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Jauche und Levkojen/ Nirgendwo ist Poenichen |
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1975 veröffentlichte die deutsche Bestsellerautorin Christine Brückner1)
(1921 1996) mit "Jauche und Levkojen" den ersten Teil ihrer
Familiensaga um die von Quindts, landadlige Gutsbesitzer auf Poenichen in Hinterpommern.
Zwei Jahre später folgte "Nirgendwo ist Poenichen", 1985 wurde die Poenichen-Trilogie
mit "Die Quints" abgeschlossen. Im Zentrum der "in einem
deutlich an Fontane geschulten Stil"2) geschriebenen fiktiven
Romane steht die Anfang August 1918 geborene Maximiliane von Quindt, deren
Lebensgeschichte bzw. deren Kinder bis Ende der 1980er Jahre erzählt wird.
"Jauche und Levkojen" umspannt die Zeit ab der Geburt Maximiliane von Quindts,
ihre Kindheit und Jugend zwischen den beiden Weltkriegen, die abenteuerliche
Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten, Flucht der inzwischen mehrfachen Mutter mit ihren Kindern vor den
sowjetischen Truppen und schließlich die Suche
nach einer neuen Heimat. Der zweite Teil "Nirgendwo ist Poenichen"
beginnt mit dem Kriegsende 1945 und zeigt Maximiliane von Quindts Lebensweg in
den Wirren des Nachkriegsdeutschlands auf, bis Ende der sechziger Jahre. In dem abschließenden dritten Teil
"Die Quints" beschreibt Christine Brückner die Zeit von Mitte 1970 bis Ende 1980 und legt dabei den Schwerpunkt auf die erwachsenen Kinder der Quindt-Enkelin. Vor allem die ersten beiden Teile der "Poenichen"-Romane waren mit einer Gesamtauflage von mehreren Millionen Exemplaren überaus erfolgreich, wurden in mehrere Sprachen übersetzt auch international ein Bestseller. Der Erfolg besonders der ersten beiden Bände lässt sich u.a. damit erklären, dass hier im Rückgriff auf bekannte Erzählschemata Geschichte und Leistung der Frauengeneration gestaltet werden, die sich unter den Bedingungen von Krieg, Vertreibung und Wiederaufbau zu bewähren hatte.2)
Ende der 1970er Jahre ließ die ARD "Jauche und Levkojen" und
"Nirgendwo ist Poenichen" als Serie verfilmen,
mit Günter Gräwert1)
(1930 1996), Rolf Hädrich1)
(1931 2000) und Rainer Wolffhardt1)
konnten renommierte Regisseure gewonnen werden, die die Romanvorlagen
kraftvoll, aber dennoch sensibel und detailgetreu in Szene setzten. Das sich nah am Original orientierende Drehbuch
stammte von Eva Mieke3),
die musikalische Untermalung von dem deutschen
Pianisten, Bandleader und Produzenten Joe Dixie (1924 1992).
Siehe auch Wikipedia |
| Die Familie derer von Quindts: | |||
| Arno Assmann |
spielte den Baron Joachim von Quindt sen.
