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Fritz Wepper wurde am 17. August 1941 als Sohn eines Juristen in München
geboren; er ist der ältere Bruder des ebenfalls beliebten und
renommierten Schauspielers Elmar
Wepper1).
Schon mit neun Jahren wirkte Fritz Wepper in Kindersendungen des
bayerischen Rundfunks mit, verkörperte mit elf Jahren auf der Bühne
des Münchner Staatstheaters den "Peter Pan".
Später nahm er privaten Schauspielunterricht, spielte ab 1960 unter
anderem an der "Kleinen Komödie" in München und steht seit 1984
wieder erfolgreich überwiegend mit Boulevard-Stücken auf der Bühne.
1954 gab Wepper sein Leinwanddebüt mit einer kleinen Nebenrolle in
"Sauerbruch Das war sein Leben" mit Ewald Balser in der Titelrolle, im Verlaufe der Jahre
folgten Auftritte in Kinderfilmen wie "Tischlein, deck dich" (1956) und
"Rübezahl, der Herr der Berge"2) (1957) oder
in Unterhaltungsstreifen wie "Eine Verrückte Familie" (1957)
und "Der Pauker"2) (1958).
Foto mir freundlicher Genehmigung von Markus Tedeskino
© Markus Tedeskino (www.tedeskino.com) |
Mit seiner Rolle des Jungen Mutz in Bernhard Wickis berühmten
und preisgekrönten Antikriegsfilm "Die Brücke"2) hatte der
damals 18-jährige Fritz Wepper dann 1959 auch international seinen
Durchbruch als Filmschauspieler. In den 60ern agierte er in Filmen wie
dem Drama "Question 7"2) (1961,
Frage Sieben), Franz Peter Wirths "Was Ihr wollt" (1962) oder
Rainer Erlers "Sonderurlaub" (1963), wurde für seine Darstellung in Rudolf Jugerts
Kriegsfilm
"Kennwort
Reiher" (1964) mit dem " Filmband in Gold"
ausgezeichnet. 1968 beispielsweise sah man ihn als Hein Jungermann in
"Der Arzt von St. Pauli" an der Seite von Curd Jürgens, in dem Wallace-Streifen "Der Mann mit dem
Glasauge"2) mimte er ein Jahr später den
reichen drogenabhängigen Bruce Sharringham sowie in
Rolf Olsens "Auf der Reeperbahn nachts um halb eins"
den Till Schippmann. Er stand für internationale Kinoproduktionen wie 1972 Bob Fosses
berühmten Kino-Musical "Cabaret"2) vor der
Kamera und spielte neben Liza Minelli, Michael York und Helmut Griem
den jugendlichen Liebhaber Fritz Wendel, der aus Angst vor den Nazis seine jüdische Abstammung verleugnet;
in Luc Besson hochgelobtem französischen Kinofilm "Le dernier
combat" (Die letzte Schlacht), einer apokalyptischen Gangster- und Liebesgeschichte,
übernahm er zuletzt 1983 eine
Leinwandrolle.
Seit Ende der 1960er Jahre ist Fritz Wepper in vielen Serien und
Fernsehspielen auf dem Bildschirm präsent. Populär wurde er ab 1968 mit
der Rolle des Harry Klein und Assistenten von Kommissar Keller alias Erik Ode in der legendären Serie "Der
Kommissar"2). 1974 verließ Wepper das Ermittlerteam um
Kommissar Keller, wechselte zu Oberinspektor "Derrick"2) ins
Morddezernat und spielte fortan den "ewig Zweiten" an der Seite
von Horst Tappert, bis dieser 1998 mit der Folge "Das
Abschiedsgeschenk" in den wohlverdienten Ruhestand ging. Mit der Rolle
des Derrick-Assistenten Harry Klein wurde auch Wepper zum "Kult",
Sätze wie "Harry fahr schon mal den Wagen vor" (in
Wirklichkeit nie in der Serie gesagt) wurden zum geflügelten Wort.
Foto: © Rainer
Binder
(Das Foto wurde mir freundlicherweise von dem Fotografen Rainer Binder zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Rainer Binder; das Foto darf nicht für andere Zwecke verwandt werden.)
