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Sophia Loren wurde am 20. September 1934 als Sofia Villani Scicolone
im italienischen Pozzuoli (Campania), in der Nähe von Neapel,
geboren. Ihr Vater Riccardo Scicolone hatte sich geweigert ihre Mutter zu
heiraten und so wuchs die junge Sofia illegitim in recht bescheidenen
Verhältnissen auf. Besonders während der Kriegsjahre waren ihre
Lebensumstände von Hunger und Armut geprägt. Mit 14 Jahren begann Sofia in Rom an
Schönheitswettbewerben teilzunehmen, von denen sie auch einige gewann. Bei
einer solchen Veranstaltung wurde die inzwischen 15-Jährige von einem Agenten für
den Film entdeckt. Zunächst spielte sie noch unter dem Pseudonym Sofia Lazzaro
eine Reihe von Statisten- und Nebenrollen unter anderem 1950 in
Mervyn LeRoys Monumentalfilm "Quo
Vadis?"1).
Foto: Portrait von
Sophia Loren, aufgenommen 1986 in Los Angeles
Quelle: commons.wikimedia.org bzw.
Wikipedia
Urheber: Allan
Warren*) (www.allanwarren.com)
Diese Datei ist unter der Creative
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unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported lizenziert.
Weitere Angaben zur Lizenz siehe hier
*) Link: Wikipedia, englisch
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1952/53 erhielt sie ihre erste Hauptrolle in Giovanni Roccardis "Africa
sotto i mari" (Weiße Frau in Afrika); sie verwendete erstmals den
Künstlernamen "Sophia Loren", den angeblich der Produzent Goffredo Lombardo
für sie ausgewählt hat. 1953 begegnete sie am Set von
"Aida" dem Produzenten Carlo Ponti, der ihr einen langfristigen
Vertrag anbot und den sie dann 1957 heiratete.
Die Loren verkörperte nun den Idealtyp des schönen Mädchens aus dem Volke
und war mit verschiedensten Variationen dieser Figur erfolgreich. 1954 spielte
sie in Ettore Gianninis musikalischem Episodenfilm "Carosello napoletana"
(Karussell Neapel) und im gleichen Jahr schaffte sie den Durchbruch als
ernsthafte Schauspielerin in Vittorio De Sicas "L'oro die Napoli"
(Das Gold von Neapel), wo sie eine temperamentvolle Pizzabäckerin darstellte.
Ein Jahr später war sie als das Mädchen Lina Stroppiani aus dem römischen
Stadtviertel Trastevere in Alessandro Blasettis Lustspiel "Peccato che
sia una cagnaglia" (Schade, dass Du eine Kanaille bist) zu sehen.
Mitte der 50er Jahre gingen Ponti und seine Frau nach Hollywood, um eine
internationale Karriere aufzubauen. Dort war die Loren Partnerin fast aller
bedeutenden US-Stars und drehte so erfolgreiche Filme wie 1957 "Legend of
the Lost"1) (Die Stadt der Verlorenen) mit John Wayne, 1958 "Houseboat"
mit Cary Grant, 1960 "It started in Naples" (Es begann
in Neapel) mit Clark Gable, 1961 "El Cid"2)
(El Cid1))
mit Charlton Heston,
1965 "Lady L" mit
Paul Newman, 1966 "Arabeske"1) mit Gregory Peck
sowie "A Countess fom Hong Kong"1) (Die Gräfin von
Hongkong) mit Marlon Brando, um
nur einige zu nennen.
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Hausboot
Originaltitel: Houseboat
USA, 1958
Genre: Komödie
Regie: Melville Shavelson
Drehbuch: Melville Shavelson / Jack Rose
Musik: George Duning
Kamera: Ray June
Darsteller:
Cary Grant: Tom Winters, Sophia Loren: Cinzia Zaccardi,
Martha Hyer: Carolyn Gibson,
Paul Petersen: David Winters,
Charles Herbert: Robert Winters,
Mimi Gibson: Elizabeth Winters,
Harry Guardino: Angelo Donatello,
Eduardo Ciannelli: Arturo Zaccardi,
Werner Klemperer: Harold Messner,
John Litel: Mr. William Farnsworth,
Madge Kennedy: Mrs. Farnsworth,
und andere
(Die Links führen zu Wikipedia bzw. zum Kurportrait innerhalb
dieser HP) |
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Kurzinhalt:
Tom Winters (Cary Grant) ist ein erfolgreicher Washingtoner Rechtsanwalt. Als seine Frau, von der er bereits seit Jahren getrennt lebt, bei einem Unfall ums Leben kommt, muss der als Vater völlig unerfahrene Jurist sich von einem Tag auf den anderen um seine drei Kinder kümmern. Die aufgeweckten Geschwister
Robert (Charles Herbert), David (Paul Petersen) und Elizabeth (Mimi Gibson) stehen ihrem Vater allerdings ziemlich skeptisch gegenüber. So sehr Tom sich auch bemüht, das kesse Trio lässt keine Gelegenheit aus, ihm das Leben schwer zu machen. Außerdem ist sein enges Apartment in der Stadt alles andere als eine kindgerechte Unterkunft.
