Wer kennt sie nicht, die Lausejungen Tom Sawyer und seinen Freund Huckleberry Finn,
die gestrenge Tante Polly, den gutmütigen alten Muff Potter oder die niedliche Becky Thatcher,
heimliche "Flamme" von Tom. All diese Figuren tauchen in den Büchern "Die Abenteuer des Tom Sawyer"
(The Adventures Of Tom Sawyer) und "Die Abenteuer des Huckleberry Finn" (The Adventures of Huckleberry Finn)
des US-amerikanischen
Schriftstellers Samuel Langhorne Clemens (1835 1910) auf, der diese beiden
Jugendromane unter dem Pseudonym Mark Twain
1876 bzw. 1884/85 veröffentlichte. Das Buch "Die Abenteuer des Tom Sawyer" zählt zu den
Klassikern der Jugendbuch-Literatur. Es wird, für die Zeit ungewöhnlich, in der damals
gängigen Alltagssprache erzählt, womit der Autor ein Gegenkonzept zu den damals
üblichen Kinderbüchern über Musterknaben und brave Mädchen entwarf.
Bisweilen wird das Buch, wie auch der Nachfolger
"Huckleberry Finns Abenteuer", als rassistisch bezeichnet, weil Schwarze durchweg
"Nigger" genannt werden. Das war jedoch die zu der Zeit gängige Sprachpraxis.
Die Darstellung der Schwarzen, mit denselben Gefühlen und Wünschen wie die Weißen,
ist für die Zeit emanzipatorisch.
Tom Sawyer ist eine typische Lausbubengeschichte. Sie spielt in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Amerika.
Tom lebt am Mississippi in dem kleinen Dorf St. Petersburg als Waise bei seiner Tante Polly.
Im selben Haus lebt auch sein Halbbruder Sid, der das genaue Gegenteil von Tom ist.
Während Tom gern die Schule schwänzt, sich prügelt und sich nachts gern mit seinem
besten Freund Huckleberry Finn herumtreibt, ist Sid immer brav, geht zur Schule und
verpetzt Tom bei jeder Gelegenheit. Zu Huckleberry Finn ist noch zu sagen, dass er allein in
einer Tonne am Waldrand haust; was aus seinen Eltern geworden ist, weiß niemand.
Aber genau diese Freiheit fasziniert Tom. Er beneidet Huck oft darum.
(Quelle: Wikipedia
mit kurzer Inhaltsangabe zum Buch "Die Abenteuer des Tom Sawyer"; siehe
auch "Die
Abenteuer des Huckleberry Finn" bei Wikipedia)
Die abenteuerlichen Erlebnisse der beiden weltberühmt gewordenen Knaben
animierten schon früh zahlreiche Filmemacher zu einer szenischen Umsetzung
für das Kino. Bereits 1907 wurde in den USA eine kurze stumme Sequenz
"Tom Sawyer" gedreht, 1917 bzw. 1918 kamen die jeweils rund
einstündigen stummen Streifen "Tom Sawyer" und "Huck and Tom"
von Schauspieler und Regisseur William Desmond Taylor1)
(1872 1922) in die US-amerikanischen Lichtspielhäuser.
Jack Pickford2)
(1895 1933), jüngerer Bruder des Stummfilmstars Mary Pickford3)
(1892 1972), spielte den Tom, Robert Gordon4)
(1895 1971) trat als Huck auf. Ebenfalls von William Desmond Taylor
stammt der Stummfilm "Huckleberry Finn" (1920) mit Lewis Sargent1)
(1872 1922) in der Titelrolle.
Das von Regisseur John Cromwell2)
(1887 1979) realisierte Kinoabenteuer "Tom Sawyer" (1930) ist ein
Tonfilm, in dem sich Jackie Coogan2)
(1914 1984), einer der ersten Kinderstars der Kinogeschichte, in der
Hauptrolle zeigt. Bereits 1921 war Coogan in dem stummen Filmklassiker
"The Kid"2)
(Der Vagabund und das Kind) neben Charlie Chaplin bekannt geworden.
Auch in dem Tonfilm "Huckleberry Finn" (1931) von Norman Taurog2)
(1899 1981) trat Coogan mit der Figur des Tom Sawyer auf, den Huck spielte
in beiden Twain-Adaptionen Junior Durkin1)
(1914 1935). Von Norman Taurog stammt auch der erste in Technicolor
gedrehte Film "The Adventures of Tom
Sawyer"1) (1938, Toms Abenteuer) mit Tommy Kelly (geb. 1925) als Lausbub Tom
und Jackie Moran1)
(1923 1990) als dessen Freund Huckleberry Finn. Im gleichen Jahr kam in den USA der
Streifen "Tom Sawyer, Detective" (1938) von Louis King
(1898 1962) in die Kinos, Billy Cook (1928 1981) mimte den Tom,
Donald O'Connor2)
(1925 2003) den Huckleberry Finn. Bei "Tom Sawyer, Detective"
(Tom Sawyer als Detektiv) handelt es sich um die Verfilmung von Mark
Twains gleichnamigen Roman, der nach "The Adventures of Tom Sawyer",
"The Adventures of Huckleberry Finn" und "Tom Sawyer Abroad" (1894, Tom Sawyer im Ausland) 1896 veröffentlicht wurde.
