Werner Pittschau wurde am 24. März 1902 in Berlin geboren. Er war der Sohn des deutschen Theaterschauspielers Ernst Pittschau sen.1)*) (1859 – 1916) und dessen zweiten Ehefrau, der Wiener Theatermimin Hilda Pittschau-Hofer (geb. Schützenhofer, 1873 – 1961), die auch in mehreren Tonfilmen – zuletzt in Paul Mays1) Drama "Duell mit dem Tod"1) (1949, Co-Drehbuch/Produktion G. W. Pabsts1)) – mitwirkte, aber auch als Synchronsprecherin tätig war (unter anderem in Frank Lloyds1) Bühnenadaption "Cavalcade"1), 1933). Seine älteren Stiefbrüder (aus der 1. Ehe des Vaters) Ernst Pittschau (1883 – 1951) – den Roberto Rossellini1) für die Rolle des Vaters in seinem preisgekrönten Film "Deutschland im Jahre Null"1) (1948,  "Germania anno zero") engagierte – und Walther Pittschau (1889 – 1946) machten sich ebenfalls im Stummfilm international, aber auch auf der Bühne einen Namen. Sein jüngerer Bruder Hermann Pittschau (1909 – 1945) versuchte sich (eher erfolglos) ebenfalls als Filmdarsteller und stand mit winzigen Parts für einige Tonfilm-Produktionen vor der Kamera, so zuletzt mit Curt Bois für das Lustspiel "Ein steinreicher Mann"1) (1932); danach wandte er sich einem kaufmännischen Beruf zu.
Nach der Schulausbildung besuchte Werner Pittschau zunächst eine Kadettenschule in Wien, da er Offizier werden wollte, wandte sich dann nach dem politischen Wechsel in Österreich bzw. dem 1. Weltkrieg einer kaufmännischen Ausbildung zu, um sich schließlich für den Beruf des Schauspielers zu entscheiden. Ein erstes Engagement erhielt er 1919 nach einer kurzen Schauspielausbildung als jugendlicher Liebhaber am "Deutschen Landestheater" in Prag, an dem damals auch seine Mutter und sein Stiefbruder Walther engagiert waren. Verpflichtungen an weiteren tschechischen, deutschen und österreichischen Bühnen schlossen sich an.
Zum Film kam Pittschau Mitte der 1920er Jahre durch die Stummfilmstars Erika Glässner (1890 – 1959) und Hans Junkermann (1872 – 1943), sein Leinwanddebüt gab er 1925 mit kleinen Rollen in den Streifen "Die Anne-Liese von Dessau" mit Maly Delschaft und "Die eiserne Braut", in dem neben Maly Delschaft auch Claire Rommer mitspielte. Bald betraute man ihn mit größeren Aufgaben und der blenden aussehende Pittschau avancierte zu einem vielbeschäftigten Darsteller, wurde in deutschen und österreichischen Produktionen oft als Film-Sohn oder mit Figuren in schmucker Uniform besetzt, wie als Leutnant Fritz von Gernsdorf in "Der Stolz der Kompagnie"2) (1926) mit Reinhold Schünzel als Wilhelm, der "Stolz der Kompagnie".
 
 

Werner Pittschau, fotografiert 1928 von Suse Byk1) (1884-1943)
Quelle: Wikimedia Commons aus der Privatsammlung von 
Dr. Heinz P. Adamek, dem Neffen von Werner Pittschau
Angaben zur Lizenz (gemeinfrei) siehe hier

