Filmografie
Cliff Richard wurde am 14. Oktober 1940 als Harry Roger Webb in Lucknow1) (Britisch-Indien1), heute Hauptstadt des indischen Bundesstaates Uttar Pradesh1)) geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Indien, dann gingen seine Eltern, Rodger Oscar Webb († 1961), Manager eines Cateringunternehmens, das die Indischen Eisenbahnen belieferte, und Ehefrau Dorothy Marie († 2007), mit Sohn Harry sowie dessen drei Schwestern Joan, Jacqui und Donna (1942 – 2016) aufgrund der durch die Teilung Indiens1) (Unabhängigkeit) bedingten, bürgerkriegsähnlichen Unruhen 1948 nach Großbritannien zurück. Zunächst ließ sich die Familie in Carshalton, im Norden von Surrey nieder, wo Harry die örtliche Grundschule besuchte. Als der Vater 1949 eine Anstellung bei "Thorn Electrical Industries"1) in Enfield (Municipal Borough of Enfield1)) erhielt, zogen sie anfangs zu anderen Verwandten nach Waltham Cross1) (Hertfordshire1)), später in die nahegelegene Stadt Cheshunt1).
Dort ging er ab 1952 auf die "Cheshunt Secondary Modern School" (heute "Goffs-Churchgate Academy"). Bereits während der Schulzeit interessierte er sich für Musik, vornehmlich für "Skiffle"1), als er 16 Jahre alt war, kaufte ihm sein Vater eine Gitarre. Er  schloss sich der Gruppe "Quintones" an, die bei Schulkonzerten und lokalen Auftritten recht populär war, sowie der Formation "Dick Teague Skiffle Group" an. Nach dem Schulabschluss (1957) arbeitete er kurzzeitig in einem Unternehmen ("Atlas Lamps"), entschied sich dann jedoch endgültig für eine Karriere als Musiker. Harry Webb wurde Lead-Sänger der "Rock'n'Roll"1)-Gruppe "The Drifters" (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen US-amerikanischen Gruppe) und nahm auf Drängen des Club-Betreibers Harry Greatorex den Künstlernamen "Cliff Richard" an. Bei einem der Auftritte in London wurde der Konzertveranstalter George Ganjou (1901 – 1988) auf die Formation aufmerksam und empfahl "Cliff Richard and the Drifters" 1958 dem Musikproduzenten Norrie Paramor1). Als dieser Ende August 1958 mit "Move It" (→ Wikipedia (englisch)) die erste Single auf den Markt brachte, war die Gruppe bzw. Cliff Richard "einer von vielen britischen Musikern, die den US-amerikanischen "Rock’n’Roll" adaptierten."2) Doch der Titel war recht erfolgreich und konnte sich auf den vorderen Plätzen der britischen Charts positionieren.

Cliff Richard gibt am 6. April 1962 auf dem
"Flughafen Amsterdam Schiphol"1) eine Pressekonferenz
Rechteinhaber: Nationaal Archief1) (Den Haag, Rijksfotoarchief;
Bestandsnummer: 913-7393); Urheber/Fotograf: Pot, Harry / Anefo;
Quelle: Wikimedia Commons; Lizenz:  CC0 1.0 (Verzicht auf das Copyright)

Cliff Richard gibt am 6. April 1962 auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol eine Pressekonnferenz; Rechteinhaber: Nationaal Archief (Den Haag, Rijksfotoarchief; Bestandsnummer: 913-7393); Urheber/Fotograf: Pot, Harry / Anefo; Quelle: Wikimedia Commons; Lizenz: www.gahetna.nl/over-ons/open-data / CC BY-SA 3.0 NL
Bereits ein Jahr später landete Cliff Richard mit seiner Begleit-Band, die sich inzwischen in "The Sadows" umbenannte hatte – Hank Marvin1) (Lead-Gitarre), Bruce Welch1) (Rhythmus-Gitarre), Jet Harris1) (Bass-Gitarre) und Tony Meehan1) (Schlagzeug) – mit den Titeln "Living Doll" (→ Wikipedia (englisch)) und "Travelin' Light" (→ Wikipedia (englisch)) in Großbritannien seine ersten beiden Spitzenreiter, erlangte zudem Beachtung in den internationalen Charts. 
