| Theodor Chindler |
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"Theodor Chindler" heißt der 1936 zunächst in der Schweiz
veröffentliche Roman des hessischen Journalisten, Essayisten und Dramatikers Bernard von Brentano1)
(1901 1964), dem der Autor den Untertitel "Roman einer deutschen Familie"
gab. Er schildert darin am Beispiel der fiktiven Familie Chindler den
Untergang der Wilhelminischen Epoche zu Beginn des 20. Jahrhunderts,
übt Kritik an einer orientierungslosen Gesellschaft; oft wird sein Hauptwerk
mit "Buddenbrooks1)"
(erschienen(1901) des Literatur-Nobelpreisträgers Thomas Mann1)
(1875 1955) verglichen. "Theodor Chindler" erschien in Deutschland erst im Jahre 1951, im Mittelpunkt des Gesellschaftsporträts stehen der erzkonservative, ehemalige Geschichtsprofessor und hessische Zentrumsabgeordnete Theodor Chindler mit seiner Familie. Chindler, verheiratet mit der übertrieben frömmelnden Katholikin Elisabeth, hat die vier erwachsenen Kinder Ernst, Karl, Leopold und Margarete ("Maggie"), die sich gegen das starrsinnige autoritäre Elternhaus auflehnen bis auf Tochter Margarete, die sich später dem Spartakusbund anschließt, allerdings eher erfolglos. Die eigentliche Handlung beginnt am Tag der deutschen Mobilmachung für den 1. Weltkrieg am 1. August 1914 und umspannt vier Jahre bis zum Ende des Krieges, als sich Chindler den Sozialdemokraten anschließt und zum Minister in die hessische Landesregierung berufen wird. "Am Ende ist die Einheit der Familie Chindler zerbrochen: Ernst, dem der Krieg die Augen öffnete, fällt 1917, Lilli und Leopold gehen ihrer Wege; Karl kehrt als zynischer, brutaler Kerl zurück; Maggie verlässt ihre Familie endgültig zurück bleiben Theodor und Elisabeth. Der kämpferische, herzhafte Zentrumsmann Chindler lässt sich von der SPD bewegen, in die neue Landesregierung einzutreten."2) Ende der 1970er Jahre ließ der WDR von Brentanos komplexes Werk als Mehrteiler verfilmen, konnte Hans W. Geißendörfer1) als Regisseur gewinnen, der auch das Drehbuch schrieb; die Musik stammte von Jürgen Knieper1), als Produzenten zeichneten Bernd Eichinger1) und Gunther Witte3) verantwortlich. Renommierte Charakterdarsteller verkörperten die handelnden Figuren, allen voran Hans Christian Blech als Protagonist Theodor Chindler, der "den professoralen Einzelgänger mit verschrobener Würde und sympathischer Schrulligkeit"4) gibt. Als Chindlers bigotte Ehefrau Elisabeth glänzt Rosemarie Fendel, die gemeinsamen Kinder werden von Jan Niklas (Ernst), Alexander Radszun (Karl), Hans Putz jr. (Leopold) und Katharina Thalbach (Margarethe) dargestellt. Weitere hervorragende Schauspieler(innen) wie Gottfried John (Clemens Koch), Walter Kohut (von Herting), Anne Bennent (Luise), Ernst Fritz Fürbringer (Erzbischof) oder Suzanne von Borsody (Gerda Riemer) machten den Mehrteiler zu einem Erlebnis; darüber hinaus standen für Geißendörfer etliche tschechische Darsteller vor der Kamera. "Fixpunkt des bis in die Nebenrollen exzellent besetzten Teams aber ist die Maggie der Katherina Thalbach. Wie sie geradezu sichtbar ihr soziales Gewissen entdeckt und dann mit Kopf und Herz die bornierte Männerwelt der Genossen auf Trab und zum Nachdenken bringt, ist eine Sternstunde deutscher TV-Unterhaltung."4) Mit der aufwendigen und für damalige Verhältnisse teuren Produktion Geißendörfer ließ alleine über viertausend Komparsen aufmarschieren wurde dem Zuschauer relativ schwere Kost präsentiert, doch der spätere Vater der "Lindenstraße" schuf einen beeindruckenden, nahezu werkgetreuen Fernsehfilm, der in insgesamt acht Teilen zu je 60 Minuten ab dem 14. Mai 1979 unter dem Titel "Theodor Chindler Die Geschichte einer deutschen Familie" ausgestrahlt wurde. "Der Reiz des Romans, so sagt Geißendörfer, liegt für ihn in der Plastizität der Figuren, in der Familiensituation. Es sei eine Geschichte, die deutlich mache, dass die Ideale des Einzelnen innerhalb der Machtstrukturen zerrieben werden. Er habe mit seinem Film versucht, eine Teil deutscher Geschichte an Hand eines Familienschicksals zu illustrieren."2) Der Inhalt der einzelnen Folgen: Teil 1 (Erstausstrahlung 14.05.1979): Theodor Chindler (Hans Christian Blech), Abgeordneter der katholischen Zentrumspartei im Deutschen Reichstag, lebt mit seiner Frau Elisabeth (Rosemarie Fendel) und seinen Kindern Ernst (Jan Niklas), Karl (Alexander Radszun), Margarethe (Katharina Thalbach) und Leopold (Hans Putz jr.) in starr gefestigten Familienverhältnissen. Seine betont religiöse Frau drängt ihn gegen seinen Willen 1912 zu einer erneuten Kandidatur für den Reichstag. Zwei Jahre später sorgt der Ausbruch des Weltkriegs für innere Konflikte des Familienoberhaupts. Theodor Chindler glaubt, dass dieser Krieg sinnlos sei und nicht die Zustimmung des Volkes und seiner Vertreter habe. Durch Bemerkungen dieser Art provoziert er seine Söhne Ernst und Karl, die stolz an die Front zu ziehen, sehr zum Unverständnis von Ernsts Frau Lilli (Antonia Reininghaus) und der Schwester Margarethe. So bereitet der alte Chindler seinen Söhnen einen unerfreulichen Abschied. Quelle: www.bamby.de Teil 2 (Erstausstrahlung 21.05.1979): Teil 3 (Erstausstrahlung 28.05.1979): Teil 4 (Erstausstrahlung 11.06.1979): Teil 5 (Erstausstrahlung 18.06.1979): Teil 6 (Erstausstrahlung 25.06.1979): Teil 7 (Erstausstrahlung 02.07.1979): Teil 8 (Erstausstrahlung 04.07.1979):
Links: 1) Wikipedia, 3) www.deutsches-filmhaus.de Siehe auch www.bamby.de,
www.geissendoerfer-film.de |
| Die Familie Chindler: | |
| Hans Christian Blech
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spielte das
Familienoberhaupt bzw. Reichstagsabgeordneten Theodor Chindler. Geboren am 20. Februar 1915 in Darmstadt, gestorben am 5. März 1993 in München. Siehe auch Wikipedia, www.prisma.de Weitere Filme*) mit Hans Christian Blech Foto: © Werner Bethsold |
| Rosemarie Fendel
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spielte Theodor Chindlers Ehefrau Elisabeth. Geboren am 25. April 1927 in Koblenz-Metternich, gestorben am 13. März 2013 in Frankfurt am Main. Siehe auch www.prisma-online.de, Wikipedia, www.deutsches-filmhaus.de, www.br-online.de Weitere
Filme*) mit Rosemarie Fendel |
| Jan Niklas
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spielte den Sohn Ernst Chindler.
