Charles Aznavour wurde am 22. Mai 1924 als Schahnur Waghinak Asnawurjan im Pariser Quartier Latin geboren. Seine Eltern – der Vater ein Operettensänger und Georgier, die Mutter eine ehemalige Schauspielerin armenischer Abstammung – waren kurz zuvor aus ihrer Heimat geflohen. Mit Hilfe des Großvaters, der vor dem Ersten Weltkrieg einer der Küchenchefs des russischen Zaren gewesen war, führten Misha und Knar Aznavourian ein Restaurant in Paris. Trotz regen Publikumsverkehrs lebte die Familie in bitterer Armut, denn nur die wenigsten Gäste – in der Regel armenische Immigranten wie sie selbst – waren in der Lage zu bezahlen. Um einen Beitrag zum Familienunterhalt zu leisten, übernahmen Charles und seine Schwester Aida schon früh Kinderrollen am Theater und sangen in den Cafes und Bistros des Viertels

 
Das Foto (auch Hintergrund) wurde mir freundlicherweise 
von dem Fotografen Heinz Hammer zur Verfügung gestellt.
© Heinz Hammer (www.hammer-fotografie.de)

Charles Aznavour; Copyright Heinz Hammer
Charles war erst neun Jahre alt, als er in "Un Bon Petit Diable" zum ersten Mal auf einer professionellen Theaterbühne stand. Und als er eines Tages in einem Café eine Platte von Maurice Chevalier hörte, stand sein Berufswunsch fest: Chansonier.
Während des 2. Weltkrieges und der deutschen Besatzung war er in verschiedenen Berufen tätig; so schlug er sich als Zeitungsverkäufer durch, machte Schwarzmarktgeschäfte, spielte Theater und gab Schauspielunterricht im "Club de la Chanson". Nach Kriegsende hatte er erste Auftritte in Music-Halls und auf Kabarett-Bühnen als Chansonnier und Schauspieler. Seine ersten Lieder schrieb er für Maurice Chevalier, Juliette Greco, Gilbert Bécaud und die unvergessene Edith Piaf. Sie war es auch, die ihn 1950 als Pianist, Sekretär und Chauffeur engagierte und seine Sängerambitionen förderte. Zunächst war er dann als Sänger in Marokko erfolgreich, ehe er sich ab 1954 als Textdichter, Komponist und Interpret in Frankreich und dann in ganz Europa einen Namen machte; sein erster großer Hit gelang ihm 1954 mit "Sur Ma Vie". Nur drei Jahre später war er in ganz Frankreich bekannt geworden, Aznavour gab erfolgreiche Konzerte in Paris - unter anderem im "Olympia" und tourte bald rund um den Globus und feierte für Jahrzehnte einen Triumph nach dem anderen. Seine Lieder wurden von den großen Stars jener Tage übernommen, Ray Charles beispielsweise sang "La Mamma", Fred Astaire brachte 1976 seine eigene Version von "Les plaisirs démodés" heraus und Bing Crosby veröffentlichte 1977 noch kurz vor seinem Tod "Hier encore".
Charles Aznavour bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes 1999;  Quelle: Wikimedia Commons; Urheber: Georges Biard; Lizenz CC-BY-SA 3.0.; Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 3.0 Unported lizenziert. Aznavour kam erst spät zum Film, fiel jedoch sogleich durch seine zurückgenommene Eindringlichkeit, zuweilen Schüchternheit und Kargheit des Stils auf, wie z. B. 1959 in Jean Cocteaus "Le testament d'Orphée" (Das Testament des Orpheus). Internationale Anerkennung als Schauspieler errang er im gleichen Jahr durch die Rolle des Charlie Keller in François Truffauts "Tirez sur le pianiste" (Schießen Sie auf den Pianisten). In Volker Schlöndorff's "Die Blechtrommel"1), der Verfilmung des Grass'-Romans spielte er 1979 den Sigismund Markus und in Hans W. Geissendörfers "Zauberberg" war Aznavour 1981 in der Rolle des aufgeregten Humanisten Settembrini zu sehen. In einer eigenwilligen Mischung aus Verzweiflung und Ironie, immer auf der Suche nach Anerkennung und Liebe, spielte Aznavour dann eindringlich 1982 die Hauptrolle in Claude Chabrols "Les fantômes du chapelier"1) (Die Fantome des Hutmachers). Eine weitere beeindruckende Arbeit für das Kino war 2002 die Rolle des Star-Regisseurs Edward Saroyan, der sich in Atom Egoyans beeindruckendem Drama "Ararat"1) mit dem Völkermord an den Armeniern beschäftigt.
Neben seiner Arbeit für den Film ist Aznavour bis heute auch in zahlreichen TV-Produktionen zu sehen, wie beispielsweise 2004 mit der Titelrolle in "Le Père Goriot" nach der Erzählung von Honoré de Balzac.
 
