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Gregory Peck (Eldred Gregory Peck) wurde am 5. April 1916 als Sohn eines irischen
Apothekers in La Jolla (Kalifornien) geboren und wuchs nach
der Scheidung seiner Eltern Peck war erst sechs Jahre alt zunächst
bei der Mutter, später bei seiner
Großmutter auf. Mit zehn Jahren wurde er als Kadett in die "St. John's Millitary Academy"
in Los Angeles geschickt, wo er es immerhin bis zum "Captain"
brachte. Mit 14 Jahren kam er auf die San Diego High School, wo er sich laut eigener Aussage
"ziemlich quälte", bis er im letzten Schuljahr zu sich selbst fand und
auch seine Vorliebe fürs Rudern entdeckte. Außerdem spielte er Football
und war auch im Chor, wo er sich bemühte,
"möglichst nicht gehört zu werden". Da Pecks Vater den
Sohn unbedingt als Arzt sehen wollte,
begann er nach der High School 1933 in San Diego und Berkeley ein Medizinstudium,
das er wegen Desinteresse aber bald wieder abbrach. Danach arbeitete eine Zeit
lang als Fahrer und Wachmann, verdingte sich unter anderem als Kirmes-Schreier und
Touristenführer im Rockefeller-Center.
Portrait von
Gregory Peck, aufgenommen 1973
in seinem Büro in Los Angeles
Quelle: Wikipedia
bzw. Wikimedia;
Urheber: Allan
Warren*) (www.allanwarren.com);
Lizenz: CC
BY-SA 3.0
Weitere Angaben zur Lizenz siehe hier
*) Link: Wikipedia, englisch
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Während dieser Zeit begann er, sich für die Schauspielerei zu
interessieren; Ende 1939 bekam er ein Stipendium für zwei Jahre an
der "Neighborhood Playhouse School of the Theatre"
in New York, war Schüler von Stanford Meisner und erhielt 50 Dollar
monatlich für den Lebensunterhalt. Um sein Gehalt aufzubessern,
arbeitete er nebenbei als Dressman für Bekleidungskataloge. Nach verschiedenen
Rollen und einigen Preisen für seine Darstellungen
spielte Peck Anfang der 40er Jahre bereits am Broadway, wenn auch nur mit durchschnittlichem Erfolg.
Seinen ersten Vornamen "Eldred" legte er schon bald ab, da er diesen
nach eigenen Aussagen nie leiden konnte: "Ich habe den Namen "Eldred"
nie gemocht. Da mich also niemand in New York kannte, wechselte ich einfach zu
meinem zweiten Vornamen.".
1941 ließ Produzent David O. Selznick Probeaufnahmen mit Gregory Peck machen.
Einen Vertrag gab er ihm nicht, weil "Peck, keine Persönlichkeit" besäße,
wie er damals meinte.
Der Produzent Casey Robinson war anderer Meinung, engagierte Peck und gab
ihm 1943 die Hauptrolle in Tourneurs "Days Of Glory". Der
Streifen war zwar nicht gerade erfolgreich und gilt auch heute eher als ein mittelmäßiger Film,
doch Gregory Peck wurde in Hollywood bekannt und erhielt Angebote von allen großen
Filmgesellschaften. Er nutzte die Gunst der Stunde, weigerte sich,
einen Siebenjahresvertrag bei MGM zu unterschreiben, und schloss mehrere Einzelverträge
ab, die ihm ein gewisses Maß an Unabhängigkeit garantierten. Peck
gehörte im übrigen zu einer der wenigen vielversprechenden jungen
Schauspieler, denen der Krieg und somit der Militärdienst keinen Strich
durch die Rechnung gemacht hatte: Er war aufgrund
einer vom Rudern stammenden Rückenverletzungen vom Kriegsdienst
befreit worden. Diese Verletzungen bedingten auch die allzeit
etwas steife Haltung Pecks, was allerdings seiner Schauspielerei keinen Abbruch tat.