Geboren am 15. Oktober 1947 in München.
Webpräsenz: www.janniklas.com
Weitere Filme*) mit Jan Niklas Das Foto wurde mir freundlicherweise von Jan Niklas zur Verfügung gestellt |
Alexander Radszun |
spielte den Sohn Karl Chindler. Geboren am 6. Mai 1952 in Berlin. Nach dem Abitur besuchte Radszun ab 1973 bis zum Abschluss 1975 die "Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel" in Berlin. Bis 1977/78 hatte er Stückverträge an den Städtischen Bühnen Augsburg und den Münchner Kammerspielen. 1978 übernahm er verschiedene Rollen in der deutschen Erstaufführung von Eugčne Ionescos "Der Mann mit den Koffern" an den Münchner Kammerspielen. Alexander Radszun spielte seit vielen Jahren in zahlreichen Fernsehserien mit, u. a. "Eurocops", "Liebling Kreuzberg", "Ein Fall für zwei" und "Tatort". Seit den Siebzigerjahren verkörpert er einprägsame Rollen in Kino- und Fernsehfilmen: ( ) So kennt man ihn aus Alfred Vohrers Fallada-Verfilmung "Jeder stirbt für sich allein" (1975) mit Hildegard Knef, in Hans W. Geissendörfers Thomas-Mann-Verfilmung "Der Zauberberg" (1981) spielte er zusammen mit Rod Steiger und Marie-France Pisier, und Bernhard Sinkel besetzte ihn neben Burt Lancaster, Julie Christie und Bruno Ganz in "Väter und Söhne" (1985). Häufig stellt er den Bösewicht dar mitunter mit psychopathischen Zügen aber in der Serie "Eurocops" wechselte er die Seiten und ging von 1988 bis 1993 selber auf Verbrecherjagd. Unter der Regie von Claude Chabrol spielte Alexander Radszun 1989 im Kinofilm "Dr. M". Wichtige Rollen hatte er in den Dieter Wedel-Mehrteilern "Der große Bellheim" (1991), "Der Schattenmann" (1995), "Der König von St. Pauli" (1997) und in "Die Affäre Semmeling" (2000). Schon häufiger war Alexander Radszun in der "Tatort"-Reihe zu sehen: Bereits 1991 spielte er neben Götz George in "Der Fall Schimanski", 1998 folgten "Restrisiko" und "Bienzle und der Zuckerbäcker", sowie 2000 "Berliner Bärchen" mit Dominic Raacke und Boris Aljinovic.1) Am 21. November 2009 beeindruckte der Schauspieler in dem Krimi "Sonnenwende" aus der Reihe "Stubbe Von Fall zu Fall" neben dem dem etwas anderen Ermittler Stubbe alias Wolfgang Stumph. Radszun spielte Stubbes Kollegen aus alten Dresdner Zeiten bzw. dessen Freund Karsten May, der sich mit einem Bürgerverein gegen gewalttätige Nazis in einem kleinen Ort an der Elbe wehrt. Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009) sowie 1) www.prisma-online.de Webpräsenz: radszun.de Siehe auch www.deutsches-filmhaus.de Weitere Filme*) mit Alexander Radszun |
| Katharina Thalbach |
spielte die revolutionäre Tochter von Theodor Chindler, Margarethe
"Maggie"Chindler. Geboren am 19. Januar 1954 in Berlin. Die Schauspielerin und Regisseurin Katharina Thalbach entstammt einer Theaterfamilie, ihr Vater war der bekannte Regisseur Benno Besson1) (1922 2006), ihre Mutter die Schauspielerin Sabine Thalbach1) (1932 1966). Seit ihrem fünften Lebensjahr stand Katharina Thalbach auf der Bühne und spielte in Filmen mit. Nach dem Tod ihrer Mutter 1966 kümmerte sich u. a. Helene Weigel1) (1900 1971) um ihre schauspielerische Ausbildung. Bereits in den späten 60er und frühen 70er Jahren feierte sie große Erfolge, besonders am "Berliner Ensemble" und in der "Volksbühne" am Rosa-Luxemburg-Platz. 1973 wurde ihre Tochter Anna1) geboren, die heute ebenfalls eine bekannte Schauspielerin ist; der Vater ist Vladimir Weigl1). Katharina Thalbachs Halbbruder ist der Schauspieler Pierre Besson1), ihre Stiefmutter ist die Schauspielerin Ursula Karusseit1). Im Dezember 1976 siedelte Thalbach zusammen mit ihrem Partner, dem Schriftsteller Thomas Brasch1) (1945 2001), in der Folge ihres Protests gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns von Ost- nach West-Berlin über. Bis zur Auflösung durch den Berliner Senat Anfang der 1990er Jahre gehörte Katharina Thalbach als Ensemble-Mitglied und Regisseurin zu den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin, die das "Schiller-Theater" und das "Schloßparktheater" betrieben. Am Tage der Auflösung inszenierte Katharina Thalbach die Theaterpremiere des Stückes "Weiß alles und dickedumm" von Coline Serreau und spielte die Hauptrolle. Seit 1995 ist Katharina Thalbach Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg. Quelle: Wikipedia (Stand Juni 2010) Katharina Thalbach feierte bereits als Vierjährige Jahren in der ehemaligen DDR ihre ersten Bühnenerfolge, stand auch mit Kinderrollen für Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera, so in dem TV-Film "Begegnung im Dunkeln". Als 15-Jährige wurde sie dann 1979 mit der Hauptrolle der Polly in Erich Engels Inszenierung