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Geboren als Charles
Spencer Chaplin Jr. am 16. April 1889 im Londoner Stadtteil Lambeth (Großbritannien),
Er war der arme Vagabund, der unter allen Niederschlägen des Lebens und der vom Leben Begüterten unschlagbar bleibt Er war der kleine Habenichts, der einen Blick für die schönen Töchter der Reichen hatte, und dem es bisweilen widerfuhr, dass sie auch einen Blick für ihn hatten Er war der kleine Clown, der dem Schicksal trotzte, so gut und lang es ging, bis er sich zum mehr oder weniger eleganten Rückzug gezwungen sah. Charlie Chaplin war der erste Weltstar des Films. Seine Bedeutung für die Künste des 20. Jahrhunderts ist nur mit jener von Pablo Picasso vergleichbar. Es gehört zu den hässlichsten Seiten der Vereinigten Staaten von Amerika, dass man diesen Mann außer Landes trieb. Jahre später, als man ihn gern wiederhaben wollte, sagte Charlie, inzwischen in Großbritannien zum Ritter geschlagen: "Ich würde nicht in die USA zurückkehren, selbst wenn Jesus dort Präsident geworden wäre." Der im Londoner Stadtteil Lambeth
geborene Charles Chaplin war der Sohn
des Künstlerehepaares Charles Spencer Chaplin und Hannah Harriet Chaplin,
die an den britischen Music Halls auftraten. Doch schon bald nach der Geburt
des Sohnes trennten sich die Eltern,
Charles und sein vier Jahre älterer Halbbruder Sydney wuchsen bei der
Mutter auf. Die kleine Familie lebte in großer Armut, die Mutter konnte aus
gesundheitlichen Gründen ihren Beruf nicht mehr ausüben, der Vater
leistete keine Unterhaltszahlungen. In etlichen Biographien über Charles Chaplin ist deshalb von
"dickens'scher Jugend" die Rede. Doch im
Gegensatz zu den Kinderschicksalen, die Charles Dickens im 19. Jahrhundert beschrieb, fand
Charles Chaplin später den Weg nach Amerika und in die Filmstudios. Ende 1914 verließ Chaplin "Keystone" und unterzeichnete im November einen Vertrag bei dem von den Filmpionieren George K. Spoor1) (1872 1953) und Gilbert M. Anderson1) (1880 1971) geführten Filmunternehmen "Essanay"1), verdiente jetzt 1.250 Dollar und hatte mehr Zeit für seine Filme. Nach fünf Streifen kam im April 1915 mit "The Tramp" Chaplins erstes großes Meisterwerk in die Kinos. Entstanden die ersten sieben Filme für "Essanay" in nur vier Monaten, versuchte Chaplin in den folgenden Monaten seine Unabhängigkeit als Filmschaffender durchzusetzen, indem er sich von den üblichen Fließbandmethoden verabschiedete und sich deutlich mehr Zeit für die nächsten Filmprojekte nahm. Seine letzten beiden von insgesamt 14 Filmen für "Essanay" wurden erst im Frühjahr 1916 veröffentlicht, als Chaplin bereits bei "Mutual Films" unter Vertrag stand. Chaplins Popularität erreichte 1915 ihren ersten Höhepunkt. Chaplin wurde (ohne dass er an den Einkünften beteiligt wurde) zum Mittelpunkt einer umfassenden Vermarktung, die Chaplin-Puppen, Zeitungscomics und Lieder über den kleinen Tramp beinhaltete. Das "Motion Picture Magazine" diagnostizierte für die gesamten Vereinigten Staaten einen schweren Fall von "Chaplinitis". In Frankreich wurde der "Tramp" als "Charlot" verehrt. Um auch nach Chaplins Weggang von der "Chaplinitis" zu profitieren, ließ "Essanay" Chaplins "Burlesque on Carmen"1) (1916) mit zuvor nicht verwendeten Filmmaterial auf die doppelte Laufzeit verlängern. Chaplin klagte erfolglos gegen die Veröffentlichung dieses Films.1)
