Ein Herz und eine Krone (Roman Holiday, 1953) Sabrina (1954)
Krieg und Frieden (War And Peace, 1956) Geschichte einer Nonne (The Nun's Story, 1959)
Frühstück bei Tiffany (Breakfast At Tiffany's, 1961) Charade (1963)
My Fair Lady (1964) Wie klaut man eine Million (How To Steal A Million, 1966)
Warte bis es dunkel ist (Wait Until Dark, 1967)
 
Ein Herz und eine Krone
Titel USA: Roman Holiday
Genre: Lovestory
USA, 1953
Regie: William Wyler
Drehbuch: Ian McLellan Hunter, John Dighton, Dalton Trumbo
Musik: Georges Auric
Kamera: Henri Alekan, Frank F. Planer
Kostümdesign: Edith Head
Darsteller:
Gregory Peck: Joe Bradley, Audrey Hepburn: Prinzessin Ann
Eddie Albert: Irving Radovich, Margaret Rawlings: Gräfin Vereberg
Tullio Carminati: General Provno, Harcourt Williams: Botschafter,
und andere
(Die Links führen zu Wikipedia bzw. zum Kurportrait innerhalb dieser HP)
 
Kurzinhalt:
Anne (Audrey Hepburn), Prinzessin eines (im Film ungenannten) Staates, hat die Nase voll: Ihre Europareise ist ein voller Erfolg, aber ihr Leben verläuft nach einem engen Plan, den Gräfin Vereberg (Margaret Rawlings) ihr allabendlich vorträgt. Eines nachts hat Anne genug: Sie entflieht aus ihrem Käfig und läuft ziellos durch die Straßen Roms. Dor schläft sie schließlich auf einer Parkbank ein, wo der Journalist Joe Bradley (Gregory Peck) sie findet. Bradley hat zunächst keine Ahnung, wer das "Findelkind" ist und will es im Taxi nach Hause bringen lassen – wenn die Gute sich doch daran erinnern könnte oder wollte, wo sie wohnt.
Also sieht er keine andere Alternative, als sie mit in sein Zimmer zu nehmen. Da fällt sein Blick auf eine Zeitung mit dem Foto der Prinzessin und Joe weiß, wen er bei sich aufgenommen hat. Nun wittert der Reporter natürlich seine große Chance: Er ruft seinen Freund, den Fotografen Irving Radovich (Eddie Albert) an, damit der ein paar Aufnahmen von den beiden macht und erhofft sich ein horrendes Honorar. Das ganze scheint zu funktionieren: Keiner offenbart dem anderen seine wahre Identität und "Anja", wie sich Anne Bradley gegenüber nennt, verbringt mit ihm einen zauberhaften Tag in Rom. Bis es Abend wird und Anne wieder nach Hause muss …
 
Quelle:
www.moviemaster.de

Prinzessinnen beflügeln die Fantasie der Menschen und der Massen. So ist auch "Ein Herz und eine Krone" von William Wyler zwar mit der Patina des Kinos der 1950er Jahre bedeckt, erzählt jedoch eine bis heute in ihrer Märchenhaftigkeit wirkungsvolle Geschichte. Seinen Charme verdankt der Film vor allem seinen großartigen Hauptdarstellern Audrey Hepburn und Gregory Peck, zwei Hollywood-Megastars der Nachkriegsjahrzehnte.

Lexikon des internationalen Films:
Charmante und liebenswürdige Unterhaltung, die durch leise Ironie und einen Flair für das Märchenhafte fesselt, der dem Thema präzise angemessen ist. Darstellerisch und inszenatorisch gleichermaßen hervorragend.
Prisma:
Eine wunderbare Liebeskomödie, die bis heute nichts von ihrem Charme verloren hat. William Wyler gelang mit einer Idealbesetzung zweifellos einer der zauberhaftesten und schönsten Liebesfilme aller Zeiten. Oscars gab's für Audrey Hepburn, für Kostümdesignerin Edith Head und die Drehbuchautoren Ian McLellan Hunter und Dalton Trumbo. Außerdem regnete es acht weitere Nominierungen, unter anderem für den "Besten Film" und den "Besten Regisseur".
Süddeutsche Zeitung:
Eine Feier italienischer Lebensfreude, deren Evidenz in den Bildern und nicht in der Geschichte oder den Dialogen liegt.
  
Oscar 1953 für
Audrey Hepburn: Beste Hauptdarstellerin
Edith Head: Bestes Kostümdesign (Schwarz-weiß)
Ian McLellan Hunter: Beste Story

Oscar-Nominierung 1953 für
"Ein Herz und eine Krone" (Bester Film)
William Wyler (Regie)
Hal Pereira, Walter Tyler (Ausstattung)
Ian McLellan Hunter, John Dighton (Drehbuch-Adaption)
Franz Planer, Henry Alekan (Kamera-Schwarzweiß)
Eddie Albert (Nebendarsteller)
Robert Swink (Schnitt)

 
Siehe auch Wikipedia, www.moviemaster.de, www.prisma.de, Dirk Jasper FilmLexikon

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Sabrina
Titel USA: Sabrina
USA 1954
Regie: Billy Wilder
Drehbuch: Billy Wilder, Samuel A. Taylor, Ernest Lehman
Musik: Frederick Hollander, Richard Rodgers
Kamera: Charles Lang
Darsteller:
Humphrey Bogart: Linus Larrabee, Audrey Hepburn: Sabrina Fairchild
William Holden: David Larrabee, Walter Hampden: Oliver Larrabee
John Williams: Thomas Fairchild, Martha Hyer: Elizabeth Tyson
Francis X. Bushman: Mr. Tyson, Ellen Corby: Miss McCardle
und andere
(Die Links führen zu Wikipedia bzw. zum Kurportrait innerhalb dieser HP)
 
