Christiane Maybach wurde am 14. März 1932 in Berlin geboren. Bereits nach dem Abitur bzw. dem Besuch einer Handelsschule entschied sie sich für den Beruf der Schauspielerin, ging an die Schauspielschule des Berliner "Schillertheaters"1) und ließ sich zudem im Balletttanz ausbilden. Erste Engagements erhielt sie am "Schauspielhaus Zürich"1) (1957/58) sowie in Hamburg am "Deutsche Schauspielhaus"1) (1959) bei Gustaf Gründgens. In München stand sie auf der Bühne der berühmten "Lach- und Schießgesellschaft"1) und stellte ihr kabarettistisches Talent unter Beweis, machte sich dort auch als Chansonsängerin einen Namen.
Rasch war der Film auf die attraktive Blondine aufmerksam geworden, ihre auffallende Ähnlichkeit mit Marilyn Monroe prädestinierte sie in den 1950er Jahren für Rollen, die das Sex-Klischee bedienten. Erste Erfahrungen vor der Kamera hatte Christiane Maybach mit einem kleinen Part neben Dieter Borsche in Kurt Hoffmanns musikalischen Komödie "Fanfaren der Liebe"1) (1951) sammeln können, bald folgten größere Aufgaben in Unterhaltungsstreifen wie "Ein Mann muss nicht immer schön sein"1) (1956), "Musikparade"1) (1956), "Das Mädchen ohne Pyjama"2) (1957), "Heimat, deine Lieder"1) (1959) oder "Die Nackte und der Satan"1) (1959). In den 1960er Jahren war sie beispielsweise in Produktionen wie "Das kunstseidene Mädchen"1) (1960), "Eine hübscher als die andere"1) (1961), "Axel Munthe – Der Arzt von San Michele"1) (1962) und "Rembrandt 7 antwortet nicht"1) (1966) zu sehen → Übersicht Kinofilme.
 
Gleichzeitig begannen erste Arbeiten für das Fernsehen, in "Gaslicht"1) (1960) nach dem gleichnamigen Theaterstück1) von Patrick Hamilton1) sah man sie als Dienstmädchen Nancy), tauchte beispielsweise in vier Episoden der legendären Krimiserie "Gestatten, mein Name ist Cox" (1965) als Joan Van Meeren auf.
Bis zu Beginn der 1990er Jahre stand Christiane Maybach mit unterschiedlichsten Rollen meist in Serien vor der Kamera, spielte unter anderem kleinere Parts für Rainer Werner Fassbinder1), der sie in dem TV-Zweiteiler "Welt am Draht"1) (1973), dem Kino-Drama "Satansbraten"1) (1976) und der hochgelobten mehrteiligen Döblin-Adaption "Berlin Alexanderplatz" (1980) besetzte. Ihren markantesten Auftritt hatte Christiane Maybach bei Fassbinder wohl in dessen für das Kino inszenierten Geschichte "Faustrecht der Freiheit"1) (1975), wo sie als Hedwig, Schwester des von Fassbinder dargestellten Schaustellers Franz Bieberkopf, in Erscheinung trat. 
Ab den 1990ern verlegte die Schauspielerin ihren Schwerpunk ganz auf das Fernsehen, übernahm Gastrollen in so beliebten Serien wie "Der Landarzt" oder "Wolffs Revier", um dann 1992 in der RTL-Seifenoper  "Gute Zeiten, schlechte Zeiten"1) fünf Folgen lang als Isabelle Bornat auf dem Bildschirm zu erscheinen. Seit Ende 1994 gehörte Christiane Maybach dann zur Besetzung der Montags bis Freitags ausgestrahlten RTL-Soap "Unter uns"1), seit der ersten, am 28. November 1994 ausgestrahlten Story mimte sie mehr als 11 Jahre und über 2.700 Episoden lang die gefürchtete, intrigante, dennoch geliebte Margot Weigel, Hausbesitzerin in den Geschichten rund um die Schillerallee 10 → Übersicht TV-Produktionen.

Christiane Maybach, die oftmals als "deutsche Monroe" bezeichnet wurde, erlag am 12. April 2006 im Alter von 74 Jahren in Köln einem Krebsleiden. Die letzte Ruhe fand sie auf dem "Waldfriedhof"1) in Berlin-Zehlendorf → Foto der Grabstelle bei knerger.de sowie Wikimedia Commons.
Zu Ehren der verstorbenen Schauspielerin wurde am 29. August 2006 eine Gedenkfolge von "Unter Uns" ausgestrahlt. Christiane Maybach war begeisterte Porsche-Fahrerin. Zu ihren Hobbys gehörten Reisen und mit guten Freunden essen, und sie war eine leidenschaftliche Köchin. Sie wohnte zu einem in Köln und zum anderen in Berlin, war unverheiratet und kinderlos.3)
"In ihrer langen Karriere war Christiane Maybach einer der wichtigen Nachkriegsstars des deutschen Kinos und des frühen Fernsehens. Diese Karriere setzte sie bis in die jüngste Vergangenheit in diversen TV Shows fort." notierte unter anderem die "Rainer Werner Fassbinder Foundation" anlässlich des Todes der Schauspielerin.
Laut Medienberichten war sie seit den 1960er Jahren dreißig Jahre lang mit dem Filmproduzenten Sam Waynberg1) liiert → www.bz-berlin.de.
Siehe auch Wikipedia, prisma.de
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Quelle: 3) Wikipedia
    
Filme
Kinofilme / Fernsehen
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