Jürgen Prochnow wurde am 10. Juni 1941 als Sohn eines Ingenieurs
in Berlin geboren. Seine Schulzeit verbrachte er in Düsseldorf und
begann nach dem Abitur eine Banklehre, schon als Schüler stand er als
Statist auf der Bühne des Düsseldorfer Schauspielhauses. Dann entschied er sich
Schauspieler zu werden und absolvierte zwischen 1963 und 1966 ein
dementsprechendes Studium an der renommierten Folkwang-Schule in
Essen. Sein Theaterdebüt gab er in Osnabrück, weitere Engagements
führten ihn nach Aachen und Heidelberg sowie ab 1971 nach Bochum, wo
er bis 1976 dem Ensemble des Schauspielhauses unter der Leitung von Peter Zadek
angehörte; danach arbeitete Prochnow als freier Schauspieler.
Prochnow glänzte in vielen klassischen Theaterstücken, wurde beispielsweise
für seine Darstellung des Franz Moor in Schillers "Die Räuber"
1979 von der Zeitschrift "Theater heute" zu einem der
"Schauspieler des Jahres" gewählt.
Seit 1970 wirkte Prochnow in verschiedensten TV-Produktionen mit, die
Fernsehzuschauer sahen ihn erstmals in dem Stück "Unternehmer"
auf dem Bildschirm, 1971 folgte das Ruhrgebietsdrama "Zoff",
1972 "Knast" und mit der Rolle des Franz Sass in "Auf Befehl erschossen Die Brüder
Sass" hatte sich Prochnow im gleichen Jahr endgültig auf dem
Bildschirm etabliert.
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin
Virginia Shue (Hamburg)
zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
|
|
|
Gleichzeitig begann auch seine Kinokarriere: Wolfgang Petersen betraute ihn 1973 in
seinem Erpresser-Drama "Einer von uns beiden"1)
mit der Rolle des erpresserischen Studenten Bernd Ziegenhals, bereits ein Jahr später beeindruckte Prochnow mit
der Titelfigur in Reinhard Hauffs "Die Verrohung des Franz Blum"1) auf
der Leinwand. In Volker Schlöndorffs Literaturverfilmung "Die Verlorene Ehre der Katharina Blum"2)
sah man ihn 1975 als den von der Polizei gesuchte Deserteur Ludwig Götten, 1977 übertrug ihm Petersen die Rolle des
schwulen Schauspielers Martin Kurath in dem Homosexuellen-Drama "Die Konsequenz"2). 1981 gelang Prochnow
der internationale Durchbruch als "Der Alte"
Kapitän Henrich Lehmann-Willenbrock an der Seite von Herbert Grönemeyer und Klaus Wennemann
in Wolfgang Petersens hochgelobten Kriegsdrama "Das Boot"1) und wurde
für seine Leistung unter anderem mit der "Goldenen Kamera"
ausgezeichnet.
Von da an wurde der Mann mit den markanten Gesichtszügen
auch in unzähligen Hollywood-Streifen besetzt, war jedoch anfangs überwiegend auf
die Rolle des Bösewichts oder den "harten Kerl" festgelegt.
Hollywood nutzte die Darstellungskraft Prochnows in hochkarätigen
Action-Filmen, gab ihm jedoch auch die Gelegenheit, sensible, hochgradig
emotionale Figuren zu verkörpern.
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin
Virginia Shue (Hamburg)
zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
|
In Michael Manns Thriller "The Keep"2) (Die unheimliche Macht) agierte
er 1983 als Kapitän Klaus Woermann, in Anthony Pages tragischen Romanze
"Forbidden" (Versteckt), der Geschichte eines jüdischer
Schriftstellers, der die Nazizeit im Haus einer Gräfin zu überleben versucht,
sah man ihn ein Jahr später mit der Hauptrolle des Fritz Friedländer an der
Seite von Jacqueline Bisset; im gleichen Jahr war er der "Bulle" in
dem Thriller "Der Bulle & das Mädchen"2). In Michael Verhoevens
Actionfilm "Killing Cars"1) übernahm er 1985 die Rolle des Entwicklungsingenieurs
Ralph Korda und hatte Senta Berger zur Partnerin, in "The Seventh Sign"2)
(Das siebte Zeichen) spielte er 1988 neben Demi Moore und Michael Biehn den
mysteriösen Untermieter David Bannon.
Neben Marlon Brando und Donald Sutherland überzeugte er 1989 als Captain Stolz
in dem Polit-Thriller "Weiße
Zeit der Dürre"2) (A Dry White
Season), einem Film, der sich kritisch mit der Apartheidpolitik in Südafrika auseinandersetzt,
und in John Frankenheimers Kriegsdrama "The Fourth War"2)
(Powerplay)
sah man ihn 1990 als Oberst Valachev, der sich mit dem Chef der amerikanischen
Grenztruppe Colonel Knowles alias Roy Scheider einen erbitterten Kampf
liefert. Im gleichen Jahr spielte Prochnow den "Skipper"2) in Peter Keglevics
gleichnamigen Abenteuerfilm und beeindruckte mit der Rolle des Polit-Journalisten Günter Wallraff
in Bobby Roths "The Man Inside Tödliche Nachrichten"2).