Pecks zweiter Film "Schlüssel zum Himmelreich" (The Keys of the
Kingdom), wo er den schottischen
Missionar Pater Francis Chisholm spielte, brachte ihm 1944 die erste Oscar-Nominierung
ein. Weitere Nominierungen folgten, so 1946 für das Abenteuer "Die Wildnis ruft"
(1946, The Yearling),
im folgenden Jahr für Elia Kazans gesellschaftskritisches Drama "Tabu der Gerechten"1) (1947, Gentleman's
Agreement) und 1949 für Henry Kings
Kriegsfilm "Der Kommandeur"1) (Twelve O'Clock
High).
Zwei kassenmäßig damals wenig erfolgreiche aber dennoch sehenswerte Filme unter
der Regie von Alfred Hitchcock, "Ich
kämpfe um dich"1) (1945, Spellbound2)) mit Ingrid Bergman
als Partnerin sowie "Der Fall Paradine" (1948) mit Charles Laughton
taten seiner Karriere keinen Abbruch. Unterhaltungsstreifen wie King Vidors "Duell in der Sonne"1) (1947,
Duel in the Sun), Zoltan Kordas "Leidenschaft im Dschungel"1) (1947, The Macomber
Affair), Raoul Walshs "Des Königs
Admiral" (1951,
Captain Horatio Hornblower) sowie Henry Kings "Schnee am Kilimandscharo"1) (1952,
The Snows of Kilimanjaro) als Partner
von Ava Gardner waren dagegen überaus erfolgreich und
machten Peck zu einem der zehn beliebtesten Schauspieler Hollywoods.
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Der Fall Paradine
Originaltitel USA: The Paradine Case
Genre: Thriller,
USA 1947,
Regie: Alfred Hitchcock
Drehbuch: Alma Reville,
David O. Selznick,
Ben Hecht, James Bridie,
nach dem gleichnamigen, 1933 erschienen Kriminalroman von Robert Smythe Hichens
Musik: Franz Waxman,
Paul Dessau
Kamera: Lee Garmes
Darsteller:
Gregory Peck: Anthony Keane, Verteidiger, Ann Todd: Gay Keane,
Charles Laughton: Richter Lord Thomas Horfield,
Charles Coburn: Sir Simon Flaquer,
Joan Tetzel: Judy Flaquer,
Ethel Barrymore: Lady Sophie Horfield,
Louis Jourdan: Andre Latour, Paradins Kammerdiener,
Alida Valli: Mrs. Maddalena Anna Paradin,
Leo G. Carroll: Sir Joseph, Staatsanwalt
Isobel Elsom: Wirtin, und andere
(Die Links führen zu Wikipedia bzw. zum
Kurportrait innerhalb dieser HP) |
Kurzinhalt:
Die schöne Mrs. Paradin (Alida Valli) ist angeklagt, ihren älteren
blinden Mann vergiftet zu haben. Mit der Verteidigung wird der Anwalt
Keane (Gregory Peck) beauftragt. Dieser ist zwar mit der schönen
Blondine Gay (Ann Todd) verheiratet, erliegt aber binnen kürzester Zeit
den Reizen seiner Mandantin; so gerät er zunehmend unter ihren
Einfluss.
Im Laufe der Verhandlung stellt sich heraus, dass Mrs. Paradin ein Verhältnis
mit ihrem Stallknecht Latour (Louis Jourdan), dem ehemaligen Kammerdiener
ihres Mannes, hatte. Keane versucht vergeblich, den Liebhaber in einem
Kreuzverhör als Mörder zu entlarven. Latour beschuldigt Mrs. Paradin
und begeht Selbstmord, und Keane erkennt, dass seine Mandantin die Mörderin
ist. Der Prozess beginnt unter größten Schwierigkeiten für
Keane, weil Richter Horfield (Charles Laughton), dessen Avancen von Keanes Frau zurückgewiesen wurden, ihn hasst.
