| Alfred Balthoff |
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Alfred Balthoff wurde am 8. Dezember 1905 im oberschlesischen
Peiskretscham (heute Pyskowice, Polen) geboren. In den 1920er Jahren absolvierte er in Wien eine
Ausbildung zum Schauspieler und stand anschließend ab 1927 für drei Jahre in Breslau, später in Reichenberg auf der Bühne.
Während der Nazizeit trat er einige Zeit unter dem Pseudonym Alfred Israel Berliner
am "Jüdischen Kulturbund" auf, als dieser geschlossen wurde,
lebte Balthoff im Untergrund. Nach Ende des 2. Weltkrieges setzte Balthoff seine Schauspielerkarriere fort, spielte unter anderem mehrere Jahre am "Deutschen Theater" in Berlin, wo er unter anderem in Fritz Wiesners erster Nachkriegsinszenierung von Lessings "Nathan der Weise" als Derwisch neben Paul Wegener in der Titelrolle auftrat. Weitere Engagements führten den Schauspieler an das "Theater am Schiffbauerdamm", in den 1950er Jahren arbeitete er an Westberliner Bühnen, war in Düsseldorf und ab 1971 am Wiener "Burgtheater" zu sehen.
Zum Film kam Balthoff erst nach Ende des 2. Weltkrieges und gab sein
Leinwanddebüt mit der Rolle des verfolgten jüdischen Schauspielers Kurt Bernstein
in Kurt Maetzigs DEFA-Drama "Ehe im Schatten"1)
(1947), neben Paul Klinger und
Ilse Steppat in den Hauptrollen. Der Film lehnte sich an das Schicksal des Schauspielers
Joachim Gottschalks2)
(1904 1941) an, der unter dem Druck des Nazi-Regimes mit seiner jüdischen Frau und seinem Sohn
am 6. November 1941 den Freitod
gewählt hatte. |
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Link: 1) Wikipedia, 2) Kurzportrait innerhalb dieser
HP, 3) prisma.de Quelle: 4) Wikipedia (abgerufen 19.01.2012) |
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Siehe auch Wikipedia,
www.defa-sternstunden.de Filmografie bei www.imdb.de |
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