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Besonders seine Rolle des mysteriösen "Jeoffrey, Comte de Peyrac" und Liebhaber von Angélique alias Michèle Mercier1) brachte Hossein in den frühen 60er Jahren einen internationale Bekanntheitsgrad ein. Die romantischen Angélique-Filme basierten auf den populären Romanen der französischen Schriftstellerin Anne Golon1) und wurden weltweite Straßenfeger. Der erste Streifen "Angélique, marquise des anges"1) (Angélique) nach dem ersten Roman der mehrbändigen Serie gelangte 1964 in die Kinos. Bis 1968 folgte "Merveilleuse Angélique"1) (1965, Angélique, 2. Teil), "Angélique et le roy"1) (1966, Angélique und der König), "Indomptable Angélique"1) (1967, Unbezähmbare Angélique) und "Angélique et le sultan"1) (1968, Angélique und der Sultan). Dazwischen lagen Produktionen wie beispielsweise der starbesetzte Thriller "Spione unter sich1) (1965) oder der Italo-Western "Une corde, un colt "1) (1968, Friedhof ohne Kreuze), wo er auch als Regisseur seine Handschrift hinterließ. In den 1970er und 1980er Jahren zeigte er sich beispielsweise im Fernsehen in dem Zölibats- und Résistance-Drama "Prêtres interdits"1) (1973, Der Abbé und die Liebe), spielte die Hauptrolle des Pianisten Simon Meyer in dem von Claude Lelouch inszenierten Sechsteiler "Les uns et les autres"1) (1981, Ein jeglicher wird seinen Lohn empfangen ) oder war im Kino an der Seite von Jean Paul Belmondo in dem Actionfilm "Le Professionnel"1) (1981, Der Profi) als krankhaft ehrgeiziger Kommissar Rosen zu erleben. In den nachfolgenden Jahrzehnten trat Hossein nur noch sporadisch vor die Kamera, gehörte unter anderem zur Besetzung der Komödie "Vénus beauté (institut)"1) (1997, Schöne Venus) oder war in dem Belmondo-Film "Un homme et son chien"1) (2008, Ein Mann und sein Hund) mit einer kleinen Nebenrolle zu sehen. Mit seiner konventionell gedrehten, aufwendigen Victor-Hugo-Verfilmung "Les misérables" (Legion der Verdammten) bewies er sich 1982/83 auch als kompetenter Regisseur abseits seiner üblichen Klischees. Als Regisseur arbeitete Hossein öfter mit seinem Vater zusammen, der als Komponist die Soundtracks zu seinen Filmen beisteuerte, wie beispielsweise bei dem Revolutionsepos "Le goût de la violence"1) (1961, Haut für Haut), wo Mario Adorf an der Seite von Hossein als Haudegen Chamaco eine weitere Hauptrolle spielte. Hossein, der in über 100 Filmen mitspielte, ist heute zu einem bedeutenden kulturellen Botschafter des französischen Theaters geworden; zwischen 2000 und 20008 leitete er als Direktor das "Théâtre Marigny", übernahm aber immer mal Aufgaben für Film und Fernsehen. '1978 veröffentlichte Hossein seine Erinnerungen "La sentinelle aveugle" und 2002 brachte er sein neues Buch "Entre lumière et ténèbres" auf den Markt, das von seinem Glauben an die Menschheit und der Begegnung mit Gott handelt. Zwei seiner neuen Inszenierungen "Un homme nommé Jésus" und "Jésus était son nom" sind in engem Zusammenhang mit seiner christlichen Überzeugung zu sehen. Hossein war drei Mal verheiratet, seine erste Ende 1955 geschlossene Ehe mit Filmpartnerin Marina Vlady2) endete vor dem Scheidungsrichter; aus dieser Verbindung stammen die Söhne Igor and Pierre. Von seiner zweiten Frau, der heutigen Psychoanalytikerin und Autorin Caroline Eliacheff, mit der er Sohn Nicolas hat, ließ er sich ebenfalls scheiden. Die damals 14-Jährige Caroline konnte er am 7. Juni 1962 nur mit Sondererlaubnis des Staatspräsidenten de Gaulles heiraten. Heute lebt der Schauspieler und Regisseur mit der Schauspielerin Candice Patou, seiner dritten Frau zusammen; mit ihr hat er Sohn Julien; das Paar hatte am 28. Juni 1976 geheiratet. |
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Link: 1) Wikipedia, 2) Kurzportrait innerhalb dieser HP Lizenz Foto Robert Hossein (Urheber: Georges Biard): Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 3.0 Unported lizenziert. Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation, zu kopieren, zu verbreiten und/oder zu modifizieren; es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen und keinen hinteren Umschlagtext. Der vollständige Lizenztext ist im Kapitel GNU-Lizenz für freie Dokumentation verfügbar. |
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