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Dazwischen lagen Engagements an so bedeutenden deutschsprachigen
Bühnen wie Heidelberg, München oder bei den Salzburger Festspielen. In
Heidelberg beispielsweise brillierte sie als Klärchen in Goethes
"Egmont", in Goldonis "Mirandolina" oder in Nestroys
"Einen Jux will er sich machen", bei den Salzburger
Festspielen stand sie 1961 als Lottchen gemeinsam mit ihrer Mutter Paula Wessely in
Ferdinand Raimunds "Der Bauer als Millionär" auf der Bühne.
Dann kam sie wieder an das Burgtheater zurück und spielte dort
noch einmal die schwierige Rolle der Recha diesmal mit überwältigendem Erfolg.
Zwischen 1969 und 1971 beeindruckte sie bei bei den Salzburger
Festspielen als Buhlschaft in "Jedermann" von Hugo von Hofmannsthal.
Zu den weiteren großen Bühnenerfolgen zählen unter anderem die Rolle
der Kathy in Nestroys "Der Zerrissene", die Luise in
"Kabale und Liebe", die Elisabeth in "Maria
Stuart" beide von Schiller oder die Candida in Voltaires gleichnamigen Stück. In dem Musical "Kiss me Kate" begeisterte Christiane Hörbiger Ende der 1960er Jahre am Zürcher Schauspielhaus mit der Titelrolle das Publikum. Hier feierte sie auch Erfolge u. a. als Arkadina in Tschechows "Die Möwe", als Yse in Claudels "Mittagswende" oder als Alte in Ionescos "Die Stühle". Nachhaltigen Eindruck hinterließ sie darüber hinaus als Genia Hofreiter in Schnitzlers "Das weite Land", die sie 1988 unter der Regie von Hans Hollmann spielte; bereits 1980 hatte sie diese Rolle bei den Salzburger Festspielen unter der Regie von Maximilian Schell verkörpert. Ihr Leinwanddebüt gab Christiane Hörbiger Mitte der 1950er Jahre als Marie in Eduard von Borsodys "Der Major und die Stiere", man sah sie beispielsweise 1956 als Baroness in "Kronprinz Rudolfs letzte Liebe"1) neben Rudolf Prack oder 1961 in der Filmversion von "Der Bauer als Millionär". Ihren größten Kinoerfolg hatte Christiane Hörbiger erst recht spät mit ihrer Rolle der bornierten Göring-Nichte Freya von Hepp in Helmut Dietls Skandalgeschichte um die Hitler-Tagebücher "Schtonk!"1) (1992), für die sie für einen Oscar nominiert wurde. Ein Jahr später sah man die Schauspielerin als Karoline Gschwantner neben Otto Schenk in "Tafelspitz"1), einem Film der bereits 1949 mit Paul Hörbiger und Hans Moser in die Kinos gekommen war. 1994 agierte sie neben Harald Juhnke als dessen Ehefrau Lore Kuballa in der Screwball-Comedy "Alles auf Anfang" auf der Leinwand und wurde für ihre Leistung mit dem "Deutschen Filmpreis" geehrt. 2000 übernahm sie die Rolle der Trixi Jancik in Paul Harathers bitterbösen Komödie "Die Gottesanbeterin"2), einer makabren Geschichte über eine geplagte Hausfrau, die von Männern schlecht behandelt wird und diese nach und nach mit einem giftigen Medikamenten-Cocktail ins Jenseits befördert. Mehr zufällig als gewollt erfährt der "Todesengel" durch seine Morde einen gesellschaftlichen Aufstieg. Nach längerer Leinwandabstinenz sah man Christiane Hörbiger in den letzten Jahren auch wieder im Kino, allerdings diesmal mit einer ganz anders gearteten Rolle: Im März 2006 kam ein Remake der unterhaltsamen Geschichte um den "Räuber Hotzenplotz"1) nach den legendären Erfolgsbüchern der Hotzenplotz-Trilogie von Otfried Preußler in die Kinos. Gernot Roll hatte das Märchen mit Armin Rohde als "Räuber Hotzenplotz" in Szene gesetzt, der sich als würdiger Nachfolger von Gert Fröbe erwies, welcher diese Rolle bereits 1974 unter der Regie von Gustav Ehmck verkörperte. Auch Christiane Hörbiger stand ihrer Vorgängerin Lina Carstens als etwas kurzsichtige, gutmütige Großmutter, deren geliebte Kaffeemühle von dem zotteligen Räuber gestohlen worden ist, in nichts nach.
