Filmografie
Charles Aznavour wurde am 22. Mai 1924 als Schahnur Waghinak Asnawurjan im Pariser Studentenviertel  Quartier Latin1) geboren. Seine Eltern – der Vater ein Operettensänger und Georgier, die Mutter eine ehemalige Schauspielerin armenischer Abstammung – waren aus ihrer Heimat geflohen, um dem Völkermord an den Armeniern1) 1915 zu entkommen. Mit Hilfe des Großvaters, der vor dem Ersten Weltkrieg einer der Küchenchefs des russischen Zaren gewesen war, führten Misha und Knar Aznavourian ein Restaurant in Paris. Trotz regen Publikumsverkehrs lebte die Familie in bitterer Armut, denn nur die wenigsten Gäste – in der Regel armenische Immigranten wie sie selbst – waren in der Lage zu bezahlen. Um einen Beitrag zum Familienunterhalt zu leisten, übernahmen Charles und seine Schwester Aida schon früh Kinderrollen am Theater und sangen in den Cafes und Bistros des Viertels.

 
Das Foto (auch Hintergrund) wurde mir freundlicherweise 
von dem Fotografen Heinz Hammer zur Verfügung gestellt.
© Heinz Hammer (www.hammer-fotografie.de)

Charles Aznavour; Copyright Heinz Hammer
Charles war erst neun Jahre alt, als er in "Un Bon Petit Diable" zum ersten Mal auf einer professionellen Theaterbühne stand. Und als er eines Tages in einem Café eine Schallplattenaufnahme von Maurice Chevalier hörte, stand sein Berufswunsch fest: Chansonier.
Während des 2. Weltkrieges und der deutschen Besatzung war er in verschiedenen Berufen tätig, schlug er sich als Zeitungsverkäufer durch, machte Schwarzmarktgeschäfte, spielte Theater und gab Schauspielunterricht im "Club de la Chanson". Nach Kriegsende absolvierte er erste Auftritte in Music-Halls und auf Kabarett-Bühnen als Chansonnier und Schauspieler. Seine ersten Lieder schrieb er für Maurice Chevalier, Juliette Greco, Gilbert Bécaud und die unvergessene Edith Piaf. Sie war es auch, die ihn 1950 als Pianist, Sekretär und Chauffeur engagierte und seine Sängerambitionen förderte. Zunächst war er dann als Sänger in Marokko erfolgreich, ehe er sich ab 1954 als Textdichter, Komponist und Interpret in Frankreich und dann in ganz Europa einen Namen machte; sein erster großer Hit gelang ihm 1954 mit "Sur Ma Vie". Nur drei Jahre später war er in ganz Frankreich bekannt geworden, Aznavour gab erfolgreiche Konzerte in Paris – unter anderem im "Olympia"1) – und tourte bald rund um den Globus , feierte für Jahrzehnte einen Triumph nach dem anderen. Seine Lieder wurden von den großen Stars jener Tage gecovert, Ray Charles beispielsweise sang "La Mamma", Fred Astaire brachte 1976 seine eigene Version von "Les plaisirs démodés" heraus und Bing Crosby veröffentlichte 1977 noch kurz vor seinem Tod "Hier encore".
 
