| Joe Stöckel | ||||
|
Joe (Josef) Stöckel wurde am 27. September 1894 als Sohn eines
Architekten in München geboren. Bereits mit sechzehn Jahren besuchte er die Staatliche Schauspielschule
in seiner Geburtsstadt, gab später sein Bühnendebüt an der Münchener
Hofoper, weitere Engagements führten ihn nach Landshut und Bayreuth. An der
Seite des Münchener Originals und Volkssängers Weiß Ferdl1)
(eigentlich Ferdinand Weisheitinger, 1883 1949) wechselte
er dann in das komische Fach, zog Grimassen im Bauernlustspiel und
Heimatschwänken und trat als Operetten-Komiker im "Gärtnerplatz-Theater" auf.
Nach dem 2. Weltkrieg sahen ihn die Zuschauer in urigen
bayerischen Heimatfilmen, in denen Stöckel als Trümpfe deftige Erotik und
Sarkasmus ausspielte. Das bayerische "Urviech" gehörte neben Karl Valentin1)
(1882 1948), Josef Eichheim2) (1888 1945) und Beppo Brem1)
(1906 1990) zu den beliebtesten Komikern bzw. Pionieren der
Münchener Filmszene, gilt als der König
des bajuwarischen Lustspiels schlechthin. Er gab schlaue Dorfwirte, komische
Bürgermeister, Schlawiner und Dorfmonarchen allesamt handfeste bayerische
"Mannsbilder". Insgesamt spielte Stöckel in rund 170, oft nach eigenen Drehbüchern in Szene
gesetzten Filmen mit und seine Rollen wie beispielsweise in "Das sündige Dorf"2) (1940),
"Der Dorfmonarch" (1950) oder "Der eingebildete
Kranke" (1952) haben ihn unvergessen
gemacht. Aber auch in Streifen anderer Regisseure wusste er zu ü erzeugen,
wie beispielsweise mit der Hauptrolle des Hilgermoser neben Beppo Brem und Erhard Siedel
in der Bauernkomödie "Die
drei Dorfheiligen"2) (1949). In den 1950er Jahren zeigte
er sich in etlichen Heimatfilmen, etwa in "Der
Klosterjäger"2) (1953), "Königswalzer"2) (1955),
"Die
Fischerin vom Bodensee"2) (1956),
"Die
fröhliche Wallfahrt"2) (1956)
oder "Die
Prinzessin von St. Wolfgang"2) (1957). Zu seinen
letzten Arbeiten vor der Kamera zählen die Streifen "Heimatlos"2) (1958)
und "Zwölf Mädchen und ein Mann" (1959). |
||||
|
Link: 1) Kurzportrait innerhalb dieser HP, 2) Wikipedia Quelle: 3) Wikipedia (abgerufen 22.09.2011) |
||||
|
Siehe auch Wikipedia,
www.cyranos.ch Fotos bei film.virtual-history.com |
||||
|
||||
|
|
||||
|
Um zur Seite der legendären Bühnenstars zurückzukehren, bitte dieses Fenster
schließen. Home: www.steffi-line.de |