Wirken (Auszug / Filmografie |
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Sie studierte in Dresden Gesang bei Melitta Hirzel1)
(1888 1976), Ehefrau des damals an
der "Sächsischen Staatsoper"1) tätigen lyrischen Tenors
Max Hirzel1) (1888 1957)
und startete anschließend eine fulminante Karriere, die zu einer herausragendsten Sopranistinnen ihrer Generation
machen sollten. Am 17. Juni 1926 gab Erna Berger an der
"Staatsoper" ihr Bühnendebüt unter
Dirigent Fritz Busch1)
(1890 1951) als erster Knabe in der Mozart1)-Oper "Die
Zauberflöte"1), wurde zunächst mit kleineren Rollen überwiegend als Opern-Soubrette
besetzt.
Die legendäre Koloratur-Sopranistin, die neben Lotte Lehmann (1888 1976), Elisabeth Grümmer (1911 1986), Martha Mödl1) (1912 2001), Elisabeth Schwarzkopf (1915 2006), Hilde Güden1) (1917 1988) und Gundula Janowitz1) zu den herausragenden deutschen Sopranistinnen des 20. Jahrhunderts gehörte, starb am 14. Juni 1990, wenige Monate vor ihrem 90. Geburtstag, an einer Herzschwäche im nordrhein-westfälischen Essen1), welches sie in ihren letzten Lebensjahren zu ihrer neuen Heimat gemacht hatte; die letzte Ruhe fand die legendäre Sängerin auf dem "Wiener Zentralfriedhof"1) (Gruppe 31B, Reihe 12, Nummer 7) → Foto der Grabstelle bei Wikimedia Commons. Von 1934 bis 1946 war sie mit dem in Narvik (Nordland) geborenen Ingenieur Sverre Wiull (1900 1987) verheiratet. Der 26 Kapseln umfassende, schriftliche Nachlass/Fotomappen u. Ä. der Sängerin wurde im November 2014 der "Sächsischen Landesbibliothek Staats- und Universitätsbibliothek Dresden" (SLUB) als Geschenk von Wilhelma von Albert überlassen → www.slub-dresden.de. Ihr zu Ehren benannte man 1992 die "Bästleinstraße" in Dresden in "Erna-Berger-Straße" um. In Berlin-Mitte1) (seit 2003; nahe dem "Potsdamer Platz"1)/"Leipziger Platz"1)) sowie im heutigen Dresdner Ortsteil Cossebaude (seit 1990) wurden ebenfalls Straßen nach ihr benannt. Dort erinnert zudem eine von dem Dresdner Bildhauer Peter Makolies1) geschaffene, anlässlich des 100. Geburtstags im Jahre 2000 aufstellte Stele/Marmorsäule mit einer Büste der zur Kammersängerin ernannten, legendären Sopranistin, die bis ins hohe Alter ihre jugendliche Stimme behielt. Der "Heimat- und Verschönerungsverein Cossebaude" kümmert sich um die Pflege des Denkmals → Foto bei Wikimedia Commons. Außerdem befindet sich an dem Gebäude/Haus, in dem sie geboren wurde, eine Gedenktafel → Foto bei Wikimedia Commons. An Auszeichnungen zu Lebzeiten sind weiterhin zu nennen (Link: Wikipedia)
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Siehe auch Wikipedia,
"Sächsische Biografie" → saebi.isgv.de
sowie operissimo.com, fembio.org |
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*) nach "Sächsische Biografie":
"Erna
Berger", Autor: Manfred Altner (26.01.2007)
→ saebi.isgv.de
( Fremde Links: 1) Wikipedia Quelle: 2) "Grosse Stimmen" von Jens Malte Fischer (Verlag J. B. Metzeler, Stuttgart 1993, S. 374), Lizenz Foto Erna Berger (Urheber: Alexander Binder): Diese Bild- oder Mediendatei ist gemeinfrei, weil ihre urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist. Dies gilt für die Europäische Union, die Vereinigten Staaten, Australien und alle weiteren Staaten mit einer gesetzlichen Schutzfrist von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers. |
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