Hunderte von Handwerkern erstellten aus 73.000 Metern Holz, knapp 7.000 Metern Maschendraht und über 6.000 Metern Sackleinen ein Schneegebirge. Das künstliche Eis und der Schnee bestanden aus 200 Tonnen Gips, 285 Tonnen Salz und 100 Fässern Mehl. Die Dreharbeiten zur berühmtesten Szene von Goldrausch, in der Chaplin und Mack Swain1) (1876 1935) einen Schuh und Schnürsenkel aus Lakritze essen, nahmen drei Tage in Anspruch. Für die Außenaufnahmen reiste das Filmteam Mitte April in das hochgelegene Truckee am Lade Idaho in der Sierra Nevada. Für die Pass-Szene wurde ein 700 Meter langer Weg durch den Schnee geschnitten, der auf einer Höhe von 3.000 Metern um weitere 300 Meter zum Mount Lincoln anstieg. Für die spektakuläre Eröffnungsszene wurden nicht nur eine Stadt und der Pass gebaut, sondern auch 600 Statisten mit dem Zug aus Sacramento herbeigefahren. Es handelte sich zumeist um arme Hobos und Vagabunden, die Chaplin als einen der ihren verehrten obwohl er natürlich längst ein reicher Mann war. (Quelle: www.cosmopolis.ch) |
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Nach den Stummfilmen "Camille" (1926), "Der Zirkus " (1928, The Circus) und "Lichter der Großstadt" (1931, City Lights) lieferte Chaplin mit seiner Satire auf die Arbeitswelt "Moderne Zeiten" (1936, Modern Times) sein letztes großes stummes Leinwandwerk ab, öffnete er sich erst 1940 mit "Der große Diktator" spät dem Tonfilm. |
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Die Jahre nach dem 2. Weltkrieg waren gekennzeichnet von der Gespensterjagd des Senators McCarthy auf
"unamerikanische Umtriebe", und Charlie Chaplin war ein entschieden zu
liberaler Mann, zumal was sein Ehe- und Sexualleben anbelangte. Seine Hochzeit mit
Filmpartnerin Paulette Goddard2)
(1910 1990), die er 1936 als 44-Jähriger geheiratet hatte (sie war 19) hielt
er drei Jahre lang geheim. Es war dies schon seine dritte Ehe. Chaplins erste Ehefrau war die blutjunge Schauspielerin Mildred Harris1) (1910 1944), als das Paar am 23. September 1918 heiratete, war Mildred Harris erst 16 Jahre alt und die Öffentlichkeit reagierte mit Empörung. Anlass für die überstürzte Heirat soll eine Schwangerschaft gewesen sein, die sich jedoch kurz nach der Hochzeit als Fehlalarm herausstellte. Das einzige gemeinsame Kind von Chaplin und Harris, der Sohn Norman, kam Anfang Juli 1919 mit schweren Missbildungen zur Welt und starb nach drei Tagen. Wenig später trennte sich das Paar wieder, die Scheidung erfolgte Mitte November 1920. Nach einer Beziehung zu Stummfilmstar Pola Negri2) (1894/1897 1987), mit der Chaplin sich im Januar 1923 verlobt und wenige Monate später wieder entlobt hatte, trat 1924 mit der 16-jährigen Schauspielerin Lita Grey1) (1908 1995) Ehefrau Nummer 2 auf den Plan. Der Geburtstag des ersten Sohnes, Charles Chaplin junior1) (1925 1968), wurde der Öffentlichkeit falsch angeben, um den Anschein einer ehelichen Zeugung zu gewährleisten. Ein Jahr später wurde der zweite gemeinsame Sohn, Sydney Earle Chaplin1) (1926 2009), geboren, der wie die Eltern später eine Karriere im Showbusiness einschlug. Dennoch kühlte sich die Beziehung zwischen Grey und Chaplin schnell ab, sodass die Ehe am 22. August 1927 nach einem aufsehenerregenden Prozess wegen der zahlreichen Affären Chaplins geschieden wurde und die Mutter das alleinige Sorgerecht zugesprochen erhielt.