Geboren am 30. Juli 1908 in Breslau, Weitere Filme*) mit Arno Assmann |
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| Edda Seippel |
spielte die Sophie Charlotte von Quindt, seine Frau. Geboren am 19. Dezember 1919 in Braunschweig, gestorben am 12. Mai 1993 in München. Siehe auch Wikipedia sowie den Artikel in "DIE ZEIT" Weitere Filme*) mit Edda Seippel |
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| Franziska Bronnen |
spielte die Vera von Quindt (geborene Vera von
Jadow), verheiratet mit Leutnant Achim von Quindt, der kurz nach der
Geburt seiner Tochter Maximiliane im 1. Weltkrieg fällt. Geboren am 7. Oktober 1940 in Bamberg. Die Tochter des Dramatikers Arnolt Bronnen1) (1895 1959) und dessen Ehefrau Hildegard, geborene von Lossow, und Schwester der Schriftstellerin Barbara Bronnen1) wuchs im österreichischen Linz an der Donau auf. Nach dem Abitur besuchte sie die Schauspielschule des "Bruckner-Konservatoriums" in Linz und danach die "Schauspielschule Zerboni" in München. Franziska Bronnen gab ihr Debüt an der Württembergischen Landesbühne Esslingen und erhielt anschließend ein Engagement an den Städtischen Bühnen Nürnberg-Fürth. Seitdem ist sie freischaffend und trat an verschiedenen Bühnen auf wie der "Komödie im Marquardt" in Stuttgart, an den "Kammerspielen" Düsseldorf, am "Fritz Rémond-Theater im Zoo" in Frankfurt am Main, an der "Kleinen Komödie" München, an der "Komödie Berlin" und an den Bühnen der Stadt Bonn. 1983 glänzte sie bei den Festspielen von Hannover-Herrenhausen als "Beatrice" in Goldonis "Der Diener zweier Herren" und besonders von 1978 bis 1984 am "Renaissance-Theater" in Berlin, wo sie unter anderem 1984 die "Jelena" in Tschechows "Onkel Wanja" an der Seite von Ernst Jacobi verkörperte. In späteren Jahren unternahm sie mehrere Tourneen. Seit 1964 ist Franziska Bronnen in Fernsehproduktionen zu sehen. In dem Dreiteiler "Der Stechlin" übernahm sie die Hauptrolle der Melusine. Als "Ursula Ronn" trat sie in fünf Folgen der Serie "Die Schwarzwaldklinik" (1986) auf, ebenso oft sah man sie als "Therese Becker" in der TV-Serie "Der Havelkaiser" (1998/2000). Zu ihrer TV-Filmografie zählen beliebte Krimiserien wie "Der Alte", "Sonderdezernat K1", "Derrick", "SOKO 5113" und "Tatort" ebenso wie die Quotenrenner "Das Traumschiff" oder "Rosamunde Pilcher"-Verfilmungen. Darüber hat sich die Schauspielerin einen Namen als bedeutende Hörbuchsprecherin gemacht. Sie ist mit dem Regisseur, Drehbuchautor und Produzenten Christian Rischert verheiratet. Quelle (überwiegend): Wikipedia (Stand August 2009) Franziska Bronnen bei ihrer Agentur: www.agentur-heppeler.de
Weitere
Filme*) mit Franziska Bronnen |
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| Annette Fröhlich |
spielte die am 8. August 1918 auf dem Gut Poenichen in Hinterpommern
geborene kleine Maximiliane von Quindt, Tochter von Vera von Quindt
und Achim von Quindt
Es wurden keine weiteren Informationen zu Annette Fröhlich gefunden. |
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| Anne-Kathrin Maetzig |
spielte die
12-jährige Maximiliane von Quindt. In der Internet Movie Database wird nur "Jauche und Levkojen" ausgewiesen. |
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| Ulrike Bliefert |
spielte die
erwachsene Maximiliane von Quindt. Geboren am 18. September 1951 in Düsseldorf. Weitere
Filme*) mit Ulrike Bliefert |
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| Wilfried Klaus
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spielte den Viktor Quint aus Breslau,
ein entfernter schlesischer Verwandter, der Maximiliane heiratet. Viktor Quint
ist ein vom nationalsozialistischen Gedankengut durchdrungener
Zeitgenosse.
Geboren am 8. Juli 1941 in Bernau am Chiemsee.