Foto: Charles Aznavour bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes 1999
Quelle: Wikimedia Commons;
Urheber: Georges Biard;  Lizenz CC-BY-SA 3.0.
Lizenz zur Veröffentlichung siehe hier

  

Schießen Sie auf den Pianisten
Titel Frankreich: Tirez sur le Pianiste
Genre: Tragikkomödie
Frankreich, 1960
Regie: François Truffaut
Drehbuch: François Truffaut, Marcel Moussy
Musik: Georges Delerue
Kamera: Raoul Coutard
Darsteller:
Charles Aznavour: Charlie Kohler/Edouard Saroyan,
Marie Dubois: Léna, Nicole Berger: Thérésa Saroyan,
Serge Davri: Plyne, Michèle Mercier: Clarisse,
Catherine Lutz: Mamy, Claude Mansard: Momo
Albert Rémy: Chico Saroyan,
und andere
(Die Links führen zu Wikipedia)
Kurzinhalt:
Der gescheiterte Pianist Edouard Saroyan (Charles Aznavour) arbeitet unter falschem Namen in einer schäbigen Nachtbar als Musiker. Durch seinen Bruder Chico (Albert Rémy) wird er in kriminelle Machenschaften und sogar einen Mord verwickelt. Chico und seine Brüder stürmen eines Tages in das Lokal, weil sie von Gangstern verfolgt werden, die sie betrogen haben. Ehe sich Edouard versieht, gerät er selbst in die Schusslinie der Ganoven. Mit der Kellnerin Léna (
Marie Dubois), die sich in seine traurigen Augen verliebt, flieht er aufs Land. Dort kommt es zu einer Schießerei mit tödlichem Ausgang…
 
Nach seinem preisgekrönten Regiedebüt "Sie küssten und sie schlugen ihn" drehte François Truffaut diese tragikomische Kriminalgeschichte mit vielen filmischen Raffinessen als Hommage an den amerikanischen "film noir". Ein melancholischer, gleichzeitig jedoch alles andere als humorloser Gangsterfilm – absolut hervorragend besetzt sowie mit absurden Einfällen und einem originellen Erzählstil des Drehbuchs gesegnet. In der Hauptrolle glänzt Charles Aznavour, der als zurückhaltender und schüchterner Pianist in einer seiner besten Rollen zu sehen ist. 
Quelle: www.prisma-online.de
Lexikon des internationalen Films:
Tragikomische Filmdichtung, die durch raffinierte Stilmittel und die Darstellungskunst von Charles Aznavour in Bann zu schlagen vermag. Zweiter Spielfilm von François Truffaut, durchdrungen von schwarzem Humor und liebenswerter Poesie.
 
