| Jane Wyman |
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Jane Wyman wurde am 4. Januar 19171)
als Sarah Jane Mayfield in St. Joseph
(Missouri) geboren, nach der Scheidung ihrer Eltern und dem frühen Tod
ihres Vater wurde sie ab 1928 von dem benachbarten Ehepaar Fulks aufgezogen,
dass die kleine Sarah (inoffiziell) adoptierte. Sarah nannte sich nun Jane Fulks,
als Mrs. Fulks Witwe wurde, zog sie zunächst mit Sarah kurz nach Kalifornien,
kam dann aber nach St. Joseph zurück, wo diese die angesehene
"Lafayette High School" besuchte. 1932 debütierte
der spätere Star zunächst erfolglos noch unter ihrem richtigen Namen mit
einer winzigen Rolle beim
Film, trat sie ab Anfang der 30er Jahre unter dem Namen "Jane Durrell" als Sängerin im Radio auf. Im
Jahre 1936 erhielt sie einen Vertrag von der Filmfirma "Warner Brothers", bei der sie
jahrzehntelang blieb und nun, nach der (nicht eindeutig mit Quellen belegten)
Heirat (1933) mit Ernest Eugene Wyman, als "Jane Wyman"
auftrat; zunächst wurde sie jedoch überwiegend in B-Movies meist nur für Nebenrollen eingesetzt.
In einigen dieser Filme wie "Brother Rat" (1938) und der
Fortsetzung "Brother Rat and a Baby" (1940) war sie die Partnerin
des Schauspielers und späteren US-amerikanischen Präsidenten Ronald Reagan2)
(1911 2004), den sie 1940
heiratete. In den frühen 40er Jahren trat Jane Wyman in Melodramen und Komödien in Erscheinung, der Durchbruch zur anerkannten Charakterdarstellerin gelang ihr an der Seite von Ray Milland als dessen leidende Ehefrau Helen St. James in Billy Wilders Trinkerdrama "The Lost Weekend"3) (1945, Das Verlorene Wochenende), wenig später überzeugte sie als Ma Baxter an der Seite von Gregory Peck in Clarence Browns "The Yearling"3) (1946, Die Wildnis ruft) und wurde für ihre Leistung mit einer Oscar-Nominierung belohnt. 1948 dann erhielt sie, neben einem "Golden Globe Award" die begehrte Trophäe für ihre Rolle als taubstumme, vergewaltigte Farmerstochter in Jean Negulescos "Johnny Belinda"3) (Schweigende Lippen). Neben überwiegend melodramatischen Rollen machte Jane Wyman auch einzelne "Ausflüge" in die leichte Unterhaltung, so war sie 1950 in Alfred Hitchcocks Krimi "Stage Fright"3) (Die rote Lola) an der Seite von Marlene Dietrich und ein Jahr später neben Bing Crosby in Frank Capras Musical " Here Comes the Groom" (1951, Hochzeitsparade) zu sehen. Anerkennung fand sie jedoch eher in Melodramen: So 1951 als aufopferungsvolles Kindermädchen Louise Mason in Curtis Bernhardts "The Blue Veil" (Das Herz einer Mutter), was ihr eine neuerliche Oscar-Nominierungen und einen "Golden Globe Award" einbrachte, sowie neben Rock Hudson in zwei Filmen von Douglas Sirk: "Magnificent Obsession"3) (Die wunderbare Macht) hieß 1954 das anrührende Remake des gleichnamigen Kassenhits von John Stahl aus dem Jahre 1935, "All That Heaven Allows"3) (1955, Was der Himmel erlaubt), in dem die Liebe zu einem wesentlich jüngeren Mann thematisiert wird, kam im darauffolgenden Jahr in die Kinos: Die reiche Witwe Cary (Jane Wyman), die in einer gefühlskalten, vom Geld regierten Welt lebt, verliebt sich in den fünfzehn Jahre jüngeren, naturverbundenen Gärtner Ron (Rock Hudson) und hofft auf einen Neuanfang. Aber Carys erwachsene Kinder, ihre Freunde und Bekannten sind entsetzt über die Mesalliance und beginnen, Cary