Weitere
Filme*) mit Wilfried Klaus |
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| Joachim Wichmann |
spielte den Adolph von Quindt. Geboren am 8. Dezember 1917 in Berlin, gestorben am 22. Mai 2002 in Diessen (Ammersee). Joachim Wichmann machte sich als Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller einen Namen. Nach seiner Schauspielausbildung erhielt er Engagements in Halberstadt, Hildesheim, Göttingen, Basel, Zürich und München. Wichmann spielte auch in diversen Fernsehserien mit. Einem breiten Publikum wurde er durch seine Mitwirkung in der witzig-komödiantischen ARD-Vorabendserie "Büro, Büro" bekannt. Die Serie erzählt den (meist chaotischen) Arbeitsablauf in der fiktiven Sportartikelfirma "Lurzer KG". Wichmann spielte hier sehr überzeugend den Personalchef und Geschäftsführer Dr. Herbert Brokstedt, der stets dienstlich korrekt versucht, den Arbeitsablauf in der Firma zu managen. Quelle: Wikipedia (Stand April 2009) Weitere Filme*) mit Joachim Wichmann |
Hilde Willer |
spielte die Großtante Maximiliane von Quindt, einst
Namenspatin für die junge Maximiliane. (Hilde Willer wurde später ersetzt durch Eva Lissa). Weitere Filme*) mit Hilde Willer |
| Eva Lissa |
spielte die Großtante Maximiliane von Quindt; sie residiert auf Burg Eyckel, dem Stammschloss der Familie im Fränkischen. Geboren am 9. November 1913 als Wilhelmine Schubert in Wien, gestorben am 28. September 1988 in Berlin. Eva Lissa studierte an der "Max-Reinhardt-Schule" in Wien und trat in den 1950er- und 1960er-Jahren an den Berliner Bühnen auf. In dem Walt Disney Film "Robin Hood" sprach sie die deutsche Synchronisationsstimme von Mrs. Sexton. Ihren letzten Auftritt hatte sie 1988 in dem Film "Fünf Bier und ein Kaffee". Sie wurde auf dem Waldfriedhof Zehlendorf beigesetzt. Quelle: Wikipedia (Stand Juni 2010) Im folgenden der Artikel von Holger Münzer (KünstlerKolonieKurier Nr. 2 1989) www.kuenstlerkolonie-berlin.de Anfang der zwanziger Jahre hatte sie die "Max-Reinhard-Schule" in Wien besucht, ihr späterer Mann Pietro Schubert führte dort zwei kleine Theater. In den fünfziger und sechziger Jahren war sie auf Berliner Bühnen viel zu sehen, unterbrach aber danach ihre Tätigkeit und kehrte erst 1983 zurück auf die Bühne. Am Schillertheater Boleslaw Barlogs spielte die gebürtige Wienerin in Inszenierungen von Oscar Fritz Schuh, Hans Lietzau, Barlog selbst und Fritz Kortner. Bei Boy Gobert und später Heribert Sasse hießen ihre Regisseure dann Harald Clemen ("Kinder der Sonne", 1983), Ernst Wendt ("Phädra", 1984), Fred Berndt und Otto Schenk. Trotz ihrer filigranen Erscheinung verkörperte Eva Lissa in all ihren Rollen auch die Beherrschung und seelische Zähigkeit einer bodenständigen Frau. Ihren letzten großen Erfolg feierte sie im Renaissance-Theater in "Harold und Maude". Ursprünglich hätte Hilde Krahl die Rolle spielen sollen, war aber zu krank. Eva Lissa spielte wochenlang en suite. Sie selbst quittierte die Zuneigung und Bewunderung, die ihr dabei zuteil wurde, mit Staunen: "Ich hätte nie gedacht, daß ich im Alter noch einmal solchen Erfolg haben sollte." Im "Großen Welttheater" stand sie zuletzt auf der Bühne des Schillertheaters. In Augusto Fernandes' Inszenierung hatte sie als "gealterte Schönheit" zwar nur einen kurzen Auftritt im zweiten Teil, doch war das die einzige Szene in dieser ausstattungsseligen Aufführung, in der man einen Menschen und ein Schicksal zu sehen glaubte. Ihre letzte künstlerische Tätigkeit war der Film "Fünf Bier und ein Kaffee" unter der Regie von Rudolf Steiner. Es ist die Geschichte der alten Sängerin "Lizzy", die vor einem halben Jahrhundert wegen ihres jüdischen Geliebten in eine Nervenheilanstalt eingeliefert wurde und nur mit Hilfe eines Jungen, mit dem sie erotische Bande verbinden, flieht. Der Film sucht noch immer nach einem Verleih und hat demnächst seine Presse-Premiere. Was bisher nur engste Freunde wissen, ist, daß Eva Lissa seit ihrer Jugend Gedichte schrieb. Es gibt drei kleine Broschüren, die noch nicht veröffentlicht sind und die zu Herzen gehen. Am 28. September 1989 ist Eva Lissa gestorben. Wir Künstlerkolonisten werden ihr ein herzliches und respektvolles Andenken bewahren. Weitere Filme*) mit Eva Lissa |
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| Götz Olaf Rausch |