von Bertolt Brechts "Dreigroschenoper" als Entdeckung gefeiert und mit weiteren herausragend interpretierten Rollen endgültig zum Star; bereits 1971 wurde sie mit dem Kritikerpreis als "Beste Nachwuchsschauspielerin" ausgezeichnet. Auch nach ihrer Übersiedlung nach West-Berlin konnte die Künstlerin in der Bundesrepublik nahtlos an ihre früheren Erfolge anknüpfen, ungeheure Aufmerksamkeit erlangte sie in Volker Schlöndorffs Grass-Adaption "Die Blechtrommel"1) (1979) als Oskars junge Stiefmutter und Liebhaberin Maria. Die größten Rollen bietet ihr Thomas Brasch in seinen Filmen. In seinem Debüt "Engel aus Eisen"1) (1981) spielt sie die weibliche Hauptrolle Lisa Gabler, die in den ersten Nachkriegsjahren mit der authentischen Gladow-Bande die unsicheren Verhältnisse zu Raubzügen im geteilten Berlin nützt. Die Rolle der Schauspielerin Lisa in "Domino" (1982) ist ihr unter Verwendung biografischer Motive auf den Leib geschrieben. ( ) Für ihre Darstellung der widerspruchsvollen Lotte in Dorris Dörries Beziehungsdrama "Paradies" (1986) wird sie mit dem "Deutschen Filmpreis" ausgezeichnet. In den nächsten Jahren folgt eine Reihe weiterer Hauptrollen in Kino und Fernseh-Produktionen.2) Seit Ende der 1980er Jahre macht sich Katharina Thalbach mit herausragenden, manchmal ungewöhnlichen Inszenierungen einen Namen als Regisseurin. Ihr Debüt gab sie 1987 an der Werkstattbühne des Schillertheaters mit "Macbeth". Weitere, vielbeachtete Inszenierungen folgten, so unter anderem Zuckmayers Stück "Der Hauptmann von Köpenick", das ab 1996 fünf Jahre auf dem Spielplan des "Maxim-Gorki-Theaters" in Berlin stand. Auch der Oper wandte sie sich zu, 1997 brachte sie ihre Interpretation von Mozarts "Don Giovanni" auf die Bühne, 2006 inszenierte sie Humperdincks "Hänsel und Gretel" an der Semperoper in Dresden, 2007 Janáceks Musiktragödie "Jenufa" und 2008 die Uraufführung der Oper "Rotter" (nach Thomas Brasch) an der Oper der Stadt Köln sowie 2009 Rossinis "Der Barbier von Sevilla" an der Deutschen Oper in Berlin. Die vielfach ausgezeichnete Künstlerin (siehe auch Liste der Auszeichnungen bei Wikipedia) ist neben ihrer Arbeit für Theater, Film und Fernsehen auch als Sprecherin für ambitionierte Audio-Produktionen tätig. Siehe auch www.cinegraph.de Weitere Filme*) mit Katharina Thalbach 1) Link: Wikipedia 2) Quelle: www.cinegraph.de |
Hans Putz jr. |
spielte Theodor Chindlers jüngsten Sohn, Leopold Chindler. Geboren 1961, gestorben 1980 (nach anderen Quellen 1979) durch Freitod. Hans Putz jr. war der Sohn des österreichischen Schauspielers Hans Putz1) (1920 1990). Weitere Filme*) mit Hans Putz jr. Link: 1) Kurzportrait innerhalb dieser HP |
| Antonia Reininghaus |
spielte die Lilli Chindler, Ehefrau von Ernst Chindler. Geboren 1954 in Graz, gestorben im Oktober 2006 in Graz. Anfang der 1980er Jahre galt die Erbin einer österreichischen Brau-Dynastie als eine # der größten Schauspielentdeckungen des deutschen Films. Obwohl sie von der Schauspielschule verwiesen wurde, gab ihr der Regisseur Bernhard Wicki ihre erste Kinorolle in "Die Eroberung der Zitadelle" (1974/75). Bis dahin hatte sie bereits große Erfolge am Grazer Schauspielhaus gefeiert. Antonia Reininghaus war Anfang der 1980er Jahre mit dem deutschen Schauspieler Jürgen Prochnow1) liiert, den sie 1978 bei Dreharbeiten kennenlernte. Sie vergiftete die gemeinsame, damals siebenjährige Tochter Johanna im November 1987 und unternahm anschließend einen Selbstmordversuch. Reininghaus soll zeitweise unter schweren Depressionen gelitten haben und stark medikamenten- und drogensüchtig gewesen sein. Antonia Reininghaus wurde am 6. November 2006 tot in ihrer Wohnung aufgefunden. ( ) der Tod soll rund zwei Wochen vorher eingetreten sein. Quelle: Wikipedia (Stand Juni 2010) Siehe auch www.oe24.at Weitere Filme*) mit Antonia Reininghaus Link: 1) Kurzportrait innerhalb dieser HP |
| Weitere in die Handlung involvierte Personen: | |
| Gottfried John
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spielte den bekennenden
Sozialdemokraten Clemens Koch, in den sich Margarethe Chindler verliebt. Geboren am 29. August 1942 in Berlin. Siehe auch Wikipedia, www.prisma.de, www.deutsches-filmhaus.de Weitere Filme*) mit Gottfried John Foto: Gottfried John anlässlich der Premiere des Hesse-Projekts "Verliebt in die verrückte Welt" durch den Hörbuchverlag bei Dussmann (Berlin) am 11.03.2009 Foto mit freundlicher Genehmigung des Berliner Fotografen Christian Behring © Christian Behring (www.christian-behring.com) |
| Kai Taschner |
spielte den Balthasar Vierling,
