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Ganz auf Jutta Speidel zugeschnitten war die bisher auf vier Folgen ausgelegte Krimi-Reihe "Donna Roma"2) (2007), wo sie die unerschrockene Kommissarin Friederike "Fritzi" Heise mimte. Eine herrliche Figur war die der Supermarktkassiererin Beate Gruber in Jan Ruzickas Tragikomödie "Meine Mutter tanzend"2) (EA: 14.03.2007). Hier mimte Jutta Speidel (ganz uneitel) eine schnoddrige, vom Leben gebeutelte Frau, die unerwartet mit ihrer (farbigen) Tochter (Dennenesch Zoudé) konfrontiert wird. Dann sah man die sympathische Schauspielerin als taffe Powerfrau in der Weihnachtskomödie "Oh Tannenbaum"4) (2007) als Partnerin von Günther Maria Halmer, in dem Familienmelodram "Annas Geheimnis"5) (2008) zeigte sie sich an der Seite von Dietrich Hollinderbäumer und Peter Bongartz, in der Beziehungskomödie "Was glücklich macht"2) (2009) bezirzte sie Peter Sattmann. Gerade abgedreht hatte Jutta Speidel die heiter-turbulente Familiengeschichte mit dem Titel "Alle meine Lieben"2) spielt neben Lebenspartner Bruno Maccallini die Feinkosthändlerin Sonja Spitz, die sich nachdem ihre Kinder aus dem Haus sind auf eine neue Beziehung mit einem jüngeren Mann freut; ausgestrahlt wurden die "Turbulenzen im Hotel Mama" bzw. die Geschichte über eine selbstbewusste Powerfrau am 11. Dezember 2009. Die Dreharbeiten zu dem Fernsehfilm "Richterin ohne Robe"2) begannen Mitte November 2008, in der ZDF-Produktion (EA: 28.12.2008) war Jutta Speidel als Blumenhändlerin Bettina Hinrich zu sehen, die als Schöffin in einem Mordprozess einbestellt wird. Als sie erkennt, dass die Urteilsfindung wesentlich von ihr abhängt, gerät das Leben der alleinerziehenden Mutter vollkommen aus der Bahn. In der pfiffigen Familienkomödie "Zimmer mit Tante"2) (EA: 06.02.2010) überzeugte sie als etwas exzentrische Künstlerin bzw. ehemalige Pensionswirtin Johanna Seelig, die sich plötzlich um ihre rebellische 17-jährige Nichte Malu (Nadia Hilker) kümmern muss und diese so vor dem Jugendknast bewahrt. Ausgestrahlt wurden inzwischen Matthias Tiefenbachers TV-Film "Liebe am Fjord Gesang des Windes"2) (EA: 09.04.2010) mit Jan Gregor Kremp als Partner sowie der ZDF-Sonntagsfilm "Ein Sommer in Marrakesch"2) (EA: 02.05.2010) mit Peter Sattmann als ihrem Ex-Ehemann Rudi. Nach ihrer Gastrolle der Frau Brahms in dem TV-Film "Ein Praktikant fürs Leben"2) (EA: 12.10.2010) spielte Jutta Speidel in Nikolai Müllerschöns für die ARD inszenierten, zum Nachdenken anregenden Komödie "Aber jetzt erst recht"2) (EA: 29.12.2010) einmal mehr überzeugend die engagierte Klinik-Therapeutin Kathi Pfeiffer, eine Frau, die durch die Machenschaften skrupelloser Geschäftsleute in ihrer gesamten Existenz bedroht wird und der es mit Unterstützung eines gewieften Wirtschaftsprofis gelingt, ihren Widersachern ein Schnippchen zu schlagen. Hansa Czypionka spielt diesen Mann mit sanftem Humor als geläuterten Spekulanten, der durch seine glaubwürdige Wandlung vom Saulus zum Paulus jede Menge Sympathiepunkte bekommt.6) In diesem TV-Film gab es erstmals eine Zusammenarbeit vor der Kamera zwischen Mutter und Tochter, Speidels Mutter Gerlinde mimte die kleine Rolle der Nachbarin Frau Otz. Abgedreht war die von Bernd Fischerauer inszenierte Familiengeschichte "Salto Vitale"2) (EA: 09.09.2011), wo Jutta Speidel, u.a. neben Uwe Kockisch als Filmehemann Tino, erneut mit einer vielschichtigen