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Neben Julie Christie überzeugte er 1973 als trauernder Vater John Baxter in Nicholas Roegs Daphne du Maurier-Adaption bzw. okkultem Thriller "Wenn die Gondeln Trauer tragen"1) (Don't Look Now2)), 1975 spielte er eindrucksvoll den Homer Simpson in John Schlesingers Drama "Der Tag der Heuschrecke"1) (The Day Of The Locust). Weitere Höhepunkte seiner Karriere waren 1976 die Rolle des Faschisten Attila in Bernardo Bertolucci "1900 Gewalt, Macht, Leidenschaft"1) (Novecento) sowie im gleichen Jahr die Titelrolle in Federico Fellinis "Fellinis Casanova"1) (Il Casanova di Federico Fellini). 1978 agierte er in dem Gruselthriller "Die Körperfresser kommen"1) (Invasion of the Body Snatchers), in Robert Redfords Regiedebüt "Eine ganz normal Familie"1) (Ordinary People2)) verkörperte Sutherland 1980 den besorgten Familienvater Calvin 'Cal' Jarrett ebenso realistisch wie 1981 den Nazi-Agenten Henry Faber in Richard Marquands Spionage-Thriller "Die Nadel"1) (Eye of the Needle2)). Sein Porträt des Protagonisten in "Herzchirurg Dr. Vrain" (1981, Threshold) brachte ihm einen "Genie Award", den kanadischen "Oscar", als "Bester Darsteller" ein, sehenswert ist auch die Krimikomödie "Crackers"2) (1982, Fünf Gauner machen Bruch) von Starregisseur Louis Malle. In den den 1980er Jahren wirkte Sutherland in einer Reihe eher unbedeutenderer Filme mit, war dann aber 1989 wieder in einer vielbeachteten Produktion zu sehen: Neben Marlon Brando agierte er als südafrikanischer Lehrer Ben du Toit in Euzhan Palcys Anti-Apartheid-Film "Weiße Zeit der Dürre"1) (A Dry White Season2)). 1991 zeigte er sich dann mit der Schlüsselfigur des Colonel "X" in Oliver Stones umstrittenem Verschwörungsdrama "JFK Tatort Dallas"1) (J.F.K.). Ein Highlight mit dem Schauspieler war 1995 auch Chris Gerolmos Justizdrama "Citizen X"1) neben Max von Sydow, 1998 erhielt Sutherland eine "Golden Globe"-Nominierung als "Bester Nebendarsteller" für seine Rolle des Leichtathletiktrainers Bill Bowerman1) (1911 1999) in "Without Limits" (Grenzenlos), Robert Townes vielbeachtetem Film über den legendären Marathonläufer Steve Prefontaine1) (1951 1975).
Danach stand Sutherland unter anderem für Seth Gordons "Kill the Boss" (Horrible Bosses) neben Jennifer Aniston, Jason Bateman und Colin Farrell vor der Kamera, eine Komödie, die am 1. November 2011 in Deutschland an den Start gehen soll. Zur Zeit verfilmt wird mit "Die Tribute von Panem Tödliche Spiele" (The Hunger Games) der erste Teil der Fantasy-Romantrilogie1) der US-amerikanischen Schriftstellerin Suzanne Collins1), laut Medienberichten soll die Adaption am 23. März 2012 in den USA und am 22. März 2012 in Deutschland Kinopremiere feiern. Donald Sutherland hat die Rolle des mächtigen Präsidenten Snow übernommen, der seit 25 Jahren über Panem herrscht und im Buch als grausamer und unnachgiebiger Autokrat beschrieben wird sicherlich wieder eine Paraderolle für den versierten Sutheland. Neben der umfangreichen Arbeit für den Kinofilm steht Sutherland auch immer wieder im Theater auf der Bühne und wirkt seit Jahre in zahlreichen TV-Produktionen mit. So sensibilisierte er durch seine Mitwirkung in der Miniserie "Human Trafficking"1) (2005) das TV-Publikum für den Kampf gegen den weltweiten Menschenhandel und erhielt 2006 für seine Darstellung des Agenten Bill Meehan eine "Golden Globe"-Nominierung als "Beste Leistung eines Schauspielers in einer Fernsehminiserie". In der erfolgreichen ABC-Serie "Dirty Sexy Money"1) (2007) schlüpfte er in die Rolle des Tripp Darling, wohlhabendes Oberhaupt der Darling-Familie und auch in dem vielbeachteten vierteiligen Historienepos "Die Säulen der Erde"1) (The Pillars of the Earth) nach dem gleichnamigen Bestseller von Ken Follett gehörte er als umsichtiger, aufrechter Graf Bartholomäus von Shiring zur Besetzung; erstmals ausgestrahlt wurde die deutsch-kanadische Co-Produktion am 15. November 2010 bei Sat.1.
Donald Sutherland war von 1959 bis 1966 mit der Schauspielerin Lois Hardwick
verheiratet. Nach seiner Scheidung heiratete er 1966 seine kanadische
Kollegin Shirley Douglas1), aus der 1971 geschiedenen Ehe
stammen die 1966 geborenen Zwillinge Kiefer und Rachel Sutherlandt; Kiefer Sutherland1)
hat sich inzwischen ebenfalls einen Namen als Schauspieler gemacht. Seit 1972
ist
Donald Sutherland in dritter Ehe mit der kanadischen
Schauspielerin Francine Racette1)
verheiratet, die ihm drei Söhne schenkte: Roeg Sutherland wurde 1974 geboren,
am 25. September 1978 folgte Rossif Sutherland4),
der auch den Beruf des Schauspielers ergriff, Angus Redford Sutherland4)
erblickte am 3. September 1979 das Licht der Welt,
auch er versucht sich inzwischen als Schauspieler. |
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Link: 1) Wikipedia (deutsch), 2) prisma-online.de, 4) Wikipedia (englisch) Quelle: 3) br-online.de |
Stand Juli 2011 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lizenz Foto Donald Sutherland (Urheber: Manfred Werner Tsui): Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 3.0 Unported lizenziert. Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation, zu kopieren, zu verbreiten und/oder zu modifizieren; es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen und keinen hinteren Umschlagtext. Der vollständige Lizenztext ist im Kapitel GNU-Lizenz für freie Dokumentation verfügbar. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Siehe auch www.prisma-online.de, Wikipedia, Dirk Jasper FilmLexikon | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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