Klassenkamerad von Leopold Chindler. Geboren am 25. August 1957 in München. Der Sohn des Cutters Herbert Taschner und dessen Berufskollegin Ingeborg Taschner war im Alter von 13 bis 17 Jahren Mitglied einer freien Theatergruppe. Er ist gelernter Grafik-Designer und erhielt eine Musikausbildung an der Jazz-School München. Taschner besuchte keine Schauspielschule, kam aber durch seine Mutter frühzeitig mit der Filmwelt in Kontakt. Im Alter von 15 Jahren stand er erstmals vor der Kamera. Eine der bekanntesten seiner etwa 600 Synchronrollen ist die Telefonstimme des Killers in den Horrorfilmen der "Scream"-Trilogie. Dem jüngeren Publikum ist er eher als die der Clarinschen sehr ähnlichen neuen Pumuckl-Stimme oder als der abgedrehte Gelbe Segelflossendoktor Blubbel in "Findet Nemo" bekannt. Gelegentlich führt er auch Synchronregie, so etwa für die deutschsprachige Fassung von "Himmel und Huhn" (Chicken Little, 2005). Taschner sprach auch einige Rollen in Computerspielen, wie den Quizmaster Jack in "You Don't Know Jack" ab dem zweiten Teil, viele Wesen aus "Age of Mythology" oder den "James Raynor" aus "StarCraft". Zur Zeit ist er ebenfalls der Sprecher der Programmhinweise auf dem Spielfilmkanal "Das Vierte". Im Fernsehen spielte er einige Rollen in "Aktenzeichen XY ungelöst" sowie in "Die versteckte Kamera". Er verkörperte auch den jungen "Franz Lang" in "Aus einem deutschen Leben" (1977). Zudem spielte er im Haferkamp-Tatort "Der Feinkost-Händler" von 1978 den Täter. In dem Sechsteiler "Tod eines Schülers"1) (1980) ist er in der Rolle des drogensüchtigen Mitschülers "Kai Schiblow" zu sehen. Quelle: Wikipedia (Stand April 2009) Webpräsenz des Künstlers: www.kai-taschner.de
Weitere
Filme*) mit Kai Taschner |
| Erni Wilhelmi |
spielte die Frau Vierling, Mutter von Balthasar. Erni Wilhelmi war ab 1952 kurze Zeit mit ihrem Kollegen Hans Christian Blech verheiratet. Sie spielte vornehmlich am Theater, oft an der Seite ihres Mannes, und war nur in wenigen Film-Produktionen zu sehen. Weitere Filme*) mit Erni Wilhelmi |
| Giovanni Früh |
spielte den "Roten" Richard. Geboren am 3. Dezember 1937 in Zürich (Schweiz), gestorben am 25. Februar 2003 in Sankt Augustin. Der Tessiner Schauspieler Früh absolvierte seine Berufsausbildung am Bühnenstudio seiner Heimatstadt Zürich. Es folgten Bühnenengagements und -auftritte in Bonn, am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Staatstheater Stuttgart, am Theater am Neumarkt Zürich, bei den Mülheimer Theatertagen und den Ruhrfestspielen Recklinghausen. In Bonn spielte er unter anderem den Stockhausen in der Uraufführung der Trilogie "Krieg" von Rainald Goetz. 1968 gab Früh neben Gerd Baltus in der James-Bond-Parodie "Bonditis" sein Filmdebüt. Es folgten zahlreichen Auftritte in Schweizer, westdeutschen und französischen Film- und Fernsehproduktionen. Früh spielte unter der Regie von Wilhelm Semmelroth in der zweiteiligen Émile Gaboriau-Adaption "Onkel Silas"1) (1977), neben Manfred Krug in der Abenteuerserie "Auf Achse" (1978), in Hans W. Geißendörfers Historiendrama "Theodor Chindler Die Geschichte einer deutschen Familie" (1979), im Science-Fiction-Film "Wir" (1981), neben Claude Brasseur im Thriller "Geheimaktion Marseille" (1981), in der Konsalik-Verfilmung "Liebe lässt alle Blumen blühen" (1983), in Xavier Kollers Drama um den " schwarzen Tanner" (1985), neben Klaus Schwarzkopf in "Der Kandidat" (1986) und in Georg Tresslers Fantasy-Film "Sukkubus" (1989). Seine letzte Filmrolle spielte er 1998 in Valentin Jekers Adaption von Gerhart Hauptmanns naturalistischem Drama "Rose Bernd" als Vater der Titelfigur. Einem breiten Publikum wurde Giovanni Früh durch seine Rollen in Fernsehserien bekannt. 1978 gehörte er als "Django" Nussbaumer zur Stammbesetzung der ZDF-Krimiserie "SOKO 5113". Von 1978 bis 1981 spielte Früh die Rolle des Kriminalmeisters, ehe dieser infolge von Dienstunfähigkeit die Sonderkommission verlassen musste. Zwischen 1983 und 1984 war er in der ARD-Vorabendserie "Links von den Pinguinen" in einer weiteren Hauptrolle zu sehen. Daneben übernahm er Gastauftritte in Serien wie "Pariser Geschichten" und "Auf Achse". Früh arbeitete auch als Sprecher für Hörspiele, u.a. 1966 für die DRS-Produktion "Die Schildbürger" nach Wolfgang Martin Schede und 1984 für die Produktion "Nebel" von Heinz Bühlmann. Quelle: Wikipedia (Stand Juni 2010) Weitere Filme*) mit Giovanni Früh Link: 1) Beschreibung innerhalb dieser HP |
| Walter Kohut |
spielte den bayerischen Ministerpräsidenten von Herting.
Geboren am 20. November 1927 in Wien, |
| Valter Taub (auch: Walter bzw. Valtr Taub) |
spielte den Politiker und
späteren Reichaußenminister Walther Rathenau1)
(1867 1922.