Sehenswert ist "Die Abenteuer des Huckleberry Finn" (1939, The Adventures of Huckleberry
Finn) von Richard Thorpe (1896 1991) mit dem noch jungen
Hollywoodstar Mickey Rooney3)
als Huck, Walter Connolly2)
(1887 1940) als Hochstapler, der sich als König von Frankreich ausgibt, und
Rex Ingram2)
(1895 1969) als Sklave Jim. "In der Titelrolle der mustergültigen
Mark-Twain-Verfilmung glänzt der damals 19-jährige Ex-Kinderstar Mickey Rooney"
meint cinema.de,
und kabeleins.de
schreibt "Gut inszenierte, bis heute wohl gelungenste Verfilmung des
Schelmenromans von Mark Twain, die in erster Linie vom Spielwitz des jungen
Mickey Rooney lebt."
Der Fernsehfilm "The Adventures of Huckleberry
Finn" (1955) entstand in den USA und wurde von Herbert B. Swope Jr.
inszeniert; Robert "Bobby" Hyatt (1939 2007) spielte den Tom Sawyer, Charles Taylor
den Huckleberry Finn.
Michael Curtiz2)
(1886 1962), der unter anderem Filmklassikern wie "Casablanca" (1942)
und "Yankee Doodle Dandy" (1942) zu Weltruhm verhalf, brachte
mit "Abenteuer am Mississippi"2)
1960 eine farbenprächtige, in stimmungsvollen Bildern erzählte Version von
Twains Huckleberry Finn-Roman auf die Leinwand,
in dem Tony Randall3) (1920 2004)
als "König" zu bewundern war,
Eddie Hodges1)
den Huckleberry Finn verkörperte und der US-amerikanische Profiboxer Archie Moore2) (1913 1998) den Jim.
Ab den 1960er Jahren tauchten Twains Figuren vermehrt in Fernsehproduktionen
auf, die britische TV-Serie "The Adventures of Tom Sawyer"
mit Fred Smith (geb. 1947) in der Titelrolle und Mark Strotheide (geb. 1946)
als Huckleberry Finn ist nur eine von vielen Adaptionen für den Bildschirm.
"Tom Sawyers und Huckleberry Finns Abenteuer" (Originaltitel: Les Aventures de Tom Sawyer)
aus dem Jahre 1968 zählt zu den legendären Vierteilern, mit
der das ZDF nach "Robinson Crusoe"3) (1964),
Don Quijote von der Mancha3) (1965)
und Die
Schatzinsel3) (1966) seine Erfolgsstory
der mehrteiligen Abenteuer-Klassiker fortsetzte. Das Drehbuch für die
deutsch-rumänisch-französische Co-Produktion hatte Walter Ulbrich2) (1910 1991)
nach den Büchern von Mark Twain geschrieben. Ulbricht war kein Unbekannter, hatte er doch bereits das Script zu
"Robinson Crusoe" und "Die
Schatzinsel" abgeliefert, später folgten
die Jack London-Adaptionen "Der
Seewolf"3) (1971) und "Lockruf des Goldes"3) (1975),
mit denen er sich ebenfalls einen Namen als "Vater der
Adventsvierteiler" machte. Als Regisseur hatte man keinen
geringeren als Wolfgang
Liebeneiner2) (1905 1987) gewinnen können, der
schon bei "Die
Schatzinsel"3) seine Handschrift hinterlassen hatte. Gemeinsam mit seinem
rumänischen Kollegen Mihai Iacob inszenierte er eine wunderschöne Umsetzung
der beiden Twain-Romane, gedreht wurde wegen der relativ geringen Kosten im Donaudelta in Rumänien
sowie in vier Studios nahe Bukarest. Die Rollen der beiden Lausejungen Tom und
Huck Finn spielten Roland Demongeot und Marc di Napoli, die damit über
Nacht zu Publikumslieblingen, besonders der weiblichen Teenies wurden. In der Rolle der energischen Tante
Polly sah man Charakterdarstellerin Lina Carstens, die übrigen Schauspieler
waren bis auf Otto Ambros (Muff Potter) bei uns relativ unbekannt. Als
Erzähler ist in der deutschsprachigen Fassung Ernst Fritz Fürbringer3)
(1900 1988) zu hören. Die eingängige Titelmelodie stammte von dem
rumänischen Filmkomponisten Vladimir Cosma2) und ist zusammen mit anderen Vierteiler-Soundtracks
inzwischen auf einer CD erschienen.
Die spielfilmlangen Folgen liefen ab 1. Dezember 1968 jeweils sonntags um 20.00 Uhr mit
so großem Erfolg, dass sie nur ein Jahr später wegen der hohen Nachfrage bereits wiederholt wurden, was damals ungewöhnlich war.
Hier die Inhaltsangabe der einzelnen Folgen (Quelle: www.bamby.de)
Teil 1, Erstausstrahlung 1. Dezember 1968:
Tom Sawyer (Roland Demongeot) und Huckleberry Finn (Marc di Napoli), die
unzertrennlichen Freunde, leben in St. Petersburg, einem Städtchen am Mississippi.
Die Welt der Dampfboote, der Leute, die mit der Pistole noch schnell bei der Hand sind,
und auch die der braven Bürger ist die aufregende Welt ihrer Jugendträume. Tom wohnt mit Bruder Sid
(Robert Hecker) bei Tante Polly (Lina Carstens). Huck aber hat kein Zuhause. Sein Vater
(Marcel Pérès) ist ein Säufer und Herumtreiber und kümmert sich nicht um seinen Sohn.
So schläft der Junge einmal unter einem Baum, einmal in einem leeren Fass und läuft
in malerisch zerlumpter Kleidung und verdreckt herum, stets die Maiskolbenpfeife im Mund.
