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1996 folgte die Rolle des Oberforstmeisters in Schlöndorffs
aufwendiger Literaturverfilmung "Der Unhold"2) an der Seite von
John Malkovich und in Doris Dörries Liebeskomödie "Bin ich
schön?"2) agierte er 1998 als Herbert. 1999 konnte er mit der
Rolle des hinreißend-cholerischen Imperators Julius Cäsar in der
humorvollen Comic-Verfilmung "Asterix & Obelix gegen
Cäsar"2) von Claude Zidi auch sein
komödiantisches Talent unter Beweis stellen – an der Seite von
Christian Clavier als Asterix und Gérard Depardieu als Obelix.
1998 beispielsweise spielte er in dem Psychothriller "Die Fremde in meiner Brust" den Richard Keller und drehte mit Michael Gutmann den Krimi "Ein fast perfektes Alibi"3), 1999 stand er als Graf Hanska wieder mit Gérard Depardieu in der SAT.1-Produktion "Balzac – Ein Leben voller Leidenschaft"2) vor der Fernsehkamera, in dem melodramatischen Thriller "Teuflischer Engel" spielte er 2000, neben Julia Stemberger in der Titelrolle, den ehemaligen Box-Champion Henry Martens sowie den Herodes Antipas in Raffaele Mertes' Jesus-Legende "Maria Maddalena"2). Mit Iris Berben stand er für den Krimi "Die schöne Braut in Schwarz"3) (2002) vor der Kamera, in Roger Youngs opulenten zweiteiligen Historienverfilmung "Augustus – Mein Vater der Kaiser"2) sah man John 2003 als Cicero – neben Benjamin Sadler als jungem Augustus und Oscar-Preisträger Peter O'Toole als altem Kaiser. Wenig später konnte man den Schauspieler als Bankier Thomas von Gall sen. in "Im Visier des Bösen"3) (2003) erleben sowie 2004 in der Kino-Komödie "Cowgirl"3). In der deutsch-britischen Co-Produktion "The Piano Tuner of Earthquakes"2) (2005, Der Klavierstimmer der Erdbeben) mimte er den seltsamen Dr. Emmanuel Droz, der die Leiche der ermordeten berühmten Opernsängerin Malvina (Amira Casar) auf eine neblige Insel entführt und wieder zum Leben erweckt. Zu seinen aktuelleren Arbeiten für das Fernsehen zählt Miguel Alexandres abenteuerlicher Zweiteiler "Störtebeker"3) (2006)" mit Ken Duken als legendärem Seeräuber und John als undurchsichtigem Patrizier Konrad von Wallenrod sowie das Melodram "Das zweite Leben"3) (2007) mit Rosemarie Fendel und Suzanne von Borsody. Nach Tony Mitchells Katastrophenfilm "Flood"3) (2007, Flut Wenn das Meer die Städte verschlingt) tauchte er in dem TV-Thriller "Das Papstattentat"3) (2008) neben Protagonist Heiner Lauterbach als Paolo Naldini, Sicherheitsbeamter des Vatikan, auf. Eine gute Figur machte John auch als König in dem TV-Märchenfilm "Rumpelstilzchen"3) (2009). Am 2. Januar 2012 zeigte sich John in dem mit packenden Tierszenen aufwartenden ZDF-Familienmelodram "Die Löwin"3) als einstiger Großwildjäger bzw. nun sterbenskranker Großvater der jungen Ärztin Lena (Silke Bodenbender), die als Kind eine besondere Gabe entwickelte, mit Löwen zu kommunizieren. Abgeschlossen sind die aufwendigen Dreharbeiten (unter anderem in Malaysia) zu dem im Jahre 1939 auf Java angesiedelten historischen ARD-Zweiteiler mit dem Arbeitstitel "Liebe und Tod auf Java", in dem John neben Muriel Baumeister, Francis Fulton-Smith (Hans Jakob Braun) und Michael Mendl in einer Nebenrolle zu sehen sein wird; mehr bei www.presseportal.de.
Zuletzt stand der Schauspieler für Dani Levys Tragikomödie "Das Leben ist zu lang"1) vor der Kinokamera. Die Hauptrolle spielt Markus Hering, der den krisengeschüttelten jüdischen Filmregisseur Alfi Seliger darstellt, welcher durch das Chaos seines Lebens als Künstler, Familienvater und Sohn einer exzentrischen Mutter treibt. Neben Gottfried John gehören so populäre Schauspieler wie Heino Ferch, Veronica Ferres, Meret Becker, Elke Sommer, Yvonne Catterfeld und Udo Kier zur Besetzung. Am 21. September 2009 fiel die erste Klappe zu diesem neuen Film des Erfolgsregisseurs von "Alles auf Zucker"1), Kinostart war der 26. August 2010. Erwähnt werden sollte auch die mit szenischen Darstellungen durchsetzte Dokumentation "Aghet Ein Völkermord"1), mit der Regisseur Eric Friedler den Völkermord an den Armeniern aufzeigt. Diese entstand 2009 nach mehrjährigen umfangreichen Recherchen und erhielt 2010 den "Deutschen Fernsehpreis" in der Kategorie "Beste Dokumentation". Neben anderen renommierten Schauspielern verkörperte Gottfried John den General Friedrich Kress von Kressenstein, 1915 Kommandeur des 1. Türkischen Expeditionskorps. Auch auf der Bühne ist John aktiv, mit Klaus-Maria Brandauer erarbeitete der Künstler die Figur des "Peachum" in einer Neuinszenierung der "Dreigroschenoper", die Brandauer anlässlich des 50. Todestages von Bertolt Brecht in Berlin zur Aufführung brachte; mit von der Partie waren unter anderem Campino von den "Toten Hosen" als "Mackie Messer" und Katrin Saß als "Mrs. Peachum". Mit der Premiere am 11. August 2006 wurde der traditionelle Berliner Admiralspalast, der seit fast zehn Jahren geschlossen war, wiedereröffnet. Verschiedenste Auszeichnungen beweisen die Darstellungskraft und Wandlungsfähigkeit des Schauspielers, unter anderem wurde er 1982 mit dem "Großen Bad-Hersfeld-Preis" geehrt, für seine Rolle in "Asterix & Obelix gegen Cäsar" erhielt er als bester Darsteller den 21. Bayrischen Filmpreis. Als bester Schauspieler im Dreiländereck Deutschland, Belgien, Niederlande wurde er 2004 mit dem mit 2.500 Euro dotierten Euregio-Filmpreis ausgezeichnet: John überzeugte als Bösewicht gegen James Bond ("Golden Eye", 1995), in Volker Schlöndorffs "Der Unhold" (1996) neben John Malkovich oder als urkomischer römischer Imperator ("Asterix und Obelix gegen Cäsar", 1998) ebenso wie wenn er als zerrissener Charakter, Außenseiter und sensibler Macho gefordert wird. Gottfried John lässt sich auf keine Rolle festlegen. (Quelle: www.euregio-filmpreis.de)
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| Link: 1) deutsches-filmhaus.de, 2) Wikipedia; 3) prisma-omline.de | Stand: Januar 2012 | ||||||||
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Textbausteine des Kurzportraits von www.prisma-online.de Siehe auch Wikipedia, www.deutsches-filmhaus.de Filmografie bei www.imdb.de |
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