Geboren am 18. Juni 1907 in Brünn, |
| Sonstige
Personen und ihre Darsteller: (in alphabetischer Reihenfolge, siehe auch Besetzungsliste bei der Internet Movie Database) |
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Anne Bennent
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Rolle: Luise Geboren am 13. Oktober 1963 in Lausanne. Anne Bennent ist die Tochter des Schauspielers Heinz Bennent1) und der französischen Tänzerin Paulette Renou (Künstlername: Diane Mansart); auch ihr Bruder David Bennent1) ist Schauspieler. Anne Bennent lebt mit dem Akkordeonisten Otto Lechner1) zusammen und führt mit ihm auch künstlerische Projekte durch. Bereits 1972 bekam Anne Bennent ihre erste Filmrolle in dem Fernsehspiel "Die Eltern" von Hans W. Geißendörfer, 1977 debütierte sie am Berliner Schiller-Theater in Tschechows "Der Kirschgarten". Nach dem Besuch der Schauspielschule in Genf und bei Patrice Chéreau in Paris von 1981 bis 1984 ging sie ans Münchner Residenztheater. Sie wurde 1986 mit dem "O.E. Hasse-Preis" als beste Nachwuchsschauspielerin und 1996 mit der "Kainz-Medaille" für "Yvonne Prinzessin von Burgund" ausgezeichnet. Seit 1989 spielt sie regelmäßig am Burgtheater. Ferner hatte Bennent Auftritte bei den Salzburger Festspielen, im Hamburger Schauspielhaus und den "Bouffes du Nord" in Paris unter Peter Brook. Quelle: Wikipedia (Stand Juni 2010) Siehe auch kundendienst.orf.at, www.deutsches-filmhaus.de
Weitere
Filme*) mit Anne Bennent |
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| Marquard Bohm | Rolle: Oberholzer Geboren am 27. Juni 1941 in Hamburg, gestorben am 3. Februar 2006 in Wetter an der Ruhr. Marquard Bohm war der jüngere Bruder des Schauspielers und Regisseurs Hark Bohm1). Bohm war einer der bekanntesten Darsteller des Jungen Deutschen Films. Durch seine Arbeit mit Rainer Werner Fassbinder in dem Kinofilm "Der amerikanische Soldat" (1970) und der TV-Produktion "Wildwechsel" (1973) erreichte er auch internationale Aufmerksamkeit. Er arbeitete auch mit seinem Bruder Hark Bohm wie auch Rudolf Thome, Wim Wenders und Helmut Herbst zusammen. Herausragend ist seine Rolle als Kid im Film "Deadlock" (1970), einem deutschen postmodernen Western von Roland Klick. Bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin erhielt auch Bohm 2000 die Auszeichnung "Silberner Bär" für herausragende künstlerische Leistung des Darstellerensembles in "Paradiso Sieben Tage mit sieben Frauen". Von 1986 bis 2000 war er am Schauspielhaus Bochum unter den Intendanten Frank-Patrick Steckel und Leander Haußmann tätig; dort war er auf skurrile Nebenrollen, vor allem in Inszenierungen von Jürgen Kruse und Frank Castorf, spezialisiert. Marquard Bohm starb nach längeren gesundheitlichen Problemen im Alter von 64 Jahren in Wetter an der Ruhr an Herzversagen. Quelle: Wikipedia (Stand Juni 2010) Siehe auch den Nachruf "Er war der "deutsche Belmondo" bei www.handelsblatt.com
Weitere
Filme*) mit Marquard Bohm |
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Suzanne von Borsody
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Rolle: Gerda Riemer Geboren am 23. September 1957 in München. Suzanne von Borsody ist die Tochter von Hans von Borsody1) und Rosemarie Fendel1); ihre Halbschwester Cosima von Borsody2) ist ebenfalls Schauspielerin, ihr Großvater Eduard von Borsody2) war Filmregisseur, ihr Großonkel Julius von Borsody2) war Filmarchitekt und Szenenbildner in Wien, Babelsberg und bei der Bavaria. Ein langjähriger Lebenspartner war der Schauspieler Heino Ferch2), mit dem sie in mehreren Filmprojekten gemeinsam auftrat. Seit 2000 ist Suzanne von Borsody mit dem Juwelier Jens Schniedenharn liiert; das Paar lebt in München und Berlin. Suzanne von Borsody ist Vorsitzende der deutschen Fernsehjury des CIVIS-Preises, des Europäischen Medienpreises für Integration und kulturelle Vielfalt.3) Außerdem ist sie UNICEF-Botschafterin, Botschafterin der Vereine N.I.N.A. und "Hand in Hand for Children" sowie seit 2005 Mentorin für das Projekt LILALU2). Ihr soziales Engagement wurde 2006 mit dem ARD-Medienpreis "Brisant Brillant" ausgezeichnet. Die Autodidaktin besuchte nur kurz eine Schauspielschule, da sie sofort ein Engagement am Schauspielhaus Frankfurt erhielt. Sie hat sich nicht nur als Kino- und Fernsehfilmdarstellerin, sondern auch in großen Schauspielensembles in Berlin, Bremen, Düsseldorf sowie Zürich und bei den Salzburger Festspielen bewährt. Von 1987 bis 1993 war sie am "Schillertheater" in Berlin engagiert. Nachdem das Theater schließen musste, wechselte von Borsody zum Film. 1978 gab sie ihr Fernsehdebüt in Hartmut Griesmayrs Fernsehfilm "Adoptionen". 1980/81 ging sie an das Mitbestimmungsmodell am Schauspiel Frankfurt; das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" nannte sie ein "künstlerisches Kraftpaket"4) 1979 erhielt sie für die Rolle der "Beate S." in der gleichnamigen Fernsehserie die "Goldene Kamera" und den "Adolf-Grimme-Preis". 1980 wurde sie für ihre Rolle in Axel Cortis "Das eine Glück und das andere" sowohl mit dem "Adolf-Grimme-Preis" als auch mit dem "Deutschen Darstellerpreis" ausgezeichnet. Regisseurin Margarethe von Trotta engagierte von Borsody 1999 für die viel beachtete vierteilige Verfilmung des Romans "Jahrestage"5) von Uwe Johnson, in der sie die Hauptrolle der Gesine Cresspahl spielte. Herausragend blieben ihre Darstellungen in Margarete von Trottas "Dunkle Tage"5) (1999) in der Rolle der alkoholkranken Angela, als Marga Nielsen in "Die Mörderin"5) (1999) und in "Die Geisel"5) (2003) als mutige Gefängnisdirektorin Ella Jansen, die sich gegen eine Geisel eintauschen lässt. Unter Alexander Kluge spielte sie in "Die Macht der Gefühle"2) (1983), unter Hans W. Geißendörfer in dessen Dürrenmatt-Verfilmung "Justiz"2) (1993) und in Doris Dörries "Bin ich schön?"2) (1998) die Rolle der Lucy. Tom Tykwer besetzte sie für die Rolle der Frau Jäger in seinem Welterfolg "Lola rennt"2) (1998). 