Mrs. Paradine gesteht ihr Verbrechen und erklärt öffentlich,
dass Keane in sie verliebt sei und sie ihn verachte. Noch während
der Sitzung verlässt Keane den Gerichtssaal. Seine Karriere ist
zerstört, aber er findet zu seiner Frau
zurück, die ihm verziehen hat.
Quelle: Wikipedia
und
members.liwest.at
Hintergrundinformation aus "BR-Pressedienst":
Der letzte von vier Filmen, die Alfred Hitchcock für den Hollywood-Produzenten
David O. Selznick drehte. Seine Entstehung war von schweren Auseinandersetzungen
zwischen den beiden begleitet. Der Regisseur
hasste das Drehbuch, für dessen Endfassung der Produzent verantwortlich zeichnete,
ebenso wenig war er mit der ihm aufgezwungenen Besetzung einverstanden.
Der Produzent hingegen nahm dem Regisseur den schleppenden Fortgang der
Dreharbeiten und die immensen Kosten (3 Mio. Dollar) übel. So ließ
Hitchcock das ehrwürdige
"Old Baily" für 70.000 Dollar in 17.000 Arbeitsstunden
für die Gerichtsszenen nachbauen. Doch das Ergebnis gibt Hitchcock recht:
sie gehören zu dem Besten, was das Kino auf diesem Gebiet zu bieten hat.
Lexikon des internationalen Films:
Kriminalistische und ehepsychologische Probleme in einem brillant gespielten, für Hitchcocks
Verhältnisse ungewöhnlich breit angelegten und dialogreichen Drama, das von der zeitgenössischen
Kritik geringgeschätzt in neuerer Zeit als eines der bedeutenderen Werke des Meisters betrachtet wird.
Siehe auch Wikipedia,
www.prisma-online.de
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Des Königs Admiral
Originaltitel USA:
Captain Horatio Hornblower
USA 1950
Genre: Abenteuerfilm
Regie: Raoul Walsh
Drehbuch: Ivan Goff, Ben Roberts, Eneas MacKenzie
Musik: Robert Farnon
Kamera: Guy Green
Darsteller:
Gregory Peck: Kapitän Horatio Hornblower,
Virginia Mayo: Lady Barbara,
Robert Beatty: Leutnant Bush,
Moultrie Kelsall: Leutnant Christal,
Terence Morgan: 2. Leutnant Gerard,
James Kenney: Seekadett Longley,
James Robertson Justice: Matrose Quist,
Denis O’Dea: Konteradmiral Leighton
Christopher Lee: spanischer Kapitän der Natividad,
und andere
(Die Links führen zu Wikipedia bzw. zum
Kurportrait innerhalb dieser HP)
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Kurzinhalt:
Das britische Kriegsschiff "Lydia" läuft im 18. Jahrhundert in
geheimer Mission mit unbekanntem Ziel auf. Nur einer kennt ihren Bestimmungsort,
Captain Horatio Hornblower (Gregory Peck), der ungeduldig an Bord auf- und abläuft.
Im Jahr 1807 steht England im Kampf gegen Napoleon und seine Streitmächte.
Als Kapitän Hornblower das spanische Kriegsschiff
"Natividad" kapert, muss er erfahren, dass England
und Frankreich einen Waffenstillstand geschlossen haben. An
Bord befinden sich Lady Barbara (Virginia Mayo) und ihre Zofe, die Gefangene
der Spanier waren, und nun nach Hause wollen. Zuerst ist der Kapitän
wenig begeistert über die Frauen an Bord, doch bald verliebt er sich in
Lady Barbara. Doch die ist eigentlich einem Admiral versprochen,
und Hornblower ist bereits verheiratet
Der Film schildert eine Episode aus dem Leben des fiktiven, aber
trotzdem großen britischen Seehelden Kapitän Hornblower1) als farbiges Historien-Spektakel.