Sehr zum Ärger der Mütter gilt Huck die Bewunderung der Jungen im Ort. Wenn Tom
nicht in der Schule ist, widmet er sich ganz den
"Freuden des Lebens". Er übt eine neue Art, ganz besonders
melodisch zu pfeifen, absolviert eine deftige Prügelei mit einem fremden
Jungen, verliebt sich in die hübsche Schulkameradin Becky Thatcher
(Lucia Ocrain) und versteht es, sich mit mancherlei Tricks die
Arbeit vom Leibe zu halten, die Tante Polly ihm auferlegt. Mit Huck
zusammen will Tom auf dem Friedhof eine Warzenbeschwörung abhalten, wozu
außer einer toten Katze ein frisches Grab gebraucht wird. Muff Potter (Otto Ambros), der Sargmacher,
arbeitet an einem Sarg für den alten Ross Williams, der im Sterben liegt. Er erzählt
den beiden, wie immer, wenn sie ihn besuchen, erlogene blutrünstige Geschichten aus seinem Leben.
Der alte Williams stirbt tatsächlich und wird beerdigt. In der Nacht darauf machen
sich Tom und Huck zum Friedhof auf und beobachten, wie Potter und der finstere Indianer-Joe
(Jacques Bilodeau) das Grab für den Arzt Dr. Robinson öffnen, der die Leiche für
anatomische Studien haben will. Unter den drei Männern kommt es zu einem Streit um die Bezahlung.
Indianer-Joe ersticht den Doktor mit Potters Messer und kann dem betrunkenen
Potter einreden, er habe den Mord begangen. Tom und Huck schleichen sich fort
und vereinbaren aus Angst vor Indianer-Joe, niemandem etwas von dem schrecklichen
Vorfall zu erzählen. Bald wird die Leiche des Doktors gefunden und auch
das blutige Messer Potters, das neben dem Toten lag. Tom und Huck wagen
auch dann nichts zu sagen, als Indianer-Joe als Zeuge gegen Potter auftritt.
Das furchtbare Geheimnis und die Gewissensbisse plagen Tom sehr, aber er
versorgt wenigstens den armen Potter, dem plötzlich alle Leute seine erfundenen Geschichten glauben,
im Gefängnis mit Speck und Alkoholersatz. Zu allem Überfluss fehlt Becky wegen Krankheit in der Schule,
so dass Toms Leiden ins Unermessliche steigen. Als Becky wieder gesund wird,
lässt sie den Jungen schmählich abblitzen. Tom sieht sich daraufhin gezwungen,
die Verbrecher-Laufbahn einzuschlagen und fährt nachts mit Huck auf einem Floß zur
Jackson-Insel, die weit draußen im Mississippi liegt. Sie lassen sich dort nieder und
genießen die Freiheit. Am nächsten Tag werden auf dem Festland Kanonen abgefeuert,
zum Zeichen, dass jemand ertrunken ist. Tom und Huck merken bald, dass sie gemeint sind und amüsieren sich königlich.
Teil 2, Erstausstrahlung 8. Dezember 1968:
Tom Sawyer, der mit Huckleberry Finn auf die Jackson-Insel ausgerückt ist,
macht heimlich einen Besuch zu Hause und erlebt voller Rührung, wie Tante Polly um ihren
totgeglaubten Neffen trauert. Auf dem Rückweg zu Huck, entdeckt er ein Schiffswrack.
Neugierig klettern die beiden an Bord. Beim Stöbern merken sie, dass noch jemand an
Bord ist. Während Huck sich verzieht, schleicht Tom sich an eine Kajüte heran und
entdeckt drei Männer: Einer liegt gefesselt am Boden, ein anderer zielt mit einem
Colt auf den Kopf des Liegenden, den dritten aber, der nur dabeisteht, erkennt Tom
voller Schrecken: Es ist Indianer-Joe. Da ihr eigenes Boot abgetrieben ist,
"leihen" sie sich das der Gangster, um zur Jackson-Insel zurückzukehren.
Die Gangster sitzen im Wrack fest. Nach einem nächtlichen, gewaltigen Unwetter
hoffen die Jungen, Indianer-Joe endlich los zu sein, und tatsächlich ist das
Wrack verschwunden. Zurück in St. Petersburg erleben die totgeglaubten Jungen
noch ihre eigen Beerdigung, bevor sie entdeckt und freudig empfangen werden.
Nur Indianer-Joe verbreitet weiter Angst und Schrecken. So bleibt Tom und
Huck nichts anderes übrig, als den unschuldig im Gefängnis sitzenden Muff Potter in einer
spektakulären Aktion zu befreien. Für Muff Potter endet die
"Hilfe" damit, dass er eingefangen geteert und gefedert
durch die Stadt geschleppt und nun niemand mehr an seine Unschuld glaubt,
noch nicht einmal Muff Potter selbst. Bei Huck und Tom, die Indianer-Joe beim Morden beobachtetet haben,
meldet sich immer lauter ihr schlechtes Gewissen.
Teil 3, Erstausstrahlung 15. Dezember 1968:
Muff Potters Verurteilung scheint nichts mehr im Weg zu stehen.
Tom, der bisher aus Angst geschwiegen hat, entschließt sich, vor Gericht die Wahrheit zu
sagen. Zwar wird Muff Potter freigesprochen, und Tom als Held gefeiert, doch kann
Indianer-Joe, der ebenfalls im Gerichtsaal saß, rechtzeitig fliehen. Nachdem
einige Zeit vergangen und Indianer-Joe nicht mehr aufgetaucht ist, geht Tom wieder seinem
"alten" Leben nach und sorgt zur Abwechslung mal in der Sonntagsschule für Wirbel.