2005 erhielt das TV-Liebesdrama "Der zweite Blick"5), in dem von Borsody an der Seite von Michael Mendl die Linda, eine verheiratete Frau spielte, die sich in einen anderen Mann verliebt, eine Nominierung für den Bayerischen Fernsehpreis. Im Herbst 2008 entstand unter der Regie von Johannes Grieser ("Hölle im Kopf") für das ZDF der Psychothriller "Ein geheimnisvoller Sommer"6) mit Suzanne von Borsody in der Rolle der Fotografin Esther Kaufmann. Im selben Jahr stand sie in Matti Geschonnecks Fernsehthriller "Entführt"6) neben Friedrich von Thun, Hanns Zischler, Matthias Brandt, August Zirner und Heino Ferch mit der Rolle der Kidnapperin Marietta Lahn vor der Kamera. Im Sommer 2009 übernahm Suzanne von Borsody erneut eine Rolle (Frau Mägerlein) neben Heino Ferch in dem Kinder- und Familienfilm "Hanni und Nanni"5) nach der Romanserie von Enid Blyton. In internationalen Produktionen sah man sie neben Michel Piccoli in "Tödliches Geld Das Gesetz der Belmonts" (TV, 1995) sowie an der Seite von Richard Chamberlain in dem TV-Film "Die verlorene Tochter" (1997, The Lost Daughter). Nach der Milleniumswende konzentrierte sich ihre Arbeit neben Fernsehrollen vermehrt auf das Medium Hörbuch. Mit dem Vortrag von Briefen der Malerin Frida Kahlo "Jetzt, wo Du mich verlässt, liebe ich Dich mehr denn je" gibt sie seit 2006 deutschlandweit Lesereisen. Ende 2007 sah man von Borsody nach längerer Theaterpause wieder auf der Bühne des Berliner "Renaissance Theaters" in der Rolle der Lady Driver in dem Luststück von Michael Frayn "Verdammt lang her". Im Januar 2009 spielte sie im Hamburger Ernst-Deutsch-Theater in Francis C. Winters "Spurensuche". Das Drama thematisiert Missbrauch und Mord eines Kindes durch einen Jugendlichen, von Borsody und Ulrike Folkerts verkörperten die Mütter von Täter und Opfer. 2007 legte die Schauspielerin mit der Episode "Die Lehrerin" zur deutschen Grundgesetzverfilmung "GG 19 Eine Reise durch Deutschland in 19 Artikeln"2) ihre erste Regiearbeit vor. Quelle: Wikipedia (Stand Juni 2010), auch mit einer Liste der Auszeichnungen sowie einer Filmografie
Suzanne von Borsody "ist bekannt für ihre hervorragende Darstellung zwiespältiger Charaktere,
die mit dem Leben nicht zurechtkommen", (
) seit Mitte der Neunziger gehört sie zu den meist
beschäftigten Frauen in der deutschen TV-Landschaft."6)
Große darstellerische Leistungen zeigt sie vor allem in
Literaturadaptionen und Dramen, zu nennen sind unter anderem die Figur
der Claire Katzenberger in Joseph Vilsmaiers Kinofilm "Leo
und Claire"2) (2001) an der Seite von Michael Degen. Ein Jahr
zuvor hatte Vilsmaier sie als Charlotte Seidlitz in
seinem Marlene Dietrich-Portrait "Marlene"2) besetzt.
In Xaver Schwarzenbergers gleichnamigem TV-Biopic über das Leben von
"Margarete Steiff"2) (2005) glänzte sie
als die Mutter der berühmten Gründerin der Spielwarenfabrik. Suzanne von Borsody bei ihrer Agentur: www.management-goldschmidt.de
Weitere
Filme*) mit Suzanne von Borsody |
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| Josef Chvalina | Rolle: Gröber Geboren am 30. April 1920 in Prag (Tschechoslowakei, heute Tschechische Republik), gestorben am 19. November 1982 in Prag. Weitere Filme*) mit Josef Chvalina |
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| Jana Drbohlavová | Rolle: Gefängniswärterin Schulz Geboren am 22. November 1940 in in Prag (Tschechoslowakei, heute Tschechische Republik). Weitere Filme*) mit Jana Drbohlavová |
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| Martin Flörchinger | Rolle: Diel Geboren am 9. Oktober 1909 als Martin Paintner-Flörchinger in Geisenhausen (Niederbayern), gestorben am 27. Oktober 2004 in Vilsbiburg (Bayern). Siehe auch Wikipedia, www.defa-sternstunden.de, www.film-zeit.de, www.defa-stiftung.de Weitere Filme*) mit Martin Flörchinger |
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| Ernst Fritz Fürbringer | Rolle: Erzbischof
Geboren am 27. Juli 1900 als Ernst W. Fürbringer in Braunschweig, gestorben am 30. Oktober 1988 in München. Siehe auch Wikipedia, www.cyranos.ch Weitere Filme*) mit Ernst Fritz Fürbringer |
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| R. Heller | Rolle: Kriminalbeamter
Es wurden keine weiteren Informationen zu R. Heller gefunden. |
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| Josef Kankovský | Rolle: Betriebsleiter
Weitere Filme*) mit Josef Kankovský |
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| Josef Langmiler | Rolle: von Capelle
Geboren am 12. April 1923 in Zelec bei Tábor (Tschechoslowakei, heute Tschechische Republik), gestorben am 8. August 2006 in Prag (Tschechische Republik). Weitere Filme*) mit Josef Langmiler |
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| Václav Lohniský | Rolle: Lehrer Schmidt
Geboren am 5. November 1920 in Holice (Tschechoslowakei, heute Tschechische Republik), gestorben am 18. Februar 1980 in Jilemnice (Tschechoslowakei, heute Tschechische Republik). Weitere Filme*) mit Václav Lohniský |
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| Rádován Lukavský | Rolle: Oberbefehlshaber von Falkenhayn
Geboren am 1. November 1919 als Václav Havel Rádován Lukavský in Prag (Tschechoslowakei, heute Tschechische Republik), gestorben am 10. März 2008 in Prag. Lukavský besuchte das Gymnasium in Ceský Brod, absolvierte nach seinem Abschluss ein Studium in Tschechisch und Französisch an der Philosophischen Fakultät der Karlsuniversität in Prag. Während der Besetzung der Tschechoslowakei durch die Nazis wurde er in ein Arbeitslager interniert, konnte erst nach seiner Entlassung seine Studien fortsetzen; gleichzeitig nahm er Schauspielunterricht am Prager Konservatorium. Sein Bühnendebüt gab Lukavský 1946 am Theater im Prager Stadtteil Vinohrady, es folgten Engagements am Weinberger Theater und dem Prager Stadttheater. Nicht zuletzt durch seine Erscheinung und markante Stimme machte er sich rasch einen Namen als herausragender Charakterdarsteller. 