Sir Cliff Richard, aufgenommen 1973; Quelle: commons.wikimedia.org bzw. Wikipedia; Urheber: Allan Warren (www.allanwarren.com); Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported lizenziert. Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation, zu kopieren, zu verbreiten und/oder zu modifizieren; es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen und keinen hinteren Umschlagtext. Der vollständige Lizenztext ist im Kapitel GNU-Lizenz für freie Dokumentation verfügbar. Bis Mitte 1961 verkaufte er bereits über eine Millionen Schallplatten, erhielt "Goldene Schallplatten"1), war in drei Kinofilmen zu sehen, unter anderem in dem von Sidney J. Furie1) gedrehten, ganz auf ihn zugeschnittenen, musikalischen Streifen " The Young Ones"3) (1961, "Hallo, Mr. Twen") an der Seite von Robert Morley, wo er neben anderen Liedern auch den Titelsong "The Young Ones"1) präsentierte
In den 1960er Jahren erschienen zahlreiche weitere "Top-Ten"-Hits des mit seiner Band inzwischen zum Star avancierten Sängers, darunter so bekannte Titel wie "Fall in Love with You" (1960; → Wikipedia (englisch)), "Please Don't Tease" (1960; → Wikipedia (englisch)), "A Girl Like You" (1961;  → Wikipedia (englisch)), "The Next Time" (1962;  → Wikipedia (englisch)), "Summer Holiday" (1963;  → Wikipedia (englisch)) – beide letztgenannten auch dargeboten in dem Musikfilm "Summer Holiday"3) (1963, "Holiday für dich und mich") –, "Lucky Lips"1) (1963), , "Don't Talk To Him" (1963; → Wikipedia (englisch)), "The Minute You Are Gone" (1965;  → Wikipedia (englisch)), "Wind Me Up (Let Me Go)" (1965;  → Wikipedia (englisch)) oder die Coverversion der "Everly Brothers" "It's All Over" (1967;  → Wikipedia (englisch)) – um nur Einige wenige zu nennen.
 
Cliff Richard, aufgenommen 1973
Quelle: Wikimedia Commons
Urheber: Allan Warren1) (www.allanwarren.com);
Lizenz:  CC-BY-SA-3.0
"Anfang der 1960er Jahre sang Richard viele seiner Lieder auch in anderen Sprachen, da dies von den internationalen Partnern seiner Plattenfirma als erfolgversprechend erachtet wurde. Japanisch und Deutsch seien ihm dabei am schwersten gefallen, sagte er später. In Deutschland hatte Richard drei "Nummer 1"-Hits – "Rote Lippen soll man küssen", die deutsche Version von "Lucky Lips"1), führte ab 7. Dezember 1963 sieben Wochen die Verkaufscharts an, "Das ist die Frage aller Fragen" (Original: "Spanish Harlem"   → Wikipedia (englisch)), ab 30. Januar 1965 vier Wochen und "We Don’t Talk Anymore"1) ab 15. Oktober 1979 fünf Wochen (höchste Notierung in Großbritannien auf Platz 1 und in den USA auf Platz 7)." vermerkt Wikipedia.
Zwei Mal vertrat er Großbritannien beim "Grand Prix d'Eurovision de la Chanson" (heute "Eurovision Song Contest"1)), belegte am 6. April 1968 in der Londoner "Royal Albert Hall"1) mit dem Titel "Congratulations" (→ Wikipedia (englisch)) den zweiten Platz hinter dem von Massiel1) interpretierten spanischen Siegerlied "La, la, la"1). Am 7. April 1973 versuchte er es in Luxemburg1) erneut, konnte aber auch diesmal, trotz seiner Popularität, den internationalen Wettbewerb mit dem Song "Power to All Our Friends"1) nicht gewinnen und belegte hinter Anne-Marie David1) (für Luxemburg: "Tu te reconnaîtras") und der Formation "Mocedades"1) (für Spanien: "Eres tú")  den dritten Platz.