Kurzinhalt:
Linus (Humphrey Bogart) und David Larrabee (William Holden) sind Söhne einer wohlhabenden Familie an der amerikanischen Ostküste. Der ältere Linus geht ganz in seiner Arbeit auf; er ist voll damit ausgelastet, das Familienunternehmen zu führen und hat keine Zeit für eine Frau und eine eigene Familie. Der jüngere David ist ein Lebemann, der sich nicht viel aus Arbeit macht, obwohl er offiziell ebenfalls im Familienunternehmen angestellt ist. Stattdessen lässt er keine Society-Veranstaltung aus und war bereits drei Mal verheiratet. Sabrina Fairchild (Audrey Hepburn), die junge, schüchterne und unbeholfene Tochter des Chauffeurs (John Williams) der Familie, ist ihr ganzes Leben in David verliebt gewesen, der sie aber kaum beachtet hat ("… der nicht weiß, dass ich existiere"). Sie geht nach Paris und absolviert dort eine Ausbildung zur Köchin, lernt durch die Freundschaft mit einem betagten französischen Baron aber auch die Umgangsformen der besseren Gesellschaft kennen. Als elegante, kultivierte und schöne Frau kehrt sie nach zwei Jahren zurück, wo sie prompt von David bemerkt wird, der ihr umgehend den Hof macht. Aus geschäftlichem Kalkül versucht Linus allerdings, eine Verlobung Davids mit der Tochter eines Zuckerfabrikanten einzufädeln. Um sie von David fernzuhalten, überwindet sich der eingefleischte Junggeselle Linus, mit der lebenslustigen Sabrina auszugehen. Zu beider Überraschung entdecken beide ihre Gefühle füreinander …
 
Quelle:
Wikipedia 

Mit Audrey Hepburn und Humphrey Bogart konnte Wilder neben William Holden zwei hochkarätige Schauspieler für den Film gewinnen. Für die damals 25jährige Audrey Hepburn war es nach "Ein Herz und eine Krone" der zweite internationale Filmerfolg, dem noch viele weitere folgen sollten. Bogart war zu diesem Zeitpunkt schon sehr erfolgreich, er hatte mit den Filmen wie "Die Spur des Falken" (1941), "Casablanca" (1942), "Tote schlafen fest" (1946) oder "African Queen" (1951) schon große Erfolge gefeiert. (Quelle: www.ciao.de)
 
Lexikon des Internationalen Films:
Wilder inszenierte mit leichter Hand eine geistreiche Gesellschaftskomödie nach einem Theaterstück von Samuel Taylor. Witziger Dialog, Delikatesse der Bildführung und charmante Darstellung vervollständigen den positiven Gesamteindruck.
Prisma:
Charmant-witzige Komödie von Billy Wilder mit Starbesetzung. Unschlagbar: Bogart und Hepburn als zunächst verhindertes Liebespaar! 1995 wagte Sydney Pollack ein Remake mit Harrison Ford in der Bogart- und Julia Ormond in der Hepburn-Rolle, das aber nichts von der Leichtigkeit und Spritzigkeit des Originals besitzt.
 
Siehe auch www.prisma.de, www.filmzentrale.com, www.moviemaster.de, Wikipedia

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Krieg und Frieden
Titel USA: War And Peace
Italien, USA 1956
Genre: Historiendrama
Regie: King Vidor 
Drehbuch: Bridget Boland, Robert Westerby,
King Vidor, Mario Camerini, Ennio De Concini,
Ivo Perilli, Gian Gaspare Napolitano, Mario Soldati
Produktion: Dino De Laurentiis (Paramount)
Musik: Nino Rota
Kamera: Jack Cardiff
Darsteller:
Henry Fonda: Pierre Bezukhov, Mel Ferrer: Andrej Bolkonski,
Audrey Hepburn: Natascha Rostova, Vittorio Gassman: Anatol Kuragin,
Herbert Lom: Napoléon Bonaparte, Anita Ekberg: Elena Kuragin,
Helmut Dantine: Dolochow, John Mills: Platon,
Oskar Homolka: General Kutuzow, Barry Jones: Graf Rostow,
May Britt: Sonja Rostova, Anna Maria Ferrero: Maria Bolkonskaya,
und andere
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Adaption des vierteiligen, weltberühmten Romans "Krieg und Frieden"1) des russischen Schriftstellers Leo Tolstoi1) (1828 – 1910); der Film zählt zu den erfolgreichsten epischen Kinoproduktionen der 1950er Jahre.
Kurzinhalt:
Russland 1812: Andrej Bolkonski (Mel Ferrer) und Pierre Bezukhov (Henry Fonda), beide Mitglieder der Moskauer Adelsschicht, sind Freunde. Pierre, der einzige, aber uneheliche Sohn eines russischen Grafen, kann den richtigen Weg seines Lebens nicht finden und ist dem Trunk und dem Glücksspiel verfallen. Aber auch Andrej ist nicht glücklich: Obwohl mit einer der begehrenswertesten Frauen Moskaus verheiratet, empfindet er ihre Anhänglichkeit und die ständigen gesellschaftlichen Verpflichtungen als lästig und fühlt sich in seinen Entwicklungsmöglichkeiten behindert. Darum ist für ihn der anstehende Krieg mit Napoléon Bonaparte (Herbert Lom) die ersehnte Möglichkeit auszubrechen. Er zieht als Offizier mit der russischen Armee nach Österreich, Napoleon und seinen Truppen entgegen. In der Schlacht bei Austerlitz begegnet er dem berühmten Herrscher das erste Mal.
Pierre, dessen Vater mittlerweile verstorben ist und ihm sein ganzes Vermögen hinterlassen hat, verbringt viel Zeit bei der lebensfrohen Moskauer Familie Rostow. Die jüngste Tochter, die jugendlich lebenslustige Natascha (Audrey Hepburn), hegt besondere Gefühle für Pierre, die sich zwar in Gegenseitigkeit, jedoch zunächst nur in Freundschaft ausdrücken. Pierre heiratet die junge, schöne Elena Kuragin (Anita Ekberg). Doch diese Ehe erweist sich schon bald als schwerer Fehler, da sie ihn nur seines Geldes wegen gewählt hat und ihn mit dem leichtlebigen Dolochow (Helmut Dantine) betrügt. Nach einem Duell mit Dolochow trennt sich Pierre von Elena, allerdings wird die Ehe nicht geschieden. Auch Andrej ist wieder allein: Seine Frau ist bei der Geburt seines Sohnes verstorben. Während er als Gast auf dem Landsitz der Familie Rostow weilt, verliebt er sich in Natascha und sie sich in ihn. Doch nach dem Willen von Andrejs störrischem und griesgrämigen Vaters dürfen sie erst in einem Jahr heiraten, damit sie die Richtigkeit ihrer Verbindung noch einmal überdenken. Andrej reist mit der Friedenskommission nach Tilsit.
Derweil beginnt Natascha eine Affäre mit Elena Kuragins Bruder Anatol (Vittorio Gassman), der genauso wenig Charakter wie seine Schwester besitzt. Natascha, die dafür kein Einverständnis von ihrer Familie erhoffen kann, will heimlich mit ihm fliehen und ihn heiraten. Pierre kann die Aktion jedoch verhindern und veranlasst Anatol, aus Moskau zu verschwinden. Andrej erfährt von der Angelegenheit und löst enttäuscht seine Verlobung.