Werner Pittschau, fotografiert 1928 von Suse Byk (1884-1943); Quelle: Wikimedia Commons aus der Privatsammlung von Dr. Heinz P. Adamek, dem Neffen von Werner Pittschau; Lizenz: gemeinfrei
Werner Pittschau um 1928; Urheber bzw. Nutzungsrechtinhaber: Alexander Binder) (1888–1929); Quelle: Wikipedia; Ross-Karte Nr. 1627/1 (Ausschnitt); Lizenz :gemeinfrei Ebenfalls 1926 mimte er in dem Melodram "Die letzte Droschke von Berlin"1) als Karl den arbeitslosen Sohn des Protagonisten bzw. des alten Droschkenkutschers Gottlieb Lüdecke (Lupu Pick), war in dem Familienporträt "Die Wiskottens"1) (1926) als Paul, der "Poet", einer der Söhne von Vater (Karl Platen) und Mutter Wiskotten (Gertrud Arnold1)) und in der Soldatentragödie "Die elf Schill’schen Offiziere"1) (1926) der Offizier Udo von Reckenthin an der Seite von Regisseur und Hauptdarsteller Rudolf Meinert als Patriot und Freiheitskämpfer Major Ferdinand von Schill1)
Als schneidiger Graf Paul Paladin, Adjutant des Erzherzogs Sixtus (Albert Paulig) kam er in der Geschichte "Der Balletterzherzog" (1926) mit dem Untertitel "Ein Wiener Spiel von Tanz und Liebe" neben Dina Gralla daher, zeigte sich einmal mehr als Offizier in dem während des 1. Weltkriegs in der Kaiserlichen Marine1) angesiedelten Stummfilm "Die versunkene Flotte" (1926), gedreht von Manfred Noa und dessen Assistenten, dem ehemaligen Offizier der "Royal Navy"1) Graham Hewett nach dem Roman "Die versunkene Flotte – Versunken. doch nimmer vergessen" des deutschen Marineoffiziers Helmut Lorenz, und stellte den U-Boot-Kaptitänleutnant Fritz Kämpf dar.
In der Literaturadaption "Dirnentragödie"1) (1927) überzeugte er Publikum und Kritiker an der Seite der legendären Asta Nielsen mit der Figur des Studenten Felix, der von der alternden Prostituierten Auguste (Nielsen) auf der Straße aufgelesen und in ihrer Wohnung aufgenommen wird.
 
Foto: Werner Pittschau um 1928
Urheber: Alexander Binder1) (1888 – 1929)
Quelle: www.virtual-history.com; Ross-Karte Nr. 2057/1
Angaben zur Lizenz (gemeinfrei) siehe hier
Als fescher Leutnant der bayrischen Alpenjäger machte er in "Die Kaiserjäger" (1928) eine gute Figur, tauchte als Prinz Emanuel Johannes in Max Neufelds1) heiteren, nach dem nach dem Lustspiel von Carl Rössler1) in Szene gesetzten  Verwechslungsgeschichte "Die beiden Seehunde" (1928, auch: "Seine Hoheit der Dienstmann") neben Hans Junkermann in der Doppelrolle des Dienstmanns Heßdörfer bzw. des Großherzogs Christian auf. Mit Max Neufeld drehte er auch die mit Zwischentiteln aufwartende Stummfilm-Operette "Erzherzog Johann"3) (1928; Verleihtitel Deutschland: "Herzog Hansl"), mit der der Regisseur dem von Igo Sym (1896 – 1941) verkörperten "volksverbundenen" Erzherzog Johann von Österreich1) (1782 – 1859) ein Denkmal setzte; hier war er in einem seiner letzten Filme als Graf Ferdinand Prokesch, Freund des Titelhelden, zu sehen → Übersicht Stummfilme.
Neben seiner umfangreichen Arbeit vor der Kamera – zwischen 1925 und 1928 entstanden rund 30 Produktionen – stand Pittschau weiterhin auf der Theaterbühne, so gab er unter anderem im August 1927 in München am "Residenztheater"1) in einer Inszenierung von Friedrich Ulmer den Apoll in dem Stück "Alkestis" von Alexander Lernet-Holenia1) (→ Theater-Aushang) oder am Berliner "Thalia-Theater" den Bankiersohn Alan Wilhelm in dem Lustspiel "Das Kamel geht durch das Nadelöhr"4) von František Langer1) → Programmzettel. "Seine Filmkarriere in zahlreichen deutschen, österreichischen, ungarischen, tschechischen und englischen Streifen bescherte ihm 1928 ein Rollenangebot von Hollywood, das durch seinen tödlichen Autounfall im Oktober desselben Jahres vereitelt wurde." vermerkt Wikipedia.