Bereits als Jugendlicher sammelte Aznavour erste Erfahrungen vor der Kamera gesammelt und wirkte in "Les disparus de Saint-Agil"1) (1938, "Das Geheimnis von St. Agil") als Junge im Refektorium mit; doch erst ab Ende der 1950er Jahre übernahm er regelmäßig Aufgaben für den Film. Sofort fiel er durch seine zurückgenommene Eindringlichkeit, zuweilen Schüchternheit und Kargheit des Stils auf, wie beispielsweise als Gaststar in dem von Jean Cocteau gedehten, experimentell-avantgardistischen Film "Le testament d'Orphée"1) (1960, "Das Testament des Orpheus"). Internationale Anerkennung als Schauspieler errang er im selben Jahr durch die Rolle des Pianisten Charlie Kohler alias Edouard Saroyan in François Truffauts1) Klassiker "Tirez sur le pianiste"1) (1960, "Schießen Sie auf den Pianisten").
Charles Aznavour bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes 1999;  Quelle: Wikimedia Commons; Urheber: Georges Biard; Lizenz CC-BY-SA 3.0.; Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 3.0 Unported lizenziert. In Volker Schlöndorffs1) "Oscar"-prämiertem Werk "Die Blechtrommel"1), der Verfilmung des gleichnamigen Romans1) von Günter Grass1), überzeugte er 1979 als jüdischer Spielwarenverkäufer Sigismund Markus und in Hans W. Geissendörfers Adaption "Der Zauberberg"1) (1982) nach dem  gleichnamigen Roman1) von Thomas Mann1) war Aznavour in der Rolle des asketischer Intellektuellen Leo Naphta zu sehen. In einer eigenwilligen Mischung aus Verzweiflung und Ironie, immer auf der Suche nach Anerkennung und Liebe, gestaltete Aznavour zudem 1982 eindringlich den Part des armseligen Schneiders Kachoudas in Claude Chabrols1) Verfilmung "Les fantômes du chapelier"1) ("Die Fantome des Hutmachers"), gedreht nach dem gleichnamigen Roman1) von Georges Simenon1). Eine weitere beeindruckende Arbeit für das Kino war 2002 die Rolle des alternden Autors und Produzenten Edward Saroyan, der sich in Atom Egoyans1) preisgekröntem Drama "Ararat"1) mit dem Völkermord an den Armeniern1) beschäftigt. In dem französisch-belgischen Polit-Drama aus dem Jahre 2006 mit dem Titel "Mon Colonel"1) ("Der Oberst und ich") zeigte er sich als Vater des Leutnants Guy Rossi (Robinson Stévenin1)) – entstanden war der von Laurent Herbiet inszenierte Streifen nach dem Roman von Francis Zamponi und setzt sich auf spannende Weise mit dem Algerienkrieg1) auseinander.
Neben seiner Arbeit für den Kinofilm war Aznavour auch in etlichen TV-Produktionen zu sehen, wie beispielsweise 2004 mit der Titelrolle in "Le Père Goriot" nach dem gleichnamigen Roman1) von Honoré de Balzac1)  → Übersicht Filmografie.
 
Charles Aznavour 1999 bei den "Internationalen Filmfestspielen von Cannes"1)
Quelle: Wikimedia Commons;
Urheber: Georges Biard;  Lizenz CC-BY-SA 3.0
Lizenz zur Veröffentlichung siehe hier
Schießen Sie auf den Pianisten
Titel Frankreich: Tirez sur le Pianiste
Genre: Tragikkomödie
Frankreich, 1960
Regie: François Truffaut
Drehbuch: François Truffaut, Marcel Moussy
Musik: Georges Delerue
Kamera: Raoul Coutard
Schnitt: Claudine Bouché (1925–2014), Cécile Decugis
Darsteller/-innen:
Charles Aznavour: Charlie Kohler/Edouard Saroyan,
Marie Dubois: Léna, Nicole Berger: Thérésa Saroyan,
Serge Davri (1919–2012): Plyne, Michèle Mercier: Clarisse,
Catherine Lutz: Mamy, Claude Mansard: Momo
Albert Rémy: Chico Saroyan, und andere
(Link:  Wikipedia)
Kurzinhalt:
Der gescheiterte Pianist Edouard Saroyan (Charles Aznavour) arbeitet unter falschem Namen in einer schäbigen Nachtbar als Musiker. Durch seinen Bruder Chico (Albert Rémy) wird er in kriminelle Machenschaften und sogar einen Mord verwickelt. Chico und seine Brüder stürmen eines Tages in das Lokal, weil sie von Gangstern verfolgt werden, die sie betrogen haben. Ehe sich Edouard versieht, gerät er selbst in die Schusslinie der Ganoven. Mit der Kellnerin Léna (
Marie Dubois), die sich in seine traurigen Augen verliebt, flieht er aufs Land. Dort kommt es zu einer Schießerei mit tödlichem Ausgang…
 
Nach seinem preisgekrönten Regiedebüt "Sie küssten und sie schlugen ihn" drehte François Truffaut diese tragikomische Kriminalgeschichte mit vielen filmischen Raffinessen als Hommage an den amerikanischen "film noir". Ein melancholischer, gleichzeitig jedoch alles andere als humorloser Gangsterfilm – absolut hervorragend besetzt sowie mit absurden Einfällen und einem originellen Erzählstil des Drehbuchs gesegnet. In der Hauptrolle glänzt Charles Aznavour, der als zurückhaltender und schüchterner Pianist in einer seiner besten Rollen zu sehen ist.
 