In Hajo Gies' romantischen Komödie "Alpenglühen"2), einer turbulenten Geschichte um Intrigen, Geld und Liebe, stand sie 2003 als naive Almbäuerin Rosa erneut mit Götz George vor der Kamera, der hinreißend den Hamburger Fischhändler Hannes Seeger mimte, der sich in sie verliebt; mit "Liebe versetzt Berge - Alpenglühen 2"2) wurde der turbulente Reigen um Liebe, Eifersucht und Leidenschaft von Hajo Gies Anfang 2005 erfolgreich fortgesetzt. Im Frühjahr 2004 begeisterten beide in der Krimi-Komödie "Blatt & Blüte Die Erbschaft"2) als Ex-Ehepaar, das von der verstorbenen Wahltante mit einem rätselhaften Erbe bedacht wird. Im Oktober 2004 spielte sie dann in dem TV-Zweiteiler "Das Familiengeheimnis"2), welcher nach Motiven des Utta-Danella-Bestsellers "Jakobs Frauen" entstanden war, die Mutter des Titelhelden alias Hardy Krüger jr., die ihr Leben lang unter einer alte Familientragödie gelitten hat und schließlich ihr Geheimnis offenbart. Eine schöne, einmal ganz anders geartete Rolle war im April 2005 die der Nele Ungureit in der Komödie "Neue Freunde, neues Glück"2) nach einem Roman von Leonie Ossowski. Hier mimte Christiane Hörbiger eine patente Frau, die nach 35 Jahren von ihrem Mann wegen einer Jüngeren verlassen wird und sich plötzlich mit dem Single-Dasein abfinden muss. Gemeinsam mit dem Architekten Ulrich Windeck (Martin Lüttge), der leicht verwirrten und tüddeligen Gerda Griese (Heidelinde Weis) und dem charmanten Ex-Banker Rupert Neumann (Ernst Jacobi) gründet sie in einer Stadtvilla, die sie überraschend geerbt hat, eine Senioren-WG. Turbulenzen mit Behörden, vor allem aber mit Neles Sohn Hannes, der mit der Villa andere Pläne hat, sind da vorprogrammiert
Wenn Christiane Hörbiger und Michael Mendl zusammen auf dem Bildschirm erscheinen ist Fernsehkost mit Tiefgang, aber auch hohem Unterhaltungswert angesagt, so auch in der Ende Dezember 2007 ausgestrahlten ARD-Komödie "Niete zieht Hauptgewinn"2). Die Hörbiger als resolute Caféhausbesitzerin Marie Gruber, die sich mit viel Herz und Wiener Charme gegen einen Immobilienspekulanten gespielt von Michael Mendl zur Wehr setzen muss, überzeugte mit dieser Rolle einmal mehr als willensstarke Frau, die auch im vorangeschrittenen Alter Männerherzen zu erobern weiß.
Aufgrund der positiven Zuschauerresonanz laut Medienberichten begeisterten sich mehr als sieben Millionen Zuschauer an dem Duell der konkurrierende Ärzte vor der idyllischen Kulisse des schönen Tegernsees wurden drei weitere Episoden gedreht. Am 30. Januar 2008 flimmerte die Folge "Kampf bis aufs Skalpell" über den Bildschirm, schon der Titel ließ nichts Gutes für die patente Ärztin Anna Louise Albrecht ahnen. Wepper als intriganter, schlitzohriger Mediziner Dr. Wolf zog wieder alle Register, um die ungeliebte Rivalin bzw. deren Dorfpraxis los zu werden. Eine weitere komödiantisch-melodramatische Geschichte "Wer im Glashaus sitzt " wurde Mitte März 2008 ausgestrahlt, der Sendetermin für die vierte "Weißkittelkomödie vor Alpenpanorama" mit dem vielversprechenden Titel "Der Schatz im Silbersee" war dann der 27. Mai 2009. Unter der Regie von Karsten Wichniarz agieren neben Christiane Hörbiger und Elmar Wepper unter anderem so prominente Kollegen wie Wolfgang Fierek, Dietrich Mattausch und Enzi Fuchs, das