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Manfred Heidmann wurde am 27. Dezember 1923 als Sohn des Schauspielers Karl Heidmann (1889 1946) in Lübeck
geboren, wuchs dort sowie in Hamburg und Berlin auf. Als Realschüler erhielt
er von seinem Vater Schauspielunterricht, nachdem er bereits mit acht Jahren
am Lübecker Theater sein Bühnendebüt in Erich Kästners "Emil und die Detektive"
gegeben hatte. Ein erstes Engagement erhielt der junge Schauspieler 1940 am Theater in
Potsdam, weitere Verpflichtungen führten Heidmann bis Kriegsende an
verschiedene Berliner Künstlerbühnen, nach 1945 spielte er unter
anderem in Essen, Lübeck und und Frankfurt/Main Theater. Seit 1951 gehörte er
neun Jahre lang zum Ensemble des Bochumer Schauspielhauses, danach arbeitete
er als freier Schauspieler.
Seit Anfang der 1940er Jahre arbeitete Manfred Heidmann für den Film. Sein Leinwanddebüt hatte er 1941 mit der kleinen Rolle des Flugschülers Ludwig Mommsen in dem Rühmann-Streifen "Quax, der Bruchpilot"1) gegeben, einen weiteren kleinen Part spielte er in Wolfgang Staudtes "Madeleine und der Legionär" (1957) mit Hildegard Knef, Bernhard Wicki und Hannes Messemer in den Hauptrollen. Erst Anfang der 1960er Jahre intensivierte der Schauspieler die Arbeit vor der Kamera. Nach Auftritten in Fernsehspielen wie "Spanische Legende" (1961), "Tim Frazer: Der Fall Salinger" (1964), "Miranda" (1966) oder "Tagebuch eines Frauenmörders" (1969) wurde er dann ab Dezember 1970 mit der Rolle des Kommissar Schäfermann in den "Tatort"-Folgen aus Saarbrücken so richtig populär, auch wenn er diese Figur bis 1984 nur acht Mal verkörperte. Dazwischen lagen erfolgreiche TV-Produktionen wie die Serien "Die Fälle des Herrn Konstantin" (1974) und "Sechs Millionen" (1978), Gerd Oelschlegels "Fluchthelfer gesucht" (1979) oder Lutz Büschers "Pseudonym Hans Fallada" (1981) mit Dieter Borsche; zu Heidmanns letzten Arbeiten für das Fernsehen zählt Lutz Büschers "Zwischen den Zeiten" (1985) mit Katja Flint. Danach sah man den Schauspieler nicht mehr auf dem Bildschirm, er spielte jedoch weiterhin Theater und arbeitete wie bereits schon früher für den Hörfunk. Erwähnenswert sind auch noch Heidmanns Ausflüge in die Welt des Schlagers: Schon in "Quax, der Bruchpilot" hatte er das Lied "Heimat, deine Sterne" gesungen, andere Stücke seiner Sangeskunst jener Zeit waren unter anderem die Lieder "Wenn unser Berlin auch verdunkelt ist", "Es war ein Mädchen und ein Matrose" oder Franz Grothes "Grüß mir die Berolina". |
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| Link: 1) Wikipedia | ||
| Siehe auch Wikipedia; Filmografie bei www.imdb.de | ||
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