*) Auch die Ehe mit Paulette Goddard hielt nur wenige Jahre, Anfang Juni 1942 erfolgte die offizielle Trennung. Die Erlösung für Chaplins unstetes Privatleben kam mit Oona O'Neill1) (1925 1991), Tochter des großartigen amerikanischen Dramatiker Eugene O'Neill (1888 1953). Nachdem die McCarthyisten Chaplin wegen vermeintlicher kommunistischer Verbindungen (unterschwellig aber auch wegen seines "unmoralischen Lebenswandels") aus Amerika ausgewiesen hatten, ließ er sich mit Oona und Familie am Genfer See nieder. Zur Zeit der Hochzeit am 16. Juni 1943 war Chaplin 54, Oana 18 Jahre alt. Das bekannteste ihrer acht Kinder sollte die 1944 geborene Geraldine Chaplin2) werden, die ihrer Mutter sehr ähnlich sieht und über Jahre mit führenden Regisseuren in großen Filmen arbeitete; auch der 1946 geborene älteste Sohn Michael Chaplin1) ergriff den Beruf des Schauspielers, ebenso wie Josephine Chaplin1) (geb. 1949) und Victoria Chaplin1) (geb. 1951). Der 1953 geborene Sohn Eugene Chaplin1) machte sich als Tontechniker und Dokumentarfilmer einen Namen, über die anderen drei Kinder, Jane Chaplin, Annette Chaplin und Christopher Chaplin gibt es keine Informationen. Am 18. September 1952 verließ Charles Chaplin die Vereinigten Staaten zu einem Kurzbesuch in England wegen der Weltpremiere seines Films "Rampenlicht". Als FBI-Chef J. Edgar Hoover1) (1895 1972) davon erfuhr, strengte er ein Verfahren wegen "subversiver Tätigkeiten" gegen Chaplin an und verhinderte dessen Rückkehr in die USA. Chaplin entschied sich, in Europa zu bleiben und ließ sich im Dezember 1952 in der Schweiz nieder, lebte mit seiner Familie auf seinem Anwesen Manoir de Ban oberhalb Corsier-sur-Vevey am Genfersee. Ende der 1950er Jahre drehte er mit "Ein König in New York"1) (1957, A King in New York) in England seinen vorletzten Film und "rechnet mit dieser autobiografisch gestimmten Komödie schonungslos mit den USA der McCarthy-Ära ab" wie das "Lexikon des internationalen Film" notiert. Zehn Jahre später realisierte Chaplin mit "Die Gräfin von Hongkong"1) (1967, A Countess from Hong Kong) seinen letzten und zugleich einzig in Farbe gedrehten Kinofilm, zu dem er auch das Drehbuch geschrieben hatte. Seine Protagonisten waren keine Geringeren als Marlon Brando und Sophia Loren, Chaplin selbst trat nur mit der kleinen Nebenrolle eines Schiffsstewards auf. Danach zog er sich auch wegen seines angeschlagenen Gesundheitszustandes vom Filmgeschäft zurück. In die USA reiste er nur noch ein einziges Mal, Anlass war 1972 der an ihn verliehene Ehren-Oscar. Charles Chaplin, der 1975 durch die britische Königin Elisabeth II. zum Ritter (Knight Commander of the British Empire) geschlagen wurde und seither den Titel "Sir" im Namen tragen durfte, starb am 25. Dezember 1977 im Alter von 88 Jahren im Schweizerischen Vevey. Auch wenn sein Alterswerk zumindest an den Kinokassen keine Erdbeben mehr hervorrief, hat George Bernd Shaws Feststellung anlässlich von Chaplins Tod "Er ist das einzige Genie, das der Film bisher hervorgebracht hat." bis heute seine Gültigkeit behalten; eine Übersicht zu den Preisen, Ehrungen und Auszeichnungen findet man bei Wikipedia. Schon zum 25. Todestag des legendären Komikers im Jahre 2002 sollte der ehemalige Schweizer Landsitz von Charlie Chaplin in Corsier-sur-Vevey am Genfer See zu einem Museum umgewandelt werden. Diese Pläne waren lange in Frage gestellt, zwischen der entsprechenden Stiftung unter der Leitung von Michael Chaplin und der Gemeinde Corsier-sur-Vevey gab es lange keine Einigung über eine Garantieleistung für das Projekt. Inzwischen sind die Pläne konkreter geworden, im Frühjahr 2011 soll der erste Spatenstich zur