Das Spiel mit der Zaubergeige
Seit Ende der 1970er Jahre brachte das ZDF mit schöner Regelmäßigkeit jährlich sogenannte "Weihnachtsserien"1) für Kinder und Jugendliche auf den Bildschirm, in der es meist um einen Helden im Teenageralter ging. Erstmals machte 1979 das Abenteuer "Timm Thaler"2) Furore, zugleich Karrierestart für den damals 14-jährigen Thomas Ohrner1). Auch andere Jungdarsteller wie Patrick Bach1), der in "Silas"2) (1981) und "Jack Holborn"2) (1982) die Hauptrolle spielte, oder Hendrik Martz1), dem Protagonisten in "Patrik Pacard"2) (1984), wurden mit diesen Mehrteilern über Nacht bekannt. Mit "Oliver Maass" folgte 1985 eine weitere Geschichte um einen anscheinend ganz normalen Junge, der in abenteuerlich-geheimnisvolle Ereignisse verwickelt wird.
Wie schon bei "Timm Thaler" konnte Justus Pfaue1) als Drehbuchautor gewonnen werden, in Szene gesetzt wurde der Mehrteiler von Gero Erhardt1), Sohn des legendären Humoristen Heinz Erhardt2) (1909 – 1979) und Vater des Schauspielers Marek Erhardt1). Bereits bei den Weihnachtsserien "Nesthäkchen"2) (1983) und "Patrik Pacard" hatte es eine Zusammenarbeit zwischen Pfaue und Gero Erhardt gegeben. Auch Erfolgskomponist Christian Bruhn1) war wieder mit im Boot, steuerte die musikalische Untermalung bzw. das Titellied, gesungen von seiner damaligen Ehefrau Erica Bruhn alias "Lady Lily", bei, die auch das Lied "Non č vero" interpretierte; Erica Bruhn wurde übrigens gemeinsam mit ihrer Schwester Gitti als Gesangsduo "Gitti und Erika"1) bekannt. Der Soundtrack (unter anderem mit "Olivers Vision") ist auf dem Album "Generation Fernseh-Kult – Oliver Maass" erschienen.
 

Abbildung DVD-Cover mit freundlicher Genehmigung von
"Universal Music Entertainment GmbH"
www.universal-music.de

Oliver Maass; Abbildung DVD-Cover mit freundlicher Genehmigung von "Universal Music Entertainment GmbH" (www.universal-music.de)
Die märchenhaft-spannende Story "Oliver Maass" mit sechs jeweils rund 55-minütigen Folgen trug den Untertitel "Das Spiel mit der Zaubergeige", im Mittelpunkt steht der 15-jährige Halbwaise Oliver, der von dem mysteriösen Grafen Estaban eine Zaubergeige bekommt, die ihn beim Spielen einer bestimmten Melodie einen Tag in die Zukunft blicken lässt. Mittels dieser Magie kann er viel Gutes tun bzw. Leid und Unglück abwenden, zugleich wird er jedoch vielen Verlockungen ausgesetzt und missbraucht so die ihm gegebene Macht. Als Hauptdarsteller verpflichtete man den jungen Josef Gröbmayr, der seit seinem fünften Lebensjahr Geige spielte und so auch als Instrumentalist auftrat. Im Gegensatz zu seinen Kollegen Thomas Orner, Patrick Bach oder Hendrik Martz setzte Gröbmayr später eine Laufbahn als Schauspieler nicht mehr fort, sondern konzentrierte sich auf seinen Beruf als Musiker.
Publikumsträchtige Namen wie Hans Clarin als geheimnisvoller "Bösewicht" Graf Esteban, Robert Atzorn als Vater und Archäologe Dr. Michael Maass, Jane Tilden als der Esoterik zugewandte, etwas spleenige Großmutter Louise Maass, Andreas Mannkopff als Estebans Diener Marek oder Karl Lieffen als Bestattungsunternehmer Eickelberg, der zudem als Erzähler fungierte, waren Garanten für hohe Einschaltquoten. Erwähnt werden sollte auch noch der heute als Entertainer berühmte Thomas Gottschalk1), der sich bei einem Gastauftritt als Moderator selbst spielte.
Der erste Teil wurde am 25. Dezember 1985 ausgestrahlt, die weiteren Episoden folgten täglich bis 30. Dezember 1985. Im Laufe der Jahre kam es bei verschieden Sendern zu Wiederholungen, unter anderem zuletzt ab 5. Oktober 2010 auf ZDFneo.
 
