Die vom "Südwestfunk"1) (SWF) produzierte Familienserie "Großer Mann – was nun?" ging am 27. September 1967 in der ARD1) an den Start, für die Drehbücher zeichneten Horst Pillau1) und Hans Erman (1900 – 1984) verantwortlich, Regie führte Eugen York1) (1912 – 1991). Auch wenn es die Serie nur auf acht Folgen brachte, von den Kritikern nicht ganz so positiv aufgenommen wurde und auch keine überwältigende Zuschauerresonanz verzeichnen konnte, waren die Geschichten doch nicht zuletzt wegen der prominenten Besetzung recht unterhaltsam.
Gustav Knuth als Heinrich König; Foto mit freundlicher Genehmigung von SWR Media Services; Copyright SWR Im Mittelpunkt der rund einstündigen Episoden, die bis Mitte April 1968 liefen, steht die Familie des Großunternehmers Heinrich König – gespielt von dem Charakterdarsteller Gustav Knuth, der sich durch zahlreiche Leinwanderfolge ungeheurer Beliebtheit erfreute und auch schon Anfang der 1960er Jahre in der populären TV-Serie "Alle meine Tiere" als Tierarzt Dr. Hofer die Herzen der Zuschauer/-innen gewann. Heinrich König hat sich aus kleinen Verhältnissen hochgearbeitet und es nun zum Chef der Feinkostfirma "König-Delikatessen" gebracht. Nicht nur als Direktor seines Unternehmens muss er einiges bewältigen, auch in seiner Familie, die er mitunter wegen seiner Arbeit vernachlässigt, geht es turbulent zu. König ist mit Ehefrau Marie (Camilla Spira) verheiratet und Vater zweier erwachsene Kinder, dem leichtlebigen Sohn Dieter (Ralph Persson) und Tochter Helga (Barbara Stanek), die mit dem zunächst als Bevollmächtigtem in Königs Firma arbeitenden Peter Rehbein (Günther Schramm) verlobt ist.
  
 
Gustav Knuth als
Heinrich König
Foto mit freundlicher Genehmigung von SWR Media Services
© SWR
Komplettiert wird die Familie durch Adoptivsohn Jürgen (Folker Bohnet), der als Medizinstudent in Kiel lebt. Als weitere Personen traten unter anderem unter anderem Karl Hellmer als Prokurist Kallikeit und Werner Schumacher als Königs Chauffeur Czarki in Erscheinung. Gastauftritte hatten beispielsweise so bekannte Künstler/-innen wie die Schauspielerinnen Gardy Granass und Liane Hielscher1), die Sängerin Dunja Rajter1), die "Ohnsorg"-Stars Karl-Heinz Kreienbaum und Ernst Grabbe oder auch der ehemalige Ufa-Star Willy Birgel wirkte mit und zeigte sich in der letzten Episode "Die Krise"2) (EA: 17.04.1968) als Bankier Karl August Lohmann, der Königs mittlerweile hoch verschuldete Firma vor dem Bankrott rettet.
  
Heinrich König ist trotz seines Erfolgs und Wohlstands stets bodenständig geblieben, man könnte ihn fast als etwas bieder bezeichnen, sein Lausejungengemüt hat sich der Geschäftsmann bewahrt – und so schwingt sich Heinrich auch schon mal während einer wichtigen Feier mit einem Smoking bekleidet in den Lastwagen, um eine dringende Lieferung pünktlich zum Empfänger zu bringen. Auch die repräsentative Unternehmervilla, in die Heinrich seiner Familie zuliebe umzieht, ist für den schlichten Mann zunächst gewöhnungsbedürftig..*)
Im Laufe der Geschichten erlebtedas Publikum nicht nur, wie König Probleme in der Firma managen und so manchen ärger verkraften musst, auch in der Familieging nicht alles glatt. So sorgte vor allem Tochter Helga mit ihrem Liebesleben für so manche Aufregung.
  