Drehbuch schrieb erneut Michael Baier. Der am 28. Oktober 2009 gezeigte fünfte Teil "Reif für die Insel" spielte dann ausnahmsweise auf Mallorca. Mit Krimikomödien à la "Miss Marple" haben schon einige beliebte TV-Stars Lorbeeren im deutschen Fernsehen geerntet. Man denke nur an Marie-Luise Marjan in "Immer wenn sie Krimis liest" (1994), die Hobbydetektivin Agathe Heiland alias Ruth Drexel in mehreren Folgen der humorvollen Reihe "Agathe kann's nicht lassen" (2005 2007) oder auch an Evelyn Hamann in dem Dauerbrenner "Adelheid und ihre Mörder". Nun hatte sich auch Christiane Hörbiger auf dieses Terrain begeben und zeigte Anfang Mai 2007 in René Heisigs "Alma ermittelt Tango und Tod"2), dass auch sie durchaus dieser Aufgabe gewachsen war. Als tatkräftige, einfallsreiche Pensionärin und Krimi-Liebhaberin Alma Mitterteich brachte die Hörbiger eine neue Facette ihrer Schauspielkunst auf den Bildschirm. Die gewiefte Alma wird zufällig Zeugin eines Mordes an einer jungen Frau, ermittelt auf eigene Faust, anfangs sehr zum Leidwesen von Kommissarin Laura Erdmann (Katharina Böhm), die es zunächst gar nicht schätzt, dass sich jemand in ihre Arbeit einmischt. Doch eigentlich lebt dieser gemächliche Krimi weniger von der Geschichte als von den Figuren und deren Mimik. Besonders gut: Michael Gwisdek als Almas Lebensgefährte, der im Auto zum Verbal-Rowdy mutiert, und natürlich die exzellent aufgelegte Christiane Hörbiger, mit deren Spiel dieser Krimi steht und fällt.3) Bleibt zu hoffen, dass dies nicht ein einmaliger Auftritt war und der querköpfigen Alma eine erneute Chance geboten wird, ihrer Hobby-Schnüffelei auf dem Bildschirm nachzugehen.
Christiane Hörbiger ist im Fernsehen auf starke, couragierte Frauen abboniert, eine solche Figur und somit typische Hörbiger-Rolle spielte sie am 2. Januar 2009 in der auch nachdenklich stimmenden ARD-Komödie "Annas zweite Chance": Anna Klahsen, gefeierte Kunstmäzenin der Hamburger High Society, steht nach einem Millionenbetrug ihres Mannes vor den Scherben ihrer Existenz. Während ihr Göttergatte sich mit erschwindeltem Geld und einer jüngeren Frau ins Ausland absetzt, wird Anna für den entstandenen Schaden mitverantwortlich gemacht. Sie verliert alles und muss bei null anfangen. Doch Anna bekommt eine zweite Chance in ihrer alten Heimatstadt: als Besitzerin eines Gemüsestandes am Wiener Naschmarkt. Vom Marktleben hat sie zwar keine Ahnung, doch mit Geduld, Entschlossenheit und der Hilfe des charmanten Schlitzohrs Bernhard Jeschke (Friedrich von Thun) baut sie sich eine bescheidene neue Existenz auf. Als ein zwielichtiger Spekulant an ihrem Stand Feuer legt, scheinen Annas Träume in Rauch aufzugehen (Quelle: prisma-online.de) Frank Rauscher (teleschau der mediendienst) schrieb unter anderem: Was sich ein bisschen anhört wie aus einem Märchen für die Ü-60-Generation, ist die Geschichte von "Annas zweite Chance", einem zwar etwas übertriebenen, aber in seiner Grundaussage doch realitätsnahen Komödchen über die Offerten, die das Leben im Alter zu bieten hat. ( ) Ein charmanter Film, etwas kitschig ausstaffiert vielleicht, aber doch glaubwürdig gespielt und ans Herz greifend. Kein Wunder: Das Drehbuch schrieb Christiane Hörbigers Sohn Sascha Bigler der berühmten Mama auf den Leib.