Bonaparte, der mittlerweile an der Grenze zu Russland steht, weist die Bitte des Zaren um Rückzug, die Andrej ihm als Gesandter überbringt, zurück, fällt in Russland ein und marschiert bis Moskau. Die Bewohner sind vorher geflohen, auch die Rostows. Um den Eroberern so wenig wie möglich zu lassen, wurde die Stadt in Brand gesteckt. Pierre will sich zu einer drastischen Tat durchringen und Napoléon aus einem Hinterhalt erschießen, zaudert aber in letzter Sekunde. Er wird verhaftet, als er einer wehrlosen Frau helfen will. Unter den Mitgefangenen befindet sich auch ein einfacher zwangsrekrutierter russischer Soldat, ein früherer Bauer namens Platon (John Mills), der trotz seiner Schicksalsschläge den Glauben nicht verloren hat und dem Leben immer noch positive Seiten abgewinnen kann. Er kann Pierre neuen Lebensmut geben. Der russische Winter setzt den napoleonischen Truppen heftig zu. Bonaparte muss aufgeben und sich auf den Rückmarsch machen. Die Kriegsgefangenen, unter ihnen Pierre, werden auf dem beschwerlichen Marsch mitgeschleppt. Die russische Armee, die sich bisher aus taktischen Gründen nur zurückgezogen hat, greift jetzt das geschwächte napoleonische Heer ständig an. Bei einer solchen Aktion, unter dem Kommando von Dolochow (Helmut Dantine), wird Pierre befreit. Er versöhnt sich mit Dolochow, der ihn um Vergebung bittet. Bei dieser Gelegenheit erfährt Pierre, dass Elena gestorben ist.
Natascha findet Andrej, den sie in einem Lazarett im Hinterland entdeckt, bei der Schlacht von Borodino schwer verwundet und im Sterben liegend vor. Vor seinem Ableben verzeiht er ihr. Die Rostows kehren in die Ruine ihres Hauses in Moskau zurück. Auch Pierre trifft dort ein. Er und Natascha, vom naiven Mädchen zur jungen Frau gereift, entdecken ihre Liebe zueinander und gehen gemeinsam in ein neues Leben.
 
Quelle: Wikipedia

"Krieg und Frieden wurde für drei Oscars nominiert:
King Vidor: Beste Regie, Jack Cardiff: Beste Farbkamera, Marie de Matteis: Beste Kostüme
ging jedoch bei der Oscar-Verleihung im Frühjahr 1957  leer aus.
 
Prisma:
Nach dem berühmten Roman von Leo Tolstoi inszenierte Regie-Legende King Vidor die Geschichte aus der Zeit der Napoleonischen Kriege im zaristischen Russland. Ergreifende Einzelschicksale vor dem historischen Hintergrund einer äußerst bewegten Zeit – das ist der Stoff, aus dem die großen Epen sind. Das alte Russland, im bedrohlichen Schatten der Napoleonischen Kriege, lieferte die Bühne für Leo Tolstois Klassiker der Weltliteratur. Mit immensem Aufwand und einem hochkarätigen Staraufgebot gelang Regie-Altmeister King Vidor ein Filmepos, das souverän die heikle Balance zwischen spektakulären Schlachtengemälden und eindringlich gezeichneter Familiensaga bewahrt.

RoRoFilmlexikon:
King Vidors Verfilmung von Tolstois Roman aus der russischen Gesellschaft aus der Zeit der Napoleonischen Kriege, mit großem Aufwand an Mitteln und ausgezeichneten Schauspielern. Der Film imponiert durch beachtliche Leistungen bei der Darbietung seiner überreichen Fülle von Einzelschicksalen und Massenszenen.
 
Lexikon des Internationalen Films:
Tolstois Roman aus der russischen Gesellschaft zur Zeit der Napoleonischen Kriege, mit großem Aufwand und ausgezeichneten Schauspielern inszeniert. Obschon etwas zu glatt und ohne künstlerische Form, imponiert der Film durch beachtliche Leistungen bei der Darbietung einer Fülle von Einzelschicksalen und Massenszenen.