"Großer Mann – was nun?": Abbildung DVD-Cover mit freundlicher Genehmigung von Pidax-Film, welche die Serie am 8. Dezember 2017 auf DVD herausbrachte. "Großer Mann – was nun?": Szenenfoto mit Gustav Knuth; mit freundlicher Genehmigung von Pidax-Film, welche die Serie am 8. Dezember 2017 auf DVD herausbrachte.
"Großer Mann–was nun?": Szenenfoto mit Gustav Knuth und Camilla Spira; mit freundlicher Genehmigung von Pidax-Film, welche die Serie am 8. Dezember 2017 auf DVD herausbrachte.
Abbildung DVD-Cover bzw. Szenenfotos mit Gustav Knuth/Camilla Spira mit freundlicher Genehmigung
von Pidax Film, welche die Serie am 8. Dezember 2017 auf DVD herausbrachte.

Wie schon erwähnt, gingen die Kritiker nicht gerade zimperlich mit der Serie um. So las man beispielsweise unter anderem 1967 in der Fernsehzeitschrift "Funk Uhr"1) (Ausgabe 42): "So stellt sich nicht nur Klein-Moritz, sondern auch Drehbuch-Autor Horst Pillau die Welt der Oberen Zehntausend vor. Warum nur müssen unsere Familien-Serien so dick auftragen, so verkitscht sein? Auch Eugen Yorks Regie überrollte wie eine Dampfwalze die Darsteller, so dass nicht mal Gustav Knuth ein schauspielerisches Glanzlicht, einen Hauch von Nuancierung entfalten konnte. Dass Schwiegersohn in spe Günther Schramm sein Herz an die rassige Dunja Rajter und nicht an die fade "Königstochter" Barbara Stanek verlor, sei ihm gegönnt."
"Dennoch war die Zuschauerresonanz gut und zahlreich und so wurde die Serie etliche Male wiederholt." notiert "Das Fernsehlexikon"1) von Michael Reufsteck1) und Stefan Niggemeier1).  Die Produktion wurde am 8. Dezember 2017 in einer Komplettbox (3 DVDs) mit allen acht Folgen von "Pidax Film" veröffentlicht.

*) Quelle: "Der Neue Serien-Guide", "Verlag "Schwarzkopf & Schwarzkopf" (Bd. 2, S. 276) 
Fremde Links: 1) Wikipedia, 2) bamby.de

Siehe auch Wikipedia, fernsehserien.de (mit Episodenguide);
die kurze Inhaltsangabe der einzelnen Episoden findet man auch bei bamby.de
Weitere Links bei wunschliste.de

  

Die Hauptdarsteller/-innen:
(Weitere Mitwirkende bei Wikipedia sowie der "Inrernet Movie Database";
Fremde Links: Wikipedia, wenn nicht anders vermerkt)
Gustav Knuth

Gustav Knuth als Frerk in "Das Mädchen von Fanö"; Foto mit freundlicher Genehmigung der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

… spielte den "Großen Mann" Heinrich König.
 
Geboren am 7. Juli 1901 in Braunschweig,
gestorben am 1. Februar 1987 im Alter von 85 Jahren
in Küsnacht (Schweiz, Kanton Zürich)
 
Kurzbiografie zu Gustav Knuth innerhalb dieser Homepage.
 
Siehe auch Wikipedia, cyranos.ch, filmportal.de
Fotos bei virtual-history.com

Weitere Filme*) mit Gustav Knuth
 
Foto: Gustav Knuth als Frerk in "Das Mädchen von Fanö" (1941)
einem Liebesfilm aus dem Jahre 1940
 
Foto mit freundlicher Genehmigung
der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Camilla Spira
 
"Großer Mann – was nun?": Szenenfo mit Camilla als Ehefrau Maria König mit freundlicher Genehmigung von Pidax Film, welche die Serie am 8. Dezember 2017 auf DVD herausbrachte.
… spielte Heinrich Königs Ehefrau Maria.
 
Geboren am 1. März 1906 in Hamburg,
gestorben am 25. August 1997 im Alter von 91 Jahren in Berlin.
 
Kurzbiografie zu Camilla Spira innerhalb dieser Homepage.
 