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In dem Zeichentrickfilm
"Derrick Die Pflicht ruft", der am 1. April 2004 in die Kinos
kam, spricht
Wepper selbstverständlich die Rolle des Harry Klein. Der neue Film ist ein Comicstreifen,
der den berühmten Kommissar wieder auferstehen lässt;
Infos zum Film findet findet man unter www.derrick-derfilm.de.
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Dass Fritz Wepper mehr als nur den ewigen Assistenten von "Derrick"
zu bieten hat, bewies und
beweist der Schauspieler mit Rollen in zahllosen erfolgreichen TV-Spielen.
Ab Mitte der 90er Jahre trat er zusammen mit seinem Bruder Elmar für die beliebten Krimi-Reihe "Die Brüder" vor die
Fernsehkamera: Fritz Wepper spielte den karrierebewussten,
erfolgreichen Oberstaatsanwalt Christoph Thaler, der zusammen mit
seinem jüngeren Bruder und draufgängerischen Kriminalhauptkommissar Peter
auf unkonventionelle Weise 16 Folgen lang so manchen kniffligen Fall
löste. Man sah ihn in Fernsehkomödien wie "Drei in fremden Kissen" (1995)
oder der Fortsetzung "Drei in fremden Betten" (1996), in der
TV-Serie "Wir Königskinder" (1996) war er ebenso präsent wie in
einigen "Traumschiff"-Folgen. In der Krimikomödie "Die Blaue Kanone" mimte er 1999
den "Chaos-Bullen" Harry Groß an der Seite von Ottfried Fischer, in Hark Bohms
zweiteiligem Doku-Drama "Vera Brühne"2) sah man
ihn 2001 als Verteidiger Dr. Wallner sowie als Franz Krause in der
Komödie "Zum Glück verrückt Eine unschlagbare Familie".
Das Foto (auch Hintergrund) wurde mir freundlicherweise von
dem Fotografen Edmond Frederik zur Verfügung gestellt.
© Edmond Frederik
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Seit 2002 und mittlerweile zehn Staffeln bzw. 130 Folgen verkörpert Fritz Wepper
in "Um Himmels willen"2)
hinreißend den machthungrigen, schlitzohrigen Bürgermeister Wolfgang Wöller, der den
Nonnen in der beliebten ARD-Serie rund um das
Kloster Kaltenthal und deren Bewohnerinnen das Leben schwer macht, mit Ordensschwester Lotte alias Jutta Speidel so manchen
erbitterten, aber auch amüsanten "Strauß" ausficht und dabei immer wieder ins Hintertreffen gerät ganz in der Tradition von "Don Camillo und Peppone". Seit
der sechsten Staffel muss er sich nun (nach dem Ausstieg von Jutta Speidel aus der Serie) mit
der Nachfolgerin von Schwester Lotte, Schwester
Hanna (Janina Hartwig) herumärgern, die dem Bürgermeister Wöller nicht
minder Paroli bietet. 2003 wurde Fritz Wepper mit dem Deutschen Fernsehpreis
als "Bester Seriendarsteller" für diese glänzend gespielte Rolle
in "Um Himmels Willen" ausgezeichnet. Kaum ging am 8. April 2008
die 7. Staffel der erfolgreichen ARD-Hauptabendserie in die letzte
Runde, fiel zeitgleich die erste Klappe zu den Dreharbeiten 13 weiterer
Folgen, die seit 17.2.2009 ausgestrahlt wurden. Am 23. Dezember 2008
ging überdies das schwungvolle Special in Spielfilmlänge "Weihnachten
in Kaltenthal" auf Sendung;
die 9. Staffel startete am 26. Januar 2010. Im Dezember 2009
begannen dann die Dreharbeiten für ein neues 90-minütiges
Highlight der beliebten Serie "Um Himmels Willen" mit dem Titel "Weihnachten unter Palmen"3)
(EA: 25.12.2010).
