| Rainer Basedow | |
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Rainer Basedow wurde am 20. Mai 1938 im thüringischen Mühlhausen
geboren. Nach Schulbesuch und Abitur in Magdeburg verließ er die
ehemalige DDR und absolvierte zunächst ein Pädagogikstudium in
Braunschweig. Noch vor dem 2. Staatsexamen schlug er dann einen andere
beruflichen Weg ein und besuchte eine Schauspielschule in München. Neben zahlreichen Engagements,
unter anderem an den "Kammerspielen" in Düsseldorf, der Berliner
"Schaubühne", dem "Atelier Theater Berlin"
oder dem "Volkstheater" sowie der "Kleinen Komödie" in München
wurde er vor allem als langjähriges Mitglied des Kabaretts "Münchener Lach- und Schießgesellschaft"
aber auch mit Auftritten in diversen "Scheibenwischer"-Sendungen
ungemein populär. Von 1976 bis 1995 war Basedow festes Mitglied der
"Münchner Lach- und Schießgesellschaft" und avancierte in
unzähligen Programmen zu einem der herausragendsten Kabarettisten in
Deutschland. Daneben übernahm Rainer Basedow zahlreiche Aufgaben für Film und Fernsehen; sein Leinwanddebüt gab er 1967 mit der Rolle des "Whitey" in dem legendären Streifen "Wilder Reiter GmbH", im Verlaufe der Jahre agierte Basedow mit Nebenrollen in unterschiedlichsten, manchmal auch seichten oder reißerischen Kinofilmen. Zu seiner Filmografie zählen beispielsweise "Spur eines Mädchens" (1967), "Zur Sache, Schätzchen"1) (1968), "Die Engel von St. Pauli" (1969), "Wenn die tollen Tanten kommen" (1970), "Der Stoff, aus dem die Träume sind"1) (1972), "Der Räuber Hotzenplotz"1) (1974), "Lina Braake"1) (1975), "Ansichten eines Clowns" (1976), "Piratensender Powerplay"1) (1982), "Ein Dicker Hund" (1982) oder "Bitte lasst die Blumen leben" (1986). An jüngeren Arbeiten vor der Kinokamera ist Marcus H. Rosenmüllers Komödie "Schwere Jungs"1) (2007) zu nennen, wo Basedow den Präsidenten eines Boxclubs mimte sowie Oliver Mielkes heitere Geschichte "Ossi's Eleven" (2008). Abgedreht hat er Reinhard Schwabenitzkys Komödie "Furcht & Zittern" (2010), die Geschichte eines jungen Mannes (Andreas Kiendl), der unter Agoraphobie gepaart mit Panikattacken leidet und durch eine irrtümliche Geiselnahme auf Hertha (Elfi Eschke), eine Frau ohne Furcht trifft. Auf dem Bildschirm ist Basedow seit Anfang der 1960er Jahre präsent,
spielte unter anderem Episodenrollen in beliebten Krimiserien wie "Kommissar Freytag",
"Graf Yoster gibt sich die Ehre", "Die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger"
oder "Das Kriminalmuseum". In nachhaltiger Erinnerung ist er auch
als entlaufener
Sträfling Josua Pike in der vierteiligen Jules Verne-Adaption
"Zwei Jahre Ferien"2) (1974) geblieben. |
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Link: 1) Wikipedia, 2) Beschreibung innerhalb dieser HP, 3)
prisma-online.de 4) Quelle: www.kreuzgangspiele.de |
Stand: Januar 2012 |
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Siehe auch Wikipedia Filmografie bei www.imdb.de |
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