Siehe auch Wikipedia, filmportal.de  
Fotos bei virtual-history.com;

  
Weitere Filme
*) mit Camilla Spira
 
Szenenfo mit Camilla als Ehefrau Maria König
mit freundlicher Genehmigung
von Pidax Film, welche die Serie am 8. Dezember 2017
auf DVD herausbrachte.
Ralph Persson … spielte den "leichtlebigen"Sohn Dieter König.
 
Geboren am 13. August 1942 in Berlin.
 
Persson stammt aus einer deutsch-schwedischen Familie und spielte schon in Jugendsendungen des NDR und WDR mit, später ließ er sich in Hamburg zum Schauspieler ausbilden; Theaterauftritte in Hamburg und München schlossen sich an.
Bevor er bei
"Großer Mann – was nun?" auftrat, wirkte er bereits in einigen Filmproduktionen mit. Als sein TV-Debüt führt die "Internet Movie Database" den vom "Nord- und Westdeutschen Rundfunkverband" (NWRV Köln) produzierten und Raoul Wolfgang Schnell gedrehten Fernsehfilm "Keiner ist wie der andere"1), der am 3. November 1960 erstmals ausgestrahlt wurde; Persson stellt darin den 16-jährigen Schüler Joey Freemann dar, dessen Schulfreund bei einer Spritztour einen schweren Verkehrsunfall verursacht.  Es folgten mehrere Kinofilme unterschiedlichen Genres, realitätsnahe Komödien, Schlagerstreifen und Krimis. In dem Kriminalfilm "Nebelmörder" (1964) mimte er den Primaner Heinz Auer, tatverdächtiger Anführer einer Clique von Jugendlichen, in dem von Udo Langhoff in Szene gesetzten TV-Spiel "Eine dumme Sache"1) (EA: 11.10.1963) spielte Persson, neben Tommi Piper eine der beiden männlichen Hauptrollen – den jungen Thomas, der während der Abwesenheit seiner Eltern eine Party gibt, und bei einem Unfall schwer verletzt wird.
Mitte der 1960er Jahre wandte sich Persson dann fast ausschließlich dem Fernsehen zu und zeigte sich vor allem in Serien. In der ersten Folge um die "Die Unverbesserlichen" trat er als Helmut Wichmann, Schwiegersohn von Kurt (Joseph Offenbach) und Käthe Scholz (Inge Meysel) bzw. erster Ehemann von Doris Scholz (Monika Peitsch) in Erscheinung. Außer seiner Rolle in "Großer Mann – was nun?" wirkte er auch in der Serie um "Die Hesselbachs" mit, hier erlebte man ihn in der dritten Staffel "Herr Hesselbach und die Kunst" (Folge 52), EA: 22.02.1967) als Michael "Mic" Redlitz, Schöpfer multilateraler Kunstwerke sowie Neffe der Hotel- und Restaurantbesitzerin bzw. Stadträtin Trudi Plischke (Edith Hancke). Bei dem Quotenrenner "Der Kommissar" war er ebenfalls vertreten, und gehörte in der der ersten Folge "Toter Herr im Regen"2) (EA: 03.01.1969) zur Besetzung – als der in die Stieftochter (Susanne Barth) des Mordopfers verliebte Student Manfred Bieger.
Seinen letzten nachgewiesenen Auftritt vor der Kamera hatte er in dem Softsex-Streifen "Mädchen beim Frauenarzt" (1971). Über den weiteren Lebensweg von Ralph Persson ist derzeit nichts bekannt, in den 1970er Jahren verliert sich seine Spur.
 
Quelle (überwiegend): Wikipedia
 
Weitere Filme*) mit Ralph Persson
 
Fremde Links: 1) Die Krimihomepage, 2) fernsehserien.de
Barbara Stanek … spielte die Tochter Helga König.
 
Geboren am 4. Januar 1941 (nach anderen Quellen Januar 1944) in Berlin.
 