spielte den Max von Quindt. Geboren am 30. Juni 1921 in Berlin, gestorben am 30. September 1992 in Bad Kissingen. Nach Abitur und Kriegsdienst begann Rausch seine schauspielerische Laufbahn 1945 am "Theater der Jugend" in München. Weitere Stationen waren die Bayerische Landesbühne, das "Junge Theater," das "Neue Theater", das "Theater am Brunnenhof "und das Theater "Die Spieler". 1947 bis 1950 gehörte er zum Ensemble am Schauspielhaus Bochum, danach kamen Gastspiele unter anderem am Theater Bielefeld, Theater Dortmund und bei den Festspielen auf Schloss Burg. Von 1956 bis 1958 war er Oberspielleiter am Stadttheater Trier und von 1958 bis 1960 erster Spielleiter am Schlosstheater Celle. Nach seinem letzten Engagement an der Komödie in Basel (1961/62) arbeitete er freischaffend. Rausch gastierte an zahlreichen Theatern, darunter 1979 an der "Schaubühne am Lehniner Platz" in Berlin. Seit 1960 war er in einer großen Anzahl von Fernsehproduktionen zu sehen, besonders in Serien, darunter auch mehrmals in der Krimireihe "Tatort". Er wirkte umfangreich beim Hörfunk und war mit der Schauspielerin Anneliese Wertsch1) (1922 2008) verheiratet. Quelle: Wikipedia (Stand Oktober 2009) Weitere Filme*) mit Götz Olaf Rausch 1) Der Link führt zu Wikipedia |
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Ingeborg Lapsien
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spielte die Elisabeth von Quindt, genannt
"die Generalin", Ehefrau bzw. Witwe eines Generalleutnants. Geboren am 16. Oktober 1930 in Königsberg (heute Kaliningrad). Nach dem Schulabschluss absolvierte Ingeborg Lapsien eine
Schauspielausbildung bei Ruth
von Zerboni1) (1946 – 1948) in München
und nahm zudem Gesangsunterricht. 1948 gab sie in München ihr Bühnendebüt.
An den " Münchner Kammerspielen" verkörperte sie u. a.
unter der Regie Brechts die Yvette in der " Mutter Courage"
(neben Therese Giehse in der Titelrolle). Es folgten Engagements
in Tübingen, Hof, Trier, Bonn und Baden-Baden. 1960 holte sie
Heinz Hilpert an das " Deutsche Theater" in Göttingen,
dessen Ensemble sie bis 1966 angehörte. Seither ist sie
freischaffend tätig und gab u. a. Gastspiele in Frankfurt,
Hamburg, Darmstadt, Düsseldorf und Bochum. |
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| Kornelia Boje |
spielte die Roswitha von Quindt, Tochter der
"Generalin". Geboren am 19. Mai 1942 in Berlin. Nachdem Kornelia Boje ihre Schauspielausbildung absolviert hatte, folgten Theaterengagements in Kiel, Darmstadt und Zürich. Sie trat in seit Mitte der 1960er Jahre zahlreichen Fernsehfilmen auf, etwa in "Der Monat der fallenden Blätter" (1968), "Der Richter von Zalamea" (1968), "Der Willi-Busch-Report" (1979), "Tollwut" (1982) oder "Kurhotel Alpenglück" (2006), sowie teilweise mehrfach in Krimiserien wie "Tatort", "Derrick", "Ein Fall für zwei", "Der Alte", "Siska" oder "Pfarrer Braun". Als Synchronsprecherin ist Kornelia Boje unter anderem in der Rolle der Lilith Sternin-Crane in der US-amerikanischen Sitcom "Cheers" zu hören. Weitere Hauptrollen, die sie synchronisierte, waren u. a. Carolyn Jones als Morticia in "The Addams Family", Lucélia Santos als Sinhá Moça, Wendy Hughes als Kate Ferrari in "Coroner Im Dienste der Gerechtigkeit" sowie Mary McDonnell im Film "Der mit dem Wolf tanzt" und in der Serie "Battlestar Galactica". In mehreren Filmen lieh sie Jaclyn Smith ihre Stimme. Als Hörspielsprecherin arbeitete Kornelia Boje bisher an über 100 Hörspielen und Hörbüchern mit, so sprach sie 2007 das Hörbuch "Die schöne Schrift" von Rafael Chirbes. 2005 erschien ihr Roman "Ullas Erwachen", 2007 folgte das von ihr gelesene Hörbuch. Die Schauspielerin, Autorin, Synchron- und Hörspielsprecherin sowie Synchronregisseurin Kornelia Boje ist die Tochter des Fotografen Walter Boje1) (1905 1992); sie lebt in Berlin. Quelle (überwiegend): Wikipedia (Stand Juni 2010) Webpräsenz: www.korneliaboje.de Weitere Filme*) mit Kornelia Boje Link: 1) Wikipedia |
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| Die Kinder der Maximiliane von Quindt: | |
| Mathias Einert |
spielte den Joachim von Quindt,
erster Sohn von Maximiliane und Viktor Quint. Joachim von Quindt geht später nach Schweden. Geboren am 22. Mai 1954 in Hannover, Weitere Filme*) mit Mathias Einert |
| Marcus Helis |
spielte den
erwachsenen Golo von Quindt, zweiter Sohn von Maximiliane und Viktor Quint. Golo stirbt in Deutschland bei einem Autounfall, als er mit überhöhter Geschwindigkeit gegen einen Baum prallt. Weitere Filme*) mit Marcus Helis |
| Sascha Miecke |
spielte Golo von Quindt als Kind.
