Shirley MacLaine im September 1987 anlässlich des "Festivals des amerikanischen Films" im französischen Deauville;  Quelle: Wikipedia bzw. Wikimedia;  Urheber: Roland Godefroy; Lizenz CC-BY-SA 3.0. Shirley MacLaine wurde am 24. April 1934 als Shirley MacLean Beaty in Richmond (Virginia) geboren. Ihren Vornamen soll die Tochter des Psychologieprofessors Ira Beaty und der Schauspiellehrerin bzw. ehemaligen Schauspielerin Kathlyn MacLean der damals sechsjährigen Shirley Temple zu verdanken haben, die genau einen Tag vor ihr Geburtstag hat. Ihr jüngerer Bruder ist Warren, der dem Familiennamen später noch ein "t" hinzufügte und als Warren Beatty Karriere machte.
Früh sammelte "sie darstellerische Erfahrungen, nahm bereits im Alter von drei Jahren Ballettunterricht an der "Washington School of Ballet" und trat mit vier Jahren vor Publikum auf. Mit zwölf Jahren ging sie auf die "Washington-Lee High School" in Arlington, wo sie unter anderem Cheerleaderin eines Baseballteams war. Nach dem Abschlussexamen an der High School zog sie 1952 achtzehnjährig nach New York, um als Schauspielerin und Tänzerin am Broadway zu arbeiten. Ihren Geburtsnamen Shirley MacLean Beaty änderte sie in Shirley MacLaine." notiert Wikipedia.
 
 
Foto: Shirley MacLaine im September 1987 anlässlich des
"Festivals des amerikanischen Films" im französischen Deauville

Quelle: Wikipedia bzw. Wikimedia
Urheber: Roland Godefroy; Lizenz CC-BY-SA 3.0
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Der Start ins Showgeschäft gestaltete sich für Shirley MacLaine anfangs schleppend, zunächst arbeitete sie als Babysitter, Fotomodell und Reklamegirl. Danach gelang es ihr, in die Tanzgirl-Truppen der Musicals "Kiss me Kate"1) und "Me And Juliet"1) aufgenommen zu werden. Den gleichen Job übernahm sie 1954 als Zweitbesetzung auch in "The Pajama-Game"1). Als sich der Star des Musicals ein Bein brach, bekam Shirley MacLaine ihre große Chance: Sie übernahm die Hauptrolle und konnte Publikum und Kritiker überzeugen, ebenso wie den Hollywood-Produzenten Hal B. Wallis1), der ihr einen Fünfjahresvertrag bei "Paramount Pictures"1) verschaffte.
1955 gab sie unter der Regie von Altmeister Alfred Hitchock1) als junge Witwe Jennifer in der Komödie "The Trouble with Harry"1) (Immer Ärger mit Harry) ihr Leinwanddebüt. Schon mit diesem ersten Filmauftritt entsprach sie nicht den üblichen, gleichzeitig bedrohlichen und anziehenden Hitchcock-Blondinnen. Dass der Film als untypisch für Hitchcock eingeordnet wurde, lag nicht nur am burschikosen, etwas naiven, aber durchaus eigenwilligen Part der MacLaine: Es ist zwar ihr Mann, dieser Harry, für dessen Tod sich mehrere verantwortlich fühlen, doch resolut beteiligt sie sich an den immer vergeblichen Bemühungen, die Leiche verschwinden zu lassen. Schnell avancierte sie zu einer der beliebtesten Komödiendarstellerinnen und wurde eine Zeit lang auf dieses Genre festgelegt. 1958 allerdings war sie neben Frank Sinatra und Dean Martin mit der dramatischen Rolle der naiven Provinz-Prostituierten Ginny in Vincente Minellis James Jones-Adaption "Some came running"1) (Verdammt sind sie alle) zu sehen und erhielt ihre erste "Oscar"-Nominierung als "Bete Hauptdarstellein", unterlag jedoch Susan Hayward ("Laßt mich leben"1)). Zusammen mit Sinatra zeigte sie sich als unabhängige Saloon-Besitzerin in "Can-Can"1) (1960, Ganz Paris träumt von der Liebe), einem von Walter Lang nach dem gleichnamigen Musical1) in Szene gesetzten turbulenten Kinostreifen. Mit Glenn Ford als Partner drehte sie die humorvolle Westernkomödie "The Sheepman"1) (1958, In Colorado ist der Teufel los), ein Jahr später verkörperte sie in der heiteren Geschichte "
Ask Any Girl"2) (1959, Immer die verflixten Frauen) das heiratswütige Provinzmädchen Meg Wheeler, die es mit dem smarten Schwerenöter David Niven zu tun bekommt.
Die zweite "Oscar"-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin" sowie zahlreiche andere Auszeichnungen erhielt MacLaine dann 1960 für ihre herausragende Darstellung des anrührenden Lift-Girls Fran Kubelik in Billy Wilders bitteren Komödie "The Apartment"1) (Das Apartment), wo sie als Partnerin von Jack Lemmon glänzte, mit dem "Oscar" wurde es jedoch erneut nichts, Elizabeth Taylor konnte die begehrte Trophäe für den Part der Gloria Wandrous in "Telefon Butterfield 8" nach Hause tragen. Allerdings gewann Shirley MacLaine einen "Golden Globe"1), einen "British Academy Film Award"1), einen "Laurel Award"1) und bei den "Filmfestspielen von Venedig"
1) einen "Coppa Volpi"1). 1961 beeindruckte sie in William Wylers Melodram "The Children' Hour"1) (Infam) neben Audrey Hepburn als lesbische Lehrerin Martha Dobie, die sich am Ende erhängt, als sie keinen Ausweg mehr sieht.