Anlässlich des Hamburger Filmfestes 2010 (30.09. 09.10.2010) wurde das von Florian Baxmeyer inszenierte bewegende Drama "Wie ein Licht in der Nacht"2) mit Christiane Hörbiger als erfolgsgewöhnter Immobilienmaklerin Carla Binder vorgestellt. Einfühlsam spielt die Hörbiger hier eine Frau, welche nach Eintritt in den Ruhestand ihre Einsamkeit und Angst mit Alkohol zu betäuben versucht; Sendetermin in der ARD war der 26. April 2011. Michael Hanfeld bemerkt in seinem Artikel "Der Entzug der alten Dame" bei www.faz.net unter anderem "Christiane Hörbiger spielt den Verfall (und den Entzug) dieser Frau nach einem Buch von Thorsten Näter und unter der Regie von Florian Baxmeyer denkbar leise, scheinbar ohne jede Anstrengung und deshalb großartig. Der Film (bei dem allein die mitunter aufdringlich eingesetzte Musik störend auffällt) konzentriert sich auf sie, und darin liegt seine Stärke. Er erzählt eine ganz normale, alltägliche Geschichte, eine, die nichts Aufgesetztes oder Statuarisches hat, die vom Schicksal einer vereinsamten Frau handelt, die alkoholkrank wird und sich erst helfen lässt, als es fast zu spät ist. Doch sie erkennt schließlich, was zu tun ist." Abgedreht ist auch das berührend melancholische Drama "Glücksbringer"2) (EA: 07.01.2011), mit dem die Liebe bis über den Tod hinaus thematisiert wird. Christiane Hörbiger war hier als krebskranke Agnes Wieland zu sehen sein, die vor ihrem Tod noch eine neue Frau für ihren 13 Jahre jüngeren Mann Leo (Filip Peeters) finden will. Freuen durfte man sich am 11. März 2011 auf einen vergnüglichen Fernsehabend mit zwei starken Frauen: Christiane Hörbiger und Heidelinde Weis als die Schulfreundinnen Edith und Hermine, die in "Das Glück ist ein Kaktus" trotz fortgeschrittenen Alters mit der Eröffnung eines Restaurants auf Mallorca einen ungewöhnlichen Neubeginn wagen wollen. Erneut ganz auf Christiane Hörbiger zugeschnitten war der ZDF-Film "Therese geht fremd"2) (EA: 13.11.2011), in der sie als Philosophie-Professorin Therese Engel ihr Herz an einen Jüngeren (Thomas Sarbacher) verliert. Eigentlich wollte Therese mit ihrem Ehemann Heinz (Ulrich Pleitgen) einen ruhigen Lebensabend ohne beruflichen Stress verbringen, doch der erfolgreiche Orthopäde denkt nicht daran, aufzuhören. Statt sich wie geplant die gemeinsamen Lebensträume zu erfüllen, fährt Therese allein ins geliebte Tessin. Dort lernt sie unerwartet den viel jüngeren Stephan (Thomas Sarbacher) kennen, der sich als ihr ehemaliger Student ausgibt. Therese verliebt sich Hals über Kopf und verliert dabei nicht nur ihr Herz, sondern auch den Verstand. Stephans Aufmerksamkeit, seine Neugierde und Abenteuerlust, das Gefühl, lebendig zu sein, verleiten Therese zu einem Seitensprung, der ihr Leben und das ihrer Familie kräftig durcheinanderwirbelt. (Quelle: www.presseportal.de) Ein Fernseherlebnis der besonderen Art war das von Nikolaus Leytner in Szene gesetzte Drama "Die lange Welle hinterm Kiel"1) (EA: 04.01.2012) nach dem gleichnamigen, parabelhaften Roman von Pavel Kohout, kamen doch mit Christiane Hörbiger und Mario Adorf zwei hochkarätige Schauspieler zusammen. Der Film handelt von einer schicksalhaften Begegnung zweier älterer Menschen auf einem Kreuzfahrtschiff im Jahr 1990. Die todkranke Sudetendeutsche Margarete Kämmerer (Christiane Hörbiger) begegnet dem Tschechen Professor Burian (Mario Adorf). Dieser hatte in der Zeit der Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei Männer eines Dorfes hinrichten lassen, darunter Margaretes Ehemann. Sie will Rache, ihr Neffe (Christoph Letkowski) soll ihr dabei helfen. Es stellt sich heraus, dass Margarete zuvor den Bruder von Burian umbringen hatte lassen. Der Neffe freundet sich mit Burians Schwiegertochter (Veronica Ferres) an und verbringt eine Nacht mir ihr. Nach einer Aussprache zwischen Burian und Margarete sind sich beide einig, dass