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Auch für das Kino übernahm Buddy Elias Aufgaben, zeigte sich vor allem in Filmen, die sich mit dem Holocaust und der dunklen Geschichte Deutschlands auseinander setzten: Seine ersten Leinwandrollen spielte er in Peter Lilienthals "David"1) (1979), der Geschichte einer jüdischen Familie in der Nazizeit bis zum Holocaust, sowie in Menahem Golans "The Magician of Lublin" (1979, Der Magier). Nach dem deutsch-italienische Thriller "Poliziotto solitudine e rabbia" (1980, Knallharte Profis) folgte Frans Weisz' biografisches Psychogramm "Charlotte" (1981), der Geschichte der Malerin Charlotte Salomon1), die 1943 nach Auschwitz verschleppt und ermordet wurde. Hans W. Geißendörfer besetzte ihn seiner Thomas Mann-Verfilmung "Der Zauberberg" (1982) als Herrn Wiedemann, im gleichen Jahr agierte er in der Komödie "Kassettenliebe" (1982, mit Emil Steinberger). In Adolf Winkelmanns Krimikomödie "Peng! Du bist tot!"1) (1987) mimte er den Inspektor Haupt, es folgten die Schweizer Komödie "Eine Frau für Alfie" (1989), Jerzy Kawalerowicz einfühlsame Verfilmung des aufwühlenden Buchs "Bronsteins Kinder"1) (1991) von Jurek Becker sowie Michael Verhoevens differenziertes Holocaust-Drama "Mutters Courage"1) (1995), nach der autobiografischen Erzählung von George Tabori. Weiter sah man Buddy Elias in István Szabós "A Taste Of Sunshine" (1999, Ein Hauch von Sonnenschein), der Geschichte einer jüdischen Familie in Ungarn, die über drei Generationen von 1840 bis 1956 gegen politische Machthaber, gesellschaftliche Barrikaden und innere Zwiespälte anzukämpfen hat und doch immer wieder zusammenhält. In jüngerer Zeit stand der Schauspieler für Fabio Carpis "Nobel" (2001) und Achim von Borries' Drama "Was nützt die Liebe in Gedanken"1) (2004) vor der Kinokamera. Buddy Elias lebt in Basel und ist mit der Schauspielerin bzw. Autorin Gertie Wiedner1) verheiratet. Aus der Verbindung stammen die Söhne Patrick (geb. 1966) und Oliver Elias1) (geb. 1971), die ebenfalls renommierte Schauspieler wurden. Als Cousin und letzter lebender Verwandter von Anne Frank1), die während des Hitler-Regimes von den Nazi-Schergen kurz vor Kriegsende Anfang März 1945 im KZ Bergen-Belsen ermordet wurde, ist der Künstler Präsident des "Anne-Frank-Fonds" sowie seit dem Tod von Anne Franks Vater, Otto Heinrich Frank1) am 18. August 1980, Verwalter der Autorenrechte. Buddy Elias hat am 25. Juni 2007 gemeinsam mit dem ANNE FRANK-Fonds und der Anne Frank Stiftung das "ANNE FRANK-Archiv" im "Anne Frank Haus" in Amsterdam eröffnet. Dort sind nun viele Briefe, Fotos und weitere Dokumente zur Geschichte von Anne Frank und ihrer Familie zugänglich. Gleichzeitig hat der ANNE FRANK-Fonds das "Buddy Elias und Otto Frank Stipendium" gestiftet. Jährlich am Geburtstag von Margot Frank (16. Februar 1926) wird damit eine Forschungsarbeit im "ANNE FRANK-Archiv" gefördert.3) |
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Link: 1) Wikipedia, 2) prisma.de Quelle: 3) Wikipedia (abgerufen Februar 2010) |
Stand: Januar 2012 | ||
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Buddy Elias bei der Agentur
Nicolai Siehe auch Wikipedia und www.annefrank.org Filmografie bei www.imdb.de |
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