In den 1960er Jahren bevorzugte Shirley MacLaine dann mehr das heitere Genre und verkörperte lebenslustige, oft naive junge Frauen. So 1962 an der Seite von Robert Mitchum in der Komödie "Two for the Seesaw"1) (Spiel zu Zweit), herrlich auch ihre Doppelrolle neben Yves Montand in "My Geisha"1) (1962, Meine Geisha). Auch nach mehr als fünf Jahrzehnten ist man begeistert von ihrer Darstellung der Pariser Prostituierten "Irma La Douce"1) (1963, Das Mädchen Irma La Douce) in Billy Wilders gleichnamigen Film nach dem gleichnamigen Musical1) von Marguerite Monnot1) und Alexandre Breffort – wiederum an der Seite von Jack Lemmon als naivem französischen Polizisten Nestor Patou. Für diese unvergessene, brillant gespielte Rolle erhielt Shirley MacLaine erneut eine "Oscar"-Nominierung als "Beste Hauptdarstellerin", musste jedoch Patricia Neal ("Der Wildeste unter Tausend"1)) den Vortritt lassen. In der Komödie "What a Way to Go!"1) (1964, Immer mit einem anderen) brillierte sie an der Seite von Paul Newman als junge reiche Witwe Louisa May, die ihr Vermögen los werden will und dafür in psychiatrischer Behandlung landet, 1966 folgte die beschwingte Gaunerkomödie "Gambit"1) (Das Mädchen aus der Cherry-Bar) mit Michael Caine als Partner. Auch in dem Spielfilm "Sweet Charity"1), von Bob Fosse1) gedreht nach dem gleichnamigen Musical1), mimte sie 1968 ein "leichtes Mädchen" und hatte trotzdem die Sympathien der Zuschauer auf ihrer Seite. In Don Siegels wunderbar ironischem Revolutionswestern "Two Mules For Sister Sarah"1) (1969, Ein Fressen für die Geier) war sie umwerfend als angebliche Nonne Sarah, die von dem wortkargen amerikanischen Söldner Hogan (Clint Eastwood) vor drei Männern gerettet wird.
In den 1970er Jahren trat die Schauspielerin verstärkt als Tänzerin und Sängerin auf, ging auf Tourneen und war im Fernsehen präsent: So 1970/71 in der TV-Serie "Shirleys World". 1974 bereiste sie auf Einladung von Tschu en Lai1) die Volksrepublik China und berichtete darüber in einem Buch "You Can't Get There From Here" und dem Dokumentarfilm "The Other Half Of The Sky: A China Memoir". 1976 ging sie nach Europa und war auch dort in verschiedenen Shows zu sehen. Zwischendurch drehte sie wenige, meist ernste Filme: Sie überzeugte 1971 als verbitterte Ehefrau in Frank D. Gilroys "Desperate Characters" (Verzweifelte Menschen), 1977 als alternde Tanzlehrerin Deedee Rogers indem Drama "The Turning Point"1) (Am Wendepunkt) – für diese Rolle wurde sie wieder einmal für den "Oscar" nominiert – oder 1979 neben Peter Sellers in Hal Ashbys zum Teil sarkastischen Satire "Being There"1) (Willkommen, Mr. Chance).

