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Als der amerikanische Schriftstellers James Fenimore Cooper
(1789 1851) 1823 seinen ersten Roman "The Pioneers" (Die Ansiedler)
als ersten Band der "Lederstrumpf-Serie" veröffentlichte,
konnte er wohl noch nicht ahnen, dass er mit seinen "Leatherstocking Tales"
einmal weltweit berühmt werden sollte. In den kommenden knapp 20 Jahren folgten dann
mit "The Last of the Mohicans" (1826, Der letzte Mohikaner),
" The Prairie" (1827, Die Steppe), "The Pathfinder" (1840, Der Pfadfinder)
und " The Deerslayer" (1841, Der Hirschtöter)
vier weitere Romane. Cooper zeichnet darin, wenn auch nicht in chronologischer Folge,
den Lebensweg des Waldläufers Natty Bumppo, genannt
"Lederstrumpf", nach. Er schuf damit eine Figur, die den amerikanischen
Typus des Jägers und Fallensteller, der an der Grenze zur Zivilisation
lebt, für alle Zeiten unsterblich machte.
Die "Lederstrumpf"-Romane waren ursprünglich nicht als Reihe geplant.
Erst aufgrund der außerordentlich guten Aufnahme, die die Romane bei den
Lesern fanden, schrieb J. F. Cooper die einzelnen Fortsetzungen.
Dabei spielen die Romane, wie man anhand der historischen Bezüge und an
Coopers Hinweisen erkennen kann, in unterschiedlichen Zeiten.
Die Zeitspanne der Handlung erstreckt sich über rund 60 Jahre und korreliert
nicht mit der Reihenfolge der Veröffentlichung der Bücher.
(Quelle: Wikipedia)
Einbandillustration von Carl Offterdinger (1829 1889)
zu "Lederstrumpf. Fünf Erzählungen", nach J. F. Cooper,
"für die liebe Jugend frei bearbeitet von Oskar Häcker." (um 1885)
Quelle: Wikipedia1) |
Hauptfigur ist jener Nathaniel "Nat" Bumppo, der außer den Namen
"Lederstrumpf" auch "Wildtöter" und
"Falkenauge" genannt wird, eine weitere zentrale Person ist der
Indianer Chingachgook, welcher den Typus des "edlen Wilden"
repräsentiert, ebenso wie sein Sohn Uncas. Die Romanfolge ist literaturgeschichtlich
aus mehreren Gründen bemerkenswert. Der ausgedehnte amerikanische Kontinent wird
zum ersten Mal in der US-amerikanischen Literatur als Handlungshintergrund
in größerem Stil verwendet. Auch das Bemühen J. F. Coopers, die Indianer auf
eine ausgewogene und realistische Art und Weise darzustellen, war in seiner Zeit
durchaus nicht üblich. Kritiker bemängeln allerdings auch, dass es Cooper
in vielen Fällen nicht gelang (unklar ist, ob er es bewusst vermied), die Dialoge
seiner Helden mit einer realitätsnahen Syntax auszustatten. Gelegentlich wird
auch kritisiert, dass seine Frauengestalten weit ab vom wirklichen Leben,
praktisch wie in die Romanhandlung eingepflanzt, wirken.
Vor allem klingen in den Lederstrumpf-Romanen bereits alle Leitmotive
des Western-Genres an: einerseits das nach Freiheit strebende Individuum,
das nur auf die eigenen Kräfte baut, neue Wege in die unentdeckte Wildnis sucht
und dabei im Einklang mit der Natur lebt. Andererseits bahnen diese Einzelgänger mit
ihrem Vordringen genau jener Zivilisation mit ihren Regeln und Gesetzen den Weg,
der sie sich entziehen wollen. Immer wieder geht es auch um die Frage, wem das
Land gehört den Indianern, die keinen Landbesitz kennen, oder den Siedlern, die es urbar machen.
(Quelle: Wikipedia)
Schon als die Bilder laufen lernten, versuchte man, das komplexe Werk oder
einzelne Romane der Reihe szenisch umzusetzen , bereits 1909 entstand in den USA ein 11-minütiger Stummfilm
"Leather Stocking" von
Regisseur D.W. Griffith2) (1875 1948)
mit Stummfilmstar Owen Moore2)
(1886 1939) als Titelheld. Ein weiterer stummer Streifen war "The Last of the Mohicans" (1911)
von Regisseur Theodore Marston3) (1868 1920),
gefolgt von "The Deerslayer" (1913) mit Harry T. Morey (1873 1936)
in der Titelrolle und Wallace Reid2) (1891 1923)
als Chingachgook. In Deutschland brachte 1920 Arthur Wellin3)
(1880 ?) die beiden "Lederstrumpf"-Teile "Der Wildtöter und Chingachgook"
und "Der Letzte der Mohikaner" auf die noch stumme Leinwand, der
heute vergessene Emil Mamelok
(1882 1954) verkörperte den Waldläufer, Bela Lugosi2)
(1892 1956), der später als "Dracula" Furore machen
sollte, den edlen Wilden. Die beiden Einzelfilme wurden 1923
zusammengeschnitten und kamen als "Lederstrumpf" erneut in die
Kinos.
Der US-amerikanische Streifen "Leatherstocking" (1924) von George B. Seitz3)
(1888 1944) musste ebenfalls noch ohne Sprache auskommen und war eine in der
damaligen Zeit beliebte, auf 10 Folgen ausgelegte Filmserie für das Kino; Harold Miller (1894 1972)
gab den "Lederstrumpf", David Dunbar (1886 1953) den Chingachgook.
Bei Ford Beebes3)
(1888 1978) Version von "The Last of the Mohicans" (1932) handelte
es sich um einen der ersten Tonfilme, hier zeigten sich Hobart Bosworth3)
(1867 1943) als "Chingachgook" und Western-Darsteller Harry Carey sen.2) (1878 1947) als "Hawkeye".
Vier Jahre später realisierte George B. Seitz seine Tonfilmfassung von "Der Letzte Mohikaner" (1936)
mit Hollywood-Star Randolph Scott4)
(1898 1987), der sich schon in etlichen Western empfohlen hatte, in der
Rolle des Wildhüter Hawkeye und
Robert Barrat3) (1889 1970) als dessen besten Freund und ständigen
Begleiter, dem Mohikaner Chingachgook.