Schaffung eines multimedialen Denkmals für den großen Charles Chaplin erfolgen, spätestens im Sommer 2012 soll mit "Chaplins World. The modern Times Museum" das weltweit erste Chaplin-Museum seine Pforten für Besucher öffnen. Das Projekt "Chaplin's World. The Modern Times Museum" des Museumsmachers Yves Durand und des Szenografen François Durand soll aus drei großen Teilen bestehen: dem renovierten Herrenhaus, in dem Chaplins Leben multimedial aufbereitet wird, einem 200 Sitzplätze umfassenden Theater, das dem Schaffen des Komikers gewidmet wird, sowie einem großen Park, der zum Flanieren einlädt. (Quelle: www.reisenews-online.de; siehe auch Neue Zürcher Zeitung sowie (in englisch) www.chaplinmuseum.com. |
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| *) Quelle: Wikipedia Link: 1) Wikipedia, 2) Kurzportrait innerhalb dieser HP Lizenz Foto Charles Chaplin: Diese Bild- oder Mediendatei ist gemeinfrei, weil ihre urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist. Dies gilt für die Europäische Union, die Vereinigten Staaten, Australien und alle weiteren Staaten mit einer gesetzlichen Schutzfrist von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers. |
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Textbausteine des Kurzportraits von www.prisma-online.de Offizielle Webseite (in englisch): www.charliechaplin.com; siehe auch Wikipedia, www.dhm.de, www.cosmopolis.ch, www.dieterwunderlich.de, www.whoswho.de Filmografie bei www.imdb.de; Fotos bei silentgents.com |
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| Weitere Filme von und mit Charles Chaplin (Auszug): | |
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The Knockout (1914) Charles Chaplin taucht in diesem 27-minütigen stummen Kurzfilm neben Roscoe Arbuckle1) (1887 1933) mit einer Nebenrolle als Ringrichter auf. Detaillierte Filmbeschreibung bei Wikipedia Link: 1) Wikipedia |
Laughing Gas (1914) (auch: "Laffing Gas"/"The Dentist"/"Tuning His Ivories") 16-minütiger Slapstick-Film mit Charles Chaplin als Assistent eines Zahnarztes. Detaillierte Filmbeschreibung bei Wikipedia |
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Dough and Dynamite (1914) Ein rund halbstündiger stummer Streifen mit Charles Chaplin als ungeschicktem Kellner. Detaillierte Filmbeschreibung bei Wikipedia |
Entführung (1915, A Jitney Elopement) Turbulente Romanze zwischen Charlie und Edna Purviance1) (1895 1958) Detaillierte Filmbeschreibung bei Wikipedia Link: 1) Wikipedia |
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Der Champion
(The Champion, 1915) Charles Chaplin als Sparrings-Partner für einen erfolgreichen Profi-Boxer (Bud Jamison), der diesen besiegen kann, weil er als Glücksbringer ein Hufeisen in den Boxhandschuhen versteckt hat. |
Burlesque on Carmen (1916) Parodie auf die "Carmen"-Novelle von Prosper Mérimée mit Charles Chaplin als Darn Hosiery und Edna Purviance als Carmen Detaillierte Filmbeschreibung bei Wikipedia Link: 1) Wikipedia |
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Der Ladenaufseher (1916, The Floorwalker) Charles Chaplin als "Der Tramp" in einem Kaufhaus mit einer wilden Verfolgungsjagd auf einer Rolltreppe. Detaillierte Filmbeschreibung bei Wikipedia |
Der Vagabund
(1916, The Vagabond) Charles Chaplin als Straßenmusikant, erneut mit Dauerpartnerin Edna Purviance. Detaillierte Filmbeschreibung bei Wikipedia |
