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Bis Anfang der 1960er Jahre war die viel gefragte Künstlerin eine der erfolgreichsten Stars im deutschsprachigen Showgeschäft und erfreute mit ihrer warmen und herzlichen Stimme ein Millionenpublikum; alleine in Deutschland ersang sie sich sechs goldene Schallplatten. 1961 kam sie mit "Ein kleiner gold'ner Ring" bei den Deutschen Schlagerfestspielen bis auf Platz 3, 1964 mit "Fühl' dich bei mir wie zuhause" auf Platz 7. Sie unternahm zahlreiche Tourneen, so sang sie beispielsweise in England für die Queen, in Ägypten vor König Faruk, in Argentinien für Evita Perón; jahrelang hatte die elegante mehrsprachige Künstlerin ihre eigenen TV-Shows in London und Caracas (Venezuela). Sie stand gemeinsam mit Marlene Dietrich, Zarah Leander, Vico Torriani, Caterina Valente, Josephine Baker, Julio Iglesias und Gilbert Becaud auf der Bühne, um nur einige zu nennen. Zu ihren bekanntesten Liedern zählen "Arrivederci Roma" (1955), "Was kann schöner sein" (1957, die deutsche Version des Doris Day Hits Que Sera, Sera), "Wenn die Glocken hell erklingen" (1959) oder "Schick mir keine roten Rosen mehr" (1964). Auf der Leinwand war sie in den 1950er Jahren ebenfalls zu sehen und zu hören, so unter anderem 1951 in "Palace-Hotel" mit Paul Hubschmid, 1953 in "Die Kaiserin von China", 1954 in "Schlagerparade" oder 1955 in "Ein Mann vergisst die Liebe" neben Willy Birgel. Lys Assia war in erster Ehe mit dem Zürcher Bauunternehmer Henry Kunz verheiratet, der 1957 nach nur vierjähriger Ehe an einem Herzleiden verstarb; aus der Verbindung stammt Tochter Maja. 1963 heiratete sie den ehemaligen dänischen General-Konsul und Hotelketten-Besitzer Oscar Pedersen und zog sich aus dem Showgeschäft zurück; ihr zweiter Mann verstarb 1995 an den Folgen eines Autounfalls. Lys Assia hatte am Steuer gesessen, als ein Reifen am Auto platzte, der den schweren Unfall verursachte; die Künstlerin überlebte schwer verletzt und war fünf Monate lang an den Rollstuhl gefesselt. Ein Comebackversuch in den 1970er Jahren schlug fehl, doch in jüngerer Zeit wollte es die legendäre Schweizer Chansonette im vorgerückten Alter noch einmal wissen: Im Herbst 2001 begann die damals über 75-Jährige mit der Produktion einer CD mit neuen und altbekannten Liedern. Auf der CD befinden sich 26 Lieder in deutscher Sprache, dazu ihr Original-Festivalbeitrag von 1956 "Refrain" in französisch, in neu arrangierter Form natürlich "Oh mein Papa" sowie ein Leckerbissen für alle Lys-Assia-Fans: Eine englische Version des deutschen Schlagers "Übers Jahr, wenn die Kornblumen blühen".2002 stand sie in Norderney beim Schlager-Express von WDR4 erstmals wieder live vor einem größeren Publikum auf der Bühne; trotz ihrer 20-jährigen Bühnenabstinenz hatten ihre Fans sie nicht vergessen und sie wurde begeistert gefeiert. 2003 brachte sie eine CD mit vierzehn Liedern heraus. Daraus wurden "Manchmal hilft ein kleines Lied" und "Sehnsucht nach dir" ausgekoppelt. 2005 wurde die Single "Rom lag im Schnee" veröffentlicht, ein Vorbote auf das neue Album "Lady in Blue", das acht neu aufgenommene Oldies, zehn neue und die beiden Auskopplungen vom Album "Sehnsucht nach dir" enthält. Ihre anschließende Auskopplung "Wieder nach Athen" wurde ein Erfolg. Mit "Refrain" tourte sie zum 50. Jubiläum des Grand Prix durch Europa. Sie war Ehrengast in der Jubiläumsshow in Kopenhagen und danach bei der deutschen Vorentscheidung zum Grand Prix 2006 in Hamburg. Bei der schweizerischen Vorentscheidung zum Grand Prix der Volksmusik 2007 am 21. April 2007 konnte der Titel "Sag mir wo wohnen die Engel", den Lys Assia zusammen mit Beatrice Egli vortrug, die meisten Stimmen auf sich vereinen. Beim internationalen Finale des Grand Prix der Volksmusik in Wien erreichte sie damit den zwölften von 16 Plätzen. 2008 eröffnete sie zusammen mit den beiden Moderatoren das Voting für den zweiten Halbfinal des "Eurovision Song Contest" in Belgrad. Beim "Eurovision Song Contest 2009" in Moskau überreichte sie dem Gewinner Alexander Rybak die Siegertrophäe.3)
Heute lebt Lys Assia in der Schweiz, in einer Wohnung mit Blick auf den Zürichsee;
die aktive Tierschützerin, die die Stiftung "Hunde in Not" mit aus der
Taufe hob, bereist nach wie vor Europa, ist trotz ihres fortgeschrittenen
Alters nach wie vor auf der Bühne präsent; sie ist Ehrenmitglied im Beirat des
"Zirkus
Knie" und engagiert sich für junge Künstler. Ihr letztes Album
erschien 2008 unter dem Titel "Refrain des Lebens". |
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Link: 1) Wikipedia, 2) Kurzportrait innerhalb dieser HP 3) Quelle. Wikipedia, Stand Mai 2010 |
Stand Dezember 2011 | ||
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Weitere Informationen zu Lys Assia
findet man bei www.lys-assia.de. Siehe auch Wikipedia; Filmografie bei www.imdb.de |
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