Greta  Garbo wurde am 18. September 1905 in Stockholm, als Greta Lovisa Gustafsson, geboren. Ihre Eltern, Anna Lovisa und der Seemann Karl Alfred, lebten in nicht gerade begüterten Verhältnissen in einem Arbeiterviertel von Stockholm und hatten bereist zwei Kinder, den Sohn Sven (1898 – 1967) sowie die 1903 geborene Tochter Alva, die bereits 1926 an Tuberkulose verstarb. Greta war ein phantasievolles Mädchen und sie flüchtete sich schon früh aus dem tristen Alltag in eine Phantasiewelt. So wundert es nicht, dass sie mit nüchternen Schulfächern wie Mathematik und Geographie nichts anfangen konnte. Ihr Herz schlug für die Geschichte Schwedens, hier verwischten die Grenzen zwischen der Realität und ihren Träumen. Schon sehr früh zeigte sich ebenfalls ihre Liebe zu Film und Theater.
In der Ehe der Eltern dominierte die Mutter, was das Kind früh prägte, der Vater sah gut aus, war jedoch sensibel und ohne beruflichen Erfolg. Als Greta erst vierzehn Jahre alt war, starb ihr Vater nach langer schwerer Krankheit, mit seinem Tod hatte die Familie den Haupternährer verloren und so musste Greta die Schule verlassen und zum Unterhalt der Familie beitragen. Zunächst arbeitete sie als "Einseifmädchen" bei einem Friseur und später als Verkäuferin bei dem großen Stockholmer Warenhaus "Paul U. Bergström (PUB)". Für den Frühjahrs-Katalog – der in ganz Schweden erschien – wurden fünf Fotos von ihr gemacht.
 
Wohlfahrtsmarke Greta Garbo
Wohlfahrtsmarke Greta Garbo
Ausgabetag 11. Oktober 2001
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung
des Bundesministeriums der Finanzen
sowie Antonia Graschberger, München (Entwurf)

1921/22 trat sie in zwei Werbefilmen auf, der fünfminütige Reklamefilm "Herr och Fru Stockholm" (Wie man sich nicht anziehen soll) entstand für das Stockholmer Kaufhaus PUB, acht Minute weist "Konsumtionsföreningen Stockholm med Omned" (Unser tägliches Brot) der Backwarenabteilung der Konsumentenvereinigung von Stockholm und Umgebung auf. Wenig später wurde ihr im Sommer 1922 von Erik A. Petschler eine Rolle in seinem Film-Lustspiel "Luffar-Petter" (Peter der Vagabund) angeboten, die sie noch als "Greta Gustafsson" annahm. Da sie von PUB keinen weiteren Urlaub bekam, kündigte sie ihre Stelle mit der Begründung "Ich gehe zum Film". Nach ihren ersten winzigen Erfahrungen vor der Kamera beherzigte sie den Rat eines Freundes, Schauspielunterricht zu nehmen, bestand die Aufnahmeprüfung an der Schule des angesehenen Stockholmer Dramatischen Theaters und erhielt ein Stipendium. Direktor war der russisch-jüdische Emigrant Mauritz Stiller1) (1883 – 1928), neben Victor Sjöström der bedeutende Mann des Schwedischen Films der 20er Jahre, und er schlug die junge Elevin für eine Filmrolle vor.
Stiller wurde ihr Mentor, gab ihr den Künstlernamen "Garbo", hatte Einfluss auf ihr Leben, ihre Arbeit und ihre Karriere. Doch bei all diesen positiven Voraussetzungen gestaltete sich das Verhältnis zwischen der 17-Jährigen und dem bereits 40-jährigen Mann als glücklos. Stiller schaffte jedoch die Aura, baute die Garbo – das heißt im Schwedischen "Kobold", im Spanischen "Anmut" – auf und gab ihr die erste Hauptrolle, die der leidenden Gräfin Elisabeth Dohna in der Verfilmung "Gösta Berlings Saga" (Gösta Berling) nach den nobelpreisgekrönten Roman von Selma Lagerlöf. Im Frühjahr 1924 gelangte der Film in die Lichtspielhäuser, die Schweden rühmten damals jedoch zunächst nur die unvergleichliche Schönheit der Schauspielerin, noch war von ihrer schauspielerischen Leistung keine Rede.
Auch in Stillers nächstem Film "Die Odaliske" von Smolna war die Garbo mit der Hauptrolle der Gräfin Marja Ivanovna vorgesehen, doch die deutsche Produktionsfirma "Trianon", die den Film finanzieren sollte, ging bankrott. Aber der junge deutsche Regisseur G. W. Pabst, der "Gösta Berling" gesehen hatte, besetzte er die Garbo in seinem Stummfilm "Die freudlose Gasse"1) (1925) als das von Geldnot in die Prostitution getriebene Mädchen Grete Rumfort, neben so berühmten Schauspielern wie Asta Nielsen, Werner Krauss und Valeska Gert. Zu dieser Zeit war gerade der Chef von Metro-Goldwyn-Mayer in Europa um nach neuen Talenten zu suchen, die seine Firma unter Vertrag nehmen könnte. Als ihm "Gösta Berling" vorgeführt wurde, war er fest entschlossen den Regisseur Mauritz Stiller nach Amerika zu holen. Stiller unterschrieb seinen Vertrag jedoch nur unter der Bedingung, dass auch die Garbo einen Vertrag bekommen würde – beide erhielten einen Drei-Jahresvertrag und gingen 1925 nach Amerika. Während die Garbo in der neuen Welt zum Star wurde, hatte Stiller Meinungsverschiedenheiten mit den Filmproduzenten. Die Regie von "The Torrent"1) (1926, Fluten der Leidenschaft), Greta Garbos erster Stummfilm bei MGM, wurde ihm 1926 nach wenigen Tagen entzogen.
 