Aus Platzmangel beschließt Tom, eine neue Wohnung und eine Haushälterin zu suchen. Als eines Tages die attraktive Cinzia Zaccardi
(Sophia Loren) vor seiner Tür steht, um den Ausreißer Robert nach Hause zu bringen, bietet er ihr den Job der Haushälterin und des Kindermädchens an. Er ahnt nicht, dass es sich bei Cinzia in Wahrheit um die verwöhnte Tochter des cholerischen Stardirigenten Zaccardi
(Eduardo Ciannelli) handelt, die ihrerseits Abwechslung vom monotonen Tagesablauf sucht. Aus einer Laune heraus lässt sie sich auf das Spiel ein und nimmt die Stelle an. Sie ist zwar für jegliche Art von Hausarbeit völlig ungeeignet, kann dafür aber blendend mit Toms Kindern umgehen.
Es dauert nicht lange, bis Robert, Elizabeth und David Cinzia tief in ihr Herz geschlossen haben. Nun fehlt nur noch eine passende Bleibe. Nachdem sich die Möglichkeit, das Landhaus von Toms Schwägerin
(Martha Hyer) zu übernehmen auf turbulente Weise zerschlagen hat, mietet Tom notgedrungen ein Hausboot auf dem Potomac River. Die außergewöhnliche Behausung wird allerdings schon bald zum Schlachtfeld für einen stürmischen
"Krieg der Geschlechter". Immer wieder geraten die stolze Cinzia und der strenge Tom in Streitereien. Aber auch in Herzensangelegenheiten fliegen auf dem Hausboot die Funken. Als Cinzia bei einer Feier von Toms eifersüchtiger Schwägerin und ihrem Anhang beleidigt wird, ergreift Tom Partei für Cinzia und entscheidet sich für ein gemeinsames Leben mit ihr und den Kindern. Am Ende heiraten beide im harmonischen Kreise ihrer Angehörigen auf dem Hausboot.
Quelle: Wikipedia
Lexikon des Internationalen Films:
Ein Regierungsbeamter, der von seiner Familie
getrennt lebt, sucht nach dem Tod der Frau Kontakt
zu den drei Kindern. Wirklichkeitsferne Komödie in grellen Farben.
Komödiantische Glanzlichter durch die beiden gutaufgelegten
Hauptdarsteller.
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Doch es waren nicht die amerikanischen Filme, die der Loren zum Star-Status
verhalfen, sondern 1960 die italienisch-französische
Co-Produktion "La ciociara"2)
(Und dennoch leben
sie1)); für die Hauptrolle
der starken Witwe Cesira, die sie unter der Regie von De Sica spielte, wurde die Loren
mit dem Oscar und dem Schauspielerpreis in Cannes ausgezeichnet. Wie keinem anderem gelang
es De Sica das künstlerische Potential der Loren zu nutzen: Mit "Matrimonio
all'italiana" (Hochzeit
auf italienisch2), nach einem erfolgreichen Lustspiel des in
Italien sehr populären Edoardo De Filippo, konnten der Regisseur und
seine Darstellerin erneut einen Kinohit landen. Unter De Sicas Regie
spielte die Loren unter anderem auch 1962 in "I Sequestrati di
Altona" (Die Eingeschlossenen) sowie "Boccaccio 70", 1963 in
"Ieri, oggi, domani"1) (Gestern, heute, morgen) sowie 1973 in De Sicas
letztem Film "Il Viaggio (Die
Reise nach Palermo2); die Zusammenarbeit endete mit dem Tod des
großen Regisseurs im Jahre 1974.