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der Fotografin
Virginia Shue (Hamburg)
zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.
|
|
In John Irvins "Robin Hood Ein Leben für Richard Löwenherz"2)
mimte er 1991
den fiesen Hood-Widersacher Sir Miles Folcanet, in Colin Budds'
Action-Drama "Hurricane Smith" war er 1992 der Charlie Dowd neben Carl Weathers
in der Titelrolle und im gleichen Jahr mit der Hauptrolle des Phillips in Michael Cohns
"F-117 A Stealth-War"2)
(Interceptor) zu sehen. Für Werner Mastens "Die Wildnis"
übernahm er 1993 die Hauptrolle des Polizisten Brenner, der in einem entlegenen Gebirgsdorf eine mysteriöse Mordserie aufklären
soll, stand für Jack Golds spannende Politskandal-Verfilmung "Der Fall Lucona"1) als ehrgeiziger Journalist Hans Strasser vor der Kamera und 1995
beispielsweise erlebte man ihn in dem Horrorstreifen "Die
Mächte des Wahnsinns"2) (In the Mouth of
Madness) als Bestseller-Autor Sutter Cane, der von dem Versicherungsdetektiv John Trent
alias Sam Neill gejagt wird.
Bis Ende der 90er Jahre folgten Rollen in
zahlreichen weiteren Kinofilmen, wie beispielsweise 1996 die des Major Muller
in "Der englische Patient"2), 1997 die Hauptrolle in "The Fifth
Freedom" oder 1998 die des Paul Konen in dem Konsalik-Krimi "Liebe im
Schatten des Drachen".
2000 agierte Prochnow mit der Hauptrolle des Colonel Barret McKay in dem
Actionfilm "Codename: Elite", 2001 als Andrus Bukarin in dem
Spionagethriller "The Last Run" neben Armand Assante und Ornella Muti
sowie als Klinikarzt Dr. Fallon in dem Horrorstreifen "Dark Asylum"2)
neben Paulina Porizkova und Judd Nelson. In Uwe Bolls "Heart of America"2)
spielte er 2003 die Hauptrolle des Harold Lewis, in Paul Hills' Melodram
"The Poet"1)
war er der ketterauchende Inspektor Vashon, der Profikiller Andrei Loisin
(Dougray Scott), genannt "The Poet" gnadenlos verfolgt. Zu Prochnows
jüngeren Filmen gehört "Baltic Storm"1) (2003), der tragischen
Geschichte um den Untergang der Ostseefähre "Estonia"; hier agierte
er an der Seite von Greta Scacchi als fiktiver Überlebender und
Rechtsanwalt Erik Westermark, der sich mit einer Journalistin aufmacht,
um die Hintergründe des schwersten Schiffsunglücks der Nachkriegsgeschichte
zu klären. In Charlotte Brandstroms Historienabenteuer "Julie, Chevalier de Maupin"1)
(2004, Julie Agentin des Königs) mimte er den Baron de Hengen,
weitere Rollen hatte Prochnow in dem eher anspruchslosen Horror-Streifen und
Olaf Ittenbach-Splatter "Chain Reaction"2)
(2006, Außer Kontrolle) sowie in dem Abenteuer "The Celestine Prophecy"1) (2006),
das Armand Mastroianni nach der 1993 veröffentlichten und millionenfach
verkauften Novelle "Die Prophezeiungen von Celestine" von James Redfield
in Szene gesetzt hatte. Mit von der Partie war Prochnow auch in Ron Howards
hochgelobtem, mit vielen Preise versehenen Thriller "The Da Vinci Code"2) (2006,
The Da Vinci Code Sakrileg)
nach Dan Browns Bestseller "Sakrileg" mit den Hollywoodstar Tom Hanks
und Jean Reno;
hier agierte Prochnow mal nicht als Bösewicht, sondern als Schweizer Bankdirektor André Vernet im feinen Nadelstreifenanzug.
Danach stand er für Jay Chandrasekhars Oktoberfest-Komödie "Beerfest"2) (2006, Bierfest)
vor der Kinokamera, sowie für Michael Katlemans Abenteuer "Primeval"2) (2007, Die Fährte des Grauens),
wo er einen Großwildjäger mimte. Es folgten unter anderem die Rolle des
deutschen Kaufmanns John Rabe2)
in dem mit Spielszenen durchsetzten US-amerikanischen Dokumentarfilm
"Nanking"2) (2007).