Die Handlung (Quelle: überwiegend Wikipedia sowie teilweise www.fernsehserien.de):
Der Archäologe Dr. Michael Maass (Robert Atzorn) ist auf der Jagd nach dem Schatz des Königs Theoderich, des Dietrich von Bern der Sage. Eine heiße Spur führt ihn ans Mittelmeer, nach Italien. Dort lässt er sich in einem kleinen Fischerdorf nieder, in dessen Nähe sich der Besitz des geheimnisvollen Grafen Esteban (Hans Clarin) befindet. Zu Hause in Deutschland plagen Michael Maass Sorgen, seine Frau ist kürzlich verstorben und sein fünfzehnjähriger Sohn Oliver (Josef Gröbmayr) lebt seither bei der Großmutter Louise Maass (Jane Tilden), während seine älteste Tochter Julia (Anja Schüte) als Studentin ihre eigenen Wege zu gehen scheint. Louise Maass ist eine etwas eigenartige Person, sie veranstaltet, gemeinsam mit ihrem Freund, dem Bestattungsunternehmer Eickelberg (Karl Lieffen), in ihrem maroden Haus zu Unterhaltungszwecken spirituelle Sitzungen und interessiert sich sehr für Esoterik.
Oliver hingegen hat den Verlust der verstorbenen Mutter noch lange nicht überwunden, besucht oft ihr Grab und schreibt in sein Tagebuch Briefe an sie. Ihr hatte er versprochen, das Geigenspiel zu erlernen. Ohne es zu ahnen, wird er damit für den geheimnisvollen Grafen Esteban interessant. Dieser sucht einen Menschen mit reinem Herzen, der Liebe und Trauer in sich trägt, um diesem dann eine besondere Geige anzuvertrauen. Es ist die Geige von Niccolň Paganini1), dem Teufelsgeiger. Mit ihr kann man, wenn man es schafft eine Endlosmelodie zu komponieren, einen Tag in die Zukunft sehen. Graf Esteban vertraut Oliver die Geige an. Es gelingt dem Jungen auch, eine entsprechende Melodie zu komponieren.
Doch anstatt seine neuen Fähigkeiten zum Nutzen der Menschheit einzusetzen, befragt Oliver die Geige nach den Ergebnissen der kommenden Mathearbeit oder den nächsten Lottozahlen und verhilft einem finanziell ruinierten Mann zum Gewinn auf der Rennbahn; allerdings erleidet der anschließend einen Herzinfarkt und stirbt. Oliver rettet auch ein kleines Mädchen, das weggelaufen war, und kann mit Hilfe der Geige seine Schwester aus der Gewalt eines skrupellosen Kriminellen befreien. Auch seinem Vater kann er helfen, den Schatz zu finden, doch Michael Maass vergiftet sich dabei, da Oliver die Geige nicht gefragt hat, was seinen Vater genau erwarten würde. Alles in allem richtet der Junge mit der Geige mehr Schaden als Nutzen an.
Der Graf bemerkt, ebenso wie Olivers Familie und seine Freunde, die schleichende Veränderung des Jungen, der immer eingebildeter wird und Schicksal spielen will. Alle erkennen, dass die Geige verschwinden muss, um dem Spuk ein Ende zu setzen. Sowohl Michael Maass als auch Graf Esteban versuchen, die Geige zu zerstören, aber es gelingt ihnen nicht. Schließlich sieht auch Oliver Maass ein, dass die Geige für ihn nicht taugt und er sie vernichten muss. Er erkennt, dass die Hoffnung stirbt, wenn man schon alles weiß, und zerstört die Geige. Mit einem Mal geht es seinem Vater wieder besser, und Graf Esteban entpuppt sich als Geist.

