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Vielfach mimte Gélin bedeutende Nebenrollen in internationalen Produktionen, so war er unter anderem 1956 in Alfred Hitchcocks "The Man Who Knew Too Much"1) (Der Mann, der zuviel wusste) der bis zur Unkenntlichkeit braungeschminkte Agent, welcher mit einem Messer im Rücken in den Armen von Dr. Ben McKenna (James Stewart) stirbt. In zahlreichen italienischen und französischen Produktionen unterschiedlicher Qualität absolvierte der Schauspieler kleinere Rollen oder Gastauftritte. Er zeigte sich beispielsweise in Costa-Gavras' Krimi "Compartiment tueurs"1) (1965, Mord im Fahrpreis inbegriffen), in René Cléments hochkarätig besetztem Kriegsfilm "Paris brûle-t-il?"1) (1966, Brennt Paris?) oder neben Serge Gainsbourg und Jane Birkin in Pierre Grimblats "Slogan" (1969). Zu Gélin wichtigen Leinwandfiguren gehört die Vaterrolle in Louis Malles "Le souffle au coeur"1) (1971, Herzflimmern) sowie sein Auftritt in Ettore Scolas "La nuit de Varennes"1) (1982, Flucht nach Varennes), gedreht nach dem Roman "La Nuit de Varennes ou l'Impossible n'est pas français" von Catherine Rihoit. Weitere Produktionen, in denen Gélin mitwirkte, waren unter anderem Étienne Chatiliez' Komödie "La vie est un long fleuve tranquille"1) (1988, Das Leben ist ein langer, ruhiger Fluß), der französisch-britische Thriller "Mister Frost"1) (1990, Der teuflische Mr. Frost) und Peter Sehrs Drama "Obsession"1) (1997) mit Heike Makatsch und Daniel Craig. Seit Beginn der 1950er Jahre führte Gélin mehrfach Regie am Theater, ab 1952 auch beim Film. Eine seiner Arbeiten hinter der Kamera war der 1952 mit Brigitte Bardot gedrehte Film "Les dents longues" (Von Sensationen gehetzt). Gélin, der während seiner Leinwandkarriere in rund 200 Kino- und Fernsehproduktionen auftrat, aber auch stets der Bühne treu blieb, machte sich daneben als Lyriker und Schriftsteller einen Namen, 1950 veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband, dem 1965 und 1967 weitere folgten. 1977 kamen seine Erinnerungen "Deux ou trois vies, qui sont les miens" heraus und im Jahre 2000 ein weiterer Band "Â bâtons rompus"; einige seiner Bücher beschäftigten sich mit der Gartenkunst, so 1985 die Chronik "Mon jardin et moi" und 1990 ein Gartenführer "Le guide du jardin facile". Daniel Gélin starb am 29. November 2002 im Alter von 81 Jahren in Paris. Er war von 1945 bis 1954 mit der Schauspielerin Danièle Delorme1) verheiratet. Aus der Verbindung stammte der am 21. Juni 1946 geborene Sohn Xavier, welcher ebenfalls Schauspiele wurde; Xavier Gélin erlag am 2. Juli 1999 nach langer schwerer Krankheit seinem Krebsleiden. 1955 heiratete Gélin das Mannequin Sylvie Hirsh, Sohn Manuel erblickte 1958 das Licht der Welt, 1960 folgte Tochter Fiona, die später auch Schauspielerin wurde; 1968 wurde die Ehe mit Sylvie Hirsh geschieden. Letzte und dritte Ehefrau wurde 1973 Lydie Zaks, die ihm 1975 Tochter Laura schenkte. Auch seine 1952 geborene Tochter Maria Schneider1) aus einer Beziehung mit dem aus Rumänien stammenden französischen Model Marie Christine Schneider war Schauspielerin; Marie Schneider starb am 3. Februar 2011 im Alter von 58 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung. Weltberühmt wurde die damals 20-Jährige 1972 neben Marlon Brando durch den Film "Der letzte Tango in Paris" (Ultimo tango a Parigi). |
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Link: 1) Wikipedia Lizenz Foto Daniel Gélin (Urheber: Georges Biard): Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 3.0 Unported lizenziert. Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation, zu kopieren, zu verbreiten und/oder zu modifizieren; es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen und keinen hinteren Umschlagtext. Der vollständige Lizenztext ist im Kapitel GNU-Lizenz für freie Dokumentation verfügbar. |
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