Abgedreht ist das Kinodrama "The Absinthe Drinkers" (2010) von
Regisseur John Jopson, in dem Prochnow den Profi-Killer Hans von Rach mimt.
Eine weitere Produktion mit Prochnow, die sich derzeit in der Vorproduktion
befindet, ist der von Desi Singh inszenierte Sci-Fi-Thriller "Signed in Blood".
Aktuell gehört Prochnow zur Besetzung der von seiner Ehefrau für das
Kino inszenierten Satire "Ohne Gnade". In dem Regiedebüt von Birgit Stein,
die auch das Drehbuch verfasste und als Co-Produzentin fungiert, wird er neben
Publikumsmagneten wie Christoph M. Ohrt, Gedeon Burkhard, Jan Fedder,
Rolf Zacher oder Helge Schneider zu sehen sein; ein Kinostart ist noch
offen.
|
Zwischen all den großen internationalen Kinoproduktionen tauchte der Star auch immer wieder
mal auf dem Bildschirm auf, so 1983 als General Kaplan in dem amerikanischen
Abenteuerfilm "Operation Comeback" (Love Is Forever) oder 1985 als Adam Berwid
in dem Drama "Ich muss sie töten" (Murder: By Reason of
Insanity).
In der Romanze "Juwelen des Schicksals" (Jewels) nach dem
Erfolgsroman von Danielle Steel sah man ihn beispielsweise 1992 als Joachim von Mannheim
und in der Bibel-Verfilmung "Esther" (Ester regina di Persia) mimte
er 1999 den König Haman. Im gleichen Jahr war er dann auch wieder in
Krimis zu sehen, glänzte als Kunstfälscher Jan Vleuten, den man aufgrund seiner Vorliebe für hinduistische Götter auch den
"blonden Affen" nennt, in dem gleichnamigen Thriller, spielte den Quentin Darby
in "Flammendes Inferno" (Heaven's Fire) sowie den Hans Hagemann in
"Die Millenium-Katastrophe Computer-Crash 2000"; 2002 spielte
er an der Seite von Suzanne von Borsodys in dem Entführungsdrama "Davon stirbt man nicht"1)
die Rolle des Sicherheitsexperten Everett Burns, ein Jahr später den
Arnold Schwarzenegger in der biografischen TV-Verfilmung "See Arnold
Run". Aktuell war Prochnow in dem RTL-Abenteuer "Die
Jagd nach der Heiligen Lanze"2) als Baron von Hahn zu
sehen (EA: 01.04.2010).
Foto:
Jürgen Prochnow auf der Berlinale 2010
Urheber: Thore Siebrands (Siebbi)
Quelle: www.ipernity.com
bzw. Wikimedia
Commons/Wikipedia
Lizenz CC-BY-SA 3.0.
|
Wenig später stattete er nach langen Jahren dem "Tatort" wieder
einen Besuch ab; bereits 1973 hatte er unter der Regie von Wolfgang Petersen
in dem Krimi "Jagdrevier"2)
als Häftling Dieter Brodschella eine tragende Rolle übernommen, 1977 folgte
die Geschichte "Das
Mädchen von gegenüber"1) mit dem Part des
Lehrers Klaus Linder. Am 30. Mai 2010 mimte er dann in dem von Florian Baxmeyer
inszenierten Tatort "Schlafende Hunde"1)
den zwielichtigen Hans Rodenburg, Geschäftsmann mit DDR-Vergangenheit, der in
das Visier der Bremer Ermittler Inga Lürsen (Sabine Postel) und Nils Stedefreund
(Oliver Mommsen) gerät. Auch in der aus der Krimi-Reihe "Nachtschicht"
gezeigten Folge "Das
tote Mädchen"1) (EA: 22.11.2010) geriet Prochnow als undurchsichtiger Privatbankier
Winterstein in das Visier der Ermittler, dargestellt von Barbara Auer, Armin Rohde und Minh-Khai Phan-Thi.
Abgedreht hatte er den von Lars Becker in Szene
gesetzten Thriller "Amigo Bei Ankunft Tod"1) und verkörpert darin
einmal mehr einen hartgesottenen Typen den BKA-Beamten Fredo Kovacs, der dem
untergetauchten RAF-Terroristen Amigo Steiger (Tobias Moretti) auf den Fersen
ist. Seine Premiere feierte der spannende und temporeiche Streifen anlässlich
des Hamburger Filmfestes am 2. November 2010, die TV-Erstausstrahlung
der mit Tobias Moretti, Jürgen Prochnow, August Zirner, Uwe Ochsenknecht,
Florian David Fitz, Kostja Ullmann und Ina Weisse prominent besetzten,
vom ZDF produzierten Story
erfolgte am 11. März 2011 bei ARTE. Im ZDF kamen die
Zuschauer am 10. Oktober 2011 im Rahmen der Reihe "Fernsehfilm der Woche"
in den Genuss eines fesselnden Fernsehabends. Für den nach seinem Roman
"Amigo" inszenierten Film erhielt Lars Becker4)am 11. März 2011 den
"Sonderpreis für herausragende Einzelleistung" anlässlich der
Verleihung des "Deutschen Fernsehkrimipreises"2).