Den lange fälligen "Oscar" erhielt Shirley MacLaine dann endlich 1983 – kurz vor ihrem 50. Geburtstag – für ihre Rolle der autoritären Mutter Aurora an der Seite von Jack Nicholson in James L. Brooks' Literaturadaption "Terms of Endearment"1) (Zeit der Zärtlichkeit). Mit den Worten "Den habe ich auch verdient!" nahm sie die goldene Statuette entgegen. Diese Auszeichnung markierte gleichzeitig einen Wendepunkt in ihrer Karriere, Shirley MacLaine wurde nun immer häufiger auch als reife Frau in anspruchsvoll-ambitionierten Kinoproduktionen eingesetzt. Ergebnisse dieser Entwicklung waren schöne Altersrollen wie beispielsweise in "Madame Sousatzka"1) – hier spielte sie 1988 eine kauzige Klavierlehrerin und wurde für ihre Leistung mit einer "Golden Globe"-Nominierung belohnt –, in dem Frauen-Melodram "Steel Magnolias"1), (1989, Magnolien aus Stahl) sowie in der Tragikomödie "Postcards from the Edge"1) (1990, Grüße aus Hollywood), der Verfilmung von Carrie Fishers1) autobiografisch angehauchtem Hollywood-Roman. Sehenswert ist auch Hugh Wilsons tragisch-komische Geschichte "Guarding Tess"1) (1994, Tess und ihr Bodyguard), die MacLaine erhielt für ihre Darstellung der Tess Carlisle, Witwe eines fiktiven US-Präsidenten, eine "Golden Globe"-Nominierung.
1996 stand Shirley MacLaine als Aurora Greenway im Mittelpunkt eines Rührstücks, das unter der Last der Konflikte und bedeutungsvollen Ereignisse beinahe zusammenbricht: "The Evening Star"1)
(Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter), der Film von Regisseur Robert Harling, führte den Kinohit aus dem Jahre 1983 fort. Wie schon im ersten Streifen drehte sich auch im tränenreichen Nachfolger alles um die schwierigen Beziehungen innerhalb einer Familie, in der Geburt und Tod eng beieinander liegen – und um eine Mutter beziehungsweise Großmutter, die die emotionalen Fäden in der Hand hält. Als Protagonistin sah man den Hollywoodstar in der Komödie "Mrs. Winterbourne"1) (1996, Mrs. Winterbourne), danach übernahm sie immer wieder kleinere und größere Aufgaben für das Kino wie beispielsweise bravourös als Großmutter in der Komödie "Carolina"1) (2003, Carolina – Auf der Suche nach Mr. Perfect).