Foto: Werner Pittschau um 1928
Urheber: Alexander Binder1) (1888–1929)
Quelle:  cyranos.ch; Angaben zur Lizenz (gemeinfrei) siehe hier

Werner Pittschau um 1928; Urheber bzw. Nutzungsrechtinhaber: Alexander Binder (1888–1929); Quelle: cyranos.ch; Lizenz: gemeinfrei
Werner Pittschau um 1928; Ross-Karte Nr. 1768/1; Urheber bzw. Nutzungsrechtinhaber: Alexander Binder (1888–1929); Lizenz: gemeinfrei Werner Pittschaus vielversprechende Filmkarriere wurde durch einen tödlichen Autounfall jäh beendet, er starb am 28. Oktober 1928 mit nur 26 Jahren bei Gerdshagen1) (Provinz Brandenburg1)) Wikipedia notiert: "Am 28. Oktober 1928 unternahm Werner Pittschau zusammen mit seiner Freundin, der Tänzerin Wilma Harmening, einen sonntäglichen Ausflug mit dem Auto. Auf dem Weg von Berlin nach Mecklenburg1) kam der Wagen in der Nähe des Dorfes Gerdshagen (heute Landkreis Prignitz1)) in Brandenburg von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Baum und überschlug sich mehrmals. Als die Verunglückten entdeckt wurden, war Pittschau bereits tot; seine Begleiterin starb kurz darauf. WernerPittschau und Wilma Harmening wurden auf dem Berliner "Friedhof Heerstraße"1) im heutigen Ortsteil Westend1) beigesetzt; beide Gräber sind nicht mehr erhalten."
  
 
  
Foto: Werner Pittschau um 1928
Urheber: Alexander Binder1) (1888–1929)
Ross-Karte Nr. 1768/1
Angaben zur Lizenz (gemeinfrei) siehe hier
Quelle (unter anderem): Wikipedia sowie cyranos.ch
Fotos bei virtual-history.com
*) Ludwig Eisenberg: Großes biographisches Lexikon der Deutschen Bühne im XIX. Jahrhundert (Verlag von Paul List, Leipzig 1903); Digitalisiert: Ernst Pittschau: S. 772,
Fremde Links: 1) Wikipedia, 2) filmportal.de, 3) stummfilm.at, 4) theatertexte.de
Lizenz Fotos Werner Pittschau (Urheber: Suse Byk / Alexander Binder): Die Schutzdauer (von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers) für das von dieser Datei gezeigte Werk ist nach den Maßstäben des deutschen, des österreichischen und des schweizerischen Urheberrechts abgelaufen. Es ist daher gemeinfrei.
Stummfilme
Filmografie bei der Internet Movie Database sowie filmportal.de
(Fremde Links: filmportal.de, Wikipedia, Murnau Stiftung)
 
Werner Pittschau um 1928
Urheber: Alexander Binder (1888 – 1929)
Quelle: www.virtual-history.com; Ross-Karte Nr. 2057/1
Angaben zur Lizenz (gemeinfrei) siehe hier
Werner Pittschau um 1928; Urheber bzw. Nutzungsrechtinhaber: Alexander Binder (1888–1929); Quelle: www.virtual-history.com; Ross-Karte Nr. 2057/1; Lizenz: gemeinfrei
  • 1925: Die Anne-Liese von Dessau (Regie: James Bauer; mit Maly Delschaft als Anna Luise; als Leopold von Anhalt Dessau;
    Kurzinfo: Obwohl die Eltern von Anna Luise Föhse (1677 – 1745), Tochter des Apothekers des Hofes von Dessau Rudolf Föhse (1646 – 1693)
    und dessen Ehefrau Agnes Ohme (1645 – 1707), und die Eltern von Prinz Leopold I. von Anhalt-Dessau (1676 – 1747) dagegen sind, wird
    Anna Luise die Frau des Prinzen, ihres Freundes aus Kindertagen – genannt der junge "Dessauer“". Er entwickelt sich zum ersten großen
    Reformator der preußischen Armee und einem der beliebtesten Armeegeneräle. Anna Luise, die ihm zehn Kinder schenkt, bietet mit ihrem
    interessanten Charakter Stoff für mehrere Theaterstücke.
    )
  • 1925: Die eiserne Braut (Regie: Carl Boese; mit Otto Gebühr als Kapitän Dietrich Hartung, Kommandant des Schulschiffs "Niobe",
    genannt "die eiserne Braut”; als der tapfere Seemann Unteroffizier Külpers, der während seines kühnen Rettungseinsatzes
    den Seemannstod stirbt
    )
  • 1925: Luxusweibchen (Regie: Erich Schönfelder; mit Lee Parry als Harriet von Randow; Hans Albers als Kurt von Randow; als ?)
  • 1925: Volk in Not – Ein Heldenlied von Tannenberg (Regie: Wolfgang Neff; als Horst, Sohn der ostpreußischen Gutsbesitzerin
    Elisabeth Ditten (Hermine Sterler), Claire Rommer als deren Nichte Herta
    )
  • 1925: Hanseaten (Regie: Gerhard Lamprecht; als ?)
  • 1926: Der krasse Fuchs (Regie: Conrad Wiene; als stud. med. Willy Klauser)
  • 1926: Der Stolz der Kompagnie / Die Perle des Regiments (Regie: Georg Jacoby; mit Reinhold Schünzel als Wilhelm,
    der "Stolz der Kompagnie"; als Leutnant Fritz von Gernsdorf
    ) → IMDb
    Standfoto aus "Der Stolz der Kompagnie" mit (v.l.n.r.): Elga Brink als Meta von Redern, Werner Pittschau als Leutnant Fritz von Gernsdorf und Olga Engl als Karla von Wendhausen; Urheber: Unbekannter Fotograf; Quelle: Foto aus der Sammlung von Heinz P. Adamek, dem Neffen von Werner Pittschau; Lizenz: gemeinfrei Standfoto aus
    "Der Stolz der Kompagnie" mit (v.l.n.r.):
    Elga Brink als Meta von Redern 
    Werner Pittschau als
    Leutnant Fritz von Gernsdorf und
    Olga Engl als Karla von Wendhausen
     