Regisseur Monta Bell setzte die Dreharbeiten fort, der Streifen wurde zwar wohlwollend aufgenommen, der ganz große Durchbruch als Schauspielerin gelang der Garbo damit jedoch noch nicht. Als die zweite Produktion "The Temptress"1) (1926, Dämon Weib, auch: Totentanz der Liebe) über die Leinwand flimmerte, waren sowohl Publikum als auch Kritiker entzückt und mit "Flesh and the Devil"1) (1927, Es war) schaffte sie neben John Gilbert, dem besten Leinwandliebhaber im damaligen Filmgeschäft, den Durchbruch zu einer legendären Leinwandkarriere. Als Protagonistin in Edmund Gouldings stummen, nach dem Roman von Leo Tolstoi in Szene gesetzten Melodram "Love"1) (1927, Anna Karenina) machte sie sich, erneut an der Seite von John Gilbert unsterblich, Victor Sjöströms "The Divine Woman"1) (1928, Das göttliche Weib) verschaffte ihr den Beinamen "Die Göttliche".
Nach dem stummen Spionagedrama "The Mysterious Lady"1) (1928, Der Krieg im Dunkel), Clarence Browns "A Woman of Affairs"1) (1928, Eine schamlose Frau), der den Star erneut mit John Gilbert zeigt, den Melodramen "Wild Orchids"1) (1929, Wilde Orchideen), "The Single Standard"1) (1929, Unsichtbare Fesseln) und "The Kiss"1) (1929, Der Kuss) schaffte die Garbo den Wechsel zum Tonfilm problemlos und erreichte weltweiten Ruhm. Ihre Fangemeinde jubelte als sie mit einem schweren englisch-schwedischen Akzent ihre ersten Worte von der Leinwand sprach: "Give me a Whiskey!" – das neue Medium Tonfilm schien ihre mystische Anziehungskraft noch zu verstärken. Das mit Spannung erwartete Tonfilmdebüt der Schwedin war "Anna Christie"1) (1930), ihre Darstellung der jungen Anna, die als Prostituierte krank und gebrochen zu ihrem Vater zurückkehrt, brachte ihr eine Oscar-Nominierung ein. Die englischsprachige Fassung der Eugene-O'Neill-Verfilmung stammte von Clarence Brown, der sieben Filme mit der Garbo drehte, die im Anschluss gedrehte deutsche Version1) wurde von dem belgischen Regisseur Jacques Feyder realisiert, mit dem sie bereits den Stummfilm "Der Kuss" gedreht hatte. In den Jahren 1926 bis 1941 agierte die Garbo in 24 amerikanischen Filmen, von denen "Mata Hari" (1932), "Grand Hotel" (1932, Menschen im Hotel), "Anna Karenina" (1935), "Camille" (1936, Die Kameliendame) und "Ninotschka" (1939) Filmgeschichte schrieben. Bis auf ihren letzten Film "Two-Faced Woman" (1941, Die Frau mit den zwei Gesichtern) gerieten alle Produktionen zu Kassenschlagern.

Clarence Browns aufwendiger Kostümfilm "Romance"1) (Romanze) kam 1930 in den Verleih und gehört trotz einer Oscar-Nominierung wie dessen "Inspiration"1) (1931, Yvonne) zu den weniger bekannten Filmen der Leinwand-Legende; auch Robert Z. Leonards "Susan Lenox – Her Fall and Rise"1) (1931, Helgas Fall und Aufstieg) ist nahezu in Vergessenheit geraten. Die von George Fitzmaurice in Szene gesetzte Geschichte um die Spionin "Mata Hari"1) (1931) hat zwar nur vage etwas mit dem wahren Leben der legendären niederländischen Tänzerin Margaretha Geertruida Zelle1) alias Mata Hari (1876 – 1917) zu tun, dennoch geriet der Streifen zum Erfolg an den Kinokassen.
Die Verfilmung des Bestsellers von Vicky Baum "Grand Hotel"1) (1932, Menschen im Hotel) ist brillant besetzt, neben Greta Garbo als desillusionierter Tänzerin glänzen John und Lionel Barrymore, Joan Crawford und Wallace Beery. Das von Edmund Goulding atmosphärisch dicht inszeniertes Melodram wurde mit einem Oscar als "Bester Film" ausgezeichnet: In einem Luxushotel treffen Menschen und Schicksale aufeinander. Der lässige, elegante Gentleman-Verbrecher, die hysterische Tänzerin, die sich in ihn verliebt, der bitterböse Generaldirektor und die Randfiguren dieses "menschlichen Dramas". Das "Lexikon des internationalen Films" bemerkt hierzu: "Der Greta-Garbo-Film hat bis heute dank der großen schauspielerischen Leistungen kaum etwas von seiner packenden Wirkung verloren. Störend bemerkbar macht sich die oberflächliche Schicksalskonstruktion der Romanvorlage." Die Autorin Vicky Baum ging übrigens 1931 während der Verfilmung nach Hollywood, wo sie bis zu ihrem Tod blieb.
 