In der Internet Movie Database wird nur "Jauche und Levkojen" ausgewiesen. |
| Ute Christensen |
spielte
Maximilianes Tochter Viktoria als Erwachsene; Viktoria studiert, dank der Erbschaft ihrer Urgroßmutter Jadow (Veras Mutter) später Soziologie in Berlin. Geboren am 21. Dezember 1955 als Ute Schernau in Neubrandenburg
(Mecklenburg-Vorpommern). Weitere
Filme*) mit Ute Christensen |
| Cornelia Rosenfeld |
spielte
Maximilianes Tochter Viktoria als Kind.
In der Internet Movie Database wird nur "Jauche und Levkojen" ausgewiesen. |
| Eva Behrmann |
spielte Maximilianes Stieftochter Edda
als Erwachsene; Edda stammt aus der Affäre Viktor Quints mit Hilde Preissing. Geboren 1949. Weitere Filme*) mit Eva Behrmann |
| Eva Wehner |
spielte Maximilianes Stieftochter Edda
als Kind; Edda stammt aus der Affäre Viktor Quints mit Hilde Preissing. In der Internet Movie Database wird nur "Jauche und Levkojen" ausgewiesen. |
| Bettina Friedrich |
spielte das letztes
und fünfte Kind von Maximiliane, die Tochter Mirka als Erwachsene; Mirkas Vater ist ein kirgisischer Soldat, dem Maximiliane auf der Flucht begegnet ist und der sie vergewaltigt hat. Mirka lässt sich später als Balletttänzerin ausbilden und geht als Model nach Paris. Sie heiratet Monsieur Villeman und bekommt mit ihm zwei Söhne. In der Internet Movie Database wird neben "Jauche und Levkojen" nur noch der Film "Cafe Europa (1990) ausgewiesen. |
| Angelika Riess |
spielte das letztes und fünfte Kind
von Maximiliane, die Tochter Mirka als Kind.
In der Internet Movie Database wird nur "Jauche und Levkojen" ausgewiesen. |
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Weitere Personen und ihre Darsteller: (vollständige Besetzungsliste bei der Internet Movie Database) |
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| Pinkas Braun
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spielte den Juden Dr. Daniel Grün,
der sich später mit Vera von Quindt vermählt; gemeinsam emigrieren sie nach Amerika. Geboren am 7. Januar 1923 in Zürich (Schweiz), gestorben am 24. Juni 2008 in München. Siehe auch Wikipedia, www.deutsches-filmhaus.de Weitere Filme*) mit Pinkas Braun Foto: © Werner Bethsold Das Foto entstand 1982 während einer Hörspielproduktion. |
| Herbert Steinmetz | … spielte den Diener und
Kutscher Otto Riepe,
Vertrauter und Faktotum des alten Barons Joachim von Quindt. Geboren am 19. Oktober 1908 in Elstertrebnitz (Sachsen), gestorben am 30. November 1986 in Bremen. Siehe auch Wikipedia Weitere Filme*) Herbert Steinmetz |
| Ilsemarie Schnering |
spielte Otto Riepes Frau, Anna Riepe,
die auf Poenichen als "Mamsell" arbeitet und sich liebevoll um die kleine Maximiliane von Quindt kümmert. Geboren am 28. April 1909 in Genthin (Sachsen-Anhalt), gestorben am 3. April 1995 in Gernsbach (Baden-Württemberg). Sie bildete sich nach dem Schulabschluss zur Sopranistin und Schauspielerin aus. Ihre Bühnenlaufbahn führte sie an das Theater Gotha, das Oldenburgische Staatstheater, die Bühnen der Hansestadt Lübeck, das Staatstheater Karlsruhe, das Theater von Königsberg, das Theater von Breslau und an das Staatstheater Stuttgart. Seit 1957 arbeitete sie als freischaffende Schauspielerin. Ilsemarie Schnering begann in dieser Zeit ihre intensive Fernseharbeit. So spielte sie beispielsweise in dem Vierteiler "Die Schatzinsel" (1966) die Mutter von Jim Hawkins (Michael Ande) und in dem Zweiteiler "Tadellöser & Wolff"1) (1975) eine Klavierlehrerin; auch in dem Mehrteiler "Die Powenzbande"1) (1974) gehörte sie als "Frau Knipfel" zur Besetzung. Ilsemarie Schnering war vorübergehend mit dem Regisseur Peter Beauvais2) (1916 – 1986) verheiratet. Quelle (unter anderem): Wikipedia (Stand Februar 2009) sowie Geburts- bzw. Sterbedaten von Volker Wachter2) (Staatsarchiv Meiningen) Weitere