Für dieses Special schipperte die Filmcrew auf dem Kreuzfahrtschiff "MSC Fantasia"
durch sonnige Gefilde, gedreht wurde bis
zum 8. Februar 2010 im Mittelmeer und im Atlantik zwischen Casablanca,
Teneriffa und Genua so manche vergnügliche Verwicklung
trug auch diesmal zur Unterhaltung bei; seit 15. Februar 2011 lief
nun die 10. Staffel dieses publikumswirksamen Dauerbrenners. Dass die
Serie zu den Publikumsrennern zählt, zeigte sich bei der "Bambi"-Verleihung
am 11. November 2010 in Potsdam: "Um Himmels Willen"
wurde von den Zuschauern als "Beliebteste Fernsehserie" ausgewählt;
Janina Hartwig und Fritz Wepper nahmen den Preis stellvertretend für
das gesamte Filmteam in Empfang. Die Folgen einer 11. Staffel werden ab 10. Januar 2012 immer am Dienstags um 20.15 Uhr in der ARD
ausgestrahlt; mehr bei www.daserste.de.
Außerdem übernahm Wepper die Rolle des Bürgermeisters Oskar Lindner in der
turbulenten Komödie
"Hochwürden wird Papa" (2002) mit Hans Clarin in der Titelrolle und
glänzte Anfang 2004 als der in die Jahre gekommene "Berufs-Knacki" Henry Malek in
dem heiteren Liebesfilm
"Männer im gefährlichen Alter"3), an der Seite von Jörg Schüttauf
und Friedrich von Thun. Im Sommer des gleichen Jahr mimte er
hinreißend den "Gauner
Gottes"3); hier konnte er in der Verkleidung eines
Mönches als "Bruder Johannes" an der Seite von Saskia Vester und Peter Sattmann wieder einmal alle
Facetten seines komödiantischen Talents beweisen. Ebenso überzeugend
spielte er Ende 2004 in der Weihnachtskomödie "Ein Engel namens Hans-Dieter"3)
den Inhaber einer Scherzartikelfabrik Hans-Dieter Anhäuser, der anfangs ein
rechtes Ekel ist. Durch einen Unfall fällt er ins Koma und erfährt im
Traum, was alle wirklich von ihm halten. Ein geläuterter Hans-Dieter wacht im Krankenhaus
auf und beginnt fieberhaft, seiner Familie Gutes zu tun oder was er dafür hält
Eine Paraderolle, ganz in bewährter Wepper-Manier, war Ende 2005 die Rolle
des grantigen Richters Heinrich Grievenbeck, der in der kurzweiligen
Komödie "Nicht
ohne meinen Schwiegervater"3)
als eifersüchtiger Vater auftritt und für mancherlei Turbulenzen sorgt,
bis seine Tochter Sarah (Julia Stinshoff) endlich ihrem Ulf (Janek Rieke)
das Ja-Wort geben kann. Mitte Dezember 2006 fand die Geschichte mit "Nicht
ohne meine Schwiegereltern"2) eine nicht minder chaotische
Fortsetzung.
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Im November 2006 gab Wepper in Peter Sämanns modernem Märchen "Kurhotel Alpenglück"
vor einer traumhaften Kulisse den eiskalten und berechnenden Wirtschaftsanwalt Richard Steiner,
der aufgrund einer ungewöhnlichen Erbschaft zum netten und menschlichen Direktor eines
Alpenhotels mutiert. Wieder mal eine Rolle, die Wepper auf den Leib
geschneidert war, ebenso wie die Figur des schrulligen, egozentrischen
Zynikers Robert Lahnstein, der in Joseph Vilsmaiers, im Dezember 2006 in der ARD ausgestrahlten
tragikomischen Geschichte "Das Weihnachtsekel"
durch die schicksalhafte Begegnung mit anderen Menschen in einer Scheune zu
sich selbst und zu seiner Familie zurückfindet.
Szenenfoto "Kurhotel Alpenglück" mit Michaela May
mit freundlicher Genehmigung von www.ziegler-film.com
© Ziegler Film GmbH & Co. KG
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Fritz Wepper gehört zu den quotenträchtigen Schauspielern, die den
Zuschauer immer wieder vor den Fernseher locken und als Garant für
unterhaltsame 90 Minuten stehen. So auch im beginnenden Jahr 2007, wo Wepper
als erfahrener Polizei-Psychiater Wendelin Winter in dem humorigen, nicht
ganz ernst zu nehmenden Krimi "Mord in bester Gesellschaft"2) Ende
Februar vor der Kulisse Gran Canarias ein neues Abenteuer bestehen musste.