Cliff Richard tourte mit seiner Band durch Clubs und Konzerthallen, drehte Filme, stand in Musicals im Londoner West End1) auf der Bühne, trat bei Benefiz-Konzerten auf, präsentierte seine eigenen TV-Shows und entwickelte sich in dieser Zeit nicht nur in Großbritannien zum damals erfolgreichsten Künstler des Genres.

Ab Mitte der 1970er Jahren wurde es dann etwas ruhiger um den Star, doch 1976 schaffte er es, mit dem Titel "Devil Woman" (→ Wikipedia (englisch)) auch in den USA zum ersten Mal unter die "Top-Ten" zu gelangen, trat als erster westlicher Pop-Sänger in der damaligen Sowjetunion1) auf. 1979 verbuchte er mit dem aus dem Album "Rock 'n' Roll Juvenile"1) ausgekoppelten Song "We Don't Talk Anymore"1) sowie ein Jahr später mit "Dreamin'" (→ Wikipedia (englisch)) aus dem Album "I'm No Hero" (→ Wikipedia (englisch))  weltweit weitere "Top 10"-Erfolge.
In den 1980er und 1990er Jahren veröffentlichte Cliff Richard, der sich seit den 1960ern offen zum Christentum bekannte und bei Veranstaltungen des einflussreichen US-amerikanischen Predigers des Evangelikalismus1), Billy Graham1) auftrat, neben seinen Pop-Alben auch etliche Alben religiösen Inhalts, war jedoch stets bemüht, Pop und christliche Ambitionen zu trennen, was ihm nicht immer vollständig gelang. Aus dieser Zeit stammt auch das Kinodrama "Two a Penny"3) (1968, "Two  penny – Bin kein Mr. Niemand") mit ihm in der männlichen Hauptrolle. "Der Versuch eines religiösen Films (und zugleich ein Reklamefeldzug für den Prediger Billy Graham), der seine Glaubwürdigkeit durch ungenügende psychologische Begründung und modische Effekthascherei verspielt." urteilt filmdienst.de.

Cliff Richard, aufgenommen 1975
Quelle: Wikimedia Commmons bzw. Wikipedia
Urheber: Allan Warren1) (www.allanwarren.com)
;
Lizenz:  CC-BY-SA-3.0

Sir Cliff Richard, aufgenommen 1975; Quelle: commons.wikimedia.org bzw. Wikipedia; Urheber: Allan Warren (www.allanwarren.com); Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported lizenziert. Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation, zu kopieren, zu verbreiten und/oder zu modifizieren; es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen und keinen hinteren Umschlagtext. Der vollständige Lizenztext ist im Kapitel GNU-Lizenz für freie Dokumentation verfügbar.
Seine Version des Weihnachts-Klassikers "Mistletoe and Wine"1) (1988) geriet in seiner Heimat zun Weihnachts-Nummer-eins-Hit1), Im November 1999 brachte er seine Single "The Millennium Prayer" – "Das Jahrtausendgebet" (→ Wikipedia (englisch)) heraus, in welchem er das Gebet "Vaterunser"1) sang, und landet damit zum 14. Mal auf Platz eins der britischen Charts sowie in weiteren Ländern auf den vorderen Plätzen.