Filme*) mit Ilsemarie Schnering |
| Niko Grünecke |
spielte den Willem Riepe, Sohn von Otto und Anna Riepe. Es wurden keine weiteren Informationen zu Niko Grünecke gefunden. |
| Edeltraut Elsner |
spielte die Martha
Riepe, Tochter von Otto und Anna Riepe, die es auf Poenichen zur
Guts-Sekretärin gebracht hat. Sie ist heimlich in Maximilianes Mann
Viktor verliebt. Geboren am 8. April 1936 in Berlin. Eine ihrer bekanntesten Rollen hatte Edeltraut Elsner in dem 1959 erschienenen Antikriegsfilm "Die Brücke"1) von Bernhard Wicki, in welchem sie das Mädchen Barbara spielte. Des Öfteren war sie in Hauptrollen zu sehen, so spielte sie die Figur der Mutter Mock in der Serie "Peter ist der Boss"1) (1972), übernahm die Rolle der Röschen Schmidt-Koblank in "Die Koblanks" (1979), war die Dr. Mehring in "Die drei Klumberger" (1977) oder die Martha Riepe in "Jauche und Levkojen" (1978). Edeltraut Elsner war ab Anfang der 60er Jahre in vielen Fernsehfilmen zu sehen, zu denen "Die kahle Sängerin" (1961), "Das Landhaus" (1965), "Betriebsfest" (1966), "Nicht nur zur Weihnachtszeit" (1970), "Lohn und Liebe" (1974), "Lieder aus der Küche" (1978) oder "Pension Schöller" (1980) zählen. Außerdem wirkte sie oft mit Gastrollen in vielen verschiedenen Serien wie "Hafenpolizei", "Der kleine Doktor", "Derrick", "Ich heirate eine Familie" oder "Praxis Bülowbogen" mit. Neben Dieter Hallervorden war sie in seinen Produktionen "Nonstop Nonsens"1) und "Didi Der Untermieter" zu sehen. 1992 mimte sie für einige Episoden die Rolle der Margot Hahnich in der RTL-Daily-Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten". Als Synchronsprecherin konnte man sie unter vielen anderen als die Stimme von Joan Sims in der "Carry-on…-Filmreihe" hören. Sie sprach außerdem Digby in der Serie "Tabaluga" (ab 1997). In den 70er Jahren synchronisierte sie mehrere Darstellerinnen, z.B. Eileen Brennan in "Der Clou", Meg Foster in "Sunshine" oder Karen Valentine in "Schwestern teilen alles". Viele Episodenparts sprach sie in Serien wie "Ein Colt für alle Fälle", "Drew Carey Show", "Die Waltons", "Bonanza", "Love Boat" oder "Hotel" um nur einige zu nennen. Als Hörspielsprecherin wirkte sie u. a. bei "Der kleine Vampir" und "Tabaluga" mit. In der Hörspielserie "Bibi Blocksberg" war sie drei Mal zu hören. Edeltraud Elsner gehörte von Anfang der 1960er bis Mitte der 1970er Jahre dem Ensemble der "Berliner Stachelschweine" an. Sie war mit dem Schauspieler und Synchronsprecher Wolfgang Ziffer1) verheiratet und ist die Mutter von Julia Ziffer1). Quelle: Wikipedia (Stand Juni 2010) Weitere
Filme*) mit Edeltraut Elsner |
| Hartmut Becker
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spielte den Gutsinspektor Christian Blaskorken, in den sich Maximiliane von Quindt verliebt. Geboren am 6. Mai 1938 in Berlin. Weitere
Filme*) mit Hartmut Becker |
| Ferdy Mayne
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spielte den Hausarzt der
von Quindts, Dr. Wittkow. Geboren am 11. März 1916 in Mainz, gestorben am 30. Januar 1998 in London (England). Siehe auch Wikipedia Weitere Filme*) mit Ferdy Mayne Das Foto wurde mir freundlicherweise von der
Fotografin Virginia Shue
(Hamburg) zur Verfügung gestellt. |
| Margot Hielscher
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spielte die Anna Hieronimi,
die Maximiliane bei der Geburt der Tochter Mirka beisteht. Geboren am 29. September 1919 in Berlin-Charlottenburg. Siehe auch Wikipedia
Weitere
Filme1) mit Margot Hielscher |
| Matthias Ponnier
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spielte den Maler