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Easy Street (1917, Leichte Straße) Charles Chaplin als "Der Tramp" (später Polizist) und Edna Purviance als Missionsarbeiterin Detaillierte Filmbeschreibung bei Wikipedia |
Der Einwanderer
(1917, The Immigrant) Charles Chaplin als namenloser Vagabund, Edna Purviance als eine Frau auf einem Auswandererdampfer Detaillierte Filmbeschreibung bei Wikipedia |
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Gewehr über (1917, Shoulder Arms) Der Film erzählt mit bitterem Humor die tragische Geschichte des Rekruten Tommy (Charlie Chaplin), der sich mit einer etwas extravaganten Ausrüstung durchschlägt. So hat er neben seinem Gewehr auch Kaffeekanne und Mausefalle bei sich, um den Schrecken des Krieges zu trotzen. Das "Lexikon des internationalen Films" notiert: "Eine legendäre Satire auf das Militär im allgemeinen und den deutschen Kaiser im besonderen. Sie vereinigt herrliche Szenen mit einigen formalen Schwächen, die daraus resultieren, dass trotz der Übersteigerung ins Groteske der konzentrierte Naturalismus des Beginns und damit Chaplins vehemente Anklage gegen den Krieg zunehmend abgeschwächt wird." Detaillierte Filmbeschreibung bei Wikipedia |
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Ein Hundeleben (1918, A Dog's Life) Charles Chaplin als der arbeitslose "Tramp", der einen streunenden Hund aufnimmt. Beide werden dicke Freunde, ein gefundener Geldbeutel bringt beiden Glück. |
Die Anleihe
(1918, The Bond) Kurzfilm, der den Verkauf von Kriegsanleihen (Liberty Bonds1)) für den Ersten Weltkrieg unterstützen sollte. Detaillierte Filmbeschreibung bei Wikipedia Link: 1) Wikipedia |
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Auf der Sonnenseite (1919, Sunnyside) Charles Chaplin als Landarbeiter und Edna Purviance als Dorschönheit Detaillierte Filmbeschreibung bei Wikipedia |
Vergnügte Stunden
(1919, A Day's Pleasure) Charles Chaplin als Vater und Edna Purviance als Mutter, die mit ihren Kindern einen chaotischen Ausflug erleben. Detaillierte Filmbeschreibung bei Wikipedia |
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Der Vagabund und das Kind (1920,The Kid) Erster, mit 53 Minuten abendfüllender Spielfilm von Charles Chaplin, der mit seiner klassischen Figur des "Tramps" auftritt, sowie mit Edna Purviance als ledige Mutter und Jackie Coogan1) (1914 1984) als "das Kind". Eine arme ledige Mutter legt ihr Baby in das Auto einer reichen Familie, um es gut versorgt zu wissen. Als sie es kurz danach bereut und zurückholen will, wird das Auto von Ganoven geklaut. Das Baby wird von Ihnen einfach ausgesetzt, wo schließlich ein Vagabund drüber stolpert und sich seiner annimmt, weil sich niemand anders findet. Als der Kleine fünf Jahre alt ist, tritt plötzlich der Staat in Erscheinung und will den Kleinen in ein Waisenhaus stecken, damit er eine ordentliche Erziehung bekommt. Letztendlich wird aber alles gut, als die Mutter des Babys inzwischen ein gefeierter und reicher Star ihren Jungen wiedererkennt und zurückbekommt. Detaillierte Filmbeschreibung bei Wikipedia; siehe auch www.prisma-online.de |
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Die feinen Leute (1921, The Idle Class) Charles Chaplin in der Doppelrolle des "Tramps" bzw. Ehemann einer reichen Frau (Edna Purviance) Detaillierte Filmbeschreibung bei Wikipedia |
Zahltag (1922, Pay Day) Charles Chaplin als Bauarbeiter und Edna Purviance als Tochter des Vorarbeiters Detaillierte Filmbeschreibung bei Wikipedia |
