Ingeborg Krabbe wurde am 13. Juni 1931 in Leipzig geboren; ihre künstlerische Ausbildung erhielt sie ab 1949 an der staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst ihrer Geburtsstadt, wo sie anschließend an den Städtischen Bühnen engagiert wurde. Rasch machte sie sich vor allem als Komödiantin einen Namen und auch als Kabarettistin – sie gehörte zu den Mitbegründern des Leipziger Kabaretts "Pfeffermühle" – feierte sie Erfolge. Außerdem tat sie sich mit anderen kabarettinteressierten jungen Schauspielern des "Theaters der Jungen Welt" zusammen und gründete ein eigenes Ensemble.
Ingeborg Krabbe; Foto zur Verfügung gestellt von MARC ROSENBERG MANAGEMENT 1952 ging Ingeborg Krabbe nach Berlin, stand rund zehn Jahre lang am "Theater der Freundschaft" auf der Bühne, spielte viele Rollen des Charakterfachs. Etwa Anfang der 60er Jahre begann die Karriere beim Film, vor allem beim DFF avancierte sie rasch zu einer der beliebtesten Darstellerinnen des DDR-Fernsehens. Zunächst überwiegend im Fach der heiteren Dramatik besetzt, zeigte sie auch auf dem Bildschirm, wie beispielsweise in der politischen Satirereihe "Tele-BZ", ihr kabarettistisches Talent, stand in den kommenden Jahren für viele Schwänke und Lustspiele vor der Kamera. Besonders populär wurde die Schauspielerin seit Ende 1976 Jahre als Marlene Kleinschmidt in den heiteren Episoden um den Ur-Berliner "Maxe Baumann"1), gespielt von Gerd E. Schäfer)1), als eine der "Drei reizenden Schwestern"1) kletterte sie ab 1984 dann auf der Beliebtheitsskala noch weiter nach oben: Sieben Episoden lang durchlebten die in die Jahre gekommenen Schwestern Irmgard (Ingeborg Krabbe), Olga Knopf (Marianne Kiefer)1) und Mathilde Lehmberg (Helga Göring)1) so manches Abenteuer, sorgten mit ihrem losen Mundwerk für ungebremste Heiterkeit und zogen alle Register ihres komödiantischen Talents.
 
 
Das Foto (auch Hintergrundfoto) wurde mir freundlicherweise von der Schauspieleragentur
MARC ROSENBERG MANAGEMENT zur Verfügung gestellt.
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Zu nennen sind auch Ingeborg Krabbes Rollen in Gegenwartsserien wie "Bereitschaft Dr. Federau"1) (1988) oder "Mit Herz und Robe" (1991), mehrfach tauchte sie in dem Quotenrenner "Polizeiruf 110" auf; bis zum Ende des DFF wirkte Ingeborg Krabbe in rund 300 Produktionen mit.
Dem Fernsehen blieb Ingeborg Krabbe auch nach der "Wende" treu, in Krimiserien wie "Der Bulle von Tölz", "Siska" und natürlich "Polizeiruf 110" wie jüngst in der Folge "Gefährliches Vertrauen" (2007) ist sie nach wie vor auf dem Bildschirm präsent. Zuletzt agierte sie als Gemeindedienerin "Muttchen Bollmann" in der Folge "Heiliger Birnbaum"1) (2008) aus der Reihe "Pfarrer Braun", war 2010 in zwei Folgen des Quotenrenners "In aller Freundschaft" zu sehen.
 