"The Deerslayer" aus dem Jahre 1943 stammt von dem für
Western- und Horrorfilme bekannten US-amerikanischen Regisseur Lew Landers3)
(1901 1962) mit dem bei uns eher unbekannten Bruce Kellogg (1910 1967) in der Titelrolle. "Last of the Redmen" (1947,
Uncas, der letzte seines Stammes) von Western-Spezialist George Sherman3)
(1908 1991) frei nach dem Roman "Last of the Mohicans"
inszeniert, wurde auch bei und gezeigt, der in Russland geborene Rick Vallin3)
(1919 1977) schlüpfte in die Rolle des Indianers Uncas.
www.kabeleins.de
schreibt hierzu: "Während des französisch-indianischen Kriegs: Ein
nobler Indianer beschützt eine Gruppe Weißer auf der Reise durch feindliches
Gebiet. Unbefriedigender Indianerfilm nach J. F. Coopers "Der letzte
Mohikaner", von dem nur Elemente und die grobe Handlungsstruktur übernommen
wurden, ohne dass Glanz und Atmosphäre des Abenteuer-Klassikers konserviert
werden konnten."
Auch nicht viel näher am Original war der als "Billig-Abenteuer"
klassifizierte Streifen "The Pathfinder" (Sein Freund, der Lederstrumpf) aus dem Jahre 1952
von Regisseur Sidney Salkow3)
(1911 2000) mit
George Montgomery2) (1916 2000) als Titelheld
und dem in Kanada geborenen, indianischstämmigen Jay Silverheels3)
(1912 1980) als Chingachgook: Mitte des 18. Jahrhunderts: Im Krieg der
Engländer und Franzosen um die Vorherrschaft in Kanada schlägt sich
Lederstrumpf (George Montgomery) auf die Seite der Engländer. Gemeinsam mit
einer Dolmetscherin spioniert er bei den Franzosen. Aber das Agentenpaar wird
verraten und zum Tode verurteilt. George Montgomery macht eine gute Figur
als legendärer Pfadfinder Lederstrumpf. (Quelle: www.filmdb.de)
Hollywoodstar Lex Barker4)
(1919 1973), "Tarzan"-Legende und späterer "Old Shatterhand"-Darsteller,
hatte sich durch etliche Abenteuerfilme und Western als "Lederstrumpf
empfohlen und schlüpfte 1957 in das Trapperkostüm. Der deutsch-amerikanische
Filmregisseur Kurt Neumann2)
(1908 1958) inszenierte Coopers Klassiker als "Lederstrumpf Der Wildtöter"
(Original-Titel USA: The Deerslayer) und schuf damit eine weitere Adaption für die Leinwand.
Carlos Rivas (1928 2003) mimte Lederstrumpfs indianischen Freund, den
Mohikaner Chingachgook: Die Verfilmung des weltberühmten Romans von James Fenimore Cooper im Jahr 1957
zeigt Lex Barker in einer Paraderolle. Er ist der
Trapper, der die Wildnis genau kennt und im Einklang mit den Indianern lebt.
Ein idealer Rollentyp für ihn, nur fünf Jahre später in Deutschland wird
Lex Barker zum legendären "Old Shatterhand"
avancieren. Lex Barkers indianischer Freund in "Lederstrumpf: Der Wildtöter" ist
der Mohikaner Chingachgook,
dargestellt von Carlos Rivas. Der 1928 in Texas geborene Schauspieler heißt
in Wirklichkeit Karl Weber. Vater Deutscher, Mutter Mexikanerin, wächst
Carlos im Süden der U.S.A. wie auch in Mexiko auf. (Quelle: www.lex-barker.com)
Die Kritiken zu dem Streifen sind ambivalent, so schreibt
beispielsweise www.cinema.de
"Kurt Neumann, der auch die erste Version des Horrorklassikers "Die
Fliege" gedreht hat, lieferte eine recht hölzerne Adaption des
Indianerabenteuers", bei www.lexbarker.net
wird der Film als "B-Western" bezeichnet, der aber "eigentlich sympathisch daherkommt".
Weiter kann man dort lesen "Die Filmfiguren sind sehr charismatisch und
gut besetzt. Western-Rowdy Forrest Tucker überzeugt als rassistischer Eigenbrötler
und den sturen, armseligen Indianer-Hass des griesgrämigen Tom Hutter
weiß Urvieh Jay C. Flippen gekonnt umzusetzen. Eine gute Wahl
trafen die Produzenten auch bei den Schauspielerinnen. Rita Moreno als Indianerin Hetty und
Cathy O'Donnell als verblendet-verliebte Verlobte passen beide
in ihr Rollenprofil und wachsen einem während des Filmes ans Herz.
Die Stärken der Verfilmung liegen im Schauspielerensemble und in der
Poetik der Inszenierung. Die Bilder der Biberburg und des Indianerdorfs
mit dem verbitterten Tom Hutter am Marterpfahl sind Postkartenmotive,
die einem als Zuschauer noch lange vor dem geistigen Auge bleiben."
Ebenfalls Ende der 1950er Jahre entstand die in den USA, noch in
schwarz-weiß gedrehte TV-Serie "Hawkeye and the Last of the Mohicans" (1957)
mit John Hart3)
(geb. 1917) als Nat "Hawkeye" Cutler
und
Lon Chaney jun.2) (1906 1973), Sohn des als "Mann mit den
1.000 Gesichtern" bekannt gewordenen
Stummfilmstars Lon Chaney sen.2)
(1883 1930),
als Chingachgook. Wie schon sein Vater war auch
Lon Chaney jun. vor allem durch seine Mitwirkung in Horrorstreifen in Erscheinung getreten; die
Serie bestand aus 39 Folgen zu je 30 Minuten.
Harald Reinl2)
(1908 1986), Wallace- und Karl May-Spezialist, brachte 1965 mit "Der Letzte Mohikaner"
eine für das deutsche Kino geschaffene Umsetzung des Cooper-Romans heraus,
Joachim Fuchsberger4) als Captain Bill Hayward und
Karin Dor4) als Cora Munroe waren Garanten für einen Erfolg an den Kinokassen. Die deutsch-spanisch-italienische Koproduktion,
gedreht in Spanien und West-Berlin, wird beispielsweise vom "Lexikon des
internationalen Films" als "unterhaltsam, spannend, mit fesselnden
Landschaftsaufnahmen" bewertet, mehr zu dem Film bei Wikipedia.