Foto: Portrait von Sophia Loren, aufgenommen 1986 in Los Angeles
Quelle: commons.wikimedia.org bzw.
Wikipedia
Urheber: Allan
Warren*) (www.allanwarren.com)
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Weitere Angaben zur Lizenz siehe hier
*) Link: Wikipedia, englisch
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In den 70er Jahren beschränkte die Loren ihre Filmauftritte
auf "besondere Mitwirkungen" und konzentrierte sich mehr auf
Fernsehrollen. 1977 bot ihr Ettore Scola neben Marcello Mastroianni, mit dem
sie in insgesamt 10 Filmen zusammenarbeitete, die Hauptrolle in "Una
giornata particolare" (Ein
besonderer Tag2) an; Sophia Loren nahm die Rolle an und es gelang ihr,
mit besonderer Einfühlung die Gestalt einer in ihrem Dasein eingeengten
Hausfrau zur Zeit des Faschismus überzeugend zu zeichnen.
Nachdem die die Schauspielerin 1982 wegen Steuerhinterziehung in die Schlagzeilen
geraten war sie musste sogar für einige Tage ins Gefängnis ,
versuchte sie 1984 ein Comeback und spielte neben ihrem Sohn
Edoardo Ponti in Maurizio Ponzis TV-Komödie "Qualcosa di biondo"
(Aurora) die Titelrolle. 1994 dann gab es ein ironisch gebrochenes Wiedersehen
von der Loren und Mastroianni in Robert Altmans "Prêt-à-Porter"2),
der ihr eine "Golden-Globe"-Nominierung für die "Beste Nebenrolle"
einbrachte (siehe auch Wikipedia).
Ein Jahr später spielte sie die die unwiderstehlich schöne
Maria Ragetti, um das das streitsüchtigen Paar John Gustarfson alias Jack Lemmon
und Max Goldman alias Walter Matthau in der Komödie "Grumpier Old
Men"2) (Der dritte Frühling1)) "buhlt" (siehe auch "Lemmon&Matthau"-Filme).
Zu ihren letzten Arbeiten vor der Kamera zählt unter anderem "Between Strangers"2) (2002,
Zwischen Fremden); hier verkörperte die Filmlegende Sophia Loren
unter der Regie ihres Sohnes Edoardo Ponti ihre hundertste Filmrolle, die einer alternden Hausfrau.
Zuletzt konnte man die Leinwandlegende noch einmal in dem US-amerikanischen Musical-Liebesfilm
"Nine"1) von Regisseur Rob Marshall als "Mamma"
bewundern; Kinostart in Deutschland war der 25. Februar 2010.
Sophia Loren hat sich von den neapolitanischen Slums in die Glamour-Welt hochgearbeitet, wurde zu
einem internationalen Star ohne Allüren und zu einer reichen Frau. Sie drehte bisher rund 100 Filme und konnte
sich im Verlauf ihrer inzwischen über 50 Jahre währenden Karriere mehr als zwanzig Jahre
lang auf der Höhe filmischen Ruhmes halten. Nicht zuletzt ihrem Mann Carlo Ponti hat sie es zu verdanken,
dass sie sich früh rar gemacht hatte und sorgfältig auf die Rollen achtete. Sie gehört zu
den wenigen weiblichen Stars, die sowohl das ernste als auch das komische Rollenfach beherrschen und
deren Spannweite vom Kolossalfilm bis zum Autorenkino, vom Thriller bis zur brillanten Komödie reicht.
Auch gelang es ihr, vom Image des Busenstars loszukommen und sich als ernstzunehmende Schauspielerin
im internationalen Filmgeschäft durchzusetzen.
Die Liste der Auszeichnungen, welche die Film-Legende im Laufe ihrer
einzigartigen Karriere erhalten hat, scheint fast endlos, allein in
Deutschland wurde sie seit 1961 mit neun "Bambis" geehrt, zuletzt am
29. November 2007 für ihr Lebenswerk. "Langsam wird es eine sehr große
Herde", sagte die Filmdiva über ihre "Bambi"-Sammlung bei
der Verleihung des Medienpreises im Düsseldorfer Congress Center. Den
"Ehren-Oscar" für ihr Lebenswerk" hatte sie 1991 aus der Hand Gregory Pecks
entgegennehmen können, 1994 folgte der "Goldene Bär" der Berlinale,
1995 die "Goldene Kamera" ebenfalls für ihr Lebenswerk; weitere
"Lebenswerk"-Preise waren der "Goldene Löwe" bei dem Internationalen Filmfestival
von Venedig (1998) und auf dem Internationalen Filmfestival von Istanbul (2005). Seit 1994 hat
die Loren einen Stern auf dem "Hollywood Walk of Fame"; siehe auch
die Liste der Auszeichnungen und Ehrungen bei Wikipedia.