Siehe auch Wikipedia, www.moviemaster.de, www.prisma.de
 

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Geschichte einer Nonne
Titel USA: The Nun's Story
USA, 1959 
Regie: Fred Zinnemann
Drehbuch: Robert Anderson,
nach dem Roman von Kathryn C. Hulme
Musik: Franz Waxman
Kamera: Franz Planer
Darsteller:
Audrey Hepburn: Schwester Lukas/Gabrielle van der Mal
Peter Finch: Dr. Fortunati, Edith Evans: Mutter Emmanuel,
Peggy Ashcroft: Mutter Mathilde, Dean Jagger: Dr. van der Mal
Mildred Dunnock: Schwester Margarita, Ruth White: Mutter Marcella
Beatrice Straight: Mutter Christopha, Patricia Bosworth: Simone
Patricia Collinge: Schwester William , Rosalie Crutchley: Schwester Eleanor,
Barbara O'Neil: Mutter Didyma, Margaret Phillips: Schwester Pauline,
Colleen Dewhurst: Erzengel Gabriel, Stephen Murray: Kaplan Vater André,
und andere
(Die Links führen zu Wikipedia bzw. zum Kurportrait innerhalb dieser HP)
  
Kurzinhalt:
Der Vater, Dr. Van der Mal (Dean Jagger), ein angesehener Arzt, ist strikt dagegen, als seine Tochter Gabriele (Audrey Hepburn) ihm eröffnet, sie werde ins Kloster gehen. Schließlich hat er es zu einigem Reichtum gebracht, den er gerne an seinen Nachwuchs weitergeben würde. Allerdings hilft es nichts, Gabriele ist wild entschlossen. Sie kommt in ihrer belgischen Heimat zunächst in ein strenges Konvikt, aber nach und nach lernt Schwester Lukas, wie sie jetzt heißt, sich in die Gemeinschaft einzufinden.
Zunächst muss sie 6 Monate als Postulantin und ein weiteres Jahr als Novizin im Kloster verbringen, um Gehorsam und vor allem Demut zu erlernen. Nach drei Jahren legt sie ihr endgültiges Gelübde ab. Doch während der ganzen Zeit im Kloster fällt es ihr sehr schwer, sich den strengen Regeln zu unterwerfen.
Oft muss sie Buße tun, weil sie während des großen Schweigens mit einer anderen Schwester im Krankenhaus über Nebensächlichkeiten gesprochen hat oder weil sie nicht sofort alles stehen und liegen ließ, als die Glocke zum Gebet gerufen hat. Doch sie hat die ganze Zeit ihr großes Ziel vor Augen, den Kongo. Als sie kurz vor ihrer Prüfung zur Krankenschwester steht, bittet sie die Äbtissin des Klosters, die Prüfung als Beweis ihrer Demut nicht zu bestehen, damit eine andere Nonne nicht in den Schatten gestellt wird. Sie widersetzt sich jedoch. 
Endlich am Ziel ihrer Wünsche pflegt sie als Schwester Maria Lukas Kranke in einer Mission im Kongo und arbeitet eng mit den kritischen Dr. Fortunati (Peter Finch) zusammen, der Atheist ist. Durch die enge Zusammenarbeit lernt Lukas auch die guten und menschlichen Seiten an dem ungläubigen Arzt kennen – und lieben. 
Allerdings verbietet es ihr Gelübde, die Gefühle auch zu zeigen. Ihre Zweifel werden durch Gespräche mit dem Arzt gestärkt, ob das Leben im Kloster das Richtige für sie ist. Dann erkrankt sie an Tuberkulose und müsste, wenn dies bekannt würde, den Kongo verlassen.  Dr. Fortunati überredet sie, es geheim zu halten und dank seiner außergewöhnlichen Heilungsmethode übersteht Schwester  Lukas die Krankheit.
Doch bald wird sie beauftragt, einen schwer kranken Patienten auf der Heimreise nach Belgien zu begleiten. Sie ist enttäuscht, muss sich jedoch in den "Befehl" fügen und den Kongo verlassen. Zurück im belgischen Mutterhaus des Klosters fällt es Schwester Lukas immer schwerer, sich den strengen Ordensregeln  zu unterwerfen und sie gerät in einen tiefen Gewissenskonflikt. In diese Zeit fällt die Besetzung ihrer Heimat durch die Nazis; sie erfährt, dass eine ihr anvertraute Postulantin sich für die Widerstandsbewegung engagiert, duldet dies und bietet sogar Unterstützung an. Ein schwerer Verstoß gegen die Regeln des Ordens. 
Als Schwester Lukas schließlich von dem Tod ihres Vaters durch deutsche Soldaten erfährt, fällt ihre Entscheidung. Schwester Lukas bittet darum, von ihrem Gelübde entbunden zu werden. Trotz der  wiederholten Appelle ihres Beichtvaters und der Mutter Oberin, ihre seelischen Nöte als von Gott gesandte Prüfung zu betrachten, bleibt sie bei ihrem Entschluss und verlässt das Kloster.
Ob die junge Frau ihr sich selbst gegebenes Versprechen, wieder in den Kongo zurück zu kehren, verwirklichen kann, bleibt offen. Hier setzen die Spekulationen des Zuschauers ein, denn der Film endet mit der weit geöffneten Türe des Klosters, durch die Gabriele – ohne einen Blick hinter sich zu werfen – in das weltliche Leben geht.

Quelle (zum Teil): www.moviemaster.de)  

Reichlich pathetisch inszenierte Fred Zinnemann diese Lebensgeschichte einer Ordensschwester (nach dem autobiographischen Roman von Kathryn C. Hulme) – allerdings großartig gespielt von Hauptdarstellerin Audrey Hepburn. Die Rechnung schien auch aufzugehen: Für 8 Oscars wurde die "Geschichte einer Nonne" nominiert: Bester Film, Regie, Hauptdarstellerin Audrey Hepburn, Drehbuch, Kamera, Musik, Schnitt und Ton; für Audrey Hepburn war es die dritte Nominierung. Der Film unterlag jedoch "Ben Hur", der ebenfalls 1959 bei der Oscar-Preisverleihung angetreten war. (Quelle: www.moviemaster.de)

Lexikon des Internationalen Films:
Zinnemann hat den umstrittenen Roman von Kathryn Hume respektvoll und sorgfältig den Bedürfnissen der Leinwand angepasst. Die Thematik scheint jedoch verschoben, so dass unter anderem dem Missverständnis Vorschub geleistet wird, als sei die Pflicht des klösterlichen Gehorsams mit dem Gebot der Nächstenliebe unvereinbar.
 
