| Robert Taylor | ||||
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Robert Taylor, eigentlich Spangler Arlington Brugh Jr., wurde am 5. August 1911
in Filley (Nebraska) als Sohn eines Landarztes
geboren. Zu seinen Schultagen war Robert Taylor eher sportlich und musisch
interessiert. So spielte er leidenschaftlich gern Cello, war Mitglied des
Schülerorchesters und wollte Musiker werden. So begann er zunächst ein
Musikstudium am "Doane College" in Nebraska, wechselte dann in den
frühen 1930er Jahren an das "Pomona College" in Kalifornien um Medizin zu
studieren, wirkte nebenher bei einer örtlichen Theatergruppe mit.
Bei einer dieser Aufführungen wurde ein Talentsucher von MGM auf den
attraktiven 23-jährigen Robert Taylor aufmerksam und
nahm ihn 1934 unter Vertrag. Noch im gleichen Jahr gab Taylor sein Leinwanddebüt mit einer winzigen Rolle in dem
Streifen "The Spectacle Maker" ,
wenig später tauchte er in "A Wicked Woman" (1934) auf. Danach
wurden die Rollen größer und bald avancierte Taylor zu einem der vielbeschäftigten
Hollywood-Schauspieler, der in Filmen unterschiedlichen Genres stets eine gute Figur machte.
Der Beginn seiner Karriere war allerdings zunächst gespickt mit gehässigen Rezensionen
vermutlich neiderfüllter Kritiker, die Robert Taylor allein wegen seines blendenden Äußeren
abqualifizierten. Doch trotz aller Häme wurde Taylor keinesfalls
einspurig als Schönling eingesetzt.
Taylor war auf kein spezielles Genre festgelegt, spielte
In den 1950er Jahren war Taylor vor allem mit historischen Ausstattungsepen erfolgreich. Man sah ihn als römischen Kommandanten Marcus Vinicius in "Quo Vadis?" (1951) neben Peter Ustinov als wahnsinnigem Kaiser Nero, sowie als Protagonist in den Ritterepen "Ivanhoe Der schwarze Ritter"1) (1952, Ivanhoe2)), "Die Ritter der Tafelrunde"1) (1953, Knights of the Round Table) und "Liebe, Tod und Teufel" (1955, The Adventures of Quentin Durward). Auch in Western wurde er weiterhin gern besetzt, so beispielsweise in "Fluch des Blutes"2) (1950, Devil's Doorway) als Indianer Lance Poole, oder in "Verwegene Gegner" (1953, Ride, Vaquero!), "Die letzte Jagd"1) (1956, The Last Hunt), "Vom Teufel geritten" (1957, Saddle the Wind) oder "Der Schatz des Gehenkten"1) (1957, The Law and Jake Wade). Bereits Ende der 1950er Jahre sank Taylors Stern und er wurde er größtenteils in eher unbedeutenden Filmen eingesetzt. Einzige Highlights dieser Zeit waren die Disney-Produktion "Flucht der weißen Hengste"1) (1963, Miracle Of The White Stallions), William Castles Grusel-Thriller "Er kam nur nachts" (1964) sowie die TV-Serie "The Detectives"3) (1959 1962), wo er den knallharten Captain Matt Holbrook mimte. Einer von Robert Taylors letzten Filmen war der eher drittklassige Western "Hondo" (1967) von Lee Katzin. Robert Taylor starb am 8. Juni 1969 in Santa Monica im Alter von nur 57 Jahren an Lungenkrebs. Der Schauspieler war von 1939 bis 1951 mit seiner Kollegin Barbara Stanwyck3) (1907 1990) verheiratet, mit der in "Er kam nur nachts"1) (1964, The Night Walker)" vor der Kamera stand. Seine zweite Ehefrau heiratete Taylor 1954, es war die gebürtige Hamburgerin und Filmschauspielerin Ursula Thiess1) (1924 2010), die nur in wenigen Filmen auftrat und mit Taylor gemeinsam in der TV-Serie "The Detectives" spielte. Aus der Verbindung stammen der 1955 geborene Sohn Terrence sowie Tochter Theresa, die 1959 das Licht der Welt erblickte. Von Jane Ellen Wayne stammt die Biografie mit dem Titel "Robert Taylor: The Man With the Perfect Face", ein weiteres Buch, "The Films of Robert Taylor", wurde von Lawrence J. Quirk auf den Markt gebracht. |
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| Link: 1) Wikipedia, 2) prisma-online.de, 3) Beschreibung bzw. Kurzportrait innerhalb dieser HP | ||||
| Textbausteine des Kurzportraits von www.prisma-online.de; siehe auch Wikipedia | ||||
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