Foto: Eleonore Weisgerber anlässlich der Premiere des Films "Albert Schweitzer – Ein Leben für Afrika" am 14.12.2009 im Berliner Kino INTERNATIONAL; Copyright Christian Behring Eleonore Weisgerber wurde am 18. August 1948*) als Tochter eines Kaufmanns in Wiesbaden geboren. Ihre ersten Kindheitsjahre verbrachte sie in Santo Domingo (Lateinamerika), wohin ihr Vater mit seiner Familie ausgewandert war, und legte dort den Grundstein für ihre Mehrsprachigkeit. Als Eleonore Weisgerber eingeschult werden sollte, kehrte die Familie nach Deutschland zurück und ließ sich in Baden-Baden nieder. Schon früh interessierte sich Eleonore Weisgerber für alles, was mit dem Theater zusammenhing und ließ sich dann nach dem Gymnasium, welches sie mit dem Abitur abschloss, am "Max-Reinhardt-Seminar" in Berlin zur Schauspielerin ausbilden.
 
Foto: Eleonore Weisgerber anlässlich der Premiere des Films "Albert Schweitzer – Ein Leben für Afrika" am 14.12.2009 im Berliner Kino INTERNATIONAL
Foto mit freundlicher Genehmigung des Berliner Fotografen Christian Behring
© Christian Behring (www.christian-behring.com)
Erste Engagements erhielt sie anschließend in Heidelberg sowie in Basel und avancierte schnell zu einer erfolgreichen Darstellerin auf der Bühne; weitere Stationen ihrer Theaterlaufbahn wurden unter anderem München, Straßburg und Paris. Das Rollenrepertoire der Schauspielerin war und ist vielseitig, reicht von klassischen Figuren wie beispielsweise der Lessing'schen "Minna von Barnhelm" bis hin zur "Polly" in Brechts "Dreigroschenoper".
  
Vor allem in den letzten Jahren konzentriert sich das Multitalent Eleonore Weisgerber vermehrt auf die Arbeit am Theater. In jüngerer Zeit brillierte sie 2003 bei zahlreichen Gastspielen beispielsweise mit der Titelrolle der "Ellida" in Henrik Ibsens Schauspiel "Die Frau vom Meer" in einer Produktion der "Bühne 64 Zürich" an der Seite von Holger Petzold. Seit 2004 tourt die Künstlerin äußerste erfolgreich jedes Jahr an der Seite von Peter Bongartz mit dem Stück "Kleine Eheverbrechen" durch deutschsprachige Städte und ging auch im Frühjahr 2009 wieder mit Bongartz auf Tournee. Das Zwei-Personen-Stück von Eric-Emmanuel Schmitt, im Original "Petits Crimes Conjugaux", erzählt die Geschichte des Autors Gilles Andary, der gerade mit "Kleine Eheverbrechen" die Bestsellerliste anführt. Durch einen mysteriösen Unfall hat er sein Gedächtnis verloren und kann sich an nichts mehr erinnern. Daraus ergibt sich das Spannungsfeld – Wer ist er? Wer ist Lisa? Welche Ehe führen die beiden? Ist es tatsächlich so, wie sie ihre Ehe beschreibt, waren sie tatsächlich so verliebt, wie sie sagt, oder war es im Gegenteil eine Hassliebe, die sie verbindet?
In Eleonore Weisgerber (Lisa) und Peter Bongartz (Gilles, Ehemann und Krimi-Autor) hatte Regisseur Krzysztof Zanussi eine ideale Besetzung: beide scharfzüngig, rasch, sarkastisch, realistisch, dabei ungesagt Liebendes und Verletzendes spürbar machend. Das war erstklassige Schauspielkunst. Das Publikum applaudierte lange. (Quelle: Rheinische Post, 30.01.2006)
Eleonore Weisgerber verkörpert die unterschiedlichsten Frauentypen, lässt sich auch im Film nie auf ein bestimmtes Genre festlegen und beweist immer wieder mit facettenreichen Rollen ihre Wandlungsfähigkeit.
 