Prisma:
Nach dem autobiographischen Roman von Kathryn C. Hulme inszenierte Regisseur Fred Zinnemann ("Zwölf Uhr Mittags") in beinahe dokumentarischen Bildern dieses hervorragend gespielte Drama. Brillant: Audrey Hepburn in der Rolle der Gabrielle, die bei den beschwerlichen Dreharbeiten im Kongo in ihrem schweren Nonnenkostüm des öfteren am Rande eines Hitzschlags stand.
Für ihre überragende darstellerische Leistung gab's seinerzeit den "BAFTA"-Preis, den Preis der "New Yorker Filmkritik" und die dritte Oscar-Nominierung.

Siehe auch www.prisma.de, Wikipedia
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Frühstück bei Tiffany
Titel USA: Breakfast at Tiffany's
USA 1961
nach einem Kurzroman von Truman Capote
Regie: Blake Edwards
Drehbuch: Truman Capote, George Axelrod
Musik: Henry Mancini
Kamera: Franz Planer
Darsteller:
Audrey Hepburn: Holly Golightly, George Peppard: Paul "Fred" Varjak
Patricia Neal: 2-E (Mrs. Failenson), Buddy Ebsen: Doc Golightly,
Martin Balsam: O. J. Berman, Mickey Rooney: Mr. Yunioshi,
José Luis de Vilallonga: José da Silva Pereiraund,
andere
(Die Links führen zu Wikipedia bzw. zum Kurportrait innerhalb dieser HP)
 
Kurzinhalt:
"Diamonds Are A Girl's Best Friend" – das erkannte schon Marilyn Monroe, der man die Hauptrolle in "Frühstück bei Tiffany" angeblich zuerst angeboten hat. Nach diesem Motto lebt auch Holly Golightly (Audrey Hepburn), die, seitdem sie nach New York gekommen ist, immer wieder sehnsüchtig vor den Auslagen des berühmten Juwliers "Tiffany" steht und sich nur eins wünscht: Von hier möchte sie einmal ein Schmuckstück haben. Sie ist eine junge Dame mit einem Gesicht jenseits der Kindheit und diesseits einer erwachsenen Frau mit schrägen, sanften Augen einer Masse braunem Haar mit weißblonden Strähnen und einem flinken aufrechten Gang.
So sieht sie Paul Varjak (George Peppard), der sie vor dem Schaufenster von Tiffany entdeckt, wo sie in einem hinreißenden Abendkleid im Morgengrauen mit einem Pappbecher voll Kaffee in der Hand steht und mit sehnsüchtigen Augen den ausgestellten Glanz betrachtet.
Aber Holly hat keine Zeit, ihren Sehnsüchten wehmütig nachzuhängen, dazu ist ihr Leben viel zu bunt und abwechslungsreich, denn sie gehört zu jenen Damen, denen jeder Herr mit etwas Anstand fünfzig Dollar in die Hand drückt, wo andere zwanzig Pfennig zum Telefonieren bekommen. Und Paul, der im gleichen Appartementhaus wie Holly wohnt, wird zu ihrem Vertrauten, den sie zu den unmöglichsten Tages- und Nachtzeiten über die Feuertreppe besuchen kommt und dem sie auch so nebenbei gesteht, dass sie jede Woche hundert Dollar von Sally Tomato bekommt, nur dafür, dass sie ihn regelmäßig in Sing-Sing besucht, wo er hinter schwedischen Gardinen sitzt, und einem angeblichen Rechtsanwalt Sallys absurde Wetterberichte überbringt. Aber Holly wundert sich über nichts. Sie lächelt diese Welt an, und die Welt lächelt zurück. Und so wundert sie sich auch nicht darüber, dass Paul von einer reichen Frau (Patricia Neal) – nun sagen wir – finanziert wird, denn es fällt dem Schriftsteller Paul so schwer, zu arbeiten.
Holly gibt auch lieber Partys und kann überhaupt nicht verstehen, dass diese geräuschvollen Feste Mr. Yunioshi (Mickey Rooney) zur Verzweiflung treiben. Auf einer besonders schicken Party, auf der die unmöglichsten Dinge passieren, begegnet sie einem besonders gut aussehenden und interessanten Mann, dem brasilianischen Millionär José da Silva (José-Luis de Villalonga) und über diese tolle Neuerwerbung vergisst sie Paul fast ein bisschen. Aber schnell holt sie ihn wieder, als aus ihrer dunklen Vergangenheit eines Tages ein plötzlich ein riesiger Texaner, der Tierarzt Doc Golightly (Buddy Ebsen), der ihr ergebene, aber verlassene Ehemann auftaucht. Paul muss Doc klarmachen, dass Holly ein Geschöpf ist, das kein Mensch halten und haben kann. Das sieht Doc dann auch ein und erleichtert ziehen Holly und Paul los und machen alle umliegenden Bars und Bistros unsicher, finden einen wunderschönen Ring in einer Popkorntüte, den sie bei Tiffany gravieren lassen und verlieben sich leidenschaftlich ineinander – aber nur für einen Abend, der Paul aber so beschwingt, dass er sich ernsthaft an die Arbeit macht und Geschichten zu schreiben beginnt.
Er entwischt seiner reichen Patronin – aber dann entwischt ihm auch Holly, diesmal aber gleich ins Frauengefängnis, denn es hat sich herausgestellt, dass die Wetterberichte, die sie für Sally Tomato überbringt, in Wahrheit chiffrierte Nachrichten für eine Rauschgiftbande waren. Verzweifelt und verrückt vor Liebe ruft Paul Mr. O. J. Berman (Paul Balsam) in Hollywood an, einen Agenten, der aus Holly eine Schauspielerin machen wollte, aber irgendwie entkam sie damals auch ihm, und der einflussreiche Bermann stellt eine Kaution für seine angebetete Holly und befreit Holly, die frisch und vergnügt wie eh und je, unberührt von allem, daraus hervorgeht.
José, der brasilianische Millionär, hat ihr auf der Party damals eine Flugkarte nach Brasilien geschenkt, damit sie mit ihm käme, und das hat Holly jetzt vor, denn warum eigentlich sollte sie nicht mal einen Millionär heiraten?
Aber Paul muss ihr mitteilen, dass die Rauschgiftaffäre den Brasilianer in die Flucht geschlagen hat. Holly findet das ganz dumm, will aber die Flugkarte nicht verfallen lassen, denn sicher gibt es in Brasilien noch andere Millionäre, die nicht so spießig über die Affären ihrer zukünftigen Frau denken.
Und Paul wird sie zum Flughafen bringen, wenn auch sein Herz zu brechen droht. Aber da ist das Problem mit Hollys Katze, die sie unmöglich verlassen kann, und so ergibt es sich, dass Holly nicht nur bei ihrer Katze bleibt – sondern auch bei Paul.