Hauptrolle punkten konnte. Sie spielte die Ehefrau und Mutter Manuela, die mit der Tatsache konfrontiert wird, dass ihr vergötterter Mann eine Geliebte hat. Nach dem Schock begreift Manuela die Situation als Chance und entdeckt ein ganz neues Leben für sich. Ebenfalls beendet sind die Dreharbeiten zu einem TV-Film, die im Oktober 2009 in der Eifel begannen; in der turbulenten Familiengeschichte "Neue Chance zum Glück"2) (EA: 02.12.2011) mit Sonsee Neu in der Hauptrolle der zweifachen, vielbeschäftigten Mutter Merrit Cremer gehörten neben Jutta Speidel als deren eigenwilligen Filmmutter Iris und Reiner Schöne als brummiger Vater Christian unter anderem Sandra Borgmann, Mathias Herrmann und Kai Scheve zur Besetzung. Am 7. September 2010 fiel in der Gemeinde Jork im Alten Land in Niedersachsen die erste Klappe für einen weiteren TV-Film mit Jutta Speidel in der Hauptrolle: Die Geschichte trägt den Titel "Annas Erbe"2) und ist die Fortsetzung von dem 2008 erfolgreich gezeigten Melodram "Annas Geheimnis", in der Jutta Speidel wieder die Apfelbäuerin Anna Ingstrup darstellt, die nun nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes (Dietrich Hollinderbäumer) ihr Leben neu ordnen muss; die Erstausstrahlung erfolgte am 22. Dezember 2011, mehr bei www.presseanzeiger.de. Zu nennen ist auch der beeindruckende historische Kinofilm "Bergblut"1) (vormals "Das Heilige Land Tyrol") von Regisseur Philipp J. Pamer, im Rahmen des 28. Filmfestes München (25. Juni bis 3. Juli 2010) feiert Pamers erster Langfilm seine Deutschland-Premiere; Kinostart in Deutschland war der 27. Januar 2011. Erzählt wird die Geschichte der jungen bayerischen Arzttochter Katharina Heimstedt (Ingá Birkenfeld), die im Jahre 1809 mit ihrem Mann Franz (Wolfgang Menardi) nach Tirol fliehen muss. Dort durchlebt sie auf einem Bergbauernhof im Passiertal das Jahr des Volksaufstandes um Andreas Hofer in seiner vollen Härte und wird von den Wirren des Krieges erfasst; Jutta Speidel spielt die Mutter der jungen Katharina, Gerd Anthoff deren Vater (siehe auch www.bergblut.com). Am 28. April 2011 begannen die Dreharbeiten zu der ARD-Verwechslungskomödie mit dem Titel "Die Doppelgängerin"2) (EA: 16.03.2012). Hier machte Jutta Speidel an der Seite von Heiner Lauterbach gleich doppelt mit zwei konträren Rollen eine gute Figur, als bescheiden-patente Glaserei-Besitzerin Emma Stöckel und als mondäne, geldgierige Immobilieninvestorin Hedwig von Auenstedt; mehr bei www.presseportal.de. "Auf der Spur des Löwen" (EA: 09.04.2012) hieß ein weiterer TV-Film mit Jutta Speidel in der Hauptrolle, der in der ZDF-Reihe "Herzkino" ausgestrahlt wurde. Hier verkörperte sie die die menschenscheue Kinderbuch-Illustratorin Eleonore Krämer, welche ihre Angststörung überwindet und in Südafrika ein neues, erfülltes Leben findet → www.presseportal.de. Eine weitere Arbeit für das Fernsehen war die turbulente Komödie "Weihnachten… ohne mich, mein Schatz!"2) (EA: 07.12.2012), wo Jutta Speidel einmal mehr als gestandene Frau bzw. als resolute Gattin eines machohaften Henry Hübchen glänzen konnte; hier sah man übrigens den Anfang Februar 2012 verstorbenen Edgar Bessen3) in seiner letzten Filmrolle. Die romantische Geschichte mit dem Arbeitstitel "Ellis neuer Mann", in der sie als als Bäuerin auf der Suche nach dem Glück auf dem Bildschirm erscheinen wird, gelangte noch nicht zur Ausstrahlung → www.ufa.de.