    Urheber: Unbekannter Fotograf
    Quelle: Foto aus der Sammlung von
    Dr. Heinz P. Adamek, dem
    Neffen von Werner Pittschau
    Angaben zur Lizenz (gemeinfrei)
     siehe hier
  • 1926: Die letzte Droschke von Berlin (Regie: Carl Boese; als Karl, Sohn von Droschkenkutscher Lüdecke (Lupu Pick)
    und dessen Frau Auguste (Hedwig Wangel), Bruder von Margot (Maly Delschaft)
    )→ Murnau Stiftung, filmportal.de
  • 1926: Die Wiskottens (Regie: Arthur Bergen; als Paul, der "Poet", einer der Söhne von Vater (Karl Platen) und
    Mutter Wiskotten (Gertrud Arnold)
    )
  • 1926: Die elf schillschen Offiziere (Regie: Rudolf Meinert (auch Rolle des Patrioten und Freiheitskämpfers Majors Ferdinand von Schill)
    als Offizier Udo von Reckenthin; u. a. Albert Steinrück als französischer Kommandant
    )
    → filmportal.de
  • 1926: Wien, wie es weint und lacht (nach einer Vorlage/Motiven von Ludwig Anzengruber; Regie: Rudolf Walther-Fein;
    als Leutnant Otto Hutter, Sohn von Hofrat Anton Hutter = Hermann Picha
    )
  • 1926: Salto Mortale / Der Todessturz im Zirkus Cesarelli (Regie: Károly Lajthay (als Charles Le Derlé; 1883–1946); als ?)
  • 1926: Der Balletterzherzog. Ein Wiener Spiel von Tanz und Liebe (Regie: Max Neufeld; mit Richard Waldemar als Ballettmeister;
    als Graf Paul Paladin, Adjutant des Erzherzogs Sixtus (Albert Paulig); Dina Gralla als Ballettelevin Gabi/Eliza)
    ) → stummfilm.at
    Albert Paulig (l.) Dina Gralla und Werner Pittschau bei einer Drehpause am Set von "Der Balletterzherzog" (1926); Urheber: Unbekannter Fotograf (privater Schnappschuss); Quelle: Foto aus der Sammlung von Dr. Heinz P. Adamek, dem Neffen von Werner Pittschau bzw. Wikimedia Commons: Lizenz (gemeinfrei): CC0 1.0 Albert Paulig (l.), Dina Gralla
    und Werner Pittschau
    bei einer Drehpause am Set
    von "Der Balletterzherzog" (1926)
    Regie: Max Neufeld für die Wiener
    "Hugo-Engel-Film" (Alois Weil)
     
    Urheber: Unbekannter Fotograf
    (privater Schnappschuss)
    Quelle: Foto aus der Sammlung von
    Dr. Heinz P. Adamek, dem
    Neffen von Werner Pittschau, bzw.
    Wikimedia Commons
    Lizenz (gemeinfrei): CC0 1.0