Weitere Infos bei Wikipedia
  
Kinofilme (Auszug)
Filmografie bei der Internet Movie Database
(Link: prisma.de, Wikipedia)
  • 1957: C'est arrivé à 36 chandelles
  • 1957: Une gosse sensass'
  • 1957: Paris Music Hall
  • 1958: La tête contre les murs (Ein Schrei gegen Mauern)
  • 1959: Oh! Qué mambo
  • 1959: Les dragueurs (Die nach Liebe hungern)
  • 1959: Pourquoi viens-tu si tard? (Frau im Fegefeuer)
  • 1960: Le Passage du Rhin (Jenseits des Rheins)
  • 1960: Tirez sur le pianiste (Schießen Sie auf den Pianisten)
  • 1960: Le testament d'Orphée (Das Testament des Orpheus)
  • 1960: Un taxi pour Tobrouk (Taxi nach Tobruk)
  • 1961: Gosse de Paris
  • 1962: Esame di guida - tempo di Roma
  • 1962: Le rat d'Amérique
  • 1962: Pourquoi Paris?
  • 1962: Le diable et les dix commandements
    (Der Teufel und die zehn Gebote)
  • 1962: Les quatre vérités (Die vier Wahrheiten)
  • 1962: Horace 62
  • 1963: Les Vierges
  • 1964: Thomas l'imposteur (Thomas der Betrüger)
  • 1964: Alta infedeltà (Ehen zu dritt)
  • 1965: Paris au mois d'août (Paris im Monat August)
  • 1965: La métamorphose des cloportes (Ganoven rechnen ab)
  • 1966: Le facteur s'en va-t-en guerre
  • 1967: Caroline chérie
  • 1968: L'Amour
  • 1968: Candy (Sexy-Ladies)
  • 1969: Le temps des loups (Schüsse aus der Manteltasche)
  • 1970: The Games
  • 1970: The Adventurers (Die letzten Abenteurer)
  • 1970: Un beau monstre (Der letzte Tanz des blonden Teufels)
  • 1971: La part des lions (Blutiger Lohn)
  • 1972: Les intrus
  • 1973: The Blockhouse (Der Bunker)
  • 1974: And Then There Were None (Ein Unbekannter rechnet ab)
  • 1976: Folies bourgeoises (Die verrückten Reichen)
  • 1976: Sky Riders (Auf der Fährte des Adlers)
  • 1979: Die Blechtrommel
  • 1979: Ciao, les mecs
  • 1981: Teheran 43 (Killer sind immer unterwegs)
  • 1982: Les Fantômes du chapelier (Die Fantome des Hutmachers)
  • 1982: Der Zauberberg
  • 1982: Qu'est-ce qui fait courir David?
  • 1984: Viva la vie! (Viva la vie – Es lebe das Leben)
  • 1986: Yiddish Connection
  • 1988: Mangeclous
  • 1992: Il maestro (Das Geheimnis des Dirigenten)
  • 1997: Pondichéry, dernier comptoir des Indes
  • 1997: Le comédien
  • 2001: Laguna
  • 2002: Ararat
  • 2002: The Truth About Charlie (Cameo-Auftritt)
  • 2005: Ennemis publics
  • 2005: Emmenez-moi 
  • 2006: Mon colonel (Der Oberst und ich)

Aznavour schrieb auch zahlreiche Filmmusiken, so u.a. zu Julian Duviers "Les diables et les dix comandements"; 1965 entstand seine Operette "Monsieur Carnaval" und 1971 wurde sein Erinnerungsband unter dem Titel "Aznavour par Aznavour" (Charles Aznavour über Aznavour) veröffentlicht. Wenig später schrieb er die Operette "Douchka" gemeinsam mit seinem Schwager, dem Komponisten Georges Garvarentz. 1991 veröffentlichte er das Buch "Des mots à l'affiche", eine Sammlung seiner Lieder und anderer kleiner Texte, 2003 erschienen weitere Erinnerungen unter dem Titel "Le temps des avants" (Der einzige Zufall in meinem Leben bin ich – Die Autobiografie).
Mittlerweile gehört Frankreichs größter lebender Chanson-Star, der 1997 einen "Ehren-César" für sein Lebenswerk als Schauspieler erhalten hatte, zu den Altmeistern der Branche. In einem Alter, in dem andere schon längst ihre wohlverdiente Pension genießen, denkt nun auch Charles Aznavour daran, kürzer zu treten. Das bedeutet aber nicht, dass er sich sofort zur Ruhe setzt.
2002 nahmt er in einer breit angelegten Welttournee, die ihn auch nach Deutschland führt, von seinem Musik-Publikum vorerst wieder mal Abschied. Doch 2006 kam es zu einer erneuten Abschiedstournee, die "Farewell Tour 2006" führte den Künstler nach Hamburg, Wien und Frankfurt auch nach Essen und präsentierte dort vor einem begeisterten Publikum 24 seiner bekanntesten Chansons wie "She", "Mes Emmerdes" oder die bittere Bilanz des gescheiterten Künstlers in "Je m'voyais dejà ".
Charles Aznavour im September 1988 anlässlich des "Festivals des amerikanischen Films" im französischen Deauville; Quelle: Wikipedia bzw. Wikimedia; Urheber: Roland Godefroy;  Lizenz CC-BY-SA 3.0.; Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 3.0 Unported lizenziert. Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation, zu kopieren, zu verbreiten und/oder zu modifizieren; es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen und keinen hinteren Umschlagtext. Der vollständige Lizenztext ist im Kapitel GNU-Lizenz für freie Dokumentation verfügbar. Die unzähligen Chansons und Lieder, mit denen Aznavour bekannt geworden ist, lassen sich an dieser Stelle kaum aufführen. Klassiker und unsterblichen Evergreens wie "For Me… Formidable", "La Mamma", "Je t'attends", "Dance in the old fashioned way" und nicht zuletzt der deutschsprachige Erfolgstitel "Du lässt Dich geh'n" sind aus seinem breit gefächerten Repertoire nicht mehr wegzudenken. 740 Lieder, davon 350 in Französisch und 150 in Englisch geben Zeugnis von Aznavours immensen Lebenswerk, nicht eingerechnet sind acht Alben in spanisch und sieben Alben, die er in Deutschland produzierte.
 