Nach "As You Desire Me"1) (1932, Wie Du mich wünschst) von Regisseur George Fitzmaurice drehte Rouben Mamoulian den Historienstreifen "Queen Christina"1) (1933, Königin Christine); hier überzeugt die Garbo als Königin Christine von Schweden, John Gilbert als ihr (frei erfundener) Geliebter, der spanische Botschafter Don Antonio de la Prada. Zwei Szenen aus dem Film sind sehr bekannt geworden: zunächst die Szene, in der sich Garbo wie zum Takt eines Metronoms langsam durch einen Raum bewegt und alle Gegenstände zärtlich berührt, die sie an die vergangene Nacht mit dem Geliebten erinnern. Berühmt ist jedoch vor allem die Schlusseinstellung des Films, in der nur das vollkommen ruhige und leere Gesicht der Schauspielerin die Leinwand einnimmt. (Quelle: Wikipedia). Nach dem künstlerischen und finanziellen Triumph von "Königin Christine" war das Melodram "The Painted Veil"1) (1934, Der bunte Schleier) von Richard Boleslawski eine Rückkehr zu der Formel, die die meisten von Garbos Stummfilm gekennzeichnet hatte: die langleidende Ehefrau, die zwischen dem treuen, aber langweiligen Ehemann und dem aufregenden, leidenschaftlichen Geliebten hin- und hergerissen ist. (Quelle: Wikipedia) Der Film war jedoch finanziell nicht erfolgreich und floppte an den Kinokassen.
Produzent David O. Selznick überredete die Garbo erneut als "Anna Karenina"1) vor die Kamera zu treten, Clarence Brown brachte den Roman von Leo Tolstoi 1935 erneut auf die Leinwand und die meisten Kritiker lobten das Spiel und auch das "Lexikon des internationalen Films" weist die Adaption als "feinfühlig und dezent" aus, die durch "Greta Garbos Aura, die Tragik und Einsamkeit vermittelt, eine eigenwillige Faszination" erhält. George Cukor gehört ebenfalls zu den großen Filmemachern, die sich des eindringlichen Spiels der schwedischen Diva bedienten und mit "Camille"1) (1936, Die Kameliendame) realisierte er den wohl bekanntesten Film der Garbo. Bereits die Theaterlegenden Sarah Bernhardt und Eleonora Duse hatten mit dem Stück von Alexandre Dumas dem Jüngeren auf der Bühne Triumphe gefeiert, Greta Garbo brachte es immerhin zu einer Oscar-Nominierung. Die bittersüße Romanze zwischen der lungenkranken Marguerite Gautier, eine der bekanntesten Kurtisanen von Paris in der Zeit um 1850, zeigt Greta Garbo neben Robert Taylor als "das" klassische Liebespaar. Auch wenn der Streifen heute veraltet anmutet, ist er der erfolgreichste Film der vom Publikum noch heute vergötterten Greta Garbo. Neben Charles Boyer als "Napoléon Bonaparte" mimte sie wenig später unter der Regie von Clarence Brown in "Conquest"1) (1937, Maria Walewska) die polnischen Gräfin Maria Walewska, die zum Wohle ihres Landes eine Beziehung zu dem Kaiser von Frankreich eingeht, konnte ihren Erfolg als "Kameliendame" mit dieser Figur jedoch nicht wiederholen. Mit ihrem vorletzten Film "Ninotschka"1) (1939) zeigt Ernst Lubitsch eine ganz neue Greta Garbo und veränderte damit ihr Image, welches sie bisher auf der Leinwand verkörperte: Hier gab die Garbo eine linientreue, sowjetische Kommissarin, die nach Paris geschickt wird, um drei russische Beamte davon abzuhalten, sich dem westlichen, kapitalistischen Lebensstil hinzugeben, folgt aber bald ihrem Beispiel und verfällt einem gutaussehenden Charmeur, dem Grafen Leon (Melvyn Douglas). Greta Garbos Leistung wurde mit einer erneuten Oscar-Nominierung belohnt, vom "Lexikon des internationalen Films wird Lubitschs Film als "Zeit- und Charakterkomödie mit menschlicher Wärme und satirischem, niemals verletzendem Witz" bezeichnet. "Unter der liebevollen Regie Lubitschs spielte Greta  Garbo hier ihre einzige wirklich gelungene komische Rolle". In George Cukors Komödie "Two-Faced Woman"1) (1941, Die Frau mit den zwei Gesichtern) tauchte die Garbo mit einer Doppelrolle letztmalig auf der Leinwand auf. Das Publikum nahm den Film mit einer Garbo, die nicht mehr den Rollentypus der leidenden, tragischen Frau verkörperte, sondern als "perfektes Mädchen von Nebenan" daher kam, nicht an, die Presse verriss den Streifen, enttäuscht zog sich "die Göttliche" mit 36 Jahren vom Filmgeschäft zurück – für immer.

Dass die Garbo ihre Karriere so früh beendete, war ein großer Fehler, denn es brachte ihre Fans um das Vergnügen, ihre Persönlichkeit auf der Leinwand reifen und altern zu sehen – wie dies bei anderen Stars wie Katherine Hepburn und Bette Davis der Fall war. In den folgenden Jahren unternahm sie inkognito viele Reisen unter verschiedenen Decknamen wie beispielsweise "Harriet Brown" durch Europa, immer mit Hut und großer Sonnenbrille getarnt. Die ständigen Gerüchte über ein Comeback der Garbo hielten das Interesse der Öffentlichkeit wach. 1951 nahm sie die amerikanische Staatsbürgerschaft an, aber ihren Gewohnheiten blieb sie trotzdem treu.
Im Jahre 1954 erhielt sie von der Amerikanischen Akademie für Filmkunst einen Ehren-Oscar für ihr Gesamtwerk, den sie jedoch nicht persönlich entgegen nahm. Seit 1953 wohnte sie unter der Adresse: 450 East 52nd Street, New York, USA, bis zum Tod ihrer Freundin und Mentorin Salka Viertel1) im Jahre 1978, verbrachte sie jedes Jahr drei Monate in dem Schweizer Kurort Klosters, wo Salka Viertel ihr Domizil aufgeschlagen hatte. Greta Garbo, die während ihrer Filmkarriere meistfotografierteste Frau der Welt, lebte nach ihrem Abschied von der Leinwand sehr zurückgezogen und vermied öffentliche Auftritte.
Am 15. April 1990 verstarb die "Göttliche" Greta Garbo im Alter von 84 Jahren an Nierenversagen in einem New Yorker Krankenhaus – bis heute ist ihr Mythos unerreicht. Erst am 16. Juni 1999 wurde die Urne mit ihrer Asche auf Drängen ihrer Verwandten auf dem Waldfriedhof "Skogskyrkogaarden" im Süden ihrer Geburtsstadt Stockholm beigesetzt.
"Die Garbo vermittelte den Filmen ein Gefühl von Poesie, dem niemand anders nahe kam als – vielleicht – Charles Chaplin", schwärmte der US-Schriftsteller Truman Capote. Der Schauspieler Lionel Barrymore, ihr Partner in vier Filmen, nannte sie "die größte Schauspielerin, die man jemals auf der Leinwand gesehen hat". Im schwedischen Högsby besteht das weltweit einzige Greta-Garbo-Museum.
 