1957 wechselte er an das Prager Nationaltheater, wo er für die nächsten fünfzig Jahre seine künstlerische Heimat fand. Zu seinen erfolgreichen Figuren zählten unter anderem die Titelrolle in Shakespeares "Hamlet", der Puck in Shakespeares "Ein Sommernachtstraum" sowie der Feldwebel in Brechts "Mutter Courage und ihre Kinder". Noch im hohen Alter stand der Schauspieler auf der Bühne, seine letzte Rolle spielte er kurz vor seinem Tod in Tschechows "Der Kirschgarten". Eigentlich hätte der inzwischen 88-Jährige noch in Molieres "Don Juan" spielen sollen doch drei Tage vor der Premiere verstarb Lukavský. Neben seiner Arbeit für das Theater übernahm Lukavský zahlreiche Rollen in Film- und Fernsehproduktionen seines Heimatlandes, am bekanntesten dürfte er mit der Figur des Václav Thám in der historischen Fernsehserie "F.L. Vek" (1971, Der junge Herr Vek) geworden sein, die in der Zeit der nationalen Wiedergeburt spielte. Der vielfach ausgezeichnete Lukavský "ist als ein Schauspieler bekannt geworden, der sich sehr intensiv mit der Sprachkultur befasste. Er war ein hoch geschätzter Rezitator und Übersetzer von Poesie. Neben französischen Dichtern übersetzte er auch deutsche Poesie, vor allem Rainer Maria Rilke." (Quelle: www.radio.cz) Darüber hinaus veröffentlichte er verschiedene Bücher über die Schauspielerei bzw. das Theater, mehrere Jahre war er als Dozent an der Prager Theaterakademie tätig. Wegen seiner christlichen Einstellung, die vom dem damaligen kommunistischen Regime für unbequem gehalten wurde, musste er diese Tätigkeit 1962 aufgeben. Kurzportrait nach Wikipedia (englisch) und www.radio.cz Weitere Filme*) mit Rádován Lukavský |
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| Víctor Maurer | Rolle: Juwelier Geboren am 6. April 1932 in Prag (Tschechoslowakei, heute Tschechische Republik). Weitere Filme*) mit Víctor Maurer |
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| Dana Medrická | Rolle: Tante Friedrike
Geboren am 11. Juli 1920 in Prag (Tschechoslowakei, heute Tschechische Republik), gestorben am 21. Januar 1983 in Prag. Weitere Filme*) mit Dana Medrická |
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| S. Michalyk | Rolle: General mit Pferd Bei der Internet Movie Database ist nur "Theodor Chindler" gelistet. |
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| Zdenek Mlcoch | Rolle: Begleitoffizier
Geboren am 25. Februar 1932 in Námest (Tschechoslowakei, heute Tschechische Republik), gestorben am 24. März 2008 in Prag (Tschechische Republik). Weitere Filme*) mit Zdenek Mlcoch |
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| Jana Posseltová | Rolle: Frau Ritter Geboren 1945. Bei der Internet Movie Database ist nur "Theodor Chindler" gelistet. |
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| Jan Preucil | Rolle: Volkert
Geboren am 17. Februar 1937 in Prag (Tschechoslowakei, heute Tschechische Republik). Der Schauspieler war unter anderem in der bekannten TV-Serie "Die Märchenbraut"1) (1979) zu sehen, spielte auch in weiteren tschechischen Märchenfilm-Produktionen.
Weitere Filme*) mit
Jan Preucil |
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| Marie Rosulková | Rolle: Großmutter
Geboren am 17. Dezember 1901 in Pilsen (Böhmen, heute Tschechische Republik), gestorben am 15. Mai 1993 in Prag (Tschechoslowakei, heute Tschechische Republik). Weitere Filme*) mit Marie Rosulková |
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| Jürgen Schornagel | Rolle: Pfarrer Müller
Geboren 1939 in Essen. Siehe auch Wikipedia Profilseite bei der Agentur Klostermann & Thamm Weitere Filme*) mit Jürgen Schornagel |
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Erica Schramm
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Rolle: Frau Riemer Geboren am 4. Oktober 1919 in Hamburg, gestorben am 11. September 2012 (vermutlich in Hamburg*)). Nach der Oberrealschule besuchte Erica Schramm die Schauspielschule des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg, wo sie zwei Jahre lang als Anfängerin ihre ersten Bühnenrollen erhielt. Ab 1947 gehörte sie zum Ensemble der "Hamburger Kammerspiele", wo sie bis 1955 blieb. Danach kehrte sie im Rahmen von Stückverträgen immer wieder an die "Kammerspiele" zurück. 1957 spielte sie am "Atelier-Theater" in Bern, 1964 als Frau John in "Die Ratten" am Theater in Ulm, 1965 bis 1966 an der "Tribüne" in Berlin als Marthe Schwerdlein in Goethes "Urfaust" und die Madame Malaprop in Hildesheimers "Rivalen". 1968 verkörperte sie am "Ernst-Deutsch-Theater" die Frau Peachum in Brechts "Die Dreigroschenoper", bei einer Tournee 1972 mimte sie die Marthe Rull in Kleists "Der zerbrochne Krug". Erneut an den "Hamburger Kammerspielen" gehörten zu ihren Rollen unter anderem die Aurora in Alexandre Bissons "Der Schlafwagenkontrolleur" (1971), die Marie Luise in Claude Magniers "Oscar" (1977) und die Frau Kramer in Borcherts "Draußen vor der Tür" (1982). Außer in einigen Spielfilmen wie "Lina Braake"1) (1975) konnte man Erica Schramm in Fernsehserien wie "Tatort", "Der Alte" und "Ein Fall für zwei" erleben. In der Serie "Alle Hunde lieben Theobald" 1971) war sie zwölf Episoden als Frau Kuschka an der Seite des Hauptdarstellers Carl Heinz Schroth zu sehen. Erica Schramm (verheiratete Hanauer) war Mutter eines Sohnes. Quelle: Wikipedia (Stand Juni 2010)
Weitere
Filme*) mit Erica Schramm |
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| Raoul Schránil | Rolle: Pritzlewitz
Geboren am 24. März 1910 in Most (Österreich-Ungarn, heute Tschechische Republik), gestorben am 20. September 1998 in Prag (Tschechische Republik). Weitere Filme*) mit Raoul Schránil |
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| Milena Steinmasslová | Rolle: Friedel
Geboren am 21. März 1955 in Prag (Tschechoslowakei, heute Tschechische Republik). Weitere Filme*) mit Milena Steinmasslová |
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| Martin Stropnický | Rolle: Potemkin Geboren am 19. Dezember 1956 in Prag (Tschechoslowakei, heute Tschechischen Republik). Weitere Filme*) mit Martin Stropnický |