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Am 20. September 2004 beging die Filmdiva, die 1969 von der "Hollywood Foreign Press Association"
zum "Beliebtesten Star der Welt" gekürt worden war, ihren 70. Geburtstag, die Spuren der Zeit scheinen
an ihr vorüber gegangen zu sein. Sie ist attraktiv und verführerisch wie eh und je, unterstreicht
dies durch für ihr Alter eher ungewöhnlich freizügige Kleidung. Anfang Oktober konnten
auch die deutschen Fernsehzuschauer "Mamma Sophia", wie die italienischen Medien den Star
heute nennen, bei Thomas Gottschalks 150. Sendung von "Wetten dass" im Berliner Velodrom bewundern:
ein glamouröses rotes Kleid, tiefer Ausschnitt, die Schultern entblößt. Jüngst
verriet Sophia Loren in einem Interview, sie treibe morgens regelmäßig Gymnastik, verzichte
auf Alkohol und Zigaretten und gehe abends früh ins Bett, um ihr nach wie vor atemberaubendes Aussehen zu erhalten.
Foto mit freundlicher Genehmigung von Ingo Heine (Fotograf in
Berlin)
© Ingo Heine
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Über den Star Sophia Loren wurde viel geschrieben; so erschien unter anderem eine
Biographie "Sophia Loren gestern, heute und morgen" von Stefano Masi und Enrico Lancia.
Es erzählt die glänzende Karriere der Schauspielerin, enthält Kuriositäten, Anekdoten, Blicke "hinter
die Kulissen" sowie zahlreiche Fotos und eine vollständige Filmographie. Von Italo Moscati kam
die Biografie "Sophia Loren" auf den Markt, mit dem der Autor ein um
Objektivität bemühtes, packendes Buch vorlegt, in dem das Phänomen und die Frau Sophia Loren in
einem völlig neuen Licht erscheint.
Sophia Loren selbst brachte ein Buch "Rezepte und Erinnerungen" auf den Markt sowie
das Album "Sophia Loren Wie herrlich, eine Frau zu sein" mit allen von ihr gesungenen Filmschlagern.
Der Bildband "Sophia Loren. Photographien" von Giovanna Bertelli mit zahlreichen Fotos von Loren-Freund
Tazio Secchiaroli wurde Anfang November 2003 veröffentlicht. Ein weiterer
Bildband "Sophia Loren: Bilder eines Lebens", herausgegeben von Yann-Brice Dherbier,
kam 2008 auf den Markt (mehr bei br-online.de).
Sophia Lorens Ehe mit dem über zwanzig Jahre älteren Carlo Ponti1), den sie 1957 geheiratet hatte, wurde in
Italien nie legalisiert, weil Ponti verheiratet und eine Scheidung damals ungesetzlich war. Der
in Mexiko geschiedene Ponti wurde der Bigamie angeklagt, die neue Ehe annulliert. Erst 1966 gaben
die beiden den Behördenkrieg auf, wurden französische Staatsbürger und heirateten legal in Frankreich.
Aus der Ehe gingen die Söhne Carlo Jr.1) und
Eduardo
Ponti1) hervor.
Carlo Ponti starb am 10. Januar 2007 im Alter von 94 Jahren in einem Genfer Krankenhaus.
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Link: 1) Wikipedia, 2) prisma-online.de
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Stand März 2011
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Lizenz Fotos Sophia Loren (Urheber Allan Warren):
Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz
für freie Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version,
veröffentlicht von der Free
Software Foundation, zu kopieren, zu verbreiten und/oder zu modifizieren;
es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen und keinen hinteren
Umschlagtext. Der vollständige Lizenztext ist im Kapitel GNU-Lizenz
für freie Dokumentation verfügbar.