Ihr Leinwanddebüt hatte Eleonore Weisgerber mit der Rolle der Carla 1969 in Kurt Hoffmanns "Ein Tag ist schöner als der andere" gegeben, übernahm in den folgenden Jahren jedoch nur wenige weitere Rollen in Kinofilmen. Unter anderem stand sie für Ulrich Krenklers Thriller "Zoning" (1986) vor der Kamera, 1990 übernahm sie einen Part in Claude Chabrols "Docteur M.".
Ihre Arbeit für zahlreiche Fernsehproduktionen ließen die Schauspielerin hingegen auf dem Bildschirm ungeheuer populär werden. Neben zahllosen Auftritten in so beliebten Krimi-Reihen wie beispielsweise "Der Kommissar", "Der Alte", "Ein Fall für zwei", "Großstadtrevier", Derrick", "SOKO 5113", "Wolffs Revier" oder "Siska", wo sie häufig mondäne Frauentypen verkörpert, agierte sie unter anderem 1982 auch in der Serie "Es muß nicht immer Mord sein" oder war in verschiedensten "Tatort"-Folgen auf dem Bildschirm präsent. Mit ihrer Rolle der Dr. Gisela Saalbach und Schwägerin von Dr. Peter Brockmann alias Günter Pfitzmann in "Praxis Bülowbogen"1) steigerte sie Ende der achtziger Jahre ihre Beliebtheit beim Fernsehpublikum. In der erfolgreichen Unterhaltungsserie "Ein Heim für Tiere"1) mimte sie Anfang der 90er Jahre die Gudrun Reichert, war beispielsweise 1993 die Marianne Schäffler in Wolfgang Storchs Thriller "Ein Mord danach" mit Roland Schäfer als Filmehemann, oder ein Jahr später die Annabelle in der Pilcher-Verfilmung " Karussell des Lebens". In Herbert Ballmanns Mehrteiler "Der Clan der Anna Voss" spielte sie 1995 die Viktoria Voss, im gleichen Jahr die Karin in Christian Petzolds Drama "Pilotinnen" oder ein Jahr später die Marion Sellin in der Serie "Spiel des Lebens".
Bis Ende der 90er Jahre erlebten die Fernsehzuschauer Eleonore Weisgerber in so erfolgreichen TV-Produktionen wie etwa "Leben in Angst" (1997), "Die Fremde in meiner Brust" (1998), "Rosamunde Pilcher – Rosen im Sturm" (1999) oder "Mit fünfzig küssen Männer anders" (1999). 
In jüngerer Zeit glänzte die Schauspielerin unter anderem als Thekla in der Komödie "Die Meute der Erben" (2001) an der Seite von Günter Pfitzmann, als Liz Weinberg in Detlef Rönfeldts "Die Liebenden vom Alexanderplatz"1) (2001) mit Inge Meysel, oder als Ulrike in Berno Kürtens Komödie "Der Vamp im Schlafrock" (2001) an der Seite von Gudrun Landgrebe und Walter Kreye; ab 2002 sah man Eleonore Weisgerber auch als Kriminaldirektorin Dr. von Stein in den Folgen der witzigen und turbulenten SAT1-Krimis um den "Inspektor Rolle"1) alias Rufus Beck. Zu ihren Bildschirmauftritten zählen unter anderem 2003 die Rolle der Nele Ohrmann und Filmehefrau von Gunter Berger in der TV-Komödie "Marga Engel kocht vor Wut"3) mit Marianne Sägebrecht in der Titelrolle, sowie die der Barbara Kessner in der Heimat-Kunst-Krimi-Komödie "Der Aufbruch" (2003) an der Seite von Elisabeth Lanz und Thomas Sturm unter der Regie von Robert Narholz. Weiterhin spielte sie in "Unter weißen Segeln – Kompass der Liebe" (2004), "Inga Lindström – Mittsommerliebe" (2005) sowie in der "Pfarrer Braun"-Geschichte "Adel vernichtet" (2005), wo sie die Baronin Lydia von Falkenberg mimte. Ende Januar 2006 tauchte sie dann in dem Liebesfilm "Was das Herz befiehlt" aus der losen Reihe "Im Tal der wilden Rosen" auf und agierte als Mutter der weiblichen Filmheldin und Witwe Sarah alias Eva Habermann, die sich Ende des 19. Jahrhunderts im kanadischen Westens gegen die Vorurteile einer viktorianisch geprägten Männerwelt behaupten muss.
 
