrat Larken in der romantischen Komödie "Gastspiel im Paradies"2) sowie als Ludwig Prinz von Ilmingen in dem ganz auf Zarah Leander zugeschnittenen Gesellschaftsdrama "Heimat"3) oder ein Jahr später als Fürst Walefsky in Joe Stoeckels "Der Arme Millionär"2) (1939). In den 1940er Jahren spielte Georg Alexander unter anderem Hauptrollen in den Filmen "Oh, diese Männer"2) (1941), "Das Himmelblaue Abendkleid"2) (1941), "Ein Zug fährt ab"2) (1942), "Die Beiden Schwestern"2) (1943) sowie "Der Meisterdetektiv"2) (1944). Eine nette Rolle war auch die des zudringlichen Verehrers Viktor Sugorsky, der sich in dem Musikfilm "Frauen sind doch bessere Diplomaten"3) (1941) wegen der von den Männern umschwärmten Tänzerin Marie-Luise Pally (Marika Rökk) mit dem Rittmeister von Karstein (Willy Fritsch) duelliert.Die Aufführung seines letzten Filmes "Leckerbissen", der erst 1948 in die Kinos kam, erlebte er nicht mehr; Georg Alexander, der seit 1928 in zweiter Ehe mit der Filmagentin Ilse Brach verheiratet war, starb am 30. Oktober 1945 mit nur 57 Jahren in Berlin. Sohn Georg aus der Verbindung mit Aud Egede-Nissen wurde später von Egede-Nissens zweitem Mann, dem Schauspieler Paul Richter1) (1885 – 1964) adoptiert. Georg Richter avancierte vor allem in Norwegen zu einem populären Schauspieler und war auch als Filmproduzent tätig war. |
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| Link: 1) Kurzportrait innerhalb dieser HP, 2) Murnau-Stiftung, 3) Wikipedia | ||
| Textbausteine des Kurzportraits aus "Lexikon der deutschen Film- und TV-Stars" von Adolf Heinzelmeier/Berndt Schulz, Ausgabe 2000 | ||
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Siehe auch www.cyranos.ch sowie
Wikipedia Filmografie bei www.imdb.de, Fotos bei film.virtual-history.com |
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