    … sowie weitere Fotos aus/zu
    "Der Balletterzherzog"

    Szenenfoto mit Dina Gralla und Werner Pittschau aus "Der Balletterzherzog" (1926); Urheber: Unbekannter Fotograf; Quelle: Foto aus der Sammlung von Dr. Heinz P. Adamek, dem Neffen von Werner Pittschau; Lizenz: gemeinfrei Werner Pittschau im Rollenkostüm; Urheber bzw. Nutzungsrechtinhaber: Georg Fayer (1892 – 1950); Ross-Karte Nr. Nr. 3601/1; zur Verfügung gestellt von  Heinz P. Adamek, dem Neffen von Werner Pittschau; Lizenz; gemeinfrei
    Szenenfoto mit Dina Gralla als
    Ballettelevin Gabi/Eliza und Werner Pittschau
    als Graf Paul Paladin

    Urheber: Unbekannter Fotograf
    Werner Pittschau im Rollenkostüm
    des Grafen Paul Paladin
    Urheber: Georg Fayer (1892 – 1950)
    Ross-Karte Nr. Nr. 3601/1
    Quelle: Fotos aus der Sammlung von Dr. Heinz P. Adamek, dem Neffen von Werner Pittschau; Angaben zur Lizenz (gemeinfrei) siehe hier
       
  • 1926: Die versunkene Flotte / When Fleet meets Fleet (nach dem Romans "Die versunkene Flotte – Versunken. doch nimmer vergessen"
    des ehemaligen deutschen Marineoffiziers Helmut Lorenz; Regie: Manfred Noa und Graham Hewett (ein ehemaliger Offizier
    der "Royal Navy"; als Kaptitänleutnant Fritz Kämpf
    ) → filmportal.de
  • 1927: Ein Mordsmädel (Regie: Sidney Morgan; mit Cilly Feindt; als ?) → IMDb
  • 1927: Erinnerungen einer Nonne (Regie: Arthur Bergen; mit Imogene Robertson (in den USA: Mary Nolan) als Schwester Angelika
    (vor dem Eintritt ins Kloster Agnes Mirus); als junger Mann, "der Verführer"
    IMDb
  • 1927: Dirnentragödie (nach dem Bühnenstück von Wilhelm Braun; Regie: Bruno Rahn; mit Asta Nielsen als alternden Dirne Auguste;
    als Felix, der Student
    ) → filmportal.de mit Artikel aus "Lichtbild-Bühne" (Nr. 91, 16.04.1927) und Foto-Galerie
    Szenenfoto aus "Dirnentragödie" (1927) mit Werner Pittschau als Felix, der Student, und Asta Nielsen als die alternde Dirne Auguste; Urheber: Unbekannter Fotograf: Quelle: Wikimedia Commons aus der Privatsammlung von Dr. Heinz P. Adamek, dem Neffen von Werner Pittschau; Lizenz: gemeinfrei Szenenfoto aus
    "Dirnentragödie" (1927)
    mit Werner Pittschau als
    Felix, der Student, und
    Asta Nielsen als die
    alternde Dirne Auguste
     
    Urheber: Unbekannter Fotograf
    Quelle: Wikimedia Commons
    aus der Sammlung von
    Dr. Heinz P. Adamek, dem
    Neffen von Werner Pittschau
    Angaben zur Lizenz
     (gemeinfrei) siehe hier
  • Szenenfoto aus "Ehekonflikte" (1927) mit Werner Pittschau als Fernand, der Mann, und Lotte Lorring als ?; Regie: Bruno Rahn für die "Pantomim-Film A.G" (Berlin); Urheber: Unbekannter Fotograf; Quelle: Foto aus der Sammlung von Dr. Heinz P. Adamek, dem Neffen von Werner Pittschau; Lizenz: gemeinfrei Szenenfoto aus
    "Ehekonflikte" (1927)
    mit Werner Pittschau als
    Fernand, der Mann, und 
    Lotte Lorring als Yvette, die Frau
    Regie: Bruno Rahn für die
    "Pantomim-Film A.G" (Berlin)
    IMDb
     