Verschiedenste Autoren haben das Leben und Filmwirken der größten Filmlegende, die Hollywood je hervorgebracht hat, beleuchtet, bereits 1930 erschien von Franz Blei das Buch "Die göttliche Garbo", in dem die Garbo selbst das Nachwort schrieb (siehe auch www.greta-garbo.de).
Barry Paris schildert in der umfassendenden Biografie "Greta Garbo" die faszinierende Frau hinter der Legende, eigenwillig, exzentrisch, aber auch selbstbewusst, gefühlvoll, mit einem Sinn für Humor und einer Konsequenz in ihren Ansprüchen, die bis zur Selbstvernichtung ging. Von Robert Payne stammt "Greta Garbo. Ihre Filme – ihr Leben", die erst nach dem Tod von Greta Garbao in Ich-Form veröffentlichte Biografie "Greta Garbo. Ihr Leben" wurde von Antoni Gronowicz verfasst, der den Leinwandstar 1938 kennen lernte; zu Lebzeiten hatte sich die Garbo von dem Buch distanziert. Weitere Veröffentlichungen sind unter anderem "Die Göttliche, Greta Garbo. Die Wahrheit über einen Mythos" von Frederick Sands und Sven Broman sowie der opulenten Bildband "Greta Garbo. Das private Album" (Erstauflage August 2005) von ihrem Großneffen Scott Reisfield mit zum Teil bisher unveröffentlichten biografischen Details.
 

1) Der Link führt zu Wikipedia
Textteile von www.prisma-online.de
Siehe auch die umfassende Website www.greta-garbo.de
sowie wikipedia.org, www.dieterwunderlich.de, www.dhm.de, www.cyranos.ch
Umfangreiches Fotomaterial bei silentladies.com
 
Kinofilme
Filmografie bei der german.imdb.com
HERR OCH FRAU STOCKHOLM (Herr und Frau Stockholm)
REGIE: Kapitän Ragnar Ring
DARSTELLER: Greta Lovisa Gustafsson (= Greta  Garbo) und andere Angehörige des Kaufhauspersonals und Modelle
URAUFFÜHRUNG: 1921
Reklamefilm, zusammen mit anderen Modellen führt Greta Garbo Hut- und Mantelmodelle aus der Herbstkollektion 1921 vor.
KONSUMTIONSFÖRENINGEN STOCKHOLM MED OMNED
(Konsumentenvereinigung von Stockholm und Umgebung)
REGIE: Kapitän Ragnar Ring
DARSTELLER: Greta Lovisa Gustafsson (= Greta Garbo) und andere Werbefilmdarstellerinnen
URAUFFÜHRUNG: 1922

Werbefilm für die Backwarenabteilung des "Konsum". Greta Garbo gehört zu den Mädchen, die zuerst auf dem Dachgarten des Strandhotels (auf dem kurz auch Lars Hanson, ihr Partner aus GÖSTA BERLINGS SAGA zu sehen ist) und bei einem Picknick am See Unmengen von Kuchen und Süßigkeiten essen.
LUFFAR-PETTER (Peter, der Vagabund)
Regie und BUCH: Erik A. Petschler.
URAUFFÜHRUNG: 26.12.22

An Mack Sennett orientierte Verfolgungs- und Verkleidungskomödie, in deren Mittelpunkt die amourösen Abenteuer und Streiche Pettars stehen. Greta Garbo spielt eine der drei hübschen Töchter eines Kleinstadtbürgermeisters. Sie unternehmen einen Badeausflug, bei dem Petter dem Verlobten der ältesten Tochter die Kleider klaut.
GÖSTA BERLINGS SAGA (Gösta Berling)
REGIE: Mauritz Stiller
URAUFFÜHRUNG: 10.3.1924 (Teil 1), 17.3.1924 (Teil 2)
DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG:
18.9.1924 (Teil 1), 25.9.1924 (Teil 2)

Eine Adaption des gleichnamigen Romans von Selma Lagerlöf: Im Schweden des 19. Jahrhunderts spielendes monumentales Epos um die verschlungenen Schicksale der Menschen von Gut Ekeby, das der stolzen und harten Majorin Samzelius (Gerda Lundeqvist-Dalstrom) gehört und auf dem Gösta Berling (Lars Hanson), ein wegen Trunksucht entlassener Pfarrer, als Hauslehrer lebt. Die Gräfin Elisabeth Dohna (Greta Garbo) verliebt sich in ihn. Die von ihrem Mann davongejagte Majorin setzt das Gut in Brand; Gösta und die ihm zu Hilfe geeilte Elisabeth bestehen eine nächtliche Schlittenfahrt über den zugefrorenen See, wobei sie von hungrigen Wölfen verfolgt werden; Elisabeth wird von ihrem Mann verstoßen; die durch harte Schicksalsschläge geläuterte Majorin schenkt Gösta das Gut und macht ihn und Elisabeth zu einem Paar.
DIE FREUDLOSE GASSE
REGIE: Georg Wilhelm Pabst
URAUFFÜHRUNG: 18.5.1925

Wien zur Zeit der Inflation. Die Melchiorgasse ist ein Spiegelbild der Verhältnisse: mächtig sind Leute wie der geile Fleischermeister Josef Geiringer (Werner Krauß) oder die zwielichtige Frau Greifer (Valeska Gert), die Not und Elend ausnutzen, um die Menschen auszubeuten. Zu ihren Opfern gehören Unschuldige wie Grete Rumfort (Greta  Garbo), deren Vater (Jaro Fürth) nach Fehlspekulationen völlig verarmt ist. Grete wird durch die Liebe eines amerikanischen Leutnants (Einar Hanson) gerettet – im Gegensatz zu der zur Prostituierten gewordenen Marie (Asta Nielsen), die aus Verzweiflung zur Mörderin wird.