Außerdem fängt er an, mit Huck nach verborgenen Schätzen zu graben. Ausgerechnet in
dem halbzerfallenem Haus, das einst Indianer-Joe gehörte. Dort angekommen, können sich die
"Schatzsucher" gerade noch rechtzeitig verstecken, um nicht mit Windy
(Marion Verdon) und Indianer-Joe zusammen zu stoßen.
Die wollen sich rächen und dann endgültig nach Texas fliehen.
Tom und Huck müssen zusehen, wie die beiden Gangster mehrere Tausend Dollar einsacken.
Leider macht Tom unachtsam
Lärm, und jetzt können die beiden nur noch fliehen. Während Huck sich nach einer Verletzung,
die er sich in Folge eines Kampfes gegen Indianer-Joe zugezogen hat, von der Witwe Douglas
(Marcela Russu) pflegen lässt, unternehmen Tom und seine Freundin Becky
einen Ausflug. Dieser führt sie zur McDuff-Höhle, einem weitgehend unerforschten
Labyrinth, und sie kehren nicht zurück. Die ganze Stadt ist auf der Suche und in
Trauer, denn das Schlimmste wird befürchtet. Doch Becky und Tom leben, haben bei
ihren Wanderungen Kerzen und Fackeln gefunden und rätseln, wie die dorthin kamen.
Um sich zum Höhlenausgang durchzuschlagen, trennen Tom und Becky sich vorläufig.
Plötzlich steht er Indianer-Joe gegenüber
Teil 4, Erstausstrahlung 22. Dezember 1968:
Nach der glücklichen Rettung von Becky und Tom, beginnt
für Tom wieder der Schulalltag. Eines Tages besucht er Tom, der sich bei Witwe Douglas
äußerlich völlig verändert hat. Beide Jungen möchten Indiner-Joe noch immer den Schatz,
auf den sie Anspruch erheben, abjagen, trauen sich aber zunächst nicht in die Höhle.
Nachdem sie gehört haben, dass der Eingang jetzt gesichert ist, lassen sie die Tür öffnen.
Dahinter entdecken sie den verhungerten Indianer-Joe, der nicht mehr aus der Höhle entkommen konnte.
Die Jungen finden den Schatz und sind auf einmal reiche Leute. Witwe Douglas bekommt das
Sorgerecht für Huck. Eines Tages stellt Huck voller Schrecken fest, dass sein vagabundierender
Vater wieder in der Gegend ist. Er will natürlich Geld von seinem Sohn. Nachdem Huck sich
nicht erweichen lässt, entführt ihn der skrupellose Alte in einem Boot. Zum Glück gelingt
es Huck, sich nach aufregenden Situationen befreien. Auf der Jackson-Insel trifft Huck auf
Jim (Serge Nubret), den Sklaven der Witwe Douglas,
der ebenfalls fortgelaufen ist. Es gelingt den beiden, Jims Verfolger
zu entkommen, und beide fahren auf einem Floß den Mississippi hinab in die Freiheit.
Unterwegs begegnen sie dem Dampfer, der Tante Polly, Sid und Becky wieder nach Hause bringt.
Tom, der gerade mit seiner Freundin Dame spielt, fährt einem bürgerlichen Leben entgegen,
während das Floß von Tom und Jim vorbeitreibt. Beide Freund wissen nichts voneinander
und sehen sich nicht noch einmal, bevor ihre Wege sich endgültig trennen.
Einige Fotos der legendären Produktion gibt es im Internet bei "Seewolf & Co."
auf den Seiten zu "Tom Sawyers und Huckleberry Finns Abenteuer" von Oliver Kellner und Ulf Marek. Hier weisen die
Autoren auch auf den umfassenden Bild-Textband "Seewolf & Co.
Robinson Crusoe, Lederstrumpf, David Balfour, Mathias Sandorf,
Tom Sawyer die großen Abenteuer-Vierteiler des ZDF"
hin (www.vierteiler.privat.t-online.de).
Die erweiterte Neuausgabe ist 2005 im Verlag "Schwarzkopf und
Schwarzkopf" erschienen. Die DVD zu dem legendären Vierteiler ist seit Anfang
Oktober 2006 im Handel erhältlich.
Auch in den nachfolgenden Jahrzehnten wurden Twains Romane mit
unterschiedlichem Erfolg verfilmt, beschränkte sich dabei meist auf das Thema der Schatzsuche und die Abenteuer
mit dem Banditen Indianer-Joe.
Im folgenden sollen einige der Produktionen genannt sein, eine umfassende
Darstellung der weltweiten Verfilmungen ist fast unmöglich.
In dem Kinostreifen "Tom Sawyers Abenteuer" (1973,
Originaltitel USA: Tom Sawyer) von Regisseur Don Taylor2)
zeigen sich Johnny Whitaker2)
als Tom, Jeff East1) als Huckleberry Finn
und Jodie Foster2) als Becky Thatcher.
Ebenfalls 1973 kam in den USA eine Fernsehversion auf den
Bildschirm, in "Tom Sawyer" sah man Josh Albee als Titelhelden sowie Jeff Tyler
als Huckleberry Finn. In dem Kinofilm "Huckleberry Finn" (1974) des
britischen Regisseurs J. Lee Thompson2)
(1914 2002) konnte man erneut Jeff East in der titelgebenden Rolle erleben,
im darauffolgenden Jahr wurde im US-Fernsehen "Huckleberry Finn" (1975) von Robert Totten (1937 1995) mit
Ron Howard2)
als Huckleberry Finn und Don Most2) als Tom Sawyer
ausgestrahlt.