Jutta Speidel interpretierte auf der Theaterbühne etliche klassische und moderne Frauenfiguren, zu nennen sind beispielsweise Rollen in Schillers "Kabale und Liebe" (1976) sowie die Titelrolle in Giraudoux' Erfolgsdrama "Elektra" (1978) in einer Inszenierung von Rudolf Noelte am Berliner "Renaissance-Theater". Immer wieder waren es Shakespeare-Stücke wie die Ophelia in "Hamlet" 1984 in Bad Hersfeld, aber auch als "Buhlschaft" konnte sie 1989 in Hofmannsthals "Jedermann" am "Theater in der Josefstadt" überzeugen. 1996 gestaltete sie in München die Laura in Peter Shaffers Komödie "Laura und Lotte" in der "Komödie im Bayerischen Hof". Dort wird man Jutta Speidel vom 13. März bis 20. April 2013 in "Verliebt, verlobt, verschwunden", einem Einpersonen-Stück bzw. einer Komödie von Stefan Vögel, bewundern können; bereits zwischen 20. November und 10. Dezember 2012 ging Jutta Speidel mit dieser Produktion der "Komödie im Bayerischen Hof" auf Tournee, auch ab Anfang Januar 2013 sind weitere Aufführungen in verschiedenen deutschen Städten geplant → www.muenchner-tournee.de (PDF-Dokument). Neben ihrer umfangreichen Arbeit als Schauspielerin (und neuerdings als Autorin) gilt ihr Augenmerk ihren beiden Töchtern sowie dem 1987 von ihr gegründeten Verein "Horizont e.V.", der sich in München für obdachlose Kinder und deren Mütter engagiert. Jutta Speidel erhielt im Laufe ihrer Karriere zahlreiche Auszeichnungen, so 1977 einen "Bambi" für ihre Rolle in "Drei sind einer zuviel"7), mehrfach verliehen die "Bravo"-Leser ihr den "Bravo Otto"1), 1977 in "Gold" sowie 1978 und 1979 in "Silber". Den "Hersfeld-Preis"1) konnte sie 1984 entgegen nehmen, 2002 eine "Goldene Europa"1) und 2003 den "Bayerischen Poetentaler"1). Eine weitere Auszeichnung war unter anderem der "Bayerische Fernsehpreis" (2006) als "Beste Seriendarstellerin" für "Um Himmels Willen". Das "Bundesverdienstkreuz" hatte Jutta Speidel 2005 für ihren Einsatz mit ihrer Stiftung "Horizonte e.V." erhalten, 2008 würdigte die Münchner SPD ihre Zivilcourage bzw. ihr bürgerschaftliches Engagement mit dem "Krenkl-Preis". Seit 2011 gehört auch Jutta Speidel zu den Trägern des "Bayerischen Verdienstordens", den ihr der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer am 20. Juli 2011 in der Münchner Residenz überreichte; siehe auch die Liste der Auszeichnungen bei Wikipedia.
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Auch als Autoren machte das Paar Speidel/Maccallini auf sich
aufmerksam, 2009 veröffentlichten sie den Bestseller "Wir haben gar kein Auto
: Mit dem Rad über die Alpen",
im Sommer 2011 folgte mit "Zwei Esel auf Sardinien: Ein deutsch-italienisches Abenteuer"
eine weitere Publikation, in der jeder vergnüglich aus seiner Sicht die
Reiseeindrücke bzw. die Tour beschreibt. Inzwischen haben Speidel und ihr
italienischer Lebensgefährte die abwechslungsreiche und witzig geschriebene
Geschichte auch als Hörbuch eingelesen, mehr bei www.ndr.de
und www.hr-online.de. "Wir haben gar kein Auto"2) wurde inzwischen als Komödie für das ZDF mit Jutta Speidel und Bruno Maccallini in den Hauptrollen verfilmt und konnte am 4. November 2012 eine durchaus positive Zuschauerresonanz verzeichnen. Das neuste Werk aus der Schreiberwerkstatt Speidel/Maccallini wird "Ahoi, Amore! Unterwegs auf dem falschen Dampfer" heißen, die heiteren Kreuzfahrt-Geschichten sollen im Frühjahr 2013 erscheinen. |
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Link: 1) Wikipedia, 2) prisma-online.de,
3) Beschreibung bzw. Kurzportrait innerhalb dieser HP 4) mdr.de, 5) br-online.de, 7) www.fernsehserien.de 6) Quelle: programm.daserste.de |
Stand Dezember 2012 | ||||||
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Quelle unter anderem Wikipedia
(Stand August 2009) und (überwiegend) prisma.de; Siehe auch www.jutta-speidel.net Filmografie bei der Internet Movie Database |
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