Siehe auch www.prisma-online.de, Wikipedia, www.filmzentrale.com
THE TORRENT/IBAÑEZ' TORRENT (Fluten der Leidenschaft)
REGIE: Monta Bell
URAUFFÜHRUNG: 8.2.1926

Greta Garbos erster amerikanischer Film. Die Romanze zwischen der Pächterstochter Leonora (Greta Garbo) und dem Sohn eines Gutsbesitzers, Don Rafael Brull (Ricardo Cortez) wird von seiner Mutter beendet. Leonora macht Karriere als Opernsängerin, Rafael wird Politiker. Bei einem Sturm rettet er Leonora das Leben. Die Mutter unterbindet die neu aufflammende Liebe und zwingt die beiden, für immer getrennt zu bleiben.
 
Siehe auch Wikipedia
THE TEMPTRESS (Totentanz der Liebe)
REGIE: Fred Niblo, Mauritz Stiller (nach 10 Tage abgelöst und nicht genannt)
URAUFFÜHRUNG: 3.10.1926
DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG: 13.1.1928

Die frivole Elena (Greta Garbo), mit Wissen ihres Ehemannes Geliebte des Marquis Fontenoy, verliebt sich in den argentinischen Ingenieur Manuel Robledo (Antonio Moreno). Nach dem Selbstmord des Marquis folgt sie ihm nach Südamerika, wo sie die Männer in ihren Bann zieht. Zwischen dem Banditen Manos Duras (Roy D'Arcy) und Robledo kommt es zum Duell …
Es soll zwei unterschiedliche Schlusssequenzen gegeben haben, von denen die für den amerikanischen Markt bestimmte, ein Happyend gehabt haben soll.
 
Siehe auch Wikipedia
FLESH AND THE DEVIL (Es war)
REGIE: Clarence Brown
URAUFFÜHRUNG: 25.12.1926

In Österreich leben auf benachbarten Gütern um 1890 die beiden Freunde Ulrich von Kletzingk (Lars Hanson) und Leo von Sellenthin (John Gilbert). Ihre lebenslange Freundschaft wird von der verführerischen Felicitas (Greta Garbo) gestört. Leo wird ihr Liebhaber und tötet im Duell ihren Ehemann, muss wegen der Tat ins Ausland fliehen. Felicitas beginnt eine Affäre mit Ulrich, der sie nichtsahnend heiratet. Nach Leos Rückkehr erneuert sie das Verhältnis, als ihr Ehemann sie in flagranti erwischt, beschuldigt sie Leoals Verführer. Während die beiden Freunde sich duellieren, ertrinkt Felicitas im Fluss.
 
Siehe auch Wikipedia
LOVE (Anna Karenina)
REGIE: Edmund Goulding
URAUFFÜHRUNG: 2.1.1928
DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG: 18.5.1928

Frei nach dem Roman "Anna Karenina" von Leo Tolstoi: Anna Karenina (Greta Garbo) wird von ihrem Mann Karenin, einem hohen Regierungsbeamten, vernachlässigt. Als sie den jungen Offizier Fürst Wronski (John Gilbert) kennenlernt, hat ihr Mann nichts gegen die Bekanntschaft, von der er sich Vorteile verspricht. Nach anfänglichem Widerstand wird Anna Wronskis Geliebte. Von ihrem Mann verstoßen und daran gehindert, ihr Kind wiederzusehen, und um Wronskis Karriere nicht zu zerstören, wirft sie sich vor einen Eisenbahnzug.
Garbo spielte die Rolle der Anna Karenina später noch einmal in dem gleichnamigen Tonfilm von Clarence Brown. In Gouldings Film tragen die Personen dann moderne Kostüme.
Für den amerikanischen Markt, der die Vorlage nicht kannte, wurde ein Happyend gedreht, in dem Anna und Wronski glücklich werden. Für den europäischen Markt, eher mit Tolstoi vertraut, blieb es bei dem tragischen Finale. (Quelle: Wikipedia)
THE DIVINE WOMAN (Das göttliche Weib)
REGIE: Victor Seastrom (= Victor Sjöström).
URAUFFÜHRUNG: 14.1.1929
DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG: 21.12.1928

Der Film, der lange als verschollen galt, sollte ursprünglich eine Begebenheit aus dem Leben Sarah Bernhardts auf die Leinwand bringen.
Marianne (Greta Garbo), die Tochter einer bekannten Schauspielerin, wird als Kind auf einen Bauernhof bei Paris gebracht. Nach einigen Jahren holt die Mutter ihre Tochter zu sich und bei der Gelegenheit macht der aktuelle Liebhaber der Mutter, Monsieur Legrande (Lowell Sherman), einen Verführungsversuch bei der naiven Marianne. Das Mädchen wehrt sich verzweifelt und schlägt Legrande nieder. Im Glauben, den Mann getötet zu haben, flieht Marianne in Panik aus Paris. Auf ihrer Flucht trifft sie den Soldaten Lucien (Lars Hanson) und beide verlieben sich ineinander. Lucien verschafft Marianne Unterkunft bei der befreundeten Madame Pigonier (Polly Moran) und geht kurz danach mit seinem Regiment fort. Eines Tages trifft Marianne erneut auf Legrande, der fasziniert von ihrer Schönheit ist. Er verspricht ihr eine große Karriere auf der Bühne und Marianne wird aus Dankbarkeit seine Geliebte. Lucien desertiert mittlerweile, um Marianne wieder zu sehen. Er wird verhaftet und eingesperrt. Durch glückliche Umstände trifft er Marianne wieder, die mittlerweile ein gefeierter Theaterstar ist, gesteht ihr seine Liebe und am Ende der etwas verwickelten weiteren Handlungen leben beide glücklich, aber arm in Südamerika.
Quelle: Wikipedia)
THE MYSTERIOUS LADY (Der Krieg im Dunkel)
REGIE: Fred Niblo
URAUFFÜHRUNG: 4.8.1928
DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG: 25.4.1929

Spionagedrama, angesiedelt vor dem 1. Weltkrieg: Die russische Spionin Tanja Fedorova (Greta Garbo) verliebt sich in den österreichischen Offizier Karl von Raden (Conrad Nagel). Er ist der Neffe des Präsidenten der Sicherheitspolizei und sie stiehlt ihm geheime Dokumente. Die verwickelte Geschichte endet damit, das Tanja ihren Chef, den General Boris Alexandroff (Gustav von Seyfferitz), erschießt, und mit Karl, der sich dadurch auch vor der Anklage wegen Hochverrats rehabilitieren kann, in ein neues, glückliches Leben nach Österreich flieht.
 