Zuvor produzierte er 1996 das Musical "Heathcliff", basierend auf der ersten Hälfte des Romans "Wuthering Heights"1) (dt. "Sturmhöhe") von Emily Brontë1), mit der Musik von John Farrar1) und den Liedtexten von Tim Rice1), das Buch schrieb er gemeinsam mit Frank Dunlop (1927–2026), übernahm zudem die Rolle des Protagonisten Heathcliff. Das Werk mit zehn Songs aus dem Album "Songs from Heathcliff" (1995; → Wikipedia (englisch)) rief großes Interesse bei den Medien hervor, da man glaubte, Richard könne mit diesem schwierigen Part nicht überzeugen. Obwohl das Musical nicht von allen Kritikern positiv bewertet wurde, fand es vor allem bei den Richard-Fans großen Anklang. Seit der Premiere am 16. Oktober 1996 in Birmingham1) in der "National Indoor Arena"1) brachen die weiteren Vorstellungen alle Kassenrekorde. Nach diversen Aufführungen an anderen Bühnen fand die letzte Show im Mai 1997 im Londoner "Hammersmith Apollo"1) statt, eine der  dortigen Vorstellungen wurde zudem filmisch festgehalten und im Fernsehen ausgestrahlt → IMDb, Wikipedia (englisch).
Ende 2001 startete der damals über 65-jährige Cliff Richard eine große Europatournee und gab im Dezember 2001 auch drei Konzerte in Deutschland. 2006 stand Cliff Richard ein neuer Rekord ins Haus. Mit der Single "21st Century Christmas" (→ Wikipedia (englisch)) erklomm er Platz 2 der britischen Charts und war damit der einzige Künstler weltweit, der in sechs aufeinanderfolgenden Jahrzehnten Top-Ten-Hits hatte. So ist Cliff Richard  damit neben Elton John1) der bei weitem erfolgreichste britische Künstler. Auch in fast allen Konzerthallen des Königreichs hält er den Besucherrekord. Cliff Richard zählt mit mehr als 250 Millionen verkauften Alben zu den erfolgreichsten Sängern Großbritanniens. Im Herbst 2006 erschien Richards Album "Two’s Company" (→ Wikipedia (englisch)), das zu einer Hälfte alte Duette (mit Elton John, Sarah Brightman1), Olivia Newton-John1) u. a.) und zur anderen Hälfte neue (mit Anne Murray1), Barry Gibb1) u. a.) enthält.2)
Cliff Richard 2009; Quelle: Wikimedia Commons; Urheber: Jpmawet; Lizenz: CC-BY-SA-3.0, 2.5 Generic, 2.0 Generic, 1.0 Generic Nahezu jährlich konnten sich Cliff Richard-Fans auf ein neues Album freuen, so erschien in jüngerer Zeit "Bold as brass" (2010; → Wikipedia (englisch)) und im Folgejahr "Soulicious" (2011; → Wikipedia (englisch)). Bereits im März 2011 gab der Künstler auf einer Pressekonferenz bekannt, dass er seine (damals) neueste Veröffentlichung mit legendären Songs von Chuck Berry, Little Richard, Bill Haley, Ricky Nelson, Elvis Presley1), Buddy Holly oder der "Everly Brothers" einspielen wolle. Am 11. November 2013 veröffentlichte der über 70-jährige Richard dann mit "The Fabulous Rock 'n' Roll Songbook" (→ Wikipedia (englisch)) sein 100. Album und kehrte zu seinen Wurzeln des "Rock 'n' Roll"1) zurück; das Album fand reißenden Absatz und kletterte auf Platz 7 der "UK Album Charts". Danach befand sich der Pop-Star auf Europa-Tournee, dessen Auftakt am 13. Mai 2014 in der Hamburger "O2 World" (heute "Barclays Arena"1)) begann, mit Konzerten in der "O2 World Berlin (heute "Uber Arena"; 14.05.2014), der "König-Pilsener-Arena" (heute "Rudolf Weber-Arena"1)) in Oberhausen1) (16.05.2014), der "Olympiahalle München"1) (20.05.2014) und der "Festhalle"1) (30.05.2014) in Frankfurt/M1) fortgesetzt wurde. Weitere Stationen bis Juni 2014 waren Dänemark, Norwegen, Belgien, Frankreich, Großbritannien und Irland. Am 23. November 2018 brachte er das Album "Rise Up"1) auf den Markt, nach "Somethings' Goin' On"  (2004; → Wikipedia (englisch)) seit über 14 Jahren ein Studioalbum mit neuen Liedern. "Das Album verkaufte sich bisher im Vereinigten Königreich über 100.000 Mal und wurde dadurch mit einer "Goldenen Schallplatte"1) ausgezeichnet," notiert Wikipedia → siehe auch Wikipedia (englisch).