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Textbausteine des Kurzportraits von www.prisma-online.de
Sophia Loren im Internet: www.sophialoren.com
Siehe auch Wikipedia,
unter anderem mit einer Liste der zahlreichen Auszeichnungen,
Dirk
Jaspers Filmstarlexikon und www.whoswho.de
Weitere Artikel bei br-online: "Sophia
Loren Bilder eines Lebens", "Eine
Filmikone wird 75"
sowie eine Bildergalerie
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Kinofilme
Filmografie bei www.imdb.de
(Link: Wikipedia und www.prisma-online.de) |
| 1949: Cuori Sul Mare |
1950: Il
voto |
| 1950: Le sei mogli di Barbablu |
1950: Io sono il Capataz |
| 1951: Quo
vadis? |
1951: Il mago per forza |
| 1951: Milano Miliardaria |
1951: Zorro, der Held (Il
sogno di Zorro) |
| 1951: Anna |
1951: E'arrivato L'Accordatore |
| 1951: Era Lui
Si, Si |
1952: La favorita |
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1952: Mädchenhandel (La tratta della bianche)
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1953: Weiße Frau in Afrika (Africa sotto i mari)
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1953: Aida
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1953: Sonntag in Rom (La Domenica Della Buona Genti)
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1953: Ci Troviamo In Galleria
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1953: Il paese dei Campanelli
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1953: Tempi nostri
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1953: Drei Sünderinnen (Un giorno in Preturia)
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1953: Für Männer gefährlich (Pelligrini d'amore)
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1954: Zwei Nächte mit Kleopatra (Due notti con Cleopatra)
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1954: Karussell Neapel (Carosello Napoletano) |
1954: Verkaufte Unschuld (Miseria et nobilta)
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1954: Attila, die Geißel Gottes (Attila flagello di dio)
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1954: Das
Gold von Neapel (L'oro di Napoli)
|
1954: Die Frau vom Fluss
(La donna del fiume)
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1955: Schade, dass du eine Kanaille bist (Peccato
che sia una canaglia)
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1955: Eine Frau für schwache Stunden
(La bella mugnaia)
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1955: Im Zeichen der Venus (Il segno di venere)
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1955: Liebe, Brot und 1 000 Küsse (Pane, amore e
)
|
|
1956: Wie herrlich, eine Frau zu sein
(La fortuna di essere donna)
|
1956: Der Knabe auf dem Delphin
(Boy On A Dolphin)
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1956: Stolz und Leidenschaft (The Pride and the Passion)
|
1957: Die
Stadt der Verlorenen
(Legend of
the Lost)
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1957: Begierde unter Ulmen (Desire Under The Elms)
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1958: Hausboot1)
(Houseboat)
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1958: Der Schlüssel (The Key)
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1959: Die schwarze Orchidee (The Black Orchid)
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1959: So etwas von Frau (That Kind of Woman)
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1959: Es begann in Neapel (It Started in Naples)
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1960: Die Dame und der Killer (Heller In Pink Tights)
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1960: Prinzessin Olympia (A Breath of Scandal)
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1960: Und dennoch leben sie (La ciociara)
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1960: Die Millionärin (The Millionairess)
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1961: El Cid
(El Cid)
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1961: Madame Sans-Gêne
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Madame Sans Gêne/Ungezähmte Catherine
Originaltitel: Madame Sans-Gêne
Genre: Historienfilm
nach der gleichnamigen Komödie von Victorien Sardou
Italien/Frankreich/Spanien: 1961
Regie: Christian-Jaque
Darsteller:
Sophia Loren: Cathérine Hübscher, Robert Hossein: Sergeant Lèfevre,
Renaud Mary: Joseph Fouché, Gianrico Tedeschi: Roquet,
Julien Bertheau: Napoléon Bonaparte,
Marina Berti: Elisa Bonaparte,
Carlo Giuffrè: Jérôme Bonaparte, und andere
(Die Links führen zu Wikipedia bzw. zum Kurportrait innerhalb
dieser HP)e
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Kurzinhalt:
Paris 1792, es ist der Vorabend des Angriffs der Revolutionäre
auf die Tuilerien. Eine Gruppe der Patrioten erzwingt sich bei
der feschen jungen Wäscherin Cathérine Hübscher (Sophia Loren), die wegen der
Ungeniertheit ihres Mundwerks "Madame Sans
Gêne" genannt wird, mit einer Kanone
"freie" Unterkunft. Trotz der Raubeinigkeit des anführenden Sergeanten
Lefèvre (Robert Hossein) ist die temperamentvolle Cathérine
irgendwie von ihm beeindruckt. Donnerwetter, das ist ein Kerl!