Eine Paraderolle für die Schauspielerin war die Figur der Elisabeth Möller in Olaf Kreinsens eher harmlosen, dennoch pfiffigen Familienkomödie "Von Müttern und Töchtern"3), mit der Eleonore Weisgerber Anfang Februar 2007 neben Filmtochter Anna Loos in der ARD zu sehen war. Gerade als die allein erziehende Mittdreißigerin Lena (Anna Loos) sich endlich entschieden hat, mit ihrem neuen Freund Felix (Jürg Löw) zusammenzuziehen, nimmt ihr Leben eine unerwartete Wendung: Völlig überraschend taucht Lenas Mutter Elisabeth auf, und quartiert sich bei ihrer Tochter ein. Da Lena die Kritik ihrer ebenso sympathischen wie dominanten Mama fürchtet, traut sie sich nicht, ihr von ihrer neuen Liebe zu erzählen. Lenas 13-jähriger Tochter Johanna (Luise Risch), die Felix ohnehin nicht leiden kann, kommt dieses Versteckspiel jedoch sehr gelegen: Gemeinsam mit ihrer Omi heckt sie einen Plan aus, um den perfekten Mann für ihre Mama zu finden …(Quelle: ARD)
Ganz anders geartet war Mitte April 2007 ihre Rolle der stillen, undurchsichtigen Arzthelferin Frau Spengler in Martin Eiglers eindringlichem Fernsehspiel "Der falsche Tod"3), welches sich sensibel mit dem heiklen Thema der aktiven Sterbehilfe befasst. An der Seite der Protagonisten Friedrich von Thun als Arzt Dr. Hinrich Fehse und Anneke Kim Sarnau als dessen engagierter Filmtochter und Ärztin Jenny zeigte Eleonore Weisgerber einmal mehr, dass sie durchaus auch mit "leisen" Figuren überzeugen kann. Eine vollkommen konträre Figur, die etwas exaltierte Mutter der Hauptdarstellerin Lotta Basalle (Chiara Schoras), gab sie Ende Oktober 2008 in der heiteren Romanze "Der Hochzeitswalzer", der Geschichte einer Starpianistin, die von einem Spitzenkoch (Stephan Luca) aus einer Krise befreit wird und in ihm ein neues Glück findet. Danach agierte die Schauspielerin unter der Regie von Kai Wessel neben Robert Atzorn, Judith Rosmair und Axel Milberg in "Im Gehege"2), (EA: 01.12. 2008), einer Mischung aus spannendem Thriller und Liebesdrama. Ende April 2009 spielte sie in der ZDF-Komödie "Vorzimmer zur Hölle"3), einer amüsanten Story um den arroganten Vorstandsvorsitzenden (Andreas Pietschmann) eines Kosmetik-Konzerns und dessen neuen Chefsekretärin Jule (Henriette Richter-Röhl). Eleonore Weisgerber gab in dieser Büro-Liebesgeschichte Jules ziemlich überdrehte Vorgängerin, die nach einem Herzanfall außer Gefecht gesetzt wird; fortgesetzt wurde die Geschichte am 3. April 2011 mit "Vorzimmer zur Hülle – Streng geheim!"3)
Anfang März 2010 tauchte die Schauspielerin in dem Katie Fforde-Melodram "Eine Liebe in den Highlands"3) auf und mimte die leicht versnobte Mutter des Wollfabrikanten Philipp Dalmain (Max Landgrebe). In der im Sommer 2009 für die ARD gedrehten "Utta Danella"-Verfilmung "Eine Nonne zum verlieben"3) (nach dem Roman "Die Jungfrau im Lavendel") hatte sie neben Publikumsmagneten wie Michaela May und Michael Mendl die Rolle der Priorin Dorothea übernommen; gezeigt wurde das Melodram am 23. April 2010. Eine weitere Arbeit war der am 15. Dezember 2010 ausgestrahlt, ungewöhnlich packende ARD-Film mit dem Titel "Morgen musst Du sterben"3), in dem Eleonore Weisgerber mit der kleineren, dennoch prägnanten Nebenrolle der Ex-Ehefrau des Protagonisten Uwe Kockisch zu sehen war.
 