   
Sir Cliff Richard 2009
Quelle: Wikimedia Commons; Urheber: Jpmawet
Lizenz: CC-BY-SA-3.0, 2.5 Generic, 2.0 Generic, 1.0 Generic
Zu den (bisher) letzten Veröffentlichungen des inzwischen über 85-jährigen Künstlers zählt das Remixalbum1) "Cliff with Strings – My Kinda Life", das am 3. November 2023 erschien und seine über 60-jährige, erfolgreiche Karriere im Musikgeschäft würdigt → Wikipedia (englisch). Bis heute gehört Cliff Richard, der seit Jahrzehnten erfolgreich auf der Bühne steht, zu den beständigsten und erfolgreichsten Sängern der Showbranche, gilt als größter britischer Rock-Star und darf zu Recht eine Pop-Legende genannt werden. Kein anderer britischer Solokünstler hat in seiner Laufbahn so viele Singles veröffentlicht, rund 250 Millionen verkauften Tonträger und zahlreiche Nr.-1-Hits sprechen für sich. Seine Popularität ist ungebrochen und seit 1995 darf er – als erster Pop-Sänger überhaupt – den Titel "Sir" im Namen tragen: Für sein außergewöhnliches musikalisches Werk bzw. seiner Verdienste auf dem Gebiet der Wohltätigkeit wurde er am 25. Oktober 1995 von der britischen Queen Elizabeth II.1) zum "Knight Bachelor"1) ("Ritter") erhoben. Seine zahllosen Auszeichnungen können sich sehen lassen, zu nennen sind unter anderem (Link: Wikipedia) → Weitere Auszeichnungen bei Wikipedia (englisch)
1998 erschien von Steve Turner (in englischer Sprache) die Lebensgeschichte des Stars: "Cliff Richard: The Biography". Richard selbst veröffentlichte das Buch "The Way I See It" (1968, dt. "Wie ich die Dinge sehe"), in dem er von seinem Glauben an Jesus erzählt, sowie die reich bebilderte Autobiografie "Single-Minded" (1990, dt. "Mein Leben im Rampenlicht"). Zum 50-jährigen Bühnenjubiläum kamen 2008 mit "My Life, My Way" (2009, dt. "Leben auf meine Art") weitere Erinnerungen auf den Markt. Im Klappentext heißt es unter anderem: "Zum 50-jährigen Bühnenjubiläum gibt es die Autobiografie von Sir Cliff Richard jetzt endlich in deutscher Übersetzung. Cliff Richard schildert seine lange Reise aus einfachen Verhältnissen zu den großen Konzertbühnen dieser Welt. (…) Cliff Richards persönlichstes Buch!". Im Oktober 2020 erschien (in Zusammenarbeit mit Ghostwriter Ian Gittins) das Werk "The Dreamer: An Autobiography", Ende Oktober 2023 brachte Richard das Buch "A Head Full of Music: The Soundtrack to My Life" auf den Markt.