Nach dem überraschenden Erfolg des "Schatz am Silbersee" (1962) begann der europäische Western aufzublühen. (
)
Die Constantin wollte im Fahrwasser des "Schatz im Silbersee" gleich die "Lederstrumpfgeschichten"
verfilmen und sicherte sich die Titelrechte. Um ganz auf die sichere Seite zu wechseln,
schob das Studio noch eine Karl May Verfilmung hinterer und plante dann unter
der Regie des erfahrenen Harald Reinls mit einer Erstbesetzung von Götz George, Harald Juhnke und Loni von Friedl
"Der letzte Mohikaner". Als sich die Dreharbeiten mehr und mehr verzögern,
sprangen Reinl einige Stars ab und schließlich musste er sich mit Joachim Fuchsberger, Dan Martin in der Rolle
des Unkas, Anthony Steffen und seiner Frau Karin Dor begnügen.
Um das Stoff überhaupt realisieren zu können, verlegte das Drehbuch
die Handlung von den fünfziger Jahren des 18. Jahrhunderts und dem Unabhängigkeitskrieg
der Amerikaner gegen die Franzosen und Briten in die sechziger Jahre des 19. Jahrhunderts.
Weiterhin verzichtete man auf die dichten Wälder des amerikanischen Ostküste und verlegte die
Handlung in die endlosen steinigen Weiten des Westens, in diesem
Fall Alamrias. Das sowohl die Mohikaner als auch die Irokesen in
diese Gebiete nicht passen, ist vielleicht die kleinste Verbiegung der originellen Geschichte. (
)
Mit einer besseren schauspielerischen Leistung Daniel Martins und etwas mehr Sorgfalt
Reinls seinen wichtigsten Protagonisten gegenüber hätte aus
"Der letzte Mohikaner" ein Meilenstein des deutschen Western werden können.
So bleibt ein ereignisreicher, nicht immer logischer, aber zumindest solide unterhaltsamer Streifen, der von
"Koch Media" in einer exemplarischen Weise restauriert worden ist.
(Quelle: Kritik von www.sf-radio.net)
"Chingachgook, die
große Schlange"2) (1967), auch bekannt als
"Der Wildtöter", ist eine weitere Produktion für das
deutsche Kino, in Szene gesetzt in der ehemaligen DDR von Regisseur Richard Groschopp2)
(1906 1996), einem der bekanntesten und renommiertesten Regisseure der DEFA.
In dem Indianerfilm sind der Jugoslawe Gojko Mitić2) als Protagonist
und Rolf Römer (1935 2000)
als "Wildtöter" zu sehen. Das "Lexikon des
internationalen Films" wertet die Cooper-Adaption als "von falschem
Mystizismus befreite DEFA-Produktion nach J.F. Cooper, die die Vorlage
strafft, dabei aber ihren humanistischen Gehalt beibehält."
Ende der 1960er Jahre machte sich der "Vater der Adventsvierteiler" Walter Ulbrich2)
(1910 1991) daran, Coopers komplexes Werk für das ZDF zu
realisieren und schrieb gemeinsam mit Pierre Gaspard-Huit das Drehbuch. Der
Mainzer Sender wollte nach "Robinson Crusoe"4) (1964),
Don Quijote von der
Mancha4) (1965), Die
Schatzinsel4) (1966) und "Tom
Sawyers und Huckleberry Finns Abenteuer"4) (1968)
seine Erfolgsstory der mehrteiligen Abenteuer-Klassiker fortsetzten. Ulbricht
war kein Unbekannter, hatte er doch bereits das Script zu "Robinson
Crusoe" und "Die Schatzinsel" abgeliefert, später sollten die
Jack London-Adaptionen "Der
Seewolf"4) (1971) und "Lockruf des Goldes" (1975)
folgen.
Der Vierteiler "Die Lederstrumpferzählungen", eine
deutsch-französische Produktion (französischer Titel: "Bas de cuir")
war von den Regisseuren Pierre-Gaspard Huit und Jean Dréville vor der
eindrucksvollen Kulisse Rumäniens gedreht worden und beeindruckt auch heute
noch durch seine schönen Naturaufnahmen. Als Hauptdarsteller hatte man Hellmut Lange ("Nat Bumppo")
und Pierre Massimi ("Chingachcook") gewinnen können. In der
Besetzungsliste taucht auch die damals noch relativ unbekannte Schauspielerin Thekla Carola Wied ("Hetty Hutter")
auf, die in den nachfolgenden Jahrzehnten zum
TV-Star avancierte. Die übrigen Darsteller wie David Alexandru ("Uncas")
oder Loumi Jacobesco ("Cora Munroe") waren bei uns nicht so bekannt,
lediglich Otto Ambros ("Oberst Munroe") hatte man schon ein Jahr
zuvor in "Tom
Sawyers und Huckleberry Finns Abenteuer" sehen können. Als Erzähler aus
dem Off fungierte in der deutschsprachigen Fassung Holger Hagen2)
(1915 1996). Die Musik stammte von George Grigoriu (1927 1999) und Robert Mellin,
letztgenannter hatte auch schon den Soundtrack zu "Don Quijote von der
Mancha" abgeliefert. "Wer genau hinhört, der merkt es, denn ein Teil der Musik vom
"Lederstrumpf" wurde zuvor schon in der "Schatzinsel" gespielt.
Walter Ulbrich recycelte also einen Teil der Musik."
kann man bei www.bamby.de
nachlesen.
Der Inhalt der einzelnen Folgen (Quelle: Wikipedia)
Siehe auch die etwas ausführlichere Inhaltsangabe bei www.moviewiki.org)
Teil 1 (Regie: Regie: Pierre Gaspard-Huit): Der Wildtöter
(Erstausstrahlung: 25. 12. 1969, Länge rund 87 Minuten)
Im 18. Jahrhundert in den englischen Kolonien Nordamerikas: Der Abenteuerer Nathaniel
"Nat" Bumppo (= Wildtöter, Falkenauge, Lederstrumpf; gespielt von Hellmut Lange)
dringt entgegen der Warnung eines entgegen kommenden Siedlerpaares ins Indianerland
ein, wo er einen befreundeten Bauern besuchen will. Dessen Hof findet er verlassen
von seinem Freund, jedoch besetzt von Indianern vor. Er folgt ihrer
Aufforderung, dem Sterben eines alten Häuptlings beizuwohnen und sie in ihr Lager zu begleiten.
Dort, bei den Mohikanern, schließt er Blutsbrüderschaft mit Chingachgook
(Pierre Massimi). Wenig später wird die diesem versprochene Squaw, Wah-Ta-Wah
(Jackie Lombard), von feindlichen Indianern, den Mingos, verschleppt.