Quelle: Illustrierte Film-Bühne Nr. 5999 und www.moviemaster.de
  

www.moviemaster.de:
Blake Edwards Frühwerk wurde zum Klassiker. Sicherlich ein Verdienst der bezaubernden Audrey Hepburn – vor allem aber der vortrefflichen Musik von Henry Mancini, der hierfür zurecht gleich 2 Oscars mitnehmen konnte. Es ist der wohl populärste Film mit Audrey Hepburn und machte die zierliche Schauspielerin berühmt. Das Foto, auf dem sie als Holly im schwarzen Kleid mit aufgetürmter Haarpracht vor der Auslage des Juweliers steht, ist ein Klassiker. Rehaugen, Schwanenhals und schwarze Kleidung –  so kennt man Audrey Hepburn von Fotos und aus Filmen. Durch ihre schlichte Eleganz wirkt sie zeitlos schön.
 
Lexikon des Internationalen Films:
Bittersüße Liebesgeschichte nach einer Novelle von Truman Capote, von Blake Edwards als überaus elegante Mischung aus tragischen und komödiantischen Elementen inszeniert.

Filmkritik von Frank Buschmann:
Im Vergleich zu Truman Capotes wunderbarer Novelle ist zwar vieles an der Hollywoodversion geglättet und aus kommerziellen Interessen eingeebnet worden, aber dennoch ist dabei eine der schönsten Romanzen und Tragikomödien ihrer Art herausgekommen, ganz dominiert natürlich von Audrey Hepburn zauberhaftem, einfach entwaffnendem Charme und so schönen kitschigen Augenblicken wie Henry Mancinis "Moon River". George Peppard ist nicht gerade der charismatischste Paul, den man sich vorstellen könnte, aber Patricia Neal als seine Geliebte, die ihn praktisch mit Geld an sich bindet, ist eine sehr gute Wahl, denn sie bringt endlich den richtigen Anteil an riskanten Emotionen in die Geschichte.
Edwards ist natürlich ein Spezialist für frechen, schlagfertigen Witz einerseits und gefühlvolle Liebesgeschichten andererseits, er hat genug Esprit und Witz, um den Schmalz nicht überhand nehmen zu lassen und er gibt der Hepburn den Raum, den sie braucht, um als Holly Golightly wirklich unvergesslich zu sein, fragil, launisch, verführerisch, kindlich entrückt, auf der Flucht vor dem, was sie einmal war, und was nur kurz in Gestalt ihres Ehemannes in New York aufkreuzt, um sie zurück aufs Land zu den Kindern zu holen. Eigentlich deutet sich nur in diesen Szenen Truman Capotes Hang zu unkonventionellen Charakteren und komplexeren Zusammenhängen an, aber ansonsten funktioniert der Film als geschlossene Einheit, als nicht ganz alltägliche Unterhaltung mit Stil und Gefühl.
  
2 Oscars 1962 für
Henry Mancini 
jeweils in der Kategorie "Beste Filmmusik" und
 "Bester Song" ("Moon River",
Musik: Henry Mancini, Text: Johnny Mercer)
 
Oscar-Nominierungen gab es für
Audrey Hepburn (Beste Hauptdarstellerin)
sowie "Bestes Szenenbild" und "Bestes adaptiertes Drehbuch"
 
Siehe auch Wikipedia, www.dieterwunderlich.de, www.filmzentrale.com, prisma.de
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Charade
Genre: Thriller
USA 1963
Kinostart Deutschland: 13. Dezember 1963
Regie: Stanley Donen
Drehbuch: Peter Stone
Musik: Henry Mancini
Kamera Charles Lang
Darsteller:
Cary Grant: Peter Joshua, Audrey Hepburn: Regina "Reggie" Lampert,
Walter Matthau: Hamilton Bartholemew, James Coburn: Tex Panthollow,
George Kennedy: Herman Scobie, Dominique Minot: Sylvie Gaudet,
Ned Glass: Leopold W. Gideon, Jacques Marin: Inspektor Grandpierre,

und andere
(Die Links führen zu Wikipedia bzw. zum Kurportrait innerhalb dieser HP)
 
Kurzinhalt:
Die junge Reggie Lambert (
Audrey Hepburn) will sich scheiden lassen, doch das erweist sich als unnötig, da ihr Gemahl bereits im Leichenschauhaus liegt. Peter Joshua (Cary Grant), ein freundlich bemühter Junggeselle, schmeißt sich wacker an die junge Witwe heran, und seine Ziele sind nicht ganz klar. Denn ein ganzes Rudel fieser Kerle ist hinter verschwundenen 250.000 Dollar her, und der Weg dahin führt über Reggie Lambert. Will auch Joshua nur das Geld, oder sind seine Ziele edler? Die Jagd nach dem Geld, die Manöver gegeneinander und miteinander entwickeln sich zu einer Charade: Das ist die Bezeichnung für eine bestimmte Rätselform und der treffende Titel dieses Films.

Quelle: www.prisma.de (Seite nicht mehr abrufbar)
 
Wikipedia:
"Charade" ist deutlich an den Stil der Kriminalfilme von Alfred Hitchcock angelehnt und verfügt über eine spannende Geschichte mit einer Reihe von überraschenden Wendungen. Eine Figur nach der anderen muss sterben, bis nur noch drei Figuren übrig sind. Stanley Donen konnte mit Audrey Hepburn, Cary Grant, Walter Matthau, James Coburn und George Kennedy ein beachtliches Staraufgebot um sich versammeln.
 