 
Eleonore Weisgerber in der am 25. Mai 2010 ausgestrahlten TV-Sendung
"Lafer!Lichter!Lecker!"1)
 
Quelle: Wikipedia bzw. Wikimedia Commons
Urheber: Udo Grimberg (Wikipedia-Benutzer Chester100)
Lizenz zur Veröffentlichung siehe hier 
Eleonore Weisgerber in der am 25. Mai 2010 ausgestrahlten Sendung "Lafer!Lichter!Lecker!";  Quelle: Wikipedia bzw. Wikimedia Commons; Urheber: Udo Grimberg; Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported lizenziert.
In der rund 180-minütigen Doppelfolge der vierteiligen deutsch-britischen melodramatischen Familiensaga "Vier Frauen", einer Verfilmung angelehnt an den Rosamunde Pilcher Bestseller "This September", mit dem Titel "Virginias Geheimnis" (EA: 24.04.2011) ist die Schauspielerin an der Seite von Charles Dance als ihrem Filmehemann mit der weiblichen Hauptrolle der eleganten Virginia Aird zu sehen. Die glücklich verheiratete und der britischen Oberschicht angehörende Virginia wird von ihrer Vergangenheit eingeholt, als sich ihr einstiger amerikanischer Freund Conrad Tucker (Michael Brandon), mit dem sie vor mehr als zwei Jahrzehnten eine Liebesnacht verbracht hat, bei ihr auftaucht. Tucker glaubt, der Vater von Virginias Tochter Laura (Rebecca Night) zu sein … Die Dreharbeiten zu den Folgen drei und vier beginnen ab Mai 2011 in Schottland.
Nur wenig später folgte mit der Ausstrahlung von Christine Kabischs dramatischer Komödie "Die geerbte Familie"3) (EA: 29.04.2011) eine weitere TV-Produktion, in der Eleonore Weisgerber, wenn auch nur mit einem kleineren Part, mitwirkte. Neben den Hauptdarstellern Denise Zich und Hendrik Duryn mimt sie hier die strenge Chefredakteurin eines Frankfurter Fashion-Magazins; mehr bei programm.daserste.de.
Aktuell tauchte Eleonore Weisgerber seit 25. August 2011 in dem ZDF-Vierteiler "Wilde Wellen – Nichts bleibt verborgen"1) erneut mit einer schönen Hauptrolle auf, verlieh der Kunstmalerin Sabine du Maurier Kontur, einstige Ehefrau des wohlhabenden Fischgroßhändler Léon Menec (Hanns Zischler), Patenonkel der im Zentrum des Geschehens stehenden jungen Pariser Polizistin Marie Lamare (Henriette Richter-Röhl). In der von Ulli Baumann nach einer Romanreihe bzw. einem Drehbuch von Christiane Sadlo1) ("Inga Lindström") aufwendig inszenierten, melodramatisch-kriminalistischen Familiensaga geht es um schicksalhaft-düstere Familiengeheimnisse, Vergangenheitsbewältigung, fiese Intrigen und natürlich kommt vor allem die Liebe nicht zu kurz. Vor der Kulisse der romantischen Küste der westfranzösischen Bretagne zeigen sich in weiteren Hauptrollen Johannes Zirner als junger, sympathischer Archäologie-Professor Paul Racine, Ulrich Pleitgen als Ex-Kapitän bzw. Maries Vater Michel Dumont, Katja Weitzenböck als Menecs dominante, Ränke schmiedende Ehefrau Claire und  Daniel Roesner als labiler Sohn und designiertem Firmenerbe Caspar Menec; mehr zu den inzwischen auf DVD erschienen einzelnen Folgen "Der Schuss" (EA: 25.08.2011), "Der Verdacht" (EA: 28.08.2011), "Der Sturz" (EA: 01.09.2011) und "Die Erlösung" (EA: 04.09.2011)  bei www.bavaria-film.de und www.quotenmeter.de sowie der Filmkritik des Journalisten Rainer Tittelbach (www.tittelbach.tv).
 