Raoul Walsh inszenierte das romantische Geplänkel mit Segelschiff-Karambolagen
und Säbelgefechten. Die
"Hornblower-Geschichten von C. S. Forester sind feinste Abenteuer-Bücher und
das Filmepos ist ein schwungvoller, altmodischer Abenteuerfilm: Es
gibt einen aufrechten, strahlenden Helden,
eine schöne Frau, eine tapferen Mannschaft und viel Wind und Wellen und
natürlich die unausweichliche Romanze.
Quelle (teilweise):
www.prisma-online.de
Lexikon des internationalen Films:
Die See- und Landabenteuer eines draufgängerischen englischen Seeoffiziers
zur Zeit Napoleons. Nach Siegen gegen Frankreich und Spanien gewinnt er schließlich
auch die geliebte Frau. Üppig aufgemachter romantischer Kolossalfilm.
Lexikon: Filme im Fernsehen (www.mediaculture-online.de):
Farbiges Spektakel mit genreüblichen Segelschiff-Karambolagen, Säbelgefechten
und melodramatischer Seemannsliebe zwischen Captain Hornblower (dem
historischen Lord Nelson nachempfunden), der um 1807 geheime Kreuzfahrten
gegen Napoleons Seeflotte fährt, und Lady Barbara, der Nichte des Herzogs von
Wellington. Perfekte Unterhaltung, spannender Wellenschlag.
Siehe auch Wikipedia
Link: 1) Wikipedia
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Ein Herz und eine Krone
Titel USA: Roman Holiday
Genre: Lovestory
USA, 1953
Regie: William Wyler
Drehbuch: Ian McLellan
Hunter, John
Dighton, Dalton Trumbo
Musik: Georges Auric
Kamera: Henri
Alekan, Frank F. Planer
Kostümdesign:
Edith Head
Darsteller:
Gregory Peck: Joe Bradley, Audrey
Hepburn: Prinzessin Ann
Eddie Albert: Irving Radovich,
Margaret Rawlings: Gräfin Vereberg
Tullio
Carminati: General Provno,
Harcourt Williams: Botschafter,
und andere
(Die Links führen zu Wikipedia bzw. zum Kurportrait
innerhalb dieser HP) |
Kurzinhalt:
Anne (Audrey Hepburn), Prinzessin eines (im Film ungenannten) Staates, hat die Nase voll:
Ihre Europareise ist ein voller Erfolg, aber ihr Leben verläuft nach einem engen Plan, den
Gräfin Vereberg (Margaret Rawlings) ihr allabendlich vorträgt. Eines nachts hat Anne genug:
Sie entflieht aus ihrem Käfig und läuft ziellos durch die Straßen Roms. Dor schläft sie
schließlich auf einer Parkbank ein, wo der Journalist Joe Bradley (Gregory Peck) sie findet.
Bradley hat zunächst keine Ahnung, wer das
"Findelkind" ist und will es im Taxi nach Hause bringen lassen wenn die Gute sich
doch daran erinnern könnte oder wollte, wo sie wohnt.
Also sieht er keine andere Alternative, als sie mit in sein Zimmer zu nehmen.
Da fällt sein Blick auf eine Zeitung mit dem Foto der Prinzessin und
Joe weiß, wen er bei sich aufgenommen hat. Nun wittert der Reporter natürlich seine
große Chance: Er ruft seinen Freund, den Fotografen Irving Radovich (Eddie Albert) an,
damit der ein paar Aufnahmen von den beiden macht und erhofft sich ein horrendes Honorar.
Das ganze scheint zu funktionieren: Keiner offenbart dem anderen seine wahre Identität und "Anja", wie sich
Anne Bradley gegenüber nennt, verbringt mit ihm einen zauberhaften Tag in Rom. Bis es Abend wird und Anne wieder nach Hause
muss
Quelle: www.moviemaster.de
Prinzessinnen beflügeln die Fantasie der Menschen und der Massen. So ist auch
"Ein Herz und eine Krone" von William Wyler zwar mit der
Patina des Kinos der 50er Jahre bedeckt, erzählt jedoch eine
bis heute in ihrer Märchenhaftigkeit wirkungsvolle Geschichte.