Die beiden Freunde beschließen, auf getrennten Wegen in deren Lager vor zu dringen,
um sie zu befreien. Nat trifft dabei auf den Waldläufer Harry March
(Patrick Peuvion) und später auf dessen Freund Tom Hutter (Charles Moulin). Hutter bewohnt mit seinen Töchtern Judith
(Sophie Agacinski) und Hetty (Thekla Carola Wied) einen Pfahlbau auf dem
Glimmersee. Hutter und March geraten im weiteren Verlauf ebenfalls in die Hand der
Mingos. Nathaniel kauft die beiden frei, Wah-Ta-Wah erhält er dabei
als Dreingabe. Bei einem Schusswechsel unmittelbar nach
den Verhandlungen kommt Hetty, die zuvor bereits auf eigene Faust
im feindlichen Lager für die Gefangenen interveniert hat, ums Leben.
Nach diesem Zwischenfall liegen die Dinge wieder anders. Während die
Squaw selbst fliehen kann, gerät statt ihr Nat in die Fänge der Mingos, aus denen er von Chingachgook befreit wird.
Teil 2 (Regie: Jean Drévile): Der letzte Mohikaner
(Erstausstrahlung: 26. 12. 1969, Länge rund 80 Minuten)
Chingachgook hat einen Sohn, Uncas (Alexandru David), der etwa 18 Jahre alt ist.
Die Mutter, Wah-ta-Wah, war kurz nach der Geburt in einem harten Winter ums Leben
gekommen. Nat hatte bei seinem Eintreffen nur noch Chingachgook und den
Säugling retten können. Die drei stehen den beiden Töchtern des Fort-Kommandanten Oberst Munroe
(Otto Ambros), Alice (Sybil Maas) und Cora (Loumi Iacobesco), auf dem Weg zu
ihrem Vater bei. Ihr Pfadfinder, der Huronenhäuptling Magua
(Ali Raffi), war vom Oberst wegen im Rausch
verübter Brandstiftung bestraft und unehrenhaft aus dem Dienst
eines Indianerscouts entlassen worden. Er wollte die Gesellschaft
nun in eine Falle führen, um sich zu rächen, doch Nat und die
Mohikaner übernehmen die Führung, während Magua flieht. Später machen
die unter Nahrungsknappheit leidenden Delawaren und Huronen gemeinsame Sache, nachdem
zu Beginn Munroe den Hilfe suchenden Delawaren Unterstützung verwehrt hatte.
Zum Schluss werden Cora und Uncas von Magua sowie anschließend Magua von
Nat getötet. Chingachgook ist damit der letzte Mohikaner.
Teil 3 Regie: Jean Dréville): Das Fort am Biberfluss
(Erstausstrahlung: 27. 12. 1969, Länge rund 92 Minuten)
Lederstrumpf und sein Freund Chingachgook leben von der Hirschjagd.
Lederstrumpf hält die Schonzeit nicht ein. Das ist gegen das Gesetz.
Der Sheriff sperrt Lederstrumpf ein Chingachgook befreit ihn. Jetzt sind sie vogelfrei.
Sie fliehen Richtung Westen und treffen in Fort Henry ein. Dort begegnen sie Major Dunham
(Daniel Crohem), dem Befehlshabenden und Bekannten Nats, sowie Leutnant Jasper
(Christian Duroc) und Captain Muir (Gilbert Normand), die um Mabel (Juliette Villard)
rivalisieren. Letzterer hat den benachbarten Sioux-Indianern
geheime Informationen über das Fort übermittelt. Auch hat er der
in Sicherheit gebrachten Tochter von Dunham, Mabel, eine gefälschte Botschaft
zukommen lassen, wonach sie das Fort wieder aufsuchen solle. Auf dem
Rückweg dorthin haben Nat und Chingachgook sie vor einem Sioux-Überfall
gerettet. Die Sioux beabsichtigen einen Überfall auf das Fort und locken
die Weißen durch eine List heraus, um es zu schwächen. Im Kampf gegen die
Indianer fällt Major Dunham. Zum Schluss wird der Verräter enttarnt und getötet.
Teil 4 (Regie: Jean Drévile): Die Prärie
(Erstausstrahlung: 28. 12. 1969, Länge rund 95 Minuten)
Nat übernimmt auf Bitten von Siedlerchef Miles Forman (Helmuth Schneider) die Leitung
von dessen Treck nach Michilimackinac. Chingachgook begleitet ihn
dabei. Zu den Siedlern gehört auch eine kriminelle Vereinigung,
die aus der Familie Bush mit ihren sieben Söhnen besteht. Nach einigen
Tagen Fahrt begegnet der Wagenzug dem Indianerstamm der Pawnees, dessen Häuptling Weucha
(J.P. Compain) Nat bekannt ist und von dem die Siedler freundlich
empfangen werden. Nach der Weiterfahrt scheren die männlichen Bushs aus,
um scheinbar zu jagen, in Wahrheit aber den anrainenden Sioux-Indianern ein
Waffenarsenal zu verkaufen, das sie vor der Abreise in einem Fort entwendet hatten.
Auf dem Rückweg zum Treck müssen sie jedoch noch ein Alibi-Wild erlegen, wobei
sie von Pawnees überrascht werden, die es auf dieselbe Beute abgesehen haben.
Im folgenden Zweikampf mit einem Indianer wird einer der Bush-Söhne von dessen
Stammesgenossen erschossen. Der Bogenschütze wird bereits vor Ort getötet,
der Gegner des getöteten Bruders Bush soll im Lager der Weißen gelyncht werden.
Chingachgook jedoch durchtrennt den Strick mit einer Gewehrkugel. Später
hetzt Familienoberhaupt Ismael Bush
(George Demetru) die friedlich nebeneinander lebenden Pawnees
und Sioux gegeneinander auf, indem er einen Sioux töten lässt und den
Verdacht auf die Pawnees lenkt. Daraufhin greifen die Sioux das Dorf
der Pawnees an und verwüsten es. Im weiteren Verlauf kommen die Bushs
im Kampf mit Indianern gewaltsam um. Chingachgook tötet den Sioux-Häuptling Matureh
(Ion Dichiseanu) im Zweikampf.
www.bamby.de
schreibt in seiner Kritik: "Der Vierteiler wurde bei der
Erstausstrahlung von der Presse und den Zuschauern einhellig gelobt.
Heute, 35 Jahre später, ist festzuhalten, dass der
"Lederstrumpf" immer noch eine zähe,
treue Fangemeinde hat. Die Erzählungen werden, wie das
bei den meisten Fernsehfilmen aus dem Hause Walter Ulbrichs der Fall war,
in epischer Breite erzählt, kommentiert von einer Stimme aus dem Off.