zu meiden. Sie gibt dem Druck nach und trennt sich von Ron, doch als er bei einem Unfall verletzt wird, eilt sie zu ihm (Quelle: www.dieterwunderlich.de; siehe auch prisma-online.de) Weitere Filme ähnlichen Genres waren "So Big" (1953, Herz aus Gold) nach einem Roman von Edna Ferber, "Lucy Gallant" (1955, Ich will, daß du mich liebst) mit Charlton Heston und "Miracle in the Rain" (1956, Das Wunder im Regen), ein Kriegsmelodram von Rudolph Mate mit Jane Wyman und Van Johnson als Liebespaar. Einen letzten großen Leinwandauftritt hatte sie 1969 in der Komödie "How to Commit Marriage" (Missgeschick und Eheglück) neben Bob Hope. Als Jane Wymans Leinwandkarriere nachließ, wechselte sie zum Fernsehen, wo sie in den späten 1950ern unter anderem "The Jane Wyman Fireside Theatre" moderierte, ein Vorläufer vor ihrem Wechsel 1981 zur "Prime Time" Serie "Falcon Crest"3). Als Anerkennung für die Darstellung der intriganten "Angela Channings" in dieser weltweit ausgestrahlten Dauerserie bekam Jane Wyman 1984 den "Golden Globe". 1954 konvertierte Jane Wyman auf Anregung ihrer Freundin Loretta Young2) (1913 2000) zum Katholizismus, der katholische Glaube wurde zur Hauptstütze in ihrem Leben, neben ihrer Malerei, die den größten Teil ihrer Zeit einnahm, seitdem sie nach dem Ende von "Falcon Crest" und bedingt durch ihre Diabetes-Erkrankung sehr zurückgezogen in ihren Häusern in Rancho Mirage oder Santa Monica in Kalifornien lebte; Mitte April 2003 zog Jane Wyman Medienberichten zufolge alterbedingt in ein Seniorenzentrum im kalifornischen Palm Springs. Ob das der Wahrheit entsprach, bleibt zweifelhaft, denn als die Hollywood-Ikone am 10. September 2007 im Alter von 90 Jahren legt man das Geburtsjahr 1917 zugrunde für immer ihre Augen schloss, wurde fast einhellig in der Presse von ihrem Tod in ihrem Heim im kalifornischen Rancho Mirage gesprochen. Jane Wymans erste (nicht sicher belegte) Ehe mit dem Geschäftsmann Ernest Eugene Wyman (1906 – 1970) war 1935 geschieden worden, auch die am 29. Juni 1937 geschlossenen Verbindung mit dem Textilkaufmann Myron Martin Futterman (1900 – 1965), endete bereits wenig später am 5. Dezember 1938 vor dem Scheidungsrichter. Aus der Ehe mit der am 26. Januar 1940 legalisierten Beziehung zu Ronald Reagan stammen Tochter Maureen Elizabeth Reagan 4) (1941 2001) und der Adoptivsohn Michael Reagan4) (geb. 1945), die 1947 geborene Tochter Christine Reagan starb wenige Stunden nach der Geburt. Anfang November 1938 trennte das Paar sich dann offiziell und Jane Wyman ging ihre nächste Ehe mit dem Bandleader und Komponisten Fred Karger (1916 1979) ein, dem sie gleich zwei Mal das Ja-Wort gab: Die erste Heirat erfolgte am 1. November 1952 und dauerte bis Anfang Dezember 1954, einen zweiten Anlauf wagte das Paar am 11. März 1961, nach fast genau vier Jahren erfolgte am 9. März 1965 die neuerliche Scheidung. |
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1) Geburtsdatum lt. Wikipedia und
www.jane-wyman.com;
einige Quellen geben 1914 bzw. 1916 als Geburtsdatum an. Link: 2) Kurzportrait innerhalb dieser HP, 3) Wikipedia (deutsch), 4) Wikipedia (englisch) |
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Offizielle
Webseite (Englisch); siehe auch Wikipedia Filmografie bei der wwwn.imdb.de |
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