Quelle: prisma.de
Lexikon des internationalen Films → filmdienst.de:
Tragikomische Filmdichtung, die durch raffinierte Stilmittel und die Darstellungskunst von Charles Aznavour in Bann zu schlagen vermag. Zweiter Spielfilm von François Truffaut, durchdrungen von schwarzem Humor und liebenswerter Poesie.
 
Weitere Infos bei Wikipedia
   
Aznavour schrieb zudem zahlreiche Filmmusiken, so unter anderem zu dem Erotik-Drama "De quoi tu te mêles Daniela!"1) (1961, Zarte Haut in schwarzer Seide) oder zu Julian Duviers Episodenfilm "Les diables et les dix comandements"(1962, Der Teufel und die zehn Gebote), 1965 entstand seine Operette "Monsieur Carnaval". 1971 wurde sein Erinnerungsband unter dem Titel "Aznavour par Aznavour" (Charles Aznavour über Aznavour) veröffentlicht. Wenig später schrieb er die Operette "Douchka" gemeinsam mit seinem Schwager, dem Komponisten Georges Garvarentz1). 1991 veröffentlichte er das Buch "Des mots à l'affiche", eine Sammlung seiner Lieder und anderer kleiner Texte, 2003 erschienen weitere Erinnerungen unter dem Titel "Le temps des avants" (Der einzige Zufall in meinem Leben bin ich – Die Autobiografie).
Seit Jahrzehnten gehört Frankreichs größter lebender Chanson-Star, der 1997 einen "Ehren-César"1) für sein Lebenswerk als Schauspieler erhielt, zu den Meistern der Branche. In einem Alter, in dem andere schon längst ihren wohlverdienten Ruhestand genießen, ist er nach wie vor aktiv und reist um den Globus.

Charles Aznavour und Caterina Valente am 30. September 1961
bei der "Grand Gala Du Disque" im Kurhaus von Scheveningen1)
Rechteinhaber: Nationaal Archief (Den Haag, Rijksfotoarchief; Bestandsnummer: 912-9919)
Urheber/Fotograf: Joop van Bilsen / Anefo; mehr bei → www.gahetna.nl
Quelle: Wikimedia Commons;
Lizenz: www.gahetna.nl/over-ons/open-data / CC BY-SA 3.0 NL

Charles Aznavour und Caterina Valente am 30. September 1961 bei der "Grand Gala Du Disque" im Kurhaus von Scheveningen; Rechteinhaber: Nationaal Archief (Den Haag, Rijksfotoarchief; Bestandsnummer: 912-9919); Urheber/Fotograf: Joop van Bilsen / Anefo; ; Quelle: Wikimedia Commons; Lizenz: www.gahetna.nl/over-ons/open-data / CC BY-SA 3.0 NL
2002 nahmt er in einer breit angelegten Welttournee, die ihn auch nach Deutschland führte, von seinem Musik-Publikum vorerst Abschied. Doch 2006 kam es zu einer erneuten Abschiedstournee, mit der "Farewell Tour 2006" gastierte der Künstler unter anderem in Hamburg, Wien und Frankfurt, beendet wurden die Konzerte am 20. Februar 2006 in Essen, wo er einmal mehr vor einem begeisterten Publikum 24 seiner bekanntesten Chansons wie "She", "Mes Emmerdes" oder die bittere Bilanz des gescheiterten Künstlers in "Je m'voyais dejà " präsentierte. Im September 2006 startete der Künstler eine Nordamerika-Tournee, im November 2007 trat er im Pariser "Palais des Congrès" und im Frühjahr 2008 gab er in Montréal (Kanada) ein weiteres Konzert. "Auf der Bühne kann er bis heute mit körperlicher Fitness und seiner Stimme vor stets ausverkauften Häusern überzeugen, wobei er ohne Teleprompter oder andere Hilfsmittel auftritt und häufig in mehreren Sprachen singt. 2009 arbeitete er mit dem Arrangeur John Clayton1) zusammen, der seine Chansons neu arrangierte und zusammen mit Aznavour und seiner "Clayton/Hamilton-Big Band" neu aufnahm." notiert Wikipedia. In jedem Jahr absolviert der Künstler im Rahmen seiner Welttournee gefeierte Gastspiele, auch 2017 und 2018 wurde die internationale Tournee mit stets ausverkauften Konzerten in Europa, Südamerika, Russland, Japan und Australien fortgesetzt, sowie einer Tournee durch sieben französische Städte.
Charles Aznavour im September 1988 anlässlich des "Festivals des amerikanischen Films" im französischen Deauville; Quelle: Wikipedia bzw. Wikimedia; Urheber: Roland Godefroy;  Lizenz CC-BY-SA 3.0.; Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 3.0 Unported lizenziert. Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation, zu kopieren, zu verbreiten und/oder zu modifizieren; es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen und keinen hinteren Umschlagtext. Der vollständige Lizenztext ist im Kapitel GNU-Lizenz für freie Dokumentation verfügbar. Die unzähligen Chansons und Lieder, mit denen Aznavour bekannt geworden ist, lassen sich an dieser Stelle kaum aufführen. Klassiker und unsterblichen Evergreens wie "For Me… Formidable", "La Mamma", "Je t'attends", "Dance in the old fashioned way" und nicht zuletzt der deutschsprachige Erfolgstitel "Du lässt Dich geh'n" sind aus seinem breit gefächerten Repertoire nicht mehr wegzudenken. Über 1.000 Chansons, darunter 800, die er selber geschrieben hat, geben Zeugnis von Aznavours immensem Lebenswerk, eine detaillierte Auflistung befindet sich im französischsprachigen Teil von Wikipedia unter "Discographie de Charles Aznavour".
 