 
Seit 1. November 2004  ist der Mehrteiler auf DVD im Handel erhältlich.

Link: 1) Wikipedia, 2) Beschreibung innerhalb dieser HP

Siehe auch Wikipedia
weitere Links bei www.wunschliste.de sowie
www.fernsehserien.de mit kurzer Inhaltsangabe der einzelnen Episoden

Die Darsteller:
(Komplette Besetzungsliste bei der Internet Movie Database)
Josef Gröbmayr … spielte den jungen Titelhelden Oliver Maass.
 
Geboren am 12. Juli 1970 in München.

Seit seinem fünften Lebensjahr spielt Gröbmayr Geige. Er war in seiner Heimat im Quartett, solistisch und auch in einer Volksmusikgruppe aufgetreten, bevor er im Februar 1985 entdeckt wurde. Der Fernsehproduzent Bernd Burgemeister war am Münchener "Richard-Strauss-Konservatorium" auf der Suche nach einem Darsteller, der Geige spielen konnte. Gröbmayr, der dort wöchentlich Geigenunterricht erhielt, wurde von seinem Musiklehrer empfohlen.
Für die Dreharbeiten an der Fernsehserie "Oliver Maass" wurde Gröbmayr vom Gymnasium freigestellt, er wiederholte aber dafür die neunte Klasse.
Außer mit einer kleinen Nebenrolle in der Serie "Polizeiinspektion 1" im Jahre 1986 war er schauspielerisch seitdem nicht mehr aktiv. Erst 1999 trat er wieder in Erscheinung, als ihn das Münchner Rundfunkorchester als neuen 2. Violinisten vorstellte.
 
Quelle: Wikipedia (Stand 31.03.2012)
   
Weitere Filme*) mit Josef Gröbmayr
Robert Atzorn

Robert Atzorn 01; Copyright Ruth Kappus

… spielte den Archäologen Dr. Michael Maass, Vater von Oliver.
 
Geboren am 2. Februar 1945 in Bad Polzin (heute Polczyn Zdrój) in Pommern).
 
Kurzportrait zu Robert Atzorn innerhalb dieser Homepage

Siehe auch Wikipedia, www.prisma-online.de, www.deutsches-filmhaus.de
Kontakt: Agentur Carola Studlar

Weitere Filme*) mit Robert Atzorn
 
 
Foto mit freundlicher Genehmigung von Ruth Kappus (Portrait Art, München).
Das Copyright liegt bei Ruth Kappus, (© Ruth Kappus

Jane Tilden

Jane Tilden; Copyright Virginia Shue

… spielte die spleenige Großmutter Louise Maass.
 
Geboren am 16. November 1910 im österreichischen Kitzbühel (Tirol),
gestorben am 27. August 2002 in Kitzbühel.
 
Kurzbiografie zu Jane Tilden innerhalb dieser Homepage.
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme1) mit Jane Tilden
 
 
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der
Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Anja Schüte … spielte Olivers ältere Schwester Julia Maass.
 
Geboren am 2. September 1964 in Hamburg.
 
Nach der Mittleren Reife an einer Realschule in Liblar, erhielt Anja Schüte privaten Schauspielunterricht. Bei der Zeitschrift "Mädchen" bewarb sie sich für die Rolle einer Balletttänzerin in "Die Geschichte der Laura M"1) (1979) und erhielt die Rolle. Ihre eigentliche Filmkarriere begann 1980 mit einer der Hauptrollen in dem Softerotikfilm "Zärtliche Cousinen"1) von David Hamilton. Später wurde sie als Darstellerin in Fernsehproduktionen bekannt.
Anja Schüte spielte und spielt unter anderem in den Serien "Der Trotzkopf"2), "Die Wicherts von nebenan"1), "Forsthaus Falkenau"1), "Das Traumschiff"1) und "Der Fürst und das Mädchen"1). Sie war bzw. ist auch immer wieder in Fernsehfilmen zu sehen, wie etwa in dem Rosamunde Pilcher-Melodram "Der Preis der Liebe" (1998) oder in der Komödie "Gräfliches Roulette" (2010).