Seit der 8. Staffel spielt Prochnow überdies den Mafiaboss Sergei Bazhaev in der
amerikanischen TV-Serie "24"2).
2010 sah man ihn in zwei Episoden der Krimiserie "Navy CIS: L.A"2).
Jüngst ging durch die Presse, dass Ende August 2011 in Hamburg und
Umgebung die Dreharbeiten zu dem neuen ZDF-Film "Die Erbin" (AT)
begonnen haben. Neben Protagonistin Lisa Martinek wird auch Jürgen Prochnow
eine Hauptrolle spielen, in weiteren tragenden Rollen werden Otto Sander,
Johann von Bülow, Gaby Dohm, Matthias Koeberlin und Katharina Wackernagel
zu sehen sein; ein Sendetermin steht noch nicht fest, mehr zum Inhalt bei www.presseportal.de.
Auch auf die Theaterbühne fand der Vollblutschauspieler immer wieder zurück; so unternahm
beispielsweise 1990 mit dem Arthur-Miller-Stück "Der Preis" und
seiner Rolle des Victor Franz eine Theatertournee durch Deutschland. Nach
längerer Bühnenabstinenz kehrte Prochnow aktuell wieder zu seinen (Theater-)Wurzeln
zurück, seit Ende Oktober 2011 zeigt er sich als "James 'Sharky' Harkin"
in "Der Seefahrer", einem Schauspiel des irischen Autors Conor McPherson,
das 2007 am New Yorker Broadway als "Das beste neue Stück des Jahres"
ausgezeichnet wurde. Mit dem von der Münchener "a.gon
Theaterproduktion" realisierten Stück geht Prochnow für rund drei
Monate bis Ende Januar 2012 auf eine Tournee quer durch Deutschland. Anlässlich der Premiere am 21. Oktober 2011
im Freisinger Asamtheater schrieb die "Süddeutsche Zeitung" unter anderem: "Jürgen Prochnow spielt die
Hauptfigur James 'Sharky' Harkin, ein irisches Raubein, lebensüberdrüssig und jeglichen Gefühlen
gegenüber verschlossen. Nach langen Jahren ist der schon fast legendäre U-Boot-Kommandant
wieder einmal auf der Theaterbühne zu sehen. Die Rolle des harten, unantastbaren Mannes
scheint Prochnow in Fleisch und Blut übergegangen zu sein, so authentisch verkörpert er seinen
Sharky."; mehr bei a.gon Theaterproduktion.
 |
Jürgen Prochnow in Arthur Millers Stück "Der Preis",
aufgenommen während der Tournee
im "Haus im Park"
(Bergedorf).
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der
Fotografin
Virginia Shue (Hamburg)
zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue. |
Zahlreiche Auszeichnungen belegen seine darstellerische Vielseitigkeit, unter anderem
erhielt er neben der erwähnten "Goldenen Kamera" (1986) bereits 1976
den " Deutschen Filmpreis", 1985 wurde ihm der "Bayerische
Filmpreis" für seine Leistung in "Der Bulle & das Mädchen"
überreicht, 1988 konnte er einen "Bambi"
entgegennehmen und 1996 wurde er mit dem "European Video Award"
im Rahmen der "DIVA"-Verleihung geehrt. Am 3. Dezember 2011 kam mit dem "Yes-we-help-Award" für
sein Lebenswerk anlässlich der "17. Filmschau Baden-Württemberg"
im Rahmen einer Ehrengala im Saal des Stuttgarter "Metropol Kinos"
ein weiterer Preis hinzu.
Der Film- und Fernsehstar Jürgen Prochnow, der zu den wenigen deutschen
Schauspielern gehört, die auch internationale Erfolge feiern können,
war von 1982 bis 1997 mit Isabel Goslar, der Tochter des Schauspielers und Regisseurs
Jürgen Goslar3),
verheiratet; aus der Verbindung stammen der 1983 geborene Sohn Roman und die
1985 geborene Tochter Mona. Medienberichten zufolge ist der in Los Angeles lebende Prochnow seit 1996
mit der knapp 30 Jahre jüngeren
Schauspielerin Birgit Stein liiert; 2002 heiratete das Paar.
Prochnows Bruder Dieter2) (geb. 22. Mai 1939) ist ebenfalls Schauspieler, auch Sohn Roman ist
mittlerweile im Filmgeschäft.
|