Die 26-teilige deutsch-kanadische Fernsehserie "Die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn"2) im Original "Huckleberry Finn and His Friends" aus
dem Jahre 1980 gilt als die bislang ausführlichste Umsetzung
der Romanvorlagen. Der kanadische Kinderstar und heutige
Tanzlehrer Sammy Snyders2)
ist als Tom Sawyer zu sehen, seinen Freund Huck spielt
der Kanadier Ian Tracey2)
und Tante Polly wird von dem inzwischen verstorbenen Ufa-Star Brigitte Horney3) (1911 1988)
dargestellt.
Der TV-Film "Sawyer and Finn" (1983) von Regisseur Peter H. Hunt1) schildert die Abenteuer von Huck und Tom Sawyer als Erwachsene. Zu sehen
sind die US-amerikanischen Schauspieler Michael Dudikoff2)
als Huckleberry Finn und Peter Horton2) als Tom Sawyer. Hunt
drehte auch den Fernsehfilm "Adventures of Huckleberry Finn" (1985,
Die Abenteuer von Huckleberry Finn) mit Patrick Day (Huck) und
Eugene Oakes (Tom), der Stummfilmstar Lillian Gish2)
(1893 1993) ist hier mit der Nebenrolle der Mrs. Loftus zu sehen.
Mit dem TV-Krimi "Tom Sawyer und Huckleberry Finn Die Rückkehr nach Hannibal"
(1990, Back to Hannibal: The Return of Tom Sawyer and Huckleberry Finn)
schreibt Regisseur Paul Krasny Mark Twains Romanklassiker fort; Hauptdarsteller sind Raphael Sbarge (Tom Sawyer)
und Mitchell Anderson (Huckleberry Finn): Die inzwischen erwachsen gewordenen Freunde Tom Sawyer, nun
Rechtsanwalt, und Huckleberry Finn, angehender Journalist, kehren in ihr
Heimatstädtchen Hannibal zurück. Dort wird ein freigelassener Sklave verdächtigt,
den Ehemann von Toms Jugendliebe ermordet zu haben. Mit Mut und Scharfsinn können
die beiden Freunde den wahren Täter überführen. Eine kriminalistisch
weitergesponnene Geschichte um die legendären Romanhelden Mark Twains. (Quelle:
www.kabeleins.de)
"Die Abenteuer von Huck Finn" (1993, The Adventures of Huck Finn)
ist eine weitere Adaption für das Kino, für die Stephen Sommers als
Regisseur und Drehbuchautor verantwortlich zeichnete und Twains Original als
ungezwungene und fröhliche Familienunterhaltung inszenierte. In der Disney-Produktion
spielten sich der spätere "Der Herr der Ringe"-Star Elijah Wood2) als Huck,
Courtney B. Vance2)
als Jim sowie Jason Robards3)
(1922 2000) als "König" in die Herzen der Zuschauer. Regisseur
Stephen Sommers liefert keine sklavisch textgetreue Umsetzung von Mark Twains
1885er Buchklassiker, dafür aber flottes Hochglanzkino ohne den Bombast
seiner späteren Filme "Die Mumie" und "Van Helsing". Vor
allem das feine Spiel des damals erst elfjährigen Elijah Wood lässt den
charmant-bissigen Witz der Twain'schen Vorlage durchschimmern. (Quelle:
www.cinema.de)
Das Jugendabenteuer "Tom and Huck" (1995, Tom und Huck) aus dem
Hause Disney von Regisseur Peter Hewitt wurde ebenfalls nach einem
Drehbuch von Stephen Sommers realisiert, Jonathan Taylor Thomas2)
glänzt als Tom, Brad Renfro2)
(1982 2008) als Huck und Rachael Leigh Cook2) als Becky.
In dieser Verfilmung von 1995 versuchen sich Brad Renfro ("Der Klient")
als Außenseiter Huck Finn und Mädchenschwarm Jonathan Taylor Thomas ("Hör'
mal, wer da hämmert") als Tom Sawyer. Um endlich ihre Warzen
loszuwerden, gehen Tom und Huck nachts auf den Friedhof. Dort beobachten sie
wie Injun Joe (Eric Schweig) den Totengräber tötet. Weil Huck schon böse
Erfahrungen mit dem brutalen Rauhbein gemacht hat, beschließen die Jungs den
Vorfall zu verschweigen. Als jedoch der harmlose Säufer Muff Potter des
Mordes verdächtigt wird, kommen Tom erste Zweifel… Der Film, der im Jahr 1845 in Missouri spielt,
folgt treu der Buchvorlage, einzig die Witwe Douglas
wird erst in den letzten zehn Minuten richtig vorgestellt. Wer das Buch und
andere Filmversionen noch nicht kennt, wird zufrieden sein.
(Quelle: www.cinema.de)
Im Laufe der Zeit sind auch einige animierte Versionen von Twains Klassiker auf
die Leinwand bzw. ins Fernsehen gebracht worden, zu nennen sind
stellvertretend etwa die
japanische TV-Serie "Tom Sawyers Abenteuer"
aus dem Jahre 1980 sowie der zwei Jahre später in den USA gedrehte Zeichentrickfilm
"The Adventures of Huckleberry Finn".