Charles Aznavour im September 1988 anlässlich des
"Festivals des amerikanischen Films"1) im französischen Deauville1)
Quelle: Wikipedia bzw. Wikimedia;
Urheber: Roland Godefroy;  Lizenz CC-BY-SA 3.0
Lizenz zur Veröffentlichung siehe hier
Während seiner langen, erfolgreichen Karriere vergaß Charles Aznavour nie seine Wurzeln, setzte sich stets für seine armenischen Landsleute ein. Während des starken Erdbebens in Armenien Ende 1988 rief er eine Hilfsaktion ins Leben, gründete den Verein "Aznavour pour l'Arménie", der unter anderem Nahrungsmittel und Kleidung in das Katastrophengebiet schickte. Anfang 1989 tat er sich mit dem ebenfalls aus Armenien stammenden Regisseur Henri Verneuil1) zusammen und unterstützte französische Künstler bei deren Armenien-Kampagne; 1990 kamen ein Video bzw. Schallplatten unter dem Titel "Pour Toi l'Arménie" auf den Markt, die mehr als eine Million Mal verkauft wurden. Aufgrund seines Engagements wurde Aznavour von der UNESCO zum "Botschafter Armeniens" ernannt. Im Dezember 2008 erhielt Aznavour die armenische Staatsbürgerschaft, am 12. Februar 2009 wurde bekannt, dass der Künstler das vorderasiatische Land künftig als Botschafter in der Schweiz vertreten solle, im Sommer 20093) erfolgte seine Ernennung zum Botschafter der Republik Armenien in der Schweiz; zudem vertritt er sein Land an der Genfer Niederlassung der "Vereinten Nationen". Am 7. Oktober 2011 wurde in der armenischen Hauptstadt Eriwan in seiner Gegenwart sowie der des damaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy1) und des armenischen Präsidenten Sersch Sargsjan1) ein nach ihm benanntes Kulturzentrum mit Museum eröffnet → www.morgenpost.de. Seit August 2017 besitzt Aznavour zudem einen "Stern" auf dem "Hollywood Walk of Fame"1).
Charles Aznavour am 23. Juni 2014 in Warschau; Urheber: Mariusz Kubik (www.mariuszkubik.pl); Lizenz: Dieses Foto darf ohne extra Erlaubnis verwendet werden (CC BY 3.0). Quelle: Wikimedia Commons Seinen 90. Geburtstag am 22. Mai 2014 beging der Künstler im Rahmen seiner Welttournee mit zwei Konzerten in Deutschland: Den Geburtstag feierte er in der Berliner "O2-Arena" mit seinen Fans unter dem Motto "Die Legende kehrt zurück", zwei Tage später, am 24. Mai, konnte das Publikum den Altmeister des Chansons in der "Frankfurter Festhalle" bejubeln. Seine Welttournee setzte er unter anderem in Warschau, Rom, New York, erneut in Moskau, sowie in Genf und Antwerpen fort. Anfang Mai 2015 erschien bei "Universal Music" sein inzwischen 46. Album unter dem Titel "Encores" mit insgesamt 12 neuen Chansons. Ab Mitte September 2015 stand der damals 91-Jährige nach vier Jahren wieder in Paris auf der Bühne, gab bis 27. September sechs Konzerte im Pariser "Palais des Sports". Hierzu kam Ende 2015 auch eine Konzert-DVD mit dem kompletten Konzert und vielen Eindrücken "hinter den Kulissen" auf den Markt.  
Charles Aznavour war mehrere Male verheiratet, 1946 hatte er Micheline Rugel geehelicht. Ein Jahr später wurde Tochter Séda1) geboren, die inzwischen als Sängerin bzw. Schauspielerin ebenfalls im Show-Geschäft erfolgreich ist; 1952 kam Sohn Charles auf die Welt. Die Ehe scheiterte, 1956 gab der Künstler Evelyne Plessis offiziell das Ja-Wort, Sohn Patrick erblickte noch im gleichen Jahr das Licht der Welt. Seine dritte Ehe ging Charles Aznavour am 11. Januar 1967 mit der Schwedin Ulla Thorsell ein, im darauffolgenden Jahr wurde die Ehe am 12. Januar 1968 mit einer kirchlichen Zeremonie in einer armenischen Kirche in Paris besiegelt. Mit Ulla Thorsell hatte der Künstler drei weitere Kinder: Katia (geb. 1969), Misha Lev (geb. 1971) und Nicolas (geb. 1977).