    Urheber: Unbekannter Fotograf
    Quelle: Foto aus der Sammlung von
    Dr. Heinz P. Adamek, dem
    Neffen von Werner Pittschau
    Angaben zur Lizenz
     (gemeinfrei)  siehe hier
    Kurzinfo: Fernand, ein junger Staatssekretär (Werner Pittschau), gibt in seinem Haus eine Gesellschaft. Während die
    Gäste tanzen, hat Fernands Frau Yvette (Lotte Lorring) ein intimes Treffen mit ihrem früheren Geliebten André (Victor Colani).
    Fernand, der hört, dass ein Fremder sich mit seiner Frau in ihrem verschlossenen Zimmer aufhält, ist rasend vor Eifersucht und
    will den fremden Nebenbuhler erschießen. André drückt Yvette geistesgegenwärtig seine Pistole in die Hand und bei Erbrechen
    der Tür gibt sie vor, der Fremde wäre ein Einbrecher und sie hielte ihn in Schach …

    Dank an Dr. Heinz P. Adamek für die kurze Inhaltsbeschreibung
  • 1927: Im Schatten des elektrischen Stuhls (über den Mordprozess von Sacco und Vanzetti; Regie: Alfréd Deésy; mit Lutz Altschul
    als Nicola Sacco (1891–1927), Hans Peppler als Bartolomeo Vanzetti (1888–1927), die in der Nacht vom 22. auf den 23. August 1927
    im Staatsgefängnis von Charlestown wegen Doppel-Raubmordes auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet; als Sekretär des
    Gouverneurs Alvan T. Fuller (Fritz Spira)
    )
  • 1927: Die Geliebte des Gouverneurs / Die Geliebte auf dem Königsthron (Regie: Friedrich Fehér; mit Fritz Kortner als Zarewitsch Alexander,
    Magda Sonja als Hofdame (Draga Maschin), dessen Geliebte; als Adjutant des Zarewitsch; Geschichte um die skandalumwitterte, verwitwete
    Draga Mašin (1861 – 1903), die nach dem Tod ihres Ehemannes im Juli 1900 ihren Geliebten, den serbischen König Aleksandar (1876 – 1903)
    heiratete. Drei Jahre später fiel das Paar am 11. Juni 1903 einem grausamen Attentat zum Opfer
    ) → Zensurentscheidung, viennale.at
  • 1928: Tragödie im Zirkus Royal (Regie: Alfred Lind; als Artist Frank)  → filmportal.de
  • 1928: Kaiserjäger (Regie: Hans Otto Löwenstein; als Leutnant der bayerischen Alpenjäger)
  • 1928: Die beiden Seehunde / Seine Hoheit der Dienstmann (Regie: Max Neufeld; nach dem Lustspiel von Carl Rössler; mit Hans Junkermann
    als Großherzog Christian, der Gütige, von Leuchtenstein/Dienstmanns Heßdörfer; als Prinz Emanuel Johannes
    )
    Szenenfoto aus "Die beiden Seehunde" (1928) mit Werner Pittschau (l.) als Prinz Emanuel Johannes und Emil Guttmann (1879–1934) als Zeremonienmeisters Berka; Urheber: Unbekannter Fotograf; Quelle:  Wikimedia Commons aus der Sammlung von Dr. Heinz P. Adamek, dem Neffen von Werner Pittschau; Lizenz: gemeinfrei Szenenfoto aus
    "Die beiden Seehunde" (1928)
    mit Werner Pittschau (l.) als
    Prinz Emanuel Johannes und
    Emil Guttmann (1879–1934)
    als Zeremonienmeisters Berka
     