1) Der Link führt zur englischsprachigen Wikipedia
2) Der Link führt zur deutschsprachigen Wikipedia
3) Der Link führt zum Kurzportrait bzw. zur Beschreibung innerhalb dieser Webpräsenz
4) Der Link führt zur englischsprachigen Website silentladies.com
Siehe auch Wikipedia,
Seewolf & Co., www.bamby.de,
www.tv-nostalgie.de
Weitere Links bei www.wunschliste.de,
www.fernsehserien.de
Tom Sawyers und Huckleberry Finns Abenteuer
Die Darsteller im legendären Mehrteiler aus dem Jahre 1968
(weitere Darsteller bei www.imdb.de)
|
| Roland Demongeot
|
spielte den Thomas "Tom" Sawyer.
"Tom Sawyers und Huckleberry Finns Abenteuer" machte den heute
fast vergessenen, damaligen Jungdarsteller Roland Demongeot zum großen
Teenie-Star.
Seine letzte Filmrolle spielte Demongeot 1973 in dem französischen
TV-Film "Le Maître de pension".
Weitere
Filme*) mit Roland Demongeot
|
| Marc Di Napoli
|
spielte den Huckleberry "Huck" Finn.
Geboren am 28. Mai 1953.
Bekannt wurde Marc di Napoli vor allem 1968 als Huckleberry Finn in dem ZDF-Abenteuervierteiler
"Tom Sawyers und Huckleberry Finns Abenteuer" (nach den beiden gleichnamigen Romanen von Mark Twain).
Claude Chabrol gab ihm daraufhin die Rolle des Phillippe Decourt in
"Das Biest muss sterben". Der Film lässt offen, ob Philippe seinen Vater (Jean Yanne) vergiftet hat
oder ihm der Rächer Charles (Michel Duchaussoy) zuvorkam.
Als Clément kämpfte Marc di Napoli in Claude de Givrays Fernsehepos
"Mauregard" (1970) für die Résistance. Es folgten die Mehrteiler
"Les Galpias" (1970) und "Julia von Mogador" (1972, auch: Die Leute von Mogador).
Ein weiterer Erfolg wurde 1974 die Mini-Serie
"Deux ans de vacances" (BRD-Titel: Zwei Jahre Ferien, DDR-Titel: Piraten des Pazifik).
Seine bisher letzte Rolle spielte Marc di Napoli in der Mini-Serie
"La famille Cigale" (1977).
Marc di Napoli lebt heute als Kunstmaler in bretonischen Concarneau.
Quelle: Wikipedia
(Stand März 2009)
Siehe auch www.tv-abenteuer.net,
wo unter anderem ausgeführt wird: Schon mit 9 Jahren stand Marc zum ersten Mal auf
einer Theaterbühne. Bereits mit 10 Jahren besuchte er neben dem Gymnasium die Schauspielschule
"Theatre National de Paris". Nach kleinen Rollen in Filmen bei Claude Chabrol und Jean-Louis Barrault
wurde er Weihnachten 1968 über Nacht in Deutschland als Wunderkind für seine Darstellung des
"Huckleberry Finn" in der gleichnamigen ZDF-Fernsehserie gefeiert.
Der ganz große Durchbruch gelang ihm 1974 mit der Rolle des Doniphan in der Fernsehserie
"Zwei Jahre Ferien". Von diesem Augenblick an geht die Zahl der Fans in die Millionen.
Zum Ausgleich zur harten Bühnen- und Filmarbeit begann er zu malen er besuchte die Kunstakademie in Paris.
Heute sind sich Kritiker nicht einig, ob er ein großer Schauspieler oder Maler ist.
Webpräsenz von Marc Di Napoli: www.marcodinapoli.com
Weitere Filme*) mit Marc Di Napoli
|
| Lina Carstens
|
spielte die strenge, aber herzensgute Tante Polly.
Geboren am 6. Dezember 1892 in Wiesbaden,
gestorben am 22. September 1978 in München.
Kurzportrait
zu Lina Carstens innerhalb dieser Homepage
Siehe auch Wikipedia,
www.cyranos.ch
Weitere Filme*) mit
Lina Carstens
|
| Lucia Ocrain
|
spielte Toms heimliche "Flamme",
die niedliche Becky Thatcher.
Weitere Filme*) mit
Lucia Ocrain
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| Otto Ambros
|
spielte den Trunkenbold, aber gutmütigen alten Muff Potter.
Geboren am 15. Mai 1910 im österreichischen Klosterneuburg,
gestorben am 21. Februar 1979 in Wien.
Seine erste Erfahrungen als Schauspieler sammelte Ambros Mitte der 1930er Jahren. Sein Debüt als Schauspieler
gab er mit einer kleinen Rolle in dem Film "Kleine Mutti" aus dem Jahre 1935. Seine nächste
Rolle folgte zwei Jahre später in dem Film
"Liebling der Matrosen", in dem er ebenfalls in einer Nebenrolle zu sehen war.
Erst 19 Jahre später trat er erneut als Schauspieler in Erscheinung. 1961 gab Ambros sein Debüt als Regisseur mit dem Film
"Autofahrer unterwegs". Ein Jahr später inszenierte er
"Vor Jungfrauen wird gewarnt", an dem er auch erstmalig als
Drehbuchautor beteiligt war. Sein dritter und letzter Film als Regisseur folgte 1967 mit
"Wiener Schnitzel". Als Schauspieler war er vor allem in Nebenrollen zu sehen,
in den späten 1960er sowie den 1970er Jahren
vornehmlich im Fernsehen. So mimte er beispielsweise in dem
ZDF-Mehrteiler "Die Lederstrumpferzählungen" (1969) den Fort-Kommandanten
Oberst Munro, 1976 wirkte er an seinem letzten Film mit und spielte
einen kleineren Part in der Gaunerkomödie "Bomber & Paganini"
neben Mario Adorf und Tilo Prückner.
