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Neben der Arbeit für den Film war Judy Garland gleichzeitig für den Rundfunk tätig, machte Schallplattenaufnahmen sowie später wiederholt Konzerttourneen durch Amerika und Europa. Der Preis für diese Traumkarriere war hoch: ein übervoller Terminkalender, fristlose Kündigung bei Veränderung der Stimme oder Figur sowie Korsetts und Pillen vom Filmstudio um den Babyspeck wegzukriegen. Der private Teufelskreis begann: Tabletten zur Beruhigung, zum Schlafen und zum Aufwachen. Depressionen, Migräne und Wutausbrüche die Garland wurde unzuverlässig und launisch am Drehort. Die Filmgesellschaft MGM zog Konsequenzen und verlängerte 1950 den Vertrag nicht mehr. Ihr dritter Mann Sidney Luft half ihr dabei, eine erfolgreiche zweite Karriere als Sängerin aufzubauen. Judy Garland konzentrierte sich nun auf Shows und Tourneen durch Europa und die USA. 1954 hatte sie ein triumphales, wenn auch nur kurzfristiges Leinwand-Comeback mit der weiblichen Hauptrolle der Vicky Lester in George Cukors "A Star is Born"2) (1954, Ein Neuer Stern am Himmel1)), wurde für ihre Leistung mit einer Oscar-Nominierung und dem "Golden Globe" als "Beste Komödien- bzw. Musicaldarstellerin" belohnt. Nach zahlreichen Skandalen spielte sie 1961 die dramatische Nebenrolle des Nazi-Opfers Irene Hoffmann in Stanley Kramers preisgekröntem Gerichtsdrama "Judgment at Nuremberg"1) (Das Urteil von Nürnberg), erhielt eine neuerliche Oscar-Nominierung als "Beste Nebendarstellerin". Weitere Leinwandauftritte hatte Judy Garland in John Cassavetes' sensiblem Film "A Child Is Waiting"1) (1963, Ein Kind wartet) und in dem Melodram "I Could Go on Singing" (1963, Bretter, die die Welt bedeuten). Ein weiterer Höhepunkt war 1963/64 ihre TV-Serie "The Judy Garland Show" beim Sender CBS.Lebenslang führten psychische, private und gesundheitliche Probleme zu Schwankungen in der Karriere der Judy Garland und letztlich zu körperlicher Zerrüttung. Judy Garland bekam weder ihre Tabletten- noch Alkoholsucht in den Griff. Fünf Ehen, eine Psycho-Therapie, Entzugskuren von Tabletten und Alkohol halfen ihr nicht. Am 22. Juni 1969 starb Judy Garland 12 Tage nach ihrem 47. Geburtstag in London, vermutlich an einer versehentlich eingenommenen Überdosierung ihres Schlafmittels; die Beisetzung fand am 27. Juni 1969 in Hartsdale (New York) statt.
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Lizenz Fotos Judy Garland
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Siehe auch Wikipedia,
www.prisma-online.de,
www.whoswho.de,
www.djfl.de |
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Der Zauberer von Oz (auch: Das zauberhafte Land) Originaltitel: The Wizard of Oz Spielfilm, USA 1939 Genre: Fantasy, Kinderfilm, Musical Regie: Victor Fleming Musik; Harold Arlen, Herbert Stothart Darsteller: Judy Garland: Dorothy Gale, Frank Morgan: Der Zauberer von Oz, Ray Bolger: Vogelscheuche, Jack Haley: Zinnmann Bert Lahr: Löwe, Billie Burke: Glinda, die gute Hexe des Nordens Margaret Hamilton: Die böse Hexe des Westens, Charley Grapewin: Onkel Henry Buchvorlage: Lyman Frank Baum1) (1856 1919): "The Wonderful Wizard of Oz"1) (Links: Wikipedia) |
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Toto, Dorothys geliebter Hund, hat die reiche Miß Gulch gebissen
und soll deswegen eingeschläfert werden. Dorothys Pflegeeltern Tante Em und
Onkel Henry können nichts dagegen unternehmen und auch die
drei Farmgehilfen sind keine Hilfe. Lexikon des internationalen Films: |
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