Foto: Charles Aznavour im September 1988 anlässlich des "Festivals des amerikanischen Films" im französischen Deauville
Quelle: Wikipedia bzw. Wikimedia;
Urheber: Roland Godefroy;  Lizenz CC-BY-SA 3.0
Lizenz zur Veröffentlichung siehe hier
Während seiner langen, erfolgreichen Karriere vergaß Charles Aznavour nie seine Wurzeln, setzte sich stets für seine armenischen Landsleute ein. Während des starken Erdbebens in Armenien Ende 1988 rief er eine Hilfsaktion ins Leben, gründete den Verein "Aznavour pour l'Arménie", der unter anderem Nahrungsmittel und Kleidung in das Katastrophengebiet schickte. Anfang 1989 tat er sich mit dem ebenfalls aus Armenien stammenden Regisseur Henri Verneuil zusammen und unterstützte französische Künstler bei deren Armenien-Kampagne; 1990 kamen ein Video bzw. Schallplatten unter dem Titel "Pour Toi l'Arménie" auf den Markt, die mehr als eine Million Mal verkauft wurden. Aufgrund seines Engagements wurde Aznavour von der UNESCO zum "Botschafter Armeniens" ernannt. Im Dezember 2008 erhielt Aznavour die armenische Staatsbürgerschaft, am 12. Februar 2009 wurde bekannt, dass der Künstler das vorderasiatische Land künftig als Botschafter in der Schweiz vertreten solle, im Sommer 20092) erfolgte seine Ernennung zum Botschafter der Republik Armenien in der Schweiz; zudem vertritt er sein Land an der Genfer Niederlassung der "Vereinten Nationen". Am 7. Oktober 2011 wurde in der armenischen Hauptstadt Eriwan in seiner Gegenwart sowie der des damaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy und des armenischen Präsidenten Sersch Sargsjan ein nach ihm benanntes Kulturzentrum mit Museum eröffnet → www.morgenpost.de.
Seinen 90. Geburtstag am 22. Mai 2014 begeht der Künstler mit zwei Konzerten in Deutschland: Am Geburtstag feiert er in der Berliner O2-Arena mit seinen Fans unter dem Motto "Die Legende kehrt zurück", zwei Tage später, am 24. Mai, kann das Publikum den Altmeister des Chansons in der Frankfurter Festhalle bejubeln.
  
Charles Aznavour war mehrere Male verheiratet, 1946 hatte er Micheline Rugel geehelicht. Ein Jahr später wurde Tochter Séda1) geboren, die inzwischen als Sängerin bzw. Schauspielerin ebenfalls im Show-Geschäft erfolgreich ist; 1952 kam Sohn Charles auf die Welt. Die Ehe scheiterte, 1956 gab der Künstler Evelyne Plessis offiziell das Ja-Wort, Sohn Patrick wurde noch im gleichen Jahr geboren. Seine dritte Ehe ging Charles Aznavour 1968 in Las Vegas mit der Schwedin Ulla Thorsell ein, im darauffolgenden Jahr wurde die Ehe mit einer kirchlichen Zeremonie in einer armenischen Kirche in Paris besiegelt. Ebenfalls 1969 wurde Tochter Katia geboren, 1971 erblickte Sohn Misha das Licht der Welt, sechs Jahre später Sohn Nicholas; außerdem wurde Charles Aznavour 1977 zum ersten Mal Großvater.
1) Der Link führt zu Wikipedia
2) Quelle: Berner Zeitung (bazonline.ch)
Stand Mai 2014
Lizenz Foto Charles Aznavour (Urheber: Georges Biard): Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 3.0 Unported lizenziert. Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation, zu kopieren, zu verbreiten und/oder zu modifizieren; es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen und keinen hinteren Umschlagtext. Der vollständige Lizenztext ist im Kapitel GNU-Lizenz für freie Dokumentation verfügbar. 
Lizenz Foto Charles Aznavour (Urheber: Roland Godefroy): Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 3.0 Unported lizenziert. Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation, zu kopieren, zu verbreiten und/oder zu modifizieren; es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen und keinen hinteren Umschlagtext. Der vollständige Lizenztext ist im Kapitel GNU-Lizenz für freie Dokumentation verfügbar.
Offizielle Website (in französisch) des Künstlers: www.c-aznavour.com
Siehe auch www.prisma-online.de, Wikipedia, www.whoswho.de
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