Ossian Schiff, in den sich Maximiliane verliebt. Geboren am 26. März 1940 in Berlin. Siehe auch Wikipedia Weitere Filme*)
mit Matthias Ponnier |
| Sigfrit Steiner
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spielte den Simon August. Geboren am 31. Oktober 1906 in Basel (Schweiz), gestorben am 21. März 1988 in München. Siehe auch Wikipedia, www.cyranos.ch Weitere Filme*)
mit Sigfrit Steiner |
| Britta Fischer (Britta Fischer-Wolffhardt) |
spielte Lenchen Priebe von Jadow. Geboren am 25. Januar 1944 in München. Britta Fischer wuchs in München als mittlere von drei Geschwistern auf. Sie besuchte die "Schauspielschule Zerboni". Nach ihrer Ausbildung folgen Engagements an großen deutschen Theatern. Seit den 1970er Jahren ist sie vermehrt im Fernsehen zu sehen. Den meisten Zuschauern wurde sie durch die Rolle der Helma Schneider in der erfolgreichen Fernsehserie "Büro, Büro" bekannt. Britta Fischer ist mit dem Regisseur Rainer Wolffhardt1) verheiratet; das Paar hat eine gemeinsame Tochter, Esther. Quelle: Wikipedia (Stand Juni 2010) Weitere Filme*)
mit Britta Fischer |
| Wolfried Lier |
spielte den alten Preissing, Großvater von Edda. Geboren am 1. Februar 1917 in Berlin, gestorben am 14. Dezember 1993 in München. Siehe auch Wikipedia Weitere Filme*) mit Wolfried Lier |
| Gerhard Garbers
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spielte den Marten von
Quinten aus Holstein, der Maximilianes Stieftochter Edda heiratet. Geboren am 24. August 1942 in Hamburg. Während seiner Schauspielausbildung bot ihm Gustaf Gründgens 1963 die Rolle des Dieners im "Hamlet" am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg an. Es folgten Engagements in Bochum (1964 1970), München (Residenztheater, 1975 1977) , Düsseldorf (1977/78) und Bremen (1978 1981). Von 1981 bis 1993 spielte er wieder am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und später nach einem Abstecher am Schauspielhaus Zürich (1994) an den die Hamburger Kammerspielen (1995 2006). Zur Spielzeit 2007/2008 trat Garbers unter anderem bei den Burgfestspiele in Jagsthausen auf. Im Hamburger "St.-Pauli-Theater" war/ist er in den Stücken "Auf der Reeperbahn die St. Pauli Revue", "Die Jungs mit dem Tüdelband" und "Der Lord von Barmbek" zu sehen. Seit 1985 nehmen TV-Produktionen zu: Besonders bekannt ist Garbers ab Anfang der 1990er Jahre als Polizist Eugen Möbius in "Adelheid und ihre Mörder"1) an der Seite von Evelyn Hamann geworden, die ihn als seine geschiedene Filmfrau immer wieder für sich einzuspannen weiß; weitere durchgehende Rollen hatte er beispielsweise auch in den TV-Serien "Schulz & Schulz" oder als Bertil Jensen in "Doppelter Einsatz", was ihm 1999 den Deutschen Fernsehpreis einbrachte. Garbers ist inzwischen zu einer festen Größe auf dem Bildschirm avanciert, der vor allem mit Gastauftritten in zahlreichen populären Serien stets eine gute Figur macht. Als Synchronsprecher lieh Garbers u.a. Kabir Bedi ("Ashanti"), Gary Cooper ("Marokko", zweite Synchronfassung) und Kevin McCarthy ("Bis daß der Tod euch scheidet") seine Stimme. Zudem ist er als Sprecher in zahlreichen literarischen Audio-Produktionen zu hören. 2006 wurde Garbers mit dem "Rolf-Mares-Preis" für seine Darstellung in "Der Garderobier" an den Hamburger Kammerspielen ausgezeichnet. Quelle (überwiegend): Wikipedia (Stand Juni 2010) Webpräsenz: www.gerhard-garbers.de Gerhard Garbers bei seiner Agentur: www.agentur-regine-schmitz.de Weitere Filme*) mit Gerhard Garbers
Die Fotos wurden mir freundlicherweise von der Fotografin Virginia Shue
(Hamburg) zur Verfügung gestellt. |
| Ernst von Klipstein |
spielte den Vater des Marten von Quinten.
