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Geboren am Montag, 16. April 1889 in
Lambeth, London, Großbritannien
Er war der arme Vagabund, der unter allen
Niederschlägen
des Lebens und der vom Leben Begüterten unschlagbar bleibt
Chaplin stammte aus London und früh wurde
er Waise. In fast allen Biographien ist deshalb von
"dickens'scher Jugend" die Rede. Doch im
Gegensatz zu den Kinderschicksalen, die Charles Dickens im 19. Jahrhundert beschrieb, fand
Charlie Chaplin den Weg nach Amerika und in die Filmstudios. Er arbeitete
als Tänzer, Sänger, Pantomime, und es war in einer Bühnenshow, in der
er einen betrunkenen Randalierer spielte, als Mack Sennett, der Boß der
Keystone-Filmgesellschaft, auf ihn aufmerksam wurde. In seinem Jahr bei Keystone
drehte Chaplin 35 Slapstick-Filme für 175 Dollar die Woche und war
am Ende des Jahres ein populärer Mann. Hunderte von Handwerkern erstellten aus 73.000 Metern Holz, knapp 7.000 Metern Maschendraht und über 6.000 Metern Sackleinen ein Schneegebirge. Das künstliche Eis und der Schnee bestanden aus 200 Tonnen Gips, 285 Tonnen Salz und 100 Fässern Mehl. Die Dreharbeiten zur berühmtesten Szene von Goldrausch, in der Chaplin und Mack Swain einen Schuh und Schnürsenkel aus Lakritze essen, nahmen drei Tage in Anspruch. Für die Außenaufnahmen reiste das Filmteam Mitte April in das hochgelegene Truckee am Lade Idaho in der Sierra Nevada. Für die Pass-Szene wurde ein 700 Meter langer Weg durch den Schnee geschnitten, der auf einer Höhe von 3.000 Metern um weitere 300 Meter zum Mount Lincoln anstieg. Für die spektakuläre Eröffnungsszene wurden nicht nur eine Stadt und der Pass gebaut, sondern auch 600 Statisten mit dem Zug aus Sacramento herbeigefahren. Es handelte sich zumeist um arme Hobos und Vagabunden, die Chaplin als einen der ihren verehrten obwohl er natürlich längst ein reicher Mann war. (Quelle: www.cosmopolis.ch) 1) Der Link führt zu Wikipedia |
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Die Geschichte: Charlie und der dicke Jim suchen nach Gold. Nach einem heftigen Streit einigen sich die drei Männer auf eine Wohngemeinschaft in der Hütte von Gesetzesbrecher Black Larson. Doch dann beginnt der große Schneesturm und die Versorgungslage wird äußerst schwierig. Hunger zieht ein in die Hütte. Per Losentscheid wird Larson auserwählt, Hilfe zu holen. Währenddessen werden in der Hütte mangels anderer Nahrung Schuhe gekocht, und der dicke Jim sieht Charlie als Brathühnchen an. Charlie entkommt und erlegt einen Bären. Im Saloon angekommen, verliebt er sich in die Tänzerin Georgia Puis und lädt die Dame zum Essen ein. Doch wie so oft bei Damen: Georgia lässt Charlie allein mit seinen Brötchen sitzen. Das Gabelballett entschädigt den Wartenden. In der Zwischenzeit hat der dicke Jim Gold gefunden, aber leider sein Gedächtnis verloren. Ein Sturm und die Hütte ist am Rande des Abgrundes. Doch wie immer bei guten Filmen: Liebe und Geld kommen doch noch zu ihrem Recht. Nachdem Chaplin noch 1937 "Moderne Zeiten" als Stummfilm abgeliefert hatte, öffnete er sich erst 1940 mit "Der große Diktator" spät dem Tonfilm. |
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Die Jahre nach dem Krieg waren gekennzeichnet von der Gespensterjagd des Senators McCarthy auf
"unamerikanische Umtriebe", und Charlie Chaplin war ein entschieden zu
liberaler Mann, zumal was sein Ehe- und Sexualleben anbelangte. Seine Hochzeit mit
Paulette Goddard, die er 1933 als 44-Jähriger geheiratet hatte (sie war 19) hielt
er drei Jahre lang geheim. Es war dies schon seine dritte Ehe. Seine erste Frau hieß Mildred Harris. Als er sie 1918 heiratete, war sie 16. Auch Lolita MacMurray war noch eine "sweet sixteen", als Charlie sie 1924 heiratete. Nach der Scheidung von Paulette Goddard, 1942, wurde Chaplin in verschiedene hässliche Prozesse verwickelt, die er zumindest vor dem Gesetz schadlos überstand, mit Ausnahme eines Vaterschaftsprozesses, den Joan Barry gegen ihn angestrengt hatte.