Diese Form der Erzählung war eigentlich schon damals überholt, man denke
nur an die flotten Leinwand-Abenteuer von
"Winnetou". Wenn trotzdem keine Langeweile aufkommen will,
dann liegt das an den Schauspielern (allen voran ist Hellmuth Lange zu nennen) und
an der grandiosen Einbindung der Natur Rumäniens, wo die Abenteuer gefilmt wurden.
Eine solche Darstellung der Natur und ihrer Farben findet man höchstens in den ersten Farbfilmen Hollywoods
("Vom Winde verweht" oder "Ruf der Wildnis"). Fazit: Wer mutig ist und
sich auf Lederstrumpfs Abenteuer heute einlassen will, der erlebt einen
langen und anständigen Fernsehgenuss."
prisma-online
meint: "Lederstrumpf" bleibt bis heute ein Höhepunkt deutscher
TV-Unterhaltung, der für seine Zeit
allerdings einige Brutalitäten aufweist.
Kleine Kinder sollten den Vierteiler also nicht schauen!
Helmut Lange sollte die Figur des Nat Bumppo in den nachfolgenden Jahrzehnten
nicht mehr loslassen. Obwohl er in vielen anderen Filmen eindrucksvolle
schauspielerische Leistungen zeigte, wird der "Lederstrumpf" als
seine berühmteste Rolle angesehen.
Einige Fotos der legendären Produktion gibt es im Internet bei "Seewolf & Co."
auf den Seiten zu "Die
Lederstrumpferzählungen" von Oliver Kellner und Ulf Marek. Hier weisen die
Autoren auch auf den umfassenden Bild-Textband "Seewolf & Co.
Robinson Crusoe, Lederstrumpf, David Balfour, Mathias Sandorf,
Tom Sawyer die großen Abenteuer-Vierteiler des ZDF"
hin (www.vierteiler.privat.t-online.de).
Die erweiterte Neuausgabe ist 2005 im Verlag "Schwarzkopf und
Schwarzkopf" erschienen. Die DVD zu dem legendären Vierteiler ist seit Anfang
April 2006 im Handel erhältlich.
In den nachfolgenden Jahrzehnten wurden viele Filmemacher von Coopers Werk
inspiriert, vor allem Fernsehadaptionen waren beliebt. Die achtteilige
britische BBC-Serie "The Last of the Mohicans" aus dem Jahre 1971
mit dem Briten Kenneth Ives3)
als "Hawkeye" wurde zwei Jahre später mit fünf weiteren Folgen
unter dem Titel "Hawkeye, the Pathfinder" (1975) fortgesetzt,
allerdings mit einem anderen Hautdarsteller, dem kanadischen Schauspieler Paul Massie3).
US-amerikanische Fernsehfilme wie die Einzelproduktionen "Last of the Mohicans" (1977)
und "The Deerslayer" (1978) oder der Mehrteiler "The Leatherstocking
Tales" (1984) sind in Deutschland eher zu vernachlässigen, mehr
Aufmerksamkeit erlangte das von Michael Mann2)
auf die Leinwand gebannte Abenteuer "Der Letzte Mohikaner"2) (1992, The Last of the Mohicans)
mit Oscar-Preisträger Daniel Day-Lewis2)
(Hawkeye/Nathaniel Poe) und Russell Means2)
(Chingachgook). Die Kritiken sind unterschiedlich, während
"Wikipedia" ausführt "Neben der detaillierten Darstellung der
Landschaften und Wälder der Neuenglandstaaten (gedreht wurde allerdings ausschließlich in North Carolina)
sowie der Soundkulisse wurde vor allem die Leistung des Hauptdarstellers Daniel Day-Lewis gelobt.", meint
das "Lexikon des internationalen Films": "Im Jahr 1757 angesiedeltes Kolonialkriegsepos (
), das sich um eine
Entromantisierung des Genres bemüht, dabei jedoch wenig tut, um das
reaktionäre Porträt der amerikanischen Urbevölkerung zu korrigieren.
Die Aufmerksamkeit des Regisseurs gehört mehr aufwendigen und harten
Schlachtenpanoramen als der Psychologie der Figuren. Erstaunlich humorlos und kaum
fesselnd. "prisma-online"
führt unter anderem aus: "Miami Vice"-Regisseur Michael Mann motzte
den Klassiker des Indianer-Romans kräftig für's MTV-Zeitalter auf. Realismus
ist nicht immer angesagt, auch wenn Mann erkannt hat, dass auch die
Zivilisationskritik der Vorlage durchaus gut in den Zeitgeist passt. Einen
Oscar gab es in der Kategorie bester Ton. Allerdings gibt es in dem Film auch
Patzer wie den sichtbaren Taucher unter dem Wasserfall, außerdem gab es im
18. Jahrhundert noch keine Telefonmasten, und die Felsen sind teilweise
sichtbar aus bemalter Leinwand. Wer allerdings das Buch nicht kennt, könnte
durchaus unterhalten werden. Warum aber AIM(American Indian Movement)-Aktivist
Russell Means die Rolle des Chingachgook übernahm, bleibt fraglich."
Michael Manns Film ist die zur Zeit letzte Adaption für das Kino, 1994 entstand noch
eine weitere Serie für das Fernsehen, in der kanadischen
Produktion "Lederstrumpf" (Originaltitel "Hawkeye"; 23 Folgen) ist
der Schotte David Macniven der Protagonist (mehr bei www.kabeleins.de).
Verschiedene animierte "Lederstrumpf"-Versionen wurden ebenfalls
realisiert, zu nennen sind etwa die beiden australischen Zeichentrickfilme
"The Last of the Mohicans" aus den Jahren 1975 bzw. 1987.
1) Diese Bild- oder Mediendatei ist gemeinfrei, weil ihre urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.
2) Der Link führt zur deutschsprachigen Wikipedia
3) Der Link führt zur englischsprachigen Wikipedia
4) Der Link führt zum Kurzportrait bzw. zur Beschreibung innerhalb dieser Webpräsenz
Siehe auch Wikipedia,
Seewolf & Co., www.bamby.de,
www.tv-nostalgie.de,
www.prisma-online.de
und www.3sat.de
Weitere Links bei www.wunschliste.de,
www.fernsehserien.de
Die
Lederstrumpferzählungen
Die Hauptdarsteller im legendären Mehrteiler aus dem Jahre 1969
|
| Hellmut Lange
|
spielte in allen vier
Teilen den "Lederstrumpf" Nathaniel 'Nat" Bumpoo.
Geboren am 19. Januar 1923 in Berlin
gestorben am 13. Januar 2011 in Berlin.