Die blonde Berlinerin ging Ende der 1950er Jahre eine Zeit lang als Austauschschülerin  in die USA wo sie ihren US-amerikanischen Schulabschluss machte. Wieder daheim, holte Barbara Stanek das deutsche Abitur in West-Berlin nach. Ursprünglich beabsichtigte sie, Psychologie zu studieren, um sich als Soziologin der Jugendarbeit zu widmen. Schließlich entschloss sich Barbara Stanek zu Beginn der 1960er Jahre, bei Marlise Ludwig Schauspielunterricht zu nehmen. Nach einigen Theatererfahrungen gab sie unter dem leicht veränderten Namen Barbara Stanyk ihr Leinwanddebüt in dem mit Willy Fritsch und Sohn Thomas gedrehten-Lustspiel "Das hab ich von Papa gelernt" (1964) mit der Nebenrolle der reichen Ebba Pedersen, Dauerfreundin von Andreas Andermann (Thomas Fritsch).

Ihre ausgezeichneten Englischkenntnisse ermöglichten der Berlinerin zudem 1966/67 für einige Fernsehrollen in die USA zurückzukehren. Dort spielte sie an der Seite von bekannten Darstellern wie Ben Gazzara und John Forsythe. Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre sah man Barbara Stanek auch in einigen deutschen Aufklärungs- und Soft-Sexfilmen wie "Van de Velde: Die vollkommene Ehe" (1968) oder "Erotik im Beruf – Was jeder Personalchef gern verschweigt" (1971). Es folgten zahlreiche Nebenrollen in Fernsehproduktionen, darunter als Gast in mehreren Reihen und Serien sowie in einigen Kinofilmen. In der mit Herbert Fleischmann als Bahnpolizei-Inspektor Walter Mannhardt gedrehten Krimiserie "Die Protokolle des Herrn M" (1979) präsentierte die sichmit dem durchgehenden Part der Ehefrau des Kripobeamten Textor (Horst Janson). Zu ihren jüngeren Arneiten vor der Kamera zählt die Folge "Schwelbrand" (EA: 11.06.1995) aus dem Dauerbrenner "Polizeiruf 110", wo sie sich als Bürgermeisterin zeigte und die Sylvia, Mutter von Alyoscha (Arnd Klawitter), in der Komödie "Gibt es die wahre Liebe?"1) (2000)
Außerdem stand Barbara Stanek regelmäßig auf der Theaterbühne, unter anderem in ihrer Heimatstadt Berlin (z.B. an der "Tribüne"), in München, Köln, Wuppertal und in Zürich. Gelegentlich war sie auch als Synchronsprecherin tätig

Barbara Stanek ist Mutter einer Tochter.
 
Quelle (weitgehend): Wikipedia (abgerufen 10.09.2012) 
 
Weitere Filme*) mit Barbara Stanek
 
Link: 1) fernsehserien.de
Folker Bohnet
  
Folker Bohnet; Copyright Virginia Shue
Foto zur Verfügung gestellt von der
Hamburger Fotografin Virginia Shue
© Virginia Shue
(starfotos@virginia-hamburg.de)
… spielte den Adoptivsohn Jürgen König.
 
Geboren am 7. August 1937 in Berlin,
gestorben am 6. Oktober 2020 im Alter von 83 Jahren in Hamburg.
 