Seinen Charme verdankt der Film vor allem seinen großartigen Hauptdarstellern
Audrey Hepburn und Gregory Peck, zwei Hollywood-Megastars der Nachkriegsjahrzehnte.
Lexikon des internationalen Films:
Charmante und liebenswürdige Unterhaltung, die durch leise Ironie und
einen Flair für das Märchenhafte fesselt, der dem Thema präzise
angemessen ist. Darstellerisch und inszenatorisch gleichermaßen hervorragend.
Prisma-online:
Eine wunderbare Liebeskomödie, die bis heute nichts von ihrem Charme verloren hat. William Wyler gelang mit einer Idealbesetzung zweifellos einer der zauberhaftesten und schönsten Liebesfilme aller Zeiten. Oscars gab's für Audrey Hepburn, für Kostümdesignerin Edith Head und die Drehbuchautoren Ian McLellan Hunter und Dalton
Trumbo. Außerdem regnete es acht weitere Nominierungen, unter anderem für den
"Besten Film" und den "Besten Regisseur".
Süddeutsche Zeitung:
Eine Feier italienischer Lebensfreude, deren Evidenz in den
Bildern und nicht in der Geschichte oder den Dialogen liegt.
Oscar 1953 für
Audrey Hepburn: Beste Hauptdarstellerin
Edith Head: Bestes Kostümdesign (Schwarz-weiß)
Ian McLellan Hunter: Beste Story
Oscar-Nominierung 1953 für
"Ein Herz und eine Krone" (Bester Film)
William Wyler (Regie)
Hal Pereira, Walter Tyler (Ausstattung)
Ian McLellan Hunter, John Dighton (Drehbuch-Adaption)
Franz Planer, Henry Alekan (Kamera-Schwarzweiß)
Eddie Albert (Nebendarsteller)
Robert Swink (Schnitt) |
Siehe auch Wikipedia,
www.moviemaster.de,
www.prisma-online.de,
Dirk
Jasper FilmLexikon
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Wer die Nachtigall stört
Originaltitel USA: To Kill A Mockingbird
Genre: Thriller
USA, 1962
Regie: Robert Mulligan
Drehbuch: Horton Foote
nach dem gleichnamigen Roman von Harper
Lee
Musik: Elmer Bernstein
Kamera: Russell Harlan
Darsteller:
Gregory Peck: Atticus Finch, Mary
Badham: Scout Finch,
Phillip Alford: Jem Finch, Robert
Duvall: Boo Radley,
John Megna: Dill Harris, Frank Overton: Sheriff Heck Tate,
Brock
Peters: Tom Robinson, Estelle Evans: Calpurnia,
und andere
(Die Links führen zu Wikipedia bzw. zum Kurportrait
innerhalb dieser HP)
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Kurzinhalt:
Macomb County (Alabama) in den 1930er Jahren: Atticus Finch (Gregory Peck)
lebt mit seiner
6-jährigen Tochter Jean Louise "Scout" (Mary Badham)
und seinem
10-jährigen Sohn Jem (Phillip Alford) in der Kleinstadt Macomb County in Alabama. Die
Kindheit der beiden ist glücklich, da Atticus nach dem frühen Tod seiner
Frau ganz für seine Sprösslinge da ist. Atticus bemüht sich, ihnen Sinn
für Gerechtigkeit und soziale Verantwortung beizubringen. Die Stimmung in
den Südstaaten ist von einem tiefen Rassenhass geprägt, was bald auch die
Kinder zu spüren bekommen sollen. Als im Jahre 1932 der Farbige
Tom Robinson (Brock Peters) angeklagt wird, die 19-jährige Mayella Ewell,
Tochter eines weißen Farmers, vergewaltigt zu haben, verwandelt sich der
kleine Ort in ein Pulverfass.