Zu den aktuellen Arbeiten der Schauspielerin vor der Kinokamera zählen neben der deutschen Produktion "Schwerkraft"1) (2010) von Regisseur Maximilian Erlenwein zwei internationale Produktionen, der von James Mc Teigue in Szene gesetzte und den Brüdern Larry und Andy Wachowski produzierte Actionfilm mit dem Titel "Ninja Assassin"1) (2009) sowie "Albert Schweitzer – Ein Leben für Afrika"1) (2009), die Verfilmung des Lebens des großen Humanisten Albert Schweitzer1) (1875 –1965). Die Hommage an die "Ninja" Filme der 1980er Jahre kam am 3. Dezember 2009 in die deutschen Kinos, in der Hauptrolle ist der koreanische Popstar, Schauspieler, Model und Tänzer Rain1) zu sehen. Das Biopic über den legendären Urwaldarzt und Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer hat der britische Regisseur Gavin Millar mit Jeroen Krabbé1) in der Titelrolle gedreht, Eleonore Weisgerber verkörpert die Oberschwester Anna, an weiteren deutschen Darstellern gehören unter anderem Armin Rohde1) (Albert Einstein) und Hans-Werner Meyer1) (Dr. Erik als) zur internationalen Besetzung; Kinostart war der 24. Dezember 2009 (siehe auch www.schweitzer-derfilm.de). 
Erlenweins Langspielfim-Regiedebüt "Schwerkraft"1) mit Fabian Hinrichs1) als Bankangestellter und Jürgen Vogel1) als Ex-Knacki in den Hauptrollen fokussiert die Wandlung eines Bankangestellten, der sich aus dem Korsett seines Alltags befreit und zum Grenzgänger wird. Die Koproduktion des "Kleinen Fernsehspiels" (ZDF) gewann am 25. August 2009 in der Kategorie "Abendfüllender Spielfilm" den Nachwuchspreis "bei den "First Steps Awards"; Eleonore Weisgerber ist mit der Rolle der Frau Reicherts zu sehen, Kinostart war der 25. März 2010 (siehe auch zdf.de und www.farbfilm-verleih.de). Zur Zeit steht Eleonore Weisgerber für Hans Weingartners Kinofilm "Hier unten – Hütte im Wald" vor der Kamera; siehe auch www.swr.de.
 
In den letzten Jahren hat sich Eleonore Weisgerber, die Jahre lang zusätzlich Chanson- und Musicalgesang studiert hat, auch einen Namen als erfolgreiche Chansonsängerin gemacht. Mit ihren Programmen wie beispielsweise "Aufstieg und Fall der Femme Fatale" begeistert sie auch in diesem Genre das Publikum.
Neben ihrer Arbeit für Theater und Film, engagiert sich die Schauspielerin für Menschen mit seelischer Behinderung. 2007 gründete Eleonore Weisgerber die Stiftung "In Balance – Zentrum für bipolare Störungen Hamburg", die über manisch-depressive Erkrankungen aufklärt. Dazu Weisgerber: "Über zwei Millionen Menschen in Deutschland sind erkrankt, aber der Großteil der Bevölkerung hat noch nie davon gehört. Aufklärung ist dringend notwenig. Da die Krankheit meist am Ende der Pubertät ausbricht, sind, wenn sie erst 15 Jahre später diagnostiziert wird, viele Chancen für das Leben vertan: Ausbildung, Familie, Beziehungen. Und das ist meist nicht wieder gut zu machen." Weitere Infos finden Betroffene unter "Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. (DGBS)". (Quelle: www.prisma-online.de)
 
Die erfolgreiche und vielseitige Bühnen- und Filmschauspielerin Eleonore Weisgerber lebt in Berlin und hat einen Zweitwohnsitz in Paris. Von ihrem Ehemann, dem Schauspieler Joachim Bliese1), den sie 1976 geheiratet hatte, lebt sie seit 1991 getrennt; aus der Verbindung stammen eine Tochter (geb. 1979) sowie einen Sohn (geb. 1983).
  
*) nach anderen Quellen geboren am 18.08.1947, so z.B. www.filmportal.de (Stand 24.04.2011)
Link: 1)  Wikipedia, 2) www.dieterwunderlich.de, 3) prisma-online.de
Lizenz Foto Eleonore Weisgerber (Urheber Udo Grimberg):
Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported lizenziert.
Stand: September 2011
Textbausteine des Kurzportraits von www.prisma-online.de.
Siehe auch Wikipedia sowie www.charade-agentur.com und Künstleragentur Schlag
Filmografie bei www.imdb.de
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