| Raquel Welch | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Raquel Welch wurde am 5. September 1940 als Jo Raquel Tejada
und Älteste von drei Kindern in
Chicago (Illinois) geboren und wuchs in Kalifornien auf. Die Tochter eines bolivianischen Ingenieurs
nahm nach dem Besuch der "La Jolla High School" zunächst
Ballettunterricht bei Irene Clark. Mit 14 Jahren nahm sie bereits bei einem
Schönheitswettbewerb teil und wurde Erste. Später verdiente sie sich ihr Geld als Fotomodell
und Wetter-Mädchen bei einem Fernsehsender in San Diego und nahm
Schauspielunterricht am "San Diego State College". Schon mit 18 hatte
sie ihren Schulfreund James Welch geheiratet, von dem sie sich 1964 scheiden ließ.
Aus dieser Ehe stammen Sohn Damon (geb. 1959) und Tochter Tahnee Welch1)
(geb. 1961), die
sich seit den 1980er Jahren auch mehr oder minder erfolgreich als Schauspielerin versucht.
1963 ging Raquel Welch nach Hollywood, lernte den Presseagenten und
ehemaligen Kinderstar Patrick Curtis kennen und gründete mit ihm die Firma
"Curtwell Enterprises". Diese Firma sollte der Vermarktung des Sex-Appeals
von Raquel Welch dienen. Curtis sorgte dafür, dass seine Geschäftspartnerin
und spätere Ehefrau an zahlreichen Schönheitswettbewerben teilnahm, und verschaffte ihr
einen Filmvertrag bei der "20th Century Fox". 1964 spielte
die Welch ihre erste größere Filmrolle in "Roustabout" (König der heißen
Rhythmen) an der Seite von Elvis Presley und Barbara Stanwyck.
Internationale Popularität erlangte sie dann zwei Jahre später als
miniaturisierte Medizinerin Cora Peterson in Richard Fleischers
Science-Fiction-Spektakel "Fantastic Voyage"1) (Die phantastische
Reise).
Als Sexsymbol in der Nachfolge von Monroe und Mansfield spielte der Kurvenstar
in zahlreichen internationalen Produktionen mit und war Ende der 1960er Jahre
eine der populärsten amerikanischen Filmschauspielerinnen. Außer in Vamp-Rollen wurde sie auch gerne als Lateinamerikanerin besetzt.
Neben James Stewart und Dean Martin spielte sie 1968 in Andrew V. McLaglens
Mexiko-Western "Bandolero!"1)
(Bandolero2))
mit oder war ein Jahr später
als mexikanische Indianerin in Tom Gries' "100 Rifles"1) (100 Gewehre)
zu sehen. Der Übergang zum Charakterfach gelang Raquel Welch nicht und Ende der 1970er Jahre zog sich die Schauspielerin weitgehend vom Showbusiness zurück. Gelegentlich nahm sie noch Aufgaben in TV-Produktionen war und verdiente mit einem Aerobic-Video ganz ansehnliche Summen. 1982 versuchte das ehemalige Seysymbol am Broadway ein Comeback in dem Musical "Woman of the Year", aber der Erfolg blieb aus. 1984/85 war sie unter anderem bei den "Muppets" zu sehen und in "Die nackte Kanone 33 1/3"1) hatte sie 1994 einen Gastauftritt. In jüngerer Zeit nahm Raquel Welch schon noch mal die eine oder andere Rolle an, agierte unter anderem in den Komödien "Legally Blonde"1) (2001, Natürlich blond) und "Tortilla Soup" (2001, Tortilla Soup Die Würze des Lebens); zu ihren letzten Arbeiten vor der Kamera zählt 2008 die TV-Serie "Welcome to the Captain", den Geschichten über einen Apartment-Komplex in Los Angeles. Raquel Welch war von 1959 bis 1964 mit James Welch verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hatte. Den Produzenten Patrick Curtis heiratete sie 1967 und ließ sich 1972 wieder von ihm scheiden. 1980 folgte Ehemann Nr. 3, der neun Jahre jüngere französischen Autor und Regisseur André Weinfeld3); diese Ehe hielt nur bis 1990. Den Namen ihres ersten Ehemannes hat Raquel Welch nie abgelegt, obwohl sie seit 17. Juli 1999 mit dem vierten Mann ihres Lebens, dem ebenfalls wesentlich jüngeren Restaurantbesitzer Richard Palmer im kalifornischen Beverly Hills residierte; Anfang August 2003 ging durch die Presse, das Paar habe sich "freundschaftlich" getrennt. Die Mitte der 1960er Jahre meistfotografierteste Titelschönheit hat zwar in mehr als 50 Hollywood-Streifen gespielt, aber ihre Karriere, so scheint es, verblasste schneller als ihre Schönheit. |
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| Link: 1) Wikipedia (deutsch), 2) prisma-online.de, 3) Wikipedia (englisch) | Stand Juni 2011 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Textbausteine des Kurzportraits von www.prisma-online.de, siehe auch Wikipedia |
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