Lexikon des Internationalen Films:
Ein exzellenter Kriminalfilm, der seine Pointe geschickt hinauszuzögern weiß; teils makaber, teils ansteckend heiter.
 
Prisma:
Der temporeiche Mix aus Gaunerkomödie und Spionage-Thriller vereint auf gekonnte Weise trockenen schwarzen Humor und Thrillerspannung. Natürlich ist das Vorbild Alfred Hitchcock stets spürbar (auch wenn der Meister selbst die weibliche Hauptrolle vermutlich mit einer kühlen Blonden besetzt hätte). Kaum jemand ist Hitchcocks Meisterschaft in Sachen Tempo, Spannung und makabrem Witz so nahegekommen wie Stanley Donen mit diesem Film.
 
Siehe auch Wikipedia
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My Fair Lady
Genre: Musical
USA 1963
Produzent: Jack L. Warner (Warner Brothers)
Regie: George Cukor
Drehbuch: Alan Jay Lerner
Musik (Komposition): Frederick Loewe
 Filmmusik: André Previn
Kostümdesign: Cecil Beaton
Szenenbild (Farbe): Gene Allen, Cecil Beaton, George James Hopkins
Kamera: Harry Stradling, Sr.
Schnitt: William H. Ziegler
Ton: George R. Groves
Darsteller:
Audrey Hepburn: Eliza Doolitle, Rex Harrison: Professor Henry Higgins
Stanley Holloway: Alfred P. Doolitle, Wilfrid Hyde-White: Colonel Hugh Pickering
Gladys Cooper: Mrs. Higgins, Jeremy Brett: Freddy Eynsford-Hill
Theodore Bikel: Zoltan Karpathy, Mona Washbourne: Mrs. Pearce
Isobel Elsom: Mrs. Eynsford-Hill, und andere
 
Musical-Verfilmung nach dem gleichnamigen Bühnen-Musical von Alan Jay Lerner (Text) und Frederick Loewe (Musik), basierend auf dem Schauspiel "Pygmalion" von George Bernard Shaw.
Der Film wurde bei der Oscarverleihung 1965 als "Beste Produktion" des Jahres ausgezeichnet.
(Die Links führen zu Wikipedia bzw. zum Kurportrait innerhalb dieser HP)
 
Kurzinhalt:
Eliza Doolittle (
Audrey Hepburn), eine typische Londoner Gassengöre mit viel Witz und Straßendialekt, schlägt sich mehr schlecht als recht als Blumenmädchen durch. Sie steht täglich vor der "Covent Garden" Oper und bietet im schlimmsten Vorstadt-Slang dem feinen Publikum ihre Veilchen an.
Dem etwas verschrobenen Sprachprofessor Henry Higgins (
Rex Harrison) fällt sie gerade wegen ihrer ungepflegten Aussprache auf. Er schlägt seinem Freund, Oberst Pickering (Wilfrid Hyde-White), eine sehr ungewöhnliche Wette vor: Er wettet, dass es ihm gelingt, dieses kleine, ungebildete Blumenmädchen innerhalb kurzer Zeit in eine vollendete Lady zu verwandeln, die sogar in der feinen Londoner Gesellschaft bestehen kann. Eliza nimmt nun bei Higgins Sprachunterricht, doch sein tyrannischer Charakter und sein Sarkasmus machen es nicht einfach. Ohne ihre Würde zu verlieren schafft sie dennoch den gesellschaftlichen Aufstieg.
 
Quelle: Dirk Jasper FilmLexikon  

Der Film ist die aufwendige Inszenierung des Musicals nach George Bernard Shaws Komödie "Pygmalion". Von den vielen Musicals die es gegeben hat, gibt es recht wenige von denen wir heute noch die Musik kennen, gar mitsingen, oder auf die wir tanzen können. Dies ist bei "My Fair Lady" der Fall und der Film ist schon wegen der Musik sehenswert.
  
Lexikon des internationalen Films:
Ein intellektueller Genuss, beispielhaft in der Geschichte des Genres: die hohe Stilisierung, dem Musical ohnehin eigen, wird witzig, gescheit und romantisch auf die Spitze getrieben. (Erst in der untertitelten Originalversion, in restaurierter Fassung 1994 im Fernsehen, offenbart sich der ganze Reiz des Films.

Oscar 1965 für
"My Fair Lady": Bester Film (Produzent: Jack L. Warner)
Rex Harrison: Bester Hauptdarsteller
George Cukor: Beste Regie
Gene Allen, Cecil Beaton, George James Hopkins: Bestes Szenenbild (Farbe)
Harry Stradling: Beste Kamera (Farbe) 
George R. Groves: Bester Ton
André Previn: Beste Filmmusik
Cecil Beaton: Bestes Kostümdesign (Farbe)
 
Oscar-Nominierung 1965 für
Alan Jay Lerner: Bestes Drehbuch
Stanley Holloway: Bester Nebendarsteller
Gladys Cooper: Beste Nebendarstellerin
William Ziegler: Bester Schnitt
 
Weitere Auszeichnungen bei Wikipedia
 
Siehe auch Wikipedia, www.prisma.de
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Wie klaut man eine Million
Titel USA: How To Steal A Million
Genre: Komödie
USA, 1966
Regie: William Wyler
Drehbuch: Harry Kurnitz
Musik: John Williams
Kamera: Charles Lang
Darsteller:
Audrey Hepburn: Nicole Bonnet, Peter O'Toole: Simon Dermott,
Eli Wallach: Davis Leland, Hugh Griffith: Charles Bonnet,
Charles Boyer: Bernard De Solnay, Fernand Gravey: Grammont,
Marcel Dalio: Señor Paravideo, Jacques Marin: Wächter,
Moustache: Wächter, und andere
(Die Links führen zu Wikipedia bzw. zum Kurportrait innerhalb dieser HP)
 