Quelle (überwiegend): Wikipedia
(Stand März 2009)
Weitere Filme*) mit
Otto Ambros
|
| Jacques Bilodeau
|
spielte den hinterhältigen Banditen Indianer-Joe.
Geboren am 13. Juli 1923 in der kanadischen Provinz Québec,
gestorben am 8. Februar 1976 ebenda.
Der kanadische Schauspieler Jacques Bilodeau stand seit Mitte der
1950er Jahre nur sporadisch vor der Kamera. Er lebte überwiegend in
der kanadischen Metropole Montréal. Der Vater von vier Kindern war in
erster Ehe mit Réjeanne Bergeron verheiratet.
Weitere Filme*) mit
Jacques Bilodeau
|
| Marcel Pérès
|
spielte Huckleberry Finns Vater.
Geboren am 24. Januar 1898 als Marcel Jean Paul Laurent Farenc in
Castelsarrasin (Frankreich),
Gestorben am 28. Juni 1974 in Châlette-sur-Loing (Frankreich)
(Nach anderen Quellen starb Marcel Pérès in Paris.)
Der Sohn eines Friseurs verlor seinen Vater schon mit acht Jahren,
seine Mutter lebte dann mit einem gewissen Paul Pérès zusammen, der
eine kleine Wanderbühne leitete. Hier entdeckte der junge Marcel
seine Liebe zum Theater, ebenso wie seine ältere Schwester Jeanne
(1894 1975), die als Jeanne Pérez in vielen Filmen auftrat.
Marcel Pérès versuchte seinen Traum, Schauspieler zu werden, zu
verwirklichen, musste sich zwischen 1914 und 1934 jedoch mit
Statistenrollen zufrieden geben, hielt sich als Schausteller,
Bühnenarbeiter und manchmal auch als Taxifahrer über Wasser. Erst
als er die Bekanntschaft von Jean Gabin1)
(1904 1976) und Roger Blin2) (1907 1984) machte, kam seine
Filmkarriere in Schwung.
Der französische Schauspieler trat seit Mitte der 1930er Jahre in
zahlreichen Kinoproduktionen auf, spielte in etlichen Filmen unter der
Regie renommierter französischer Filmemacher wie André Cayatte, Marcel Carné
und Jean-Pierre Mocky prägnante Nebenrollen, oft an der Seite seines
Freundes Jean Gabin. Während seiner langen Karriere agierte er in
über 170 Kino- und Fernsehfilmen. Zu seinen bekanntesten Filmen
zählt Marcel Carnés "Kinder des Olymp"2) (1945, Les
enfants du paradis)
mit Arletty, "Martin Roumagnac"3) (1946) von Georges Lacombe
mit Marlene Dietrich und Jean Gabin sowie "Schwurgericht" (1950, Justice est faite)
von André Cayatte mit Michel Auclair.
Weitere Filme*) mit
Marcel Pérès
1) Der Link führt zum Kurzportrait innerhalb dieser
Webpräsenz
2) Der Link führt zu Wikipedia
3) Der Link führt zu prisma-online.de
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| Serge Nubret
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spielte den farbigen Sklaven Jim.
Geboren am 6. Oktober 1938 in Anse-Bertrand auf Guadeloupe.
Aufgewachsen auf Guadeloupe, ging Nubret zwischen 1950 und 1958 in
Frankreich zur Schule, entdeckte dort das Bodybuilding als " seinen" Sport. Nach der Schulausbildung
kehrte er wieder in seine Heimat zurück und errang dort sogleich seinen ersten
Titel " Mr. Guadeloupe 1958". Bereits 1960 erreichte er einen ersten
Höhepunkt in seiner Laufbahn, als er den IFBB1)-Titel "World Most Muscular Man" errang.
1966 konnte er den den Titel " Mr. Europe" gewinnen, nach einer
18-jährigen Karriere wurde er 1976 zum " Mr. Universe" der NABBA2) gewählt.
In den beiden vorangegangenen Jahren hatte er auf dem
"Mr. Olympia" jeweils den zweiten Platz belegt, musste
seinen Konkurrenten Arnold Schwarzenegger bzw. Sergio Oliva den
Vortritt lassen. Weitere Erfolge des "schwarzen Panther" so sein Spitzname als
Profi-Bodybuilder schlossen sich an.
Nubret leitete von 1970 bis 1975 die IFBB Frankreich und war
Vizepräsident von IFBB Europe, gehörte 1976 zu den Mitbegründern der WABBA3).
Die Filmkarriere des Muskelmannes begann Anfang der 1960er Jahre mit
dem italienischen Historienspektakel "Kadmos, Tyrann von Theben" (1962, Arrivano i titani),
ähnlich gelagerte Rollen wie in
"Goliath und Herkules" (1963) schlossen sich an. Zwischen 1962 und 1984 wirkte Nubret in
rund 25 verschiedenen Filmproduktionen mit, darunter waren auch Filme mit Romy Schneider und Yves Montand
(1972, Cesar und Rosalie) und Jean Paul Belmondo (1981, Der Profi).
Auch in der bekannten Bodybuilder-Dokumentation "Pumping
Iron"4) (1977) war er neben Lou Ferrigno und Arnold Schwarzenegger vertreten.
Zuletzt trat er 1986 in dem TV-Mehrteiler
"Sins" (Im Labyrinth der Rache) neben Joan Collins und Timothy Dalton
auf.
Seine Erlebnisse als Bodybuilder verarbeitete Nubret 2006 in seiner
Autobiografie "I Am
Me and God", weitere Erinnerungen hat
er angekündigt.