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Die Nächte einer schönen Frau (1923, A Woman of Paris) Erster Film von Charles Chaplin für das 1919 gemeinsam mit Douglas Fairbanks, Mary Pickford und David Wark Griffith gegründet Studio "United Artists". Charles Chaplin taucht nur mit der winzigen Rolle eines Gepäckträgers auf. Die Hauptrollen spielen Edna Purviance, Carl Miller und Adolphe Menjou*) (1890 1963). Detaillierte Filmbeschreibung bei Wikipedia *) Link: Kurzportrait innerhalb dieser HP |
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Der Zirkus (1928, The Circus) Charles Chaplin in der klassischen Rolle des "Tramps" Den ewigen Tramp Charlie Chaplin verschlägt es in einen Zirkus, wo er als Clown auftritt. Seine große Liebe zur Kunstreiterin (Merna Kennedy*)) trübt allerdings bald seine Clownerien, denn die zieht eindeutig den Hochseilartisten (Harry Crocker) vor. Da muss sich Charlie schon was einfallen lassen, um die Liebe der Schönen zu gewinnen Ausgerechnet für diesen von Tragik umflorten (zumindest aber sehr poetischen) Stummfilm bekam Charlie einen seiner nur zwei Oscars einen Sonder-Oscar für "Genie und Vielseitigkeit". Den zweiten bekam er Jahrzehnte später für sein Lebenswerk. Quelle: www.prisma-online.de; detaillierte Filmbeschreibung bei Wikipedia *) Link: Wikipedia |
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Lichter der Großstadt (1931, City Lights) Charles Chaplin als der "Tramp", der sich in ein blindes Blumenmädchen (Virginia Cherrill*)) verliebt. Die Angebetete hält ihn für wohlhabend, denn der mittellose Tramp kommt durch einen Millionär zufällig an Geld für die Augenoperation des Mädchens. So gehen der Glücklichen die Augen später gleich in mehrfacher Hinsicht auf "Ich geben den 'talkies' drei Jahre, höchstens", wetterte Stummfilm-König Chaplin gegen den aufkommenden Tonfilm. Obwohl er sich der neuen Technik längst hätte bedienen können, zog das Multitalent Chaplin in seinem angestammten Metier noch einmal alle Register seiner Komik. Dafür setzte der Schauspieler, Regisseur und Produzent erstmals auch selbstgeschriebene Musik ein. Die Saxophon-Einlagen zu Filmbeginn während einer Denkmal-Enthüllung karikieren die Rede eines Würdenträgers durch das bewusst krächzende Instrument. Eine Karikatur des Tonfilms insgesamt und ein Zeichen der Antipathie Chaplins. Trotz vieler Straßenszenen ist "Lichter der Großstadt" fast ausschließlich im Studio gedreht, ein weiteres Bekenntnis Chaplins zu der Kunstform, mit der er Berühmtheit erlangte. Er konnte nicht wissen, dass der Tonfilm nur eine Hürde war, die der kleine große Mann ebenfalls meisterlich nahm. (Quelle: www.prisma-online.de) Lexikon des internationalen Films: "Eine ironische und sozialkritische Tragikomödie voller Menschlichkeit, Güte und Optimismus. Obwohl sich inzwischen der Tonfilm etabliert hatte, blieb Chaplin beim stumm gedrehten und mit musikalischen Effekten untermalten Film und feierte damit einen seiner größten Publikumserfolge." Siehe auch www.filmzentrale.com und www.cosmopolis.ch; detaillierte Filmbeschreibung bei Wikipedia *) Link: Wikipedia |
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Monsieur Verdoux Der Frauenmörder von Paris (1947, Monsieur Verdoux) |