Nach einem viersemestrigen Jura-Studium entschied sich Bohnet, Schauspieler zu werden und absolvierte eine entsprechende Ausbildung bei Else Bongers (1907 – 1994) im Berliner UFA-Nachwuchsstudio. Bereits während dieser Zeit stand er mit ersten Rollen vor der Kamera, so unter anderem für das von Alfred Weidenmann mit O. E. Hasse und Heidemarie Hatheyer gedrehte Melodram "Solange das Herz schlägt" (1958) als Werner, Sohn des Industriellen Franke (Ernst Schröder). In Bernhard Wickis weltberühmtem Anti-Kriegsfilm "Die Brücke" (1959) stellte er den Hans Scholten dar, den besonnensten und erwachsensten der sieben Jungen, die am Ende des 2. Weltkrieges eine Brücke verteidigen sollen. Erwähnenswert ist zudem seine Mitwirkung in in dem von Luchino Visconti mit Helmut Berger in der Titelrolle des legendären Bayernkönigs Ludwig II. inszenierte Historiendrama "Ludwig II." (1973), in dem Bohnet den österreichischen Schauspieler Josef Kainz verkörperte. In dem Heimatstreifen "Schloß Hubertus" nach dem gleichnamigen Roman von Ludwig Ganghofer mimte er als Robert eines der Kinder des Familienpatriarchen Graf Egge Sennefeld.(Carl Lange) bzw. den jüngeren Bruder von Tassilo (Karlheinz Böhm). Ebenfalls 1973 (26. Dezember) gelangte mit "Im Schillingshof" unter der Regie von Herbert Ballmann die TV-Verfilmung des gleichnamigen Romans von E. Marlitt auf den Bildschirm, in der er als Felix, Sohn der "Majorin" Therese (Anneliese Römer) bzw. Bräutigam/Ehemann von Lucile (Ursela Monn), in Erscheinung trat → Die Krimihomepage (spezial).
   
Vornehmlich konzentrierte sich Bohnet jedoch auf seine Arbeit am Theater und nahm nur sporadisch Aufgaben als Schauspieler bei Film und Fernsehen an. Er erhielt feste Engagements und gab Gastspiele an renommierten Schauspielhäusern, darunter am Hamburger "Thalia-Theater", Berliner "Renaissance-Theater", "Schauspielhaus Frankfurt", "Ernst-Deutsch-Theater" Hamburg, "Residenztheater" München, "Theater in der Josefstadt" Wien, an den "Städtischen Bühnen Köln", der "Freien Volksbühne Berlin", den "Hamburger Kammerspielen", und an fast allen bekannten Komödienhäusern Deutschlands sowie bei Festspielen (z. B. "Bad Hersfelder Festspiele") und Tournee-Produktionen. Neben seiner Arbeit als Schauspieler führte Folker Bohnet regelmäßig Theaterregie. Seit 1977 produzierte Folker Bohnet zahlreiche Komödien, die im gesamten deutschsprachigen Raum und darüber hinaus aufgeführt wurden.*)
Seit Jahrzehnten machte sich der Künstler einen Namen als Autor und Regisseur, inszenierte am Hamburger "Ohnsorg-Theater" Erfolgsstücke wie den Schwank "Pension Schöller" von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs oder die niederdeutsche Komödie "De Queen vun Quekenbüttel"1) von Konrad Hansen. Bis zuletzt zeichnete der leidenschaftliche Theatermann für zahlreiche andere Publikumsrenner vornehmlich in niederdeutscher Sprache an der berühmten Volksbühne verantwortlich, so auch für das Lustspiel "Allens Böse to'n Geburtsdag", welches aus seiner Feder stammt und am 2. März 2008 eine plattdeutsche Erstaufführung im "Ohnsorg-Theater" feierte → www.welt.de. Nach den grandiosen Erfolgen von "De spaansche Fleeg" (2013 → abendblatt.de) nach dem Schwank "Die spanische Fliege"2) des Autorenduos Franz Arnold/Ernst Bach und "Dat Schörengericht" (2014) nach dem Lustspiel-Klassiker "Der zerbrochne Krug" von Heinrich von Kleist inszenierte er das amüsante Stück "Wenn de Katt ut 'n Huus is" nach der Komödie "Zwiebeln und Butterplätzchen"2) ("When the Cats Away") von Johnnie Mortimer (1930 – 1992) und Brian Cooke (→ Wikipedia (englisch), welches am 10. Januar 2016 Premiere feierte → Weitere Theateraufführungen bei Wikipedia.
    