Anja Schüte war in kurzer Ehe mit dem Schlagersänger Roland Kaiser1) verheiratet, mit dem sie den gemeinsamen Sohn Hendrik hat. Lange Jahre war der Architekt Hans Schwemer Anja Schütes Lebensgefährte; laut Medienberichten trennte sich das Paar im Mai 2009. 
 
Quelle (überwiegend): Wikipedia (Stand Juni 2010)
 
Anja Schüte bei kick. management
  
Weitere Filme*) mit Anja Schüte
 
Link: 1) Wikipedia, 2) Beschreibung innerhalb dieser HP
Hans Clarin

Hans Clarin 02; Copyright Virginia Shue

… spielte den geheimnisvollen Grafen Esteban.
 
Geboren am 14. September 1929 in Wilhelmshaven,
gestorben am 28. August 2005 in Aschau im Chiemgau.
 
Kurzportrait zu Hans Clarin innerhalb dieser Homepage

Siehe auch www.prisma.de, Wikipedia, www.whoswho.de

Weitere Filme*) mit Hans Clarin
 
 
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der
Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

Andreas Mannkopff … spielte den Marek, Diener des Grafen Esteban.
 
Geboren am 17. Mai 1939 in Berlin.
 
Nach einem abgeschlossenen Schauspiel- und Gesangsstudium an der "Fritz-Kirchhoff-Schule" in Berlin, wandte sich Mannkopff zunächst dem Kabarett zu, stand am Düsseldorfer Kom(m)ödchen sowie in Heidelberg und Berlin auf der Bühne. Danach folgten Rollen am Theater, unter anderem auch am Berliner "Schlossparktheater".
Erste Erfahrungen vor der Kamera sammelte der junge Schauspieler in Jürgen Büchmanns Kinostreifen "Das Geständnis eines Mädchens" (1967) und erregte mit der Rolle des Kutte die Aufmerksamkeit der Filmszene. Im Laufe der Jahrzehnte sollten weitere Kinoproduktionen wie "Jack the Ripper" (1976, mit Klaus Kinski), "Fabian" (1980), "Sigi, der Straßenfeger" (1984) oder "Otto – Der Film" (1985) folgen, in denen Mannkopff mit prägnanten Nebenrollen zu sehen war; zuletzt wirkte er in der Hape Kerkeling-Komödie " Samba in Mettmann" (2004) mit.
 
Doch es war vor allem das Fernsehen, mit dem Mannkopff eine bundesweite Popularität erlangte, die Figur des Thomas in der TV-Serie "Ida Rogalski" gehört zu seinen frühen TV-Aktivitäten. Mit legendären ZDF-Mehrteilern wie "Jack Holborn"1) (1982), "Patrik Pacard"1) (1984) und "Oliver Maass" (1985) wurde er bald zu einem bekannten Gesicht auf dem Bildschirm, in zahlreichen beliebten Unterhaltungsserien wie beispielsweise "Die Schwarzwaldklinik", "Die Wicherts von nebenan" oder "Freunde fürs Leben" gehörte er zur prominenten Besetzungsliste, gab überwiegend bodenständige Typen. In der preisgekrönten Familienserie "Nicht von schlechten Eltern" spielte er ab 1993 den Hauptbootsmann Wutzki, war gleichzeitig in "Immer wieder Sonntag", den Geschichten um das turbulente Familienleben des Berliner Busfahrers Franz Sonntag (Gerhard Olschewski) zu sehen, wo er den Halbbruder von Hilde Sonntag (Grit Boettcher) mimte, um den sich die Familie immer wieder Sorgen machen muss. Wiederholte Gastauftritte in Quotenrennern wie "Tatort", "Das Traumschiff", "Großstadtrevier", "Küstenwache", "Unser Charly" oder "Sperling" gehören ebenso zu seiner TV-Filmografie wie verschiedenste Einzelproduktionen, in denen der vielseitige Schauspieler sich nie auf ein bestimmtes Rollenprofil festlegen ließ.

Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler arbeitet Mannkopff konsequent als Synchronsprecher und Sprachkünstler für Film und Fernsehen. So lieh er beispielsweise Benny Hill in der "Benny Hill Show" seine Stimme, Garfield oder auch Kenneth Connor in der legendären britischen Filmreihe "Carry on".
Mannkopff erntete auch als Underground-Filmer mit dem satirischen Film "Nie wieder Alkohol" Anerkennung, an der Seite von Barbara Schöne und Christiane Maybach. In den 90er Jahren wurde der Film Kult, der u. a. im Wilmersdorfer Szene-Lokal "Komma Melina" am Fasanenplatz neben der Galerie Bremer von Rudolf Van der Laak (gestorben 2006 in Berlin) gedreht wurde, wo einst Melina M und Gerome Castell regelmäßig auftraten. Mannkopff schrieb das Buch, führte Regie und war Hauptdarsteller. (
Quelle: Wikipedia, Stand August 2008)
 
Doch nicht nur als vielbeschäftigter Filmschauspieler und Sprecher machte sich Andreas Mannkopff einen Namen, während seiner Karriere blieb der Künstler stets der Bühne treu. Er glänzte in verschiedenen Musicals wie "La Cage aux Folles", "Die drei von der Tankstelle" und "Wie einst im Mai", der Milchmann in "Anatevka" gehört ebenso zu seinen Paraderollen wie der brummige Vater Doolittle in "My Fair Lady".

Andreas Mannkopff im Internet: www.mannkopff.de
  
Weitere Filme*) mit Andreas Mannkopff
 
Link: 1) Beschreibung innerhalb dieser HP, 2) Wikipedia
Karl Lieffen  … spielte den Bestattungsunternehmer Eickelberg, der mit Großmutter Louise Maass befreundet ist und mit ihr spirituelle Sitzungen abhält; außerdem fungierte Lieffen als Erzähler.
 
Geboren am 17. Mai 1926 als Karel Frantisek Lifka in Ossegg (Tschechien),
gestorben am 13. Januar 1999 in Starnberg (Oberbayern).
 
Kurzportrait zu Karl Lieffen innerhalb dieser Homepage
   
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Karl Lieffen

Horst Kummeth  … spielte den Mathematiklehrer von Oliver, Herrn Welter.
 
Geboren am 27. Dezember 1956 im oberfränkischen Forchheim.
 
Aufgewachsen in Garmisch-Partenkirchen, besuchte Kummeth eine Wirtschaftsschule und nahm Schauspielunterricht unter anderem im "Zinner-Studio"1) (heute: Internationale Schule für Schauspiel und Acting) in München; außerdem absolvierte er eine klassische Gesangsausbildung.
Als Theaterschauspieler wirkte er unter anderem in München an der "Komödie im Bayerischen Hof", am "Volkstheater" und am "Bayerischen Staatsschauspiel" sowie bei zahlreichen Tourneen.
Deutschlandweit bekannt wurde Horst Kummeth vor allem durch die Serie "Wildbach"1) (1993–1997) mit seiner Rolle des Conny Leitner, die er an der Seite von Siegfried Rauch spielte. Er zeigte sich in Dauerbrennern wie "Forsthaus Falkenau"1), wo er ab 2005 etliche Folgen lang den Stefan Brenner mimte, in der BR-Serie "Dahoam is Dahoam"1) spielt er seit der ersten Folge bzw. seit 2007 den sympathischen Apotheker Roland Bamberger.
Viele populäre Serien zählen zu Kummeths TV-Filmografie, so beispielsweise "Weißblaue Geschichten", "St. Angela", "Küstenwache", "Café Meineid", "Der Bulle von Tölz", "SOKO 5113", "Die Rosenheim-Cops", "Ein Fall für zwei" oder "Der Kaiser von Schexing". Auf der Kinoleinwand war Horst Kummeth eher selten präsent, so zuletzt als Vater von Reinhold Messner1) (verkörpert von Florian Stetter) in Joseph Vilsmaiers Bergdrama "Nanga Parbat"1) (2010).
 
Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler schrieb Horst Kummeth zusammen mit seiner Ehefrau Eva Kummeth seit mehr als 20 Jahren über 80 Fernsehdrehbücher; vereinzelt führte er bei deren Umsetzung auch die Regie. So stammen in den letzten Jahren beispielsweise die Drehbücher zu den Komödien "Liebe hat Vorfahrt"1) (2005), "Mein Nachbar, sein Dackel & ich"2) (2009) und "Eine Sennerin zum Verlieben"2) (2010) mit Günther-Maria Halmer als männlichem Protagonisten oder der moderne Heimatfilm "Garmischer Bergspitzen"2) (2010) aus der Feder des Ehepaares. In letztgenanntem TV-Film war Kummeth auch mit der Rolle des Reinhold Bolz auf dem Bildschirm zu erleben.
2005 erschien das beliebte Kinderbuch "Lucius und der Dämon des Verderbens", das er ebenfalls mit seiner Frau schrieb und im Rahmen von Lesungen dem Publikum vorstellte.
Darüber hinaus arbeitet Kummeth seit Jahren erfolgreich als Sprecher für verschiedene Audio-Produktionen und für die Synchronisation.
 
Mit seiner Ehefrau Eva hat Horst Kummeth zwei Töchter und lebt in München.
   
Quelle (unter anderem): Wikipedia (abgerufen 31.03.2012)
 
Webpräsenz: www.horstkummeth.de, mit detailliertem Wirken des Künstlers als Schauspieler, Autor und Regisseur
Horst Kummeth bei der Agentur Dietrich – Claudia Spies

Weitere Filme*) mit Horst Kummeth
 
Link: 1) Wikipedia, 2) prisma.de

Néstor Garay  … spielte den Fischerdorf-Bewohner Renzo, der Dr. Michael Maass bei der Suche des Grabes bzw. dem Schatz des Königs Theoderich hilft.
 
Geboren am 13. Januar 1931 in Santa Rosa (Argentinien).
gestorben am 11. April 2003 in Rom (Italien).
 
Garay, ein stämmiger, breitgesichtiger, verlässlicher Nebendarsteller, gehörte zur recht großen Gruppe der argentinischen Schauspieler, die sich in Rom aufhielten und lebten. Seine erste Rolle dort spielte er 1964 für die Fernsehserie "I grandi camaleonti", danach folgten knapp 40 Engagements bis ins Jahr 2001, oftmals als Priester oder Politiker.
Manchmal wird sein Name in der Form Nestor Garai wiedergegeben.
 
Quelle: Wikipedia (abgerufen 31.03.2012)

Weitere Filme*) mit Néstor Garay

Rodolfo Laganŕ  … spielte den Dino, ein weiterer Bewohner des Fischerdorfes, der Dr. Michael Maass bei der Suche des Grabes bzw, dem Schatz des Königs Theoderich hilft.
 
Geboren am 7. März 1957 in Rom.

Weitere Filme*) mit Rodolfo Laganŕ

Udo Thomer

Udo Thomer; Copyright Virginia Shue

… spielte den Ludwig.
 
Geboren am 3. Oktober 1945 in Regensburg,
gestorben am 12. Januar 2006 in München.
 
Kurzbiografie zu Udo Thomer innerhalb dieser Homepage.
 
Siehe auch Wikipedia

Weitere Filme*) mit Udo Thomer
 
 
Das Foto wurde mir freundlicherweise von der
Fotografin Virginia Shue (Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Das Copyright liegt bei Virginia Shue.

*) Link: Internet Movie Database
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