Alle sind von seiner Schuld überzeugt – bis auf den
Pflichtverteidiger, Rechtsanwalt Finch. Durch sein selbstloses Vorgehen
zieht er den Hass seiner Gegner auf sich, die selbst vor Finchs Kindern
nicht Halt machen. Die meisten Bürger können es nicht verstehen, dass man
einen Schwarzen überhaupt verteidigt. Finch wird als
"Niggerfreund" bezeichnet und der Vater des Mädchens hetzt die
Stadt gegen ihn auf. Der Prozess gerät zur Farce. Jem und Scout erfahren
auf schmerzliche Weise, was Rassenhass bedeutet; Finch und seinen
Kindern stehen dramatische Stunden bevor.
Quelle (teilweise): www.moviemaster.de
Lexikon des internationalen Films:
Eine menschlich bewegende, gelungene Literaturverfilmung mit hoher ethischer Haltung, die überzeugend gegen Rassismus und für Toleranz eintritt.
Prisma-online (www.prisma-online.de)
Nach dem gleichnamigen Roman von Pulitzer-Preisträger Harper Lee drehte
Robert Mulligan dieses bemerkenswerte,
Oscar-gekrönte Werk über den Rassismus im Süden der USA. Gregory Peck brilliert
als aufrichtiger Bürger, der, vom Sinn für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung getrieben,
den Rassismus schließlich am eigenen Leibe zu spüren bekommt. Peck bekam für
seine Leistung zu Recht einen Oscar.
Oscar 1962 für
Gregory Peck: Bester Hauptdarsteller
Horton Foote: Bestes Drehbuch
Alexander Golitzen, Henry Bumstead,
Oliver Emert: Beste Ausstattung s/w)
Oscar-Nominierung 1962 für
"Wer die Nachtigall stört": Bester Film
Robert Mulligan: Beste Regie
Mary Badham; Beste Nebendarstellerin
Russell Harlan: Beste Kamera s/w
Elmer Bernstein: Beste Musik
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Siehe auch Wikipedia,
www.filmzentrale.com
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Weitere Kassenschlager der Hollywood-Legende in den 1950er Jahren waren
unter anderem das Abenteuer "Sturmfahrt nach Alaska"1) (1952, The
world in his arms), die Komödie "Sein
größter Bluff"1) (1953, The Million Pound
Note2)), das
Kriegsmelodram "Flammen über Fernost"1) (1954, The Purple Plain), der
Western "Weites Land"1) (1958, The
Big Country2)), der Kriegsfilm "Mit
Blut geschrieben"2) (1958, Pork Chop Hill) und der
Science-Fiction-Streifen "Das
letzte Ufer"1) (1959, On the Beach). Unvergessen bleibt Peck als besessener Kapitän Ahab
in der Melville-Verfilmung "Moby
Dick"1) (1956, Moby
Dick2)).
Die 1960er zeigen den wandlungsfähigen Hollywood-Star in Produktionen wie dem
aufwendigen, hochkarätig besetzten Kriegsfilm "Die
Kanonen von Navarone"1) (1960, The Guns of Navarone), den
Psychothrillern "Ein
Köder für die Bestie"1) (1962, Cape Fear) als Parner
von Robert Mitchum sowie "Die
27. Etage"2) (1964, Mirage) oder erneut in
einem Science-Fiction-Film, dem von John Sturges in Szene gesetzten "Verschollen
im Weltraum"1) (1969, Marooned). Einen schöne Rolle, die
des Professors David Pollock, hatte er auch neben Sophia Loren in der
Agentenkomödie "Arabeske"2) (1964),
sehenswert ist auch der Western "MacKennas
Gold"2) (1967), ebenso "Der
große Schweiger"2) (1967, The Stalking Moon)
mit Peck in der Rolle des alternden Westeners Sam Varner.