Am 24. April 2014 feierte die Schauspielerin ihren 80. Geburtstag und steht nach wie vor für Filmproduktionen, sei es für das Kino oder vereinzelt auch für das Fernsehen, vor der Kamera. In Curtis Hansons Komödie "In Her Shoes"1) (2005, In den Schuhen meiner Schwester) war sie als Großmutter von Cameron Diaz1) zu sehen, in dem Fantasie-Film "Bewitched"1) (2005, Verliebt in eine Hexe) mit der Hauptrolle der großen Zauberin Endora, der hinterlistigen und nur heimlich gutmütigen "Hexenmutter" Isabel Bigelow. In der Kinoversion der Kultcomedy-Serie "Verliebt in eine Hexe"1) aus den 1960er Jahren spielte sie hier an der Seite von Michael Caine, der den "Hexenvater" Nigel Bigelow mimte; der Streifen erhielt jedoch keine positiven Kritiken. Im gleichen Jahr agierte sie in Rob Reiners Filmkomödie "Rumor Has It…"1) (2005, Wo die Liebe hinfällt …) neben Jennifer Aniston1) und Kevin Costner1). Zu ihren weiteren Aktivitäten vor der Kamera zählte das Kinodrama "Closing the Ring"1) (2007) von Regisseur Richard Attenborough sowie das zweiteilige TV-Biopic "Coco Chanel"2) (2008), wo sie die gealterte Modeschöpferin Coco Chanel1) verkörperte. "Wunderschön ausgestattetes und packend erzähltes Biopic mit Shirley Maclaine" meint prisma.de. Auf der Leinwand sah man sie in der Liebeskomödie "Valentinstag"1) (Valentine's Day), die am 11. Februar 2010 in Deutschland an den Start ging.
Neben Comedy-Star Jack Black1) präsentierte sie sich mit einer Hauptrolle in Richard Linklater schwarzen Komödie "Bernie" (2011, Bernie – Leichen pflastern seinen Weg) und mimte die reiche 81-jährigen Witwe Marjorie Nugent, deren Begleiter der pummelige Bestattungsunternehmer Bernie wird, der allerdings keine lauteren Absichten hat und die Lady umbringt; seine Weltpremiere feiert der Film, gedreht nach der Geschichte des echten Bernie Tiede3) Mitte Juni 2011 anlässlich des Filmfestivals in Los Angeles (16.–26.06.2011), in Deutschland kam der Streifen 2013 auf DVD heraus → www.film-rezensionen.de.
Nach dem Thriller "Anyone's Son" (2011) mit James Caan1) trat sie in der Tragikomödie bzw. der Groteske auf den Medienbetrieb "Das erstaunliche Leben des Walter Mitty"1) (2014, The Secret Life of Walter Mitty) in Erscheinung. In Szene gesetzt von Ben Stiller1) nach der gleichnamigen Kurzgeschichte1) von James Thurber1), gab sie an der Seite des Titelhelden (Ben Stiller) dessen Mutter Edna; Kinostart in Deutschland war der 1. Januar 2014. Der Film "Elsa & Fred" (2014), einem von Michael Radford gedrehten Remake der gleichnamigen Produktion1) aus dem Jahre 2005, war ganz auf seine Protagonisten Shirley MacLaine und Christopher Plummer zugeschnitten, die unter anderem im Süden Gran Canarias gedrehte Komödie "Wild Oats" startete in den USA Mitte September 2016. Erzählt wird die Geschichte der Rentnerin Eva (MacLaine), die durch die Computerpanne ihrer Rentenkasse plötzlich 900 000 Dollar statt 900 Dollar erhält. Statt den Fehler zu melden, beschließt sie, sich einen lang gehegten Wunsch zu erfüllen und eine große Reise zu unternehmen … In der heiteren Geschichte "Zu guter Letzt"1) ("The Last Word") zeigte sie sich als die erfolgreiche, ziemlich sture Geschäftsfrau Harriet Lauler, die alles um sich herum bis zuletzt kontrollieren will, worunter nach ihrer Pensionierung insbesondere ihr Gärtner Louie zu leiden hat; Kinostart in Deutschland war der 13. April 2017. Das Fantasy-Abenteuer "The Little Mermaid", eine Variation des Märchens "Die kleine Meerjungfrau"1) von Hans Christian Andersen1) bzw. Realverfilmung des Disney-Zeichentrick-Klassikers "Arielle, die Meerjungfrau"1) (1989), wurde in den USA am 8. August 2018 veröffentlicht – Shirley Maclaine ist die exzentrische Eloise → filmstarts.de; Übersicht Filmografie siehe hier.
Shirley MacLaine am 16. September 2008 anlässlich der Präsentation ihrer neuen Biografie "Weiser, nicht leiser!" bei DUSSMANN in Berlin;  Copyright Christian Behring Zahlreiche Auszeichnungen belegen die darstellerische Vielseitigkeit des Hollywoodstars, neben den erwähnten "Oscar"-Nominierungen bzw. dem "Oscar" für "Zeit der Zärtlichkeit", verschiedenen "Emmy"1)- und "Golden Globe"1)-Nominierungen wurde Shirley MacLaine unter anderem 1999 bei den 49. Internationalen Filmfestspielen in Berlin mit dem "Goldenen Ehrenbär"1) für ihr künstlerisches Lebenswerk ausgezeichnet zwei Jahre zuvor hatte sie in Deutschland am am 12. Februar 1997 die "Goldene Kamera"1) entgegennehmen können. Im Dezember 2013 überreichte ihr US-Präsident Barack Obama den renommierten "Kennedy–Preis" für ihr Lebenswerk. Bereits seit 1960 besitzt sie einen "Stern" auf dem "Hollywood Walk of Fame"1)  → Übersicht der Preise und Auszeichnungen bei Wikipedia).
 
Außer ihrer schauspielerischen Arbeit engagierte sich Shirley MacLaine im Laufe ihrer Karriere immer wieder auch politisch. Sie protestierte gegen die Hinrichtung von Carl Chessman1), engagierte sich in der Bürgerrechtsbewegung sowie mit vielen anderen amerikanischen Frauen gegen den Vietnam-Krieg, unterstützte Robert Kennedy1) und George MacGovern1) im Wahlkampf.
 