Geboren am 3. Februar 1908 in Posen, Weitere Filme*) mit Ernst von Klipstein |
| Renate Delfs |
spielte die Mutter des Marten von Quinten. Geboren am 27. März 1925 in Flensburg. Seit Mitte der 1960er Jahre ist Renate Delfs an der Niederdeutschen Bühne in Flensburg als Volksschauspielerin, häufig in plattdeutschen Theaterstücken, aktiv. Seit Ende der 1970er Jahre ist sie, nachdem sie als Gewinnerin der Rudi-Carrell-Show "Am laufenden Band" erste überregionale Bekanntheit erlangt hatte (sie veröffentlichte in dem Zuge auch eine gemeinsame Single mit dem Showmaster), regelmäßig in TV-Serien zu sehen; so unter anderem als Oma Lisbeth Schefer in "Nicht von schlechten Eltern"1), als Oma Engel in "Aus gutem Haus", als Isolde Schlottmann in "Adelheid und ihre Mörder"1) oder mit wechselnden Rollen in "Großstadtrevier"1). Aktuell zeigt sie sich als kauzige Oma Strumpf in Andi Rogenhagens Kinokomödie "Ein Tick anders"1), der warmherzigen Geschichte um Mädchen (Jasna Fritzi Bauer) mit Tourette-Syndrom, und beweist einmal mehr, was für eine brillante Charakterdarstellerin sie ist; Kinostart war der 5. Juli 2011. Renate Delfs engagiert sich stark für den Erhalt der plattdeutschen Sprache, hier insbesondere des "Petuh"-Tantendeutsch1). Hierzu hat sie neben Büchern auch Audio-CDs veröffentlicht, auf denen sowohl die Geschichte als auch die nur noch selten zu hörende Mundart enthalten sind. Zudem ist sie häufig in Berichten des norddeutscher Rundfunks als Expertin zu dem Thema gefragt. Auch als Schriftstellerin machte sich Renate Delfs einen Namen. Quelle (überwiegend): Wikipedia (Stand Juni 2010) Renate Delfs bei der Agentur 60plus Weitere Filme*) mit Renate Delfs |
| Heinz Joachim Klein |
spielte den Pfarrer Merzin. Geboren 1906, gestorben am 2. Februar 1998. Heinz Joachim Klein war seit Mai 1967 bis 1973 Intendant des Theaters in Ingolstadt. Als Regisseur inszenierte er zahlreiche Stücke, so auch das Schauspiel in zwölf Bildern "Der Schulfreund" von Johannes Mario Simmel, welches am 26. Februar 1959 im Nationaltheater in Mannheim uraufgeführt wurde. Vor der Kamera agierte Klein nur selten, so spielte er in der TV-Produktion "Zwei Finger einer Hand" (1975), war in Wim Wenders' "Der amerikanische Freund" (1977) als Dr. Gabriel zu sehen. Nach seinem Auftritt als Pfarrer Merzin in "Jauche und Levkojen" (1978) wirkte er nur noch in den Mehrteilern "Florian" (1990) und "Die zweite Heimat Chronik einer Jugend" (1993) mit. Verheiratet war der Schauspieler und Theaterintendant Heinz Joachim Klein mit seiner Kollegin Doris Schade1); aus der Verbindung stammt ein Sohn. Weitere Filme*) mit Heinz Joachim Klein |
*) Link: Internet Movie Database
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