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Mit Käthe Haack beispielsweise stand er für "Die Hochzeit im Excentricclub"3) (1917) vor der Kamera, Mia May war seine Partnerin in Joe Mays Horrorstreifen "Hilde Warren und der Tod" (1917) und in dem Melodram "Fünf Minuten zu spät"3) (1918), Henny Porten in Carl Froelichs "Wehe wenn sie losgelassen" (1926). 1922 hatte Kastner seine eigene Produktionsgesellschaft gegründet und schrieb sich auch einige Drehbücher "auf den Leib". Bis Ende der 1920er Jahre folgten noch stumme Produktionen wie , "Wien Berlin"3) (1926), "Die Dame mit dem Tigerfell"3) (1927), "Seine Hoheit, der Eintänzer" (1927), "Jugendrausch"3) (1927) oder Hans Kysers "Luther Ein Film der deutschen Reformation"2) (1927). Mit Beginn des Tonfilms ließ der Erfolg des Schauspielers auf der Leinwand nach, Kastner fand nicht so recht den Anschluss an das neue Medium, auch weil ihn ein Sprachfehler schwer beeinträchtigte. Einer seiner wenigen Tonfilme ist Karl Grunes Drama "Die Brüder Schellenberg"3) (1926) mit Conrad Veidt in der Doppelrolle des Wenzel bzw. Michael Schellenberg; letztmalig stand Kastner mit einer kleinen Nebenrolle an der Seite von Richard Tauber für Max Reichmanns Operetten-Adaption "Das Land des Lächelns" (1930) vor der Kamera.
Danach zog Kastner sich vom Filmgeschäft zurück, versuchte sich als Kabarett- und Variete-Star,
tingelte mit seiner zweiten Frau, der Kabarett-Sängerin Luise Tirsch eine Zeitlang mit Bühnensketchen
als Vorprogramm von Kinos und zuletzt mit eigenem Theaterprogramm durch die Provinz. Doch weder beim Theater noch beim Film
konnte er bedeutende Engagements bekommen, auch das einst so
enthusiastische weibliche Publikum hatte ihn vergessen.
Bruno Kastner spielte immer mit dem Herzen eines Casanovas; der
"schöne Bruno" des deutschen Stummfilms galt als der eleganteste
aller Stars. Deshalb konnte er es nicht verwinden, dass sein Image
nach 1930 vom Alter angekränkelt wurde und man ihm die Rollen
verweigerte, die er am liebsten spielte: den Bonvivant in Frack und Zylinder,
immer "Bel ami", eine liebenswert unschuldige Künstlerpostkarte
für Fans.4) |
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Link: 1) Kurzportrait innerhalb dieser HP, 2) Wikipedia,
3) Murnau Stiftung 4) "Lexikon der deutschen Film- und TV-Stars" von Adolf Heinzelmeier/Berndt Schulz, Ausgabe 2000, S. 184 |
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Siehe auch Wikipedia,
www.cyranos.ch sowie den Artikel bei www.regionalgeschichte.net Filmografie bei www.imdb.de, Fotos bei film.virtual-history.com |
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