 
Foto: Shirley MacLaine am 16. September 2008 anlässlich der Präsentation
ihrer neuen Biografie "Weiser, nicht leiser!" bei DUSSMANN in Berlin
Foto mit freundlicher Genehmigung des Berliner Fotografen Christian Behring
© Christian Behring (www.christian-behring.com)
Seit 1970 ist Shirley MacLaine auch unter den Buch-Autoren zu finden, die Veröffentlichungen sind durch starkes Interesse an Esoterik und Reinkarnation geprägt. Ihre Memoiren "Don' Fall Off the Mountains" (Raupe mit Schmetterlingsflügeln: Eine Autobiographie) sowie "Dance while you can" (Tanze, solange du kannst: Mein Leben erschienen) 1970 bzw. 1991, weitere esoterisch angehauchte Autobiografien publizierte sie in den 1980er Jahren, wie "Out on a Limb" (1984, Zwischenleben), "Dancing in the Light" (1985, Tanz im Licht), "It's All in the Playing" (1987, Zauberspiel) und "Going Within" (1989, Die Reise nach innen: Mein Weg zu spirituellem Bewusstsein). Nach "My Lucky Stars: A Hollywood Memoir" (1995, Glückssterne. Mein Leben) erschien 2001 in deutscher Übersetzung ihr Buch "Der Jakobsweg – Eine spirituelle Reise (The Camino – A Journey of the Spirit) sowie 2003 "Eine unsterbliche Liebe – Wie mein Hund mich lehrte, mit dem Herzen zu sehen (Out on a Leash: Exploring the Nature of Reality and Love).
Ihre 2007 veröffentlichten neuerlichen Memoiren mit dem vielsagenden Titel "Leiser, nicht weiser!" (Sage-ing While Age-ing) stellte die Schauspielerin Mitte September 2008 während einer Stippvisite in Berlin und Hamburg auch den deutschen Fans vor. Darin beleuchte MacLaine die Herausforderungen sowie die positiven Seiten des Älterwerdens und sinniere über ihren Platz im Universum, hieß es in der Ankündigung des Allegria-Verlages. Das Buch "I'm over all that and other confessions" erschien in deutscher Sprache unter dem Titel "Damit bin ich durch: und weitere Geständnisse" im November 2011. Durchaus witzig und freimütig plaudert die Mimin unter anderem auch über ihre intimen Beziehungen zu Schauspielern, Regisseuren und Politikern. In ihrer aktuellen, in den USA Ende 2013 erschienen Publikation "What If…: a lifetime of questions, speculations, reasonable guesses, and a few things I know for sure" denkt der Weltstar über Lebensfragen und auch über das Alter nach.
 

Shirley MacLaine ist inzwischen seit Anfang der 1980er Jahre von ihrem damaligen Ehemann, dem Geschäftsmann Steve Parker, geschieden; die beiden hatten Mitte September 1954 geheiratet, 1956 wurde die gemeinsame Tochter Stephanie Sachiko1) (Sachi) geboren, die ebenfalls Schauspielerin ist. Shirley MacLaine soll Anfang der 1960er drei Jahre lang eine Affäre mit Robert Mitchum gehabt haben und in den 1970er Jahren wird ihr eine Verbindung mit dem Journalisten Pete Hamill3) nachgesagt. Weitere Namen, die im Zusammenhang mit Romanzen der Schauspielerin auftauchen, sind Danny Kaye und Yves Montand.
Heute lebt Shirley MacLaine mit Hunden und Pferden auf einer kleinen Farm in Santa Fe im US-Bundesstaat New Mexico.

Textbausteine des Kurzportraits von www.prisma.de
Offizielle (englischsprachige) Homepage der Schauspielerin: www.shirleymaclaine.com
Siehe auch Wikipedia,
www.whoswho.de, fembio.org sowie
den Artikel zum 80. Geburtstag (2014) bei www.sueddeutsche.de
Fremde Links: 1) Wikipedia (deutsch),  2)  prisma.de, 3) Wikipedia (englisch) Stand: September 2018
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Filme (Auszug)
Filmografie bei der Internet Movie Database sowie
Wikipedia (englisch)
(Link: Wikipedia, prisma.de (Originaltitel), fernsehserien.de)
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