Cliff Richard bei einem Konzert Anfang Februar 2013
im "State Theatre" in Sydney1) (Australien)
Urheberin: Eva Rinaldi; Lizenz: CC BY-SA 2.0
Quelle: Wikimedia Commons

Cliff Richard bei einem Konzert Anfang Februar 2013 im "State Theatre" in Sydney (Australien): Urheberin: Eva Rinaldi; Lizenz: CC BY-SA 2.0; Quelle: Wikimedia Commons
Über das Privatleben des "ewigen Junggesellen", der einige Romanzen, unter anderem Anfang der 1980er mit der britischen Tennisspielerin Sue Barker1), hatte, wurde in den Medien viel spekuliert bzw. seine sexuelle Orientierung thematisiert. In den 2000er Jahren lebte zeitweise der ehemalige Priester/Missionar John McElynn als enger Vertrauter in Richards Haushalt. Dass er homosexuell sei, wies der gläubige Christ stets entschieden als unangebracht zurück. 2010 bestätigte der Star gegenüber der Presse, dass er seinen britischen Pass abgegeben und die Staatsbürgerschaft von Barbados1) erhalten habe. Seit Jahrzehnten engagiert er sich für humanitäre Hilfsorganisationen wie "Tearfund" (Akronym für "The Evangelical Alliance Relief Fund" → siehe auch "Tearfund Deutschland"1)). Mit dem "The Sir Cliff Richard Charitable Trust" unterstützt er zahlreiche britische Wohltätigkeitsorganisationen, sowohl durch Spenden als auch durch persönliche Besuche in Schulen, Kirchen, Krankenhäusern, Einrichtungen für benachteiligte Kinder, ältere Bürger oder körperlich und geistig beeinträchtigte Menschen.
Bei einem TV-Interview in der Sendung "Good Morning Britain" machte er im Dezember 2025 öffentlich, dass bei ihm im Vorjahr im Rahmen eines Gesundheits-Checks anlässlich seiner bevorstehenden Tour Prostata-Krebs diagnostiziert worden sei. Die Krankheit habe jedoch erfolgreich behandelt werden können bzw. sei "momentan verschwunden".
Offizielle (englischsprachige) Website: www.cliffrichard.org
Siehe auch Wikipedia (deutsch; mit Diskografie),
Wikipedia (englisch; mit Diskografie: Alben / Singles / Video Alben),
www.laut.de sowie den Artikel zum 70. Geburtstag bei www.welt.de
Fotos bei Wikimedia Commons
Fremde Links: 1) Wikipedia
2) Quelle: Wikipedia (21.03.2011/02.03.2026) 
Stand: März 2026
          
Filme (Auszug; ohne Musik-Videos)
Kinofilme / Fernsehen
Filmografie bei der Internet Movie Database
(Fremde Links: Wikipedia; R = Regie)
Kinofilme
  • 1959: Serious Charge / Die Schamlosen (nach dem Theaterstück von Philip King (1904–1979); R: Terence Young;
    als Curley Thompson, jüngerer Bruder des Kleinkriminellen  Larry (Andrew Ray; 1939–2003));
    auch Gesang, u. a. "Living Doll"; Kurzinfo: Der Pfarrer Howard Phillips (Anthony Quayle) ist neu in der Stadt Bellington
    und will sich verstärkt um die Jugend kümmern. Die frühere Pfarrerstochter, Hester Peters (Sarah Churchill), möchte nicht
    als "alte Jungfer" sterben und bittet Phillips, sie zu heiraten, doch der lehnt ab. Bald schon gerät er in Konflikt mit den
    "Halbstarken", die ihm eine Vergewaltigung unterstellen. Als sich die ganze Stadt gegen Philips wendet, verliert er den
    Glauben. Wird ihm noch jemand helfen können, seine Reputation und seine Berufung zu retten?