Als am nächsten Morgen der königliche Palast erobert und die
Trikolore der Revolution gehisst wird, treffen sich in der
jubelnden Menschenmenge die hübsche Wäscherin und
Lefèvre wieder. Durch die Hochstimmung des Tages endet
dieses Wiedersehen in einer stürmischen Umarmung.
Die beiden beschließen, fortan ihren Lebensweg gemeinsam zu gehen.
Der aber wird auch von einem kleinen Offizier mitbestimmt, dessen Wäsche
ebenfalls einmal durch die Hände von
"Madame Sans Gêne" ging, nämlich von Napoléon (Julien Bertheau).
Aus dem Sergeanten wird ein Hauptmann, der auf allen Kriegsschauplätzen
Napoléons mit dabei ist und der immer wieder von seiner
sehnsüchtigen Frau gesucht wird. Als sie ihn endlich einmal
freudig erregt entdeckt, muss sie leider feststellen, dass
die Soldatensitten keineswegs sehr moralisch sind. Aber
Lefèvre kann seine empörte und gekränkte Ehehälfte beruhigen,
und in einer abgelegenen Scheune schließen sie
"Frieden".
Aber "draußen" ist schließlich Krieg! So
werden sie von österreichischen Soldaten überrascht, gefangengenommen
und zum Tode verurteilt. Doch so leicht bringt man eine tolle Frau und
einen guten Mann nicht um! Es gelingt den beiden, zu fliehen und sogar
ein Munitionsdepot in die Luft zu sprengen.
Die Zeit geht weiter, Napoléon wird Kaiser und macht seinen treuen Gefolgsmann
Lefèvre zum Herzog von Danzig. Und damit ist die schöne resolute
Wäscherin Herzogin geworden! Beinahe verschlägt ihr das jetzt die
Sprache, aber nur beinahe! Denn als ihr Mann König von Westfalen werden soll und die drei Schwestern
Napoléons neidvoll gegen sie intrigieren und ihr ihre Herkunft
vorwerfen, da zieht sie vielleicht vom Leder! Wo kommt denn
schließlich die Familie Napoléons?! Es gibt einen handfesten Skandal.
Daraufhin erteilt Napoléon Lefèvre während einer
Parade erbost den dienstlichen Befehl, sich von
Cathérine, die eines Thrones nicht "würdig" sei, scheiden zu lassen. Aber
"Madame sans Gêne" weigert sich, dem Befehl
zu gehorchen. Sie stürzt zu Napoléon, um sich zu rechtfertigen.
Und es geht nicht sehr leise zu! Aber dann wird das Gespräch doch
freundlicher, man
spricht von den alten Zeiten, von dem Wäscheladen, von den Kämpfen
bei der Armee und der großen Liebe zu Lèfevre. Und als dieser dazukommt, um auf den westfälischen
Thron zu verzichten, damit er bei seiner
"Wäscherin" bleiben kann, muss auch Napoléon kapitulieren.
Er verlangt keine Scheidung mehr. Diese
Cathérine Huebscher, diese ",Madame sans Gêne", Donnerwetter, das ist ein Weib!
Quelle: Illustrierte Film-Bühne Nr. 6060
Lexikon des internationalen Films:
Meist unterhaltsame, zuweilen auch ordinäre Komödie nach dem vielfach
bühnen- und fernseh-bewährten Amüsierstück von Sardou, mit großen
Schauwerten in üppig ausgestatteten Szenarien.
Historischer Hintergrund:
Catherine Lefèbvre, geboren am 2. Februar 1753 in Goldbach-Altenbach (Haut-Rhin) als Catherine Hübscher,
gestorben am 29. Dezember 1835 in Paris, war eine aus dem Elsass stammende Wäscherin.
Durch Heirat schaffte sie den gesellschaftlichen Aufstieg und erhielt durch ihren Mann den Titel
"Herzogin von Danzig". Sie wurde als "Madame Sans-Gêne" durch das gleichnamige Bühnenstück von Victorien Sardou
bekannt; mehr bei Wikipedia
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