In den beiden nachfolgenden Jahrzehnten war Peck seltener auf der Leinwand zu sehen. Nach
dem eher zu vernachlässigenden Western "Abrechnung
in Gun Hill"2) (1971, Shoot out) war seine Rolle
eines alten Outlaws in "Begrabt
die Wölfe in der Schlucht"2) (1973, Billy Two
Hats) wieder eine Paraderolle für den in die Jahre gekommenen Hollywood-Mimen. Nach der
semidokumentarischen Filmbiografie "MacArthur Held des Pazifik"2) (1974, MacArthur)
über den amerikanischen Fünfsterne-Generals Douglas MacArthur (1880 1964) konnte
er mit der Figur des amerikanischen Botschafters in Richard Donners
Horrorfilm "Das
Omen"1) (1978, The Omen) seinen letzten großen
Kassenerfolg verbuchen. 1978 spielte Peck unter der Regie von Franklin J. Schaffner
den KZ-Arzt Mengele in dem fiktiven Thriller "The
Boys From Brazil"1) (The
Boys from Brazil2)). Doch sein bravouröses Comeback auf der
Kinoleinwand wurde erst 1989 mit seiner Rolle des Schriftstellers Ambrose Bierce
in Jane Fondas Revolutionsfilm "Old
Gringo"1) (Old
Gringo2)) gefeiert. 1991 hatte er dann noch einen Gastauftritt
neben Robert Mitchum und Martin Balsam in Martin Scoreses
"Cape
Fear"1), einem Remake des Thriller-Erfolgs aus dem
Jahre 1962, im gleichen Jahr spielte er mit Danny DeVito in der Komödie
"Das
Geld anderer Leute"1) (1991, Other People's Money). Danach
zog er sich fast völlig aus dem Filmgeschäft zurück und übernahm nur noch
wenige Aufgaben für das Fernsehen.
Auch in diesem Medium war Peck seit den 80er Jahren in wenn auch wenigen
Produktionen zu sehen. So brillierte er 1982 mit der Rolle seines
Lieblingspräsidenten Abraham Lincoln in der Mini-Serie "The Blue
And The Grey" oder agierte mit dem eher kleineren Part eines Predigers in
der mehrteiligen TV-Fassung des Kinoerfolgs "Moby
Dick"1) (1998) und erhielt für seine Leistung eine "Emmy"-Nominierung
als "Bester Nebendarsteller. 1999 stand der "letzte wahre
Kinoheld" der renommierten Dokumentarfilmerin Barbara Kopple für ihr
Porträt "Conversation with Gregory Peck" Rede und Antwort.
"Gregory Pecks Figuren sind oft Glücksspieler, Gentlemen und Zweifler
zugleich. Persönlichkeiten mit Brüchen, bedroht in ihrer Identität. Peck
zeigt sie als Suchende und dabei macht er uns nichts vor", schrieb
Michael Esser anlässlich der Peck-Retrospektive zum Gewinn des
"Goldenen Bären" (1993). Und Stanley Kramer, der mit Peck 1959 den
Science-Fiction-Film "Das letzte Ufer" drehte, sagte über seinen
Star: "Er steht einfach da, groß und stattlich. Man weiß, dass man ihm
einfach vertrauen muss. Vertrauenswürdigkeit ist Pecks besonderes
Kennzeichen". (Quelle: www.br-online.de)
Peck war für Jahrzehnte einer der führenden Hollywood-Stars. Der große
dunkelhaarige Schauspieler mit der sonoren Stimme steht in seinen Filmen für
moralische Standhaftigkeit, Aufrichtigkeit und Intelligenz. Den einzigen Oscar
erhielt er 1962 für die Rolle des Anwalts Atticus Finch in dem Drama
"Wer die Nachtigall stört", ansonsten musste er sich mit den
genannten drei Nominierungen als "Bester Hauptdarsteller" begnügen.