Siehe auch Wikipedia
A WOMAN OF AFFAIRS (Herrin der Liebe/auch: Eine schamlose Frau)
REGIE: Clarence Brown
URAUFFÜHRUNG: 15.1.1929
DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG: 3.1.1930

Verfilmung des Romans "The Green Hat" von Michael Arlen: Neville Holderness (John Gilbert) darf auf Geheiß seines Vaters wegen des schlechten Rufs ihrer Familie die reiche Diana Merrick (Greta Garbo) nicht zu seiner Frau machen. Diana heiratet den charmanten David Furness (John Mack Brown), der während der Hochzeitsreise aufgrund krimineller Machenschaften Selbstmord begeht. Diana nimmt alle Schuld auf sich, wird von der Gesellschaft geächtet und kehrt kurz vor der Heirat Nevilles mit Constance (Dorothy Sebastian) krank in ihre Heimat zurück. Die einstige Liebe entflammt neu, Diana will aber dem Glück Nevilles nicht im Wege stehen, lenkt ihren Sportwagen gegen den Baum, unter dem sie ihre Liebe zu Neville damals entdeckt hatte.

Siehe auch www.prisma-online.de, Wikipedia
WILD ORCHIDS (Wilde Orchideen)
REGIE: Sidney Franklin
URAUFFÜHRUNG: 23.2.1929
DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG: November 1930

Verfilmung des Romans "Heat" von John Colton: Die von ihrem alternden Mann John (Lewis Stone) über seinen Geschäften vernachlässigte Lillie Sterling (Greta Garbo) lässt sich von einem schönen javanischen Prinzen de Gace (Nils Asther) den Hof machen. Bei der Tigerjagd kommt die Rivalität der Männer zum Ausbruch. Sterling will Lillie freigeben, sie aber, die ihn nie wirklich betrogen hat, bleibt bei ihm.
 
Siehe auch Wikipedia
THE SINGLE STANDART (Unsichtbare Fesseln)
REGIE: John S. Robertson
URAUFFÜHRUNG: 29.7.1929
DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG: 13.1.1931

Verfilmung nach dem gleichnamigen Roman von Adela Rogers St. John: Nach dem Selbstmord des mit ihr liierten Chauffeurs stürzt sich Arden Stuart (Greta Gabo), Debütantin der High Society von San Francisco, in eine Liebesaffäre mit dem Künstler Packy Cannon (Nils Asther), der sie aber bald verlässt. Sie wird von der Gesellschaft verstoßen, nur ihr früherer Verehrer Tommy Hewlitt (John Mack Brown) hält zu ihr. Sie heiratet ihn, bekommt bald darauf ein Kind. Als Packy zurückkommt und sie wieder für sich gewinnen will, erkennt sie, dass ihre wahre Berufung die der Mutter und Ehefrau ist.
 
Siehe auch Wikipedia
THE KISS (Der Kuss)
REGIE: Jacques Feyder.
URAUFFÜHRUNG: 16.11.1929
DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG: 14.10.1930

Irene Guarry (Greta Garbo), unglücklich mit einem reichen, brutalen Seidenfabrikanten verheiratet, hat ein Verhältnis mit dem Rechtsanwalt André Dubail (Conrad Nagel), von dem sie sich jedoch trennt. Sie verliebt sich erneut, ihr eifersüchtiger Mann ertappt sie, als sie sich von ihrem Verehrer Pierre Lassalle (Lew Ayres) küssen lässt. In einem Handgemenge erschießt Irene ihren Mann, André Dubail verteidigt sie vor Gericht, aufgrund Irenes Aussage, ihr Mann habe wegen drohenden Bankrotts Selbstmord verübt, wird sie frei gesprochen. Nach ihrem Freispruch gesteht Irene André, mit dem sie zusammenbleibt, die Wahrheit.
 
Siehe auch Wikipedia
ANNA CHRISTIE (Anna Christie)
REGIE: Clarence Brown
URAUFFÜHRUNG: 21.2.1930
In Deutschland lief:
ANNA CHRISTIE (deutsche Version)
REGIE: Jaques Feyder
URAUFFÜHRUNG: 5.1.1931 (New York), 27.3.1931 (Berlin)

Verfilmung nach dem Bühnenstück "Anna Christie" von Eugene O'Neill", zugleich der erste Tonfilm der Garbo.
Im Hafenviertel von New York besucht die junge Anna Christie (Greta Garbo) ihren Vater Chris, der sie als kleines Kind zurückließ, um weiter zur See zu fahren. Während sie auf ihn wartet, trifft sie die Geliebte ihres Vaters, die alte Prostituierte Marthy (Marie Dressler). Beide führen eine lebhafte Konversation, in der deutlich wird, dass Anna eine Zeitlang selber auf St. Pauli in Hamburg diesem Gewerbe nachgegangen ist. Später trifft Anna ihren Vater und ist gerührt von der überschwänglichen Begrüßung durch den alten Mann und da Chris von der Tugendhaftigkeit seiner Tochter überzeugt ist, wagt Anna es nicht, ihm von ihrer Vergangenheit als Prostituierte zu erzählen. Chris nimmt Anna mit an Bord seines Kohlenschiffs und nachdem sie sich an das Leben auf See gewöhnt hat, scheinen die schmerzlichen Erinnerungen von ihr abzufallen. Als jedoch der in Seenot geratene Matrose Matt (Charles Bickford) auf das Schiff gelangt, droht seine ungestüme Leidenschaft für Anna nicht nur die neue Beziehung zu ihrem Vater zu zerstören, sondern auch ihr dunkles Geheimnis ans Licht zu bringen. Erst nach einer heftigen Auseinandersetzung sind beide Männer bereit, Anna zu vergeben und schließlich finden Anna und Matt ihr gemeinsames Glück.
 