Quelle (überwiegend): Das Lexikon für Bodybuilder
Webpräsenz von Serge Nubre :
www.sergenubret.com
Weitere Filme*) mit
Serge Nubret
1) International Federation of Bodybuilding and Fitness
2) National Amateur Body Builders' Association
3) World Amateur Body Building Association
4) Der Link führt zu Wikipedia
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| Roland Armontel
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spielte den Vater von Becky,
den Richter Thatcher.
Geboren am 21. Dezember 1901 als Auguste Magnien in Vimoutiers (Frankreich,
gestorben am 8. März 1980 in Paris (Frankreich.
(Andere Quellen: Geburtstag: 7. Dezember 1904/Todestag: 2. März 1983)
Roland Armontel war in Frankreich ein renommierter Darsteller bei
Theater, Film und Fernsehen, machte sich vor allem mit
komödiantischen Rollen einen Namen.
Weitere Filme*) mit
Roland Armontel
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| Maurice Teynac
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spielte den Lehrer Mr. Dobbins.
Geboren am 8 August 1915 in Paris (Frankreich),
gestorben am 28. März 1992 in Paris (Frankreich.
Die Filmografie des französischen Schauspielers ist umfangreich, im
Laufe seiner Karriere spielte er in über hundert, auch
internationalen Produktionen meist prägnante Nebenrollen. Auch bei
uns wurde sein Gesicht durch einige Kinoklassiker bekannt, so agierte
er beispielsweise als Nachtclubsänger in Rudolf Jugerts
Beziehungsdram
"Illusion in Moll" (1952) neben Hildegard Knef, Sybille Schmitz, Hardy Krüger
und Nadja Tiller.
Einen Schulmeister gab er in dem Historienepos "Austerlitz Glanz einer Kaiserkrone" (1960)
mit Pierre Mondy als Napoléon Bonaparte und Martine Carol als Joséphine de Beauharnais.
In der Kultserie "Raumschiff Orion" (1966) mimte er eine
Folge lang den Chefingenieur Kranz, war als Doktor Lambert an der
Seite von Elizabeth Taylor und Henry Fonda in dem Drama "Die
Rivalin" (1973, Ash Wednesday) zu sehen, mit dem die Geschichte
einer alternden Frau erzählt wird, die die Gunst ihres Gatten
zurückzugewinnen will. In dem Disney-Film "Barry of the Great St. Bernard" (1977,
Barry, der Bernhardiner) verkörperte
er den Prior eines Klosters, zu einer seiner
letzten Arbeiten vor der Kamera zählt die französische TV-Serie
"Les colonnes du ciel" (1985) nach den Jugendromanen des
Bestsellerautors Bernard Clavel.
Weitere Filme*) mit Maurice Teynac
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| Marcela Russu
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spielte die Witwe Douglas,
die sich um Huckleberry Finn kümmert.
Bei der www.imdb.de
ist nur der Mehrteiler "Tom Sawyers und Huckleberry Finns Abenteuer" (1968) gelistet.
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| Robert Hecker
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spielte Tom Sawyers Halbbruder Sid.
Bei der www.imdb.de
ist nur der Mehrteiler "Tom Sawyers und Huckleberry Finns Abenteuer" (1968) gelistet.
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*) Der Link führt zur "german.imdb.com"
bzw. "imdb.com"
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Der Autor Mark Twain
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| Foto 1*)
Foto 2*)
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Mark Twain ist das Pseudonym des berühmten amerikanischen
Schriftstellers, der am 30. November 1835 in Florida (Missouri) als Samuel Langhorne Clemens
geboren wurde. Er starb am 21. April 1910 in Redding (Connecticut).
Der Vater starb 1847 und Twain musste im Alter von zwölf Jahren die Schule abbrechen und
begann eine Lehre als Schriftsetzer. Mit 17 Jahren ging er nach New York, dann nach Philadelphia,
wo er die ersten Reiseskizzen schrieb.
Von 1857 bis 1860 war er Lotse auf dem Mississippi, nahm am Sezessionskrieg auf
der Seite der Konföderierten teil und war 1861 Silbersucher in Nevada. 1864 lebte er in San Francisco,
1866 als Reporter auf Hawaii und 1867 als Reisender in Europa und Palästina.
Er gründete einen Verlag, musste aber 1894 Konkurs anmelden und ging auf Weltreise, um mit Vorträgen seine Schulden abzutragen.
(Quelle: Projekt Gutenberg-DE)
Das Leben von Clemens war von Widersprüchen gezeichnet. Der Mann, der den
"American Way of Life" scharfzüngig kritisierte, strebte sein
ganzes Leben nach dem großen geschäftlichen Erfolg und nach Anerkennung
in höchsten Gesellschaftskreisen. Clemens, der vor dem Amerikanischen Bürgerkrieg
nach Westen floh, erlebte seinen größten wirtschaftlichen Erfolg mit der Biografie
des Bürgerkriegshelden Ulysses S. Grant. Er verbrachte den größten Teil seines Lebens
an der Ostküste der Vereinigten Staaten und in Europa und war doch der Chronist
des amerikanischen Westens. Selbst bei seinem Namen zeigte er keine Beständigkeit:
Privat firmierte er mal als Samuel Clemens und dann wieder als Mark Twain und auch die literarische
Figur des Mark Twain weist, analog dazu, von Geschichte zu Buch erhebliche charakterliche Unterschiede auf.
(Quelle: Wikipedia,
wo man seinen Lebensweg ausführlicher nachlesen kann sowie weitere
Informationen zu seinen Werken erhält.)
*) Der Link führt zu Wikipedia
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