Kurzportrait
zu Hellmut Lange innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme*) mit Hellmut Lange
|
| Pierre Massimi
|
spielte in allen vier
Teilen Lederstrumpfs Freund, den edlen Indianer Chingachgook.
Geboren am 27. Juli 1935 in Calenzana (Korsika).
Seine Kindheit liest sich wie ein Abenteuer-Roman. Pierre stammt aus der
Gegend Korsikas, aus der auch die Brüder Guerini kommen, zwei berüchtigte Gangster
der Marseiller Unterwelt. Im verruchtesten Viertel der Hafenstadt Marseille
wuchs er auf. Mit 13 folgte er seinen Eltern nach Conakry in Guinea,
Afrika, wo sein Vater eine Großbäckerei leitet. Dort kommt er fünf Jahre später mit dem Film in Berührung.
Pierre, der Land und Leute kennt, spielt den Fremdenführer für den Regisseur Maurice Cloche bei den Dreharbeiten zu
"Der Missionar". (
)
Pierre wagt den Sprung. Er besucht in Paris die Schauspielschule und hatte Glück:
der weltberühmte Schriftsteller und Regisseur Sacha Guitry entdeckt ihn und gab Pierre
eine Rolle über Nacht hatte Frankreich einen neuen Star. In Deutschland wurde er durch seine
13-teilige Fernsehserie "Abenteuer im Roten Meer" und als Gefährte Lederstrumpfs bekannt.
Quelle: www.tv-abenteuer.net
Weitere Filme*) mit
Pierre Massimi
|
| Norbert Gastell
|
war die deutsche Stimme von
Pierre Massimi.
Geboren am 14. Oktober 1929 als Emilio Norberto Otto Max Gastell in Buenos
Aires (Argentinien).
Siehe auch Wikipedia
|
| Die Darsteller(innen) des 1. Teils: Der Wildtöter
|
| Thekla Carola Wied
|
spielte die Hetty Hutter.
Geboren am 5. Februar 1944 als Thekla Wiedmann in Breslau.
Kurzportrait
zu Thekla Carola Wied innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia,
www.prisma-online.de
Weitere Filme*) mit
Thekla Carola Wied
|
| Sophie Agacinski
|
spielte die Judith Hutter.
Geboren am 15. Dezember 1943 in Poligny (Frankreich).
Die französische Schauspielerin ist die Schwester der Philosophin und
Professorin Sylviane Agacinski (geb. 1945), welche mit dem früheren
französischen Premierminister Lionel Jospin verheiratet ist.
Sophie Agacinski stand seit den 1960er Jahren nur sporadisch vor
der Kamera, heute schreibt sie vornehmlich Drehbücher für das
Fernsehen und realisiert Dokumentationen.
Weitere Filme*) mit
Sophie Agacinski
Sophie Agacinski wurde synchronisiert von Kathrin Ackermann;
Kurzportrait zu der Schauspielerin bei Wikipedia
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| Patrick Peuvion
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spielte den Waldläufer Harry March.
Gestorben im Februar 2000.
Weitere Filme*) mit
Patrick Peuvion
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| Jackie Lombard
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spielte die Squaw
Wah-Ta-Wah, Mutter von Uncas.
Weitere Filme*) mit
Jackie Lombard
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| Charles Moulin
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spielte den Tom Hutter, Freund von Waldläufer Harry March.
Geboren am 11. Dezember 1909 in Montélimar (Frankreich),
gestorben am 24. Januar 1992 in Montélimar (Frankreich).
Weitere Filme*) mit
Charles Moulin
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| Colea Răutu
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spielte den Häuptling gespaltene
Eiche/Chene Fendu.
Geboren am 18. November 1912 als Colea Rutkowski in Balti (Russisches Reich,
heute Moldawien),
gestorben am 13. Mai 2008 in Bukarest.
Colea Răutu war ein rumänischer Schauspieler, der dem deutschsprachigem
Publikum vor allem aus zwei DEFA-Indianerfilmen bekannt war.
Răutu absolvierte sein Schauspielstudium am Dramatik Konservatorium in Bukarest,
ehe er über Theaterengagements in Bukarest und anderen rumänischen Städten 1954 zum Film kam.
Anfangs spielte er vorwiegend in nationalen, später aber auch in internationalen Filmproduktionen,
wie beispielsweise in den Abenteuervierteilern
"Die Lederstrumpferzählungen" und "Der Seewolf". Bei der DEFA wirkte der Darsteller
auch in Western-Verfilmungen mit, wie in den 1970er Jahren in
"Apachen"1) (1973)
und "Ulzana Schicksal und Hoffnung",
zwei klassischen DEFA-Indianerfilmen an der Seite von
Gojko Mitić1).
Mitte der 1980er Jahre stand der Künstler erneut für einen ostdeutschen Western vor
der Kamera, diesmal handelte es sich nicht um eine typische Genreproduktion der DEFA, da
"Atkins" auf Erzählungen von Karl May beruhte.
Quelle: Wikipedia
(Stand Februar 2009)
Weitere
Filme*) mit Colea Răutu
1) Der Link führt zu Wikipedia
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| Die
Darsteller(innen) des 2. Teils: Der letzte Mohikaner
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| Alexandru David
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spielte den Uncas, Sohn von
Chingachgook.
Geboren am 15. September 1934 in Brasov (Rumänien).
Als Darsteller ist bei der www.imdb.de
nur der Mehrteiler gelistet, ansonsten wird Davids Arbeit als
Kameramann aufgeführt.
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| Otto Ambros
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spielte den Fort-Kommandanten Oberst Munroe.
Geboren am 15. Mai 1910 im österreichischen Klosterneuburg,
gestorben am 21. Februar 1979 in Wien.
Seine erste Erfahrungen als Schauspieler sammelte Ambros Mitte der
1930er Jahren. Sein Debüt als Schauspieler gab er mit einer
kleinen Rolle in dem Film "Kleine Mutti" aus dem Jahre 1935.
Seine nächste Rolle folgte zwei Jahre später in dem Film
"Liebling der Matrosen", in dem er ebenfalls in einer
Nebenrolle zu sehen war. Erst 19 Jahre später trat er erneut als
Schauspieler in Erscheinung. 1961 gab Ambros sein Debüt als
Regisseur mit dem Film "Autofahrer unterwegs". Ein Jahr später
inszenierte er "Vor Jungfrauen wird gewarnt", an dem er auch
erstmalig als Drehbuchautor beteiligt war. Sein dritter und letzter
Film als Regisseur folgte 1967 mit "Wiener Schnitzel".