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Rampenlicht (1952, Limelight) Charles Chaplin als der einst gefeierte Clown Calvero Calvero, ein gealterter Clown, den keiner mehr sehen will, lebt als Alkoholiker in einer Londoner Pension. Dort verhindert er eines Tages den Selbstmord der jungen Tänzerin Terry (Claire Bloom*)), die nicht mehr gehen kann. Er hilft ihr, gesund zu werden und wieder zu tanzen. Terry wird ein Star. Zwischen ihr und Calvero entspinnt sich eine Liebesgeschichte, doch er hält ihre Zuneigung für bloßes Mitleid und verlässt sie. Terry organisiert für ihn eine Benefizgala, bei der der alte Clown ein großes Comeback hat. Die beiden finden wieder zusammen; doch Calvero stirbt nach seinem Auftritt an Herzversagen. "Rampenlicht", Chaplins letzter in den USA gedrehter Film, trägt viele Züge einer autobiographischen Reflexion des Regisseurs über die Figur des Tramp, die er selbst lange Jahre gespielt hat: Calvero ist mit vielen Attributen des Vagabunden ausgestattet und wird auf seinen alten Plakaten als "Comedian Tramp" angekündigt. Chaplin setzt sich hier mit der Figur des Komikers an sich auseinander, der irgendwann an seine altersbedingten Grenzen stößt. Calvero wird alt und skeptisch und legt sich eine gewisse Würde zu, und damit verliert er jede Vertrautheit mit dem Publikum. Chaplin ging davon aus, dass dieser Film sein letzter, zugleich aber auch sein größter werden würde. Deshalb bezeichnete er ihn selbst gerne als "künstlerisches Testament". Das wird auch an der Verteilung der Rollen sichtbar: er ließ alle seine sechs Kinder mitspielen und verteilte die anderen Rollen fast ausschließlich an alte Freunde. Bemerkenswert ist der Auftritt Buster Keatons, der, obwohl er Altersgenosse Chaplins ist, bis dahin noch nie mit Chaplin gemeinsam aufgetreten war. Hier begleitet er Calvero bei dessen Comeback als komischer Pianist in der "musikalischen Parodie". Die Musik, die Chaplin wieder einmal selbst komponierte, wurde mit einem Oscar gekürt. Quelle: www.prisma-online.de Detaillierte Filmbeschreibung bei Wikipedia *) Link: Wikipedia |
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Ein König in New York (1957, A King in New York) Charles Chaplin als König Shadov von Estrovien Der europäische Monarch König Shadov, der durch eine von seinen Ministern angestiftete Revolution entmachtet wurde, emigriert nach New York. Hier erwartet er Freiheit, Glanz und Gloria. Doch um sich finanziell über Wasser zu halten, tritt er trotz innerer Abneigung im amerikanischen Werbefernsehen auf, dessen Publikum ganz versessen auf einen königlichen TV-Star ist. Bei dem Prestigebesuch einer Schule schließt er Freundschaft mit dem sensiblen Zehnjährigen Rupert, dessen Eltern als Kommunisten inhaftiert worden sind. Als der Knabe in den Räumen des Königs gefunden wird, scheint der Skandal perfekt. Shadov wird vor ein Komitee geladen Der von Senator McCarthy selbst aus den USA ausgewiesene Charles Chaplin nimmt mit diesem herb- ironischen Film Bezug auf die Verhältnisse im modernen Amerika. Zum einen greift der Film persönliche Erfahrungen Chaplins auf (ihm wurden z.B., genau wie Shadov, von der Polizei in entwürdigender Weise Fingerabdrücke abgenommen, während die Presse ihn dabei fotografierte), zum anderen setzt er sich darin allgemein mit der amerikanischen Kultur und dem Lebensstil auseinander. Der Film, der angeblich in seiner ursprünglichen Fassung noch wesentlich schärfer war, wurde erst 1976 in den USA uraufgeführt. (Quelle: www.prisma-online.de) Detaillierte Filmbeschreibung bei Wikipedia |
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Die Gräfin von Hongkong (1967, A Countess from Hong Kong) |
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