Kurzinhalt:
Nicole Bonnet (Audrey Hepburn) ist die Tochter des Pariser Kunstsammlers Charles Bonnet (Hugh Griffith), der eine Cellini-Statue aus Familienbesitz einem Pariser Museum leiht. In Wirklichkeit ist die Statue jedoch eine geniale Fälschung, erstellt von Bonnets Vater, dessen Tradition er weitergeführt hat, um immer "neue" Werke großer Meister zu produzieren – allerdings spezialisiert auf die Malerei.
Nicole überrascht den Detektiv Simon Dermott (Peter O'Toole), als dieser in das Haus ihres Vaters einbricht, um Beweise für dessen Fälschungen zu finden, und verliebt sich auf der Stelle in ihn. Sie hält ihn für einen professionellen Dieb und beginnt, sich mit ihm zu treffen. Währenddessen lässt Bonnet die Statue auf Anfrage des Museums für eine Million Dollar versichern, nicht ahnend, dass die Versicherung routinemäßig eine Untersuchung durchführen lässt, bei der der Schwindel auffliegen muss. Nicole entwickelt nun den Plan, mit Dermotts Hilfe in das Museum einzubrechen und die falsche Statue zu stehlen, um so der Untersuchung zuvor zu kommen.
Simon geht darauf ein, da er damit ebenfalls einen Beweis für die Fälschungen hat. Die beiden verbringen eine Nacht in einem Versteck im Museum und kommen sich dabei näher. Sie lösen im Verlauf der Nacht bewusst Fehlalarme aus, die den nebenan wohnenden französischen Innenminister verärgern und die überforderten Nachtwächter schließlich dazu bewegen, das Alarmsystem komplett abzuschalten. Nun können sie die Statue am nächsten Morgen aus dem Museum schmuggeln.
Die Statue wird an den amerikanischen Sammler Davis Leland (Eli Wallach), zugleich ein Verehrer Nicoles, verschenkt. Simon verspricht, die Beweise gegen Bonnet zu vernichten, wenn dieser sich in Zukunft ein anderes Betätigungsfeld sucht. Nicole und Simon fliehen daraufhin aus Frankreich, da sie nicht "in einem Gefängnis heiraten" möchten.
 
Quelle: Wikipedia

Lexikon des internationalen Films:
Eine mit leichter Hand und vielen Einfällen inszenierte Komödie im Pariser Künstlermilieu; ebenso geistreich wie spannend.
 
Siehe auch www.prisma.de, Dirk Jasper FilmLexikon

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Warte, bis es dunkel ist
Titel USA: Wait Until Dark
Genre: Thriller
USA 1967
nach dem Bühnenstück von Frederick Knott
Produktion: Mel Ferrer
Regie: Terence Young
Drehbuch: Robert Carrington
Musik: Henry: Mancini
Kamera: Charles Lang
Darsteller:
Audrey Hepburn: Susy Hendrix, Alan Arkin: Harry Roat,
Richard Crenna: Mike Talman, Efrem Zimbalist Jr.: Sam Hendrix,
Jack Weston: Carlino, Samantha Jones: Lisa,
und andere
(Die Links führen zu Wikipedia bzw. zum Kurportrait innerhalb dieser HP)
 
Kurzinhalt:
Lisa (
Samantha Jones) soll Kurier für eine Gruppe von Rauschgiftschmugglern spielen – das Heroin ist in einer unscheinbaren Puppe versteckt, aber genau diese Puppe steckt sie am Flughafen dem ahnungslosen Photographen Sam Hendrix (Efem Zimbalist jr.) zu – eine Aktion, die sie nicht überlebt. Ihre Auftraggeber beseitigen Lisa und machen sich selbst auf die Suche nach dem wertvollen Spielzeug. Dabei stoßen sie auf Susy (Audrey Hepburn), Sams Ehefrau, die bei einem Autounfall vor einem Jahr ihr Augenlicht verlor und nun meistens alleine in der Wohnung ist.
Diesen Umstand wollen Mr. Roat (Alan Arkin gleich in 3 verschiedenen Masken), Carlino (Jack Weston) und Mike Talman (Richard Crenna) für sich ausnutzen. Letzterer taucht als angeblicher alter Kamerad von Sam bei Suzy auf und verwickelt sie in zunächst harmlose Gespräche. Durch den Besuch der anderen beiden Herren, die nach und nach hineinplatzen, soll sie jedoch glauben, Sam sei in ein Verbrechen verwickelt und nur die Puppe, die er von seiner Reise mitgebracht habe, könne ihn entlassen. Gerade hat sie sich schon entschlossen, die Puppe Mike zu übergeben, da kommen ihr auch Zweifel an seiner Ehrlichkeit …

Frederick Knott schrieb die Vorlage zu "Warte, bis es dunkel ist" als Theaterstück. Raffiniert fädelt er dabei die Geschichte ein, die die 3 Gangster erspinnen, und genau so gewitzt lässt er die blinde Hauptdarstellerin dem Trio auf die Schliche kommen – die Spannung bleibt in jedem Fall bis zum Schluss erhalten. Audrey Hepburn kann hierbei darstellerisch glänzen und wurde zu Recht mit einer Oscar-Nominierung belohnt.

Quelle: www.moviemaster.de

Kurzkritik von Klack – "Variety": 
Das kriminalistische Kammerspiel "Warte, bis es dunkel ist" gehört längst zu den Klassikern der Filmgeschichte. Natürlich lebt das Werk von seinen brillanten Hauptdarstellern: "Exzellenter Thriller, mit effektvoller Besetzung (…) und nachhaltiger emotionaler Wirkung".
Lexikon des Internationalen Films:
Nach einem Bühnenstück routiniert und spannend gestalteter Thriller, der von seiner atmosphärischen Dichte und der guten Hauptdarstellerin lebt.
 
Siehe auch www.prisma.de, Wikipedia

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