Vornehmlich konzentriert sie sich aber auf ihre Arbeit beim Theater. Hier sind es die heiteren Boulevardstücke, in denen die Schauspielerin immer wieder begeistert, und auch mit ihren humorvollen Soloprogrammen (z. B. "Wie reizend sind die Frauen") feiert sie deutschlandweit Erfolge. In Komödien wie "Der Witwenklub" (mit Maria Sebaldt), "Zwei ahnungslose Engel" (mit Elisabeth Wiedemann), "Balduin der Geisterseher" (mit Herbert Köfer und Helga Piur) oder "Ach du lieber Geist" (mit Klaus Biederstaedt) begeisterte die Volksschauspielerin nicht nur bei Tourneen das Publikum, an der Berliner "Komödie am Kurfürstendamm" oder dem Hamburger "Winterhuder Fährhaus" gehört die Vollblutkomödiantin zum "Stammpersonal".
In den letzten Jahren Zeit brillierte Ingeborg Krabbe auf der Bühne mit der Rolle der "Marion" an der Seite von Peter Fricke in dem von Curth Flatow geschriebenen, unterhaltsamen Volksstück "Der Mond von Malibu"; die Familienkomödie mit Witz und Tiefgang hatte am m 5. November 2004 am Berliner "Hansa-Theater" Premiere und wurde anschließend während einer Tournee in vielen deutschen Städten gezeigt. 
Seit der vielbeachteten Weltpremiere des Musicals "Ich war noch niemals in New York" mit den über 20 größten Hits des österreichischen Komponisten und Musikers Udo Jürgens am 2. Dezember 2007 im "Hamburger Operettenhaus" kann sich auch Ingeborg Krabbe an dem enormen Erfolg der Aufführung freuen. Sie spielt rührend die Mutter der karriereerpichten TV-Moderatorin Lisa alias Kerstin Marie Mäkelburg, die zusammen mit ihrem Freund Otto (Horst Schultheis) aus dem tristen Seniorenheim verschwindet, um sich einen Lebenstraum zu erfüllen – einmal nach Amerika und unter der Freiheitsstatue heiraten; bis 26. September 2010 stand Ingeborg Krabbe mit dieser Rolle am "Hamburger Operettenhaus" auf der Bühne.
Danach begeisterte die beliebte Künstlerin 15 Vorstellungen lang in Joseph Kesselrings unsterblichem Krimi-Klassiker "Arsen und Spitzenhäubchen" das Publikum im Theater "Grüne Zitadelle" in Magdeburg, wo am 17. Februar 2011 Premiere gefeiert wurde. Nach einem Unfall Krabbes Ende 2010 musste die Produktion zunächst verschoben werden, doch dann konnte die Schauspielerin nach ihrer Genesung mit der Wunschrolle der reizend-mörderischen Tante Abby brillieren. An der "Comödie Dresden" feierte sie seit Herbst 2011 zusammen mit Herbert Köfer1) als Elvira Rosendorf in dem Volksstück "Rentner haben niemals Zeit" Erfolge. Die amüsante Geschichte nach der gleichnamigen, zum Klassiker gewordenen 20-teiligen DDR-Fernsehserie1) (1978/79) wurde nun von Herbert Köfer und Christian Kühn auf die Bühne gebracht, schon in der Serie mimte Köfer den Rentner, der "niemals Zeit hat". Von Mitte bis Ende Juni 2012 sind weitere Aufführungen, die zur Zeit im Rahmen einer Tournee in verschieden Städten gezeigt werden, an der "Comödie Dresden" geplant → www.comoedie-dresden.de
 
Privat war Ingeborg Krabbe seit vielen Jahren mit ihrem Lebensgefährten Kurt Müller liiert, am 7. April 2010 gaben sich beide nach elf Jahren "wilder Ehe" in Brandenburg auch offiziell das Ja-Wort; das Paar lebt in Berlin.
In erster Ehe war die mehrfach ausgezeichnete Schauspielerin mit dem Buchlektor Eberhard Simmich verheiratet; aus dieser geschiedenen Verbindung stammen zwei Töchter.
 
Link: 1) Wikipedia Stand: Februar 2012
Kontakt: Schauspieleragentur MARC ROSENBERG MANAGEMENT
Siehe auch Wikipedia, www.mdr.de; Filmografie bei www.imdb.de
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