| Audrey Hepburn | ||||||||||||||||||||||||||||||
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Audrey Hepburn, Tochter der holländischen Baronin Ella van Heemstra und eines
wohlhabenden britisch-irischen Bankiers, wurde am
4. Mai 1929 als Edda van Heemstra Hepburn-Ruston im belgischen Brüssel geboren. Sie begann ihre Ballettausbildung am "Arnhem Konservatorium" in
Amsterdam, wurde dann nach der Scheidung ihrer Eltern als Zehnjährige ins Internat nach London
geschickt und erhielt in "Marie Rambert's Ballet School"
Unterricht in klassischem Tanz; außerdem bekam sie zusätzlich Schauspielunterricht. Während des Zweiten Weltkrieges wohnte sie bei ihrer Mutter in Arnheim, dort trat sie als Tänzerin in geheimen Konzerten auf, um Geld für die Résistance im Kampf gegen die deutsche Besatzung zu verdienen.1948 beendete die junge Hepburn ihre Ballettausbildung in London, bestritt ihren Lebensunterhalt als Fotomodell und erhielt erste Nebenrollen beim Film. So spielte sie 1948 noch ungenannt in einem niederländischen Reisefilm um einen jungen Mann, der Holland und seine Menschen entdeckt, "Die Niederlande in 7 Lektionen"; ein Jahr später debütierte sie in London als Tänzerin in der Show "High Button Shoes". Als sie 1952 im Broadway-Musical "Gigi" die Titelrolle spielte, eroberte sie die Herzen des amerikanischen Publikums und das renommierte Paramount-Studio bemühte sich sofort um die "Newcomerin". Anfang der 50er Jahre war Audrey Hepburn bereits ganz oben auf der Karriereleiter und zu einer der populärsten Hollywood-Schauspielerinnen avanciert. Sie bezauberte 1953 in William Wylers "Ein Herz und eine Krone"1) (A Roman Holiday2)) als englische Prinzessin, die sich im Rom der Nachkriegsjahre in einen amerikanischen Journalisten gespielt von Gregory Peck verliebt; der Lohn war ein Oscar als "Beste Hauptdarstellerin". Weitere Oscar-Nominierungen sollten im Laufe der Jahre folgen, für "Sabrina" (1954), "Geschichte einer Nonne" (1959), "Frühstück bei Tiffany" (1961) und "Warte, bis es dunkel ist" (1967).
1954 spielte sie dann in Billy Wilders
"Sabrina"1)
(Sabrina2))
die in Paris erzogene amerikanische Chauffeurstochter, die die Liebe zweier
so gegensätzlicher Männer wie Humphrey Bogart und William Holden erringt. In King Vidors
monumentaler Tolstoi-Verfilmung
"Krieg und Frieden"1) (1956,
War and Peace2))
verkörperte sie 1956 die russische Generalstochter Natascha.
Nach der Komödie
"Ariane Liebe am Nachmittag"1) (1956, Love
in the Afternoon2)),dem Musical
"Ein
süßer Fratz"1) (1957, Funny
Face2)) und dem Western "Denen
man nicht vergibt"2) (1960, The Unforgiven) zeigte sich Audrey Hepburn wohl in einer ihren
schönsten Rollen, als das emanzipierte,
etwas abgedrehte junge Model Holly Golightly, die 1961 in Blake Edwards
"Frühstück bei
Tiffany"1) (Breakfast at Tiffany's2))
nach einem reichen Mann sucht und etwas ganz anderes findet, schrieb sie
Filmgeschichte.
Noch heute kann man sich niemand anderen in der Rolle der Holly Golightly vorstellen
als die bezaubernde Audrey Hepburn. Filme mit der Hepburn gerieten
zu Kassenschlagern, so auch das Melodram
"Geschichte
einer Nonne"1) (1959, Nun's
Story2)), das Fred Zinnemann
nach dem autobiographischen Roman von Kathryn C. Hulme inszeniert.
hatte. Als Charakterdarstellerin faszinierte sie in William Wylers
Literaturverfilmung "Infam"2) (1961, The Children's Hour),
in der spannenden Gaunerkomödie "Charade"1) (1963, Charade2))
tauchte die Hollywood-Diva an der Seite des Herzensbrechers Cary Grant
auf, 1964 feierte die
Leinwand-Ikone große Erfolge als
"Eliza Doolittle" in der Verfilmung
des Musicals "My Fair Lady"2)
neben Rex Harrison als Professor Higgins.
Von 1988 bis zu ihrem Tod fungierte Audrey Hepburn als Sonderbotschafterin des Kinderhilfswerks
der Vereinten Nationen (UNICEF). Ihre Reisen nach Somalia, Bangladesh, Sudan, Vietnam und
Äthiopien waren Ausdruck ihres Engagements und Einsatzes und wurden von der internationalen Presse
stets stark beachtet. Nie zuvor hatte sich ein Weltstar so bedingungslos für ein soziales
Anliegen eingesetzt. 1993 wurde sie
dafür posthum mit dem "Jean Hersholt Humanitarian Award" geehrt.
Für ihr Lebenswerk war Audrey Hepburn 1990 mit dem "Cecil B. DeMille
Award" ausgezeichnet worden, weiterhin erhielt sie 1993 den "Screen Actors
Guild Lifetime Achievement Award", der auf ihren Wunsch an Julia Roberts
übergeben wurde; postum wurden ihre schauspielerischen Leistungen im
gleichen Jahr mit einem "Ehren-Oscar" gewürdigt; weitere
Auszeichnungen bei Wikipedia. |
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| Link: 1) prisma-online.de, 2) Wikipedia, 3) Kurzportrait innerhalb dieser HP | ||||||||||||||||||||||||||||||
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Textbausteine des Kurzportraits von www.prisma-online.de Siehe auch Wikipedia, www.whoswho.de, www.fembio.org |
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