sie heute niemand mehr versteht, und springen gemeinsam über Bord.4) → prisma.de Für den 2. März 2012 war in der ARD die ORF/ARD-Komödie "Oma wider Willen"2) (Regie: Sigi Rothemund) angekündigt, in der man den österreichischen Star als reiche, verbitterte Karrierefrau und Seniorchefin eines Elektrounternehmens erlebte, die plötzlich mit einer Enkeltochter (Luna Schaller) konfrontiert wird. Das Leben der Henriette Dietrichstein wird durcheinandergewirbelt, hilfreich zur Seite steht ihr der Firmenanwalt Richard (Peter Weck) → kundendienst.orf.at. Erstmals gemeinsam mit Schwester Maresa Hörbiger stand Christiane Hörbiger für den ORF/ARD-Krimi "Meine Schwester" vor der Kamera, Regisseur war Hörbiger-Sohn Sascha Biegler. Die ORF-Zuschauer kamen bereits am 19. Oktober 2011 in den Genuss dieses TV-Films, bei dem "topbesetzte Krimispannung garantiert ist: ein Mord, ein Wiedersehen mit der totgeglaubten Schwester und Liebesgefühle , in Szene gesetzt von einem hochkarätigen Ensemble vor und hinter der Kamera." notiert programm.orf.at, als Sendetermin in der ARD wird der 19.10.2012 genannt. Abgedreht ist der von Gernot Roll inszenierte ORF/ZDF-Familienfilm "Eine kleine Lady" mit der Hörbiger als strenger Aristokratin Gräfin von Liebenfels und Veronica Ferres als kämpferische Frauenrechtlerin Frau Hobbs. In Anlehnung an den Klassiker "Der kleine Lord" steht die neunjährige Emily Ernest (Philippa Schöne) aus einfachen Verhältnissen im Zentrum der im späten 19. Jahrhundert angesiedelten Story, die auf dem Schloss ihrer Großmutter zur Aristokratin erzogen werden soll; ein Sendetermin ist noch offen, mehr bei www.presseportal.de und kundendienst.orf.at. Eine weitere Arbeit für das Fernsehen ist die Tragikomödie "Zurück ins Leben" (Regie: Nikolaus Leytner), in der Christiane Hörbiger einmal mehr als Partnerin von Michael Mendl aufspielt, in der emotionalen Geschichte verkörpern sie zwei Bewohner einer Seniorenresidenz. Maria Niemann (Christiane Hörbiger ist eine recht aktive ältere Dame, die zum Ärger der Heimleitung schon mal für Turbulenzen sorgt, Mitbewohner Jakob (Michael Mendl) dagegen ein mehr in sich gekehrter Typ, der in Erinnerungen an seine ostpreußische Heimat und den Jugendfreund Paul (Hans-Michael Rehberg) schwelgt. Gemeinsam begibt sich das ungleiche Paar auf eine Reise in die Vergangenheit bzw. bricht nach Danzig auf, um den verschollenen Freund Paul zu suchen → www.presseportal.de; auch hier steht eine Ausstrahlungstermin noch nicht fest.
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Rechtzeitig zum 70. Geburtstag erschienen beim Verlag LangenMueller die Lebenserinnerungen
der Künstlerin unter dem Titel "Ich bin der weiße Clown". In der
"Autobiografie mit Zwischenrufen von Gerhard Tötschinger" sowie
über Hundert zum großen Teil bisher unveröffentlichten Fotos gewährt der
Star dem Leser mehr als nur Einblicke in die Stationen ihrer erfolgreichen
Karriere. Sie eröffnet vielmehr eine sehr persönliche Sicht auf die
emotionalen Momente ihres Lebens und zeigt sich von bislang unbekannter Seite.
Im Klappentext heißt es unter anderem "Begleitet von Zwischenrufen des
Mannes an ihrer Seite, Gerhard Tötschinger, ist
so ein Kaleidoskop ihres Lebens entstanden, eine sehr persönliche Bilanz mit
Blick auf die großen und kleinen Momente voller Freuden und Sorgen,
Erlebnisse und Erfahrungen in ihrer Kindheit; Erinnerungen an ihre Eltern
Paula Wessely und Attila Hörbiger sowie den Onkel Paul Hörbiger; den
bewegenden Abschied von ihrer Mutter; die Trauer nach dem plötzlichen Tod
ihres geliebten Mannes und die Sorge um ihren kleinen Sohn Sascha, der heute
im internationalen Filmgeschäft tätig ist; die immer unter Ängsten
errungenen Erfolge auf der Bühne und die Freude über Film- und
Fernsehpreise, Ehrungen und Auszeichnungen; das Glück mit ihrem Enkel Luca
und damit verbundene Reisen nach Amerika."