Als Schauspieler war er vor allem in Nebenrollen zu sehen, in den späten
1960er sowie den 1970er Jahren vornehmlich im Fernsehen. So mimte
er beispielsweise in dem ZDF-Mehrteiler "Die Lederstrumpferzählungen" (1969)
den Fort-Kommandanten Oberst Munro, 1976 wirkte er an seinem
letzten Film mit und spielte einen kleineren Part in der Gaunerkomödie
"Bomber & Paganini" neben Mario Adorf und
Tilo Prückner.
Quelle (überwiegend): Wikipedia
(Stand März 2009)
Weitere
Filme*) mit Otto Ambros
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| Loumi Iacobesco
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spielte die Tochter von Oberst
Munroe, Cora Munroe.
Weitere
Filme*) mit Loumi Iacobesco
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| Sybil Maas
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spielte die Tochter von Oberst
Munroe, Alice Munroe.
Weitere
Filme*) mit Sybil Maas (trat im Film auch als Sylvie Maas-Lebot)
auf.
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| Jacques Brunet
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spielte den jungen Offizier Major Duncan Heyward.
Geboren am 4. Februar 1921 in Montreal (Kanada).
Weitere
Filme*) mit Jacques Brunet
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| Ali Raffi
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spielte den Indianerscout bzw. Huronenhäuptling Magua.
Weitere
Filme*) mit Ali Raffi
Ali Raffi wurde synchronisiert von Tommi (Thomas) Piper (Kurzbiografie
bei Wikipedia)
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| Roland Ganemet
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spielte den Flötenspieler David Gamut.
Weitere
Filme*) mit Roland Ganemet
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| Marc Cottel
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spielte den Delawaren-Häuptling
Tamenund.
Weitere
Filme*) mit Marc Cottel
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| G. Florin
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spielte den temperamentvollen Kawano.
Bei der www.imdb,de
ist für G. Florin nur diese Folge der Lederstrumpf-Erzählungen
gelistet.
G. Florin wurde synchronisiert von Gernot Duda (1927 2004);
siehe auch das Kurzportrait
innerhalb dieser Webpräsenz.
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| Die
Darsteller(innen) des 3. Teils: Das Fort am Biberfluss
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| Daniel Crohem
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spielte den Major Dunham,
den Befehlshabenden von Fort Henry und ein Bekannter von Lederstrumpf.
Geboren am 11. Dezember 1925 in Heuringhem (Ftrankreich).
Weitere
Filme*) mit Daniel Crohem
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| Juliette Villard
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spielte die Mabel Dunham, Tochter von Major Dunham.
Geboren 1945 in Port-Lyautey (Marokko),
gestorben am 17. März 1971 in Thiais (Val-de-Marne, Frankreich).
Weitere
Filme*) mit
Juliette Villard
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| Christian Duroc
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spielte den Leutnant Jasper, der um Mabel mit Captain Muir rivalisiert.
Weitere
Filme*) mit Christian Duroc
Christian Duroc wurde synchronisiert von Eckart Dux; siehe
auch das Kurzportrait
innerhalb dieser Webpräsenz.
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| Gilbert Normand
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spielte den Captain Muir.
Bei der www.imdb.de ist
für Gilbert Normand nur diese Folge der Lederstrumpf-Erzählungen
gelistet.
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| Szabolcs Cseh
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spielte den Sioux-Häuptling Pfeilspitze.
Geboren am 11. Dezember 1942 in Miercurea-Ciuc (Rumänien).
Weitere
Filme*) mit Szabolcs Cseh
Szabolcs Cseh wurde synchronisiert von Manfred Seipold (1951 1989);
Kurzportrait bei Wikipedia
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| Die
Darsteller(innen) des 4. Teils: Die Prärie
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| Helmuth Schneider
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spielte den Siedlerchef Miles Foreman.
Geboren am 18. Dezember 1920 in München,
gestorben am 17. März 1972 in Rio de Janeiro (Brasilien).
Schneider studierte 1938 Medizin in München und besuchte von 1941 bis 1943
die Schauspielschule des Deutschen Theaters in Berlin. 1942 gab er sein Debüt in der Komödie
"Sophienlund". Sein Engagement am
Deutschen Theater im Fach des jugendlichen Helden musste er
für seinen Kriegseinsatz beenden. Dabei wurde er in Frankreich verwundet.
1946 verließ er Deutschland und hielt sich über
sechs Jahre in Süd- und Nordamerika auf, wobei er in Argentinien,
Brasilien und den USA Theater spielte. Unter dem Pseudonym Alexande Carlos wirkte
er auch in einigen Filmen mit. 1950 erhielt Schneider in der deutschen Version des Abenteuerfilms
"Die Göttin vom Rio Beni" die männliche Hauptrolle.
Er kehrte nach Deutschland zurück und spielte am Deutschen Theater Göttingen.
Nun übernahm er mehrmals tragende Rollen in den zu dieser Zeit beliebten
Heimatfilmen, wo er wiederholt als sympathischer Jäger, Förster oder
Gutsverwalter zu sehen war. Ende der 50er Jahre kam er in einigen Abenteuerfilmen zum
Einsatz, darunter den Karl-May-Film
"Der Löwe von Babylon" (1959), wo er "Kara Ben Nemsi" verkörperte.
In den 60er Jahren ließ sich Schneider in Rom nieder und
war fast nur noch beim Internationalen Film im Einsatz. Dort stellte
er immer wieder unsympathische Nazi-Offiziere dar. Er starb in Rio de Janeiro bei einem Verkehrsunfall.
Quelle: Wikipedia
(Stand März 2009)
Siehe auch www.biografie.de
Weitere
Filme*) mit Helmuth Schneider
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| Catherine Jourdan
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spielte die Ellen Wade,
Braut des jungen Honigsammlers Paul Hover.
Geboren am 12. Oktober 1948 in Azay-le-Rideau (Frankreich).
Sie spielte 1967 die kleine Rolle der Rezeptionistin in Jean-Pierre Melvilles
" Der eiskalte Engel" und 1968 abermals neben Alain Delon in
" Nackt unter Leder". Es folgen die " Ellen Wade" im vierten Teil der Mini-Serie
" Die Lederstrumpferzählungen" (1969) und Alain Robbe-Grillets
"L'Éden et l'après". Ihren Höhepunkt hat sie 1971 mit Jean-Gabriel Albicoccos
"Le petit matin". Danach folgen " Hilfe, mein Degen klemmt" und
"Les Charlots en folie", Alan Fleischers "Zoo zéro" (1979)
mit Klaus Kinski sowie 1982 der Erotikfilm
"Aphrodite Im Wendekreis der Begierde" mit Valérie Kaprisky.