Die Erlösung für sein unstetes Privatleben kam durch Frau Nr. 4, Oona, eine Tochter
des großartigen amerikanischen Dramatiker Eugene O'Neill. Nachdem die McCarthyisten
ihn wegen vermeintlicher kommunistischer Verbindungen (unterschwellig aber auch wegen seines
"unmoralischen Lebenswandels") aus Amerika ausgewiesen hatten, ließ er
sich mit Oona und Familie am Genfer See nieder. Zur Zeit der Hochzeit war Chaplin 54,
Oana 18. Das bekannteste ihrer acht Kinder sollte Geraldine werden, die
ihrer Mutter sehr ähnlich sieht und über Jahre mit führenden Regisseuren
in großen Filmen arbeitete. |
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| Weitere Filme von und mit Charlie Chaplin (Auszug): | ||
| Der Champion (The Champion, 1915) | Der Abenteurer (The Adventurer, 1917) | |
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Gewehr über (Shoulder Arms,
1917) Der Film erzählt mit bitterem Humor die tragische Geschichte von Tommy (Charlie Chaplin), der sich mit einer etwas extravaganten Ausrüstung durchschlägt. So hat er neben seinem Gewehr auch Kaffeekanne und Mausefalle bei sich, um den Schrecken des Krieges zu trotzen. |
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| Der Einwanderer (The Immigrant, 1917) | Ein Hundeleben (A Dog's Life, 1918) | |
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Der Vagabund und das Kind
(The Kid, 1920)
Eine arme ledige Mutter legt ihr Baby in das Auto einer reichen Familie, um es gut versorgt zu wissen. Als sie es kurz danach bereut und zurückholen will, wird das Auto von Ganoven geklaut. Das Baby wird von Ihnen einfach ausgesetzt, wo schließlich Charlie drüber stolpert und sich seiner annimmt, weil sich niemand anders findet. Als der Kleine 5 Jahre alt ist, tritt plötzlich der Staat in Erscheinung und will den Kleinen in ein Waisenhaus stecken, damit er eine ordentliche Erziehung bekommt. Letztendlich wird aber alles gut, als die Mutter des Babys inzwischen ein gefeierter und reicher Star ihren Jungen wiedererkennt und zurückbekommt. Siehe auch www.prisma-online.de |
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| Gehetzte Unschuld (The Pilgrim, 1923) | Die Nächte einer schönen Frau (A Woman of Paris, 1923) | |
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Der Zirkus (The
Circus, 1925) Den ewigen Tramp Charlie Chaplin verschlägt es in einen Zirkus, wo er als Clown auftritt. Seine große Liebe zur Kunstreiterin trübt allerdings bald seine Clownerien, denn die zieht eindeutig den Hochseilartisten vor. Da muss sich Charlie schon was einfallen lassen, um die Liebe der Schönen zu gewinnen Ausgerechnet für diesen von Tragik umflorten (zumindest aber sehr poetischen) Stummfilm bekam Charlie einen seiner nur zwei Oscars einen Sonder-Oscar für "Genie und Vielseitigkeit". Den zweiten bekam er Jahrzehnte später für sein Lebenswerk. Quelle: www.prisma-online.de Siehe auch wikipedia.org |
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Zum 25. Todestag des legendären Komikers sollte der ehemalige Schweizer Landsitz von Charlie Chaplin am Genfer See zu einem Museum umgewandelt werden. Diese Pläne sind inzwischen in Frage gestellt. Zwischen der entsprechenden Stiftung und der Gemeinde Corsier-sur-Vevey gab es bisher noch keine Einigung über eine Garantieleistung für das Projekt. Die Stiftung "Charlie-Chaplin-Museum" will nach wie vor den Landsitz Manoir de Ban im März 2003 erwerben, drei Monate später als ursprünglich vorgesehen. Bis dahin sollten auch die Studien über das Projekt fertig vorliegen, besonders die über die zu erwartende jährliche Besucherzahl. Vorgesehen sind unter anderem Kinosäle, eine Freilichtbühne und ein Zirkuszelt; geplant sind auch Festivals, die der Pantomime und dem Kino gewidmet sein sollen. Geht es nach der Stiftung, sollen sich im Frühjahr 2005 die Tore des "Espace Musée Charlie Chaplin" für das Publikum öffnen. |
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Textpassagen des Kurzportraits von www.prisma-online.de Siehe auch wikipedia.org, www.dhm.de, www.cosmopolis.ch, www.dieterwunderlich.de, www.whoswho.de Filmografie bei der german.imdb.com Fotos bei www.flocom-world.com, silentgents.com |
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