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| Hugo Flink wurde am 16. August 1879 in Wien geboren, Nach seiner
Ausbildung zum Schauspieler an der "Theaterschule Arnau" des Wiener Burgtheaters
(1897 bis 1899) startete er seine Bühnenkarriere, machte sich anfangs vor allem
mit Rollen in Lustspielen einen Namen, wo er überwiegend den vornehmen Gentlemen und
Bonvivant, im fortgeschrittenen Alter auch Väter oder hochstehende
Personen der Gesellschaft verkörperte. Im Jahre 1899
war Flink nach Berlin gekommen und hatte ein Engagement am "Neuen
Theater" erhalten, zur Spielzeit 1900/1911 wirkte er am "Residenztheaters", ab 1912
am "Lustspielhaus". Flink gehörte dann rasch zu den Pionieren des Stummfilms, erstmals wird er 1910 in dem Streifen "Das Geheimnis der Toten" an der Seite der legendären Henny Porten erwähnt, mit der er anschließend "Perlen bedeuten Tränen" (1911) drehte und deren Filmehemann mimte. |
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Danach konzentrierte sich Hugo Flink vermehrt auf seine Arbeit beim Theater, bereits seit Mitte der 1920er Jahre hatte er seine Zeit zwischen Theater und Film geteilt. So trat er nur noch in wenigen Stummfilmen wie "Der Bettler vom Kölner Dom" (1927) oder "Der Zigeunerprimas" (1929) in Erscheinung. Im beginnenden Tonfilm blieb er ein beliebter Darsteller, wurde meist mit Nebenrollen besetzt. So beispielsweise in "Das Geheimnis um Johann Orth" (1932), "Kleiner Mann was nun?" (1933), "Walzerkrieg"2) (1933), "Endstation"2) (1935), "Mein Leben für Maria Isabell" (1935), "Soldaten Kameraden" (1936), "Der Alte Fritz"2) (1937), "Eine Kleine Nachtmusik"2) (1940), "Der Große König"2) (1942), "Der Fall Rainer"2) (1942), "Die Goldene Stadt"1) (1942), "Damals"2) (1943) oder "Das Bad auf der Tenne"2) (1943). Einen letzten Leinwandauftritt hatte er in Helmut Käutners Melodram "Romanze in Moll"1) (1943), danach stand der Schauspieler ausschließlich auf der Theaterbühne. Nach Ende des 2. Weltkrieges wurde Hugo Flink wegen seiner Mitarbeit an Nazi-Propagandafilmen mit zeitweiligem Berufsverbot belegt, erhielt auch nach der sogenannten "Entnazifizierung" kein Engagements mehr. Er überlebte das Ende des Krieges nur kurze Zeit, der Schauspieler, der während seiner Karriere in mehr als 80 Filmen mitgewirkt hatte, starb am 2. Mai 1947 im Alter von 67 Jahren in Berlin. |
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| Link: 1) Wikipedia, 2) Murnau Stiftung | ||
| Siehe auch Wikipedia,
www.cyranos.ch; Filmografie bei www.imdb.de |
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