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| Eva Svobodová | Rolle: Therese Geboren am 1. Mai 1907 in Prag (Tschechoslowakei, heute Tschechische Republik), gestorben am 3. Januar 1992 in Prag (Tschechoslowakei, heute Tschechische Republik). Weitere Filme*) mit Eva Svobodová |
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| Bernd Tauber | Rolle: Emil Ritter Geboren am 7. Mai 1950 in Göppingen. Bernd Tauber wuchs als jüngstes Kind eines böhmischen Glasschleifers und einer Berliner Übersetzerin in Göppingen auf. Seine Schauspielausbildung absolvierte Tauber von 1970 bis 1972 an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Da seine Leistungen hervorragend waren, wurde seine Zwischenprüfung als Abschlussprüfung anerkannt. Nach einer kurzen Anstellung am Staatstheater in Kassel war er vom Januar bis August 1973 als erster Deutscher, der ein halbjähriges Stipendium erhielt, am "Teatr Laboratorium" bei Jerzy Grotowski1) (1933 1999) in Wroclaw (Breslau). Bekannt wurde er 1976 als Bäckerlehrling Werner Wild in "Das Brot des Bäckers"1) (1976). In "Soweit das Auge reicht" (1978) war er mit eigenen Liedern beteiligt. Ein weiterer großer Erfolg war seine Rolle im Film "Das Boot"1) (1981), in dem er zunächst für eine Hauptrolle vorgesehen war; da er allerdings bei den Dreharbeiten der "Bavaria Film" verunglückte, blieb es bei einer Nebenrolle. Außerdem machte ihn die Rolle als Benno Zimmermann in den Anfangsfolgen der von der ARD produzierten Seifenoper " Lindenstraße"1) (1985 1988, Folgen 1 bis 156) berühmt. Auch für zahlreiche weitere bekannte Fernsehproduktionen stand Bernd Tauber vor der Kamera. In einigen Unterhaltungs- bzw. Krimireihen hatte und hat Tauber Rollen inne, z. B. in "Geschichten aus der Heimat", "Tatort", "Die Kommissarin", "SOKO 5113", "SOKO Köln", "SOKO Leipzig", "SOKO Wismar", "Ein Fall für zwei", "Schimanski", "Notruf Hafenkante", "Der Alte" oder "Auf Achse". Bernd Tauber hat viele Engagements in Theatern und Tourneetheatern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler ist er an Hörspielen beteiligt, macht auch Musik mit wortspielerischen oder frech-kritischen, aber immer abwechslungsreichen, selbstgeschriebenen Texten und tritt mit Konrad Haas, einem ehemaligen Mitglied der Gruppe "Steinwolke"1), in der Formation "Die Hausmeister" auf, mit der er auch CDs produziert und auf Tournee geht. Quelle: Wikipedia (Stand Juni 2010) Bernd Tauber bei der Agentur Heppeler
Weitere
Filme*) mit Bernd Tauber |
Franz Uhlfelder | Rolle: Hey Bei der Internet Movie Database ist nur "Theodor Chindler" gelistet. |
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| Karel Urbánek | Rolle: Polizeipräsident Geboren am 13. Februar 1930 in Prag. Weitere Filme*) mit Karel Urbánek |
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| Marcel Vasinka | Rolle: Jean Duval Geboren am 2. Oktober 1954 in Pardubice (Tschechoslowakei, heute Tschechischen Republik). Weitere Filme*) mit Marcel Vasinka |
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| Oldrich Velen | Rolle: Bürgermeister von Neustadt Geboren am 5. September 1921 in Turany (Tschechoslowakei, heute Tschechischen Republik). Weitere Filme*) mit Oldrich Velen |
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| Erika Wackernagel | Rolle: Frau Sorge Geboren am 19. Juni 1925 in Ulm, gestorben am 2. Juli 1995 auf Mallorca (Spanien) Erika Wackernagel war die Mutter des 1951 geborenen Schauspielers und Schriftstellers Christof Wackernagel1), der auch als Mitglied der Rote Armee Fraktion (RAF) bekannt wurde. Seine Schwester Sabine Wackernagel (geb. 1947) und deren Tochter Katharina Wackernagel1) (geb. 1978) ergriffen ebenfalls den Schauspielerberuf. Weitere Filme*) mit Erika Wackernagel Link: 1) Wikipedia |
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Marcel Werner
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Rolle: Leutnant Mahritz Geboren am 13. März 1952 in Hannover (Niedersachsen), gestorben am 10. Juni 1986 in Hannover (Niedersachsen). Der Adoptivsohn von Schauspieler Carlos Werner1) aus einer früheren Beziehung seiner Ehefrau mit Hanns Lothar1) (1929 1967), nahm sich 1986 in Hannover das Leben. In DIE ZEIT (Nachruf 26/1986) kann man unter anderem lesen: "Ein langer, dürrer, schräger Mensch, immer bekümmert und deshalb (wir sind auf dem Theater) immer auch ein wenig komisch. Er spielte nicht die erobernden Jünglinge, sondern die Pechvögel und Unglücksraben, aber er spielte sie ganz ohne Wehleid, mit einer zarten Schärfe; zwischen Grazie und Ungeschick, Tragik und Slapstick balancierend, taumelnd, stolpernd. In Peter Zadeks wüstem "Othello" hat er einen unübersehbar leisen Cassio gespielt, und Rudolf Noelte wollte mit ihm den "Hamlet" machen, wozu es nicht gekommen ist. ( ) Er hätte einer unserer "großen" Schauspieler werden können, aber das hat ihn vermutlich nicht besonders interessiert gegen den Drang zur Selbstzerstörung hatte die Lust zur Selbstdarstellung am Ende keine Chance mehr. ( ) Weitere Filme*) mit Marcel Werner Das Foto wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt. Das Copyright liegt bei Virginia Shue. 1) Der Link führt zum Kurzportrait innerhalb dieser Webpräsenz. |
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| Bernhard Wicki | Rolle: Helmberger Geboren am 28. Oktober 1919 in St. Pölten (Niederösterreich), gestorben am 5. Januar 2000 in München. Siehe auch www.bernhardwickigedaechtnisfonds.de sowie Wikipedia, br-online.de, prisma-online.de, www.deutsches-filmhaus.de Weitere Filme*) mit Bernhard Wicki |
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| Ladislav Zupanic | Rolle: Verwundeter im Krankenhaus Geboren am 9. August 1943 in Prostejov (Böhmen und Mähren, heute Tschechische Republik). Weitere Filme*) mit Ladislav Zupanic |
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*) Link: Internet Movie Database
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