Preisverleihungen ist Christiane Hörbiger inzwischen gewohnt, nach dem "Lesewerk"-Preis ("Der Deutsche Vorlesepreis") für Ihre Verdienste als Hörbuch-Sprecherin im Jahre 2008 folgte am 25. April 2009 in der Wiener Hofburg der österreichische Fernsehpreis "Platin Romy" für das Lebenswerk; damit hat die Schauspielerin nun insgesamt sieben dieser begehrten Trophäe. Nur wenige Wochen später konnte sie dann den Bayerischen Fernsehpreis ebenfalls für ihr Lebenswerk aus der Hand des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer entgegennehmen. Staatskanzleichef Siegfried Schneider (CSU) würdigte die Hörbiger als "eine der größten Schauspielerpersönlichkeiten des deutschen Films und Fernsehens". Sie sei eine "wahrhafte Diva", die "auf einzigartige Weise wienerischen Charme, europäische Grandezza und hohe Schauspielkunst" miteinander verbinde.5) Die Bayerischen Fernsehpreise, der "blaue Panther" wurden am 15. Mai 2009 im Rahmen eines Festaktes im Münchner Prinzregententheater zum 21. Mal verliehen. Ministerpräsident Seehofer würdigte die Hörbiger als die "unbestrittene First Lady der Schauspielkunst im deutschsprachigen Raum". Unbestrittener Star des Abends ist freilich Christiane Hörbiger, die den Ehrenpreis erhält. Laudator und Charmeur Horst Seehofer lässt nichts aus: Man kenne "die Garbo", sagt er, "die Dietrich" und natürlich auch "die Hörbiger". Da staunt selbst die Preisträgerin ein bisschen, aber Übertreibung macht bekanntlich anschaulich, und obendrein belegt der Ministerpräsident seine Würdigung mit einem Zitat aus der SZ aus dem Jahre 1993. (Quelle: www.sueddeutsche.de) Nach der "Ehrenmedaille in Gold" der Stadt Wien, verliehen am 18. November 2009, ging es auch 2010 mit den Auszeichnungen weiter. Am 26. Januar 2010 fand in München zum 20. Mal die "DIVA-Award Gala" statt, mit ihrem Einzug in die "DIVA Hall of Fame" gehörte auch Christiane Hörbiger zu den gefeierten Stars im Hotel "Bayerischer Hof"; → Übersicht der Ehrungen und Auszeichnungen bei Wikipedia Christiane Hörbiger lebte lange abwechselnd in Wien und Zürich und besitzt die österreichische und die Schweizer Staatsbürgerschaft. Mittlerweile hat sie sich mit ihrem Lebensgefährten Gerhard Tötschinger im altehrwürdigen Kurort Baden bei Wien niedergelassen, außerdem hat sie ein Domizil in der Wiener Innenstadt. In der ehemaligen elterlichen Villa in der Grinzinger Himmelstraße wohnt ihre 1945 geborene jüngere Schwester, die Kammerschauspielerin Maresa Hörbiger1), die dort den "Kultursalon Hörbiger" etabliert hat. Auch die ältere Schwester Elisabeth Orth1) (geb. 1936) hat sich als Kammerschauspielerin und Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters einen Namen gemacht und ist in die Fußstapfen ihrer berühmten Eltern getreten. |
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Link: *) Kurzportrait innerhalb dieser HP, 1) Wikipedia, 2)
www.prisma-online.de Quelle: 3) www.prisma-online.de, 4) Wikipedia (abgerufen 10.01.2012), 5) www.derwesten.de |
Stand März 2012 | ||||||||||||
| Lizenz Foto Christiane Hörbiger (Urheber: Manfred Werner Tsui): Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 3.0 Unported lizenziert. Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation, zu kopieren, zu verbreiten und/oder zu modifizieren; es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen und keinen hinteren Umschlagtext. Der vollständige Lizenztext ist im Kapitel GNU-Lizenz für freie Dokumentation verfügbar. | |||||||||||||
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Textbausteine des Kurzportraits von www.prisma-online.de Siehe auch Wikipedia, www.cineastentreff.de sowie den Artikel zum 70. Geburtstag bei www.welt.de Filmografie bei www.imdb.de |
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