Quelle: Wikipedia
ROMANCE (Romanze)
REGIE: Clarence Brown
URAUFFÜHRUNG: 26.8.1930
DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG: Februar 1932

Bischof Tom Armstrong (Gavin Gordon) erzählt seinem Enkel, der eine Schauspielerin heiraten will, dass er als junger Vikar die Opernsängerin Rita Cavallini (Greta Garbo) geliebt habe. Weil er nicht verwinden konnte, dass sie jahrelang die Geliebte seines alten Onkels Cornelius van Tyle (Lewis Stone) gewesen ist, verlässt er Rita schließlich. Armstrong erfährt, dass Rita damals freiwillig in ein Kloster gegangen und inzwischen tot ist. Der Enkel, nun bereit, alles für seine Liebe zu tun, heiratet seine Schauspielerin.

Siehe auch Wikipedia
INSPIRATION (Yvonne)
REGIE: Clarence Brown
URAUFFÜHRUNG: 6.2.1931
DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG: 17.11.1931

Verfilmung frei nach den Stück "Sappho" von Alphonse Daudet: Das Malermodell Yvonne Valbret (Greta Garbo) verliebt sich in den hoffnungsfrohen Diplomaten André Montell (Robert Montgomery), wird aber wegen ihrer Vergangenheit von ihm verlassen. Als er sie später in ärmlichen Verhältnissen wiederfindet, sorgt er für sie. Sie aber will sein Leben nicht ruinieren und schreibt ihm, während er schläft, einen Abschiedsbrief.
 
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SUSAN LENOX: Her Fall AND RISE (Helgas Fall und Aufstieg)
REGIE: Robert Z. Leonard
URAUFFÜHRUNG: 18.10.1931
DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG: 13.12.1932

Verfilmung nach dem gleichnamigen Roman von David Graham Phillips: Vor ihrem Stiefvater, der sie an den brutalen Nachbarn Jeb Mondstrum (Alan Hale) verkuppeln will, findet die junge Helga (Greta Garbo) Zuflucht im Blockhaus des Ingenieurs Rodney Spencer (Clark Gable), der sich in sie verliebt. Weiter auf der Flucht vor dem Stiefvater, nun unter dem Pseudonym Susan Lennox, verliert sie Rodney aus den Augen, wird die Geliebte verschiedener Männer und landet schließlich in einem Bordell in Südamerika, wo sie Rodney wiedertrifft. Das Happy End mit ihrer wahren Liebe ist vorprogrammiert …
 
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MATA HARI (Mata Hari)
REGIE: George Fitzmaurice
URAUFFÜHRUNG: 3.1.1932
DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG: 12.9.1932 / 2.10.1952

Die Geschichte orientiert sich nur in ganz groben Zügen am Leben der wahren Mata Hari und spielt in Paris vor dem Hintergrund der näherrückenden deutschen Front. Die Tänzerin und deutsche Spionin Mata Hari (Greta Garbo) verliebt sich in den russischen Leutnant Alexis Rosanoff (Ramon Novarro) – ohne zu ahnen, dass gerade er die Informationen hat, die sie beschaffen soll. Als ihr früherer Geliebter, General Shubin (Lionel Barrymore), das Paar denunzieren will, erschießt sie ihn. Rosanoffs Flugzeug wird abgeschossen; er kommt erblindet ins Hospital. Mata Hari, die zu ihm will, flieht vor den Deutschen und wird von den Russen verhaftet. Es gelingt ihr, ihre Vergangenheit vor Rosanoff zu verbergen. Nach einer letzten Begegnung in ihrer Zelle (wobei er glaubt, sie im Krankenhaus zu besuchen) wird sie hingerichtet.

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GRAND HOTEL (Menschen im Hotel)
REGIE: Edmund Goulding
URAUFFÜHRUNG: 17.4.1932
DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG: 14.2.1933 / 16.4.1954

Verfilmung nach dem Roman und Stück "Menschen im Hotel" von Vicki Baum: Im Berliner Grand Hotel will der Lebemann Baron von Gaigern (John Barrymore), der sich mit Diebstählen über Wasser hält, die Juwelen der berühmten Ballerina Grusinskaya (Greta Garbo) entwenden. Als er merkt, dass sie Selbstmordabsichten hat, gibt er sich als Bewunderer ihrer Kunst zu erkennen. Sie verlieben sich ineinander und planen ein neues Leben. Während Grusinskaya das Hotel verlässt, wird dort der Baron bei einem Einbruch erschossen. Weitere Schicksale wie des Direktors Preysing (Wallace Beery) und dessen Stenotypistin Flämmchen (Joan Crawford) sowie des Angestellten Kringelein (Lionel Barrymore) sind in die Geschichte eingewoben.

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AS YOU DESIRE ME (Wie du mich wünschst)
REGIE: George Fitzmaurice
DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG: 3.10.1933

Verfilmung frei nach dem Stück von Luigi Pirandello: In einem Budapester Kabarett erkennt der Maler Toni (Owen Moore) in dem gefeierten Star Zara (Greta Garbo), die an Amnesie leidet und unter dem hypnotischen Einfluss des Schriftstellers Carl Salter (Erich von Stroheim) steht, die lang verschollene und längst tot geglaubte Ehefrau Maria seines Freundes, des italienischen Grafen Varelli (Melvyn Douglas). Obwohl der brutale Salter versucht, sie daran zu hindern, kehrt Zara als Maria am Ende zu ihrem Grafen zurück.
 
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QUEEN CHRISTINA (Königin Christine)
REGIE: Rouben Mamoulian
URAUFFÜHRUNG: 28.12.1933
DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG: 24.10.1934

Verfilmung nach einer Erzählung von Salka Viertel: Die selbstbewusste Königin Christine (Greta Garbo) verweigert die von ihrem früheren Liebhaber Magnus angestiftete Ehe mit ihrem Cousin, dem siegreichen Prinzen Karl. Bei einem in Männerkleidern unternommenen Ausritt lernt sie den spanischen Botschafter Don Antonio de la Prada (John Gilbert) kennen, der im Auftrag seines Königs um ihre Hand anhalten soll. In der überfüllten Herberge müssen sie in einem Raum übernachten, dabei entdeckt Antonio ihr Geschlecht – und beide ihre Liebe. Magnus stachelt das Volk gegen Antonio auf. Um ihn zu retten, dankt Christine zugunsten Karls ab. Als sie zum Treffpunkt kommt, findet sie den von Magnus im Duell schwer verwundeten Antonio. Er stirbt in ihren Armen, mit dem Leichnam des Geliebten verlässt sie Schweden in eine ungewisse Zukunft.
 