1984 dreht Jourdan mit "Le Diable et la Dame" ihren letzten Film.
Quelle: Wikipedia
(Stand März 2009)
Weitere
Filme*) mit Catherine Jourdan
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| Robert Benoît
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spielte den jungen Honigsammler Paul Hover.
Geboren am 19. März 1941 (nach anderen Quellen 1943) in Epinal
(Frankreich).
Weitere
Filme*) mit Robert Benoît
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| Gabriel Gascon
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spielte den Dr. Odeb Battius.
Geboren am 8. Januar 1927 in Montréal (Kanada).
Sein Filmdebut gab Gabriel Gascon 1952 als "Janedo" im kanadischen Film
"Étienne Brûlé gibier de potence". Bekannt wurde er in
seiner Heimat vor allem durch die Rolle des Thomas Bédard in der Serie
"14, rue de Galais" (1954 1957).
Mitte der 1960er Jahre war er in Frankreich tätig. So spielte er u. a. 1966 in BertrandvBliers
"Wenn ich ein Spion wäre", 1968 den Vater von Claude Jade in André Hunebelles
"Der Rächer aus dem Sarg", 1972 den Capitaine Alexandre Poul in René Allios
"Aufruhr in den Cervennen", 1977 den Pannequin in Alain Corneaus
"Lohn der Giganten".
In Deutschland spielte er den Odeb in "Die Lederstrumpferzählungen" (1969).
Seine Karriere verlagerte sich inzwischen wieder nach Kanada (u. a. Alan Rudolphs
"Mrs. Parker und ihr lasterhafter Kreis", "Possible
Words"). Für seine Leistung in "Le Marais" wurde Gascon 2002 für den "Genie Award" nominiert.
Quelle: Wikipedia
(Stand März 2009)
Weitere
Filme*) mit Gabriel Gascon
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| George Demetru
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spielte den Ismael Bush, Familienoberhaupt der Bush-Bande.
Geboren am 09. Dezember 1905 in Bukarest (Rumänien),
gestorben am 27. Februar 1984 in Bukarest (Rumänien).
Weitere
Filme*) mit George Demetru
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| Victoria Medea
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spielte die Esther Bush.
Weitere
Filme*) mit Victoria Medea
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| Mircea Pascu
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spielte den Abiram Bush, Schwager von Ismael Bush.
Weitere
Filme*) mit Mircea Pascu
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| J.P. Compain
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spielte den Weucha, Häuptling des Indianerstamm der Pawnees.
Bei der www.imdb,de
ist für J.P. Compain nur diese Folge der Lederstrumpf-Erzählungen
gelistet.
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| Ion Dichiseanu
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spielte den Mathoree, Häuptling der Dakotas.
Geboren am 20. Oktober 1933 in Adjud (Vrancea, Rumänien).
Weitere
Filme*) mit Ion Dichiseanu
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*) Der Link führt zur "german.imdb.com"
bzw. "imdb.com"
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Der Autor James Fenimore Cooper
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| Foto 1*)
Foto 2*)
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Der amerikanische Schriftsteller James Fenimore Cooper
wurde am 15. September 1789 in Burlington (New Jersey) als James Cooper
geboren. Er starb am 14. September 1851 in Cooperstown (New York).
James Cooper den Namen Fenimore nahm er von seiner Mutter
erst im Jahre 1826 an wurde als das elfte Kind eines wohlhabenden Richters
am 25. September 1789 zu Burlington im Staate New Jersey geboren. Seine
Jugend verbrachte er auf der väterlichen Besitzung am Otsego Lake, einem
"Vorposten der Zivilisation" gegen Westen hin, dessen Lage Cooper selbst im
"Pionier" beschreibt.
Dort lernte der Knabe unter all den merkwürdigen Gestalten des Lebens
an der Grenze der Zivilisation seine Jäger, Trapper, Quatter und Indianer kennen, unter ihnen den Wildtöter, den
"Lederstrumpf". Von der Dorfschule kam er zu einem hochkirchlichen
Pastor in Albany und mit dreizehn Jahren nach dem Yale College. Er war ein
wilder und unbändiger Knabe, wurde mit sechzehn Jahren relegiert und
trat darauf (1806) zunächst als Schiffsjunge in die
Handelsmarine, später als Kadett in die Kriegsmarine ein.
Als solcher war er in den nördlichen Seen stationiert. 1811 heiratete er, gab
seine Marinelaufbahn auf und zog sich auf seine Güter zurück. Ein bloßer
Zufall machte ihn zum Schriftsteller. Im Jahre 1819 las er einen englischen Gesellschaftsroman und rief aus:
"Da könnte ich selbst einen besseren schreiben." Er wurde aufgefordert, sein Wort
einzulösen, und das Resultat war seine erste Novelle:
"Vorsicht" (Precaution, Herbst 1820). "Vorsicht" war
kein Erfolg, wohl vor allem, weil die Geschichte in der Englischen
High-Society spielt und damit einem Cooper ganz fremden Milieu.
Also wählte er für seinen nächsten Roman einen ihm besser vertrauten
Stoff: Die Geschichte eines Spions, der, in Washingtons Diensten
stehend, die Stützpunkte der Engländer auskundschaften soll.
Der Roman war ein großer Erfolg nicht nur in den Vereinigten Staaten,
sondern auch in England und Frankreich. Dann folgen die fünf Lederstrumpfromane:
"Pioniere" (The Pioneers, Februar 1823), "Der letzte
Mohikaner" (The Last of the Mohicans, 1826), "Die Prärie" (The
Prairie, 1827), "Der Pfadfinder" (The Pathfinder, 1840) und
"Der Wildtöter" (The Deerslayer, 1841). Daneben verfasste Cooper Seeromane, unter denen
"Der Lotse" (The Pilot, 1824) hervorsticht.
Als Cooper am 14. September 1851 auf seiner Besitzung einem unheilbaren
Leiden erlag, das er männlich und heiter getragen hatte, starb in ihm
der in Europa berühmteste Schriftsteller Amerikas und ein Mann, der diesen Ruhm wohl verdient hatte.
Aus: "Geschichte der Englischen Literatur", herausgegeben von Richard Wülker.
Dieser Beitrag basiert auf einem Artikel von Ewald Flügel.
Quelle: www.klassiker-der-weltliteratur.de
Eine ausführliche Biografie zu James Fenimore Cooper findet man bei Wikipedia.
Siehe auch "The James Fenimore Cooper Society"
(englischsprachig)
*) Der Link führt zu Wikipedia
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