Unterstützt wurde er hierbei von Tochter Sophie, die als Filmtochter Alexandra
gemeinsam mit Filmvater Winter in einen Mordkomplott verwickelt wird.
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Mitte
Februar 2008 wechselte das Vater-Tochter-Duo in der Episode "Der Tote im Elchwald"3)
die Kulisse, diesmal gingen beide auf dem schwedischen Landgut des
Werftbesitzers Gunnar Larson (Miguel Herz-Kestranek) auf Mörderjagd.
Fortgesetzt wurden die humorigen Krimis um das pfiffige Gespann Fritz und
Sophie Wepper am 25. Oktober 2008 mit "Die Nächte des Herrn Senators",
angesiedelt in der "feinen" Gesellschaft Hamburgs. Am 15. Januar 2009
folgte "Der süße Duft des Bösen"3), in dem es um den Tod eines
ungetreuen Feinkosthändlers bzw. Lebemanns der Münchner Schickeria ging.
In der fünften Folge blickten Fritz und Sophie Wepper am 4. Januar
2010 in "Das eitle Gesicht des Todes"3)
und hatten den Mord an zwei betuchten Damen der Starnberger
Schickimicki-Gesellschaft im Umfeld eines Schönheitschirurgen (Erol Sander)
aufzuklären. Die spannende Story "Alles Böse zum Hochzeitstag"3)
folgte am 14. Januar 2010, in der siebten Episode suchten
Fritz und Sophie Wepper am 6. Januar 2011
diesmal in Berlin "Die Lüge hinter der Wahrheit"3).
In "Das
Ende vom Lied"3) (EA: 31.03.2011) ging es erneut um
zwei brisante Morde im Dunstkreis eines
abgehalfterten Schlagerstars (Max Volkert Martens),
in "Der
Fluch der bösen Tat"3) (EA: 24.09.2011) wurde Wendelin Winter mit dem mysteriösen Ableben bzw. der dunklen
Vergangenheit seines einstigen Doktorvaters Prof. Silberberg (Dietrich Mattausch)
konfrontiert. Die Dreharbeiten zu der 10. Geschichte "Der Tod der Sünde" (AT) begannen
am 18. August 2011, mehr bei www.presseportal.de.
Das Foto wurde mir freundlicherweise von
dem Fotografen Edmond Frederik zur Verfügung gestellt.
© Edmond Frederik
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Unterhaltsam war auch die Ende Mai 2007 ganz auf den Protagonisten
Wepper zugeschnittene Komödie "Ein unverbesserlicher Dickkopf"3),
in der er als verwitweter Balthasar Pelkofer brillierte, der sich wegen der
übermächtigen Konkurrenz schweren Herzens von seinem Gartencenter trennen und sein Leben
nach dem Konkurs des Betriebes ganz neu ordnen muss. Wieder einmal wandelt sich Wepper im Verlauf der Geschichte mit dieser
Figur vom grantigen, egozentrischen Ekel zum liebenswürdigen Mann mit Herz,
der durch die persönliche Niederlage auch wieder seiner viele Jahre
vernachlässigten Tochter
(Jasmin Schwiers) emotional näher kommt.
Seit 9. Oktober 2008 war Fritz Wepper "Unser Mann im Süden" und
zeigte sich in der vorerst auf vier Folgen ausgelegten humorigen
ZDF-Mini-Serie als unkonventioneller Honorarkonsul Heinrich Hammerstein, der
deutschen Urlaubern auf der Ferieninsel Gran Canaria bei ihren größeren und kleineren Problemen zur Seite steht.
Eigentlich wollte Hammerstein ja an der Seite seiner charmanten Ehefrau
Karin (Michaela May) nach einem arbeitsreichen Leben mehr seine Freizeit
genießen, doch der nette Plan geht nicht auf und so wird der
"Unruheständler" jedes Mal in kriminelle Machenschaften
verwickelt.