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THE PAINTED VEIL (Der bunte Schleier)
REGIE: Richard Boleslawski
URAUFFÜHRUNG: 24.11.1934
DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG: 5.4.1935

Während der Überfahrt nach China lässt sich von ihrem Mann Dr. Fane (Herbert Marshall), der als Arzt die Cholera in China bekämpfen will, vernachlässigte Katrin Körber Fane (Greta Garbo) auf eine Affäre mit dem verheirateten Diplomaten Jack Townsend (George Brent) ein, der sich jedoch wegen seiner Karriere nicht scheiden lassen will. Nach vielen Gewissensqualen entscheidet sich Katrin am Ende dafür, ihrem Mann zu folgen, der gegen Schluss der Handlung in ihren Armen stirbt, nachdem der die Cholera besiegt hat.
 
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ANNA KARENINA (Anna Karenina)
REGIE: Clarence Brown
URAUFFÜHRUNG: 31.8.1935
DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG: 31.1.1936

Verfilmung nach dem gleichnamigen Roman "Anna Karenina" von Leo Tolstoi, fast ein Remake von "Love", diesmal jedoch nicht als Kostümfilm. Gegenüber dem Stummfilm ist die Verfilmung Browns vor allem in der Exposition verändert, Graf Wronski (Fredric March) wird Anna (Greta Garbo) von seiner Mutter vorgestellt, die Anna auf einer Reise nach Moskau begleitet. Wronski verlässt sein Regiment, Anna ihren hartherzigen Ehemann (Basil Rathbone) und muss sich auch von ihrem Sohn Sergei (Freddie Bartholomew) trennen. Das kurze Glück endet, als Wronski wieder seinen Militärdienst aufnimmt und wegen seiner Karriere auf Anna verzichten will. Auf dem Bahnhof sieht sie, wie seine Mutter ihm eine andere Frau vorstellt – Anna wirft sich verzweifelt vor den Zug.
 
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CAMILLE (Die Kameliendame)
REGIE: George Cukor
URAUFFÜHRUNG: 15.12.1936
DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG: 5.11.1937

Verfilmung nach dem Bühnenstück "Die Kameliendame" (La Dame aux Camélias) von Alexandre Dumas dem Jüngeren: Die Pariser Kurtisane Marguerite Gautier (Greta Garbo) verliebt sich in Armand Duval (Robert Taylor), dem sie aber dem reichen Baron de Varville (Henry Daniell) vorzieht. Nach einem Wiedersehen verspricht Armand Marguerite die Ehe, sein Vater (Lionel Barrymore) bittet sie aber, auf ihn zu verzichten. Marguerite kehrt zum Baron zurück, der sie verlässt, nachdem er von Armand bei einem Duell schwer verwundet worden ist. Die an Tuberkulose erkrankte Marguerite verarmt, am Ende stirbt sie in den Armen Armands, der Aufregung über seine Rückkehr nicht gewachsen.
 
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CONQUEST (Maria Walewska)
REGIE: Clarence Brown
URAUFFÜHRUNG: 26.10.1937
DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG: 23.3.1950

Die verheiratete Gräfin Maria Walewska (Greta Garbo), eine polnische Patriotin, setzt sich auf Bitten ihrer Landsleute beim französischen Kaiser Napoléon (Charles Boyer) für die Befreiung ihres Landes von den Russen ein. Sie wird Napoléons Geliebte, erwartet von ihm ein Kind, aber der Kaiser heiratet aus Staatsräson die Tochter des Kaisers von Österreich, Marie Louise. Einige Jahre später, nach der Niederlage bei Waterloo spricht die Gräfin ein letztes Mal persönlich mit ihrem ehemaligen Geliebten, um ihn zur Aufgabe zu bewegen. Sie will ihm ins Exil folgen, doch Napoléon lehnt ab.
 
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NINOTCHKA (Ninotschka)
REGIE: Ernst Lubitsch
URAUFFÜHRUNG: 10.11.1939
DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG: 7.12.1948

Die sowjetische Kommissarin und linientreue Genossin Ninotschka (Greta Garbo) soll in Paris drei Mitglieder einer Delegation an ihre Pflicht erinnern, die sie über den Verlockungen des Westens vergessen haben. Aber Ninotschka verliebt sich in den eleganten Graf Léon D'Algout (Melvyn Douglas), den Geliebten einer Großherzogin, die ihre Nebenbuhlerin durch eine Intrige dazu zwingt, Paris und damit auch Léon zu verlassen. Als sie eines Tages von ihrer Regierung nach Konstantinopel geschickt wird, um wieder einmal nach dem Rechten zu sehen, findet sie ihre drei Freunde von der Delegation, Buljanoff (Felix Bressart), Iranoff (Sig Ruman) und Kopalski (Alexander Granach) als Besitzer eines Restaurants und bei ihnen ist kein anderer als Léon.
 
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TWO-FACED WOMAN (Die Frau mit den zwei Gesichtern)
REGIE: George Cukor
URAUFFÜHRUNG: 23.11.1941
DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG: 16.9.1948

Verfilmung nach dem Bühnenstück "Die Zwillingsschwester" von Ludwig Fulda: Um den reichen Verleger Larry Blake (Melvyn Douglas), der sie während eines Winterurlaubs geheiratet hat, die Beziehung zu seiner mondänen Freundin zu verleiden, erfindet die Skilehrerin Karin (Greta Garbo) eine Zwillingsschwester. Als Katrin schlägt sie alle Männer in ihren Bann – auch Larry, der aber ihr Spiel durchschaut. Sie kehrt zum Wintersport zurück, aber Larry folgt ihr, und die Ehe ist gerettet.
 
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