Charles Aznavour am 23. Juni 2014 in Warschau1)
Urheber: Mariusz Kubik (www.mariuszkubik.pl)
Lizenz: Dieses Foto darf ohne extra Erlaubnis verwendet werden (CC BY 3.0).
Quelle: Wikimedia Commons

Am 1. Oktober 2018 verstummte die weltberühmte Stimme des Charles Aznavour für immer – er starb im Alter von 94 Jahren im südfranzösischen Mouriès1). Sein letztes Konzert gab er am 19. September 2018 im japanischen Osaka, auch für November und Dezember waren noch Auftritte geplant, unter anderem am 22. Dezember 2018 in Zürich. "Zeit seines Lebens hat Charles Aznavour, dieser kleine, quirlige Mann, voller Elan und Lebensfreude hart gearbeitet. Über Jahre, pausenlos, Tag und Nacht, wie er es auch in seinem Chanson "Mes emmerdes" im Duett mit Herbert Grönemeyer1) besingt." schreibt tagesschau in einem Nachruf. DER SPIEGEL titelte "Niemand konnte Zärtlichkeit, Lebensweisheit und Überlebenswillen so eindringlich in Chansons verwandeln wie Charles Aznavour. Mit ihm verliert die Welt einen Entertainment-Giganten.". Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron1) schrieb im Kurznachrichtendienst "Twitter" Aznavour habe "drei Generationen in Freud und Leid begleitet", seine "Meisterwerke, seine Klangfarbe, seine einzigartige Ausstrahlung" würden noch lange in Erinnerung bleiben.
Die letzte Ruhe fand der gefeierte Künstler in der Familiengruft auf dem Friedhof von Montfort-l'Amaury1) → Foto der Grabstelle bei knerger.de sowie Wikimedia Commons.
Siehe auch prisma.de, Wikipedia, whoswho.de
Fotos bei Wikimedia Commons
Fremde Links: 1) Wikipedia, 2) prisma.de
3) Quelle: Berner Zeitung (bazonline.ch)
Lizenz Foto Charles Aznavour (Urheber: Georges Biard): Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 3.0 Unported lizenziert. Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation, zu kopieren, zu verbreiten und/oder zu modifizieren; es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen und keinen hinteren Umschlagtext. Der vollständige Lizenztext ist im Kapitel GNU-Lizenz für freie Dokumentation verfügbar. 
Lizenz Foto Charles Aznavour (Urheber: Roland Godefroy): Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 3.0 Unported lizenziert. Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation, zu kopieren, zu verbreiten und/oder zu modifizieren; es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen und keinen hinteren Umschlagtext. Der vollständige Lizenztext ist im Kapitel GNU-Lizenz für freie Dokumentation verfügbar.
Filme (Auszug) als Darsteller
Filmografie bei der Internet Movie Database
(Fremde Links: Wikipedia, prisma.de (deutscher Titel), filmportal.de, fernsehserien.de)
Um zur Seite der Leinwandstars zurückzukehren, bitte dieses Fenster schließen.
Home: www.steffi-line.de