Gregory Peck war in allen Genres einsetzbar, sein Repertoire reichte vom
liebenswerten, verliebten Journalisten wie in William Wylers "Ein Herz und
eine Krone" bis hin zum düsteren, knorrigen Kapitän Ahab
in "Moby Dick". Sein Talent hat Gregory Peck jedoch nie besonders hoch eingeschätzt.
Denn er meinte, dass viele seiner Darstellungen "etwas farblos"
wirken. Hitchcocks "Der Fall Paradine" (1947) war für Peck
"ein unbedeutender Film über eine Gerichtsverhandlung in
Old Bailey". Sein Kommentar zu der Bösewicht-Rolle in Vidors
"Duell in der Sonne" (1946) unterstrich seine Haltung, sich
nicht selbst zu überschätzen: "Als Darsteller hatte ich nicht viel zu
tun. Ich ritt auf Pferden, tändelte mit Jennifer (Jones) herum und
erschoss den armen, alten Charley Bickford."
Neben der Filmarbeit engagiert sich Peck für wohltätige und
künstlerische Organisationen, 1964 wurde er in den "National
Council Of Arts" berufen, 1967 bis 1970 war er der
Präsident der "Academy Of Motion Picture Arts And Sciences",
1967 Mitbegründer des "American Film Institute".
1967 erhielt er für sein Engagement den "Jean Hersholt
Humanitarian Award" und 1989 den "Life Achievement Award"
des "American Film Institute", dass ihn zehn Jahre später auf Platz 12 der größten
männlichen Stars aller Zeiten wählte. 1993 folgte der
"Goldene Bär" der Berliner Filmfestspiele für sein Lebenswerk,
zwei Jahre später konnte er in Frankreich den "Ehren-César" für
sein Gesamtwerk entgegennehmen; siehe auch die Liste der Auszeichnungen bei Wikipedia.
Bereits 1978 hatte der Hollywood-Star seine
Autobiographie "An Actor's Life" veröffentlicht.
Gregory Peck war zwei Mal verheiratet, aus erster Ehe mit der in Finnland
geborenen Immobilienmaklerin Greta Kukkonen3)
(1911 2008), die
er im Oktober 1942 geheiratet hatte stammen die drei Söhne Jonathan
(geb. 1944, verstorben 1975 durch Selbstmord), Stephen (geb. 1945) und
Carey Paul (geb. 1949); die Ehe wurde 1955 geschieden, die beiden
blieben jedoch zeitlebens wegen der gemeinsamen Kinder freundschaftlich
verbunden. Aus der zweiten Ehe mit der französischen Journalistin Veronique Passani,
mit der er seit 1955 verheiratet war, stammen zwei weitere
Kinder, Sohn Tony (geb. 1956) und Tochter Cecilia Peck1) (geb. 1958) haben
ebenfalls den Beruf des Schauspielers ergriffen.
Die Hollywood-Legende Gregory Peck, der als Symbol des perfekten Gentlemans
galt und Jahrzehntelang als "der schönste Mann Hollywoods" bekannt
war sowie als "Star ohne Allüren" galt, starb am
12. Juni 2003 im Alter von 87 Jahren im "Memorial Medical Center"
im kalifornischen Torrance an den Folgen einer Lungenentzündung. Er
hinterließ neben seiner Frau Veronique und seinen eigenen Kindern auch
mehrere Enkelkinder, seine letzte Ruhestätte fand er in im Mausoleum der
"Cathedral of Our Lady of the Angels" in Los Angeles.
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Link: 1) Wikipedia (deutsch), 2) prisma-online.de, 3) wikipedia
(englisch)
|
Textbausteine des Kurzportraits von www.prisma-online.de
Viele Informationen zu Gregory Peck findet man auf der deutschsprachigen
Seite www.gregory-peck.de Siehe
auch Wikipedia, www.whoswho.de
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