Ein turbulenter Spaß rund um den Jugendwahn war Mitte Dezember 2008 die
ZDF-Komödie "Alter vor Schönheit"3)
mit einem blendend aufgelegten
Wepper als Reinhard Waltz, Chef einer finanziell angeschlagenen
Werbeagentur, der sich trotz des fortgeschrittenen Alters gerne mit
attraktiven jungen Models umgibt ganz im Stil von "Playboy"-Gründer
Hugh Hefner. Als dann eine reifere Frau in Gestalt der scharfsinnigen
Journalistin Vera Lichtenberg alias Rita Russek in sein Leben tritt,
entdeckt der alternde Weiberheld eine bisher unbekannte Seite an sich und
erliegt dem Charme der bodenständigen Reporterin, die dem
"Ekelpaket" Waltz herrlich bissig die Stirn bietet. Regisseur Thomas Nennstiel
("Die Masche mit der Liebe") nimmt hier gekonnt die
Werbebranche und deren Jugendwahn auf den Arm, präsentiert von
seinem brillant aufgelegten Hauptdarsteller Fritz Wepper, der hier endlich einmal
zeigen kann, welch großes schauspielerisches Potential in ihm brach liegt,
wenn er in 08/15-Serienrollen zu sehen ist. Drehbuchautor Stefan Rogall
("Copacabana") hatte offensichtlich eine Menge Spaß beim
Schreiben. Rogall war es auch, der Wepper bereits die dankbare Rolle in der Komödie
"Nicht ohne meinen Schwiegervater" auf den Leib schrieb.
(Quelle: www.prisma-online.de)
Rechts: Szenenfoto aus "Alter vor Schönheit"
Das Foto wurde mir freundlicherweise von
dem Fotografen Edmond Frederik zur Verfügung gestellt.
© Edmond Frederik |
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Freuen durfte man sich sicherlich auf die amüsante Geschichte "Baby frei Haus",
welche die ARD am 23.12.2009 mit Wepper in der Hauptrolle ausstrahlte.
Diesmal war er der Bademeister Kurt Schollwer, einst ein gefeierter und
erfolgreicher Schwimmer. Als seinem (ungeliebten) Freund und Nachbarn, dem
attraktiven Starfotografen Christoph Baumgartner (Francis Fulton-Smith),
eines Tages ein Baby vor die Tür gelegt wird, ist auch Schollwer
plötzlich als Ersatzpapa gefragt und muss sich mit seinem Intimfeind
Baumgartner zusammenraufen (siehe auch www.mdr.de
und prisma-online.de).
Ein herrliches Vergnügen war am 25. Mai 2010 die Gesellschaftskomödie "Gräfliches Roulette"3),
in der Wepper als bankrotter, menschenscheuer Graf Emanuel und Leonard Lansink als
Selfmade-Millionär Otto Meier ein ungleiches Gespann abgaben für beide
Mimen waren es Paraderollen: Der ehrwürdige Emanuel Bernau von Roth, Graf zu Trips,
lebt zwar auf einem herrschaftlichen Schloss, ist aber hoffnungslos verarmt. Um seinen
gediegenen Lebensstil aufrecht erhalten zu können, lässt er sich von einer guten Freundin
(Anja Schüte) dazu
überreden, den neureichen Selfmade-Millionär Otto Meier und dessen Familie zu adoptieren.
Von dem ungewöhnlichen Geschäft würden beide Seiten profitieren: Mit einem Adelstitel
kämen Otto und seine Familie endlich zu der ersehnten gesellschaftlichen Anerkennung,
während Emanuel sich über die Deckung seines Bankkontos keine Sorgen mehr machen müsste.