Vereinzelt stand Bohnet zudem im Hörspielstudio, sprach unter anderem den Harry, Sohn des steinreichen Herrn Compass (Hans Korte) sowie Bruder von Lia (Wega Jahnke), in "Ein besserer Herr"3) nach der gleichnamigen Gaunerkomödie4) von Walter Hasenclever (EA: 14.03.1971; Regie: Heinz Günter Stamm) mit Günther Ungeheuer als der Heiratsschwindler Möbius, den Aeschinus, Bruder des Ctesipho (Michael Lenz) sowie Sohn des Atheners Demea (Hans Baur) und Neffe von dessen Bruder Micio (Kurt Lieck), in "Adelphoe"3) ("Die Brüder") nach der gleichnamigen Vorlage des römischen Komödiendichters Terenz (EA: 21.01.1972; Regie: Walter Knaus) oder den Ingenieur Herbert Kraft in "Das Haus in Montevideo"3) nach dem heiteren. gleichnamigen Theaterstück von Curt Goetz (EA: 23.01.1977; Regie: Heinz Günter Stamm) mit Arno Assmann als der tugendhafte Prof. Traugott Nägler, Gatte von Marianne (Grit Boettcher) sowie Vater von unter anderem Atlanta (Helga Anders), der Verlobten von Herbert.
 
In den frühen 1960er-Jahren führte Bohnet eine Beziehung mit dem Komponisten Hans Werner Henze und sie lebten zeitweise gemeinsam in einer Villa in Rom. Bohnet war mit der Schauspielerin Ann-Monika Pleitgen3) verheiratet, aus der Ehe ging ein Sohn hervor, der Physiker und Schriftsteller Ilja Bohnet. Er hatte einen weiteren Sohn, den Schauspieler Markus Lorenz-Bohnet. 2001 ging Folker Bohnet mit Alexander Alexy, Zahnarzt und Kompagnon bei einer Vielzahl seiner Theaterstücke, und mit dem er seit den 1980er Jahren liiert war, offiziell eine eingetragene Lebenspartnerschaft ein. Er war noch mit über 80 Jahren als Bühnenschauspieler und -regisseur tätig. Er starb im Oktober 2020 im Alter von 83 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit.*)
Die letzte Ruhe fand der Künstler auf dem Hamburger "Friedhof Ohlsdorf" (Planquadrat PA 2 oberhalb des Prökelmoors) → Foto der Grabstelle bei Wikimedia Commons.
  
3) Ann-Monika Pleitgen war später von 1981 bis zu dessen Tod im Februar 2018 mit dem Schauspieler Ulrich Pleitgen verheiratet.
 
Siehe auch Wikipedia sowie Folker Bohnet bei Spielstoff.de

Weitere Filme*) mit Folker Bohnet
 
*) Quelle: Wikipedia
Link: 1) felix-bloch-erben.de, 2) theatertexte.de, 3) ARD Hörspieldatenbank, 4) theatertexte.de

Günther Schramm
   
Foto mit freundlicher Genehmigung von Anne Huneck; Copyright Anne Huneck (www.spiele-des-lichts.de); Quelle: www.agentur-dietrich.de
… spielte Helgas Verlobten Peter Rehbein.
 
Geboren am 18. Februar 1929 in Potsdam.
 
Kurzbiografie zu Günther Schramm innerhalb dieser Homepage
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Günther Schramm
 
 
Foto mit freundlicher Genehmigung der Fotografin Anne Huneck
© Anne Huneck (www.spiele-des-lichts.de)
Quelle: www.agentur-dietrich.de

Karl Hellmer … spielte den Prokuristen Kallikeit.

Geboren am 11. März 1896 in Wien (damals Österreich-Ungarische Monarchie),
gestorben am 18. Mai 1974 im Alter von78 Jahren in Berlin.
 
Kurzbiografie zu Karl Hellmer innerhalb dieser Homepage

Siehe auch Wikipedia, cyranos.ch
 
Weitere Filme*) mit Karl Hellmer

Werner Schumacher

Werner Schumacher; Copyright Virginia Shue

… spielte Königs Chauffeur Czarki.
 
Geboren am 4. Mai 1921 in Berlin,
gestorben am 18. April 2004 im Alter von 82 Jahren in Bremen.
 
Kurzbiografie zu Werner Schumacher innerhalb dieser Homepage.
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Werner Schumacher
 
 
Das Foto wurden mir freundlicherweise von der
Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

*) Link: Internet Movie Database
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