    )
    → filmdienst.de, Wikipedia (englisch), british60scinema.net (englisch)
  • 1960: Expresso Bongo (nach dem Musical von Wolf Mankowitz und  Julian More (1928–2010) mit der Musik von
    David Heneker und Monty Norman; R: Val Guest; als der singende Teenager Bert Rudge, der von dem gerissenen
    Johnny Jackson (Laurence Harvey) entdeckt wird und ihn unter dem Namen "Bongo Herbert" zum Pop-Idol aufbaut
    )
    → filmdienst.de, Wikipedia (englisch)
  • 1961: The Young Ones / It's Wonderful to be Young / Hallo, Mr. Twen (R: Sidney J. Furie; als Nicky, Sohn des;
    Immobilienhais Hamilton Black (Robert Morley)
    ) → filmdienst.de, Wikipedia (englisch)
  • 1963: Summer Holiday / Holiday für dich und mich (R: Peter Yates; als Don, der sich mit seinen Teenager-Freunden
    Cyril (Melvyn Hayes), Steve (Teddy Green) and Edwin (Jeremy Bulloch) in einem alten Bus auf eine Urlaubsreise begibt
    )
    → filmdienst.de, Wikipedia (englisch)
  • 1964: Wonderful Life / Swingers' Paradise / Wonderful Life – Küß mich mit Musik (R: Sidney J. Furie;
    als Musiker Johnnie, der mit seinen Band-Kollegen ("The Shadows") samt Instrumenten in einem winzigen Boot
    auf einer der Kanarischen Inseln strandet
    ) → filmdienst.de, Wikipedia (englisch)
  • 1966: Finders Keepers / Hilfe, die Bombe ist weg! (R: Sidney Hayers; Als Cliff, der mit den "Shadows" nach Spanien reist,
    wo in der Nähe eines andalusischen Ferienortes versehentlich eine Bombe abgeworfen wird
    )
     → filmdienst.de, Wikipedia (englisch)
  • 1966: Thunderbirds Are Go / Feueröögel startbereit (Marionetten-Science Fiction-Film, basierend auf der Serie
    "Thunderbirds" von Gerry und Sylvia Anderson; R: David Lane; Stimme des mit den "Shadows" singenden Cliff Richard jr.
    )
    → Wikipedia (englisch)
  • 1968: Two a Penny / Two a penny – Bin kein Mr. Niemand (R: James F. Collier (1929–1991); als der egoistische Kunststudent
    Jamie Hopkins, der durch seine Freundin Carol (Ann Holloway) bzw. den Prediger Billy Graham sein Leben ändert
    )
    → filmdienst.de, fernsehserien.de, Wikipedia (englisch)
  • 1970: His Land (Dokumentarfilm; R: James F. Collier (1929–1991); Cliff Richard und Cliff Barrows, Mitglied
    von Billy Graham
    s Team, reisen durch Israel und besuchen biblische Orte) → IMDb
  • 1973: Take Me High / Ein Hamburger für 10 Millionen (R: David Askey (1929–1999); als Finanzfachmann Tim Matthews,
    der unverhofft, nach seiner Versetzung nach Birmingham, dort in der attraktiven Besitzerin eines Restaurants,
    Sarah (Deborah Watling), die Frau fürs Leben findet
    ) → filmdienst.de, Wikipedia (englisch)
  • 2000: Hopes & Dreams (R: Paul Field; christliches Musical, welches das neue Jahrtausend feiert; als moderner Mann) → IMDb
  • 2012: Run for Your Wife (nach dem Theaterstück (dt. "Verflixtes Doppel" von Ray Cooney (auch Regie/Drehbuch);
    Kurzauftritt als Straßenmusiker
    ) → Wikipedia (englisch)
Fernsehen (Auszug

Cliff Richard mit Showmaster Rudi Carrell am 6. April 1962 in "De Rudi Carrell Show";  Rechteinhaber: Nationaal Archief1) (Den Haag (Den Haag, Rijksfotoarchief; Bestandsnummer: 913-7388); Urheber/Fotograf: Harry Pot / Anefo; Quelle: Wikimedia Commons; Lizenz: CC0 1.0 (Verzicht auf das Copyright)

Cliff Richard mit Showmaster Rudi Carrell am 6. April 1962
in "De Rudi Carrell Show"
Rechteinhaber:: Nationaal Archief1) (Den Haag (
Den Haag, Rijksfotoarchief;
Bestandsnummer: 913-7388); Urheber/Fotograf: Harry Pot / Anefo;
Quelle: Wikimedia Commons; Lizenz: CC0 1.0 (Verzicht auf das Copyright)
Um zur Seite der Oldie-Stars zurückzukehren, bitte dieses Fenster schließen.
Home: www.steffi-line.de