Zunächst prallen in dem menschenscheuen Grafen und dem schrillen Meier-Clan Welten aufeinander bis
ein gemeinsamer Gegner die ungleiche "Adoptiv-Familie" fest zusammenschweißt
(Quelle: prisma-online.de)
Eine weitere Arbeit für das Fernsehen ist die für das ZDF produzierte
humorige Geschichte
"Vater aus heiterem Himmel"3) mit Wepper in der Hauptrolle des
selbstgerechten, ungeliebten Staatsanwalts Dr. Martin Rogalla. Der
eingefleischte Junggeselle wird plötzlich mit einer ihm unbekannten 15-jährigen
Tochter konfrontiert, die sein geordnetes Leben völlig auf den Kopf
stellt und den pedantischen Mann von einer Katastrophe in die andere
schlittern lässt:
Keiner kann ihn leiden. Wenn er durch den Flur des Amtsgerichts geht, fliegen die Türen zu.
Dr. Martin Rogalla (Fritz Wepper), Staatsanwalt in Potsdam, ist
"Das lächelnde Fallbeil". Selbstgerecht, listig, penetrant,
aber auch kompetent bis zur Unerbittlichkeit. Rogalla ist überzeugter Junggeselle,
Kinder sind ihm ein Gräuel.4)
Mitte Juli 2010 hatten die Dreharbeiten zu der ZDF-Komödie in Potsdam
begonnen, gesendet wurde die Story mit den für den Protagonisten
mitunter tragischen Zügen am 24. Oktober 2010; mehr
bei prisma-online
und www.presseportal.de.
Aktuell stand Wepper für die Krimikomödie "Lindburgs Fall" vor
der Kamera. Die erste Klappe zu dem unter anderem mit Francis Fulton-Smith, Barbara Schöneberger, Saskia Vester, Elisabeth Lanz
und Bernd Michael Lade hochkarätig besetzten ARD-Produktion fiel am 17. Februar 2011, Wepper spielt
einen ausrangierten, überheblichen TV-Kommissar, der Zeuge eines Mordfalls wird und daraufhin auf eigene Faust
ermittelt; mehr bei www.presseportal.de. |
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Im Laufe seiner langen Film-Karriere kann Fritz Wepper auf zahlreiche
Auszeichnungen zurückblicken: Neben dem erwähnten "Filmband in Gold" erhielt er insgesamt fünf
"Bambis" sowie eine "Goldene Kamera" (1980); 1990 wurde
er mit dem "Romy" als beliebtester Nebendarsteller geehrt, 2002 mit
der "Goldenen Europa" und 2003 mit dem "Deutschen Fernsehpreis" um nur
einige von Weppers vielen Preisen zu nennen. Am 16. Januar 2004
erhielt er aus den Händen seines Bruders Elmar den "Karl-Valentin-Orden",
der von der Münchner Faschingsgesellschaft "Narhalla" gestiftet
wird; Wepper ist der 32. Ordensträger und Nachfolger von Alfred Biolek. Zur Begründung der Ehrung
hieß es, dass Wepper in der ARD-Fernsehserie "Um Himmels Willen"
sein ganzes komödiantisches Können als Bürgermeister Wöller entfaltet habe.
Foto: Fritz Wepper, aufgenommen anlässlich der
Verleihung der LOLA 2008 (Deutscher Filmpreis 2008) am 25. April 2008
in Berlin; Foto mit freundlicher Genehmigung des Berliner Fotografen
Christian Behring
© Christian Behring (www.christian-behring.com)
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Der beliebte Schauspieler Fritz Wepper ist seit 1979 mit der Prinzessin Angela von Hohenzollern
verheiratet und lebt in München; aus der Verbindung stammt die 1981
geborene Tochter Sophie Wepper2), die sich inzwischen auch einen Namen als erfolgreiche
Schauspielerin gemacht hat. Weppers Ehefrau Angela stammt aus der ostpreußischen Familie von Morgen
und war in erster Ehe (1968 1973) mit Prinz Ferfried von Hohenzollern2) verheiratet gewesen
und brachte aus dieser Verbindung zwei Kinder, Valerie Alexandra (geb. 1969) und Stephanie (geb. 1971), mit in die Ehe.
Seit Sommer 2009 sah man die wesentlich jüngere Kamerafrau Susanne Kellermann vermehrt an Weppers
Seite, am 30. Dezember 2011 erblickte die gemeinsame Tochter Filippa das
Licht der Welt.
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