| Wolf Albach-Retty | ||||||||||||||||||||||||||||
| Wolf Albach-Retty wurde am 28. Mai 1906 in Wien als Sohn der
berühmten Hofschauspielerin und Professorin Rosa Albach-Retty sowie des k.u.k Offiziers Karl Albach geboren.
Er erhielt eine Ausbildung zum Schauspieler an der Wiener Akademie für Musik und darstellende
Kunst und gab anschließend 1926 in Hermann Bahrs "Altweibersommer" am Burgtheater,
zu dessen Ensemble er bis 1932 gehörte, sein Bühnendebüt. Schon
in den ersten Jahren seiner Schauspielerlaufbahn wurde er für die
Salzburger Festspiele verpflichtet und hier wurde auch der Film auf den
attraktiven Schauspieler ihn
aufmerksam. 1927 trat er erstmals in dem Stummfilm "Das grobe Hemd" auf, dem eine Reihe weiterer stummer Melodramen folgten. Seinen Karrierehöhepunkt erlebte Albach-Retty jedoch erst in den dreißiger Jahren, als ihn die Ufa nach Berlin verpflichtete. Hier geriet er mit Rollen junger Liebhaber, schneidiger Offiziere oder Bon-Vivants in Romanzen und Musikfilmen an der Seite von Lilian Harvey, Renate Müller oder Käthe von Nagy zum Publikumsliebling vor allem beim weiblichen Geschlecht. Als Partner von Lilian Harvey begeisterte er beispielsweise in "Zwei Herzen und ein Schlag"1) (1931), mit Käthe von Nagy drehte er die Romanze "Das schöne Abenteuer" (1932), mit seiner späteren Ehefrau Magda Schneider die heitere Geschichte "Kind, ich freu' mich auf Dein Kommen" (1933). Weitere leichte, unterhaltsame Filme wie "Der Schwarze Husar"1) (1932), "Einmal eine große Dame sein"1) (1934), "G'schichten aus dem Wienerwald" (1934), "Frühjahrsparade" (1935) oder "Heimatland"1) (1939) machten Albach-Retty rasch zu einem Prominenten des österreichischen und bald auch des deutschen Films.
Bis Kriegsende drehte Albach-Retty in rascher Folge
zahlreiche Filme wie etwa die Komödien "Wie
konntest du, Veronika!"1) (1940) mit Gusti Huber oder
"Ein
Mann wie Maximilian"1) (1944) mit Karin Hardt.
Im bundesdeutschen Nachkriegsfilm war sein Typ nicht mehr ganz so gefragt,
um überhaupt weiter auf der Leinwand spielen zu können, war er nicht immer
besonders wählerisch und stand auch für eher niveaulose Schnulzen und
Heimatfilme vor der Kamera. So drehte er unter anderem 1949 "Ein Bezaubernder Schwindler",
es folgten weitere Streifen
wie "Zwei in einem Anzug" (1950), "Zwei in einem Auto" (1951),
"Verlobung am Wolfgangsee"2) (1956) oder "Immer die Radfahrer"2) (1958).
Letztmalig erlebte man den ehemaligen Ufa-Star in "Das Mädel aus dem Böhmerwald" (1965) und "Leinen aus Irland" (1966) auf der Leinwand.
1959 kehrte Albach-Retty ans Burgtheater zurück und war dort unter
anderem in Schnitzlers
"Anatol" aufgetreten. Seine letzte Rolle war die eines netten, doch
hilfloser Hofrats in Schnitzlers "Professor Bernhardi, danach zwang
ihn sein Herzleiden zu pausieren. Kurze Zeit darauf verstarb Wolf Albach-Retty
am 21. Februar 1967 mit nur 58 Jahren in Wien an den Folgen eines
Herzinfarktes; seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Wiener
Zentralfriedhof. |
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| Der Link führt zur Filmbeschreibung von 1) der Murnau-Stiftung, 2) Wikipedia | ||||||||||||||||||||||||||||
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Siehe auch Wikipedia,
www.romy.de,
www.cyranos.ch Fotos bei film.virtual-history.com |
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