    Urheber: Unbekannter Fotograf
    Quelle: 
    Wikimedia Commons;
    aus der Sammlung von
    Dr. Heinz P. Adamek, dem
    Neffen von Werner Pittschau
    Angaben zur Lizenz
     (gemeinfrei)  siehe hier
  • 1928: Der erste Kuss (Regie: Karel Lamač; als Walter Stolz, ein Musiker, Anny Ondra als Anny Cord, Tochter des Getreidekönigs
    William Cord (Eugen Burg)
    )
  • 1928: Die weiße Sonate / Das Geheimnis der Villa Saxenburg (Regie: Louis Seemann; als Oberleutnant Graf Boris Utomski)
    Zensurentscheidung, IMDb
  • 1928: Erzherzog Johann / Herzog Hansl (Regie: Max Neufeld; als Graf Ferdinand Prokesch, Freund von Erzherzog
    Johann von Österreich = Igo Sym
    ) → stummfilm.at
  • 1928: Straßenbekanntschaften (EA: 11.01.1929; Regie: Josef Medeotti-Bohác (1884–1945), Alwin Neuß; als Jaroslav Klement) → IMDb
  • 1928: Roman einer Klosterschülerin / Mária növér (EA: 1929); Regie: Antal Forgács (1899–1972); als Kunstmaler Franz Török,
    später Priester
    ) → IMDb
    Szenenfoto mit Werner Pittschau als Priester aus "Roman einer Klosterschülerin" (1928) ("Mária növér); Regie: Antal Forgács für "Hunnia Filmstúdió" (Ungarn); Urheber: Unbekannter Fotograf; Quelle: Foto aus der Sammlung von Dr. Heinz P. Adamek, dem Neffen von Werner Pittschau; Lizenz: gemeinfrei Szenenfoto mit
    Werner Pittschau als Priester aus
    "Roman einer Klosterschülerin" (1928)
    ("Mária növér")
    Regie: Antal Forgács für
    "Hunnia Filmstúdió" (Ungarn)
    → Wikipedia (englisch)
     
    Urheber: Unbekannter Fotograf
    Quelle: Foto aus der Sammlung von
    Dr. Heinz P. Adamek, dem
    Neffen von Werner Pittschau
    Angaben zur Lizenz (gemeinfrei)
    siehe hier
    Kurzinfo: Der bekannte junge Kunstmaler Franz Török (Werner Pittschau) erhält den Auftrag zur Anfertigung eines
    Mariengemäldes für die Kapelle des Dominikaner-Klosters "St. Agatha". Als Modell findet er Maria Bereny (Iris Arlan),
    eine Schülerin des benachbarten Dominikanerinnen-Klosters. Im Laufe der Arbeit entwickelt sich zwischen ihnen eine
    tiefe Zuneigung, ohne dass Török ihr seine Liebe gesteht. Davon tief bewegt "flüchtet" Török zu einem Freund aufs Land,
    Baron Ladány, einem reichen Gutsbesitzer (Kálmán Zátony (1886 – 1957)). Auf dem Nachbargut wohnt die völlig verschuldete
    Mutter (Juliska Dinnyési?) von Maria. Als Maria die Klosterschule verlässt und zu ihrer Mutter zurückkehrt, nimmt die Tragik
    ihren Lauf: Barany heiratet Maria (die der Ehe zur Rettung ihrer Mutter zustimmt) und Török – über diese Wendung verzweifelt –
    gesteht Maria seine Gefühle, schwört Maria ewige Treue und geht ins Ausland. Nach einigen Jahren kehrt er zur Eröffnung seiner
    Ausstellung zurück, in der im Mittelpunkt das "Marienbild" steht. Maria will die Ausstellung sehen, jedoch ihr Mann verwehrt
    es ihr und feuert einen Schuss auf Török ab, der ihn schwer verletzt. Nach seiner Genesung entsagt Török seinem bisherigen Leben,
    tritt in das Dominikanerkloster ein und wird Priester. Maria, von ihrem Mann verstoßen und ihres Kindes "beraubt", flüchtet ins
    Kloster, in dem sie einst Schülerin war …

    Dank an Dr. Heinz P. Adamek für die kurze Inhaltsbeschreibung

Lizenz Standfotos/Szenenfotos aus "Der Stolz der Kompagnie" (1926)/"Der Balletterzherzog" (1926)/"Dirnentragödie" (1927)/"Ehekonflikte" (1927)/
Die beiden Seehunde" (1928)/"Mária növér" (1928): Diese Bilder sind gemeinfrei, da das Urheberrecht abgelaufen und der Autor anonym ist.
Das gilt in der EU und solchen Ländern, in denen das Urheberrecht 70 Jahre nach anonymer Veröffentlichung erlischt.
Lizenz Foto Werner Pittschau (Urheber: Georg Fayer): Die Schutzdauer (von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers) für das von dieser Datei gezeigte Werk
ist nach den Maßstäben des deutschen, des österreichischen und des schweizerischen Urheberrechts abgelaufen. Es ist daher gemeinfrei.

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